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Problem: Boxen rauschen beim Scrollen.

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Beitrag
Peter333
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 08. Jun 2019, 16:50
Hallo zusammen,

ich habe ein Problem mit meinem neu selbst zusammen gebauten PC, vielleicht kann mir jemand helfen.

Und zwar: Immer wenn sich auf dem Bildschirm irgendwas bewegt, rauschen/fiepen/kratzen die Boxen leise. Besonders merkt man das beim Scrollen von Webseiten.

Ich benutze eine externe Soundkarte (NI Komplete 6) und Aktivboxen, und habe schon alles mögliche versucht. Bei meinem letzten PC gab es diese Probleme nicht, auch mit dem Laptop habe ich es ausprobiert und es geht. Also liegt es am neuen PC. Der Onboard-Sound funktioniert allerdings ohne Rauschen.
Also ist das Problem die Kombination aus externer Soundkarte und neuem PC.

Ich habe auch schon alle möglichen Steckerleisten-Kombinationen für PC und Lautsprecher ausprobiert, das hat nicht geholfen. Auch habe ich den Onboard-Sound zeitweise im Bios deaktiviert, ohne Ergebnis.

Könnte es was bringen, den PC nochmal auseinander und wieder zusammenzubauen, oder was kann ich noch probieren? Bin langsam echt verzweifelt, da die Komponenten sehr teuer waren und ich mit dem PC Musik produzieren und Spielen wollte, was durch die Störgeräusche beides nicht wirklich möglich ist.

Viele Grüße
Peter


[Beitrag von Peter333 am 08. Jun 2019, 16:51 bearbeitet]
DaleWintry
Stammgast
#2 erstellt: 09. Jun 2019, 07:11
Die Ursache ist mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eine Masseschleife.

Schau mal hier.

Servus


[Beitrag von DaleWintry am 09. Jun 2019, 07:11 bearbeitet]
Peter333
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 09. Jun 2019, 18:49

DaleWintry (Beitrag #2) schrieb:
Die Ursache ist mit einer hohen Wahrscheinlichkeit eine Masseschleife.

Schau mal hier.

Servus


Die Lösung aus dem Thread ist es ja anscheinend, ein Behringer HD400 hinter den PC zu schalten. Das geht bei mir allerdings nicht, da das externe Audio Interface per USB an den PC angeschlossen ist.
xutl
Inventar
#4 erstellt: 09. Jun 2019, 19:07
Dann versuch mal eine andere USB_Buchse.

Wenn das nicht hilft, eine zusätzliche USB-Karte einbauen (kostet so gut wie nichts)
BassTrap
Stammgast
#5 erstellt: 10. Jun 2019, 22:19

Peter333 (Beitrag #1) schrieb:
Ich benutze eine externe Soundkarte (NI Komplete 6) und Aktivboxen, und habe schon alles mögliche versucht. Bei meinem letzten PC gab es diese Probleme nicht, auch mit dem Laptop habe ich es ausprobiert und es geht. Also liegt es am neuen PC. Der Onboard-Sound funktioniert allerdings ohne Rauschen.

Hm, das PC-Gehäuse ist ja über das 3-polige Netzkabel geerdet, eigentlich. Und die USB-Schirmung hängt am Gehäuse. Kann es sein, daß Dein Netzteilgehäuse keinen elektrischen Kontakt zum PC-Gehäuse hat?
Miß doch mal auf Durchgang zwischen USB-Schirmung und Schutzleiter am Netzanschluß des Netzteils. Die müssen verbunden sein.
Ingor
Inventar
#6 erstellt: 11. Jun 2019, 16:34
Haben deine Aktivboxen einen eigenen Erdungsanschluss? Also einen3 poligen Netzstecker? Wenn du nur einen Kopfhörer in die Komplete stöpselst, hast du dann auch die Störgeräusche?
Peter333
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 11. Jun 2019, 19:46

Ingor (Beitrag #6) schrieb:
Haben deine Aktivboxen einen eigenen Erdungsanschluss? Also einen3 poligen Netzstecker? Wenn du nur einen Kopfhörer in die Komplete stöpselst, hast du dann auch die Störgeräusche?


