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Win 7: welcher Media Player für Musik

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Autor
Beitrag
Krebskolonist696
Neuling
#1 erstellt: 13. Jul 2015, 16:21
Nabend,

ich hab mir vor ner weile eine Asus Xonar Essence stx und Audio Engine 5+ geleistet für mein PC.

Hauptsächlich zum Musik hören. Hab mich schon recht viel belesen zwecks Einstellungen usw.

Aber ich Frage mich immer noch welcher Media Player für Windows und die Hardware am geeignetsten wäre.

Ich nutze schon immer den Windows Media Player ... da wäre ja noch iTunes, Foobar2000, Winamp und JRiver wobei die letzten drei hässlich sin. ^^

Und was sin diese Asio Treiber brauch ich die?
Slatibartfass
Inventar
#2 erstellt: 14. Jul 2015, 08:39
IOch habe die Asus Xonar Essence One, und verwende als Musik-Player Foobar2000, da ich hiermit sehr einfach die Windows-Routinen bei der Audioverarbeitung umgehen kann und die Xonar One im ASIO-Modus (BitPerfect) betreiben kann. Zudem gibt es für Foobar Plugins für alle Formate und sonstigen Zwecke, die ich bisher benötigt habe.
Der Windows Media Player ist dagegen tief in Windows intergriert, so dass ich mir schwer vorstellen kann, dass die Umgehung der Windowsprozesse hiermit möglich ist, und eher ein rudimentäres Einstiegsprogramm um überhaupt mit Windows-Boardmitteln Musik abspielen zu können.

Slati
ywtcs
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 14. Jul 2015, 11:03
Da stellt sich die Frage an den Komfort

Mit einem Player wie foobar steht dir "alles" offen aber man muss sich damit beschäftigen.

Welche Player hast du bis dato getestet?
Krebskolonist696
Neuling
#4 erstellt: 14. Jul 2015, 15:28
Also jetzt bin ich bei iTunes. Foobar und J. River Media Jukebox mal reingehört.

Gibt ja noch diesen Jplay wo ich aber gelesen hab das es bei MP3 nix bringen soll. Leider besteht meine Sammlung nur aus MP3's -.-
ywtcs
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 15. Jul 2015, 06:28
JPlay ist kein "Programm" wie iTunes, Winamp sondern eher ein Plugin das für verschiedene Player genutzt werden kann.

Ist eine Frage des Komforts, welche Ansprüche hast du an deinen Player?
PhenixFire
Stammgast
#6 erstellt: 21. Jul 2015, 17:47
MediaMonkey - mit Ordnerstruktur, aber in letzter Zeit garnicht mehr, schmiert mir öfter ab, und jedesmal Einstellungen zu setzen(nicht sicherbar) ist mir zu blöd
Winamp - benutz ich manchmal
und
Angels Vox - für Hörbücher, speichert für mehrere Hörbücher die Position(inkl. Minutenzeit), bis jetzt das beste was ich für meine Hörbücher gefunden habe!, wer Alternativen bitte immer her damit
altae
Stammgast
#7 erstellt: 22. Jul 2015, 22:18
Ich habe wegen der stillstehenden Entwicklung von Winamp zum JRiver Mediacenter gewechselt und muss sagen, der Player ist echt gut. Ich denke, dabei bleibe ich für eine Weile. Bin schon gespannt, was Version 21 bieten wird, habe auf jeden Fall schon mal das Upgrade gekauft.
zyklopede
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 23. Jul 2015, 10:56
Ich kann auch nur JRiver empfehlen. Wenn das alles vernünftig konfiguriert ist, läuft das prima. In Verbindung mit einem Tablet und JRemote gibt es meiner Meinung nach nichts Besseres.
Schade das es so wenig Informationen auf Deutsch gibt. Ist leider auch hier im Forum so. Über XBMC bzw. Kodi liest man hier so viel und über Jriver so gut wie nichts. Kodi ist aus audiophiler Sicht für mich nur ein Spielzeug. Aber anscheinend beliebt. Ist halt alles so schön bunt...
j!more
Inventar
#9 erstellt: 23. Jul 2015, 12:18
+1 für jriver - Ich nutze das jetzt seit Version 14 oder 15 und mache jedes Jahr ein (kostenpflichtiges) Uopdate auf die aktuelle Version, weil der Hersteller das Programm kontiuierlich weiter entwickelt.

