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Musik zum Wandler vom PC

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Autor
Beitrag
acsot
Stammgast
#1 erstellt: 24. Nov 2007, 17:12
Hallo,
habe meine gesamte CD-Sammlung auf Festplatte gespeichert und zwar im *.flac Format.

Möchte nun möglichst hochwertig die Datenfiles via Festplatte / Laptop / USB-Verbindung zum Wandler bringen.

Wie geht es? Wecke Programme benutze ich? Von einem Bekannten wurde mir die Squezzebox empfohlen.

Danke für die Nachrichten


[Beitrag von acsot am 24. Nov 2007, 18:02 bearbeitet]
ZX-81
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 24. Nov 2007, 17:55

acsot schrieb:
Hallo,
Wie geht es? Wecke Programme benutze ich? Von einem Bekannten wurde mir die Squezzebox empfohlen.

Ich kann auch nur die Squeezebox von Slimdevices (jetzt leider Logitech) sehr empfehlen.
Ich nutze die Squeezebox auch als reines Frontend und gehe direkt per Coax S/PDIF weiter
an einen digitalen Rotel Vorverstaerker.

Als Fernbedienung fuer die Squeezebox nutze ich zur Zeit noch einen iPAQ 4700,
der aber in absehbarer Zeit durch ein Nokia N810 ersetzt wird.

Die Qualitaet ist fuer meine Ansprueche hervorragend und es ist ueber die Squeezbox
auch problemlos moeglich 5.1 Audio in DTS und AC3 als FLAC verpackt zu streamen.


[Beitrag von ZX-81 am 24. Nov 2007, 17:56 bearbeitet]
acsot
Stammgast
#3 erstellt: 24. Nov 2007, 18:01
Hallo, ZX-81,

warum nicht über die USB-Schnittstelle und dann z. Bsp, mit dem Programm FOOBAR?

Schönen Abend
Hivemind
Inventar
#4 erstellt: 24. Nov 2007, 18:10
Geräte wie die Squezzebox werden im Multimediaplayerforum hauptsächlich behandelt (die können dir vll auch günstigere Alternativen empfehlen).

Solls den unbedingt per WLAN sein? Wenn du schon das Notebook hast könntest natürlich direkt mit SPDIF Ausgabe vom PC/Laptop per Koaxial/Cinch oder Toslink mit dem Wandler verbinden.
Bräuchtest also nur das Kabel

Kann sowieso immer nicht verstehen wieso die Leute ihren PC laufen lassen müssen, sich eine Box für mehrere Hundert Euro anschaffen die einfach nur als Empfänger arbeitet und das Signal meist sogar noch unbearbeitet durchschleift.

Hatte mir gleich zu Anfang DVD-Player (Kostenpunkt mitlerweile 50-60€) mit USB Anschluss und Digital-Out gekauft, da eine ext. Festplatte dran (auf der ehh meine ganze Musik drauf ist) und feritg war die Geschichte.
Erstmal sehr bei Anschaffung gespart und die Stromrechnung wirds einem auch danken, geschweige denn, dass man Probleme beim Einrichten, Übertragen (WLAN kann da manchmal schon ganz schön nerven) usw. hat...
ZX-81
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 24. Nov 2007, 19:04

acsot schrieb:
Hallo, ZX-81,
warum nicht über die USB-Schnittstelle und dann z. Bsp, mit dem Programm FOOBAR?

Klar geht auch alles, es kommt halt ganz darauf an, wie man es gestallten moechte.
Die Moeglichkeiten der Umsetzung sind fast unendlich.
Ich bin jetzt davon ausgegangen, dass ein D/A Wandler oder eine digitale Vorstufe zum Einsatz kommt,
wenn diese wie die USB 2 von Aqvox einen USB Eingang besitzt kann man natuerlich auch USB anstelle
des S/PDIF Ausgangs vom Rechner nehmen.
Da spricht nichts gegen, den Foobar 2000 verwende ich selbst aber nur zum Taggen.
Wenn es einem nichts ausmacht, den PC an der Anlage zu betreiben, wuerde ich den Slimserver
in Verbindung mit der SoftSqueeze Anwendung empfehlen, grosser Vorteil es fallen zumindest dafuer
keine Hardware-Kosten an, man kann aber dadurch das sehr praktische Interface des Slimservers nutzen.
ZX-81
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 24. Nov 2007, 19:23

