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DA-Wandler für High-End-Musik-PC

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mx333
Stammgast
#1 erstellt: 18. Jun 2009, 12:46
Brauche Eure Unterstützung:

PC
ich habe einen PC auf dem meine gesamte Musik (WMA lossless + mp3 320 KB/s) gespeichert ist. Die komplette Musik ist in perfekter Qualität gespeichert. Mainboard mit digitelem optischem Ausgang:

http://www.gigabyte.....aspx?ProductID=2814

ALC889A with DTS Connect Enables a Superior Audio Experience
Excellent Audio Performance
High-performance DAC (Digital-Analog Converter) with 106 dB Signal-to-Noise ratio playback quality, designed especially for Windows Vista Premium PCs.


DA-Wandler
Nun muss ich irgendwie die Musik in perfekter Qualität von digital in analog umwandeln. Ich nutze dazu die soundkarte von Ediroll:

http://www.ediroleur...408611E99&country=DE

Ich bin nicht sicher, ob diese karte mit professionellen wandlern wie V-Dac mithalten kann. Ich habe über V-DAC nachgedacht (habe eine anfrage im V-DAC Forum, http://www.hifi-foru...903&postID=321#321), aber vielleicht bin ich hier besser beraten.

Welches audio-interface oder welchen DA-Wandler würdet Ihr für einen High-End-Sound empfehlen?

P.S.: Esenziell für die nutzung ist, dass die treiber den PC-standby-überleben. aber wenn es standard Vista-Treiber von Microsoft sind, dann müsste alles laufen, oder? Könnte das jemand ebstätigen bevor ich V-Dac kaufe. Ich hatte nämlich mit jede menge probleme mit soundkarten von M-Audio und anderen. Diese hatten grottenschlechte Treiber.
plastikohr
Inventar
#2 erstellt: 18. Jun 2009, 15:19
Hallo.

Ich hatte nämlich mit jede menge probleme mit soundkarten von M-Audio und anderen. Diese hatten grottenschlechte Treiber.

Das liegt wohl eher an Vista.
Bei dem ist die Audio-Architektur völlig umgebaut worden.
Und es gab/gibt genug andere Probleme mit Vista.

Es gibt Leute die sagen, Win 7 ist das fertige Vista.
FloGatt
Inventar
#3 erstellt: 18. Jun 2009, 15:37
Hi,

die Edirol-Treiber sind jedoch sehr stabil. Hatte selbst eine UA-25...

Entgegen vieler Meinungen oder aus Meinungen anderer gebildete "Erfahrungen" ( ) hatte ich aber selbst mit Creative-Treibern noch keine Probleme. Aktuell nutze ich eine X-Fi Platinum und eine X-Fi Surround 5.1 USB. Getestet schon mit verschiedensten Betriebssyetemen und -versionen. Die Creative-Treiber sind nicht die besten, aber manchmal liegt / sitzt das Problem auch einfach vor dem PC.

Grüße,
Florian
mx333
Stammgast
#4 erstellt: 18. Jun 2009, 16:13

FloGatt schrieb:
Hi,

die Edirol-Treiber sind jedoch sehr stabil. Hatte selbst eine UA-25...

Entgegen vieler Meinungen oder aus Meinungen anderer gebildete "Erfahrungen" ( ) hatte ich aber selbst mit Creative-Treibern noch keine Probleme. Aktuell nutze ich eine X-Fi Platinum und eine X-Fi Surround 5.1 USB. Getestet schon mit verschiedensten Betriebssyetemen und -versionen. Die Creative-Treiber sind nicht die besten, aber manchmal liegt / sitzt das Problem auch einfach vor dem PC.

