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Projekt: Einsteigeranlage mal ganz anders

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CarstenO
Inventar
#1 erstellt: 25. Dez 2007, 07:58
Guten Morgen zusammen,

wenn es um das Thema "Einsteigeranlage in Stereo" geht, lauten die Kaufempfehlungen bis 500 EUR meist Pianocraft E 410 von Yamaha und preislich darüber folgen dann Denons 500er mit Wharfedale, Canton, Heco, Nubert usw.

Preislich enden diese Systeme dann zwischen 800 und 1000 EUR. Nachdem ich mir für kleines Geld die Pro-Ject Pre Box (dazu habe ich schon berichtet) geschnappt hatte, kam mir die Idee, ein "anderes" System damit aufzubauen.

Ein älterer Onkyo CD-Player ist noch vorhanden. Dieser ist auch mechanisch noch ganz gut in Schuss. Aber wie macht sich das 90er-Jahre-Modelle klanglich? Im Vergleich zu meinem Multiformatplayer von Denon schneidet er in der CD-Wiedergabe noch recht gut ab. Aber bereits gegen einen Creek EVO oder gar den Creek CD 50II sieht er keinen Stich. So hat er im neuen aufzubauenden System keine Chance. Aber gab es da nicht ´was von Behringer zu 129,00 EUR? Genau. Der Ultramatch SRC 2496. Formatkonverter, Copy-Bit-Killer und A-/D-/D-/A-Wandler. Im direkten Vergleich des Onkyo DX-6920 mit und ohne Ultramatch bekamen alle Instrumente und Sänger (XRCD Best Audiophile Voices) einen festen Platz, wenn extern gewandelt wurde. Im Vergleich zum Creek EVO CD war das Klangbild schlanker, weniger schön "verspielt". Im Tiefbass fehlte es an Punch. Das hat der Onkyo-Player mit seinem bordeigenen Wandler auch nicht gehabt. (Ist es das Laufwerk?) Anders als bei vielen Behringer-Geräten hält sich das Rauschen des Ultramatch SRC 2496 in Grenzen. Ob die zeitweise vernommenen Verzerrungen bei lauten Gesangspassagen (Jane Monheit "Over The Rainbow") der CD, dem Wandler oder einem übersteuerten Verstärkereingang zuzuschreiben sind, müsste ich auch noch ermitteln.

Gehört habe ich mit 44.1 kHz und 16 Bit Wortbreite. Das schreibe ich deshalb, weil sich beim Wechsel auf, bzw. Kombination höheren Abtastraten und Wortbreiten minimale Klangunterschiede ergaben. Dazu später mehr.

So, die Quelle steht. Ich setze jetzt erst einmal voraus, dass das CD-Laufwerk nicht so einen großen Einfluss auf den Gesamtklang hat, wie Wandler, Vorstufe und ... Aktivboxen!



Hierzu habe ich mich an Heiligabend in die entspannte Atmosphäre eines Musikalienhändlers begeben und Nahfeldmonitore Probe gehört. In die engere Wahl kamen der ADAM A-7 (790,00 EUR) und der Prodipe Pro 5 (299,00 EUR). Da ich bereits eine "Hauptanlage" besitze, fiel die Wahl aus finanziellen Gründen auf den Prodipe Pro 5. Zu Hause fiel dieser allerdings zunächst sein deutliches Grundrauschen und leichtes Brummen(Eingänge frei) auf. Das enttäuscht. Oder kann man zu diesem Preis von einem "Made In China"-Produkt nicht mehr erwarten?



Die Suche geht weiter nach einem "HiFi-tauglichen" Nahfeldmonitor ...

Ein frohes Fest wünscht

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 25. Dez 2007, 18:13 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#2 erstellt: 25. Dez 2007, 08:41
Hallo Carsten,

das Rauschen der Prodipe, bei welchem Hörabstand macht sich das bemerkbar? Nur wenn man das Ohr direkt an den HT hält oder auch bei größeren Distanzen?

Die Tascam VL-A5 oder Fostex PM-05 MKII waren nix für Dich?