Ja, die Boxen haben das selbe Stromkabel wie das Netzteil des PCs.
Mit Kopfhörern habe ich keine Störgeräusche, sie bleiben aber trotzdem an den Boxen.
Peter333
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 11. Jun 2019, 19:54

BassTrap (Beitrag #5) schrieb:

Peter333 (Beitrag #1) schrieb:
Ich benutze eine externe Soundkarte (NI Komplete 6) und Aktivboxen, und habe schon alles mögliche versucht. Bei meinem letzten PC gab es diese Probleme nicht, auch mit dem Laptop habe ich es ausprobiert und es geht. Also liegt es am neuen PC. Der Onboard-Sound funktioniert allerdings ohne Rauschen.

Hm, das PC-Gehäuse ist ja über das 3-polige Netzkabel geerdet, eigentlich. Und die USB-Schirmung hängt am Gehäuse. Kann es sein, daß Dein Netzteilgehäuse keinen elektrischen Kontakt zum PC-Gehäuse hat?
Miß doch mal auf Durchgang zwischen USB-Schirmung und Schutzleiter am Netzanschluß des Netzteils. Die müssen verbunden sein.


Ich weiß leider nicht genau, was du mit USB-Schirmung und Schutzleiter meinst. Ich habe ein paar Fotos gemacht:

Netzteil von hinten:


Ganzer PC von hinten (das weiße Kabel geht zur Soundkarte):


Netzteil Rückseite:


PC von der Seite geöffnet:


[Beitrag von Peter333 am 11. Jun 2019, 19:58 bearbeitet]
BassTrap
Stammgast
#9 erstellt: 11. Jun 2019, 20:02

Peter333 (Beitrag #8) schrieb:
Ich weiß leider nicht genau, was du mit USB-Schirmung und Schutzleiter meinst. Ich habe ein paar Fotos gemacht:

Ein USB-Stecker hat innen Kontakte und außenrum ein Blech. Eine USB-Buchse genauso. Das Blech ist die Abschirmung.
Bei so einem/r Stecker/Buchse ist der Schutzleiter der mittlere.


[Beitrag von BassTrap am 11. Jun 2019, 20:03 bearbeitet]
BassTrap
Stammgast
#10 erstellt: 11. Jun 2019, 20:06

BassTrap (Beitrag #9) schrieb:
Bei so einem/r Stecker/Buchse ist der Schutzleiter der mittlere.

Ups, Bild vergessen: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Geraetestecker.jpg
Peter333
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 11. Jun 2019, 21:42
[quote="BassTrap (Beitrag #5)"]
Miß doch mal auf Durchgang zwischen USB-Schirmung und Schutzleiter am Netzanschluß des Netzteils. Die müssen verbunden sein.[/quote]


Und wie kann ich das messen?


[Beitrag von Peter333 am 11. Jun 2019, 22:27 bearbeitet]
BassTrap
Stammgast
#12 erstellt: 11. Jun 2019, 22:28

Peter333 (Beitrag #11) schrieb:
Und wie kann ich das messen?

http://lmgtfy.com/?q=durchgang+messen


[Beitrag von BassTrap am 11. Jun 2019, 22:30 bearbeitet]
Peter333
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 11. Jun 2019, 23:01

BassTrap (Beitrag #12) schrieb:

Peter333 (Beitrag #11) schrieb:
Und wie kann ich das messen?

http://lmgtfy.com/?q=durchgang+messen


Also mit einem Multimeter mit einem Kabel in die USB-Buchse und mit dem anderen in den Netzteilanschluss gehen? Die Google-Ergebnisse helfen mir nicht wirklich weiter


[Beitrag von Peter333 am 11. Jun 2019, 23:02 bearbeitet]
BassTrap
Stammgast
#14 erstellt: 12. Jun 2019, 00:16
Hast Du oder jemand in Deinem Bekanntenkreis ein Multimeter und kannst Du oder kann er/sie den elektrischen/ohmschen Widerstand damit messen?
Das st ja nicht schwer: Multimeter auf Ohm stellen, die eine Prüfspitze an das Blech einer USB-Buchse halten, die andere Prüfspitze an den Mittenkontakt des Netzanschlusses des Netzteils halten, Widerstand ablesen und hier mitteilen.
Dort ist das schön beschrieben: https://de.wikihow.com/Ein-digitales-Messger%C3%A4t-benutzen


[Beitrag von BassTrap am 12. Jun 2019, 00:18 bearbeitet]
DaleWintry
Stammgast
#15 erstellt: 12. Jun 2019, 10:04

Peter333 (Beitrag #3) schrieb:
Die Lösung aus dem Thread ist es ja anscheinend, ein Behringer HD400 hinter den PC zu schalten. Das geht bei mir allerdings nicht, da das externe Audio Interface per USB an den PC angeschlossen ist.

