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Welche USB Soundkarte?

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Rob
Neuling
#1 erstellt: 15. Jul 2003, 19:07
Ich habe ein Notebook ohne SPDIF Anschluß und einen Dolby-Digital-Receiver. Ich suche jetzt eine USB-Lösung für das Notebook, welches mir ermöglicht, sowohl Stereo-Musik digital per SPDIF zum Receiver zu übertragen als auch Dolby-Digital-Ton bzw. DTS weiterzuleiten. Der SPDIF sollte koaxial sein, da ich nur einen optischen Eingang am Receiver habe (wo schon eine Xbox dranhängt), dafür aber zwei koaxiale (an einem hängt der DVD-Player).

Kann jemand ein solches Gerät empfehlen? Gibt es eine günstige Lösung? Prinzipiell bräuchte ich nämlich noch nicht mal einen Wandler, digitale Übertragung würde voll ausreichen.

Danke!
cr
Moderator
#2 erstellt: 15. Jul 2003, 21:12
Ich habe folgende Frage gestellt, die bisher niemand beantworten konnte:

Verwendet wer von euch die externe Soundkarte Creative Sound Blaster MP3+ ? Mit 60 Euro scheint sie relativ billig zu sein und soll angeblich TrueBit-Überspielungen (bitgetreu) aufs Notebook per SPDIF erlauben ? Ist erst seit Mai am Markt.

http://uk.europe.creative.com/products/product.asp?prod=448
ratte
Stammgast
#3 erstellt: 16. Jul 2003, 21:30
Hi,

hab grad die SB MP3+ zum testen da.

@cr:
Aufnahmen direkt vom SP/DIF-Eingang klappt. Sowohl 44.1 als auch 48 kHz. Hab aber nur die CD-Taktrate probiert.

@Rob:
Coax out iss bei der leider nicht. Nur Toslink. Aber es gibt ja billige Wandler. Angeblich reicht das Ding 5.1 Streams durch, hab ich aber auch nicht probiert. Ich brauche die nur zum Aufnehmen von CDs.

gruss
ratte
cr
Moderator
#4 erstellt: 16. Jul 2003, 22:13
Hast du probiert, ob identische Kopien möglich sind? Bei vielen Soundkarten wird ja in den Datenstrom eingegriffen!
Wie wird das Copy-Prohibition-Bit behandelt? Ich nehme an, es wird ignoriert, oder werden kopiergeschützte CDs gesperrt?
ratte
Stammgast
#5 erstellt: 16. Jul 2003, 23:00
Kopiergeschütze CDs? Du meinst mit Copy Bit? Haben das CDs überhaupt? Ich dachte, das setzt der DAT-Recorder bei der ersten digitalen Kopie? Nicht mein Fachgebiet. Das Ding nimmt auf jeden Fall auf, was über SP/DIF rein kommt. Ich habe testweise eine CD kopiert, die nicht auf dem CD-ROM laufen will (Apocalyptica, die neueste). Das liegt aber wohl eher am Hardware-Schutz (Cactus?!?). Ob dort auch ein Copy-Bit gesetzt ist - keine Ahnung. Auf jeden Fall hat die Kopie problemlos geklappt.

Was ich genau gemacht hab:
Vom CD-Player über SP/DIF (Toslink) zur SB, der am Notebook hing. Dort die CD im WAV-Format aufgezeichnet. Der SB könnte auch sofort MP3 schreiben - wers mag...
Danach habe ich die Aufzeichnung wieder per SP/DIF über Toslink an meinen AV-Receiver geschickt, der ganz brav sofort 44.1 / 16 erkannt hat. Ob es einen Unterschied zu hören gab, kann ich nicht sagen, weil der CD-Player an meiner Krell/Audionet Kette hängt und die Wiedergabe ja über meine AV-Kette erfolgte, dei bei weitem nicht so hochwertig ist. Rein subjeltiv wars aber identisch.
Werner_B.
Inventar
#6 erstellt: 17. Jul 2003, 07:09
Von Sony gibt's wohl auch einen USB - S/P-DIF - Konverter, um die Modelle (vor allem MD) vor der Net-Reihe PC-tauglich zu machen. Besitze ich nicht, und hab's auch nicht ausprobiert, nur mal im Katalog registriert.
burki
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 17. Jul 2003, 07:17
Hi ratte,