Zum Behringer würde man sich eine kleinere, optisch dezentere Alternative wünschen. Wie wär's mit einem älteren Audio Alchemy DAC-in-the-Box?
Hier wäre einer - wobei das angesichts des damaligen Neupreises iHv 600,- DM eigentlich schon zu teuer ist.
Obwohl mAn der CDP auch ohne Unterstützung "klingen" dürfte...

Grüße

Frank


[Beitrag von Hüb' am 25. Dez 2007, 08:42 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#3 erstellt: 25. Dez 2007, 11:09
Hallo Frank,

vielen Dank für Deinen konstruktiven Beitrag.

Die Fostex PM-05 Mk II fiel beim gestrigen Hörvergleich wegen ihrer inhomogenen Spielweise heraus. Die Tascam ginge schon eher, spielt jedoch nicht so geschlossen wie die Prodipe.

Das Rauschen ist bei 2,20 m Entfernung zu hören. Um das Brummen hören zu können, muss ich auf 1 m an den Lautsprecher heran gehen. Das Rauschen reicht aus, um Details verschwinden zu lassen.

Das Thema "D-/A-Wandler, CD-Player und Klangunterschiede" ist ja ein beliebtes Thema. Der DAC-In-The-Box war vor vielen Jahren für 600 DM sicher ein Geheimtipp, z.B. in Verbindung mit dem Radio-Shack-, Akai- oder Grundig-CD-Porti. Du kennst meine Ansicht zum Fortschritt von CD-Playern und deren Wandlern, bzw. Ausgangsstufen. Der Behringer Ultramatch SRC 2496 kann auch nach meinen heute bereits gesammelten Hörerfahrungen als gesetzt gelten. Der DAC von Audio Alchemy konnte damals schon meinen Fine Arts CD 904 nicht toppen.

Die Unterschiede zwischen dem CD-Player "stand-alone" und mit Wandler fallen mir bei Kopfhörerbetrieb (K 240 + Creek OBH 21 SE) weniger stark auf, als mit Cambridge 540 A V2 und Mordaunt Short 902i.

Hallo zusammen,

damit wäre ich auch bei den für mich zunächst unüberschaubar wirkenden Funktionen des Behringer Ultramatch.

Ich habe mir die Betriebsarten fremd umschalten lassen und folgende Ergebnisse festgestellt, die wir im Nachgang den Betriebsarten zugeordnet haben:

44,1 kHz und 16 Bit = Sänger steht vor den Boxen, Instrumente etwas flächig dahinter
44,1 kHz und 20 Bit = Sänger steht etwas weiter hinten, weniger prägnat, gehörte aber mehr zu Band
44,1 kHz und 24 Bit = Gleiche Eigenschaften, stärker ausgeprägt
96 kHz und 24 Bit = mehr Detailtreue, Sänger wirkte etwas größer, Ortbarkeit wurde besser, Sänger wieder prägnanter, Raum wurde tiefer

Der Schritt von 44,1 kHz auf 88,2 kHz bot mir auch klanglich einen Zwischenschritt, jedoch näher an 44,1 kHz als an 96 kHz.

Der Einbauwandler des Onkyo DX-6920 sorgte für etwas "verschliffene" Konturen.

Die im Eingangspost beschriebenen Verzerrungen kann ich nun auf den übersteuerten Eingang eines Dual CV-6020 zurückführen.

Insgesamt möchte ich sagen, dass sich die 129,00 EUR für den Behringer Ultramatch SRC 2496 gelohnt haben. Klanglich liege ich mit 96 kHz und 24 Bit niveaumäßig zwischen einem Cambridge Audio Azur 540 CD-Player und einem Creek Evolution CDP. Was mich noch interessiert ist die Frage, wie sich der Einfluss eines anderen Laufwerks bemerkbar machen würde.

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 25. Dez 2007, 19:07 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#4 erstellt: 25. Dez 2007, 11:18

CarstenO schrieb:
Das Rauschen ist bei 2,20 m Entfernung zu hören. Um das Brummen hören zu können, muss ich auf 1 m an den Lautsprecher heran gehen. Das Rauschen reicht aus, um Details verschwinden zu lassen.