Funktionalität und Leistung sind tadellos, und im Gegensatz zu vielen anderen Programmen kommt jriver auch mit SEHR großen (wirklich: sehr großen) Sammlungen klar.

Das Programm hat einen sehr flexiblen DSP-Zweig, alle erdenklichen Output-Optionen und ist nicht nur bei der Wiedergabe, sondern auch beim Tagging stark.

Wenn's nichts kosten soll, dann Foobar.
PhenixFire
Stammgast
#10 erstellt: 23. Jul 2015, 12:30
Kann man bei der Jriver remote (android) auch zwischen Playlists wechseln/Ordnerstruktur?? wechseln?

Habe jetzt Foobar2000 durchkonfiguriert jetzt gefällts mir eig ganz gut, aber das einrichten ist
zyklopede
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 23. Jul 2015, 12:45
Kann man machen. Gerade das mit der Ordnerstruktur ist genial. Vor allen Dingen blitzschnell, auch das einlesen der Cover. Hab ich so bisher noch nicht gesehen, vor allen Dingen bei den ganzen beliebten "Streamingkisten".
PhenixFire
Stammgast
#12 erstellt: 23. Jul 2015, 12:59
Danke!
Werde jetzt erstmal meine Musiksammlung wiederaufbauen(3tb Festplattencrash )
Kann man es mit Foobar vergleichen?
eraser4400
Inventar
#13 erstellt: 23. Jul 2015, 13:50
ASIO ermöglicht die für den professionellen Einsatz geforderten geringen Latenzzeiten. In günstigen Konfigurationen kann die Latenz bis auf wenige Millisekunden reduziert werden. Braucht man also zb, wenn man mit MIDI-Keyboards und DAWs arbeitet oder mit DJ'ing-Software.
Slatibartfass
Inventar
#14 erstellt: 23. Jul 2015, 14:19
ASIO kann man auch brauchen um das soganannte Frequenzzittern (Jitter) bei der Übergabe der Audiodaten an einen DAC zu reduzieren.
Bereits bei der CD-Samplerate von 44100Hz, liegen zwischen den einzelnen D-A-Wandlungen gerade mal 0,023 ms. Hierbei würde eine Verzögerung um 0,023ms bereits bedeuten, dass der anliegende Datensatz zeitlich gesehen erst zum Zeitpunkt des Folgetakts verarbeitet würde.
Beio meinem DAC wäre ich also mit einer Latenz von wenigen Millisekunden zum vorangegangenen Takt nicht zufrieden und betreibe ihn mit hörbarem Unterschied im Asynchronmodus (DAC fordert die Daten zeitgerecht mit eigenem Taktgeben an) durch die Verwendung von ASIO.

Slati
bevergerner
Stammgast
#15 erstellt: 23. Jul 2015, 15:36
bei mir ist auch foobar im Einsatz und um Dark one ergänzt. Das gefällt mir in der Gesamtheit ganz gut. Und auch die gleiche Soundkarte im Einsatz (die Stereo, die an eine schöne alte Quadro-Anlage (Marantz 4400) liefert. Damit geht dann sogar Quadro in SQ und QS vom PC statt von Platte

Das mit dem Festplattencrash kenn ich - habe seitdem die Platte doppelt und sicher (syncronisiere mit Syncovery) so alle 2-3 Monate. Je nachdem.
Und seitdem (toi toi toi) ist noch keine Platte abgeschmiert (sind WD red)..

Viel Erfolg bei der richtigen Wahl von Hard und Software
PhenixFire
Stammgast
#16 erstellt: 23. Jul 2015, 15:48
Syncovery?? Wie schnell ist das/stabil/funktionierts richtig??

Habe fast alles durch, SyncToy, Robocopy, PureSync,.... und einige andere.
Habe (fast) immer einen Festplattenunterschied von einigen (bis höchststand 90gb), obwohl eines der Programm nichts mehr findet. Hast du ähnliche Probleme??
PhenixFire
Stammgast
#17 erstellt: 23. Jul 2015, 15:55
habe grade jriver installiert, mein erster Gedanke ist
Nach dem Albado/dunklem Skin schaue ich mich mal weiter um
Was ist "besonders" wichtig zum einstellen??
Gibts wie bei MediaMonkey voreingestellt "titel früher starten" in einem schwer auffindbarem Fenster?

edit:
Welche App benutzt du? Mit Ordnerstruktur wär super
hier ist ne grobe Liste
http://yabb.jriver.com/interact/index.php?topic=67831.0

Gibts sowas auch für Foobar?