Das HD400 wird zwischen USB Interface und Lautsprecher angeschlossen. Das Kabel vom HD400 zu den Lautsprechern sollte ein symmetrisches Klinkenkabel sein.

Ich habe gerade mal die Spezifikationen des USB Interfaces angesehen und da steht, dass die Ausgänge symmetrisch sind. In diesem Fall würde ein HD400 nicht viel ändern.

Was für Lautsprecher besitzt du?

Servus


[Beitrag von DaleWintry am 12. Jun 2019, 10:48 bearbeitet]
BassTrap
Stammgast
#16 erstellt: 12. Jun 2019, 12:21

DaleWintry (Beitrag #15) schrieb:
Ich habe gerade mal die Spezifikationen des USB Interfaces angesehen und da steht, dass die Ausgänge symmetrisch sind. In diesem Fall würde ein HD400 nicht viel ändern.

Du meinst also, daß bereits die über USB übertragenen Daten diese Störungen enthalten? Dann wäre ein HD400 in der Tat nutzlos. Aber wie soll das zustande kommen? Dann dürfte keine USB-Übertragung funktionieren.
DaleWintry
Stammgast
#17 erstellt: 12. Jun 2019, 13:41
Vielleicht habe ich mich etwas unklar ausgedrückt.

Da das USB Interface bereits symmetrische Ausgänge bietet, würde ein HD400 keinen Unterschied bewirken, sobald man vom Interface eine symmetrische Signalübertragung zu den Lautsprechern herstellt.

Ob die Lautsprecher überhaupt symmetrische Eingänge bieten, weiss ich nicht, da "Aktivboxen" alles Mögliche sein kann.

Servus
Ingor
Inventar
#18 erstellt: 12. Jun 2019, 14:59
Du hast eine Erdschleife. Die musst du unterbrechen. Dein Rechner hat eine Erdung, deine Boxen haben eine Erdung. Die Störungen laufen nun über die Cinch Kabel vom Rechner über das Interface in die Boxen. Da du den Schutzleiter weder am Rechner noch an den Boxen entfernen darfst, musst du die elektrische Verbindung zwischen den Geräten trennen. Ich habe das bei mir mit einem optischen Ausgang und einem DAC der per Toslink angeschlossen wird ungesetzt. Nützt dir aber nichts, da du ja auch aufnehmen möchtest über dein KA 6. Ich kenne dein Problem ich hatte das auch schon. Die meisten merken solche Störungen gar nicht.

Es gibt bei ELV einen Wandler, der diese Verbindung unterbricht, indem das Audiosignal optisch übertragen wird. https://www.elv.de/o...WEAQYASABEgLuVPD_BwE
BassTrap
Stammgast
#19 erstellt: 12. Jun 2019, 15:15
Dein Argument der "symmetrischen USB-Ausgänge" macht keinen Sinn, paßt überhaupt nicht in den Kontext hier. Was bezweckst Du damit?
USB übetträgt digital.

Eine symmetrische Signalübertragung von der externen Soundkarte zu den Lautsprechern verhindert, daß sich in diese Kabel einstreuende Störsignale bemerkbar machen. Was soll diese symmetrische Signalübertragung mit der differenziellen, digitalen Signalübertragung von USB zu tun haben?
Ingor
Inventar
#20 erstellt: 12. Jun 2019, 15:25
Die Störungen sind nicht im USB Nutzsignal. Sie sind nur in der Schirmung des Kabels. Diese Störungen werden nur hörbar, weil sie in den Audioeingängen ein elektrisches analoges Signal erzeugen. Eine galvanische Trennung mit Übertrager würde helfen. Eine symmetrische Übertragung wird hier nichts helfen, da die Störung ja nicht auf dem Übertragungsweg eingestreut wird.
BassTrap
Stammgast
#21 erstellt: 12. Jun 2019, 15:29

Ingor (Beitrag #18) schrieb:
Die Störungen laufen nun über die Cinch Kabel vom Rechner über das Interface in die Boxen.