Grüße,
Florian


habe auch EMU 0202 USB ausprobiert. Firma wurde von Creative Professional gekauft. Wollte gleich was richtig professionelles, nicht den "Kinderkram" (sorry ;-) ) und sehe da die treiber überleben kein standby. das gleiche bei m-audio usb. bei den PCI-Karten mag es minimal anders aussehen. sobald ihr aber ein vernünftiges USB Audio Interface suchst, scheidet sofort M-Audio/EMU und bleibt Ediroll (saubere treiber!).

aber ich suche etwas richtig high-endiges wie v-dac... oder andere ideen?
vstverstaerker
Moderator
#5 erstellt: 18. Jun 2009, 16:21
ich hatte ne pci-karte von E-MU und unter xp auch nur probleme. alle paar wochen mussten die treiber neu installiert werden weil die karte nicht mehr ging jetzt hab ich eine karte die nur 25% vom preis der E-MU gekostet hat und die läuft und läuft und läuft...

aber egal, es gibt natürlich noch einige andere wandler.

pro-ject usb box http://www.hifisound...15/PRO-JECT-USB-BOX/ läuft ebenfalls direkt über usb mit eigenen treibern

behringer src 2496 http://www.thomann.de/de/behringer_ultramatch_pro_src_2496.htm wird über optisch/koax betrieben

behringer deq 1024 http://www.thomann.de/de/behringer_deq_1024_digital_eq.htm ebenfalls mit d/a-wandlern auch wenn es ein equalizer ist

bei den letzten beiden empfehle ich eine günstige bitidentische soundkarte (trust sc 5250 514dx). die läuft bei mir einfach immer ohne probleme, damit lässt sich dann bequem an einen wandler gehen.

in dem preisrahmen gäbe es noch mehr wandler... die hier auch im forum zu finden sein sollten

mx333
Stammgast
#6 erstellt: 18. Jun 2009, 16:28

vstverstaerker schrieb:
ich hatte ne pci-karte von E-MU und unter xp auch nur probleme. alle paar wochen mussten die treiber neu installiert werden weil die karte nicht mehr ging jetzt hab ich eine karte die nur 25% vom preis der E-MU gekostet hat und die läuft und läuft und läuft...

aber egal, es gibt natürlich noch einige andere wandler.

pro-ject usb box http://www.hifisound...15/PRO-JECT-USB-BOX/ läuft ebenfalls direkt über usb mit eigenen treibern

behringer src 2496 http://www.thomann.de/de/behringer_ultramatch_pro_src_2496.htm wird über optisch/koax betrieben

behringer deq 1024 http://www.thomann.de/de/behringer_deq_1024_digital_eq.htm ebenfalls mit d/a-wandlern auch wenn es ein equalizer ist

bei den letzten beiden empfehle ich eine günstige bitidentische soundkarte (trust sc 5250 514dx). die läuft bei mir einfach immer ohne probleme, damit lässt sich dann bequem an einen wandler gehen.

in dem preisrahmen gäbe es noch mehr wandler... die hier auch im forum zu finden sein sollten

:prost


ich wollte mir nicht solche monster an den PC hängen mit Tausend funktionen. Ich dachte eher an etwas wie V-DAC. Nur umwandlung D-A und keine extras, aber dafür High End. Bis jetzt kenne ich V-DAC (250 €).Billiger wirds wohl nicht werden (andere produkte?).
vstverstaerker
Moderator
#7 erstellt: 18. Jun 2009, 16:33
wie gesagt bietet das forum sehr viel mehr...
hier gibt es auch ein paar weitere modelle: http://www.hifi-foru...m_id=46&thread=28347

p.s. kannst den wandler ja verstecken
und: je nachdem wo der wandler dran hängt kann ein eq zum beispiel sehr nützlich sein...

ich werde mir evtl die pro-ject box kaufen...
vstverstaerker
Moderator
#8 erstellt: 18. Jun 2009, 16:58
hast du eine preisliche obergrenze?

http://www.quickaudi...=0&campaign=adbutler

http://www.hifi-forum.de/viewthread-100-832.html - schau ich mir jetzt selber mal an^^

http://www.yatego.co...9Y05b759288566f27875

http://www.hifi-foru...m_id=100&thread=1056 - hier werden auch noch kleine alternativen genannt
mx333
Stammgast
#9 erstellt: 18. Jun 2009, 17:12

vstverstaerker schrieb:
hast du eine preisliche obergrenze?

http://www.quickaudi...=0&campaign=adbutler

http://www.hifi-forum.de/viewthread-100-832.html - schau ich mir jetzt selber mal an^^

http://www.yatego.co...9Y05b759288566f27875

http://www.hifi-foru...m_id=100&thread=1056 - hier werden auch noch kleine alternativen genannt


ja. soll was kleines, verdammt gutes bis 200-250 € max. es gibt einfach so viele, verdammt scher einzuschätzrn was gut und was abzocke ist...


