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PC+DAC vs. Netzwerk-Player

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Leon_di_San_Marco
Stammgast
#1 erstellt: 16. Jan 2013, 02:18
Ok, mal sehen wie viele Meinungen wir hier sammeln :

PC (oder Mac) + DAC vs. Netzwerk-Player (Naim, T+A...): Pro & Kontra

Los geht's!!
dropback
Inventar
#2 erstellt: 16. Jan 2013, 08:00
Ohne Angabe um was für Geräte es sich im speziellen handelt wird da wohl nix brauchbares bei raus kommen. DAC´s gibts immerhin von 50-5000€ (grob geschätzt;))
Noch dazu schreibst du ja nicht mal was du dir von der jeweiligen Variante versprichst...
Stuhlfänger
Stammgast
#3 erstellt: 16. Jan 2013, 09:07

Leon_di_San_Marco schrieb:
Netzwerk-Player (Naim, T+A...): Pro & Kontra


Ich kann diesen Frickelkisten mit Standard-Hardware im 'audiophilen Gewand' zu überzogenen Preisen wenig abgewinnen, zumal auch das eigentliche Know-how (vulgo Software) meist zugekauft wurde und der Support dementsprechend träge ist, weil die Firmen ihre eigenen Geräte nicht verstehen..

Ein Touch-Screen-Device mit 'ner vernünftigen App zur Steuerung degradiert solch einen Netzwerkplayer zu einem Streaming-Client im 43-cm-Gehäuse. Teuer, altbacken, unflexibel, veraltet.
Leon_di_San_Marco
Stammgast
#4 erstellt: 16. Jan 2013, 09:41
@dropback: Hast recht
Sagen wir iMac mit z.B. Pure Music + T+A DAC 8 (oder Naim DAC) vs. Naim ND 5 XS. Was ich mir verspreche? Eine sehr gute Klang- und Wiedergabequalität Ich frage mich einfach, ob die erste Variante vergleichbare Ergebnisse wie die zweite bringen kann. Mich würde sowieso interessieren, wie schon geschrieben, was eurer Meinung nach das Pro und Kontra von beiden sind.

@Stuhlfänger: Deine Meinung ist sehr klar!
HiLogic
Inventar
#5 erstellt: 16. Jan 2013, 09:47

Leon_di_San_Marco schrieb:
Was ich mir verspreche? Eine sehr gute Klang- und Wiedergabequalität

DAS leisten ausnahmslos alle Geräte.
dropback
Inventar
#6 erstellt: 16. Jan 2013, 11:32
Es kommt wohl auch immer bisschen drauf an wo man es nutzen will.
Am PC höre ich z.b. ausschließlich mit Kopfhörer, von daher gehe ich per optischen Kabel in den DAC (Musical Fidelity M1) und von da dann in den KHV (Lake People G109).
Fürs Wohnzimmer hab ich eine simple Squeezebox, da wollte ich keine PC Lösung. Musik liegt aber komplett auf meinem NAS. Gesteuert wird die SB per Andoid App.
Die meiste Musik höre ich aber eh wenn ich am PC sitze, von daher hat das bei mir absolute Priorität.
Aber bevor ich mir einen Streamer von einer der bekannten Audiomarken kaufen würde würde ich mir eher ein Net/Note/Ultrabook und einen DAC kaufen.
Damit ist man wenigstens flexibel. Und unterliegt keinen Softwarerestriktionen.
Ich muss aber auch dazu sagen dass ich da keine Highend Ansprüche habe, allein deshalb würde ich mir schon keinen Netzwerkplayer wie den genannten Naim ND 5 XS kaufen