Er nutzt USB vom Rechner ausgehend.


Nützt dir aber nichts, da du ja auch aufnehmen möchtest über dein KA 6.

Von Aufnehmen steht da nichts, sondern von Musikproduzieren. Das Rauschen tritt auch beim Spielen auf. Also alles digital, vorläufig.


Da du den Schutzleiter weder am Rechner noch an den Boxen entfernen darfst, musst du die elektrische Verbindung zwischen den Geräten trennen.

Ich frage mich, wieso dieses Rauschen nicht primär über die Erdung des Rechners abgeführt wird. Dafür ist die Abschirmung immerhin da. Sondern sie gelangt offenbar über die externe Soundkarte zu den Boxen. Im digitalen Audiostream, das die externe Soundkarte erreicht, kann dieses Rauschen ja nicht enhalten sein.
Und warum tritt das Rauschen mit dem Onboard-Sound, dem letzten PC und am Laptop nicht auf! Wie der TO eingangs bemerkt hatte: es muß an diesem PC liegen.
DaleWintry
Stammgast
#22 erstellt: 12. Jun 2019, 16:06

BassTrap (Beitrag #19) schrieb:
Dein Argument der "symmetrischen USB-Ausgänge" macht keinen Sinn, paßt überhaupt nicht in den Kontext hier. Was bezweckst Du damit?
USB übetträgt digital.

Ich habe nirgends etwas von "symmetrischen USB-Ausgänge" geschrieben, sondern von symmetrischen Ausgängen des Interfaces gesprochen, die wie man sehen kann analog sind.


DaleWintry (Beitrag #17) schrieb:
Da das USB Interface bereits symmetrische Ausgänge bietet

Ich sehe an dem USB Interface nur analoge Ausgänge und meine Antwort bezieht sich logischerweise genau darauf.


BassTrap (Beitrag #19) schrieb:
Eine symmetrische Signalübertragung von der externen Soundkarte zu den Lautsprechern verhindert, daß sich in diese Kabel einstreuende Störsignale bemerkbar machen. Was soll diese symmetrische Signalübertragung mit der differenziellen, digitalen Signalübertragung von USB zu tun haben?

Ich weiss nicht was du von mir möchtest. Du behauptest Dinge, welche die ich nicht geschrieben habe.

Die Verwendung der symmetrischen Ausgänge des USB Interfaces zur Herstellung einer symmetrischen Signalverbindung zu den Lautsprechern kann, im Fall des Threaderstellers, eine Lösung für die Beseitigung der Störgeräusche sein.

Servus


[Beitrag von DaleWintry am 12. Jun 2019, 16:33 bearbeitet]
Ingor
Inventar
#23 erstellt: 12. Jun 2019, 16:24
@ Basstrap Es ist genauso, wie ich es beschreibe. Natürlich nutzt er USB vom Rechner, aber leider hat USB auch eine Massverbindung über die das Störgeräusch geleitet wird. Ich habe einen ähnlichen Setup gehabt und ähnliche Störungen. Erdverbindung unterbrochen, keine Störungen mehr. Das war einfach, da der AVR keinen Schutzleiter hat.

Und natürlich werden über die Erdung die Störungen abgeleitet, aber leider eben auch über die Masseverbindung weitergeleitet. Es handelt sich hier um Störungspitzen im hochfrequenten Bereich, die im NF-Bereich Knacksgeräusche erzeugen.

Natürlich ist das Störsignal bei der Wiedergabe, aber wenn er Musik produzieren möchte benötigt er u.U. auch den Input und da wird er das selbe Problem haben. Das Interface hat symmetrische Ausgänge. Nur eben keine galvanische Trennung.
BassTrap
Stammgast
#24 erstellt: 12. Jun 2019, 16:49
Da liegt ein Missverständnis vor.