[Beitrag von mx333 am 18. Jun 2009, 17:33 bearbeitet]
plastikohr
Inventar
#10 erstellt: 18. Jun 2009, 19:41
Wer den "Kinderkram" nicht will, muss tiefer in
die Tasche greifen.

Und "High-End" gibt es nicht für 2,50.
Es gilt immer noch Teurer = Besser.

Wär ja sonst nicht mehr exclusiv.
mx333
Stammgast
#11 erstellt: 18. Jun 2009, 19:45

plastikohr schrieb:
Wer den "Kinderkram" nicht will, muss tiefer in
die Tasche greifen.

Und "High-End" gibt es nicht für 2,50.
Es gilt immer noch Teurer = Besser.

Wär ja sonst nicht mehr exclusiv. :KR


hast recht. nur dies muss nicht immer gelten. der V-DAC ist schon so ein geheimtip. ich dachte es gibt was ähnliches vielleicht etwas billiger, aber vielleicht auch nicht. wollte es herausfinden.
plastikohr
Inventar
#12 erstellt: 18. Jun 2009, 20:45
Ich habe mir jetzt mal angesehen wozu ein V-Dac
gut sein soll (bei Amazon, incl. Kommentare).

Für mich eine Ausgabe die absolut unnötig ist!
marathon2
Stammgast
#13 erstellt: 18. Jun 2009, 20:54

plastikohr schrieb:
Ich habe mir jetzt mal angesehen wozu ein V-Dac
gut sein soll (bei Amazon, incl. Kommentare).

Für mich eine Ausgabe die absolut unnötig ist!


Das verstehe ich jetzt nicht.
Bei Amazon.de stehen 2 sehr positive Kommentare.

Und warum soll die Ausgabe überflüssig sein?
Bei einem Laptop mit schlechtem Soundchip bringt der V-DAC schon eine Verbesserung.
Und wenn nicht klanglich, lauter wird es auf jeden Fall, da das Analogsignal mehr Power hat.
mx333
Stammgast
#14 erstellt: 18. Jun 2009, 21:01

plastikohr schrieb:
Ich habe mir jetzt mal angesehen wozu ein V-Dac
gut sein soll (bei Amazon, incl. Kommentare).

Für mich eine Ausgabe die absolut unnötig ist!


wenn du musik in allehöchster qualität (audiophil) hören willst, kommst du um eine professionelle soudkarte oder einen DA-Wandler nicht herum. Das hat wenig zu tun mit mainboard-sound (da ist auch ein DA-wandler) oder mainstream soundkarten.
plastikohr
Inventar
#15 erstellt: 19. Jun 2009, 16:06
Hallo.

wenn du musik in allehöchster qualität (audiophil) hören willst, kommst du um eine professionelle soudkarte oder einen DA-Wandler nicht herum.

Wenn die SK einen mieses Signal hat, daran einen
DAC anschliessen der das verbessern soll?
Dann besser gleich eine sehr gute Soundkarte nutzen.
(Für Audiophil kommt man auch um LS in der Art einer
Focal 1037 Be nicht herum.)


Das verstehe ich jetzt nicht.
Bei Amazon.de stehen 2 sehr positive Kommentare.

Ja, solche Sprüche finden sich auch in den üblichen
"Fachzeitschriften".
Darauf gebe ich eher wenig!


Bei einem Laptop mit schlechtem Soundchip bringt der V-DAC schon eine Verbesserung.
Und wenn nicht klanglich, lauter wird es auf jeden Fall, da das Analogsignal mehr Power hat.

Da würde ich zusehen mir gleich eines mit einem guten zu holen
marathon2
Stammgast
#16 erstellt: 19. Jun 2009, 20:26

plastikohr schrieb:
Ja, solche Sprüche finden sich auch in den üblichen
"Fachzeitschriften".
Darauf gebe ich eher wenig!


Das bleibt dir unbenommen.
Hast du den V-DAC denn selbst schon getestet? Wenn nicht, klingt deine Aussage ziemlich arrogant.
Und es scheint hier ja zudem trendy zu sein auf Zeitschriften einzuprügeln, warum auch immer.