[Beitrag von dropback am 16. Jan 2013, 11:35 bearbeitet]
lumi1
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 16. Jan 2013, 11:38
Post Nr. 3 u. 6 sagten bereits alles;
ich möchte dies lediglich bestätigen.
Hersteller solcher überteuerten Machwerke wie NAIM, für audiophile Gläubige, schwurbeln noch bestenfalls etwas von "Analogem Sound" dazu, und schon verkaufen sie die China-Chips 1000% teurer, als in jedem Laptop&Co.
dropback
Inventar
#8 erstellt: 16. Jan 2013, 11:50
Und wenn man dann noch sieht dass manche der Player nicht mal so was essentielles wie Gapless beherrschen kann man wirklich nur mit dem Kopf schütteln.
Ich meine das war irgendein T+A Gerät.
Bzw. wurde es dann per kostenpflichtigem Update nachgereicht.
Das ist schon mehr als frech.
Aber das scheint der Naim ja zu können, immerhin
lumi1
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 16. Jan 2013, 11:54
Im heutigen digitalen Wegwerfzeitalter wären bei mir solche Firmen schon längst pleite....

Es gibt wirklich nur noch EINEN EINZIGEN Grund für solche Geräte:
Die Optik/Haptik.
Mehr nicht.
dropback
Inventar
#10 erstellt: 16. Jan 2013, 12:00

lumi1 schrieb:
...
Es gibt wirklich nur noch EINEN EINZIGEN Grund für solche Geräte:
Die Optik/Haptik.

Das ist auch der Hauptgrund warum ich den M1 DAC behalten habe.
Klangmäßig höre ich da jedenfalls keinen Unterschied zu einem FiiO E17 oder dem DAC der Essence ST. Jedenfalls keinen der den Mehrpreis von ~400€ rechtfertigen würde.
Aber irgendwie muss das Weihnachtsgeld ja versenkt werden
Aber bei ~500€ für einen DAC/KHV ist bei mir persönlich dann auch Schluss mit Lustig, mehr ist mir die Optik/Haptik dann doch nicht wert
lumi1
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 16. Jan 2013, 12:08
Solange sich das jemand so objektiv und ehrlich eingesteht wie Du, ist das auch absolut ok.
Kann ja jeder halten, wie er möchte.
Selbst wenn er 2000 dafür ausgibt, es muss es ihm lediglich wert sein, und Spass machen.

Schluss mit lustig ist es bei mir aber dann, wenn manche "Jünger" hier predigen, dass es nun alles viiiel besser, gelöster, konturierter, und, etc. pp, blablubb klingt.

Leute, welche keine Ahnung der Materie haben, fallen dann auf so was, und natürlich erst recht die Weltmeister der Flachpresse, rein.
Und versenken damit ihre Kohle.
Und selbst wenn, rein obligatorisch angenommen, der Messschrieb solcher Kisten zu 0,235% besser wäre, so hört dies eh niemand, und schon gar nicht über die meisten Amps und LS.

Aber, Achtung, jetzt sollten wir Ruhe geben, sonst gibt das den 2155en Thread zu dieser Voodoo-Themen-Variation.


Leon_di_San_Marco
Stammgast
#12 erstellt: 16. Jan 2013, 15:01
Naja, es gibt auch Leute, die behaupten es habe kein Sinn, mehr als 1000 Euro für Lautsprecher auszugeben. Wenn ihnen das Klangniveau, was sie damit erreichen reicht ist auch recht Ich kenne mich mit Streaming grundsätzlich gar nicht aus aber bin selber Musiker und möchte einfach eine gute Anlage haben, mit der ich am Besten meiner jetzigen finanziellen Möglichkeiten Musik (aller Richtungen aber auf jeden Fall viel Klassik) genießen kann. Und da ich sowieso vorhabe, einen iMac zu kaufen dachte ich mir, ich kann den gleich auch als Musikplayer nutzen.
Stuhlfänger
Stammgast
#13 erstellt: 16. Jan 2013, 15:10

Leon_di_San_Marco schrieb:
Naja, es gibt auch Leute, die behaupten es habe kein Sinn, mehr als 1000 Euro für Lautsprecher auszugeben.


Bei Lautsprechern kommt es immer auch auf die Raumakustik an, die bei der Elektronik keine Rolle spielt. CD-Spieler, Netzwerkplayer und sonstige Streaming-Lösungen unterscheiden sich klanglich allenfalls in Nuancen, wenn sie vernünftig konstruiert wurden. Es sei denn, das Auge hört mit.
lumi1
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 16. Jan 2013, 15:12
Moment Leute, still sitzen, nicht tippen, gleich, ganz kurz..........................