DaleWintry (Beitrag #22) schrieb:
Ich weiss nicht was du von mir möchtest. Du behauptest Dinge, welche die ich nicht geschrieben habe.

Doch, hattest Du, als Du schriebst: "Da das USB Interface bereits symmetrische Ausgänge bietet".
Das ist von mir als Informatiker nicht anders zu interpretieren als "die USB Schnittstelle". Und damit ist der USB-Anschluß am Rechner gemeint.
Daß Du damit aber eigentlich die USB-Soundkarte meinst, konnte ich nicht wissen.
Daß Du zuvor bereits den Begriff "USB Interface" verwendest hast, ist mir leider nicht aufgefallen.
Also, ich nehme alles zurück. Entschuldige bitte die Unannehmlichkeiten.
DaleWintry
Stammgast
#25 erstellt: 12. Jun 2019, 17:12
Ok, mein Fehler. Ich habe das "USB Audio Interface" gemeint.

Servus
BassTrap
Stammgast
#26 erstellt: 12. Jun 2019, 17:17
@Peter:
Dort gibt es Lösungen nachzulesen: https://recording.de.../page-4#post-2718159
Könnte Dir helfen.
Peter333
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 12. Jun 2019, 18:10

DaleWintry (Beitrag #15) schrieb:

Peter333 (Beitrag #3) schrieb:
Die Lösung aus dem Thread ist es ja anscheinend, ein Behringer HD400 hinter den PC zu schalten. Das geht bei mir allerdings nicht, da das externe Audio Interface per USB an den PC angeschlossen ist.

Das HD400 wird zwischen USB Interface und Lautsprecher angeschlossen. Das Kabel vom HD400 zu den Lautsprechern sollte ein symmetrisches Klinkenkabel sein.

Ich habe gerade mal die Spezifikationen des USB Interfaces angesehen und da steht, dass die Ausgänge symmetrisch sind. In diesem Fall würde ein HD400 nicht viel ändern.

Was für Lautsprecher besitzt du?

Servus


Ich habe 2 Yamaha HS80M. Die sind an den "balanced"-Ausgang des USB Interface angeschlossen, also ich denke das müsste schon symmetrisch sein.
DaleWintry
Stammgast
#28 erstellt: 12. Jun 2019, 21:19
Sehen die Stecker der Kabel vorne so aus, ist es keine symmetrische Signalübertragung.

Wenn die Klinkenstecker vorne so aussehen, sollte es passen. Dann müsstest du eine andere Lösung für dein Problem probieren.

Servus
Basstian85
Inventar
#29 erstellt: 13. Jun 2019, 11:25
Richtig, es müssen Stereo-klinkenkabel sein. Mit Monokabeln findet keine symmetrische Übertragung statt.

Ich hatte damals das gleiche Problem sowohl mit interner Asus Xonar D1 als auch einem günstigen USB-Audiointerface, irgendein 50€ Teil von M-Audio ( ohne symmetrischen Ausgänge). Auch am Stereoverstärker per Klinke/Cinch kabel hatte ich diese Störungen. Mittlerweile habe ich ein Tascam US2x2 (ca. 150€) - auch ein USB-Audiointerface aber hier herrscht (symmetrisch verbunden) Totenstille. Ich weiß allerdings nicht ob es am Interface an sich lag oder ob mir die symmetrische Verbindung geholfen hat. Ich tippe auf Ersteres, da wie BassTrap schon gesagt hat, symmetrische Verbindung nur bei evtl. Störungen die auf diesem Kabelweg auftreten hilft...

Edit: Gerade noch im verlinkten Thread auf recording.de gelesen, da wurde erwähnt, das Abschalten der C-states brachte Linderung. Das könnte dann an den Spannungswandlern des Mainboards liegen - Hörst du die Geräusche auch am Mainboard? Das hatte ein alter PC von mir auch mal... Die Geräusche vom Board und aus den Lautsprechern waren exakt gleich. Die Pickups von E-Gitarren nehmen das richtig schön laut auf


[Beitrag von Basstian85 am 13. Jun 2019, 11:46 bearbeitet]
Peter333
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 13. Jun 2019, 17:16
Die Klinkenstecker haben vorne 2 Rillen, müsste also passen.

