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Welche Soundkarte für Stereo

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Aki0815
Neuling
#1 erstellt: 25. Nov 2004, 16:46
Hallo an alle,

ich habe folgendes Problem.
Inzwischen hab ich sehr viel Musik auf dem Computer und möchte die Musik über meine Stereoanlage (Pianocraft von Yahama + B&W 602.5 Boxen) abspielen. Außerdem läuft das Fernsehen auch über den PC (TV-Karte). Leider klingt das alles nicht sehr gut und vor allem gibt es oft irgendwelche krächzende Geräusche (vor allem beim Fernsehen). Mein PC ist mit einer Onboard-Soundkarte ausgestattet und ich denke die taugt nichts. Kann ich zusätzlich eine Soundkarte einbauen und bekomme ich dann Probleme mit der Onboard-Soundkarte? Welche Karte würdet ihr mir Empfehlen um guten Stereoklang zu bekommen (Spiele und Sourround sind für mich uninteressant)?
Vielen Dank schonmal für die Antworten
Gruß Aki
heavysteve
Stammgast
#2 erstellt: 25. Nov 2004, 17:05
Hi there,
was ist das denn für eine Onboard Soundkarte?
Du kannst problemlos eine neue Soundkarte einbauen.
Musst aber Deine Onboard-Karte im Bios deaktivieren.
Von Creative die Soundblaster Serie, die würde ich empfehlen,wenn´s rein um Stereo geht. Da bist Du zwischen
20 und 30 EUR mit ner guten Karte bedient.

Gruss SteveO
Aki0815
Neuling
#3 erstellt: 25. Nov 2004, 22:47
Die Systemsteuerung sagt es ist eine "Avance/Realtek AC'97 Onboard Sound" eingebaut. Ich hätte nciht gedacht dass ich mit einer 20 Euro Sundkarte guten HiFi Klang bekommen kann?! Würde ich aber keinen Unterschied (im Stereobereich) zu einer teuren Soundkarte hören?
schlusenbach
Inventar
#4 erstellt: 26. Nov 2004, 11:55
nutze einfach mal die suchfunktion.
wurde schon reichlich diskutiert.

Terratec Space 7.1 / Sky 5.1 ,
M-Audio Audiophile,
Terratec 6Fire /LT

keine Creative Karten
manwiththeplan
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 26. Nov 2004, 13:32
Sehe ich genauso!

Bei Thomann.de gibt es Terratec 6fire für 138, scheint ein Auslaufmodell zu werden. Kann sogar ein Plattenspeilerangeschlossen werden und Mehrkanal geht auch.

Ernsthaft verbessern wirst du dich erst ab ca. 80.-.

Die "Kratzgeräusche" kommen vermutlich wo anders her: übersteuerter Eingang vielleicht? Wer weiß.

Grüße
jan
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 26. Nov 2004, 13:57
hi... hatte ein ähnliches problem... mit meiner hifianlage bin ich sehr zufrieden... aber als immer mehr musik auf meinem PC landete, war ich mit dem sound unzufriedener...

dann hab ich mir eine Delta Audiophile 2496 geholt. die karte kann nix - kein surround, keine gimmicks - aber chinch ein und ausgänge und ein sound mit dem ich absolut zufrieden bin... nun höre ich echt kein unterschied mehr zur CD z.B.

und dazu hab ich mir ein etwas besseres (vor allem dickeres) 5m chinch zu chinch kabel geholt und seitdem sind alle störgeräusche weg.

meine onboardkarte liess sich ganz einfach ausschalten, indem ich die treiber deinstalliert hab.

gruss
jan
MusikGurke
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 26. Nov 2004, 20:50
guck mal nach, ob die soundkarte sich im bios ausstellen lässt. Wenn windows nach nem neustart die karte noch erkennt (leider oft der fall) dann lass die tauschaktion. Bringt nur ärger.

Aber ne gute soundkarte (lohnt sich nur bei sehr guten boxen) ist keine schlechte idee.... im
ntfs
Stammgast
#8 erstellt: 28. Nov 2004, 15:44
Moin Moin,

wenn das Board einen opt. Digitalausgang hat (?)
könntest Du über einen Digitalsplitter einfach in
den digitalen Eingang der Pianocraft gehen (zusammen
mit dem CD-Player).
Ein Klangverlust wäre damit nicht zu erwarten, da
der D/A Wandler sowieso im Yamaha sitzt. Ergo wäre
eine klangliche Unterscheidung zwischen PC und
CD-Player nicht vorhanden.
Kostet wohl um die 20,- Teuros.

Mit freundlichen Grüßen
Aki0815
Neuling
#9 erstellt: 30. Nov 2004, 16:20
Vielen Dank für die Antworten,
ich hab zwar keine Ahnung wie das mit dem digitalen Eingang genau funktioniert, werde das aber demnächst mal ausprobieren. Da meine onboard-Karte nur einen Ausgang (Kopfhörerstecker) hat werde ich mir eine Karte mit digitalem Ausgang zulegen.Ich hoffe ich komme zurecht...
Danke nochmals für die Tipps.
Warmmilchtrinker
Stammgast
#10 erstellt: 30. Nov 2004, 21:19

ntfs schrieb:
Moin Moin,

wenn das Board einen opt. Digitalausgang hat (?)
könntest Du über einen Digitalsplitter einfach in
den digitalen Eingang der Pianocraft gehen (zusammen
mit dem CD-Player).
Ein Klangverlust wäre damit nicht zu erwarten, da
der D/A Wandler sowieso im Yamaha sitzt. Ergo wäre
eine klangliche Unterscheidung zwischen PC und
CD-Player nicht vorhanden.
Kostet wohl um die 20,- Teuros.