GONG!!!! (Das war der Voodoogong !!)

Auf geht's, Runde eins....., jetzt dürft ihr....

Muahahaha..........
Leon_di_San_Marco
Stammgast
#15 erstellt: 16. Jan 2013, 19:30
Lumi1...es ist bestimmt sehr lustig Trotzdem habe ich gar nicht verstanden, was du sagen willst. Kannst du den Superwitz für die normalen Sterblichen erklären?
Leon_di_San_Marco
Stammgast
#16 erstellt: 16. Jan 2013, 19:45
Stuhlfänger, dich habe ich aber gut verstanden!


Bei Lautsprechern kommt es immer auch auf die Raumakustik an, die bei der Elektronik keine Rolle spielt


Sicher, aber in beiden Fällen spielt die Konstruktion, das Material und eine mehr oder weniger aufwendige Arbeit eine Rolle, oder? Ich weiß nicht, spontan würde ich denken, dass je mehr man an ein Produkt arbeitet desto mehr wird es kosten. Auch Computer gehören zur "Elektronik" aber die, die grössere Leistung bringen sind auch teuerer...
dropback
Inventar
#17 erstellt: 16. Jan 2013, 20:13

Leon_di_San_Marco schrieb:
...spontan würde ich denken, dass je mehr man an ein Produkt arbeitet desto mehr wird es kosten. Auch Computer gehören zur "Elektronik" aber die, die grössere Leistung bringen sind auch teuerer...

Im Idealfall wäre das wohl so, aber dann kommt eben das hier ins Spiel...

lumi1 schrieb:
...
Und selbst wenn, rein obligatorisch angenommen, der Messschrieb solcher Kisten zu 0,235% besser wäre, so hört dies eh niemand, und schon gar nicht über die meisten Amps und LS.


Von daher ist es fraglich wie viel "mehr" aus klanglicher Sicht dann noch Sinn macht.
Optik/Haptik mal außen vor gelassen, da kann der geneigte Käufer ja durchaus bereit sein mehr zu investieren als es eigentlich "Sinn" macht.
HiLogic
Inventar
#18 erstellt: 16. Jan 2013, 20:36

Leon_di_San_Marco schrieb:
Ich weiß nicht, spontan würde ich denken, dass je mehr man an ein Produkt arbeitet desto mehr wird es kosten.

Ist auch so... Bis zu einem bestimmten Punkt stimmt das Preis / Leistungsverhältnis und die Qualität ist Optimal.
Irgendwann fängt aber an der Preis astronomisch zu wachsen, ohne das dem ein echter Gegenwert entgegen steht.
Und von letzterer Kategorie ist der gesamte HiFi Markt voll!

Seltsamerweise glauben Leute tatsächlich ein Kabel für 1000€ wäre Qualität, anstatt die simpelste These anzustellen: Der Hersteller will maximalen Gewinn erzielen.
Und das ist dann der Moment wo ich am Verstand dieser Personen zweifle. Naivität und Dummheit gehen oftmals Hand in Hand.


[Beitrag von HiLogic am 16. Jan 2013, 20:37 bearbeitet]
Leon_di_San_Marco
Stammgast
#19 erstellt: 16. Jan 2013, 20:54
Ich bin völlig deiner Meinung! Aber 2400 Euro für einen Netzwerk-Player ist nicht wirklich eine astronomische Summe...ich bin ziemlich sicher, dass vielen von denjenigen, die diesen Preis übertrieben für einen Netzerk-Player finden, nichts ausmachen würde, dasselbe Geld für einen Verstärker oder einen CD-Player auszugeben. Zumal gibt es Geräte, die 10x teuerer sind als das
HiLogic
Inventar
#20 erstellt: 16. Jan 2013, 20:58
Nie und nimmer würde ich solch eine Summe in einen CD- oder Netzwerkplayer investieren...
Bei Verstärkern hat man teilweise keine andere Wahl wenn man das Feature X / Y haben will.
Leon_di_San_Marco
Stammgast
#21 erstellt: 17. Jan 2013, 01:24
Ich werde auch nie 5000 Euro im Monar für Miete zahlen...aber dann werde ich auch in keiner superschönen, riesigen Wohnung in München, Venedig oder Paris leben Versteht ihr was ich meine?
HiLogic
Inventar
#22 erstellt: 17. Jan 2013, 01:49
Dann hast Du nicht verstanden was ich sagen wollte...
Die Schmerzgrenze zwischen Preis und Qualität ist beim Naim schon längst gesprengt!