cr, gings bei seiner Frage woehl primaer darum, ob bitidentische Aufnahmen moeglich sind (Creative arbeitet gerne intern mit 48 kHz --> da kann z.B. auch das Abspielen von dts-cds scheitern) ...

Ich kenne noch das Abit-Ei und sonst ist diese Seite : http://www.mac-recording.de/audio_in.html#USB_in nicht ganz uninteressant.
Beim Abit-Ei gibt's uebrigens ein gewisses Problem beim DD-Stream, d.h. nur mit dem mitgelieferte (und veraltete) Player klappt das Ganze.

Gruss
Burkhardt
ratte
Stammgast
#8 erstellt: 17. Jul 2003, 07:39
Hi,

wie könnte man die Daten auf CD und die aufgezeichneten bitweise vergleichen? Wenn ich beispielsweise eine Datei mehrfach mit ExactAudioCopy kopiere, dann ist die auch nicht jedesmal identisch.

gruss
ratte
cr
Moderator
#9 erstellt: 17. Jul 2003, 15:58
@burki

In der Beschreibung steht, dass diese Soundkarte true-bit sein soll. Ist nur die Frage, was die damit meinen. Wenn auf 48 kHz raufgerechnet wird, kann sie es nicht sein.
Werde mal eine eMail dorthin schreiben.
burki
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 17. Jul 2003, 16:29
Hi cr,

ich traue den Angaben von creative nicht so ganz. Auch Tom mit seiner Hardwareseite hat da schon einige Unstimmigkeiten aufgedeckt ...
Zudem ist eine Soundkarte immer nur so gut, wie die verfuegbaren Treiber.
Aber die Antwort von creative taete mich natuerlich auch interessieren ...

Gruss
Burkhardt
cr
Moderator
#11 erstellt: 19. Jul 2003, 23:16
Laut dem Creative-Forum wandeln alle Creative-Soundkarten (extern, intern) auf 48 kHz. Also ist es nix mit Bit-True-Copy. Ich finde es ärgerlich, dass es immer die simplen Dinge nicht gibt, nämlich eine externe Karte, die SPDIF-Signale, so wie sind, in Wave umwandelt.
xerv
Neuling
#12 erstellt: 23. Jul 2003, 13:38
Hi Rob,

vielleicht ist das ja was für dich:

M-Audio Sonica - Portables USB-Audio-Interface mit für PC und Mac mit analogem und digitalem Surround-Ausgang
http://www.midiman.de/sonica.htm

Ich habe keine Erfahrungen damit, bin nur in einem Webforum darüber gestolpert. Hört sich aber erstmal vielversprechend an.
Rob
Neuling
#13 erstellt: 23. Jul 2003, 14:02
Hi xerv,

das Sonica hab ich auch schonmal gesichtet gehabt, leider auch nur mit optischem Ausgang . Ansonsten wäre sowas top, ohne viel Schnickschnack genau das, was ich brauche.

Es gibt wohl von dem Sonica noch eine "Theater-Edition", die einen koaxialen statt einem optischen Digi-Out besitzt. Leider haben die bei M-Audio auch gleich noch zig Analog-Outs draufgepackt, was das ganze wieder 139 Euronen schwer macht...