Das ist in der Tat heftig.
Ich würde die Teile schnellstmöglich retounieren.

Wäre interessant zu erfahren, ob es sich um ein generelles Problem oder um einen Einzelfall handelt.

Grüße

Frank
Hüb'
Inventar
#5 erstellt: 25. Dez 2007, 11:38
Hi!

Hier noch ein Tipp für einen Wandler, wenn man es funktional weniger "überladen" mag:


http://www.thomann.de/de/emu_0202_usb.htm

Ist zudem preisgünstiger und der Anschluss eines Rechners ist via USB möglich.

Grüße

Frank
CarstenO
Inventar
#6 erstellt: 25. Dez 2007, 17:24

Hüb' schrieb:
Wäre interessant zu erfahren, ob es sich um ein generelles Problem oder um einen Einzelfall handelt.


Ja, vor allem, weil sich die Prodipe für den HiFi-Bereich m.E. gut eignet.


Hüb' schrieb:
Hier noch ein Tipp für einen Wandler, wenn man es funktional weniger "überladen" mag:


Danke für den Tipp. Es handelt sich hierbei um ein Audiointerface mit Mikrophonvorstufe. Alternativen zum Behringer stammen aus meiner Kenntnis von RME (u.a. jopetz berichtete darüber) und von Apogee. Nach Jochens Beschreibung könnte der RME noch mehr aus dem CD-Player heraus holen. Er kostet auch mehr als das Dreifache.

Aber:


CarstenO schrieb:
Der Behringer Ultramatch SRC 2496 kann auch nach meinen heute bereits gesammelten Hörerfahrungen als gesetzt gelten.


Die Einstellmöglichkeiten zur Kombination aus Samplingrate und Wortbreite finde ich wichtig, um im Detail noch Einfluss auf den Klang nehmen zu können.

Ebenso sind für meinen Aufbau der CD-Player und die Vorstufe (inkl. Fernbedienung) gesetzt. Für die Auswahl des CD-Players für diese "Einsteigeranlage" - sie wird unter 1000 EUR kosten - kämen auch noch Philipse mit koaxialem Digitalausgang in Frage.

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 25. Dez 2007, 18:07 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 25. Dez 2007, 18:17
Moin Carsten,

wieder mal eine schöne Idee.

Etwas abseits vom Mainstream, gut so!

Könnte das Rauschen von der Vorstufe stammen?

Oder haben die Chinamonitore einen Pegelsteller für den Eingang, sodass du das ausschliessen kannst.

2,20m ist wirklich übel.

Das ist schon nicht mehr so richtig "Nahfeld", oder?

Bei geringerem Abstand sind die LS dann völlig unbrauchbar?

Gruss, Jens
CarstenO
Inventar
#8 erstellt: 25. Dez 2007, 18:36
Hallo Jens,

danke für´s Lob. Den Mainstream gibt es in jedem zweiten Beitrag.


rorenoren schrieb:
Könnte das Rauschen von der Vorstufe stammen?


Nein.


CarstenO schrieb:
Zu Hause fiel dieser allerdings zunächst sein deutliches Grundrauschen und leichtes Brummen(Eingänge frei) auf.


Bericht zur Pre Box hier:

http://www.hifi-foru...m_id=100&thread=1054


rorenoren schrieb:
Oder haben die Chinamonitore einen Pegelsteller für den Eingang, sodass du das ausschliessen kannst.


Die Monitore haben einen Pegelsteller. Das Rauschen und Brummen wird dadurch nicht beeinträchtigt.


rorenoren schrieb:
Bei geringerem Abstand sind die LS dann völlig unbrauchbar?


Aus meiner Sicht sind die Boxen damit sowohl für HiFi, als auch für einfachste Pro-Audio-Anwendungen unbrauchbar. Ich gehe allerdings derzeit noch von einem Einzelfall aus.

Carsten
rorenoren
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 25. Dez 2007, 18:38
Au!

"Eingänge frei" hatte ich überlesen, sorry.

Gruss, Jens
sth_
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 25. Dez 2007, 22:09

CarstenO schrieb:
Das hat der Onkyo-Player mit seinem bordeigenen Wandler auch nicht gehabt. (Ist es das Laufwerk?)