Ich habe den V-DAC bei mir im Einsatz und bin zufrieden.


Da würde ich zusehen mir gleich eines mit einem guten zu holen

Dann rechne mal die Kosten eines V-DAC gegen ein neues Laptop.
Da muss ein alter Mann lange für arbeiten. Aber das muss jeder selber wissen. Für mich jedenfalls war der V-DAC eine sehr gute Lösung.
MOKEL
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 22. Jun 2009, 09:43
Moin.
Vielleicht ist das was für dich.
http://www.china-highend-hifi.com/prod0112341312.htm
Die Preise sind Door to Door. All incl.
Kannst auf ne deutsche Bank überweisen.
Soviel ich weiß gibt es ein Service-Center in D.

MOKEL
kilianwin
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 23. Jun 2009, 15:24
hallo.
Ich habe mir letztendlich ein ESI U24XL gekauft, mit dem ich ganz zufrieden bin. Spiele meine Anlage auch nur mit MP3s. Vielleicht teste ich irgendwann mal gegen was teureres, aber bisher kann ich das Gerät empfehlen, zumal es sehr günstig ist. ich hatte einfach keine Lust, so viel auszugeben und keiner kann mir garantieren dass das EMU wirklich besser ist. Also: testen!
K
Accuphase_Lover
Inventar
#19 erstellt: 23. Jun 2009, 15:58

mx333 schrieb:

Welches audio-interface oder welchen DA-Wandler würdet Ihr für einen High-End-Sound empfehlen?


Ich weiß nicht was du dir hier von "High End" versprichst, aber jedes ordentliche Audiointerface, zumal von Edirol und Co., liefert bei richtiger Konfiguration (z.B. Asio) absolut transparenten Sound !

Die Audiointerfaces unterscheiden sich primär in Ausstattung und Verarbeitung und kaum noch im Klang !
Außer natürlich bei all jenen, die den Preis noch allen Ernstes mit dem Klang rechtfertigen wollen.


mx333 schrieb:

P.S.: Esenziell für die nutzung ist, dass die treiber den PC-standby-überleben. aber wenn es standard Vista-Treiber von Microsoft sind, dann müsste alles laufen, oder?


Schau dich mal um, Vista macht gerade in Sachen Audio andauernd irgendwelche Probleme !
Aber eben auch nicht nur da.


mx333 schrieb:

Ich hatte nämlich mit jede menge probleme mit soundkarten von M-Audio und anderen. Diese hatten grottenschlechte Treiber.


Grottenschlecht ist hier wohl eher was anderes ...





Grüße
mx333
Stammgast
#20 erstellt: 23. Jun 2009, 17:09

Accuphase_Lover schrieb:

Ich weiß nicht was du dir hier von "High End" versprichst, aber jedes ordentliche Audiointerface, zumal von Edirol und Co., liefert bei richtiger Konfiguration (z.B. Asio) absolut transparenten Sound. Die Audiointerfaces unterscheiden sich primär in Ausstattung und Verarbeitung und kaum noch im Klang ! Außer natürlich bei all jenen, die den Preis noch allen Ernstes mit dem Klang rechtfertigen wollen.


mittlerweile glaube ich, dass du recht hast. ich habe den Ediroll U-1G oder wie es heisst und Topklang. Der gance Quatsch mit V-DAC (250 €) und anderen noch teuren Wandlern ist völliger Blödsinn. Die Wandlerchips selbst kosten wahrscheinlich 5 € und werden nun hübsch verpackt. Insofern belibe ich bei meiner Karte.


mx333 schrieb:

P.S.: Esenziell für die nutzung ist, dass die treiber den PC-standby-überleben. aber wenn es standard Vista-Treiber von Microsoft sind, dann müsste alles laufen, oder?


Schau dich mal um, Vista macht gerade in Sachen Audio andauernd irgendwelche Probleme !
Aber eben auch nicht nur da.


mx333 schrieb:

Ich hatte nämlich mit jede menge probleme mit soundkarten von M-Audio und anderen. Diese hatten grottenschlechte Treiber.


ich bleibe bei meiner USB-Karte. Ich glaube, die ist einer der wenigen, die mit vista keine Probleme macht. Denn die Treiber/die Karte ist gerade vor 2-3 Monaten rausgekommen. Also ich ziehe mich aus diesem Thread zurück mit der Gewissheit, dass kein V-DAC für 250 € notwendig ist und ich das optimale System habe: keine Standby-Probleme, brillianter Sound und 99,- € für einen 24Bit/96 khz sub interface ausgegeben. ciao.







