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Musiksammlung digitalisieren

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Autor
Beitrag
RebelAngel
Stammgast
#1 erstellt: 24. Apr 2009, 13:50
Ich möchte demnächst meine CD-Sammlung digitalisieren und deshalb wollte ich mich erkundigen, ob mp3 auf höchster Qualitätsstufe ausreichend ist, um es über eine gute HIFI-Anlage abzuspielen ohne die Kompression rauszuhören.

Des weiteren frage ich gleich mal, wie es am sinnvollsten ist - media Festplatte und dann über optischen digitalausgang in den AV-Receiver reingehen?
plastikohr
Inventar
#2 erstellt: 24. Apr 2009, 13:59
1. Mit EAC Rippen und mit Lame 3.98
in Mp3 pressen.
Kann etwas dauern, bei mir z.B..

1.a Mit foobar Rippen und mit Lame 3.98
in MP3 pressen.

1.b Variable Bitrate, Joint Stereo, VBR 2
Methode New

2. Media-HD ist eine nette Idee. Ob das
besser ist als vom PC kommt darauf an.
Bei mir z.B. läuft der PC sowieso dauernd.

Gruß


[Beitrag von plastikohr am 24. Apr 2009, 14:02 bearbeitet]
RebelAngel
Stammgast
#3 erstellt: 24. Apr 2009, 14:20
ich verwende CDex...tut's das auch?

und bei meinem neuen Rechner, der demnächst kommt, wird das ruck-zuck gehen...hoff ich mal

naja der pc steht leider nicht wirklich in der nähe vom receiver...

und ne usb-leitung über 12 m oder so wird auch net hinhauen ;-)
marathon2
Stammgast
#4 erstellt: 24. Apr 2009, 14:40

RebelAngel schrieb:
ich verwende CDex...tut's das auch?

und bei meinem neuen Rechner, der demnächst kommt, wird das ruck-zuck gehen...hoff ich mal


Wenn deine CDs nicht verkratzt sind, ist CDex kein Problem.
Aber schneller geht das mit einem neuen Rechner auch nicht. Der zeitbestimmende Faktor ist das Leselaufwerk, und schneller wie 16fach (sicherer noch 8fach) würde ich auf keinen Fall einlesen.
EAC reduziert in Problemfällen die Lesegeschwindigkeit sogar unter einfach.
Je nach CD-Sammlung braucht du also Wochen.
RebelAngel
Stammgast
#5 erstellt: 24. Apr 2009, 14:47

marathon2 schrieb:

RebelAngel schrieb:
ich verwende CDex...tut's das auch?

und bei meinem neuen Rechner, der demnächst kommt, wird das ruck-zuck gehen...hoff ich mal


Wenn deine CDs nicht verkratzt sind, ist CDex kein Problem.
Aber schneller geht das mit einem neuen Rechner auch nicht. Der zeitbestimmende Faktor ist das Leselaufwerk, und schneller wie 16fach (sicherer noch 8fach) würde ich auf keinen Fall einlesen.
EAC reduziert in Problemfällen die Lesegeschwindigkeit sogar unter einfach.
Je nach CD-Sammlung braucht du also Wochen.


vor allem die cds der letzten zeit sind in top-zustand. die aus der jugend...naja..waren oft im rucksack dabei ;-)

sammlung ist in etwa 1500 cds. Und schneller als mit meinem jetzigen PC wird es auf alle fälle, den bremst die cpu aus. Übrigens bekommt der neue zu diesem zweck 3 Laufwerke :-)
cr
Moderator
#6 erstellt: 24. Apr 2009, 14:53
Wenn du später dann draufkommst, daß mp3 nicht das Gelbe vom Ei ist, vor allem, wenn du in ein anderes lossy-Format konvertieren willst, kannst du halt nochmals von vorn anfangen, wenn der Klang nichts mehr taugt. Ich würde mir für mp3 die ganze Mühe nicht machen.

PS: Zu digitalisieren gibte eigentlich gar nichts, die CDs sind schon digital.
RebelAngel
Stammgast
#7 erstellt: 24. Apr 2009, 14:55

cr schrieb:
Wenn du später dann draufkommst, daß mp3 nicht das Gelbe vom Ei ist, vor allem, wenn du in ein anderes lossy-Format konvertieren willst, kannst du halt nochmals von vorn anfangen, wenn der Klang nichts mehr taugt. Ich würde mir für mp3 die ganze Mühe nicht machen.

PS: Zu digitalisieren gibte eigentlich gar nichts, die CDs sind schon digital.


wie sollte ich es denn machen...pcm/wav...? wieviel braucht das ca. für ne minute?
marathon2
Stammgast
#8 erstellt: 24. Apr 2009, 15:12

RebelAngel schrieb:

vor allem die cds der letzten zeit sind in top-zustand. die aus der jugend...naja..waren oft im rucksack dabei ;-)

sammlung ist in etwa 1500 cds. Und schneller als mit meinem jetzigen PC wird es auf alle fälle, den bremst die cpu aus. Übrigens bekommt der neue zu diesem zweck 3 Laufwerke :-)


Für die schlechteren nimmst du am besten EAC.
Aber ob die drei Laufwerke wirklich helfen, weiß ich nicht. Ich glaube nicht, dass das parallele Einlesen wirklich funktioniert.
Als Format würde ich in deinem Fall auch ein verlustfreies, am besten FLAC, verwenden. Davon kannst du dann später immer noch das gewünschte MP3 für den jeweiligen Einsatzzweck erstellen. Aber du hast somit immer ein Original in Reserve.
RebelAngel
Stammgast
#9 erstellt: 24. Apr 2009, 15:17
also mit cdex funzt es. ich rippe momentan für den (leider nur 30 GB großen) mp3 player mit 226 kbps teilweise mit 3 LW gleichzeitig (3 instanzen von cdex offen)...