Liegt mit Sicherheit nicht am Laufwerk. Wenn ein Laufwerk dazu neigt, unkorrigierbare Lesefehler zu produzieren merkt man das normalerweise recht schnell (Störgeräusche und Aussetzer sind die Folge). Jedenfalls nichts, das die Klangcharakteristik eines Geräts verändert - für sowas ist die Ursache in der Tat in den Wandlern zu suchen.


CarstenO schrieb:
44,1 kHz und 16 Bit = Sänger steht vor den Boxen, Instrumente etwas flächig dahinter
44,1 kHz und 20 Bit = Sänger steht etwas weiter hinten, weniger prägnat, gehörte aber mehr zu Band
44,1 kHz und 24 Bit = Gleiche Eigenschaften, stärker ausgeprägt
96 kHz und 24 Bit = mehr Detailtreue, Sänger wirkte etwas größer, Ortbarkeit wurde besser, Sänger wieder prägnanter, Raum wurde tiefer

Von welcher Quelle abgespielt? CD? Dann würdest du bei bei anderen Abtastraten als einem vielfachen der Ursprungsrate Aliasingartefakte erzeugen und somit den Klang verfälschen (wenn auch nicht zwangsläufig hörbar). Die Wortbreite (16bit/20bit/24bit) sollte keinen Unterschied machen, da bei 20bit einfach jeder 16bit-Wert mal 16 genommen wird und bei 24bit jeder 16bit-Wert mal 256.

Könnte natürlich sein, dass der Ultramix über ein DSP-Programm irgendetwas hininterpoliert.
Jazzy
Inventar
#11 erstellt: 25. Dez 2007, 23:18
Schöne Idee.Alternativen zur Billigabhöre: die Powerbox von Project und den ESI Near05passiv.Ob das was wäre?
Andy2211
Inventar
#12 erstellt: 26. Dez 2007, 02:14
Hallo Carsten,


CarstenO schrieb:


44,1 kHz und 16 Bit = Sänger steht vor den Boxen, Instrumente etwas flächig dahinter
44,1 kHz und 20 Bit = Sänger steht etwas weiter hinten, weniger prägnat, gehörte aber mehr zu Band
44,1 kHz und 24 Bit = Gleiche Eigenschaften, stärker ausgeprägt
96 kHz und 24 Bit = mehr Detailtreue, Sänger wirkte etwas größer, Ortbarkeit wurde besser, Sänger wieder prägnanter, Raum wurde tiefer

Der Schritt von 44,1 kHz auf 88,2 kHz bot mir auch klanglich einen Zwischenschritt, jedoch näher an 44,1 kHz als an 96 kHz.
Carsten


Könntest du mir vielleicht mal per PM ein Bild von dem Hörraum schicken, in dem du diese Werte so gefühlt hast?

gruß Andy
CarstenO
Inventar
#13 erstellt: 26. Dez 2007, 08:18
Hallo zusammen,

wow, da kamen ja einige Reaktionen auf die Hörtestbeschreibung des Wandlers. Da es ja gerade bei Erfahrungsberichten über Digitalquellen immer sehr ausufernde Diskussionen gibt, würde ich es gerne dabei belassen.

Meine Erwartungen wurden durch den D-/A-Wandler übertroffen.

Hallo Jazzy,

vielen Dank für´s Lob. Meine ursprüngliche Idee war ja, das Projekt mit Pro-Ject auf Pre- und Power-Box basieren zu lassen. Ich durfte die Power Box an mehreren Boxen im Laden testen. An den meisten Boxen war sie einfach zu schwach. Daher wurde diese nicht zum Thema innerhalb meines Berichts. Die Entscheidung zu günstigen Aktivmonitoren ist gesetzt.

Hallo sth,

ich habe evtl. in #1 ff. offen gelassen, dass ich die Erfahrungen mit einem CD-Player Onkyo DX-6920 als Laufwerk gemacht habe. Der spielt CDs ab.

