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CD auf den Rechner digitalisieren

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frontlinersnameistweg
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 25. Jan 2009, 00:24
Moin wertes Forum.

Ich befürchte schon, dass in Anbetracht des Themas die Alarmglocken schrillen aber es ist nach meinem Wissensstand alles legal.

Situation ist folgende: Ich war heute bei meinem Vater und habe mich mal an seinem CD-Regal 'vergriffen', so dass hier nun l Mozart, Edith Piaf und anderes liegt. Daer sie nicht mehr hört hat er sie mir geschenkt. Alles von 1990 rum. Also gibt es keinen Kopierschutz etc. Nun meine Frage: Wie kriege ich die Dinger als exakte Kopie auf meinen Rechner? Winamp komprimiert leider mit max 320KB/s, eine 'unkomprimiert' option finde ich nicht. CloneCD will immer eine Imagedatei erstellen.

Grund ist folgender: Ich höre Musik eigentlich nur über iTunes und möchte nicht ewig CDs in mein CD-Laufwerk stecken.

Weiß einer von euch Rat?

Gruß
Accuphase_Lover
Inventar
#2 erstellt: 25. Jan 2009, 03:29
Zu digitalisieren gibt es hier nichts, da die Daten auf der CD ja auch schon digital vorliegen.

Zum Grabben, was hier der richtige Begriff ist, benötigst du ein hochwertiges Programm. Als bestes dieser Art gilt "Exact Audio Copy", meist EAC genannt.




Grüße
frontlinersnameistweg
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 25. Jan 2009, 09:23
Vielen Dank für den Tipp. Kopiere gerade 1:1 als Wav, mal sehen, ob iTunes das kann.
vicus
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 25. Jan 2009, 13:36

frontlinersnameistweg schrieb:
Vielen Dank für den Tipp. Kopiere gerade 1:1 als Wav, mal sehen, ob iTunes das kann.


Würde dir nahelegen anstatt wav ins Flac Format zu konvertieren. Damit hast du die volle wav Qualität ABER Flac-Dateien sind taggingfähig. Du kannst dann also Name Interpret etc. in der Datei speichern.

Hier findest du eine Anleitung wie du EAC konfigurieren solltest um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen: EAC (Quelle: AudioHQ.de)

Edit: Ich weiß leider nicht ob iTunes mit Flac klar kommt. Eine Alternative wäre dort foobar2000 oder MediaMonkey.


[Beitrag von vicus am 25. Jan 2009, 13:37 bearbeitet]
frontlinersnameistweg
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 25. Jan 2009, 14:59

vicus schrieb:

frontlinersnameistweg schrieb:
Vielen Dank für den Tipp. Kopiere gerade 1:1 als Wav, mal sehen, ob iTunes das kann.


Würde dir nahelegen anstatt wav ins Flac Format zu konvertieren. Damit hast du die volle wav Qualität ABER Flac-Dateien sind taggingfähig. Du kannst dann also Name Interpret etc. in der Datei speichern.

Hier findest du eine Anleitung wie du EAC konfigurieren solltest um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen: EAC (Quelle: AudioHQ.de)

Edit: Ich weiß leider nicht ob iTunes mit Flac klar kommt. Eine Alternative wäre dort foobar2000 oder MediaMonkey.


Wenn ich mich recht erinnere kann iTunes leider kein Flac. Da ich die Lieder aber gerne über den iPod höre ist es daher keine Option. Da ich die Lieder mit iTunes sortieren konnte etc frage ich mich, wo denn die Informationen gespeichert werden, wenn nicht im ID3-Tag!?
Sumpfbrumme
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 25. Jan 2009, 15:05
Hallo!

Benutzt Du einen Windows PC oder einen MAC?

Da gäbe es das APPLE Lossless Format. Das kann itunes soviel ich weiss.


Mit EAC bin ich sehr zufrieden, ist die Frage ob ob es da einen passenden Encoder zum Einbinden gibt.