[Beitrag von PhenixFire am 23. Jul 2015, 16:26 bearbeitet]
altae
Stammgast
#18 erstellt: 23. Jul 2015, 17:26
Ich nutze für die Fernsteuerung oder gelegentliches Streaming die EOS App. Zu finden im Playstore. Ausser natürlich du nutzt iOS oder Windows Windows auf dem Tablet, da kenne ich mich nicht aus. Die App scheint mir ausgereifter zu sein als die offizielle App von JRiver.
audiophilanthrop
Inventar
#19 erstellt: 23. Jul 2015, 19:11

lars.hasenbein (Beitrag #16) schrieb:
Habe fast alles durch, SyncToy, Robocopy, PureSync,.... und einige andere.
Habe (fast) immer einen Festplattenunterschied von einigen (bis höchststand 90gb), obwohl eines der Programm nichts mehr findet.

Dann gehen dir vermutlich die Zugriffsrechte auf die betreffenden Dateien ab. Klassiker sind da z.B. die Daten der Systemwiederherstellung, die in Standardeinstellung bis zu 10% der Kapazität belegen können.
PhenixFire
Stammgast
#20 erstellt: 23. Jul 2015, 20:17
auch bei "nur Daten Festplatten"? System ist auf der ssd
bevergerner
Stammgast
#21 erstellt: 23. Jul 2015, 21:44
Also ich (glaube ich) habe keinen Unterschied. Dazu müsste ich aber mal genauer nachsehen.

Das syncen klappt auf jeden Fall.

Sonst versuch doch einfach mal
zyklopede
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 24. Jul 2015, 11:16

lars.hasenbein (Beitrag #17) schrieb:
habe grade jriver installiert, mein erster Gedanke ist
Nach dem Albado/dunklem Skin schaue ich mich mal weiter um
Was ist "besonders" wichtig zum einstellen??
Gibts wie bei MediaMonkey voreingestellt "titel früher starten" in einem schwer auffindbarem Fenster?

edit:
Welche App benutzt du? Mit Ordnerstruktur wär super
hier ist ne grobe Liste
http://yabb.jriver.com/interact/index.php?topic=67831.0

Gibts sowas auch für Foobar?


Falls du über USB Musik hörst, sind hier ein paar gute Tipps: Einstellungen in JRiver und Windows für High-End Audio

Zur Ordneransicht: die musst im Jriver einstellen. Wenn ich jetzt noch wüßte wie ich das gemacht habe Ich hatte da irgendeinen Beitrag in einem Forum gelesen. Google mach nach "Folder View" und "Jriver" oder so. Es ist leider anfangs ein bißchen kompliziert, aber wenn dann am Ende alles läuft, ist es ein Traum.
PhenixFire
Stammgast
#23 erstellt: 24. Jul 2015, 11:49
Kann gut sein
Ich schaue mir erstmal die Remote an, wenn die auf die Ordnerstruktur zugreift(macht Foobar temotr nicht!?) wechsel ich
PhenixFire
Stammgast
#24 erstellt: 24. Jul 2015, 15:35
Hab grade Syncovery installiert, wie sollte ich es einstellen, um 2 Festplatten zu synchronisieren (D zu E)
danke schonmal
Kempy
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 28. Aug 2015, 08:33
Foobar mit ASIO output ist eigentlich unbrauchbar, da man weder die Ausgangsbittiefe noch Dither für ASIO Ausgabe einstellen kann.
Foobar macht das eigentlich richtig, es liefert die Bittiefe die der ASIO Treiber anfordert (dazu später mehr).

Es gibt zu dem Thema einen interessanten Treat von 2013 im JRiver Forum, wo Bob Katz !, nach der Dither Konfiguration vom Media Center, MC 18 damals, fragte.
Bis dahin ditherte MC18 nur bis auf max. 16bit.

Alle JRiver MC Versionen ab MC18xx sind wohl jetzt 'richtig' im Bezug auf Ausgangs Bittiefe und Dither konfiguriert.