Einen schönen zweiten Weihnachtstag wünscht Euch

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 26. Dez 2007, 09:53 bearbeitet]
Irae
Stammgast
#14 erstellt: 26. Dez 2007, 16:39
Das Grundrauschen Problem der Prodipe "sollte" ein Einzelfall sein.
Also die KRK RP5 sind ja baugleich und die haben das nur in wenigen Fällen bei den sehr frühen Modellen gehabt.
Bei mir rauscht ein Hochtöner aber in 1m nicht mehr wirklich doll zu hören und der andere ist selbst bei Ohr direkt dran nicht zu hören. Ich hatte als ich mir die VXT gekauft habe mal einen Händler gefragt und der meinte das gab n Problem mit den ersten Modellen aber inzwischen sollte es das nicht mehr geben.
Ich würde nun einfach annehmen, dass es bei den Prodipe ähnlich ist.
CarstenO
Inventar
#15 erstellt: 26. Dez 2007, 17:09
Hallo Irae,

das beruhigt ja. Die KRK RP 5 hätte ich sonst auf meiner Alternativliste gehabt. Hast Du noch weitere Monitortipps parat?

Carsten
Irae
Stammgast
#16 erstellt: 26. Dez 2007, 17:33
Uh :0

naja, ich hab im Moment die RP5 als rears für Surround und die KRK VXT 6 als fronts. Es kommt halt darauf an wieviel Geld du ausgeben kannst/möchtest und ob du einen Schwerpunkt bei Musik hast. Wenn Geld keine Rolle spielt Klein und Hummel (für jede Musik). Für Klassik halt irgendwas von ADAM (leider auch nicht grad die billigsten). Elektronische Musik kann ich eher schlecht beurteilen, da mein Hörschwerpunkt definitiv nicht da liegt (wobei Monitore das generell gut können sollten). Als Allrounder hat mich halt KRK ganz schön angetan. Die RP5 sind klanglich aber vermutlich ziemlich identisch zu den Prodipe.
Ich würde vielleicht die KRK VXT 4 mal empfehlen zu hören (aber da fehlt natürlich etwas Tiefgang für den Rest sind die auch prima).
Anhören kannste dir noch Dynaudio, die sind sicher auch recht gut (konnte damals nur irgendwelche großen von Dynaudio hören aber die waren nett).

Ansonsten der Unterschied zwischen den KRK RP5 und den Prodipe sollen wohl die Magnete sein, die RP5 soll wohl noch etwas Pegelfester sein. Wirken aber bei sehr hohen Pegeln trotzdem leicht unsauber.

Also ansonsten meine Empfehlung wäre die Prodipe umtauschen gegen welche die nicht rauschen oder halt die RP5 (kosten inzwischen das gleiche etwa und ich fand sie schicker :0). Für HiFi hören zum Einstieg sind die halt wirklich toll. Wenn dir der Klang generell gefällt mal die VXT Serie anhören, dann gibt es noch wirkliche Räumlichkeit und Tiefe dazu.

P.S. Rauschen sollte man sich wirklich nicht geben, dass macht alles Kaputt hab es grad gestern gemerkt als ich die RP5 hinter mir aufgestellt habe. Ich dachte ich habe eine Brummschleife und dann stellte sich heraus das normale Summen (nicht hörbar normalerweise) hat in dem Brett auf dem sie stehen eine Resonanz erzeugt wodurch es wirklich derb dröhnte. Der Hochtöner der VXT rauscht auf maximaler Verstärkung auch ganz ordentlich aber darum sollte man möglichst die Grundverstärkung auf 0 lassen und den Rest über den Vorverstärker machen.

Grüße

Chris
CarstenO
Inventar
#17 erstellt: 27. Dez 2007, 18:22
Hallo zusammen,

auch ein weiteres Paar der Pro 5 von Prodipe konnte kein anderes Bild erzeugen. Die Auswahl des Aktivmonitors scheint zunächst dennoch getroffen: Behringer Truth 2031 A.

Warum schon wieder Mainstream?

