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Raspberry Pi, DRC, BruteFIR - alles zusammen als Blackbox nutzen

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Beitrag
Sathim
Inventar
#1 erstellt: 22. Aug 2012, 20:56
Hallo zusammen,

mir geistert schon länger die Idee im Kopf herum, meine Hauptanlage DRC-fit zu machen.

Am Schreibtisch habe ich es viel viel Schweiß und Geduld schon geschafft, mittels _ DRC _ Filter-Dateien
zu erstellen und diese dann über foobar zur Anwendung zu bringen. Das Ergebnis ist umwerfend!


Nun habe ich heute nach lange Wartezeit endlich meinen raspberry pi bekommen und habe mir in
den Kopf gesetzt, diesen als "Faltrechner" einzuspannen. Dabei soll der pi NUR als DSP laufen.

Ich will trotzdem weiterhin CDs in den Player legen - ein guter DAC kommt dann hinter den pi.
(Außerdem soll auch meine Vinyl-Kette über den pi laufen, aber dazu muss dann noch ein ADC her...)
(Ich möchte sozusagen sowas wie den "Audiovolver" - nur sehr viel günstiger - bauen.)

So ist der Plan:
CDP (Digitalausgang) -> raspberry pi (Anwendung der Filter) -> DAC -> Analoge Vorstufe -> LS


Hier soll es jetzt erstmal rein um die Softwareseite gehen.

Was weiß ich schon (es ist nicht viel ... ):

Ich brauche:
- Linux-Distrubition die auf dem pi läuft
- bruteFIR
- eine Software die sich "jack" nennt ?

Problem ist nun, dass ich zwar im Netz viel über BruteFIR finde, aber davon meist nichtmal die Hälfte
verstehe - ich will mich ja gern einlesen - such aber eine Quelle zum sachten Einstieg.


Hat also jemand einen Tip für mich, wo ich mich mit meinem Plan hinwenden kann?

LG
Matthias
wolkenlos
Stammgast
#2 erstellt: 23. Aug 2012, 07:08
hi sathim!

kann dir leider bei deiner fragestellung nicht weiterhelfen....

Würde aber gerne wissen ob du beschreiben könntest wie du das "DRC" ins Laufen gebracht hast? Wäre an der Thematik ebenfalls sehr sehr interessiert? Wie fange ich da am besten an? Gibt es vielleicht eine deutsche Beschreibung? Welche Hardware ist geeignet?

Freue mich über deine Antwort.

lg
wolkenlos
Sathim
Inventar
#3 erstellt: 23. Aug 2012, 08:39
In diesem Thread habe ich 95% von dem gefunden, was ich brauchte:

Der DRC- Thread


Mit der Anleitung von fujak kommt man schon sehr weit, für einige Feinheiten musste ich dann doch die DRC-Doku bemühen.
wolkenlos
Stammgast
#4 erstellt: 23. Aug 2012, 18:26
danke!

lg
wolkenlos
Sathim
Inventar
#5 erstellt: 23. Aug 2012, 19:12
öhm, da stand doch vorhin noch was anderes

War nur noch nicht zum Antworten gekommen - aber ich denke du hast Fujaks Skript gefunden, da steht alles drin was man braucht.
wolkenlos
Stammgast
#6 erstellt: 24. Aug 2012, 06:03
Genau. Ich habe die Anleitung gefunden. Danke für deine Unterstützung.

lg
wolkenlos
Da_Alchemist
Stammgast
#7 erstellt: 23. Sep 2012, 20:49
Ich hatte mit dem Pi genau das gleiche vor und bin mittlerweile zu dem Schluss gekommen, dass der Pi eines der meist gehypten Produkte des Jahres ist.

Der Pi ist, was die Auswahl der USB Hardware angeht, äußerst sensibel, ich würde sagen eher divenhaft.

Ob es ein Fehler in dem Hardwaredesign oder der Firmware ist, vermag ich nicht zu beurteilen, bei Problemen wird aber zuerst immer auf die Spannungsversorgung hingewiesen, kann man solche ausschliessen, durch nachmessen und geeignetes Netzteil gehts eigentlich nicht weiter.

Wenn man mehrere USB HUbs und weitere Peripherie getestet hat, kommt man zu dem Schluß, dass es sinnvoller ist ein lüfterloses Atomboard für diese Zwecke zu benutzen.

Der Pi selbst verfügt über keinen Ton Eingang, weswegen man zwingend auf ein USB-Gerät angewiesen ist.

Die Rechenleistung des Pi reicht leider nicht aus um mit Brutefir zu laufen, da Brutefir auf die SSE Erweiterungen der x86 Prozessoren optimiert ist,was den ARMs fehlt.