Hivemind schrieb:
Kann sowieso immer nicht verstehen wieso die Leute ihren PC laufen lassen müssen,
sich eine Box für mehrere Hundert Euro anschaffen die einfach nur als Empfänger arbeitet
und das Signal meist sogar noch unbearbeitet durchschleift.

Der Server, der sich bei mir um das Slimserver Backend kuemmert laeuft ohnehin ununterbrochen
und ist im Keller in einem Rack verbaut, da stoert er keinen.
Und er fuehrt ja nicht nur die Slimserver Software aus, sondern kummert sich auch noch um
die DVB-S Einspeisung in das Hausnetzwerk, als Backend Rechner fuer VDR und MythTV.

Ich moechte halt zum Musikhoeren keinen PC starten muessen, obwohl dies ueber das MythTV
Frontend auch meoglich waere, so finde ich die Sqeueezebox dafuer wesentlich angenehmer.
Und warum sollte ich auf deren internen Wandler der Squeezebox zurueckgreifen,
wenn in der digitalen Vorstufe ein wesentlich hochwertigerer verbaut ist.
Die Vorstufe benoetige ich ja ohnehin um z.B. auch die DTS und AC3 Decodierung fuer die
Musikdaten durchfuehren zu koennen, die Squeezebox bringt ja nur einen Stereo Ausgang mit.


[Beitrag von ZX-81 am 24. Nov 2007, 19:25 bearbeitet]
acsot
Stammgast
#7 erstellt: 24. Nov 2007, 19:57
Danke für die Antworten,

aber muss man gleich in diese hochgesteigerte Fachbegriffssemantik verfallen. Möchte nur Musik hören.
Aber eins noch, eine WLAN-Anbindung muß nicht sein, aber hatte gehört, das die Ansteuerung per FOOBAR über die Laptop-eigene Soundkarte nicht das High-endige Optimum darstellt.

Aber danke für alle Zuschriften
bearmann
Inventar
#8 erstellt: 24. Nov 2007, 22:25
Sers acsot,
vielleicht sollte man das Pferd nicht gleich von hinten aufzäumen.
Deine Musik ist also aufm Notebook und du möchtest sie nun möglichst verlustfrei zu deiner Anlage schicken... was wäre das denn für eine Anlage konkret?!
Es bringt ja herzlich wenig mehrere hundert Euro in den DA-Wandler zu stecken - wie auch immer er aussehen mag - wenn am andren Ende ein Teufel CEM wartet.

Da dir WLAN nicht wichtig ist, würde ich die Squeezebox schonmal fallen lassen - meine Meinung.
Da deine Daten schonmal aufm PC sind, würde ich den einfachsten Weg aus dem PC raus nehmen: USB oder Firewire.
Da findest du in allen Preisklassen etwas. Evergreen ist sicherlich die Terratec Phase 24FW. Etwas günstiger und für USB ist die M-Audio Audiophile USB, soll auch nicht schlecht sein.

Wie gesagt, das wäre meiner Meinung nach de erste Schritt - sich USB/FW DACs anzusehen. Bevor man über Transporter, wie die Squeezebox, oder einen eigenen Streaming-Server nachdenkt.

Diese externen Soundkarten funktionieren übrigens genauso, wie eine interne PCI-Soundkarte. Kannst also weiterhin deinen Lieblings-Software Player benutzen (was hoffentlich foobar2000 ist ;)).
Und die Onboard-Soundkarte deines Notebooks ist höchstens als Fallback-Lösung zu gebrauchen, ja ... wie praktisch jede analoge Notebook-Soundkarte.

