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PC an Anlage oder KHV: über USB oder optisches Kabel?

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chril
Stammgast
#1 erstellt: 21. Jan 2013, 10:35
Liebe Experten,

ich plane den Kauf eines Kopfhörerverstärkers (für 300 Ohm KH, beabsichtigter Kaufpreis: max. 180 EUR) inklusive DAC-Wandler,
mit dem Ziel, Dateien vom PC sehr gut zu hören.
Ich bin mir leider nicht sicher, ob es prinzipiell besser ist, den Wandler/KHV mit dem optischen Digitalausgang der vorhandenen Soundkarte (Asus ALC892) oder mit dem USB-Ausgang zu verbinden.
Auf welchem Wege wird ein besserer Klang im allgemeinen erzielt?

Die Info wird benötigt, da ich mir entweder einen Wandler ohne USB-Anschluss (aber mit digitalem Eingang) oder eben einen mit USB- und digitalem Eingang kaufe, der leider für meinen 300 Ohm KH nicht optimal geeignet ist (z.B. Audioengine D1).

Wer eine ausgesprochen gute Empfehlung für einen solchen Wandler (als stationäre Lösung) abgeben kann, bitte um kurze Info. Mein Schwerpunkt liegt aber nicht beim Anteil der DA-Wandlung sondern beim hoffentlich guten Sound des Kopfhörerverstärkers (für typische 300 Ohm KH z.B. von Sennheiser).

Lieben Dank.
dropback
Inventar
#2 erstellt: 21. Jan 2013, 12:34
Tendenziell gibts da kein "besser" oder "schlechter".
Optisch hat den Vorteil dass man keine Massenprobleme/Brummschleifen wegen der galvanischen Trennung bekommt. Und das man den DAC (bei Bedarf) auch mal in einer "nicht-PC-Umgebung" einsetzen kann.
Der Yulong U100 wäre imho empfehlenswert. Hat aber nur USB...
Wenns doch auch mobil sein soll: FiiO E17, der hat beides.
Oder Musical Fidelity V-DAC II, kostet aber ~250€. Hat aber auch beide Eingänge.
chril
Stammgast
#3 erstellt: 21. Jan 2013, 12:48
Danke für die Antwort.
Ein optischer Eingang ist für mich ein absolutes Muss, daher scheidet der Yulong aus (verstehe auch nicht, wieso dieser keinen digitalen Eingang bekommen hat).
Beim genannten FiiO stört mich der interne Akku begrenzter Lebenszeit, da ein mobiler Einsatz nicht gewünscht ist.
Und der gute Musical Fidelity hat keinen Kopfhörerverstärker eingebaut, was für mich sehr wichtig wäre.
Der Audioengine D1 treibt Kopfhörer mit hoher Impedanz und geringer Empfindlichkeit nicht optimal an.
So dass die Suche weiter geht....
Danke für weitere Tipps.
dropback
Inventar
#4 erstellt: 21. Jan 2013, 12:55
Der Aune Mini würde mir da noch einfallen.
http://www.hifi-forum.de/viewthread-211-282.html
Wobei der "nur" einen koax Eingang hat. Es gibt aber auch Opto-Koax Wandler ( http://www.amazon.de...tzteil/dp/B000LB829E )


[Beitrag von dropback am 21. Jan 2013, 12:56 bearbeitet]
chril
Stammgast
#5 erstellt: 21. Jan 2013, 13:08
Danke, endlich mal ein Gerät, das nicht nur SMD-Technik verbaut hat.
Zudem hat das Schwestermodell "AUNE X1 MK2 Minikopfhörer Ampere USB-DAC 24bit" zwei verschiedene optische und analoge Eingänge.
Aber:
Die Ware ist nur im Ausland erhältlich, da kommt noch Zoll etc. hinzu und eine Rückgabe ist kaum möglich. Dies ist erforderlich, wenn mein angeschlossener Kopfhörer nicht laut genug wird. Leider.
dropback
Inventar
#6 erstellt: 21. Jan 2013, 13:22
Also ein 250 Ohm KH ist jetzt auch nicht so kritisch was die Verstärkung angeht. Wobei man es an den Ohm eh nicht wirklich fest machen kann, es kommt auch auf den Wirkungsgrad an.
Ich hab hier einen 600 und einen 38 Ohm KH am gleichen KHV hängen und die unterscheiden sich in der Lautstärke nur sehr wenig...
Ich kann mir also ehrlich gesagt nicht vorstellen dass das nicht reichen sollte.
Bleibt halt der Punkt mit ebay/Ausland, das stimmt natürlich.
Sonst würde mir aber auch kein Gerät mehr einfallen.
Höchstens noch eine interne Soundkarte für den PC. Sowas wie die Essence ST(X). Der KHV hat auf jeden Fall genug Dampf...
Oder die Creative Sound Blaster X-Fi HD, aber keine Ahnung ob der KHV da was taugt.


