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PC kabellos SPDIF an HiFi-Anlage

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FeG*|_N@irolF
Stammgast
#1 erstellt: 15. Nov 2015, 21:25
Hi,

ich bin in eine neue Wohnung gezogen und möchte meinen PC kabellos an meinen Stereoverstärker anschließen.
Bislang erfolgte diese Verbindung über coax SPDIF. D/A-Wandler ist der Harman Kardon HD 970.
Gerne würde ich diesen - ebenso wie meine Soundkarte - weiternutzen und deshalb die SPDIF-Übertragung kabellos realisieren.

Die zu überbrückende Strecke sind circa 4m, allerdings ist eine dicke Betonwand dazwischen.
Der Stereoverstärker ist der HK 675.
LS: Canton RC-A

Ich habe bereits diesen Thread gesehen, jedoch habe ich in dem verlinkten Thema keinen Link gefunden: http://www.hifi-forum.de/viewthread-36-13370.htmlhttp://www.hifi-forum.de/viewthread-36-13370.html


Von NAD habe ich ein passendes System gesehen (NAD Wireless), allerdings enthält dies einen guten D/A-Wandler, den ich ja eigentlich nicht brauche. Auch soll die Sendeleistung nicht sonderlich gut sein.



Habt ihr vielleicht bessere Vorschläge für mich?


Vielen Dank!
silberfux
Inventar
#2 erstellt: 16. Nov 2015, 19:58
Hi, im HiFi-Bereich würde ich eine feste Verbindung zwischen Quelle und Verstärker immer bevorzugen. Mit einem guten Bohrer kommt man fast durch jede Wand. Wenn Du den Stecker nach dem Durchstecken der Leitung selbst anlötest, kommst Du mit 7mm aus und sparst sooooo viel Geld.
BG Konrad
FeG*|_N@irolF
Stammgast
#3 erstellt: 16. Nov 2015, 22:33
Hi,

ich ziehe jedes Kabel definitiv kabellosen Varianten vor. Allerdings wäre hier tatsächlich eine dicke Betonwand, eine Leichtbauwand und ein Flur zu überbrücken. Da es sich um Erstbezug in einem Neubau handelt, möchte ich nicht direkt Wände durchbohren...

Ich habe mir zunächst mal den AVM repeater n/g bestellt. Dieser scheint genau das zu können, was ich will. Ich werde am Wochenende berichten. Wenn jemand aber bessere Vorschläge hat, gerne schreiben


Danke!
Allesquatsch
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 20. Nov 2015, 17:07
Auch ich würde empfehlen, das Problem auf andere Weise zu lösen.

Statt das Geld in eine proprietäre Funklösung zu stecken, würde ich lieber die Mediendateien zum Endgerät bringen. Gerade wenn zwischen PC und Verstärker mehr als nur eine Wand sind, dürfte eine synchrone Übertragung kabellos kaum störungsfrei laufen. Zumal diese für Leitungen gedachte Protokolle meines Wissens nach keine Fehlerkorrektur beinhalten und damit jeder Übertragungsfehler hörbar wird.

Deswegen würde ich auf klassische IT-Massen-Standards wie WiFi und DLNA setzen und nicht auf irgendwelche proprietäre Technik, die im Zweifelsfall miserable Softwarequalität aufweist und vielleicht schon beim nächsten Windows-Update nicht mehr laufen.

Ciao, Allesquatsch
FeG*|_N@irolF
Stammgast
#5 erstellt: 23. Nov 2015, 20:04
Hi,

Danke! Habe heute den AVM Repeater N/G angeschlossen.
Keine Verbindungsabbrüche oder Artefakte.
Die Verzögerung liegt bei ca. 1s.
Das einzige, was schade ist, dass er keinen Bitstream vornimmt.
Die Signale werden scheinbar alle auf 16bit/44,1kHz konvertiert.
Inwieweit dies allerdings einen wahrnehmbaren Qualitätsunterschied ausmacht, weiß ich nicht.

Ich werde weiter berichten.

@Allesquatsch:
Welche Lösung schwebt dir vor?
Ich weiß zwar nicht wie der Repeater das Signal übertragt, vermute aber über WLAN, also mit Fehlerkorrektur?


Vielen Dank
Raschi1979
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 24. Nov 2015, 18:44
Hi FeG*...!

Du hast ja nun schon eine Lösung gefunden mit dem Repeater.

Trotzdem wollte ich Dir auch meine Lösung im Wohnzimmer vorstellen.

Ich sende meine Musikdateien einfach per Bluetooth (4.0) an die Anlage und kann mich nicht beklagen. Habe den HK 365 und bin klanglich sehr zufrieden.

Dazu verwende ich mein Laptop. Hier habe ich Foobar als Musikplayer drauf, was für meine Verhältnisse einfach TOP ist! :-) Da mein Laptop schon etwas älter ist, habe ich mir für knapp 10 EUR einen Logilink Bluetooth 4.0 Mikro Stick gekauft und das Laptop BT deaktviert.

Meine gesamte Musiksammlung liegt auf dem NAS.

Ich greife mit dem Laptop und Foobar auf das NAS zu, erstelle mir sämtliche Playlisten und die Wiedergabe geht dann per BT an einen BT-Empfänger, der an der Anlage per D/A-Wandler (Ligawo) + COAX zur Anlage, angeschlossen ist.

Funktioniert bestens!

Bluetooth Empfänger gibt es zahlreiche. Habe mit Logitech angefangen, wollte aber dann nicht mehr die Chinch-Kabel verwenden und habe mir daraufhin einen Bluelino mit SPDIF/Toslink gekauft.

Man kann sich natürlich darüber streiten, ob die Qualität per Funk/Bluetooth besser ist als mit einem Anschluss per Kabel.

Aber für unsere Verhältnisse reicht es voll und ganz aus. Egal ob zwischendurch oder auf Parties.

Gruß,

Daniel
Allesquatsch
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 25. Nov 2015, 21:36

FeG*|_N@irolF (Beitrag #5) schrieb:

@Allesquatsch:
Welche Lösung schwebt dir vor?
Ich weiß zwar nicht wie der Repeater das Signal übertragt, vermute aber über WLAN, also mit Fehlerkorrektur?


Inzwischen ist klar, dass wir nicht auseinander liegen.

Mit SPDIF verbinde ich eine synchrone Übertragung zum Endgerät: Digitale Übertragung in Echtzeit per LWL oder Coax.

Aber offenkundig hast Du das gar nicht so gemeint.
Bei einer paketgebundenen Übertragung hat man das Problem nicht, dass jede Störung hörbar ist, weil es keine Option gibt, verloren gegangene Pakete noch mal zu übertragen. Nachteil ist halt eine mehr oder wenige starke Zeitverzögerung und Latenzzeit.

Dummerweise sind viele Funk-Übertragungarten damit verbunden, dass das Signal massiv verändert wird. Gerade bei Bluetooth ist das eigentlich der Marktstandard, dass am Ende nur noch das Qualitätsniveau "Küchenradio" ankommt, weil sich die Hersteller von Client und Server Lizenzkosten sparen möchten. Darunter sind auch klassische HiFi-Hersteller!

Von daher bevorzuge ich, wenn das Signal möglich lange als digitales Original erhalten bleibt und erst am Endgerät umgesetzt wird.

Grauseligen Klang habe ich beispielsweise auch kennengelernt, als eine digitale Soundkarte das Signal erst mal in die einzige Input-Samplingrate des günstigen Audio-Chip-Satz brache. Offenkundig indem man das Signal mit Cent-Bausteinen analogisiert und neu gesamplet hat.

Ciao, Allesquatsch
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