[Beitrag von HiLogic am 17. Jan 2013, 01:58 bearbeitet]
Leon_di_San_Marco
Stammgast
#23 erstellt: 17. Jan 2013, 02:00
Ok... Wie meinst du das? Sorry, aber als Ausländer darf ich manchmal etwas nicht verstehen
HiLogic
Inventar
#24 erstellt: 17. Jan 2013, 02:07
Was verstehst Du daran nicht? Das Gerät ist das Geld nicht Wert!
Leon_di_San_Marco
Stammgast
#25 erstellt: 17. Jan 2013, 02:11
Jetzt verstehe ich, was du meinst. Die Formulierung war mir nicht klar, sorry!
zafrin
Gesperrt
#26 erstellt: 17. Jan 2013, 05:47
guten tag

also als dac hätte ich da den Solisto Dac-4all (kostet so um die 100 fr.- in der schweiz).
lichtleitereingang-klinke ausgang.
- wird gebraucht um dass digitale signal vom sat receiver auf die anlage zu kriegen.
darin ist ein 96khz/20bit baustein.

einfach gesagt fernsehton auf der anlage.

schön wäre natürlich 192 khz/24bit aber dass kostet- wie die vorgänger beschrieben ab 400 .



und nun bin ich auch stolzer besitzer des VR-RADIO PX-8568-675 ( fast 2 wochen bises ging)
hängt am laptop über 7-8m LAN leitung.
kann jetzt flott internetradio hörn - ein usb frontanschluss für die zukünftige festplatte hats auch noch.
kostete mir ca. 140 franken- was da für ein wandler drinne ist weiss ich nicht - werde den Dac-4all
mal da anhängen gibt sicher ne qualtätssteigerung.

bin aber sonst zufrieden mit dem gerät - der ton ist zur zeit genügend bis etwa gut.


so dass sind meine 2 geräte bezgl. diesem thema - meine meinung sind dac`s oder netzwerkplayer jenseits 1000 fr.-/ euro was für absolute profis, jedenfals nicht für die wohnung.

aber faszinierend sind sehr teure geräte allemal...

freundliche grüsse , zafrin
Stuhlfänger
Stammgast
#27 erstellt: 17. Jan 2013, 07:30

Leon_di_San_Marco schrieb:
spontan würde ich denken, dass je mehr man an ein Produkt arbeitet desto mehr wird es kosten


Bezogen auf CD-Technik: Die Jahre der Forschung eingeschlossen, die nötig war, bis die ersten CD-Spieler serienreif waren, ist die CD-Technik jetzt an die 40 Jahre alt, und seit ca. 25 Jahren gibt es in dem Bereich keine nennenswerten Innovationen mehr. Statt dessen ist die Integration immer weiter fortgeschritten, und wo früher massive Metalldruckgussteile verbaut waren, wird längst Kunststoff eingesetzt, weil es billiger in der Herstellung ist. Integration bedeutet, daß das, was sich früher auf mehreren Platinen befand, längst auf einem Mini-Chip Platz findet, wobei sich die technischen Eigenschaften und Daten zudem auch noch erheblich verbesserten. Früher waren die Gehäuse von CD-Playern je nach Ausstattung prall gefüllt, heute findet sich darin meist nur noch ein Standard-DVD-Laufwerk, wie es sonst in PCs verbaut wird, 1-2 Zigarettenschachtel-große Platinen zur Steuerung und Signalverarbeitung sowie ein Schaltnetzteil in Form eines zugekauften Fertigmoduls und natürlich eine Menge Luft. Diese Frickelkisten werden dann mit irgendwelchen an den Haaren herbeigezogenen Alleinstellungsmerkmalen beworben und als High-End für gehobene 4-stellige Beträge an die zahlende Kundschaft vertrieben. Aber ein Blu-ray-Player mit Netzwerkfunktion, 3D und "hast noch nicht geseh'n" gilt als teuer, wenn er über 100 Euro kostet.