Grüße

EDIT FloGatt: HF-Code repariert.


[Beitrag von FloGatt am 23. Jun 2009, 20:16 bearbeitet]
kilianwin
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 23. Jun 2009, 19:13
und ich bleibe bei meinem ESI U24XL.
Eins noch: Ich finde ja, dass Apple Computer per Werk ganz gute (miniklinke) Audioausgabe haben. Kann das jemand bestätigen?
Irae
Stammgast
#22 erstellt: 23. Jun 2009, 20:49
killawin,

Qualität ist akzeptabel für unterwegs (besser als IPod ), um die Zeit bis zu einem richtigen Interface zu überbrücken.
rstorch
Inventar
#23 erstellt: 23. Jun 2009, 22:32

Accuphase_Lover schrieb:

Die Audiointerfaces unterscheiden sich primär in Ausstattung und Verarbeitung und kaum noch im Klang !


Da bin ich anderer Meinung. Mit einem befreundeten Studio testeten wir DA Wandler mit USB oder Firewirekarte von Apogee, Mytek, Benchmark und Weiss. Sie klangen alle unterschiedlich. Alle auf sehr hohem Niveau, aber mit erkennbaren feinen Unterschieden.
kilianwin
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 24. Jun 2009, 08:19
beschreibt doch mal die "feinen Unterschiede".. ich denke, man braucht viel Hörzeit um dann tatsächlich sagen zu können, dass einem das eine Gerät besser gefällt als das andere.
Irae
Stammgast
#25 erstellt: 24. Jun 2009, 13:57
Beschreiben ist wieder so subjektiv...

Also Messwerte sind zumindest objektiv.
Unterschiede wären ansonsten linearer Frequenzgang (auch wenn es geringe Unterschiede sind).
Im Vergleich zu meiner alten M-Audio haben die neuen eine kleinere und somit schärfere Bühne.
kilianwin
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 24. Jun 2009, 14:01
Hm, ja welche Messergebnisse kann man denn heranziehen? Ich bezweifle ja immer dass die minimalsten Unterschiede im Frequenzgang die Klangcharakteristik entscheidend beeinflussen. Kann man die Verzerrung noch messen? S/R Abstand ist ja eh immer riesig, oder?
Irae
Stammgast
#27 erstellt: 24. Jun 2009, 17:47
Also prinzipiell hast du schon recht, man sollte da sehr skeptisch sein.

Die Linearität des Frequenzganges hört man vermutlich ab einem bestimmten Bereich nicht mehr so sehr. Verglichen mit manchen Gamer Karten dürfte der Unterschied jedoch wahrnehmbar sein (wobei die genaue Ursache trotzdem anders sein kann).

Grundsätzlich gilt natürlich abnehmender Grenznutzen.

Die M-Audio war damals schon ok, aber die Bühnenabbildung war doch ziemlich anders im Vergleich zu meinen jetzigen (korrelierte im Nachhinein auch mit den Ergebnissen von SoundOnSound.com).

Ansonsten hatte ich noch für meine K&H O410 einen AD/DA gekauft, welcher im direkten vergleich zu meinem Mehrkanal interface etwas besser die Höhen auflöst/differenziert (kann aber auch am besseren Vorverstärker liegen).

Grundsätzlich würde ich aber keine Geräte von HiFi-Herstellern kaufen.

Ansonsten bei Gearslutz gibt es einige Wandler Vergleiche. Da kann dann jeder entscheiden was ihm persönlich besser gefällt oder ob er überhaupt Unterschiede hört.
Beispielsweise Behringer gegen Lynx Aurora. Wobei natürlich der klassische Fall auftrat, dass die Mehrheit das Behringer Ding mochte.
Die Leute fanden es dynamischer und besser in den Höhen.

Die Messung zeigte dann, dass Behringer einfach mehr Verzerrungen produzierte (dynamischer) und überzogene Höhen hatte.