Hintergrund, die Aussage von Bob Katz, sobald man die Bittiefe reduziert, muss gedithert werden, um, um es kurz zu machen, keine Soundqualität zu verlieren. Im JRiver Treat hat er das ausführlicher beschrieben.

a)
Die Audioengine von JRiver MC arbeitet intern mit 64bit float
Foobar, soweit ich weiß, mit 32bit float

a1)
JRiver MC dithert immer, man kann es aber abstellen. Interessant dazu ist der Schalter in der ASIO Gerätekonfiguration 'Gerät verwendet meist höchstens 24bit'. (später mehr dazu)

a2)
In Foorbar kann für die ASIO Ausgabe weder die Ausgangsbittiefe noch Dither für die ASIO Ausgabe eingestellt werden.
Im WASAPI Mode bietet Foobar nur Dither auf 8bit und auf 16bit an, nicht auf 24bit und auf 32bit, das dürfte für ASIO nicht anders sein.

b)
Wenn in den Player App ein Processing stattfindet, 32bit float oder 64bit float, sollte bei der Ausgabe zumindest auch zu 24bit gedithert werden (eigentlich auch zu 32bit int).

c)
Ich habe hier drei Geräte die Musik vom PC wiedergeben. Pioneer N70A, m2tech hiFace two (coax) und ein Tascam US-366.

c1)
Der Pioneer N70A verträgt max. 32bit über USB, hat einen 32bit DAC und sein ASIO Treiber fordert diese, 32bit integer LSB, auch an.

c2)
Das hiFace two ist bekanntlich ein USB to SPDIF Adapter, max. 24bit/192kHz, das auf einen, max. 24bit/192kHz, DA Wandler geht.
SPDIF coax erlaubt max. 24bit/192kHz.
Trotz der Einstellung auf 24bit im hiFace two Control Panel fordert der ASIO Treiber 32bit integer LSB von der Player App an.

c3)
Im Tascam, USB A/D und D/A Wandler, kann man die Eingangs Bittiefe überhaupt nicht einstellen, es sind immer 24bit bei max. 192kHz. Auch hier fordert der ASIO Treiber aber 32bit integer LSB von der Player App.

d)
Was passiert im ASIO Treiber bei c2 und c3 wenn 32bit int eingegeben werden aber nur 24bit int ausgegeben ?.
Richtig, die untersten (rechten) 8bit werden abgeschnitten (truncate).
Ich glaube nicht, dass diese beiden, eher günstigen Geräte, in diesen Fall im ASIO Treiber dithern.
Eigentlich sind hier die ASIO Treiber fehlerhaft programmiert und es scheint noch reichlich Geräte zu geben die sich so verhalten.

e)
Was tun ?.

e1)
sich nicht darum scheren.

e2)
In Foobar, gar nichts.
Mit ist nichts bekannt, keine Einstellung, kein DSP o.ä., wo man die Ausgangs Bittiefe für ASIO einstellen kann, lasse mich aber gerne belehren.
Dazu kommt der, wahrscheinlich, fehlende Dither auf 24bit.
Für mich könnte das eine Erklärung sein, wieso Foobar eher flach und digital/kühl klingt, genau dass, was Bob Katz bei fehlendem Dither beschreibt.

e3)
In JRiver MC gibt es für den Fall wie c2 und c3 den Schalter in der ASIO Gerätekonfiguration 'Gerät verwendet meist höchstens 24bit'.
So eingestellt liefert MC geditherte 24bit in einem 32bit Paket (32bit padded) an den ASIO Treiber, wobei die untersten (rechten) 8bit nur aus Nullen bestehen, die darf der ASIO Treiber dann gerne abschneiden.

e4)
Ein anderer Player bei dem man die ASIO Ausgabe entspreched konfigurieren kann ist XMPlay, indem man die Resolution in der Output Config auf die des DAC Chips setzt und im ASIO output den Haken bei 'Use optimal Resolution (else pad to it)' ungesetzt lässt.

Kommentare und Erfahrungen mit anderen Windows ASIO Playern gerne erwünscht.

G.


[Beitrag von Kempy am 28. Aug 2015, 10:43 bearbeitet]
Slickaphonic
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 28. Aug 2015, 10:00
Macinally
Stammgast
#27 erstellt: 28. Aug 2015, 12:48
Nutze seit längerer Zeit ausschliesslich Digijay zum Musik hören.
Getaggt wird wie immer mit MP3Tag.
Digijay ist komplett kostenlos und wird kontinuierlich weiter entwickelt.
Gibt dazu ein sehr hilfsbereites Forum wo auch der Programmierer bei evtl.Problemen sehr schnell Stellung nimmt und mögliche Lösungen aufzeigt.