1. Der 2031 A kostet nur 339,00 EUR pro Paar.
2. Mit 8- und 1-Zoll-Bestückung inklusive Ortsanpassung eignet er sich für Räume zwischen 15 und 30 qm.
3. Er gewann meinen Hörvergleich gegen Prodipe Pro 5, Prodipe Pro 8, Yamaha HS-80.



Was macht die klanglichen Eigenschaften des Behringer Truth 2031 A aus?

Mit der Zusammenfassung beginnend, empfinde ich den 2031 A recht hifi-mäßig abgestimmt. Ob dies im Studio hilfreich oder schädlich ist, hängt bestimmt auch von der Erfahrung des Mannes am Pult ab.

Im Einzelnen. Ein präziser Baßbereich bildet die Grundlage. Dieser spielt auch in einer Rigips-Umgebung noch ehrlich (dank Roomcompensation). Sängerinnen und Sänger wirken zwar recht groß, aber räumlich immer noch ordentlich abgegrenzt. Anders als bei vielen Abhörmonitoren "sägt" der Präsenzbereich nicht und Gesang kommt nicht durch die Zähne, sondern aus offenem Mund. Der Hochton kommt (trotz Metallkalotte) angenehm und recht detailliert.

Im Gegensatz zu anderen 8- plus 1-Zoll-Aktivlingen unter 400 EUR spielen beide Treiber gut zusammen. Ich habe nicht den Eindruck, ein Präsenzloch hinsichtlich Amplitude und Abstrahlung vorzufinden.

Ob der Truth 2031 A noch ein wirklicher Nahfeldmonitor ist, möchte mal dahin gestellt lassen. Das Klangbild ist auch bei 4 Metern Hörabstand noch unverändert. Das betrifft auch die tolle Ortbarkeit von Einzelinstrumenten.

Unter HiFi-Gesichtspunkten finde ich einen neutral abgestimmten Lautsprecher vor. Ich konnte mit meinen Musikbeispielen (Jeremy Davenport, Jeanie Bryson, beide Telarc, beide je 7,99 EUR) keine Verfärbungen aufspüren. Die Wiedergabe wirkt unspektakulär entspannt, aber nicht lahm. Die Aufnahme wird nicht seziert, sondern als Ganzes serviert.

Die Endstufen arbeiten bis zu recht hohen Pegeln (mehr als ich sonst höre) praktisch verzerrungsfrei. Die Lautsprecherchassis folgen dem wohl gerne. Gehört habe ich in einem 32 qm großen Raum.

Tja, zum Preis-/Leistungsverhältnis müsste ich ja mal die Experten befragen:

"Liebe HiFi-Boxenhersteller!

Habt Ihr schon einmal diese Boxen von Behringer gehört? Oder die konzeptionell Euren HiFi-Boxen ähnlichen Truth 2031 P? Warum muss ich bei Euch so viel mehr Geld für ein vergleichbares Klangerlebnis bezahlen?

Und: Warum geht Ihr nicht wieder an bezahlbare Aktivboxen heran?

Gruß, CarstenO"


Dafür:

Bravo, Behringer!

Wo ist das Haar in der Suppe?

Leider empfangen meine Truth 2031 A einwandfrei ... Radio! Und sie brummen dabei! Im Laden liefen (exakt) diese Boxen absolut rauscharm und ohne (immerhin deutschsprachigen) Radioempfang.

Hier wäre ich für jeden Tipp dankbar, der den Radioempfang lediglich auf dafür vorgesehene Geräte beschränkt. Liegt es am 2100 m entfernten DVB-T-Mast?

Der Händler, von dem ich die Boxen habe, kümmert sich.

Fazit:

Unter der Voraussetzung, dass die Monitore störungsfrei werden, lautet meine Einsteigerempfehlung:

- CD-Player mit Digitalausgang, Trödelmarkt um 20,00 EUR
- D-/A-Wandler Behringer Ultramatch SRC 2496, Thomann/Music Store/Musik Produktiv/Professional Equipment um 130 EUR
- Vorstufe Pro-Ject Pre Box, MediaMarkt/Saturn um 230 EUR
- Aktivboxen Behringer Truth 2031 A, Thomann/Music Store/Musik Produktiv/Professional Equipment um 340 EUR
- Optisches Digitalkabel, z.B. Oehlbach, um 25 EUR
- Cinchkabel, z.B. Oehlbach NF 1, um 25 EUR
- Cinch-/Klinke-Kabel, z.B. Proel, Klotz, um 50 EUR

Summe: 820,00 EUR, zzgl. Lautsprecherständer für etwa 100 EUR/Paar

Allen, die auf den Geschmack gekommen sind, wünsche ich viel Spass beim Sammeln weiterer Hörerfahrungen!