Gruß
Sathim
Inventar
#8 erstellt: 23. Sep 2012, 23:01
Danke, dass du den Thread nochmal aufgreifst!

Allerdings hab ich mittlerweile selbst auch herausgefunden, dass es mit dem Pi nix wird.
Schade...
fifi
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 04. Dez 2013, 17:32
Hallo,
auf dem Pi läuft Raspbian mit armhf (also MIT Floting-Point-Unterstützung). Es gibt ein neues brutefir-packet dass für raspbian = armhf optimiert ist.
Damit läuft brutefir jetzt auch auf dem Pi. Für wieviele Faltungen es reicht kann ich noch nicht sagen.

Greetz
Sathim
Inventar
#10 erstellt: 08. Dez 2013, 21:59
ich habe den Thread gerade durch Zufall wieder gesehen, ist irgendwie
aus meiner Liste gefallen.

Danke für den Tip!
fifi
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 12. Dez 2013, 16:59
Guggst du:
https://launchpad.net/ubuntu/trusty/armhf/brutefir/1.0l-1

Im Changlog heißt es:
Replaced legacy assembler code with new SSE/SSE2 C code,

Daraufhin habe ich einen Blick in die Sourcen geworfen. Der x.86 Assembler der k-2 Version ist durch SSE spezifisches C ersetzt. Sowiet ich gesehen habe sind das nur noch wenige Zeilen Code. Diese wird der Linker wohl auf armhf rausschmeißen. Trotzdem läuft es jetzt da die Floating-Point Unterstützung von armhf schon etwas bringt. Ohne die Optimierung wird halt wohl die Zahl der Faltungen gering sein.

Man müßte nun die wenigen Zeilen SSE auf raspian armhf VFP Instructions portieren und neu kompilieren. Für jemand der da fit ist eigentlich ein Klacks. Dann sollte das eigentlich auch auf dem Pi einigermaßen performant laufen.

Greetz


[Beitrag von fifi am 12. Dez 2013, 17:46 bearbeitet]
fifi
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 13. Dez 2013, 15:18
Tach,

ich habe heute ein mail von Anders (=Entwickler von brutefir) bekommen, dass er darüber nachdenkt den Pi zu unterstützen!

Greetz
deathlord
Inventar
#13 erstellt: 01. Okt 2014, 15:35

fifi (Beitrag #12) schrieb:
Tach,

ich habe heute ein mail von Anders (=Entwickler von brutefir) bekommen, dass er darüber nachdenkt den Pi zu unterstützen!

Greetz


Hi

Any news?

Oliver
deathlord
Inventar
#14 erstellt: 07. Okt 2014, 07:47
Das sollte wohl kein Problem sein:
http://www.crazy-aud...spberry-pi/#comments

BruteFIR läuft auf meinem HummingBoard.
In FFTW habe ich für "./configure" die option "--with-slow-timer" verwendet, geht ev. auch anders.

Da_Alchemist
Stammgast
#15 erstellt: 08. Okt 2014, 13:54
Welches Hummingboard hast Du denn und welche Distro benutzt Du?

Bei meinen Versuchen läuft das mit dem Pi alles ander als sauber über einen längeren Zeitraum....

Gruß
deathlord
Inventar
#16 erstellt: 11. Okt 2014, 08:42
Habe das HummingBoard i2eX. Das hat einiges mehr power als das RasPi. Welche CPU-Last hast du denn, wieviele Kanäle? Spielst du gleichzeitig noch video ab?
Bei mir bleibt die bei 2 Kanälen double, 65k filter unter 5%.

Habe bisher nur einen kurzen Test gemacht mit Debian Wheezy (http://www.solid-run.com/community/topic1573.html). Für einen Langzeittest möchte ich zuerst eine custom-made Distro aufsetzen.
Da_Alchemist
Stammgast
#17 erstellt: 11. Okt 2014, 10:42
Bislang ist mir mit meiner "neuen" R-pi Kombination (R-pi und Wolfson Card) erst einmal ein Test mit einem angepassten Volumio gelungen. Leider steigt die Prozessorlast auch nur mit Volumio, also MPD, beim Nachladen der Titel kurzfristig bis auf über 90%.
Die Folge ist ein Stottern wenn Brutefir dazukommt oder ein Absturz von Brutefir. Passend dazu hat der Pi dann auch noch die SD-Karte gekillt und aus den Repos lässt sich derzeit ( seit dem Distro-Update von Raspbian) das Paket "build-essentials" nicht mehr installieren. Also besteht für mich derzeit nicht die Möglichkeit, das Experiment zu wiederholen.....