wie groß werden die dateien ca?
fe-lixx
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 24. Apr 2009, 15:53
Also 1500 CDs auf einen Schlag würde ich nur ein einziges Mal in meinem Leben rippen wollen. Um ein zukunftssicheres Archiv aufzubauen, würde ich auch nur auf lossless setzen, entweder WAV (eben so groß wie auf CD, also 700 MB bei einer 80 Minuten Disc), oder besser FLAC (je nach Musik ca. 50-80% der WAV Größe). Rippen zur Sicherheit auch nur mit EAC oder foobar, oder wenn ein Plextor Brenner vorhanden ist mit den Plextools, dass eventuelle Fehler schon beim Rippen bemerkt werden, und du nicht Wochen später beim Hören merkst, dass der ein oder andere Track knackst oder sonstige Fehler aufweist. Mit CDex bekommst du solche Fehler normalerweise nicht mit.

Ich würde mir die Workshop Grundlagen zur Audiokompression von Hyperlink hier im Forum mal durchlesen und den Artikel zum Rippen mit EAC auf audiohq.de.
cr
Moderator
#11 erstellt: 24. Apr 2009, 18:55
Ich hab 1500 CDs hinter mir (bin aber noch nicht fertig) und habe mit 8x gerippt, also 6-8 min pro CD (ginge auch mit 24x bei mir fehlerfrei, soferne nicht Interpolation nötig ist).
Wenn ich aber 3 Laufwerke parallel zum Rippen verwenden würde, wäre ich wohl schon in der Klapse. Das hält man keine 1500 CDs durch. Vor allem nicht, wenn man manchmal Dateinamen (oder Tags) nachbearbeiten muß.

Ich nehme aber an, die Perfektions-Ansprüche sind hier nicht besonders hoch, da ohnehin nur nach MP3 gerippt wird. Unter diesen Umständen würde ich auf EAC oder hochwertige Laufwerke wohl auch verzichten.

Speicherplatz: Wav: exakt 10 MB je Minute
FLAC: nicht ganz 50% weniger.
chonkie
Neuling
#12 erstellt: 24. Apr 2009, 20:22
hey, nachdem ich mich mit dem thema ausführlich beschäftigt habe kurz meine meinung:

- bei so einer großen sammlung solltest du dir die mühe nur einmal machen. also: mit EAC rippen und in FLAC abspeichern.

hier gibt es eine gute anleitung:
http://www.audiohq.de/index.php?showtopic=47

wenn man sich eingelesen und ein mal alles eingestellt hat (vielleicht dauert das 30 min), kann man am ende auch sagen, etwas halbwegs "haltbares" zu haben. habe vor einer ganzen weile um die 50 cds in mp3 gerippt, weil ich es nicht besser wusste - und mir später selbst dafür in den hintern gebissen. speicherplatz ist ja einfach kein argument mehr, heutzutage. deshalb: mach dir keine doppelte arbeit, mach es besser von anfang an richtig.

viel erfolg!
RebelAngel
Stammgast
#13 erstellt: 24. Apr 2009, 20:44
danke für die vielen tipps!

ich habe ehrlich gesagt auch daran gedacht 2 Versionen zu machen - also eine "große" und eine für unterwegs...wenn ich den neuen Rechner und entsprechend mehr Speicherplatz habe, werde ich mich einlesen und danach vorgehen...zu tun gibt es ja einiges ;-)

die frage ist noch, wie ich es dann auf der neuen HiFi Anlage abspiele - ich schätze ich lege mir eine Multimedia HDD zu und gehe via optischen digitalausgang in den AV-Receiver rein, bessere Möglichkeiten gibt es ja nicht oder? (außer daß der AV-Receiver die Festplatte erkennt...)
cr
Moderator
#14 erstellt: 24. Apr 2009, 20:51
Ich würde mir keine Multimediafestplatte zulegen, sondern vielmehr eine 1 TB USB-HD + ein Teac WAP, an das man Anlage und Platte anschließt. Platte kostet um die 80 Euro, Teac WAP gibts ab ca. 100 Euro. Siehe auch unter Multimedia-Player im HiFi-Forum.
RebelAngel
Stammgast
#15 erstellt: 24. Apr 2009, 21:38
siehst interessant aus! muß da zwingend der pc laufen? wenn ich die daten von der externen hdd nehme?
cr
Moderator
#16 erstellt: 24. Apr 2009, 23:37
Ohne PC.
Ex. Festplatte + WAP + Stereoanlage

Das Hauptproblem ist das Navigieren bei Riesen-Harddisks, aber das hast du mit Multimedia-Festplatten auch.
Qualitativ ist der Teac-WAP einfach besser als viele Multimedia-Festplatten, die dann nur eine Billigsdorfer-Analog-Umsetzung haben (und zudem ja auch noch auf Video-Wiedergabe optimiert sind). Und flexibler ist man auch. Ist die HD hin, nimmt man halt eine neue (Sicherungskopie ist daher wichtig). Ist sie zu klein, eine größere oder zweite dazu.
RebelAngel
Stammgast
#17 erstellt: 24. Apr 2009, 23:48
wobei ich sagen muß...die hier sieht absolut nicht verkehrt aus

http://www.fantec.de...0112090/article.html

und ist mit knapp über 200 EUR gelistet...
cr
Moderator
#18 erstellt: 25. Apr 2009, 00:25
Spielt kein FLAC.
Ein weiterer Punkt, den man immer prüfen muß, ist gapless-play. Machen viele nicht. Und so manche "CD" (besser Track-Folge") wird dann von lauter nicht-vorgesehenen Pausen brutal zerissen.
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