Grüße,
bearmann
Hivemind
Inventar
#9 erstellt: 24. Nov 2007, 22:30
@ZX-81: Leider ist es aber eine Minderheit die ihren "Musik-Server" auch noch zu anderen Dingen einsetzt.

Hätte aber mal Interesse an deiner TV-Server Umsetzung weil ich selber über sowas nachgedacht habe ^^
Wäre cool wenn du zumindest einen Teil der Fragen beantworten könntest :>

Sendest du das ganze dann einfach als Multicast ins LAN und wie viele Clienten hast du dran hängen?
Ich habs zeitlang mal mit DVBDream laufen gehabt da war das Problem aber, dass seltsamerweise immer mal Bildstörungen auftraten (obwohl Bandbreite nicht eingebrochen ist), daraufhin wollte ich den Puffer höher schrauben, aber über 25kb wird das Problem sogar gravierender - hattest du in die Richtung Probleme bzw. Tipps das zu optimieren?

Wie schaltest du am Clienten die Sender um, wie kann man das einrichten, dass die Clients unterschiedliche Sender sehen können (bräuchte man da für jeden eine TV-Karte und läßt sich das überhaupt so direkt einstellen), wie funktioniert das dann mit dem DiSEqC Support (eine Schüssel mit DiSEqc an der 4 TV Karten die jeweils anderen Satelliten sehen wollen)?
Reichts wenn der Server für PayTV ein CAM Modul hat oder muss jeder Client eines haben.

Das du den internen Wandler nicht benutzt war keine Kritik an dir, sondern am Preis so einer Streambox - sie empfängt nur das Signal und schleift es durch - dafür so viel Geld :S

@ascot: Mit Foobar hat das nichts zu tun, zwar gibt es hier einen/einige Kritiker aber ich find sie trotzdem 1337
Wenn deine Soundkarte einen Digital-Output hat (in meinem Amilo Xi1546 ist zB per MiniPlug ein Stecker auf Toslink optischen Output drin) übernimmt der externe Wandler die Umwandlung womit die Soundkarte von der Endquali egal ist..
Ansonsten gibs relativ günstig USB Sticks mit Koaxial/Optisch Out.
acsot
Stammgast
#10 erstellt: 24. Nov 2007, 23:02
Hallo, Bearman,

Anlage besteht aus:

Lautsprecher Intonation Terzian
Vorstufe und Endstufe von Spectral
Wandler soll ein PS Audio werden.

alles verkabelt mit Transparent

also nicht unbedingt eine Einsteiger-Anlage.

Der Laptop und die Festplatten stehen in einem Nebenraum, also keine Geräuschnelästigung.

Schönes Wochenende
bearmann
Inventar
#11 erstellt: 24. Nov 2007, 23:12

acsot schrieb:
Der Laptop und die Festplatten stehen in einem Nebenraum, also keine Geräuschnelästigung.


Grüß dich,
das heisst du würdest im Zweifelsfall in den Nebenraum gehen, um das Notebook anzuschalten und dann wieder ins Musikzimmer zum entspannten hören... suboptimal, oder nicht?!

Da du dich schon auf einen DAC festgelegt hast (ich schätze mal der Digital Link III von PS Audio?!), brauchst du also nur noch einen Transporter.
Ich würde da über einen kleinen HTPC nachdenken. Der schickt dann über USB den Audio-Stream an den Link III und du kannst ihn bequem über Fernseher/Display steuern.
Du hättest dann also die gesamte Musik auf dem HTPC. Wenn du neue CDs über dein Notebook gerippt hast, kann du sie ohne Probleme per Netzwerk auf den HTPC übertragen.
Vorteil ist eben, dass du zum Musikhören nichts mehr mit deinem Notebook zutun hast.
Da der HTPC bei dir keine Rechenkraft haben muss (DVDs wiedergeben, Avis dekodieren, o.ä.) kriegst du den ohne Probleme passiv gekühlt und hast somit auch keine Lüfter im Musikzimmer.