Das ganze läßt sich problemlos auf Netzwerkplayer & Co. übertragen, wobei lediglich die Innovationszyklen kürzer sind. Natürlich ist es in der Herstellung teurer, wenn das Gehäuse aus dem Vollen gefräßt wird, aber trotzdem steckt in einem WDTV Live für 80 Euro 1000mal mehr Technik und Know-how als in einer Frickelkiste von Naim oder T&A, die technisch noch auf dem Stand von 2007 sind, und der Klang der Geräte ist dabei noch mit das geringste Problem. Es muß einem das Marketing-Gedöns schon ganz schön das Hirn zugekleistert haben, wenn man den Herstellern abnimmt, daß die kleinen Plastikkisten zwar fehlerfrei HD wiedergeben (was ja jeder sehen kann), aber bei Audio patzen (was niemand je gehört hat). Die High-End-Schmiede im Hinterhof ist ein Märchen. Jeder sollte wissen, daß ein Schmied mit dem Hammer arbeitet und das Hufeisen nicht jedes Jahr neu erfindet.


[Beitrag von Stuhlfänger am 17. Jan 2013, 09:16 bearbeitet]
lumi1
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 17. Jan 2013, 09:10
....dem ist nichts hinzuzufügen!


Außer evtl. die Tatsache, dass die komplette Elektronik für einen BluRay-Player mit Vollausstattung Platz, auf einer einzigen Platine im Format einer Zigarettenschachtel hat. Plus nochmal, wie bereits von Dir erwähnt, ein Schaltnetzteil.
Ja, es gibt sogar schon Mini-PC's im USB-Stick-Format, die, nur nebenbei, auch die Funktion eines Mediaplayers erfüllen.

Und @
Leon_di_San_Marco

Lumi1...es ist bestimmt sehr lustig Trotzdem habe ich gar nicht verstanden, was du sagen willst. Kannst du den Superwitz für die normalen Sterblichen erklären?

Das war kein Superwitz, das ist eine (traurige) Tatsache, wie man u.a. hier sieht:

Aber 2400 Euro für einen Netzwerk-Player ist nicht wirklich eine astronomische Summe...ich bin ziemlich sicher, dass vielen von denjenigen, die diesen Preis übertrieben für einen Netzerk-Player finden, nichts ausmachen würde, dasselbe Geld für einen Verstärker oder einen CD-Player auszugeben. Zumal gibt es Geräte, die 10x teuerer sind als das

Dieser Preis ist nicht übertrieben für solch ein Gerät, dieser Preis ist.................dämlich.
Um nicht zu sagen betrügerisch.
Ein Verstärker, der 2000-20000 Euro kostet, ist damit absolut nicht vergleichbar.
Hier liegt der preis begründet in (heute mehr denn je früher) extrem kostspieligen Teilen wie etwa sehr leistungsfähigen trafos, sowie sonstigen Netzteilkomponenten, und hochwertigen Treiber- und Endstufen.
NUR solche Verstärker, so jetzt mal geschätzt ab 2000-3000 Euro, kann man als wirklich dauerstabile Kraftverstärker ansehen. Alles darunter ist fast immer Spielzeug. Und jetzt reden wir noch nicht von der besten Haptik-Gehäusequalität bei denen; sowas kostet, und ist halbwegs gerechtfertigt.
Das ist eben kein Massenramsch, und kann nicht hoch integriert werden.

