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Welcher externe Wandler für modernen HTPC?

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Beitrag
Myrkskog
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 26. Sep 2007, 14:00
Ich würde gerne einen externen DAC Wandler für meinen neuen HTPC kaufen, habe mich mittlerweile durch einige Threads gelesen und komme nicht so recht auf eine klare Entscheidung. Das Audiosignal wird 1:1 durch den HTPC geschleust und an den DAC weitergegeben. Es geht dabei nur um Hifi-Stereo Klang also kein Surround oder ähnlicher Schnickschnack.
Jetzt hat sich ja die letzten Jahre einiges im Wandlerbereich getan und es stellt sich die Frage, ob man eher zu neuerer Technik greifen soll, oder gute alte Wertarbeit bevorzugen sollte. Um es vielleicht als Beispiel anders zu formulieren: Lieber eine Art externe Soundkarte wie z.B. die Terratec Phase 24FW oder ein "in die Jahre gekommener" DAC Wandler wie z.B. ein AVM DAC 3 (natürlich ohne 129/24 Update)?
Würde mich über eine Antwort freuen...


[Beitrag von Myrkskog am 26. Sep 2007, 14:01 bearbeitet]
Myrkskog
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 28. Sep 2007, 11:22
Weiß hier niemand etwas dazu? Kann doch nicht sein, dass keiner seinen PC an externe Wandler anschließt?
Reset
Gesperrt
#3 erstellt: 28. Sep 2007, 11:26

Myrkskog schrieb:
Weiß hier niemand etwas dazu? Kann doch nicht sein, dass keiner seinen PC an externe Wandler anschließt?


Da du nur zweikanal hörst, gehörst du zu einer Minderheit. Die Mehrheit hat ihren HTPC an einen Mehrkanalreceiver angeschlossen und damit hat sich die Frage nach einem Wandler erübrigt.

Eine Weile war der RME ADI2 im Gespräch, der soll gut sein. Ich habe jedoch keine praktische Erfahrung mit dem Gerät.
Myrkskog
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 28. Sep 2007, 15:13
Hm, danke erstmal für die Antwort. Der RME wäre dann eher eins der neuen Geräte...
Sollte das Ganze dann vielleicht eher in die Stereoabteilung setzen?
ratprof
Stammgast
#5 erstellt: 28. Sep 2007, 16:57
Na klar sind hier Leute die Dac's benutzen und auch über den PC erstklassig Stereo hören wollen.

Auf keinen Fall einen älteren Wandler die Technik schreitet immer noch hörbar voran. Der ADI von RME ist empfehlenswert, aber für manchen auch ein bisschen teuer (ca. 540€). Aber mit dem Teil biste schon ganz vorne dabei. Preis-Leistungsempfehlung ist der Behringer ULTRAMATCH PRO SRC 2496 für 129 €. Der Wandler klingt nur im Direktvergleich marginal schlechter als der ADI von RME. Und der kleine Unterschied ist mit 90% der Lautsprecher in deutschen Haushalten sicher nicht zu hören. Du brauchst einen Lautsprecher ab ca. 3000€ das Stück (Fertigbox) um von dem Unterschied wirklich was zu haben und selbst dann ist es ohne Direktvergleich unmöglich einen Unterschied festzustellen. Ob sich die 400€ mehr für den ADI für Dich lohnen musst Du selber ausprobieren. Solltest Du keinen wirklich guten Lautsprecher besitzen, dann lieber erst dort investieren!

So nochmal zu Infozwecken aus einem älteren Beitrag von mir:

Im Behringer ist ein AK4393 von AKM drin. Im ADI ein AK4395 bzw. 4396 je nach Produktionsdatum. Alles hervorragende Wandler. Der Aufbau des Behringer ist für den Preis überraschend sauber und clever. Wenn du ein bisschen Ahnung hast kannst Du noch einige Kondensatoren (z.B. Koppelkondensatoren) und die OP's tauschen und ein Abschirmbelch reinschrauben dann macht er noch einmal einen Sprung nach vorne. Alles in allem aber auch ohne Tuning ein sehr empfehlenswerter Wandler. Macht auf jeden Fall auch ohne Eingriffe jeden aktuellen CD-Player bis 500€ nass. Und ich hab den mit wirklich vielen Playern verglichen. Ob es für Dich einen Sprung nach vorne bedeutet vermag ich nicht zu sagen, da ich deinen Player nicht kenne.

So jetzt zur schlechten Nachricht. Der Wandler ist mit einigen Hifi-Geräten nicht ohne weiteres zu verwenden, da er einen festen Ausgangspegel von von +16dBu bei 0dBFS hat. Das entspricht ca. 5V. Diesen Pegel vertragen manche Hifi-Verstärker nicht ohne zu verzerren. Falls du den Behringer haben willst, kannst Du einen Spannungsteiler bauen (dann gehts auch mit kritischem Hifi-Equipment). Einen Spannungsteiler in ein Verbindungskabel zu löten ist Pipifax.

Der ADI ist übrigens ohne Probs mit kritischem Hifi-Equpiment benutzbar, da er eine Taste zur Pegelabsenkung hat.