Eine ganz gute erste Anlaufstelle für das Thema HTPC wäre EpiaCenter.de ...

Grüße,
bearmann


[Beitrag von bearmann am 24. Nov 2007, 23:15 bearbeitet]
acsot
Stammgast
#12 erstellt: 25. Nov 2007, 09:56
Danke für die reichlichen Antworten, aber alle drei Stunden mal in den Nebenraum gehen, um eine neue Playlist mittels foobar zu erstellen, ist meiner Meinung nicht so schlimm.
Netzwerke etc, danke bearman aber das ganze soll nur dazu dienen, Musik zu hören.
acsot
Stammgast
#13 erstellt: 25. Nov 2007, 10:01
Hi, Bearman,

welchem Zweck dienen denn nun die von Dir vorgestellten Geräte (Terratec und M-A....).
Wo werden sie eingespeist?
Wie ist die Installation, gerade mit dem Asio-Treiber hatte ich schon einmal ein furchtbares Wochenende.

Danke für die bemühungen
bearmann
Inventar
#14 erstellt: 25. Nov 2007, 11:17
Guten morgen,
die von mir erwähnten externen Soundkarten brauchst du nicht, da du dir ja sowieso einen externen DAC (Wandler) kaufst.
Wie ich oben schon schrieb, sind es ganz normale Soundkarten. Nur, dass sie eben nicht über den PCI-Bus mit dem Computer kommunizieren, sondern eben über USB bwz. Firewire. Abgesehen davon verhalten sie sich im täglichen Gebrauch exakt, wie eine "normale" Soundkarte.
Aber, wie gesagt, wenn du dir sowieso den DAC von PS Audio holst, brauchst du das nicht. Da der Link III einen USB-Eingang hat, braucht er nur noch einen PC mit USB-Schnittstelle, der ihn mit Daten versorgt. Bei dir wäre es dein Notebook - das im Nebenraum steht. Du hättest also bisher ein USB-Kabel, das dein Notebook mit der Link III verbindet und somit quer durch die Zimmer geht...

Daher der Vorschlag mit HTPC. Damit könntest du einen kleinen Zuspieler neben deinen PS Audio DAC stellen, der sich um nichts andres kümmert, als Musik zu verwalten und sie per USB an den Link III zu schicken.
Gesteuert wird das ganze dann entweder über deinen Fernseher - falls er in der Nähe steht - ode einen kleinen (Flach-)Bildschirm.

EDIT:
Nur, um da versehentlichen Irrtürmern vorzubeugen...
Externe DACs, externe Soundkarten, "gewöhnliche" Soundkarten, "Wandler" machen im Prinzip alle das selbe!
Sie wandeln einen digitalen Audio-Stream in ein analoges Signal um, das vom Verstärker verarbeitet werden kann.
Daher brauchst du idR so einen "Wandler" nur einmal in deiner Kette. Einzige Asunahme ist, wenn du vom PC per SPDIF (also Koaxkabel, oder optisches TOSLink-Kabel) den digitalen Audiostream an einen externen Wandler senden willst - dann benötigst du eine Soundkarte, die Koax/Toslink zur Verfügung stellt. Allerdings fungiert deine interne Soundkarte dann nicht als "Wandler", sondern nur als Schnittstelle... sie leitet ja die digitalen Daten nur weiter.

Beste Grüße,
bearmann


[Beitrag von bearmann am 25. Nov 2007, 11:28 bearbeitet]
acsot
Stammgast
#15 erstellt: 25. Nov 2007, 11:34
Danke Bearman,

das war mal Aufklärung pur, bedanke mich.

Sollte ich mit Foobar den wandler ansteuern? Das Programm kenne ich. Diese Programme machen ja eh nur die Playlist, oder?