Deswegen muss man sowas immer mit Vorsicht genießen.
Mir hat der Test gezeigt, dass ich für mich die richtige Entscheidung getroffen habe mit meinen Wandlern.

Irgendwann werd ich mir wenn es sich ergibt, noch einen Mytek oder Lavry oder Prism gönnen aber das hat viel Zeit.

P.S. Das mit den Messwerten war eher dazu gedacht um es objektiv von Kabelklang und ähnlichem abheben zu können. Ob es hörbar ist muss jeder selbst beurteilen. Bringt ja nichts, wenn man einen teuren Wandler hat aber keinen Unterschied hört oder es nicht zu schätzen weiß.



[Beitrag von Irae am 24. Jun 2009, 17:50 bearbeitet]
rstorch
Inventar
#28 erstellt: 24. Jun 2009, 19:13

Irae schrieb:


Ansonsten bei Gearslutz gibt es einige Wandler Vergleiche. Da kann dann jeder entscheiden was ihm persönlich besser gefällt oder ob er überhaupt Unterschiede hört.
Beispielsweise Behringer gegen Lynx Aurora. Wobei natürlich der klassische Fall auftrat, dass die Mehrheit das Behringer Ding mochte.
Die Leute fanden es dynamischer und besser in den Höhen.

Die Messung zeigte dann, dass Behringer einfach mehr Verzerrungen produzierte (dynamischer) und überzogene Höhen hatte.

Deswegen muss man sowas immer mit Vorsicht genießen.



So ist es. Wandler, die im ersten Moment auffallend dynamischer wirken, sind immer noch mal genauer zu checken, woran das liegt.


Irgendwann werd ich mir wenn es sich ergibt, noch einen Mytek oder Lavry oder Prism gönnen aber das hat viel Zeit.


Dann teste auch mal einen Meitner ADC8 MK IV. Gerade hat ein Mastering Studio in Hannover Lavry, DAD, Prism Sound Cranesong und EMM Labs verglichen. Dabei gefiel der EMM Labs am besten.
Accuphase_Lover
Inventar
#29 erstellt: 24. Jun 2009, 23:23

Irae schrieb:

Beispielsweise Behringer gegen Lynx Aurora.


Behringer vs. Lynx ?


Irae schrieb:

Wobei natürlich der klassische Fall auftrat, dass die Mehrheit das Behringer Ding mochte.
Die Leute fanden es dynamischer und besser in den Höhen.

Die Messung zeigte dann, dass Behringer einfach mehr Verzerrungen produzierte (dynamischer) und überzogene Höhen hatte.


Ähnliche Geschichten gibt es oft im HiFi-Bereich, gerade auch bei HighEnd.

Der Röhrenhype beispielsweise !
Ich bin mal so frei, den Röhrenkult als Hype zu bezeichnen.



Irae schrieb:

Ob es hörbar ist muss jeder selbst beurteilen. Bringt ja nichts, wenn man einen teuren Wandler hat aber keinen Unterschied hört oder es nicht zu schätzen weiß.


Es ist wie mit Wein und ein paar anderen Sachen, oftmals minimale Unterschiede werden benutzt um horrende Preisunterschiede zu rechtfertigen.

Wenn ich mehrere 100% mehr zahle, erwarte ich sehr deutliche Unterschiede, da auch der Preis sehr deutlich unterschiedlich ist !

Warren Buffet mag das anders sehen !
Irae
Stammgast
#31 erstellt: 25. Jun 2009, 09:08
merkwürdiges Forum...

Wenn ich jetzt quote mache funktioniert es nicht, aber wenn ich den Beitrag dann nochmals quote geht es wieder.


[Beitrag von Irae am 25. Jun 2009, 13:08 bearbeitet]
Irae
Stammgast
#32 erstellt: 25. Jun 2009, 13:07

Accuphase_Lover schrieb:
Wenn ich mehrere 100% mehr zahle, erwarte ich sehr deutliche Unterschiede, da auch der Preis sehr deutlich unterschiedlich ist



Irae schrieb:
Grundsätzlich gilt natürlich abnehmender Grenznutzen.


Ist doch in vielen Bereichen so, um wieder einen blöden Autovergleich zu bringen. Die letzten Bruchteile von Sekunden bei einem Rennwagen werden meist sehr teuer bezahlt.