[Beitrag von dropback am 21. Jan 2013, 13:26 bearbeitet]
chril
Stammgast
#7 erstellt: 21. Jan 2013, 13:36
Sofern der hochohmige Kopfhörer eine gute Signalempfindlichkeit hat und der treibende Ausgang dementsprechend Leistung / Spannung zur Verfügung stellt, kann das gut gehen, wenn auch der Frequenzgang darunter etwas leiden kann (was man ev. nicht gleich heraushört).
Ein 32 Ohm und 600 Ohm KH können am gleichen Ausgang nur gut klingen, wenn dieser extrem niederohmig ist (einstelliger Ohmbereich, was oft nicht so der Fall ist) und die 100-150 milliWatt auch für den hochohmigen KH parat hat.

Ich hätte eigentlich nun schon ein Gerät (zum guten Preis) gefunden:
Solisto.DAC-HP
Bin aber trotzdem noch am Zweifeln. Sollte halt eine HiFi-Lösung (keine PC-Karten-Lösung) sein.


[Beitrag von chril am 21. Jan 2013, 13:39 bearbeitet]
dropback
Inventar
#8 erstellt: 21. Jan 2013, 13:50
Danke für die Aufklärung, aber das ist mir schon klar
Und da mein KHV genug Leistung und <1 Ohm Ausgangsimpedanz hat mache ich mir da auch keine Sorgen.
Von dem Solisto Ding hab ich aber noch nie was gehört.
Was jetzt nicht heißen soll dass es schlecht ist.
Naja, mir fällt auf jeden Fall nix mehr ein, evtl. hat irgendwer anderes noch ein Idee.
Viel Erfolg bei der Suche
chril
Stammgast
#9 erstellt: 21. Jan 2013, 13:55
Gut, danke. Vermute zumindest, dass der Solisto gut "treibt" am Ausgang KH (wegen / trotz 8 Ohm).
Welchen KHV hast du nun? Kenne keinen mit < 1 Ohm Ausgang.


[Beitrag von chril am 21. Jan 2013, 13:56 bearbeitet]
dropback
Inventar
#10 erstellt: 21. Jan 2013, 13:56
Lake People G109
chril
Stammgast
#11 erstellt: 11. Feb 2013, 21:30
Ich habe jetzt im ersten Schritt folgendes ausprobiert:

- vom optischen Ausgang der PC-Soundkarte (Asus ALC892) über ein Toslink-Kabel in einen FiiO Taishan (DAC-Wandler)
- anschließend in den analogen Eingang des Verstärkers (Yamaha)
Dabei hatte ich den Eindruck, dass ich hier die "Nachteile" meiner PC-Soundkarte mithöre.

Ich vermute nun, dass die Soundkarte meine digitalen Daten (mp3 und wav-Dateien) auf digitaler Basis nachteilig verändert (damit z.B. der Equalizer der PC-Soundkarte unterschiedliche Klangprofile überhaupt darstellen kann) - auch für den Fall, dass alle Klangregler unverändert auf 0 sind. Das gefällt mir nun gar nicht. Gibt es nicht die Möglichkeit, dass eine PC-Soundkarte diese digitalen Daten gleich digital an den optischen Ausgang durchgibt? Oder zumindest unverändert ohne die (miserable?) Klangregelung der Soundkarte?

Besten Dank für eure Erklärungen!


[Beitrag von chril am 11. Feb 2013, 21:50 bearbeitet]
dropback
Inventar
#12 erstellt: 12. Feb 2013, 20:34
Naja, solange du das nicht wirklich verifizieren kannst dass der Onboard Sound da rein pfuscht ist das ja alles nur ein Ratespiel.
Was verändert er denn deiner Meinung nach?
Ich hab meinen DAC jedenfalls auch optisch am Onboard (ALC 889) hängen, und da wird nichts am Klang verändert.
Jedenfalls hört es sich genauso an wenn der DAC per USB am PC hängt, und auch als ich den DAC noch an der Essence ST (mittlerweile verkauft) hatte war der Klang (subjektiv) genauso.
chril
Stammgast
#13 erstellt: 12. Feb 2013, 21:02
Ich habe ja zum Vergleich 4-5 Szenarien zum Anhören der gleichen Datei (mp3 320kBit/s oder auch diese nach Wave konvertiert):

- Kopfhörerausgang eines Smartphones (Klang gut)
- Kopfhörerausgang eines (billigen) Kopfhörerverstärkers mit DAC (von Wolfson) und optisches CD-Laufwerk (Klang sehr gut)
- Kopfhörerausgang eines Yamaha-Verstärkers, CD-Spielers und DAC von FiiO (Klang gut)
- Kopfhörerausgang eines Yamaha-Verstärkers, DAC von FiiO und PC-Soundkarte (Asus ALC892) (Klang mittelmäßig)
Es muss also an dem PC liegen. Der Klang ist etwas kraftlos, dünn und mit weniger Brillianz. Ich höre es über Kopfhörer heraus.

Zumal dann ja auch der/dein DAC, der per USB am PC hängt, die Daten asynchron verarbeiten sollte und auch spannungsmäßig ohne Einstreuungen versorgt sein soll. Gerade deshalb sind bei mir die DACs ja über Toslink mit dem PC oder CD-Spieler verbunden. Komischerweise klingt ein 256kBit/s Internet-Radio-Stream dann wieder etwas besser. Gehen ev. nur diese gestreamten Daten unverändert (!) an den optischen Ausgang der Soundkarte?
Weiss das jemand?

Danke.
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