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Klangverschlechterung bei Digitalverbindung?

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Ravemaster24
Stammgast
#1 erstellt: 11. Apr 2015, 19:07
bei mir war es immer so, das der CD Player über Coax an den DAWandler angeschlossen war.
Seitdem aber der Player kaputt gegangen ist, habe ich meinen Rechner per Coax an den Wandler angeschlossen, so das ich vom Rechner nun CD's und MP3's abspielen kann.
die Kabellänge beträgt 10m.

Ich habe aber nun den Eindruck, das der Sound sich verschlechtert hat.

Eine Digitalverbindung überträgt die Daten doch verlustfrei dachte ich, so das es gleich klingen müsste wie vorher auf dem Player?

Oder spinn ich jetzt und bilde mir was ein?
Ich könnt schwören es klingt schlechter.

Mal gucken was Ihr dazu sagt....
♤Choco♤
Stammgast
#2 erstellt: 11. Apr 2015, 19:11
Ist vielleicht ein Equalizer oder andere Klangbeeinflussung aktiv?
Ravemaster24
Stammgast
#3 erstellt: 11. Apr 2015, 23:55
nöp. nix. in der software ist alles inaktiv.
cr
Moderator
#4 erstellt: 12. Apr 2015, 00:37
Nichtfunktionierende SPDIF-Verbindungen hatte ich auch schon. Mit dem Effekt, dass etliche CDRs klanglich versaut wurden (der Rekorder konnte nicht mit dem opt. Signal des Players, erst ein opt-koax-Wandler behob das Problem - da auf CDR, also dokumentiert, keine Einbildung).
Es ging nicht nicht, sondern wie bei einer Schallplatte hörte man bei heiklen Passagen (Sopran, Violinsole) ein kräftiges Bröseln. Wenn man den Lichtleiter etwas aus der Buchse zog, gings zB.
Also nichts mit geht oder geht nicht. Geht mangelhaft, gibts auch, sind einfach dicht gesäte Aussetzer, die man insb. bei hochtonreicher Musik ohne Tieftonverdeckung hört....

Falls du das Signal am Wandler auch digital abgreifen kannst, kannst du ja einen Datenvergleich machen.....

Wie ist die Verbindung überhaupt? USB oder SPDIF? 10 m ist weder für USB noch SPDIF-Optisch zulässig, das nur nebenbei.


[Beitrag von cr am 12. Apr 2015, 00:41 bearbeitet]
Ravemaster24
Stammgast
#5 erstellt: 12. Apr 2015, 06:19
also die verbindug wird über ein digitales 75ohm coax kabel hergestellt.
und bevor ich mir das gekauft habe, habe ich mich im netz mal erkundigt und fand aussagen, das bei so einer verbindung 10m kein prob darstellen.
denn das der optische leiter ein problem bei der länge darstellt wusste ich, deshalb hab ich mich für coax entschieden.

zum klangbild:
ich kann jetzt nicht sagen das ich da ein bröseln oder ähnliches höre. es ist viel mehr so, als ob das klangbild in sich zusammenfällt.


Falls du das Signal am Wandler auch digital abgreifen kannst, kannst du ja einen Datenvergleich machen.....


das habe ich nicht so ganz verstanden, wie du das mit dem datenvergleich meinst.
an eingängen habe ich 2 mal opt. und 1 x coax.
ausgang ist dann auf cinch


[Beitrag von Ravemaster24 am 12. Apr 2015, 06:21 bearbeitet]
cr
Moderator
#6 erstellt: 12. Apr 2015, 11:12
Koax ist 10m kein Problem, wenn es eines mit 75 Ohm Wellenwiderstand ist.
An sich braucht man kein teueres Kabel, jedes normale Antennenkabel mit 75 Ohm ist ideal und kostet nichts.

Wenn der Wandler auch noch einen SPDIF-Ausgang hat (zB zum Durchleiten), dann könnte man das mit der Soundkarte als Datei speichern und die Originaldatei mit dem vergleichen, was beim Wandler ankommt.
altae
Stammgast
#7 erstellt: 12. Apr 2015, 13:40
Also meine Erfahrung zeigt, dass bei Verbindungen vom PC zum Verstärker optische Verbindungen den koxialen vorzuziehen sind. Im PC sind so viele Komponenten, die theoretisch Störungen versursachen könnten, da ist man mit optischer Übertragung eindeutig auf der besseren Seite. Konkret hatte ich mal eine Verbindung vom PC zum 5.1 Verstärker, da war ein Brummen auf der Leitung und egal was ich machte, nichts schaffte Abhilfe. Erst die Verbindung mittels optischem Kabel löste das Problem. Und die Länge des Kabels würde ich jetzt auch nicht pauschal in Frage stellen. 10 m sind sicher viel, mein Kabel ist jedoch auch 10 m lang und funktioniert einwandfrei. Ein Versuch ist es auf jeden Fall Wert. Nur irgendein teures "Superkabel" sollte sich der Thread Ersteller nicht andrehen lassen, digitale Übertragung per Lichtleiterkabel ist einfach 101010101110000111000..., da lässt sich auch mit einem 100 Euro Kabel nichts verbessern respektive mit einem günstigen Kabel nichts verschlechtern.


