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externe soundkarte als standalone D/A-wandler nutzen

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Autor
Beitrag
christophv
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 13. Jan 2010, 21:37
Hi,

ich möchte gut cd-hören und habe gelesen, dass man etwas günstiger qualität kaufen kann, wenn man einen guten D/A-wandler kauft und diesen mittels S/PDIF von einem beliebigen CD-Player/Laufwerk füttert.

genau das möchte ich jetzt, alter player + moderner wandler = sound wie aktueller 500€-player

nun versuche ich, zwei fliegen mit einer klappe zu schlagen.

mit einer externen soundkarte könnte ich meinen rechner auch gleich an den verstärker anschließen und die karte zusätzlich noch zum recording benutzen.

also folgende anschluss-situation:
- Rechner per USB oder firewire an Audio-Interface/Externer Karte
- CD-Player per S/PDIF an Audio-Interface, dann Audio-Interface mit Cinch an Verstärker angeschlossen

geht das ohne den rechner laufen zu lassen? (externe stromversorgung fürs interface vorrausgesetzt natürlich)

denn wenn ich mal nur cd hören will, möchte ich nicht den rechner/laptop dazu anschalten.
umgekehrt könnte ich mir so einen zusätzlichen wandler für den alten cd-player sparen.

wenn das geht, nach welchen geräten müsste ich gucken?

ein 130€-D/A-wandler in verbindung mit einem flohmarkt-player kommt locker mit sehr guten CD-playern von heute mit (z.b. dieser ominöse DAC-AH lite), nach welchen herstellern/wandlern muss ich bei soundkarten gucken um ein ähnliches preis/leistungsverhältnis zu bekommen? sprich: 150€-soundkarte schlägt 500€-cd-player?

würde mich über machbarkeit/tips freuen, insbesondere was die kosten angehen, ab wann man dort hifi erwarten kann?

mfg


[Beitrag von christophv am 13. Jan 2010, 21:39 bearbeitet]
Franz2
Inventar
#2 erstellt: 13. Jan 2010, 22:49
christophv
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 14. Jan 2010, 10:40
danke schon mal,

was kann denn eine soundkarte was dieser DAC nicht kann? von den anschlüssen mal abgesehen-

oder ist eine soundkarte nichts anderes als ein DAC?
cr
Moderator
#4 erstellt: 14. Jan 2010, 11:57
Mit der Edirol UA1EX gehts mal nicht, obs mit dem Nachfolgemodell UA1G geht, ist daher auch fraglich.

Eine Soundkarte ist insofern mehr als ein DAC, weil sie auch aufnehmen (analog > digital) kann.

Irgendwann hatten wir das Thema mit der Standalone_Soundkarte schon. Versuchs mal mit der Suche im PC & Hifi-Forum direkt.

Diese Geräte heißen eigentlich Audio-Interface. Von Tascam gibts auch einige (www.tascam.de), müßtest du mal anschauen, ob sie standalone gehen.
Riesenauswahl an Interfaces bei thomann.de.


[Beitrag von cr am 14. Jan 2010, 12:02 bearbeitet]
christophv
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 14. Jan 2010, 13:02
hi,

also wäre ein D/A-wandler eben genau das und eine soundkarte/audiointerface ein D/A-A/D-Wandler.

ich hab mal thomann gemailt, was es da für möglichkeiten gibt.

nachdem was ich so gelesen habe, ist die analoge ausgangsstufe mittlerweile fast die einzige stelle, an der sich D/A-wandler qualitativ noch unterscheiden können - sprich die 24 bit/96khz-chips "klingen", wenn sie denn nicht gesoundet sind, fast gleich.

auf einer webseite habe ich auch gelesen, dass die preisunterschiede bei den soundchips verschwindend seien und es sich je nach stückzahl der teile um centbeträge handele.
analoge ausgangsstufen, netzteil etc. könnten als komponenten dagegen qualitativ sehr unterschiedlich ausfallen.
Butti2
Stammgast
#6 erstellt: 14. Jan 2010, 13:09

christophv schrieb:
wenn das geht, nach welchen geräten müsste ich gucken?

zB. EMU 0404 USB für ca. 200€ sollte das können

Grüße
cr
Moderator
#7 erstellt: 14. Jan 2010, 13:12
Analoge Ausgangsstufen und Netzteile: Hier ist mehr Mythos als Realität.
Es wird kaum Strom bezogen, die USB-Versorgung ist mehr als genug
Ein guter analoger OP-Amp kostet auch praktisch nichts.