Schönen Sonntag
ZX-81
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 25. Nov 2007, 11:59
Hm,
also wenn ich mir jetzt so den Preis des PS Audio Digital Link III ansehe und zusaetzlich noch ein HTPC
dazukommen soll, wuerde ich persoenlich aber den Slim Devices Transporter mal naeher betrachten.
Preislich ist man dann naemlich nicht mehr weit vom Transporter entfernt, dadurch das damit der extra Wandler
hinfaellig wird und es steht einem der ganze Komfort des Slimservers zur Verfuegung incl. einer Fernbedienung
im Hoerraum.
Die Serversoftware wuerde dann halt auf dem vorhandenen Notebook laufen, spaeter koennte dann dies auch
ggf. durch eine Loesung auf NAS Basis ersetzt werden.
bearmann
Inventar
#17 erstellt: 25. Nov 2007, 12:21
Moin moin (naja, fast),
deinen späteren Wandler kannst du ansteuern mit was du willst. Foobar2k wäre meine erste Wahl, muss aber nicht.

Und ZX-81s Einwand ist auch nicht von der Hand zu weisen... mMn hast du zwei "echte" Möglichkeiten:

1. Notebook > WLAN > Slimdevices Transporter+Wandler > Anlage
2. HTPC > USB > PS Audio Link III (oder anderer USB-DAC) > Anlage

Weniger Hickhack und Aufwand hast du ganz klar bei der Transporter-Lösung. Ob es da noch Alternativen zum Slimdevices System gibt, weiss ich nicht - da helfen dir sicher die Damen und Herren nebenan weiter. (Multimedia Player)
Bei der zweiten Möglichkeit bist du eben flexibler...

Liegt an dir.

Beste Grüße,
bearmann
ZX-81
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 25. Nov 2007, 12:58

Hivemind schrieb:
Wäre cool wenn du zumindest einen Teil der Fragen beantworten könntest :>

Ich will es mal versuchen und eine Entschuldigung vorab weil es ja eigendlich nicht zu dem Thraed passt.

Hivemind schrieb:
Sendest du das ganze dann einfach als Multicast ins LAN und wie viele Clienten hast du dran hängen?

Nein es ist keine Multicastuebertragung, jeder Client wird mit einem eigenen Datenstrom vom Server direkt bedient.
Ich setze dabei eine Hybridloesung aus VDR und MythTV unter Linux ein. Der VDR hat zwei Aufgaben,
zum einen dient er mir als komfortabler ueber das Internet frei programmierbarer Videorecorder wobei er die Aufnahmen
dank VDRAdmin und EPG Search weitgehend vollautomatisch nach meinen Vorlieben programmiert.

Die zweite Aufgabe des VDR ist das Aufbereiten der DVB-S Radioprogramme fuer den Slimserver.
Dazu kommt das streamdev-server Plugin auf dem VDR zum einsatz, der VDR arbeitet dabei bei mir
im Keller als reines Backend System und hat keine eigene Anzeige.
Ich koennte auch nur mit dem VDR alleine auskommen und ueber dessen streamdev-server auch direkt
die Videostreams vom VDR auf die Clients bekommen, nur ist mir das nicht komfortabel genug.

Daher verwende ich fuer das Fernsehen eine MythTV Loesung, das Mythbackend laeuft dabei auch
auf dem Server auf dem Client kommt dann das Mythfrontend zum Einsatz.
MythTV ist halt eine Eye Candy Loesung die sich vor normalen Settopboxen nicht verstecken braucht.
Das Mythfrontent laeuft dabei auf einem eigenen HTPC unter Linux, es hat den Vorteil das ich neben
den DVB-S Videostreams dabei auch noch ganz komfortabel auf die diversen Videodateien zugreifen kann.
Das besondere an MythTV ist, das dessen komplette Datenhaltung ueber eine SQL Datenbank erfolgt.
Daher wird zum Betrieb noch eine MySQL Datenbank benoetigt, diese laeuft bei mir auch Zentral auf dem Server.

Als Client ist bei mir zur Zeit ein HTPC angeschlossen, aber auch mit drei Clients gab es beim Testen keine Probleme.
Wichtig ist nur das der Server genug Leistung hat um die Clients zu bedienen und das Netzwerk
einen entsprechenden Durchsatz gewaehrleisten kann.