Gruß
Gerd
frontlinersnameistweg
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 25. Jan 2009, 15:46
Ich besitze einen PC aber ich gehe davon aus, dass iTunes auf Windows die Musik auch komprimieren kann.
Sumpfbrumme
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 25. Jan 2009, 16:20
Hallo!

itunes auf Windows habe ich noch nicht benutzt.
( Werde ich mir jetzt mal runterladen )

Dafür habe ich mir einen MAC Mini zugelegt.

Ich suche jetzt nach einem Weg die CD's zb.: mit EAC zu rippen und ggfs. danach in Apple Lossless zu encodieren.

Gerd
gr1zzly
Inventar
#9 erstellt: 25. Jan 2009, 20:18

Sumpfbrumme schrieb:
Ich suche jetzt nach einem Weg die CD's zb.: mit EAC zu rippen und ggfs. danach in Apple Lossless zu encodieren.

Du kannst mit EAC zuerst nach flac rippen (damit du auch alle Tags hast) und dann mit dbpoweramp nach Alac konvertieren.
Für das reine konvertieren reicht die Freewareversion aus.
Oder du suchst dir in den weiten des Netzes einen Alac Kommandozeilen Encoder, und bindest ihn direkt in EAC ein. Ob es sowas gibt, weis ich allerdings nicht.

Grüße
Chris
Paesc
Inventar
#10 erstellt: 26. Jan 2009, 08:11

frontlinersnameistweg schrieb:
Wenn ich mich recht erinnere kann iTunes leider kein Flac. Da ich die Lieder aber gerne über den iPod höre ist es daher keine Option. Da ich die Lieder mit iTunes sortieren konnte etc frage ich mich, wo denn die Informationen gespeichert werden, wenn nicht im ID3-Tag!?


Richtig, sowohl iTunes wie auch der Windows Media Player sind proprietär und wollen ihr eigenes Format: iTunes verlangt nach ALAC, der WMP will WMA Lossless. Deshalb wie auch wegen besserer Kompatibilität und mehr Möglichkeiten ist es sehr ratsam, Foobar2000 als Abspiel-, Rip- und Konvertierungs-Software zu verwenden.

Willst du Lossless mit dem iPod hören? MP3 in der Auflösung VBR V 2 new (~192 kbps) erzielt für mobile Geräte eine gute Klangqualität. Kannst ja mit Foobar2000 oder EAC die CDs im FLAC-Format rippen und für unterwegs mit Foobar2000 nach MP3 wandeln. So mache ich es, das Konvertieren geht mit 40x Geschwindigkeit über die Bühne mit einem Intel Core 2 Duo 2.4 GHz.

WAV ist ein Format ohne Tags, somit hat man einzig den Dateinamen zur Verfügung; keine Tags. Zudem beansprucht es mehr Speicherplatz, FLAC bringt bei gleicher Qualität 30% bis 50% Platzersparnis.

Greez
Paesc
frontlinersnameistweg
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 27. Jan 2009, 15:59
Ach, das ist doch alles mistig

'Schlanke' 2! Gigabyte für drei Audio-CDs? Hmmm... da ist man echt am überlegen

Wie ist denn die Tonquali von 320 KB/s? Laut Wikipedia ist sie ja so gut, dass selbst Profis Probleme haben einen Unterschied zu hören, wenn überhaupt.

Gibt es Programme, die zwei Lieder vergleichen können, also das Original im WMA-Format mit einem 320er-MP3?

Was wäre außerdem besser, eine feste oder eine variable Bitrate? Bei variabler BR würde ich von 256->320 KB/s wählen.

Gruß Claas
Paesc
Inventar
#12 erstellt: 27. Jan 2009, 16:15
Nee, mit FLAC kommst Du im Normalfall maximal auf 1 GB, je nach Länge der CD eher darunter.