Bei AMD gibt's glaube ich keine C-States, meine "Advanced" CPU-Einstellungen im BIOS sehen so aus:


Beim Mainboard höre ich keine Geräusche.

Ich denke ich werde jetzt mal das Netzteil austauschen, wenn das nichts bringt das Audio Interface.
Peter333
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 13. Jun 2019, 23:39
Ok, ein Tausch des Netzteils hat nichts gebracht :/
oddKanapee
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 14. Jun 2019, 00:04
Es liegt definitv an der USB Verbindung. Ich habe nach Störgeräuschen auf eine PCIe Soundkarte gewechselt und jetzt ist Ruhe.
BassTrap
Stammgast
#33 erstellt: 14. Jun 2019, 00:05
Probier mal, das Power Saving abzuschalten. Hast Du Windows? In der Systemsteuerung unter Energieoptionen (Power Options), wie heißt das auf Deutsch, "High performance" auswählen. Dann läuft die CPU immer mit vollem Takt und deren Spannungswandler und Taktgenerator schalten nicht ständig hin und her.
BassTrap
Stammgast
#34 erstellt: 14. Jun 2019, 00:09

oddKanapee (Beitrag #32) schrieb:
Es liegt definitv an der USB Verbindung.

Ich hab hier ein Focusrite Scarlett Solo 2nd Gen mal an meinem PC betrieben: null Störungen. Und nun?


[Beitrag von BassTrap am 14. Jun 2019, 00:11 bearbeitet]
oddKanapee
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 14. Jun 2019, 01:41
Ich habe damals alles am PC alles an und ausgeschaltet, was zu dem Problem führen könnte, auch die von dir erwähnte Option. Abhilfe brachte die von mir genannte Maßnahme. Es ist lediglich ein Weg das Rauschen zu umgehen. Könnte es zudem sein, dass das Scarlett schaltungsbedingt Störungen nicht weitergibt?
BassTrap
Stammgast
#36 erstellt: 14. Jun 2019, 12:37

oddKanapee (Beitrag #35) schrieb:
Abhilfe brachte die von mir genannte Maßnahme. Es ist lediglich ein Weg das Rauschen zu umgehen.

Klar mag das ein Ausweg sein, aber Peter sollte erstmal die hier beschriebenen Vorschläge durchführen. Zu "anderen USB-Anschluß ausprobieren" und "ist Gehäuse mit Schutzleiter verbunden" gab es bisher kein Feedback von ihm.


Könnte es zudem sein, dass das Scarlett schaltungsbedingt Störungen nicht weitergibt?

Das wird man wohl nur durch Messungen genau sagen können. Und ich hab einen ganz anderen Rechner als Peter.
oddKanapee
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 14. Jun 2019, 13:24
Dann warten wir mal auf die Antwort.
Peter333
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 20. Jun 2019, 21:57
Hallo, hier mal ein Update:
Leider hat bis jetzt immernoch nichts funktioniert.
Bisher habe ich ausprobiert:

- Andere USB-Buchsen
- Anderes USB-Kabel
- Verschiedenste Kombinationen von Steckerleisten
- Verschiedene Windows-Energieeinstellungen
- Onboard-Sound im BIOS deaktivieren
- Das Audio-Interface an einen USB-Hub mit eigenem Stromanschluss anschließen
- Netzteil austauschen
- Grafikkarte austauschen
- Audio-Interface austauschen

Denkt ihr es macht Sinn, das Mainboard auszutauschen?
Warf384#
Inventar
#39 erstellt: 20. Jun 2019, 22:50
Hallo,


Peter333 (Beitrag #30) schrieb:

Bei AMD gibt's glaube ich keine C-States, meine "Advanced" CPU-Einstellungen im BIOS sehen so aus...


Unter "AMD CBS" ist das bei mir versteckt:

DSC_0664


Denkt ihr es macht Sinn, das Mainboard auszutauschen?

Welches Mainboard hast du denn?

Ich habe hier ein Asus Prime B-350 Plus mit einem Ryzen 1600, daran betreibe ich ein Behringer UMC404-HD ohne jegliche Probleme, und das obwohl meine Lautsprecher asymmetrisch angeschlossen sind, zudem auf Volllautstärke stehen da ich diese nur über das Interface regele.