Hivemind schrieb:
Wie schaltest du am Clienten die Sender um, wie kann man das einrichten, dass die Clients unterschiedliche Sender sehen können (bräuchte man da für jeden eine TV-Karte und läßt sich das überhaupt so direkt einstellen)

Die Kanalumschaltung erfolgt am Client ganz komfortabel per Fernbedienung, dank MythTV
ist das von einer gewoehnlichen Settopbox eigendlich nicht zu unterscheiden.
Man benoetigt nicht zwingend fuer jeden Client eine SAT Karte, wenn verschiedene Programme
auf dem selben Transponder liegen kann dies ueber eine Karte gestreamt werden,
nur kommt dies halt sehr selten vor, dass man zufaellig zwei Programme sieht
die auf dem selben Transponder laufen.
Daher sollte man schon entsprechend der parallel genutzen Clients DVB Karten vorhalten.
Ich selbst habe zur Zeit drei Karten im Server laufen, zwei fuer VDR zur Aufnahme und eine dritte fuer MythTV.

Hivemind schrieb:
wie funktioniert das dann mit dem DiSEqC Support (eine Schüssel mit DiSEqc an der 4 TV Karten die jeweils anderen Satelliten sehen wollen)?

DiSEq wird sowohl von VDR als auch von MythTV direkt unterstuetzt und laeuft bei mir absolut problemlos.
Je nach Kanal der am Client angefordert wird, wird die entsprechende Steuersequenz automatisch
ueber die DVB Karte zum Multiswitsch gesendet, das geht vollkommen transparent.

Hivemind schrieb:
Reichts wenn der Server für PayTV ein CAM Modul hat oder muss jeder Client eines haben.

Mit PaytTV kenne ich mich ehrlich gesagt nicht aus, man benoetigt im schlimmsten Fall ein CAM pro Karte,
kann dann aber auch ueber mehrere Clients schauen, wenn auch nicht geleichzeitig.
Es sollte aber unter Linux auch die Moeglichkeit geben ein CAM unter mehrere Karten zu teilen.

Hivemind schrieb:
Das du den internen Wandler nicht benutzt war keine Kritik an dir, sondern am Preis so einer Streambox - sie empfängt nur das Signal und schleift es durch - dafür so viel Geld :S

Mir kommt es dabei eigendlich auf die sehr komfortable Bedienung ueber den Slimserver an,
die Squeezebox ist dabei nicht mehr als ein Empfaenger mit mit einem Display und Fernbedienung das stimmt.
Aber wenn ich mir ansehe was manche Leute nur fuer ein paar Cinchkabel ausgeben,
da ist die Box doch ein Schnaeppchen :-)
Hivemind
Inventar
#19 erstellt: 25. Nov 2007, 18:35
Großes Danke für die ausführliche Antwort erstmal!
Hast mir damit auf jeden Fall weitergeholfen und ich werd auch mal in die Richtung planen, das einzige was mich bisher davor zurückschrecken lassen hat war meine mangelnden Linux Kenntnisse die das ganze von vornherein zum scheitern verurteilen würden

Was hast du denn für Hardware drin? Hatte eigentlich gedacht, dass nicht viel nötig wäre da der TV-Stream erst beim Clienten decodiert wird oder irre ich da jetzt und der Server leitet das nicht einfach nur weiter.
acsot
Stammgast
#20 erstellt: 01. Dez 2007, 14:57
Wandler angeschlossen über USB, mit Foobar eine Playlist erstellt, auf PLAY gedrückt, und nichts läuft.
Warum ist es immer so frustend, wenn ein PC ins Spiel kommt?

Wer weiß Rat?

Schönes Wochenende
bearmann
Inventar
#21 erstellt: 01. Dez 2007, 15:07
Grüß dich,
keine Bange... das kriegen wir hin.

Here we go...

