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YouTube via Stereoanlage: D/A-Wandler?

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Beitrag
Planloser2015
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 22. Jan 2015, 10:22
Hallo,

ich bin neu hier und würde gerne YouTube (habe einen Laptop) in möglichst hoher Qualität über eine ältere Stereoanlage (z.B. aus den 1970er-Jahren) hören.

Frage:
Was brauche ich dazu, eine externe Soundkarte oder einen D/A-Wandler mit entsprechenden Kabeln oder ganz was anderes?
Muss ich sonst noch was beachten?
Firschi
Stammgast
#2 erstellt: 22. Jan 2015, 11:26
Die Youtube-Qualität ist im Allgemeinen bestenfalls mittelmäßig. Es gibt sehr einfache Lösungen, die deinen Ansprüchen wahrscheinlich genügen, z.B. den Behringer UCA 222. Kein Treibersetup ist nötig, einfach per USB mit dem Notebook und per Cinch-Kabel mit einem hochohmigen Eingang deines Verstärkers verbinden.


[Beitrag von Firschi am 22. Jan 2015, 11:26 bearbeitet]
Planloser2015
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 22. Jan 2015, 12:06
Hallo Firschi,

danke für deine rasche Antwort.

Ist der Behringer denn eine Soundkarte oder ein D/A-Wandler?

Worauf muss ich beim Kauf des dafür geeigneten Vollverstärkers achten? Auf "hochohmige Eingänge"?
(Mir gefällt z.B. der SABA MI 215.)
Slatibartfass
Inventar
#4 erstellt: 22. Jan 2015, 12:20
Für YouTube würde ich sogar den internen Sound-Chip des Laptops für ausreichend halten. Ein DAC kann nur doe Qualität wiedergeben, die auch im Signal drin steckt. An den DAC stellen die meistens stark komprimierten Audiodaten von Youtube keine hohen Ansprüche.
Ein hochwertiger DAC wird nach meiner Meinung erst bei hochqualitativem Audiomaterial (bevorzugt unkomprimiert) interessant, da es hier um die Darstellunng von Klangdetails geht, die in schlechten Audiostreams schon nichtmehr vorhanden sind.

Slati
spawnsen
Inventar
#5 erstellt: 22. Jan 2015, 13:02
Schließe mich auch Letztgenanntem an. So lange du Musik über YouTube hörst, ist es ehrlich gesagt Quatsch, auch nur 30 Euro für einen DAC auszugeben. Neben Aspekten wie Raumakustik ist die Qualität des Ausgangsmaterials wesentlich für den Klang.
Firschi
Stammgast
#6 erstellt: 22. Jan 2015, 13:17
Das mag heute so sein. Woher wisst ihr denn, was für ein Notebook der TE hat? Auf die Idee, seinen Verstärker an den Audioausgang seines Notebooks anzuhängen wird er ja hoffentlich selbst gekommen sein.
Planloser2015
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 22. Jan 2015, 13:30
Ich habe einen HP 625.

Das Anschließen dieses Laptops an meine Stereoanlage und Abspielen von YouTube hat wesentlich schlechteren Klang ergeben, als z.B. via FM-Tuner.

Würde der Kauf z.B. eines nagelneuen Pioneer X-HM72 Sinn machen?
DaleWintry
Stammgast
#8 erstellt: 22. Jan 2015, 14:06
Also wenn man nach diesen Messungen geht, liefert zumindest das geteste HP 625 eine ganz passable Qualität an den analogen Ausgängen ab. Hast du testweise alle Lautstärkeregler bis zum Maximum aufgezogen?

Die 70er sind schon ein Weilchen her. Alternde/Defekte Bauteile können zu deutlichen Wiedergabefehlern führen. Wurde das Gerät die letzten Jahre mal vom Fachmann geprüft? Über welchen Eingang gehst du überhaupt in den Verstärker?

Servus
spawnsen
Inventar
#9 erstellt: 22. Jan 2015, 14:34
Dein Notebook hat einen anständigen Line-Out-Ausgang, für das Abspielen von YouTube-Videos würde ich mir wie gesagt kein separates USB-Interface kaufen. Klangliche Verbesserungen sind nicht zu erwarten (auf der anderen Seite schadet es auch nicht, so einen Behringer im Haus zu haben...). Was meinst du genau mit FM-Tuner? Wurde damit auch YouTube gestreamt und wenn ja, wie? Über deine Anlage aus den 70ern? Ich bezweifle, dass die von dir wahrgenommene klangliche Verschlechterung durch das analoge Ausgangssignal des HP-Notebooks zustande kam.