Insgesamt 3 routbare Player, wobei die beiden Hauptplayer bei mir auf der Standardsoundkarte liegen und bei Bedarf über eine USB Karte der Vorhörplayer geroutet wird.

Kenne bisher kein vergleichbares Proggie mit auch nur annähernd ähnlicher Suchgeschwindigkeit.
Besonders bei großen Musiksammlungen.
Asio ist auch kein Problem, dazu noch etliche weitere Funktionen wie Überblenden (einstellbar), Loops, Sampler und noch einiges mehr was ich persönlich zum Teil nicht benötige...
Läuft problemlos und sehr stabil.

ist für mich eines der besten Proggies und dazu noch Freeware...


[Beitrag von Macinally am 28. Aug 2015, 12:50 bearbeitet]
cr
Moderator
#28 erstellt: 28. Aug 2015, 14:03

a2)
In Foorbar kann für die ASIO Ausgabe weder die Ausgangsbittiefe noch Dither für die ASIO Ausgabe eingestellt werden.



Ich habe jetzt die USB-Karte nicht angeschlossen, um nochmals nachzuschauen. Konnte aber bisher immer trotz ASIO 16 oder 24 Bit einstellen, Dither ja oder nein genauso. Und ich verwende Foobar immer und ausschließlich mit ASIO seit Jahren
ASIO kann Foobar überhaupt nicht beeinflussen, sondern nur das, was nach der Ausgabe durch Foobar passiert


[Beitrag von cr am 28. Aug 2015, 14:05 bearbeitet]
Kempy
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 28. Aug 2015, 14:57

cr (Beitrag #28) schrieb:

a2)
In Foorbar kann für die ASIO Ausgabe weder die Ausgangsbittiefe noch Dither für die ASIO Ausgabe eingestellt werden.



Ich habe jetzt die USB-Karte nicht angeschlossen, um nochmals nachzuschauen. Konnte aber bisher immer trotz ASIO 16 oder 24 Bit einstellen, Dither ja oder nein genauso. Und ich verwende Foobar immer und ausschließlich mit ASIO seit Jahren
ASIO kann Foobar überhaupt nicht beeinflussen, sondern nur das, was nach der Ausgabe durch Foobar passiert


Bei mir sieht das in Foobar v1.3.8 so aus:

Neues Bild (3)

Nix Bittiefe, nix Dither

Neues Bild (2)


Wenn Du sowas meinst (hier für den Pioneer N70A)

Neues Bild (1)

damit stellt man die Bittiefe für den ASIO Treiber systemweit ein, nicht für Foobar selbst.

G.


[Beitrag von Kempy am 28. Aug 2015, 15:14 bearbeitet]
cr
Moderator
#30 erstellt: 28. Aug 2015, 20:15
Liegt dann wohl speziell am Asio Treiber zum Interface

Hab jetzt meine angesteckt (Edirol UA1EX).
Bittiefe kann ich nicht wählen, aber den der Dither ist bei mir nicht ausgegraut
Das ist der zugehörige Win8-Treiber.
Ich kann aber drauf schwören, dass man es unter dem w2k- und xp-Treiber einstellen konnte, ob 16 oder 24 Bit


Screenshot (71)

PS Asio Preferences in Foobar: Bei mir stehts auf 32 Bit, das war mit dem älteren Treiber sicher nicht so. Läßt sich nicht ändern


[Beitrag von cr am 28. Aug 2015, 20:23 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#31 erstellt: 29. Aug 2015, 16:45
Ich kann's auswählen... WASAPI-Output mit Onboard (IDT). Liegt evtl. einfach am ASIO-Plugin.
Kempy
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 31. Aug 2015, 10:10

audiophilanthrop (Beitrag #31) schrieb:
Ich kann's auswählen... WASAPI-Output mit Onboard (IDT). Liegt evtl. einfach am ASIO-Plugin.


Nun ja, erst mal ging es um den ASIO output aus Foobar, bei WASAPI output kann ich Bittiefe und Dither (aber nur auf max. 16bit) einstellen.

Es gibt wohl ASIO Treiber die selbst dithern, bei manchen kann man es im Control Panel einstellen.
Bei denen die dithern und man nichts einstellen kann, habe ich keine Ahnung wie man das rausbekommt wenn der Hersteller in seiner Dokumentation nichts dazu sagt.
Oder eben dort nachfragen.