Wenn ich statt dem Audiointerface Onboard-Sound verwende, habe ich minimale Störgeräusche - aber nur wenn ein LAN-Kabel angeschlossen ist.

Edit: Ich sehe da auf dem Screenshot von dir die Kategorie "Ai Tweaker", ist dein Board auch von ASUS?


[Beitrag von Warf384# am 20. Jun 2019, 22:55 bearbeitet]
Peter333
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 20. Jun 2019, 22:55

Warf384# (Beitrag #39) schrieb:

Welches Mainboard hast du denn?


Ich habe ein ASUS Prime X470 Pro, das BIOS sieht genauso aus.
Ich habe es gerade ausprobiert mit der C-States Einstellung, leider ohne Erfolg.


[Beitrag von Peter333 am 20. Jun 2019, 22:59 bearbeitet]
Warf384#
Inventar
#41 erstellt: 20. Jun 2019, 23:08
Hmm, ich kann mir schlecht vorstellen, dass das hochwertigere Modell der zweiten Generation mehr Probleme verursachen sollte.

Bevor du jetzt das Mainboard tauschst, probiere mal folgendes:

- WLAN deaktivieren
- Die Bios-Einstellung "DIGI+ VRM" statt "Optimized" auf "Extreme" stellen
- PCIE-USB-Karte besorgen, wie von @xutl vorgeschlagen
- Boxen mit einem Adapterkabel am Kopfhörerausgang vom Interface anschließen

Wenn das nichts hilft, gucke ich morgen nochmal in meinem BIOS, ob mir irgendetwas interessantes auffällt.


[Beitrag von Warf384# am 20. Jun 2019, 23:11 bearbeitet]
Ingor
Inventar
#42 erstellt: 20. Jun 2019, 23:29
Und wie ich schon ganz am Anfang schrieb. Es liegt an der Erdung der Lautsprecher und des Computers. Da kannst du noch tausend Einstellungen probieren, es wird nichts ändern. Über die Erdung entstehen Ausgleichsströme, die das Audiosignal stören. Aber du musst mir nicht glauben, du kannst auch noch ein neues Mainboard kaufen.
Warf384#
Inventar
#43 erstellt: 20. Jun 2019, 23:45
Wenn es eine Brummschleife ist, sollte es dann nicht ausreichen, ein symmetrisches Klinkenkabel zu verwenden, bei welchem der Schirm nicht durchgehend verbunden ist?
Am Ausgang des Interfaces dürften Kopplungskondensatoren vorhanden sein, sodass dadurch eine galvanisches Trennung gegeben ist, auch ohne Trennübertrager.
Peter333
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 21. Jun 2019, 00:07

Ingor (Beitrag #18) schrieb:
Du hast eine Erdschleife. Die musst du unterbrechen. Dein Rechner hat eine Erdung, deine Boxen haben eine Erdung. Die Störungen laufen nun über die Cinch Kabel vom Rechner über das Interface in die Boxen. Da du den Schutzleiter weder am Rechner noch an den Boxen entfernen darfst, musst du die elektrische Verbindung zwischen den Geräten trennen. Ich habe das bei mir mit einem optischen Ausgang und einem DAC der per Toslink angeschlossen wird ungesetzt. Nützt dir aber nichts, da du ja auch aufnehmen möchtest über dein KA 6. Ich kenne dein Problem ich hatte das auch schon. Die meisten merken solche Störungen gar nicht.
[/url]


Ich benutze das KA6 gar nicht zur Aufnahme, sondern nur für Sample/Software-Syntheziser-basierte Produktion mit Ableton für geringere Latenzen und besser Qualität statt dem Onboard-Sound.
Wäre der optische Ausgang der HDMI-Anschluss am Mainboard?
Warf384#
Inventar
#45 erstellt: 21. Jun 2019, 00:12
So ist das mit optisch nicht gemeint.
Mit Optischer Ausgang ist ein Toslink-Anschluss gemeint, für einen Lichtwellenleiter, über den der Ton übertragen wird, statt einem elektrischen Kabel.
Soweit ich das sehe, hat dein Mainboard sowas nicht.