Wenn man nicht Mythen aufbauen würde, wer würde noch für einen DAC 1000 Euro zahlen?
Allein das Geschwurbel im obigen Link auf steroplay spricht ja wieder mal Bände.
analog+
Schaut ab und zu mal vorbei
#8 erstellt: 14. Jan 2010, 14:59
Das geht - und sogar ausgezeichnet:
Google mal nach "Audiotrak Dr.DAC prime",
kostet zwar 400,-- Eur, aber mit z.B. cPlay
abgespielt mit ASIO4all oder auch mit foobar
hat Du High-End-Sound.
Und mit Samplitude SE (50 Eur) hast Du eine
Aufnahmesoftware mit professioneller Engine.
Damit mache ich Radiomitschnitte in 24/96 mit Timer, die
kommen wg. Asio viel besser als mit Audacity oder
Acoustica. Auch Platten klingen so aufgenommen auch digital
sehr gut.

Grüße
christophv
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 14. Jan 2010, 19:29
was genau meinst du mit op-amp?
noch einen verstärker zwischen interface/DAC und vollverstärker koppeln?
ich wollte den DAC gern direkt an meinen vollverstärker anschließen.

nachdem ich viel recherchiert habe, sehe ich auch dass der EMU 0404 usb sehr beliebt ist, den finde ich momentan auch vom funktionsumfang sehr gut.

ich weiss nur nicht, ob ich für den preis nicht einen besseren "reinen" DAC bekomme, wie z.b. den V-DAC, und dann hoffen dass die ausgangsstufe besser ist.

komme wohl nicht drum, beide zu kaufen und den schlechteren oder ggf bei gleichstand den teureren wieder zurückzuschicken.

mal schauen ob zeitschriften da was sinnvolles zu bieten, bisher ist der "EMU 0404 USB really the best?"-thread auf head-fi.org ganz hilfreich.


[Beitrag von christophv am 14. Jan 2010, 19:33 bearbeitet]
vstverstaerker
Moderator
#10 erstellt: 14. Jan 2010, 19:39
ich hatte vor kurzem ein ähnliches thema gestartet, sufu hilft immer
http://www.hifi-foru...13291&hl=&postID=1#1

edit:

christophv schrieb:
was genau meinst du mit op-amp?
noch einen verstärker zwischen interface/DAC und vollverstärker koppeln?
ich wollte den DAC gern direkt an meinen vollverstärker anschließen.


nein das verstehst du falsch, kannst ja mal danach googeln. der op-amp ist schon drin in der externen soundkarte


[Beitrag von vstverstaerker am 14. Jan 2010, 19:45 bearbeitet]
christophv
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 14. Jan 2010, 20:58
also,

der emu 0404 usb kann als standalone betrieben werden, ich habe zwei aussagen gelesen, dass z.b. der DAC-AH lite detaillierter klingt.

statt ein billigen DAC zu kaufen um dann den op-amp zu tauschen könnte ich ja auch gleich ein besseren DAC kaufen oder?

naja jedenfalls werd ich eines dieser dinge tun:

- einen standalone-dac kaufen, evtl sowas wie den DAC-AH lite und einen usb-to-spdif-konverter dazu, damit auch mein laptop dran kann

- einen DAC mit usb kaufen

- ein audiointerface kaufen und auf sehr geringe klangliche unterschiede hoffen (siehe aussagen dass der dac-ah besser sein soll als der emu 0404)
cr
Moderator
#12 erstellt: 14. Jan 2010, 22:45

der emu 0404 usb kann als standalone betrieben werden, ich habe zwei aussagen gelesen, dass z.b. der DAC-AH lite detaillierter klingt.


Das ist alles HiFi-Presse blabla. Du brauchst nicht alles zu glauben, was man dort schreibt.

Meine Aussage war: Der eingebaute op-Verstärker ist auch bei einem 70 Euro Teil gut genug, weil ops nichts mehr kosten und elektronisch eine Trivialität sind. Das ist alles schon Technik von vorvorgestern, die extrem billig ist.


[Beitrag von cr am 14. Jan 2010, 22:46 bearbeitet]
christophv
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 17. Jan 2010, 21:23
btw meine lösung:

doch mehr geld ausgegeben und einen ordentlichen standalone DAC gekauft.
Suche:
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