G.
cr
Moderator
#33 erstellt: 02. Sep 2015, 08:22
Klar, dass man nur 16 Bit dithert.

32 auf 24 bringt nichts mehr, das sind alles schon völlig uninteressante Bits.
Kempy
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 02. Sep 2015, 13:36

cr (Beitrag #33) schrieb:
Klar, dass man nur 16 Bit dithert.

32 auf 24 bringt nichts mehr, das sind alles schon völlig uninteressante Bits.


Nun ja, die Top Mastering Engineers sind da anderer Ansicht.

Um es kurz zu machen, Dither immer wenn die Bittiefe reduziert wird auch von 32bit float oder 32bit int zu 24bit int.

Nice to read:
http://productionadvice.co.uk/when-to-dither

G.


[Beitrag von Kempy am 02. Sep 2015, 13:42 bearbeitet]
cr
Moderator
#35 erstellt: 02. Sep 2015, 14:17
Das alles geht längst im Rauschen unter, wie das 24. Bit steht ist daher uninteressant

Das kann sich jeder selber ausrechnen, warum das so ist!
1 Bit = 6dB Was interessiert mich also der Truncation Error bei -144 dB? Sinds halt nur -138 (und hörphysiolog. noch etwas schlechter), was egal ist, weil es sowieso nie besser als gut 100 dB sein wird

Was dort steht, ist zu Recht fragwürdig:


Update

A few people have questioned my advice here, but I stand by it. Especially since in the replies when I posted this video on Facebook,


Ein paar der Kommentare sollte man daher auch lesen.

Kurz gesagt: mM ist das 32 zu 24 Bit Dithern eine überflüssige Übung


[Beitrag von cr am 02. Sep 2015, 14:28 bearbeitet]
Kempy
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 02. Sep 2015, 14:29

cr (Beitrag #35) schrieb:
Das alles geht längst im Rauschen unter, wie das 24. Bit steht ist daher uninteressant

Das kann sich jeder selber ausrechnen, warum das so ist!
1 Bit = 6dB Was interessiert mich also der Truncation Error bei -144 dB? Sinds halt nur -138 (und hörphysiolog. noch etwas schlechter), was egal ist, weil es sowieso nie besser als gut 100 dB sein wird

Was dort steht, ist zu Recht fragwürdig:


Update

A few people have questioned my advice here, but I stand by it. Especially since in the replies when I posted this video on Facebook,


Überweist Du mir die unteren (rechten) 8 Stellen int Deines Monatsgehaltes, kriegst meine Bv.

Die oberen 24 Stellen kannste behalten

G.
cr
Moderator
#37 erstellt: 02. Sep 2015, 14:43
Mathematik ist Mathematik, da brauch ich wirklich nicht mit dir eine unnütze Diskussion führen, dazu ist mir um die Zeit leid!
Kempy
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 02. Sep 2015, 14:46

cr (Beitrag #37) schrieb:
Mathematik ist Mathematik, da brauch ich wirklich nicht mit dir eine unnütze Diskussion führen, dazu ist mir um die Zeit leid!


Genau so machen wir das, da Du es besser weißt als die Leute die es besser wissen wie Du.

G.


[Beitrag von Kempy am 02. Sep 2015, 14:53 bearbeitet]
Paesc
Inventar
#39 erstellt: 04. Sep 2015, 21:39
Mathematisch gesehen ist 44.1 kHz an 21 Bit absolut ausreichend: 22050 Hz sind genug an maximaler Frequenz, 21 dB entsprechen einer Dynamikrate von 126 dB. Selbst die besten Wandler kommen heute nur bis 125 dB, auch die SACD kommt nicht so hoch (entspricht 120 dB, also einem Dynamikumfang von 20 Bit).
cr
Moderator
#40 erstellt: 04. Sep 2015, 22:26
Letztlich kann man aber froh sein, wenn am Ende einer Aufnahme eine System-Dynamik von 18 Bit zustandekommt und das ist schon ambitioniert, wenn man alles vom Mikrofon weg einbezieht. 16 Bit = 96+1,7dB sind realistischer

Daher habe ich auch nicht vor, meine Speicher mit HiRes zuzumüllen
Paesc
Inventar
#41 erstellt: 04. Sep 2015, 23:20
So gesehen braucht es nicht viel mehr, als die CD schon bietet; dann sind ja die 96 dB der CD ausreichend.