Und da solche Diskussionen immer wieder auftreten, von Leuten die eben keine Ahnung von Elektronik, deren Produktion/Fortschritt haben, aber etwas über Klang schwurbeln, und besser, nur weil ein tolles Gehäuse vorhsanden ist, und ein toller Name drauf steht, sowas nennt man dann VOODOO.

Am schlimmsten wird es natürlich noch im richtigen Voodoo-Bereich, wo dann alle Komponenten, auch solche Netzwerkplayer, mit angeblich klingenden Digital-Kabeln verbunden werden, mit der Dicke einer Netz-Hausanschlussleitung, oder Netzleisten, welche locker als Schwachsinn des Jahres gefeiert werden könnten, und, und, und....
Verständlich?
EnduMan
Stammgast
#29 erstellt: 17. Jan 2013, 10:15
Ich frage mich ernsthaft, was die letzten Postings mit dem Thema des Threads zu tun haben?


Back to Topic:
Ein Netzwerkplayer hat meines Erachtens nach den Vorteil eines "All-in-One"-Gerätes. Die Komponenten sind aufeinander abgestimmt, Frickeleien entfallen im Allgemeinen., der Anwender muss nur noch für die Einbindung ins Netz und für den Zugriff auf die Dateien sorgen.
Nachteil: Obwohl die Streamingboards von wenigen Anbietern stammen, gibt es große Unterschiede zwischen den Streamern z. B. in den Punkten Auflösung, gapeless Playback, ... Man ist u.U. auf das Wohl des Anbieters, Updates betreffend, angewiesen
Für PC/DAC gilt quasi das Umgekehrte: Je nach Anspruch eine große Frickelei vorher wird belohnt mit einer großen Flexibilität, angefangen vom BS über den Player bis hin zur Wandlereinheit.
Ich persönlich ziehe momentan die Kombination aus PC/Mac und DAC vor.
Gruß
PAfreak
Inventar
#30 erstellt: 17. Jan 2013, 10:34
Ich nutze diese Variante:

Apple TV mit iTunes Match an nem kleinem DAC und dann zum Vollverstärker.
Die Lösung hat mich 130€ +die Gebühren für Match gekostet. Also im Vergleich sehr günstig.

Die Steurung funktioniert mit nem iPad als Remote 10 mal besser als es jeder Netzwerkplayer könnte. Und die 256kbit/s AAC Dateien sind für mich 100% transparent.

Grüße
Stuhlfänger
Stammgast
#31 erstellt: 17. Jan 2013, 11:17

PAfreak schrieb:
Die Steurung funktioniert mit nem iPad als Remote 10 mal besser als es jeder Netzwerkplayer könnte.


So ist es. Alternativ geht auch ein beliebiges Smartphone, und dann ist es vollkommen Pillepalle, was man am Ende für einen Client hat. Letztendlich sieht man dann nur noch die App, mit der man das ganze steuert. Das Gehäuse ist dann vollkommen egal, denn da sind sowieso keine beweglichen Teile mehr dran.
zafrin
Gesperrt
#32 erstellt: 17. Jan 2013, 11:50
...zu den noch so teuren geräten


kann mann in ca 20-30 jahren-füüüüüüüüüüüür gesch. 100 dindsda kaufen.

habe zu hause optonica (sharp) vollverstärker.
teac 3 kopf kassettendeck
philips cd player
etc.
dazu lautsprecher bang olufsen aus dem schrott aber nicht schrottreif !!
einzig der plattenspieler von technics sl-10 hat mich noch 150 franken gekostet war aber auch dass teuereste im bundle.

zu diesem lustigen italiener ------- nicht böse sein
wohne im helvetischen nahe zu italien-

wer nur der industrie und werbeversprechen ausgeliefert ist - und neu im hi-fi dschungel
kann s schon solche irrglauben gebeen ,in irgendeinem 800 seelen dorf in der pampa.
zumal ich italy kenne-internet ist dort noch so ziemlich weniger verbreitet als sonst in westeuropa.

alora sempre giorni imparare qualcecosa novo !

