32bit/122khz Masterfiles audiophil brennen

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merlin2048
Neuling
#1 erstellt: 06. Jan 2015, 03:16
Hallo zusammen,

ich habe hier Masterfiles toller Musikstücke in 32bit / 122khz digital vorliegen und will diese
mit so wenig Klangverlust wie nur irgendwie möglich auf MFSL Ultradisks brennen.

Welches Programm nehme ich da, was mir beim Resampling vor dem Brennen
auf die CD-üblichen 16/44 nicht komplett die Klangqualität versaut?

Danke für eure Ideen
*Nightwolf*
Inventar
#2 erstellt: 06. Jan 2015, 07:00
Mit z.B. Foobar mit Standard- oder Sox-Resampler kannst du die Dateien auf 44,1 kHz / 16 b bringen. Brennen kannst du es danach mit jedem x-beliebigen Brennprogramm. Ich würde dir übrigens raten, stinknormale Rohlinge zu nehmen. Die klingen genauso gut und kosten weit weniger.
merlin2048
Neuling
#3 erstellt: 06. Jan 2015, 18:26
Ausprobiert und festgestellt, dass man immer noch Unterschiede hört,
je nachdem welche Brennsoftware ich nehme.
Nero klingt noch wesentlich besser als bspw. Burning Studio.

Also stellt die Brennsoftware noch immer etwas mit den Dateien an,
bevor sie gebrannt werden, denn sonst kann ich mir die Qualitätsunterschiede nicht erklären.

Gibt es keine Software, die Files einfach 1:1 auf die Audio-CD bannt, ohne vorher noch an ihnen herum zu spielen?
Quasi umgedreht zu der Funktionsweise von EAC, welcher die CDs möglichst genau ausliest...
stoske
Inventar
#4 erstellt: 06. Jan 2015, 19:22
Willkommen in der wunderbaren Welt der Suggestion.

Man hört nicht mit den Ohren, sondern mit dem Gehirn. Und das macht nichts
anderes als nach Mustern zu suchen. Deshalb ist die Suggestion keine Nuance,
sondern die grundlegende Basis des Hörens. Sie kann problemlos weit größere
Unterschiede bewirken als sämtliche Geräte, Daten oder Formate zusammen,
ist jedem Menschen immanent und kann nicht "ausgeschaltet" werden.

Die einzige Möglichkeit sich dies bewusst zu machen, ist das Ausblenden der
Erwartungshaltung. Wenn du schon alleine durch Hören vergleichen willst, was
per se keine gute Idee ist, musst du wenigstens sicherstellen, dass du nicht
weißt(!) was du hörst. Sonst entspricht deine Empfindungen einfach immer nur
der unbewussten Erwartungshaltung.

Zum Thema: Beim Runterrechnen gibt es nur einen, rein mathematischen Weg,
nicht viele, qualitativ verschiedene. Es wäre ja auch Unsinn da etwas wegzulassen
oder hinzuzufügen, drum darfst du dir das einfach als Division vorstellen. Manchmal
hilft schon das, um die Erwartungshaltung etwas realistischer zu gestalten.

Just my 2 Cents.
*Nightwolf*
Inventar
#5 erstellt: 06. Jan 2015, 19:26
Das sollte eigentlich der Standard sein, dass eine Software nicht an den Daten herumbastelt. Es kann natürlich immer sein, dass irgendwelche Optionen aktiviert sind, wie z.B. eine Normalisierung. Sowas sollte man in den Einstellungen deaktivieren können.

Es gibt für Foobar ein Plugin "Binary Comparator", dass zwei Dateien miteinander vergleicht. Damit könntest du testen, ob zwischen den zu brennenden Dateien und der CD Unterschiede bestehen.
cr
Moderator
#6 erstellt: 17. Jan 2015, 06:13
Warum brennst du es nicht lossless, zB auf BR oder DVD? Oder muss es am CDP laufen?


Es gibt für Foobar ein Plugin "Binary Comparator", dass zwei Dateien miteinander vergleicht. Damit könntest du testen, ob zwischen den zu brennenden Dateien und der CD Unterschiede bestehen.


Wie soll das gehen, wenn er es resamplen muss von 32 auf 16 Bit und 122 kHz (komische Samplingfrequenz, was soll das überhaupt?) auf 44.1 kHz?

Foobar oder audacity nehmen, wenns auf CDformat heruntermuss. VErluste sind unvermeidbar, aber eigentlich sollte man davon praktisch nicht hören


Gibt es keine Software, die Files einfach 1:1 auf die Audio-CD bannt, ohne vorher noch an ihnen herum zu spielen?
Quasi umgedreht zu der Funktionsweise von EAC, welcher die CDs möglichst genau ausliest...


Hallo, ja gibts. Man brennt eine DatenCD. Wie solls denn bei einer AudioCD gehen, wo 44.1/16 Vorschrift ist. Bin schon etwas verwundert
j!more
Inventar
#7 erstellt: 17. Jan 2015, 07:57
"Master" mit 32bit / 122khz gibt es laut Google nur in diesem Thread hier und einem bei Chip Online, beide vom selben Thread-Ersteller.
cr
Moderator
#8 erstellt: 17. Jan 2015, 14:42
Vielleicht kommt ja noch Licht ins Dunkel, was das werden soll.
*Nightwolf*
Inventar
#9 erstellt: 17. Jan 2015, 14:44

cr (Beitrag #6) schrieb:
Wie soll das gehen, wenn er es resamplen muss von 32 auf 16 Bit und 122 kHz (komische Samplingfrequenz, was soll das überhaupt?) auf 44.1 kHz?

Er schreibt, dass man Unterschiede hört, nachdem die Musik auf ein CD-kompatibles Format gebracht wurde, weil angeblich die Brennsoftware noch etwas zusätzlich verändert. Also resampled man und brennt die CD. Und wenn man dann die CD mit den resampleten Audiodaten vergleicht, kann man sagen, ob das Brennprogramm noch etwas verändert oder nicht.


[Beitrag von *Nightwolf* am 17. Jan 2015, 14:45 bearbeitet]
cr
Moderator
#10 erstellt: 17. Jan 2015, 14:53

Welches Programm nehme ich da, was mir beim Resampling vor dem Brennen
auf die CD-üblichen 16/44 nicht komplett die Klangqualität versaut?

Ich verstehe das so, dass es beim Resamplen versaut. CD-Kompatibles Material wird nicht mehr resamplet, allenfalls kann hier noch eine Lautstärkenormierung erfolgen, das ist kein Resamplen, dabei bleibt die Samplingfrequenz unverändert

Der Themenersteller soll besser klar ausdrücken, worum es geht.
*Nightwolf*
Inventar
#11 erstellt: 17. Jan 2015, 15:00
In meiner ersten Antwort in diesem Thread schrieb ich, er solle es mit einem externen Programm resamplen und dann sei die Brennsoftware egal. Er antwortete darauf, dass er es getestet habe und dann trotzdem noch Unterschiede in der Brennsoftware höre. Für mich klingt das recht eindeutig.
cr
Moderator
#12 erstellt: 17. Jan 2015, 15:05
Gut, aber das ist ja wirklich banal, ein paar WAV 44.1/16 Dateien bitidentisch zu brennen. Das macht ja jedes Brennprogramm einwandfrei, was da schiefgehen kann, entzieht sich - außer einem unabsichtl. Normieren - meiner Phantasie.
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