Das bestätigt meinen Vergleichstest von MP3 mit CBR 320, CD-Qualität (von einem HiRes-Download heruntergerechnet) und HiRes 96/24; wobei diese hervorragende Klassik-Aufnahme bei HiRes noch etwas mehr Völle (Dynamik?) hatte. Allerdings war der Unterschied zu MP3 grösser als zu HiRes.

Gar nicht so übel, was man sich beim Standard der CD am Anfang der digitalen Ära gedacht hat.
Fritzbee
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 05. Sep 2015, 13:35
Um mal wieder auf den Ursprungspost zu kommen:

Ich nutze seit einigen Jahren AIMP.
In Verbindung mit der XONAR Essence ONE.

Optisch und von den Funtkionen her finde ich den Player sehr ansprechend. Zudem ist der/die Entwickler sehr aktiv.

In Verbindung mit einem schönen Skin eine runde Lösung - wie ich finde.
cr
Moderator
#43 erstellt: 05. Sep 2015, 16:16

Gar nicht so übel, was man sich beim Standard der CD am Anfang der digitalen Ära gedacht hat.


Hier muss man ausnahmsweise mal Sony loben, denn Philips wollte nur 14 Bit!

Man sollte zudem nicht vergessen, dass 16 Bit + Emphasis sogar je nach Musikmaterial an die/bis zu 110 dB bringt. Nur als Ergänzung
PhenixFire
Stammgast
#44 erstellt: 05. Sep 2015, 20:45
Ich hoffe jemand kann mir helfen, da ich Foobar2000 skin-mäßig nicht anständig konfiguriert bekomme
Wer sich damit auskennt macht das wahrscheinlich in ein paar Minuten - ich nicht
Hab schon einiges ausprobiert, leider klappts nicht
http://www.hifi-foru...055&postID=1001#1001
LG
Paesc
Inventar
#45 erstellt: 06. Sep 2015, 00:45

cr (Beitrag #43) schrieb:
Hier muss man ausnahmsweise mal Sony loben, denn Philips wollte nur 14 Bit!


Ui... 14 Bit wäre übel gewesen... Man wollte die CD ursprünglich auch auf 60 Minuten auslegen. 74 Minuten kamen angeblich davon, dass einer der Entwickler Beethovens neunte Sinfonie in 74 Minuten spielen konnte. Haben wir also Glück gehabt - die CD auch: sonst würde sie sich wohl nicht mehr so gut halten...
cr
Moderator
#46 erstellt: 06. Sep 2015, 11:52
Die CD ist an sich auf 64 Min ausgelegt (so waren auch die ersten CDRs). Die 74 Minuten werden dadurch erreicht, dass man mit 1,2m/sek statt 1,4m/sek abspielt, was entsprechend kürzere Pits/Lands erfordert. Dadurch erhält man 74,xx Minuten.
Beide Geschwindigkeiten sind RedBook-Standard.
Anfänglich presste man lieber für 1,2m/sek, weil dadurch der Ausschuss verringert wurde (c1+vc2 muss kleiner 220/sek, gemittelt über 10 sek sein (BLER-Rate), was aber bald kein Thema mehr war.
80 Minuten erreicht man dadurch, indem man die Spuren um 0,1 µm (rund 8%) enger zusammenlegt, was die Grenze des Toleranzbereichs für den Spurabstand ist.

PS: Brenne gelegentlich normale 80'-CDs auf 88 Minuten, da man damit wirklich fast alle Symphonien auf ein CD bekommt. Bisher machte damit kein einziger CDP Mucken (keine erhöhten Fehlerwerte, die zu Interpolation führen, auch der Brenner zeigt noch keine merklich höheren c1-Raten an).
(bis zu 2 Minuten kann aber auch dadurch gewinnen, dass man dort weiter brennt, wo eigentlich das Lead-Out beginnt (sog. Überbrennen), macht auch kaum einem (keinem?) CDP was aus.

Gepreßte CDs habe ich eine mit 81 Minuten (irgendwas von EMI).
shaboo
Stammgast
#47 erstellt: 07. Sep 2015, 07:15

cr (Beitrag #46) schrieb:
Die CD ist an sich auf 64 Min ausgelegt (so waren auch die ersten CDRs). Die 74 Minuten werden dadurch erreicht, dass man mit 1,2m/sek statt 1,4m/sek abspielt, was entsprechend kürzere Pits/Lands erfordert. Dadurch erhält man 74,xx Minuten.