Aber mal im ernst ist es plausibel eine O410 mit einer Behringer oder M-Audio zu betreiben ?
Deswegen wird aber die ganze Musik wohl so teuer sein, weil die in den Studios zu viel Geld für überteuerte Hardware mit abnehmendem Grenznutzen bezahlt wird.
kilianwin
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 25. Jun 2009, 15:01
Ich denke immer, das equipment sollte zusammen passen. Macht halt keinen Sinn sündhaft teure Komponenten mit billig Schrott zu betreiben. Meistens ziehen teure Anschaffungen dann anderen nach sich, weil man sich den klang nicht wieder versauen will. Was in der Gessamtheit dann dabei herauskommt ist sehr individuell.
Dennoch denke ich, dass das Geld in Lautsprechern fast am besten angelegt ist. Aber wenn man erst mal ne O410 hat, muss auch der Rest stimmen. Immerhin Geld für den Amp gespart.
BarFly
Stammgast
#34 erstellt: 26. Jun 2009, 08:23
Hallo,


Irae schrieb:

Accuphase_Lover schrieb:
Wenn ich mehrere 100% mehr zahle, erwarte ich sehr deutliche Unterschiede, da auch der Preis sehr deutlich unterschiedlich ist



Irae schrieb:
Grundsätzlich gilt natürlich abnehmender Grenznutzen.


Ist doch in vielen Bereichen so, um wieder einen blöden Autovergleich zu bringen. Die letzten Bruchteile von Sekunden bei einem Rennwagen werden meist sehr teuer bezahlt.


du bekommst dann aber auch eine objektive, d. h. messbare Verbesserung.
Ausserdem - eine Verbesserung in den Messwerten heißt noch lange nicht, das es im Ohr bzw. genauer, vom Hirn auch als 'besser' verarbeitet wird. Das Ohr ist deutlich weniger empfindlich, als die Messinstrumente.
Beim Auto gilt das auch für den berühmten 'Popometer'



Aber mal im ernst ist es plausibel eine O410 mit einer Behringer oder M-Audio zu betreiben ?


Warum nicht? Der mit Abstand grösste Teil des Klangs wird sowieso von Lautsprechern und Raumakustik bestimmt.



Deswegen wird aber die ganze Musik wohl so teuer sein, weil die in den Studios zu viel Geld für überteuerte Hardware mit abnehmendem Grenznutzen bezahlt wird. ;)


Pöse, pöse
Irae
Stammgast
#35 erstellt: 26. Jun 2009, 11:07

BarFly schrieb:
du bekommst dann aber auch eine objektive, d. h. messbare Verbesserung.
Ausserdem - eine Verbesserung in den Messwerten heißt noch lange nicht, das es im Ohr bzw. genauer, vom Hirn auch als 'besser' verarbeitet wird. Das Ohr ist deutlich weniger empfindlich, als die Messinstrumente.



Irae schrieb:
P.S. Das mit den Messwerten war eher dazu gedacht um es objektiv von Kabelklang und ähnlichem abheben zu können. Ob es hörbar ist muss jeder selbst beurteilen. Bringt ja nichts, wenn man einen teuren Wandler hat aber keinen Unterschied hört oder es nicht zu schätzen weiß.



Situation ist bekannt, ich habe gesagt man muss sehen ob man die Änderung der Messwerte hört. Messwerte sind aber trotzdem besser als reiner Glaube a la Kabelklang.


BarFly schrieb:
Der mit Abstand grösste Teil des Klangs wird sowieso von Lautsprechern und Raumakustik bestimmt.


Diesen Spruch hört man auch schon zum n-ten mal. Außer im Voodoo Forum ist diese Tatsache aber denke ich bekannt.
Ich habe hier nie eine Prioritätenkette aufgestellt und gesagt der AD/DA ist wichtiger als irgendwas.
Jeder wird doch in der Lage sein diese Entscheidung für sich selbst zu treffen.

Wenn du mit deiner M-Audio glücklich bist ist doch alles in Ordnung. Zumal ich denke es wäre nicht sinnvoll, bei dir eine preislich aufwändigere Lösung in Betracht zu ziehen. Insofern passt die Anlage schon gut zusammen.
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