ciao bello , und immer locker bleiben
HiLogic
Inventar
#33 erstellt: 17. Jan 2013, 12:08

Stuhlfänger schrieb:
Früher waren die Gehäuse von CD-Playern je nach Ausstattung prall gefüllt, heute findet sich darin meist nur noch ein Standard-DVD-Laufwerk

Wenns wenigstens so wäre! Dann wäre in der Regel ein qualitatives staubdichtes Laufwerk mit exzellenter Fehlerkorrektur vorhanden.
Tatsache ist aber, dass die meisten Laufwerke in "HighEnd" Geräten nichtmal staubdicht sind. Schlimmer noch: Sie sind nichtmal in einem Extra Gehäuse gekapselt.
Das ist billigster Ramsch, verkauft zum maximalen Preis.

Ansonsten war das aber einer der besten Beiträge die ich in diesem Forum seit langem gelesen habe. Danke dafür.
zafrin
Gesperrt
#34 erstellt: 17. Jan 2013, 12:27
nun
was mir da lustig erscheint-und im kopf nicht aufgeht.

zum preisgünstigen oder billigen vr-radio px-8568
kann man im hi-fi forum nur schlechte kritiken lesen

zu teureren aber noch so viele posts und schwärmereien.

was sagt Ihr zu benannten gerät ?
.........
zafrin
Leon_di_San_Marco
Stammgast
#35 erstellt: 17. Jan 2013, 13:49
Ok, erstmal vielen Dank für Eure Beiträge!

Mir fehlt noch ein wesentlicher Nachteil der Kombi PC+DAC ein: der Computer soll immer laufen wenn man Musik hört...d.h. ein ständiges Geräusch im Hintergrund. Bestimmt nicht hörbar bei lautem Rock aber wahscheinlich doch wenn man gerade etwas Ruhigeres oder gar Filigranes hören will.


zumal ich italy kenne-internet ist dort noch so ziemlich weniger verbreitet als sonst in westeuropa.


Zafrin, ich lebe seit Jahren in Deutschland, wo Internet super läuft
Manfred_Kaufmann
Inventar
#36 erstellt: 17. Jan 2013, 14:07
Ich habe mich in den letzten Wochen mit einem Musik-Server auf PC-Basis beschäftigt. Derzeit habe ich eine SB Touch im Einsatz. Der PC, ein lautloser Shuttle XS35, wäre mit Win 7 und Foobar gelaufen. Die Musik liegt auf einem NAS, Wandler in ein Hifiakademie DAC mit DSP. Steuerung mit FoobarCon.

Die PC-Geschichte wäre für mich ein klarer Rückschritt. Die Bedienung mittels Android-App funktioniert bei weitem nicht so gut, flüssig und schlüssig wie mit iPeng. Der PC hat keinerlei Display zur Anzeige von Titeln, Cover etc. Für mich ist die PC-Lösung also keine Alternative...
kingofbee
Stammgast
#37 erstellt: 19. Jun 2013, 23:06
Ist zwar schon etwas her aber bei foobarcon bin ich per SuFu hier gelandet...

@Manfred_Kaufmann

Der PC hat keinerlei Display zur Anzeige von Titeln, Cover etc. Für mich ist die PC-Lösung also keine Alternative...


Steuerung mit FoobarCon


Foobarcon bringt doch die gewünschte Visualisierung... Der "PC" bzw."Server" kann stehen wo er will...


Meine Config:
WHS2011 (incl. Lights-Out mit Überwachung des WASAPI Process) mit Foobar2000 (per WASAPI Outpur) per HDMI direkt an den AV. Foobarcon auf demTablet weckt den Server und läßt sich gut bedienen - OK die Tastatur ist eher fürs Phone denn fürs Tablet gedacht aber Foobarcon hat die maximale Funktionalität mit Foobar2000 und wer kann schon Gapless, Multicannel, SACD, DVD + hochauflösend... mit Bio und Lyriks da findet sich kein "kaufbares Netzwerkplayer-Endgerät mit bezahlbaren Preisen"....

Gruss
kingofbee
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