[Beitrag von Warf384# am 21. Jun 2019, 00:17 bearbeitet]
BassTrap
Stammgast
#46 erstellt: 21. Jun 2019, 00:28

Warf384# (Beitrag #45) schrieb:
Soweit ich das sehe, hat dein Mainboard sowas nicht.

Hat es wohl, links neben der roten Klinkenbuchse: https://www.asus.com/de/Motherboards/PRIME-X470-PRO/
Dein eigenes hat kein Toslink.
EDIT: nur, wie bekommt sein DAC dann noch Strom?


[Beitrag von BassTrap am 21. Jun 2019, 00:33 bearbeitet]
Basstian85
Inventar
#47 erstellt: 21. Jun 2019, 05:52
Mit einem USB-Netzteil sollte es gehen...
Warf384#
Inventar
#48 erstellt: 21. Jun 2019, 15:48

BassTrap (Beitrag #46) schrieb:

Warf384# (Beitrag #45) schrieb:
Soweit ich das sehe, hat dein Mainboard sowas nicht.

Hat es wohl, links neben der roten Klinkenbuchse: https://www.asus.com/de/Motherboards/PRIME-X470-PRO/

Upps, da war auf dem Bild wohl das Kabel davor.

@Peter333
Mach mal auf der Seite des Klinkenkabels, was in den Monitor geht, Tesafilm um den Massekontakt (der am weitesten von der Spitze weg ist).
Wenn der Monitor wirklich einen symmetrischen Eingang hat, sollte das Signal trotzdem zu hören sein, aber ohne Masseschleife und Störgeräusche.
Wenn der aber keinen Symmetrischen Eingang hat ... dann brummt es laut. Also beim Ausprobiernen die Hand am Ausschalter haben!
Ingor
Inventar
#49 erstellt: 21. Jun 2019, 17:51
Das KA6 benötigt einen USB Anschluss, damit es funktioniert. Im KA6 ist die Soundkarte mit DAC und allem anderen. Man kann das Signal zwar über SPDIF übertragen, aber nicht ohne gleichzeitig einen Anschluss über USB zu haben.

Das KA 6 hat symmetrische Studioausgänge. Diese sind aber nicht über eine galvanische Trennung mit einem Übertrager, sondern durch zwei Operationsverstärker realisiert. Damit besteht immer ein gewisser Massebezug, sofern nicht im Empfangsgerät symmetrische Eingänge mit galvanischer Trennung vorhanden sind. Sind an den Aktivboxen symmetrische Eingänge vorhanden und hat man sie mit dem richtigen Kabel verbunden sollte der Störeffekt kleiner werden, da nun keine direkte Kopplung über die Gerätemasse besteht. Wenn man Glück hat verschwinden sie ganz.

Haben die Boxen keinen symmetrischen Eingang, nützt der symmetrische Ausgang an der KA6 auch nichts.

Es nützt auch nichts das Signal parallel über SPDIF einzuspeisen. Leider ist dann nur das verbotene und den Sicherheitsbestimmung zuwiderlaufende Entfernen des Schutzleiters z.B: an den Aktivboxen eine Lösung. Ich weiß auch nicht, was sich die Hersteller von Hardware bei diesem ganzen Kram denken. Aktivboxen sollten ohne Schutzleiter auskommen, genauso, wie die meisten Heimverstärker.
Jurgen2002
Stammgast
#50 erstellt: 21. Jun 2019, 21:51
Hallo,
hab jetzt nicht alles durchgelesen, aber könnte eventuell eine galvanische Trennung zwischen USB Audio Interface und Usb Ausgang des PCs helfen?
So etwas in der Richtung:
https://www.reichelt...-care01-p116460.html
Warf384#
Inventar
#51 erstellt: 21. Jun 2019, 22:14

Jurgen2002 (Beitrag #50) schrieb:

So etwas in der Richtung:
https://www.reichelt...-care01-p116460.html


Sowas wäre optimal, wenn es denn USB 2.0 unterstützen würde ...

Wie dieser hier:
https://www.amazon.d...r-3-0/dp/B01N3XKOLG/
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