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CD-Player vs. FLAC-Datei an Hifi-Anlage

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Autor
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Szdnez
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 07. Jan 2016, 21:08
Hallo Zusammen,

ich war vor ein paar Tagen bei einem Hifi-Händler und habe mir meine erste richtige Hifi-Anlage gekauft. Natürlich hatte ich viel Probegehört und unter anderem auch eigene Musik. Dabei hatte ich einen Titel einmal als Original-CD und als gerippte FLAC-Datei. Beim Abspielen hätte ich jetzt erwartet, dass beide Varianten annähernd gleich klingen. Dies war aber nicht der Fall. Die FLAC-Variante klang hörbar schlechter. Jetzt ist meine Frage, wie dieser Unterschied zustande kommen kann?
Die CDs lese ich immer mit Exact Audio Copy ein, wobei ich in den Laufwerkseinstellungen zum Auslesen eingegeben habe, dass der sichere Modus zu verwenden ist. Für die Komprimierung habe ich folgende Angaben vorgenommen:

  • Kommandozeilenparameter: -8 -V -T.... (es erfolgen nur noch T-Angaben)
  • Bitrate: 1024
  • Überprüfe den Rückgabewert des externen Programms
  • Hohe Qualität

Sonstige interessante Kommandozeilenparameter habe ich bisher keine gefunden, die sich insbesondere auf die Klngqualität auswirken (kann es bei einem verlustfreien Format ja eigentlich auch gar nicht geben).
Sind noch weitere Einstellungen von großer Bedeutung, die ich übersehen habe?
Zugegebenermaßen kann ich jetzt nicht sagen, welcher CD-Player und Netzwerkplayer bei den Hörproben zum Einsatz gekommen ist und wie diese angeschlossen waren (der Verstärker war in beiden Fällen der gleiche). Aber ich gehe mal davon aus, dass es nicht die schlechtesten Komponenten gewesen sind.
Habe ich beim Rippen etwas "falsch" gemacht? Lag es an den Komponenten, die zur Wiedergabe genutzt worden sind? Oder "muss" FLAC prinzipiell schlechter klingen als CD (was mir auf anhieb nicht richtig einleuchten will, da ja beides digitale Formate sind)?
*Nightwolf*
Inventar
#2 erstellt: 07. Jan 2016, 22:04

Szdnez (Beitrag #1) schrieb:

Kommandozeilenparameter: -8 -V -T.... (es erfolgen nur noch T-Angaben)
Bitrate: 1024
Überprüfe den Rückgabewert des externen Programms
Hohe Qualität

Die Bitrate und die Qualität kannst du dir sparen - Das liegt nunmal im Standard, dass dieser verlustfrei ist.


Sonstige interessante Kommandozeilenparameter habe ich bisher keine gefunden, die sich insbesondere auf die Klngqualität auswirken (kann es bei einem verlustfreien Format ja eigentlich auch gar nicht geben).

Da gibst du dir die Antwort schon selbst. Die Parameter ändern nie den Klang, da keine verlustbehaftete Version von flac existiert.


Sind noch weitere Einstellungen von großer Bedeutung, die ich übersehen habe?

Accurate Rip sollte eingerichtet sein.


Zugegebenermaßen kann ich jetzt nicht sagen, welcher CD-Player und Netzwerkplayer bei den Hörproben zum Einsatz gekommen ist und wie diese angeschlossen waren (der Verstärker war in beiden Fällen der gleiche).

Wenn du das nicht genau weißt, erübrigt sich eigentlich die Frage. Es könnte schlichtweg alles sein. Bei einem Netzwerkplayer wäre auch möglich, dass er erst alles in MP3 minderer Qualität wandelt, um es leichter übers Netz schicken zu können.


Habe ich beim Rippen etwas "falsch" gemacht?

Hört sich nicht danach an.


Lag es an den Komponenten, die zur Wiedergabe genutzt worden sind?

Mit der höchsten Wahrscheinlichkeit


Oder "muss" FLAC prinzipiell schlechter klingen als CD (was mir auf anhieb nicht richtig einleuchten will, da ja beides digitale Formate sind)?

Flac muss genau gleich klingen, sonst ist da was falsch gelaufen.
Szdnez
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 07. Jan 2016, 22:30

*Nightwolf* (Beitrag #2) schrieb:

Die Bitrate und die Qualität kannst du dir sparen - Das liegt nunmal im Standard, dass dieser verlustfrei ist.

Jup, allerdings lässt es die Oberfläche meiner EAC-Version nicht zu diese Eingaben leer zu lassen und da wirkt es psychologisch besser, wenn man die besten/höchsten Werte auswählt.


Accurate Rip sollte eingerichtet sein.

War bereits eingestellt. Ich hatte nur vergessen, es zu erwähnen.


Wenn du das nicht genau weißt, erübrigt sich eigentlich die Frage. Es könnte schlichtweg alles sein. Bei einem Netzwerkplayer wäre auch möglich, dass er erst alles in MP3 minderer Qualität wandelt, um es leichter übers Netz schicken zu können.

Wenn ich mal wieder dort bin, werde ich mal nachfragen. Als Ergänzung kann ich nur noch erwähnen, dass meine Dateien auf einem USB-Stick waren, der in den Netzwerkspieler eingesteckt werden konnte und die FLACs direkt von dort abgespielt worden sind (zumindest konnte man auf den Stick navigieren und die entsprechenden Dateien auswählen, was die Kiste damit intern veranstaltet weiß ich natürlich nicht).


Hört sich nicht danach an.


Mit der höchsten Wahrscheinlichkeit


Flac muss genau gleich klingen, sonst ist da was falsch gelaufen.

Da bin ich aber einigermaßen beruhigt, und ich dachte schon, ich habe beim rippen etwas falsch gemacht und hatte schon große Befürchtigungen, die ganzen CDs nochmals einlesen müssen. Aber interessieren tut es mich schon sehr, woher der Unterschied kommt, da ich meine Anlage zukünftig hauptsächlich mit FLACs füttern möchte.
*Nightwolf*
Inventar
#4 erstellt: 07. Jan 2016, 23:43

Szdnez (Beitrag #3) schrieb:
Jup, allerdings lässt es die Oberfläche meiner EAC-Version nicht zu diese Eingaben leer zu lassen und da wirkt es psychologisch besser, wenn man die besten/höchsten Werte auswählt.

Du kannst auch den kleinsten Wert nehmen.

Die einzige Funktion dieser Einstellung ist, vorherzusagen, wie groß die Datei später annähernd sein wird. Das wird dir dann im Hauptfenster angezeigt. Auf die wirkliche Bitrate hat das keinen Einfluss.
Frunsel
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 13. Jan 2016, 20:50
Da wird wohl die Musik intern unterschiedlich verarbeitet - je nach Quelle. Sonst würde es gleich klingen. Thema: DA Wandler und DSP. Was ist das für eine Anlage?
Szdnez
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 13. Jan 2016, 20:58
Wie schon eingangs erwähnt weiß ich leider nicht, welcher NAS-Player zum Einsatz gekommen ist, da dieser nur Mittel zum Zweck gewesen ist.
Heute habe ich meinen neuen Verstärker abgeholt (Cambridge CXA80), in dem ein Wolfson WM8740 DAC eingebaut ist.
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