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 27. Dez 2007, 20:51 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#18 erstellt: 28. Dez 2007, 08:22
Guten Morgen zusammen,

einige Anfragen betrafen diesen Teil:


CarstenO schrieb:
Unter der Voraussetzung, dass die Monitore störungsfrei werden, lautet meine Einsteigerempfehlung:

- CD-Player mit Digitalausgang, Trödelmarkt um 20,00 EUR


Hier wurde die Frage gestellt, ob denn zwecks MP-3-Wiedergabe auch ein DVD-Player eingesetzt werden könne. Ich denke, den größten Einfluss auf den Gesamtklang haben eher D-/A-Wandler, Vorstufe und Aktivboxen. Daher sollte auch der DVD-Player gehen. Wichtig wäre es vorher zu prüfen, ob MP-3-Titel auch in PCM am Digitalausgang ausgegeben werden.

Ich selbst werde den Philips DVP 3142 (zur Zeit überall zwischen 44 und 59 EUR zu haben) in meiner Einsteigerkette testen, sobald die Monitore einwandfrei laufen.

Carsten
Jazzy
Inventar
#19 erstellt: 28. Dez 2007, 19:03
Schöner Bericht!Nun wird es wohl auch Zeit,deine erste Signatur zu relativieren.
CarstenO
Inventar
#20 erstellt: 28. Dez 2007, 19:21

Jazzy schrieb:
Nun wird es wohl auch Zeit,deine erste Signatur zu relativieren.


Hallo Jazzy,

danke für´s Lob. Die Signatur ist ja ein Zitat, dessen Inhalt ich zu großen Teilen unterstütze. Außer: Die Verheiratung von Klangqualität und Preis. Nicht jedes Abspielgerät bringt mit einem vergleichsweise höheren Preis auch eine Qualitätssteigerung mit. Gleiches gilt m.E. auch für Verstärker und Lautsprecher.

Meine Interpretation bleibt die, dass ich der Quelle mindestens die Aufmerksamkeit widme, die ich auch Verstärkern und Lautsprechern zukommen lasse.

Aber vielleicht wäre dies ein Kompromiss:

"Man sollte viel Aufmerksamkeit auf die Auswahl der Signalquelle richten."

Gruß und guten Rutsch ins Neue Jahr

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 28. Dez 2007, 19:23 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#21 erstellt: 29. Dez 2007, 22:26
Ja,alles klar
Dann auch von mir einen guten Rutsch!
KK76
Stammgast
#22 erstellt: 31. Dez 2007, 16:18
Hallo Carsten,
ich wollte dir auch für deine Mühe danken .
Den Behri werde ich in meine kleine Anlage einbinden und testen. Bin mal gespannt.
Da ich nicht so mit der Klangpräzision deiner Monitore und Erfahrung ausgestattet bin, war es für mich wichtig die verschiedenen Einstellungen als Test zu lesen.
Super

Guten Rutsch euch allen
CarstenO
Inventar
#23 erstellt: 31. Dez 2007, 16:36
Wow, danke für Dein Lob!

Die Einstellungen am Behringer habe ich nicht an den Monitoren, sondern an der Kombi Mordaunt Short Avant 902i an Cambridge Azur 540 A V2 ausprobiert.

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 31. Dez 2007, 16:38 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#24 erstellt: 01. Jan 2008, 10:52

CarstenO schrieb:
Ich selbst werde den Philips DVP 3142 (zur Zeit überall zwischen 44 und 59 EUR zu haben) in meiner Einsteigerkette testen, sobald die Monitore einwandfrei laufen.


Frohes neues Jahr und guten Morgen zusammen!

