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NF-Signal von PC an Endstufe regeln?

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Midnightsun
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 29. Jun 2006, 16:02
Hallo,
ich habe an meinem PC eine Rotel RB-850 Endstufe dranhängen.
Leider habe ich das Problem, dass ich das Signal am Rechner soweit herunterregeln muss, damit ich eine anzeptable Lautstärke habe und ich so derbe Störungen im Signal habe. Ich denke mal, dass ich das Signal möglichst stark zur Endstufe leiten und dann erst davor herunterreglen muss. Wie mache ich das am besten?

Gruß,
Peter
pelmazo
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 29. Jun 2006, 21:09
Derbe Störungen? Dann könnte noch eine Masseschleife (Brummschleife) im Spiel sein. Die sollte man auf alle Fälle kurieren. Für die Lautstärke gibt's Abschwächer (engl.: Pad). Um wieviele dB soll's denn leiser werden?

Du gehst per 3,5mm Klinke --> 2x Cinch auf den PC, nehme ich an.
Midnightsun
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 29. Jun 2006, 21:16
Ne brummschleife ist es nicht. es rauscht, wie wenn man ohne signal den lautstärkeregler voll aufdreht.
kann das schlecht in dB angeben, gibts da nicht was regelbares?

Gruß,
Peter
pelmazo
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 29. Jun 2006, 21:30
Gibt's auch regelbar, heißt "passiver Vorverstärker" und ist im Grunde nur ein Stereo-Poti. Kannst Du basteln oder muß es was Fertiges sein? Für Bastler wäre die nicht regelbare Variante ideal, man kann sie u.U. im Stecker einbauen oder in's Kabel einschleifen. Dazu mußt Du aber zuerst rausfinden wie stark Du abschwächen willst.
Midnightsun
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 29. Jun 2006, 21:38
mit basteln hab ich kein Problem, kann ich dann einfach ein stereopoti nehmen? wie finde ich denn heraus, wie stark die Dämpfung ist die ich brauche? kann ich im Windows runterregeln und dann schauen, wieviel dB es weniger sind?
pelmazo
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 29. Jun 2006, 21:55

Midnightsun schrieb:
kann ich im Windows runterregeln und dann schauen, wieviel dB es weniger sind?


Nein, leider nicht. Das hat mich beim Windows-Mixer schon seit je her geärgert. Der Bezug des Schiebers zu dB ist völlig unsichtbar.

Ich wüßte beliebig viele Möglichkeiten, das herauszufinden, die Frage ist eher welche kommt für Dich in Frage.

Kennst Du audacity und kannst damit umgehen? (Gibt's umsonst)
Midnightsun
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 30. Jun 2006, 07:27
Ne kenn ich leider nicht, aber nur die Lautstärke regeln wird ja nicht so schwierig sein, oder?
btw. was kostet das Bautteil dann so ungefähr?

Gruß,
Peter
pelmazo
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 30. Jun 2006, 10:05
Du brauchst zwei Widerständepro Kanal. Wir müssen nur noch die richtigen Werte finden. kostet höchstens ein paar Cents.

Du kannst auch mit Trimmpotis arbeiten, aber die passen nicht so leicht in einen Stecker. So um 5kOhm herum sollte reichen. Da ist dann aber dafür zu sorgen daß beide Kanäle gleich eingestellt werden.

Oder Du baust ein Stereopoti (5klog) in ein kleines Kistchen, da hast Du dann eine von außen regelbare Variante.
Midnightsun
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 01. Jul 2006, 09:13
Ich habs jetzt mal ausgemessen, also entweder -30dB für die alltägliche Variante oder -15dB wenns mal knallen muss.
Dabei hab ich leider festellen müssen das der Hochtöner von einem Lautsprecher nicht geht. Tja madig is aber nicht so schlimm, weils nur rear-boxen sein sollen.

Welche widerstände brauch ich denn da und wie löt ich die am besten in einen Stecker?

Gruß,
Peter
pelmazo
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 01. Jul 2006, 10:00
Du brauchst 6,8kOhm als "Längswiderstand" und 2,2kOhm als "Querwiderstand". Und das jeweils für links und rechts.

Der Querwiderstand wird verdrahtet vom Innenleiter des Cinch-Steckers zum Außenleiter (Masse). Der Längswiderstand vom Innenleiter des Cinchsteckers zum Innenleiter des Kabels.

Das Ganze passiert an der Empfängerseite, also am Endverstärker.

Die Abschwächung ist dann etwas weniger als 15dB, nicht damit Du irgendwann zu wenig "Gas" hast (wobei Du da ja immer auf ein normales Kabel zurückrüsten kannst).
Midnightsun
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 02. Jul 2006, 17:48
Ich habs mir nochmal überlegt, vielleicht ist es besser wenn ich in die Endstufe ein Poti einbau? Nehm ich da einfach so ein Stereopoti? die haben ja 2x3 Anschlüsse, wofür sind die?

Gruß,
Peter
pelmazo
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 02. Jul 2006, 17:54
Das kannst Du natürlich auch tun. Zumindest wenn schon die Garantie abgelaufen ist.

Bei (fast) jedem Poti ist der mittlere Anschluß der Schleifer und die beiden äußeren Anschlüsse sind die Enden der Widerstandsbahn. In Deinem Fall muß das linke Ende (Drehrichtung) an die Masse, und das rechte Ende an die Quelle. Der Schleifer kommt dann an den Eingang des Endverstärkers.

Bei Stereo natürlich jeweils für links und rechts getrennt.
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