Das Original sollte IMMER verlustlos auf der Festplatte vorliegen, z.B. in FLAC. Grund: wenn Du mal in ein anderes Format konvertieren willst, kommen keine zusätzlichen Verluste hinzu. War auch schon froh, habe nicht immer dieselbe Auflösung bei MP3 benutzt. Auch sind je nach Anlage und Lied teils doch Klangunterschiede auszumachen. Es gibt Lieder, bei denen jeder verlustbehaftete Lossy-Codec sehr gut hörbare Fehler macht, auch mit 320 kbps - je tiefer die Auflösung, desto schlimmer. Ein gutes Beispiel kommt von Fatboy Slim. Mit einem verlustlosen Lossless-Codec kannst Du dann nochmals in eine höhere Auflösung umwandeln, um die Schäden zu minimieren.

An sich ist VBR definitiv empfehlenswerter. Die Entwickler des populärsten MP3-Codecs, Lame, empfehlen VBR V 2 New - das ist auch die Empfehlung von AudioHQ.de, HydrogenAudio.org, mir und vielen anderen. Das entspricht ~192 kbps, V 0 ist die höchste Einstellung und entspricht ~256 kbps.

Greez
Paesc
Accuphase_Lover
Inventar
#13 erstellt: 27. Jan 2009, 16:38

frontlinersnameistweg schrieb:

Wie ist denn die Tonquali von 320 KB/s? Laut Wikipedia ist sie ja so gut, dass selbst Profis Probleme haben einen Unterschied zu hören, wenn überhaupt.


Stimmt in den allermeisten Fällen auch !
Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.
Paesc hat das berühmt-berüchtigte Beispiel mit Fatboy Slim schon angesprochen, das aus dem "legendären" c't - Test stammt.


frontlinersnameistweg schrieb:

Was wäre außerdem besser, eine feste oder eine variable Bitrate? Bei variabler BR würde ich von 256->320 KB/s wählen.

Mit VBR "erkauft" man sich halt eingeschränkte Kompatibilität, da leider einige Geräte immer noch nicht mit variabler Bitrate umgehen können und diese dann gar nicht oder mit falscher Zeitangabe, ggf. sogar falscher Tonhöhe wiedergeben.

Ob bei hoher Bitrate VBR ÜBERHAUPT noch Sinn macht, darüber lässt sich streiten.





Grüße
cr
Moderator
#14 erstellt: 27. Jan 2009, 17:26
Mich wundert, wieso das eine Überraschung ist, daß eine CD 700 MB hat?
Nicht umsonst steht auf den CDRs 80min/700 MB.
frontlinersnameistweg
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 27. Jan 2009, 19:13
Hm... hast ja recht...

Hargh, das ist schon alles ein klein wenig tricky
Hat jemand einen Link auf dem Fatboy-Artikel? Kann ansonsten einer sagen, was die Kernaussage des Artikels war?

Mal gucken, was iTunes alles an Möglichkeiten bietet aber leider zeigt iTunes kein CD-Laufwerk mehr an. Da bekommt man doch die Krise.

Edit: Ich mache nun folgendes:
komprimieren via 320 KB/s VBR und parallel dazu ein Image via CloneCD. So habe ich dann meine Musik voneinander getrennt und komme nciht durcheinander, was wozu gehört.


[Beitrag von frontlinersnameistweg am 27. Jan 2009, 19:52 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#16 erstellt: 27. Jan 2009, 22:02
Aktuell kann ich das hier liefern: http://www.hifi-foru...m+paesc&postID=17#17

320 kbps VBR? Das wäre wohl eher CBR... Tipp: Vergleiche mal VBR V 2 new mit CBR 320 kbps. Wenn Du einen Unterschied hörst, nimm 320, sonst V 2.

Mein Tipp ist klar: MP3 mit VBR V 2 new, auf die Festplatte gehört FLAC. Die Idee mit den Images ist zu umständlich: Benötigt mehr Platz und Zeit. Mit Foobar2000 kannst Du schnell FLAC-Files erzeugen (bei mir meist 12x Geschwindigkeit) und mit hoher Geschwindigkeit in MP3 umwandeln (bei mir 40x Echtzeit).

Greez
Paesc
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