Mit freundlichen Grüßen



Doch, ist er, denn der Soundchip berechnet die Musik, bei onboard Soundkarten ist oft der AC´97 verbaut, und der klingt halt nicht so prickelnd.
ntfs
Stammgast
#11 erstellt: 01. Dez 2004, 00:21
Moin Moin,

@Warmmilchtrinker:


Doch, ist er, denn der Soundchip berechnet die Musik, bei onboard Soundkarten ist oft der AC´97 verbaut, und der klingt halt nicht so prickelnd.


Bei Ausgaben über den Digitalausgang hat der Soundchip
absolut nichts zu tun. Der Soundchip kommt erst ins
Spiel wenn von digital auf analog gewandelt wird.
Beim abspielen einer wav oder mp3 o.ä. Datei wird in
diesem Fall von der Soundkarte höchstens das Digitalsignal
von 44,1 KHz auf 48 KHz resampelt (wie z.B. die Creative
Soundkarten).

Mit freundlichen Grüßen
Warmmilchtrinker
Stammgast
#12 erstellt: 01. Dez 2004, 17:22
Nein, dann kommen die D/A-Wandler ins Spiel.
ntfs
Stammgast
#13 erstellt: 02. Dez 2004, 13:42
Moin Moin,

@Warmmilchtrinker: was heist D/A Wandler?
Richtig: Digital-Analog Wandler...
Da aber ein digitales Signal direkt durchgeschleift
wird (Ausnahme resampling) ist da nix mit D/A Wandler.
Der kommt hier nicht zum tragen.
Ansonsten würde nämlich (Deiner Aussage nach) das
digitale Signal zu Analog und dann wieder zu Digital
gewandelt werden.
Alle Musikdateien im Rechner sind DIGITAL abgelegt
und bedürfen keiner Wandlung mehr.
Sie werden direkt an den Digitalausgang gesendet.

Mit freundlichen Grüßen
Warmmilchtrinker
Stammgast
#14 erstellt: 02. Dez 2004, 21:39
Ist mir klar, aber was soll denn deiner Meinung nach dann den Ton berechnen? Und bei deiner Aussage würden auch alle Soundlösungen, die digital verkabelt werden, gleich gut klingen.
ntfs
Stammgast
#15 erstellt: 03. Dez 2004, 01:40
Moin Moin,
der "Ton" wird nur hardwaretechnisch berechnet
wenn ein Tonsignal an einen analogen Tonausgang
weitergegeben wird. Erst hier findet die eigentliche
"Tonerzeugung" statt (D/A Wandler). Vorher waren das
nur 1 und 0, hier findet dann die Umwandlung in ein
analoges Signal statt.
Wenn z.B. eine MP3 Datei wiedergegeben wird,
wird das digital gemacht, erst im Chip der Soundkarte
wirds gewandelt und an die analogen Ausgänge weiter-
gegeben.
Beim Abgriff des Digitalausgangs wird nichts gewandelt.
Theoretisch (und auch praktisch) kannst Du z.B.
das digitale Signal direkt vom digitalen (!)
Kabel jedes beliebigen CD/DVD-Rom Laufwerkes
abgreifen (und genau das macht oft der Soundchip)
und direkt an einen beliebigen D/A Wandler (intern
oder extern) weitergeben.

Und bei deiner Aussage würden auch alle Soundlösungen, die digital verkabelt werden, gleich gut klingen.

Ja und Nein, alle digital verkabelten Soundlösungen
klingen gleich wenn der D/A Wandler derselbe ist UND
das digitale Signal die gleiche Qualität hat. Unterschiede
entstehen hier z.B. bei CD-Rom's deren Fehlerkorrektur
unterschiedlich ist. Das digitale Signal eine CD, die in
einem Plextor Ultraplex40 abgespielt wird ist deutlich
besser als das Signal derselben CD in einem MSI-DVD48
DVD-Rom, was teilweise schon merkbar ist.
Wohlgemerkt, das geht hier jetzt nur um die Signalübertragung
digitale Daten -> bis zum D/A Wandler.
Und bei D/A Wandlern gibt es immense Unteschiede von
Burr-Brown bis Cyplex (Auch preislich!).
Unterschiede gibt es höchstens noch in der Art der
digitalen Datenübertragung, und zwar bei optisch und coaxial.
Sobald ein PC mit im Spiel ist, ist hier die optische
Lösung vorzuziehen, da durch den fehlenden Massekontakt
eine Brummschleife vermieden wird.

Mit freundlichen Grüßen
jaywalker
Stammgast
#16 erstellt: 03. Dez 2004, 08:39

Warmmilchtrinker schrieb:

Doch, ist er, denn der Soundchip berechnet die Musik, bei onboard Soundkarten ist oft der AC´97 verbaut, und der klingt halt nicht so prickelnd.


"AC97" ist kein Soundchip, sondern lediglich eine Spezifikation, und wenn ein Chip diese erfüllt, heißt er eben "AC97 kompatibel". In AC97 werden aber lediglich ein paar Basis-Eckdaten festgelegt (z.B. daß ein Line-in da sein muß, daß es verschiedene Daten-Busse gibt und wie diese sich verhalten sollten), über die Klangqualität sagt das gar nichts aus. Siehe hier:
http://www.intel.com/design/chipsets/audio/
Logischerweise gibt es AC97-Chips dann so gut wie von allen Herstellern und fast jede Soundkarte ist heutzutage AC97 kompatibel - auch teure, die mitunter schon richtig gut klingen.

Viele Grüße
Heiner
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