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Sinn von hochqualitativer Wiedergabe bei minderqualitativem Material?

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Autor
Beitrag
edwardh
Neuling
#1 erstellt: 07. Okt 2012, 17:42
Bei mir ist nur mein PC als Multimediagerät im Einsatz und kürzlich habe ich eine Zeit lang den onboard-Chip bemüht, da ich den Verdacht hatte, meine Soundblaster X-Fi Xtreme Audio PCI Express könnte Abstürze verursachen.

In dieser Zeit ist mir die zu erwartende miese Qualität des onboard Chips aufgefallen und ich habe das als Anlass genommen nun mal die X-Fi zu testen. Insofern als das ich mich gefragt habe, wieviel Unsauberheiten wohl tatsächlich von der Karte erzeugt werden und wieviel bereits in den Aufnahmen stecken.

Unter den getesteten Dateien befanden sich fast nur FLACs und 320kbit mp3s, wobei scheinbar bizarrerweise manche 192kbit mp3s sogar besser klangen. Aber wenn die Aufnahme nichts taugt, bringt auch das beste Encoding nichts? Allzu großen Einfluss von der Soundkarte schließe ich deshalb aus, weil es einige FLACs gab, bei denen das Rauschen kaum hörbar war. Also sind wohl ~90% der Dinge, die ich höre, entweder minderqualitativ aufgenommen worden oder schlecht gemastered/encodet worden?

Und da frage ich mich nun natürlich... ich kann mir ja nicht aussuchen, wie ich das Material bekomme. Entweder eine Band sagt mir zu oder nicht. Und nachdem ich oft umziehe, habe ich nichtmal wirklich die Wahl CDs oder digital zu kaufen. Ich schleppe auch so schon genug Zeug rum.
Außerdem sollte man meinen, dass wenn man Audiofiles von Portalen wie magnatune, cdbaby oder bandcamp kauft, die ohnehin großteils auf digitalen Vertrieb ausgelegt sind, es keinen Qualitätsunterschied zu physischen Medien geben sollte.
Die Frage ist: Lohnt es überhaupt, mir z.B. einen KHV für 200€ anzuschaffen, wenn er es bloß vor allem schafft das kleine bisschen Rauschen, dass die X-Fi erzeugt, zu beseitigen, aber die vielen Ungereimtheiten, die vermutlich schlicht in den Audiofiles stecken, vielleicht sogar noch deutlicher macht?
TomGroove
Inventar
#2 erstellt: 08. Okt 2012, 11:00
aber die Soundblaster selbst liefert auch noch keine hochqualitative Wiedergabe, sicherlich
besser als Onboard, aber keine richtig gute Wiedergabe.
CruxsCeps
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 10. Okt 2012, 19:21
Frage zum besseren Verständnis:
Was kommt denn in der Kette nach dem PC?

Man kann ja heute problemlos FLACs usw. vom Laptop per HDMI digital an einen geeigneten AVR schicken und dort wandeln lassen. Externe Soundkarten bei Laptops braucht man eigentlich nur in der Produktion wegen der Qualität der Wandler und evtl. wegen der besseren Latenz, wenn man nicht gleich zu einem spezialisierten Audio Interface greift.
j!more
Inventar
#4 erstellt: 13. Okt 2012, 15:55
Es gibt Menschen die haben keinen AVR und wollen auch keinen.
CruxsCeps
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 14. Okt 2012, 07:11
Ob mit deinem Beitrag das Problem des TE gelöst ist oder ihm geholfen wurde wage ich zu bezweifeln. Aber zumindest wissen wir jetzt aus berufenem Munde, dass es Menschen gibt die keinen AVR haben und auch keinen wollen. Wow
j!more
Inventar
#6 erstellt: 16. Okt 2012, 18:13
@CruxsCeps: Ich habe den Eingangspost jetzt noch ein paar Mal aufmerksam gelesen und konnte beim besten Willen nirgendwo einen Hinweis auf einen AVR entdecken. Von daher ist der freundliche Hinweis nicht sehr hilfreich, dass man heute "problemlos FLACs usw. vom Laptop per HDMI digital an einen geeigneten AVR schicken und dort wandeln lassen kann". Darauf bezog sich meine Bemerkung.


edwardh schrieb:
Die Frage ist: Lohnt es überhaupt, mir z.B. einen KHV für 200€ anzuschaffen, wenn er es bloß vor allem schafft das kleine bisschen Rauschen, dass die X-Fi erzeugt, zu beseitigen, aber die vielen Ungereimtheiten, die vermutlich schlicht in den Audiofiles stecken, vielleicht sogar noch deutlicher macht?


Viel Lesestoff und hilfreiche Informationen dazu gibt es im Schwesterforum Kopfhörer.


[Beitrag von j!more am 16. Okt 2012, 18:15 bearbeitet]
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