Dein Hummingboard kostet allerdings auch mal locker das 3xfache vom Pi (ich hatte gehofft Du hättest dich für die kleinste Version entschieden..)


Gruß
deathlord
Inventar
#18 erstellt: 14. Okt 2014, 07:18
Hm, ob man MPD beibringen kann, beim Nachladen weniger Ressourcen zu verwenden?

Verwendest du einen rt-preempt kernel? Wenn die prios richtig gesetzt sind sollte das eigentlich nicht passieren...
Da_Alchemist
Stammgast
#19 erstellt: 16. Okt 2014, 13:23
So die Brutefir Experimente hab ich mit dem R-Pi endgültig auf Eis gelegt.

Ich hab mir ein Hummingboard-i1 (also das Kleinste) geholt und bin überrascht von der guten Leistung.
Das läuft trotz SingleCore sehr flüssig und ist überhaupt kein Vergleich zum Pi.
Der Nachteil wird wohl für die meisten der Umstand sein, dass nichts aus dem Stand heraus läuft.
Das einzig! auf diesem Platinchen laufende Image, was ich nach einiger Recherche im Solidrun Forum gefunden habe (ein weiterer User hatte das gleiche Problem) kommt von dieser Seite:
http://www.igorpecov...ard-debian-sd-image/ ; Volumio läst sich bis auf weinge Details "nachbauen" und das Zusammenspiel von MPD und Brutefir via Pipe, hat meine Linuxkenntnisse innerhalb von 2 Tagen exorbitant erweitert.

Die Proz Belastung liegt bei SingleFlaot (32Bit) mit MPD, Brutefir und der Volumio-Oberfläche bei 15-20%.
Wer sich jetzt wundert, dass das soviel mehr ist als bei Deathlord, dem sei gesagt, das der Unterschied zwischen den Pozessoren auf dem i1 und dem i2ex ungfähr so ist, wie zwischen einem Atom und einem Core7 ( stimmt nicht so ganz....).

Momentan bin ich erst einmal froh das es wirklich stabil und störungsfrei läuft, ich werde, da ich sehr viel, auch Unnötiges installiert habe das Ganze aber nocheinmal aufsetzen...

Gruß


[Beitrag von Da_Alchemist am 16. Okt 2014, 13:28 bearbeitet]
deathlord
Inventar
#20 erstellt: 17. Okt 2014, 13:17

Da_Alchemist (Beitrag #19) schrieb:
So die Brutefir Experimente hab ich mit dem R-Pi endgültig auf Eis gelegt.

Ich hab mir ein Hummingboard-i1 (also das Kleinste) geholt und bin überrascht von der guten Leistung.
Das läuft trotz SingleCore sehr flüssig und ist überhaupt kein Vergleich zum Pi.
Der Nachteil wird wohl für die meisten der Umstand sein, dass nichts aus dem Stand heraus läuft.
Das einzig! auf diesem Platinchen laufende Image, was ich nach einiger Recherche im Solidrun Forum gefunden habe (ein weiterer User hatte das gleiche Problem) kommt von dieser Seite:
http://www.igorpecov...ard-debian-sd-image/ ; Volumio läst sich bis auf weinge Details "nachbauen" und das Zusammenspiel von MPD und Brutefir via Pipe, hat meine Linuxkenntnisse innerhalb von 2 Tagen exorbitant erweitert.

Die Proz Belastung liegt bei SingleFlaot (32Bit) mit MPD, Brutefir und der Volumio-Oberfläche bei 15-20%.
Wer sich jetzt wundert, dass das soviel mehr ist als bei Deathlord, dem sei gesagt, das der Unterschied zwischen den Pozessoren auf dem i1 und dem i2ex ungfähr so ist, wie zwischen einem Atom und einem Core7 ( stimmt nicht so ganz....).

Momentan bin ich erst einmal froh das es wirklich stabil und störungsfrei läuft, ich werde, da ich sehr viel, auch Unnötiges installiert habe das Ganze aber nocheinmal aufsetzen...

Gruß


Hey, super dass es klappt!

Igor's Image hat bei mir auch auf Anhieb fuktioniert. Allerdings bekomme ich bisher keinen Sound am HDMI port.

Ich werde bei Gelegenheit
http://www.openadk.org/doku.php?id=start
ausprobieren.
Wenn das funktioniert sollte es sehr schlank und schnell sein.

Gruss
Oliver
Da_Alchemist
Stammgast
#21 erstellt: 17. Okt 2014, 15:56
Eventuell ist der Fehler mit dem HDMI ja banal; HDMI sollte hw1 sein, SPDIF ist hw0. Also mal in der Anwendung nachschauen, ob die die richtige Soundkarte benutzt.

Gruß
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