Die Pioneer-Anlage möchtest du nun durch deine 70er Anlage ersetzen oder soll das nur für das Streaming verwendet werden?
Planloser2015
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 22. Jan 2015, 14:36
Hallo DaleWintry,

danke für's Recherchieren.

Ja, alle Lautstärkeregler (YouTube und die meines Laptops) waren auf max.

Angeschlossen hatte ich den Laptop an eine ungeprüfte und noch nie überholte SABA CS 3560 aus den späten 1980er-Jahren. (Eine aus den 1970ern WÜNSCHE ich mir nur.)

Anschluss: Vom 3,5 mm-Ausgang des Laptops an den Eingang "CD/AUX" der Anlage via Cinch.
Planloser2015
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 22. Jan 2015, 15:13
Hallo spawnsen,

mit "FM-Tuner" meinte ich einfach nur den Radioteil meiner SABA CS 3560, mit dem ich Musik im Radio höre, die dann besser klingt als via YouTube.

Nein, ich schwanke zwischen dem Kauf einer alten Anlage aus den 70ern oder eben dem Kauf z.B. der modernen Pioneer-Anlage.

Ersetzen will ich jedenfalls meine SABA CS 3560, für die man in der Bucht wohl kaum mehr als EUR 5,- bekommen wird.
Weischflurst
Gesperrt
#12 erstellt: 23. Jan 2015, 23:08

Planloser2015 (Beitrag #3) schrieb:

Ist der Behringer denn eine Soundkarte oder ein D/A-Wandler?


Beides. Zwei Namen fürs gleiche. Im Computerbereich sagt man Soundkarte, im Audio/Hifi nennt man es D/A Wandler.
Warf384#
Inventar
#13 erstellt: 23. Jan 2015, 23:13

Planloser2015 (Beitrag #11) schrieb:
Hallo spawnsen,

mit "FM-Tuner" meinte ich einfach nur den Radioteil meiner SABA CS 3560, mit dem ich Musik im Radio höre, die dann besser klingt als via YouTube.


Der wird auch immer besser klingen als das meiste von Youtube, egal wie du das Ganze verkabelst.
Ein D/A-Wandler bringt da nichts.

Tipp: Schau dir Spotify an, wenn du kostenlos Musik am PC hören willst.


PS: Ist die Samplingrate der Notebook-Soundkarte auf 48 kHz oder 44.1 kHz gestellt? Für Musik => 44.1 kHz


[Beitrag von Warf384# am 23. Jan 2015, 23:15 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#14 erstellt: 24. Jan 2015, 00:44

Planloser2015 (Beitrag #11) schrieb:
mit "FM-Tuner" meinte ich einfach nur den Radioteil meiner SABA CS 3560, mit dem ich Musik im Radio höre, die dann besser klingt als via YouTube.

Dir ist aber schon klar, daß Radio für gewöhnlich eine ziemlich kräftige Dynamikkompression verwendet (Optimod und Co.), auch mit teils recht deutlichen Unterschieden zwischen den Sendern?

Das kannst du nicht mit YT vergleichen, wo das Material zwar datenreduziert, aber sonst i.d.R. nicht signifikant bearbeitet vorliegt. Spätestens bei HD (~128 kbit AAC) sollte der Unterschied zum Originalmaterial i.d.R. sehr klein bis unhörbar sein, solange der Uploader nicht gerade irgendein fieses 64-kbit-MP3 ausgebuddelt hat (was man halt nie so genau weiß). Gut möglich also, daß selbst das unkomprimierte Material im Vergleich eher flau klingt.