Gibts eigentlich einen Grund, warum an den billigen Geräten immer nur optische Ausgänge dran sind und keine koaxialen? Ich meine mal was gehört zu haben, daß die Spezifikation von koaxialen Digi-Anschlüssen eine galvanische Trennung verlangt (was ja technisch nicht gar so leicht zu bauen ist), stimmt das?
cr
Moderator
#14 erstellt: 23. Jul 2003, 14:12
Ist doch irrelevant: Ein Koax-Opto-Wandler und umgekehrt kostet schlappe 20 Euro ca.
burki
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 23. Jul 2003, 14:40
Hi,

@cr,

... naja, von Creative kann man wohl nichts anderes erwarten (liegt ja evtl. auch daran, dass sie im Konsumerbereich wohl immer noch an recht fuehrender Stelle sind ...).

@Bob

Ich halte die opt. Verbindung (aufgrund der Vermeidung von Brummschleifen) zwischen Rechner und Hifianlage eh fuer die geschicktere Variante (benutze bei mir auch einen Opto-Koax-Wandler).
Bei SPDIF gibt's uebrigens keineswegs eine galvanische Trennung bei der el. Verbindung und ich glaube noch nichteinmal, dass die opt. Ausgaenge billiger sind ...

Gruss
Burkhardt
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 23. Jul 2003, 16:07
Hi,
das mit der Soundblaster MP3+ hat mir keine Ruhe gelassen und ich habe mir eine besorgt. Gibts ja inzwischen überall.
Meine Erfahrungen: vom Hifi-CD-Player per opt. Kabel an die Soundkarte ergibt bitidentische Wav-Dateien verglichen mit den direkt im PC digital ge-grabbten. Da wird also entgegen euren Informationen nichts auf 48 kHz und wieder zurück-gewandelt, weil da müßte immer irgend eine Differenz auftreten. Un-Cds, die ich am Hifi-CD-Player abspielen kann, kann ich auch fehlerlos damit aufnehmen, d.h. digital. Da fehlt mir dann zwar der Vergleich, aber vom Rauschen her etc. ist es eine digitale Kopie.
Rob
Neuling
#17 erstellt: 23. Jul 2003, 16:10
@burki:

Was für einen Wandler nimmst Du denn dafür? Ich habe hier noch einen CO2 liegen, wenn ich den aber verbaue, läuft der 24/7 durch. Ist das egal? Dem Netzteil dürfts Wurscht sein... Wieviel zieht so ein Wandler eigentlich? Gibts noch elegantere Lösungen als den CO2 (ist glaub von Midiman oder so, hab ihn gerade nicht zur Hand)?
cr
Moderator
#18 erstellt: 23. Jul 2003, 16:13
@Joe
Das ist aber eine gute Nachricht (ich hab die gegenteilige Info aus deren Forum gehabt), dh diese Soundkarte wäre eine relativ preiswerte Möglichkeit, um via Notebook CDs zu brennen (wenn man das Grabbing durch den Brenner vermeiden will).
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 23. Jul 2003, 16:16
Hi cr,
man muß sich nur etwas Zeit nehmen, weil ich noch nicht gefunden habe, wie man das Aufnehmen automatisieren kann. Eine automatisch Aufteilung auf mehrere Wav-Dateien, das fehlt wahrscheinlich noch. Trotzdem: meine Kinder werden sich freuen, wenn ich denen das sage.
cr
Moderator
#20 erstellt: 23. Jul 2003, 16:25
Dh. man kann nicht CD1 einlegen, Titel a, c und d überspielen, dann CD 2 mit den Titeln x,y,z usw. und dann daraus einen Sampler brennen (gibt es eigentlich Probleme mit exaktem Titelanfang/Ende, Knacksen dazwischen usw?)
burki
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 23. Jul 2003, 16:38
Hi Rob,

hab den Opto-Koax-Wandler vom www.al-kabelshop.de (Netzteil darf man nicht vergessen !).
Versorgungsspannung hab ich gerade nicht im Kopf (steht aber im Datenblatt). Das Teil laeuft natuerlich rund um die Uhr.