Interessant - nach all den Jahren lernt man doch immer wieder Neues über die CD!


cr (Beitrag #46) schrieb:

Gepreßte CDs habe ich eine mit 81 Minuten (irgendwas von EMI).

Meine längste CD hat eine Laufzeit von irgendwas mit 79:5x, aber die 80 Minuten übertrifft keine. Bis vor einigen Monaten wusste ich gar nicht, dass es ganz normale (d.h. gepresste und kommerziell vertriebene) CDs mit Laufzeiten von weit über 80 Minuten überhaupt gibt. Da ist mir dann die Alphaville-Doppel-CD aus der "So80s"-Reihe von Blank & Jones über den Weg gelaufen, die ausnahms- und lobenswerterweise mal nicht völlig zu Tode komprimiert wurde und bei der beide CDs eine Laufzeit von jeweils etwa 85 Minuten haben.
cr
Moderator
#48 erstellt: 07. Sep 2015, 12:42
Weit über 80 gibts nicht, nur 81, ev. noch 82. Ich nehme an, dass nur ins Lead Out weitergeschrieben wird, nicht dass die Strukturen weiter gekürzt werden.
Das Lead Out zu nützen ist relativ unproblematisch, weil es wohl keinen CDP gibt, der aus mechanischen Gründen diesen halben Millimeter nicht mehr erreichen kann. Und wenn das Lead Out dafür nur kurz ist, genügt das auch, denn der Player stoppt sofort. Das Lead Out ist schon wichtig, ich habe mit dem untauglichen Philips-Brenner immer wieder mal welche erzeugt, wo das Lead Out fehlt, und einige Player drehen da durch (mein Sony wurde immer schneller und hätte womöglich überhitzt, ich konnte nur mehr den Stecker ziehen, um das zu beenden). Andere schalten sich einfach ab, oder bleiben in der letzten Rille hängen, wenn es fehlt.
shaboo
Stammgast
#49 erstellt: 14. Sep 2015, 10:56

cr (Beitrag #48) schrieb:
Weit über 80 gibts nicht, nur 81, ev. noch 82.

Wie gesagt, die CDs von "So80s Presents Alphaville" haben Laufzeiten von 85 bzw. 86 Minuten - und das sind tatsächlich die physischen CDs und nicht etwa davon abweichende Download-Varianten:

https://en.wikipedia.org/wiki/So80s_presents_Alphaville

Wie das technisch genau funktioniert? Keine Ahnung, aber Berichte über Probleme beim Abspielen habe ich bislang noch keine gehört ...


[Beitrag von shaboo am 14. Sep 2015, 12:21 bearbeitet]
cr
Moderator
#50 erstellt: 14. Sep 2015, 13:59
Verkürzte Pits/Lands, wie es im Prinzip auch die paar dazu fähigen Brenner bei CDRs machen. Nachdem es eigentlich sogar bei den CDRs ganz gut klappt, bei den viel leichtere lesbaren gepreßten, wohl umso mehr.
Es geht deshalb, weil die CDPs die Drehgeschwindigkeit so anpassen, dass die Bitrate stimmt.
Aber ganz außen muss er dann um 10% langsamer sein, als normalerweise bei CDs üblich. Sollte er das nicht können, wäre die CD außen nicht mehr abspielbar. Auf die Fehlerraten haben die 10% Verkürzung noch keinen großen Einfluß, wenn sauber gepreßt wurde. Da sind Pressungen mit abgenütztem Stamper schlechter zu lesen.......
blazingsound
Neuling
#51 erstellt: 23. Feb 2016, 19:33
Hallo zusammen,

auch wenn es mittlerweile sehr warscheinlich obsolet ist, könnte ich dem TE und allen anderen Music Bee vorschlagen:

Mag ihn mittlerweile sehr gerne, ist einsteigerfreundlich und besitzt trotzdem mächtige Einstellungen (wenn die Macht mit dir ist^^) und stürzt bisher nicht ab.

Ein visueller Eindruck:

Music BeeMusic Bee

Hoffe, dies könnte auch für andere Nutzer eine angenehme Alternative sein.


[Beitrag von blazingsound am 23. Feb 2016, 19:34 bearbeitet]
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