Was du noch prüfen kannst (schätze mal Windows 7?):
* Standardformat beim Wiedergabegerät prüfen/umstellen. Sollte irgendwas mit 44100 Hz sein, wie mein Vorposter schon schrieb.
* Lautsprecher konfigurieren und sicherstellen, daß diese auf Stereo stehen (2.0) und "Vorne links und rechts" als "Vollspektrum-Lautsprecher" deklariert sind. Das ist bei Notebooks ggf. abgehakt (da bloß so Winzdinger verbaut sind), manchmal ist auch eine Baßumleitung aktiv, wenn das Gerät ein internes 2.1-Lautsprechersystem hat. Dann fehlt der Tiefton im KH-Ausgang.
* Hotfix KB2653312 installieren.


[Beitrag von audiophilanthrop am 24. Jan 2015, 00:47 bearbeitet]
Planloser2015
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 24. Jan 2015, 15:31
Nein, "Windows XP".

Wie kann ich denn die Samplingrate der Notebook-Soundkarte kontrollieren/verändern bzw. die Lautsprecher konfigurieren? Wie geht das? (Kenn mich also nicht nur im HiFi-Bereich noch nicht aus.)
audiophilanthrop
Inventar
#16 erstellt: 24. Jan 2015, 17:36
Bei XP läuft das noch ganz anders, da wird in jedem Fall die Abtastrate der Hardware entsprechend dem Maximum der Abtastraten aller Audiostreams eingestellt - und da normalerweise nur einer wiederzugeben ist, paßt die so. Lautsprecherkonfiguration ist recht unübersehbar unter Systemsteuerung --> Sound.

Ab Vista wurde dann das ganze Sound-Subsystem umgekrempelt und großteils vom Kernel-Mode in den User-Mode verlegt. Ein Grund dafür war offenbar, daß zeitweise bald die Hälfte aller Support-Anrufe bei Microsoft auf das Konto von Soundtreibern gingen. Im User-Mode kann ein abschmierender Treiber wenigstens nicht das ganze System runterziehen (Bluescreen).

Um auszuschließen, daß da noch irgendwas am Sound dreht, würde ich mal Foobar2000 mit Kernel-Streaming-Plugin (Ausgabe entsprechend einstellen) und foo_youtube verwenden; alternativ zum letzteren dem Browser ein Video-Downloader-Plugin spendieren und als MP4 herunterladen (360p aufwärts), das spielt Foobar ohne weiteres ab.


[Beitrag von audiophilanthrop am 24. Jan 2015, 17:39 bearbeitet]
schmiddi
Inventar
#17 erstellt: 24. Jan 2015, 19:33
Etwas OT

@Planloser2015

Ich würde mal ernsthaft in Betracht ziehen dein OS zu wechseln. Mit Winows XP im Internet unterwegs zu sein ist nicht gerade die klügste Entscheidung.
Planloser2015
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 15. Feb 2015, 08:50
Mit welchem Kabel würdet ihr den Laptop (HP 625) mit dem digitalen Eingang des CD-Players (Burmester 939) verbinden und welche der vorhanden Buchsen an Laptop und CD-Player wären am geeignetsten?
spawnsen
Inventar
#19 erstellt: 15. Feb 2015, 11:18
Der Burmester hat koaxial und optisch; der HP hat nur einen Kopfhörerausgang, sonst nichts. Ergo müsstest du das Signal über USB abgreifen, wenn du es digital haben möchtest. Dann kannst du allerdings gleich eine kleine USB-Soundkarte wie den Behringer o. ä. nehmen....
Weischflurst
Gesperrt
#20 erstellt: 15. Feb 2015, 11:26
hdmi hat der Rechner auch, wenn ich richtig informiert bin. hdmi auf toslink?
Planloser2015
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 21. Feb 2015, 00:25
Ja, der Rechner hat einen hdmi-Ausgang.

Aber womit (und mit welchem Kabel) verbinde ich ihn mit dem digitalen Eingang des CD-Players:

Mit optischem LWL-Kabel über die TORX-Buchse?
Mit 75 Ohm Koaxialkabel über die BNC (Cinch) -Buchse oder die RCA (Cinch) -Buchse?
Oder über die optische AT&T-Buchse?

Alle Eingänge nehmen Signale mit 32, 44,1 oder 48 kHz Samplingfrequenz an.
spawnsen
Inventar
#22 erstellt: 21. Feb 2015, 12:32
Dieses Gerät trennt das digitale Audiosignal vom Videosignal und gibt es optisch aus, wandelt bei Bedarf auch gleich nach analog.
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