Gruss
Burkhardt
Joe_Brösel
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 26. Jul 2003, 09:06
Hi cr,
also: man muß jedes Stück einzeln aufnehmen, wenn man es später als eigene WAV-Datei haben will. Oder mehrere nacheinander und dann schneiden.
Ich hab mal mit einer Test-Ton-Cd rumprobiert, da ist kein Knacksen oder sonst was beim Titel-Anfang/Ende, Stille ist digital 0 (mit DART Pro 32 die WAV-Dateien angesehen).
Exakter Titelanfang/Ende: das muß man leider selbst steuern.
cr
Moderator
#23 erstellt: 26. Jul 2003, 23:54
Danke für die Info, vielleicht kaufe ich sie mir bei Gelegenheit.
Panasonic
Stammgast
#24 erstellt: 24. Aug 2003, 20:02
Hab die MP3+ für 5.1 Sound aus dem Notebook gekauft.
Erste Tests funzen aber nicht. Habe sogar den ganzen Programmkram der CreativeCD installiert, aber bekomme keinen Digitalton, wenn z.B. ne DVD vom Notebook abgespielt wird.

Wie bekomm ich das hin ?
Ein weiterer negativer Effekt ist, dass je nach Betriebszustand des MP3+ die Wiedergabe ruckelt.
Ist ein Athlon 1000, sollte doch eigentlich reichen...
Ruckelt ohne das USB Dings natürlich nicht.
RoMei7
Neuling
#25 erstellt: 24. Sep 2003, 11:59
Hallo zusammen,

hat jemand die 'technischen Daten' (Rauschen, Empfindlichkeit ..) insbesondere der Analog- Ein/Ausgänge?

Danke & Grüsse
Rolf
cr
Moderator
#26 erstellt: 24. Sep 2003, 12:10

man muß jedes Stück einzeln aufnehmen, wenn man es später als eigene WAV-Datei haben will. Oder mehrere nacheinander und dann schneiden.


Das Gelbe vom Ei scheinen diese Soundkarten nicht zu sein. Gibt es keine USB-Cards, die automatisch die Startmarken erkennen, den digitalen Datenstrom 1:1 (true-bit) weitergeben usw.?
AndreasS
Stammgast
#27 erstellt: 24. Sep 2003, 19:37
Die Creative MP3+ verfügt über einen schlechten (verrauschten) Analogeingang, aber wer hätte hier etwas besseres erwartet?

Teure Profikarten verfügen über bessere Wandler, können True-Bit Digital-IO und haben in der Regel bessere Treiber.

Andreas
velley
Neuling
#28 erstellt: 01. Feb 2004, 22:41
Hallo,
hab hier interessiert gelesen, aber eine Antwort auf mein Problem nicht finden können.

Frage:
Was für ein USB-Gerät vermanscht die Audio-Daten nicht durch seine Soundprozessoren oder durch Software, sondern verarbeitet Audiodaten true-bit. Als Ausgang benötige ich für Filme einen Digitalausgang, am besten optisch, für dts und 5.1 und ganz wichtig! für Musik Audio einen perfekten D/A-Wandler, damit ich direkt an meinen analogen Hifiverstärker ran kann und den gleichen Klang von der Festplatte erreiche, wie bei meinem Hifi-CD-Player.

Der Preis ist eher untergeordnet. Ok, ich will nicht aufschneiden, 1000 Euro sollte das Superding nicht kosten . Soweit ich weiß, macht die Terratex EWX 24/96 alles richtig, ist aber ´ne PCI-Karte. Diese Qualität oder besser bräuchte ich eben als USB-Gerät für mein Notebook.

Danke schon mal vorab.

velley
opa42xxl
Neuling
#29 erstellt: 17. Feb 2004, 01:20
Hi Velley,
wenn der Preis wirklich keine so große Rlle spielt, kümmer dich doch mal um die "Terretec Phase 26 USB" - läuft bei Terretec unter professionelle Geräte und scheint mir alles das zu bieten, was du erwartest!
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