[Beitrag von ratprof am 28. Sep 2007, 17:09 bearbeitet]
Myrkskog
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 28. Sep 2007, 19:34
Danke für die sehr ausführliche Antwort. Ich werde mal schauen, ob ich den Behringer irgendwie testen kann - vielleicht auch im direkten Vergleich zum RME. Die Lötarbeiten wären kein Problem, da ich bereits einige Erfahrung im Löten habe.
ratprof
Stammgast
#7 erstellt: 28. Sep 2007, 20:41
Da ich dein sonstiges Equipment und dein eingeplantes Budget nicht kenne, könnte das BEHRINGER U-CONTROL UCA 202 Usb Interface (35 €) für Dich vielleicht auch interessant sein. Ist auf jeden Fall viel besser als der Terratec Mist! Wenn Du mal Dein Equipment posten würdest, könnte ich meine Empfehlungen konkretisieren.


[Beitrag von ratprof am 28. Sep 2007, 22:31 bearbeitet]
Myrkskog
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 29. Sep 2007, 07:44
Pioneer M-90 und C-90 und im Moment noch Nubert Boxen. Dachte aber evtl. noch zusätzlich mal einen Marantz PM16 anzuschaffen und definitiv noch ein Paar neue Lautsprecher.

Ich bin eigentlich auch kein Fan von Terratec Produkten, aber speziell die Terratec Phase 24FW wird hier überall sehr gelobt ...
ratprof
Stammgast
#9 erstellt: 29. Sep 2007, 09:37
Also bei dem Equipment würde ich auf jeden Fall den Behringer ULTRAMATCH PRO SRC 2496 ausprobieren. Vergiss den Vorschlag mit dem USB Interface.

Die Pioneer-Kombi ist doch schon älter oder? Das ist gut, denn früher haben die meisten guten Vorstufen Eingangspegel über 5V ohne Probs vertragen. Denke Du müsstest keinen Spannungsteiler löten, aber kontrolliers nochmal in der BDA.

Die Anlage wird auf jeden Fall ein cooler Mix aus älterer und neuer Technik. Ich denke das klangliche Ergebniss wird Dir sehr gut gefallen. Thomann.de ist ein empfehlenswerter Shop für Studioemquipment.
Myrkskog
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 29. Sep 2007, 13:39
Danke für den Tipp. Ich werde schauen, dass ich das evtl. mal probehören kann.
Ja - die Pioneer Geräte haben schon einige Jahre auf dem Buckel. Sind die bekannten Modelle mit Klavierlack im Urushi-Design.
ratprof
Stammgast
#11 erstellt: 29. Sep 2007, 16:24
Alles klar kein Problem, berichte dann über deine Erfahrungen. Bin immer an Meinungen zu dem Thema interessiert. Wenn Du ein bisschen Geld auslegen kannst, dann bestell doch beide (Behringer und ADI), probier in Ruhe aus, entscheide Dich und schick dann einen Wandler zurück. Bei Thomann hatte ich nie Probleme mit der Rückgabe und Auszahlung des Geldes. Die Geräte sind in einigen Gegenden mangels passender profesioneller Musikgeschäfte nur schwer zum testen zu bekommmen. Viel Spass!


[Beitrag von ratprof am 29. Sep 2007, 16:29 bearbeitet]
silberfux
Inventar
#12 erstellt: 30. Sep 2007, 10:13
Hi, ich betreibe seit geraumer Zeit einen Ultramatch Pro zwischen Stereo-Anlage und PC und benutze das Gerät in beide Richtungen D/A und A/D (letzteres zum Digitalisieren). Ich kann die hier abgegebenen Empfehlungen bestätigen. Für gut 130 € bekommt einen hohen Gegenwert. Vor zwei Jahren war er mal eine ganze Zeit nicht lieferbar, das ist aber ja wohl Vergangenheit. Verzerrungen wegen zu hoher Ausgangsspannung treten bei mir an einem Denon PMA-2000R nicht auf.

Gruß von Silberfux
Myrkskog
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 30. Sep 2007, 14:32
Stimmt es, dass man beim Upsampling das Signal nur auf den Digitalen Ausgang bekommt und nicht auf den Analogen? Folglich bräuchte man ja 2 Behringer um Upsampling auf den analogen Ausgang zu bekommen.
Hat schon jemand Erfahrungen mit verschiedenen Modifikationen? habe folgendes gefunden Audiosmile-Modding was sich interessant anhört.
Vielleicht hat jemand auch schon Erfahrung mit Selbst-Modding - also kann man bestimmte Teile austauschen, kann man nicht benötigte Funktionen, welche STörfaktoren sein könnten deaktivieren (z.B. Kopfhörerverstärker)?
ratprof
Stammgast
#14 erstellt: 30. Sep 2007, 15:00
Nein stimmt nicht! Aber ohne Upsampling klingt er besser! Frag mich bitte nicht warum:

Ich kann Dir einige fundierte Modding-Tipps geben, wenn es soweit ist. Aber hör ihn dir erst mal an, denke fürs erste brauchst Du kein Tuning. Der Wandler ist wirklich vernünftig gebaut. Kenne Audiosmile nicht, aber es ist immer schlecht einzuschätzen welches Knowhow wirklich vorhanden ist und was es wirklich bringt. Die Umbaumaßnahmen die wir vorgenommen haben können wir alle technisch begründen und konnten Sie vor allem hören (Materialkosten ca. 3€!). Mehr muss dann auch nicht sein. Dann lieber gleich einen ADI und selbst bei dem kann man noch manches besser machen (z.B. Elkos im Signalweg).


[Beitrag von ratprof am 30. Sep 2007, 15:01 bearbeitet]
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