1. Windows hat deinen USB-DAC erkannt?
Überprüfen mittels:
Start > Einstellungen > Systemsteuerung > System > Hardware > Gerätemanager > Audio,Video,Gamecontroller (ziemlich weit oben).
In dieser Liste sollte was in Richtung "USB-Lautsprecher" auftauchen. (Irgendwas mit USB)

2. Foobar richtig eingestellt?
File > Preferences > Playback > Output > Output Device > USB-Lautsprecher (den selben Namen, den du in der Systemsteuerung eben überprüft hast hier auswählen)

3. (Wenn 1+2 korrekt sind) Lautstärke zu niedrig?:
Doppeltklick auf den Lautsprecher in deiner Taskleiste (links unten bei dir Uhr)
Optionen > Eigenschaften > Mixer > USB-Lautsprecher > OK Und hier die beiden linken Regler ganz nach oben...

Hoffe, das klappt nun!

Grüße,
bearmann
acsot
Stammgast
#22 erstellt: 02. Dez 2007, 10:37
Hallo, Bearman,

Danke für Deine konstruktiven Antworten.

Es lief, ich hatte allerdings viel Grundrauschen drin.

Beim System wird der Wandler als "USB-Audiogerät" bezeichnet, in der Liste von Foobar als USB-Audio CODEC.

Auf wechem Wert soll Output Data Format stehen, es wird angeboten 8/16/24/32 bit.

Hatte auf 8 bit stehen, habe nun auf 24 geändert, nun ist das Grundrauschen ziemlich weg.

Gibt es FOOBAR in Deutsch, war auf einem altsprachlichen Gymnasium, ohne Englisch, nur Latein und Griechisch.

Danke für Deine Hilfe, ist sehr Praxisnah.

Grüße aus Husum

Calle
bearmann
Inventar
#23 erstellt: 02. Dez 2007, 13:14
Moin moin Calle,
Du solltest in Foobar am besten die Bitzahl des USB-DACs einstellen. Die meisten heutigen DACs arbeiten mit 24Bit - manche günstigeren DIY-DACs arbeiten mit 16Bit ... 8Bit ist praktisch nicht mehr vorhanden (zum Glück).
Als kleiner Exkurs:
Diese Bitzahl gibt quasi den Wertebereich und somit die Genauigkeit deines DACs an. Wenn dein DAC z.B. mit 16Bit und 48KHz arbeitet, bedeutet es, dass er 48.000mal pro Sekunde den digitalen Audiostream (den er über die USB-Verbindung vom Rechner bekommt) in ein analoges Signal umsetzt. Dieses Signal wiederum hat eine "Feinheit" von 16Bit. Er kann also eine Abstufung von 0-65.536 vornehmen. Bei 8Bit sind es nur noch *grübel* 256 Abstufungen - daher auch der deutlich hörbare Unterschied.

Falls du Aussetzer bei der Audiowiedergabe hast, kannst du auch einen anderen USB-Port ausprobieren. Ideal ist es, wenn dein USB-DAC an einem USB-Port mit eigenem Controller hängt und sich den "USB-Kanal" nicht etwa mit einer externen Festplatte teilen muss.
Dummerweise kann man das - bei Notebooks - nur durch probieren herauskriegen, welche USB-Ports nun an einem Controller hängen.
Falls du also Aussetzer hast - einfach mal den USB-Port wechseln...

Und Foobar gibt es - meines Wissens nach - nicht in Deutsch.

Auf jeden Fal erstmal Glückwunsch, dass der DAC nun läuft!
Welcher wurde es denn nun? Der Link III von PS Audio?

Grüße,
bearmann


[Beitrag von bearmann am 02. Dez 2007, 13:16 bearbeitet]
acsot
Stammgast
#24 erstellt: 02. Dez 2007, 14:57
Hallo, Bearman,

noch ist nichts entschieden, der steht aber im Moment vorne. Man muß sich mal die Preise in USA ansehen (www.audiogon.com)

Aber wenn man den Transport + Einfuhrumsatzsteuer sieht, tut es sich nicht mehr viel.

Gruß Calle
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