[Beitrag von altae am 12. Apr 2015, 13:41 bearbeitet]
cr
Moderator
#8 erstellt: 12. Apr 2015, 14:27
Die Lichtdämpfung kann schon verschieden stark sein, was bei langen Kabeln den Ausschlag geben könnte.
Ggf. kann ein Repeater Abhilfe schaffen, oder billiger, einen Opto-Koax-Wandler einschleifen, dann kann man zB 10m Koax und 1m Lichtleiter machen usw.

Ich würde aber zuerst mit einem billigen, kurzen Lichtleiter probieren, ob es überhaupt Unterschiede gibt. Aber abgesehen von Brumm gibt es mM beim Koaxkabel kein generelles Problem (Brumm gabs anfänglich auch nicht, weil gute Geräte immer einen Mantelstromfilter verbaut hatten, zB die alten DATs, CFPs.......)
altae
Stammgast
#9 erstellt: 12. Apr 2015, 14:31
Dem stimme ich vorbehaltlos zu. Günstiges Kabel kaufen, testweise anschliessen und wenn die Probleme behoben sind ein anständiges längeres Kabel kaufen und definitiv anschliessen. Falls die Probleme hingegen nicht behoben sind, wird es schwieriger. Was ist denn im PC drinn? Onboard Sound oder eine anständige Soundkarte? Wenn die Soundqualität auch mit optischem Kabel nicht besser ist und Onboard Sound genutzt wird, würde ich mir mal Gedanken über den Kauf einer anständigen Soundkarte machen (entweder als PCI-E Steckkarte oder in Form einer USB Soundkarte).


[Beitrag von altae am 12. Apr 2015, 14:33 bearbeitet]
cr
Moderator
#10 erstellt: 12. Apr 2015, 14:42
Eigentlich sind die Anforderungen an die Soundkarte nicht hoch, da sie nur als SPDIF-Ausgeber dient. Eigentlich sollte es reichen, wenn sichergestellt ist, dass sie keine Abtastratenkonvertierung durchführt......
Ggf. könnte man um 30 Euro eine Behringer UCA kaufen, hat SPDIF-opt. und USB. Das anfängliche Problem, dass ein Kanal um einen Frame zu spät ist, sollte inzwischen behoben sein (revidierter Texas Instruments Chip per 2009).
altae
Stammgast
#11 erstellt: 12. Apr 2015, 14:52
Nein, bei digitaler Wiedergabe sind die Anforderungen in der Tat nicht sehr hoch. Aber irgendwo muss der Qualitätsverlust ja herkommen. Und bei Onboard Sound hat man nicht gerade viele Einflussmöglichkeiten. Kabel, Treiber, Konfiguration im Treibermenü, das wars dann auch schon. Bei anständigen Soundkarten bekommt man bessere Hardware, häufig besonders abgeschirmt gegen Störimpulse, man kann bei internen Karten verschiedene PCI-E Steckplätze ausprobieren und bei USB Karten verschiedene USB Ports. meist kriegt man auch bessere Software und man kann erst noch Wiedergabe per ASIO nutzen, wenn gewünscht sogar im Exklusivmodus und damit bitperfekt. Alles Möglichkeiten, dem Qualitätsverlust zu Leibe zu rücken. Aber natürlich, wie wir bereits geschrieben haben, zuerst würde ich mit einer optischen Verbindung experimentieren. Da sind die Kosten auch vernachlässigbar.


[Beitrag von altae am 12. Apr 2015, 14:53 bearbeitet]
Ravemaster24
Stammgast
#12 erstellt: 12. Apr 2015, 15:49
also bei der soundkarte handelt es sich um eine pci sweex soundkarte mit coax digital ausgang.
die onboard habe ich ausgeschaltet.

das mit dem opto kabel werd ich mal ausprobieren und berichten. bin gespannnt.
allerdings hat die soundkarte nur nen coax ausgang und nen wandler will ich nicht umbedingt kaufen.

mal schauen ob ich eine soundkarte mit optischem ausgang mir mal ausleihen kann.
Ravemaster24
Stammgast
#13 erstellt: 13. Apr 2015, 11:00
ich glaub das thema hat sich erledigt. bin heut beim arzt auf die neue stereoplay gestossen. hatte schon lang nimmi eine in der hand.
und da gabs im test netzwerkfähige cd player.

ich denke ich werd zu der lösung greifen, das ich mir einen netzwerkfähigen cd player kaufe der über einen usb anschluss verfügt und ich eine externe hdd mit musik dran anschliessen kann.

hat auf jedenfall den vorteil das ich nicht dauernd den rechner anhaben muss und hab auch keine zusätzlichen kabel.

und muss nicht extra herumexperimentieren wieso der klang grad nicht so toll ist.

und da der auch über digital output in form von coax und optical verfügt, kann ich denn gleich auch an meinen wandler anschliessen.


[Beitrag von Ravemaster24 am 13. Apr 2015, 11:01 bearbeitet]
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