Mir hat die Frage nach dem Einfluss des Laufwerkes auf den Klang nun doch keine Ruhe gelassen. So habe ich an den optischen Eingang des Behringer Ultramatch den Onkyo-Player und an den koaxialen Eingang den Philips DVP 3142 angeschlossen. So hatte ich ohne Pegelunterschiede eine Umschaltmöglichkeit.

"Abgehört" habe ich mit dem o.g. Cambridge-Verstärker und sowohl mit den Avant 902i-, als auch mit den Castle Richmond-Boxen. Letztere helfen mir gut bei der Feststellung von räumlicher Tiefe, Ausklingen von Ereignissen und quellenseitigen Verzerrungen. (Ich glaube, die betonen die Mitten etwas ...)

Tja ... kleinere Unterschiede hörte ich da schon heraus. Beim DVD-Player hatte ich den Eindruck, ein minimalst rauheres Klangbild zu bekommen. Das oben beschriebene leicht schlanke Klangbild (im Vergleich zum Creek-Player) würde ich nun definitiv auf den Wandler zurückführen, aber nicht als wirklich schlechter bezeichnen.

Ob der kleine Unterschied nun seine Ursache im Zuspieler, in der Verkabelung oder in der internen Verarbeitung unterschiedlicher Eingangsmodi im Wandler hat, kann ich nicht beurteilen.

Fazit dieses Versuchs:

Auch ein DVD-Player kann in der "Alternativen Einsteigeranlage" gute Dienste leisten.

Gruß, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 01. Jan 2008, 11:04 bearbeitet]
sth_
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 01. Jan 2008, 15:51

CarstenO schrieb:
Mir hat die Frage nach dem Einfluss des Laufwerkes auf den Klang nun doch keine Ruhe gelassen.

Könnte relativ einfache Gründe haben: Im PC-Soundkarten-Bereich gibt es billige Chips (meist bei Onboard-Lösungen oder günstigen Soundkarten), welche kein bitgenaues Digitalsignal ausgeben können. Desweiteren resamplen viele dieser Chips generell sämtliche Signale auf 48khz (selbst die Audigy2 sofern der DSP zum Zuge kommt). Dieses "krumme" Resampling ist, zumindest bei billigen Lösungen, hörbar.

Da in vielen CD/DVD-Playern dieselben Komponenten verbaut werden wie in PC-Lösungen wollte ich das nur kurz einwerfen.
CarstenO
Inventar
#26 erstellt: 01. Jan 2008, 15:55
Hallo sth,

vielen Dank für Deine Information.

Ich denke, die Frage, ob ein DVD-Player auch als Zuspieler für diese Kette dienen könnte, ist damit hinreichend beantwortet.

Carsten
sth_
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 01. Jan 2008, 19:07

CarstenO schrieb:
Ich denke, die Frage, ob ein DVD-Player auch als Zuspieler für diese Kette dienen könnte, ist damit hinreichend beantwortet.

Kommt halt immer auf den DVD-Player an
Ist wie bei den PC-Soundkarten: Eine M-Audio Delta 24/96 kann zum Beispiel auch problemlos nativ 44khz ohne Resampling ausgeben. Hier kann man sogar im Treiber sehen, welche Samplingrate gerade auf der Karte nativ läuft bzw. kann diese auch erzwingen.
CarstenO
Inventar
#28 erstellt: 01. Jan 2008, 19:32
Ja sth, das mag sein. Die Taktrate von PC-Soundkarten soll hier aber nicht das Thema sein. Sorry.

Vielleicht eher hier unter PC & HiFi:

http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browse&forum_id=54

Gruß, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 01. Jan 2008, 19:34 bearbeitet]
sth_
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 02. Jan 2008, 03:31

CarstenO schrieb:
Ja sth, das mag sein. Die Taktrate von PC-Soundkarten soll hier aber nicht das Thema sein. Sorry.

Du hast nicht verstanden worauf ich hinauswollte, aber auch egal...
CarstenO
Inventar
#30 erstellt: 02. Jan 2008, 07:36
Guten Morgen zusammen,

in der Zeit des Wartens auf den Austausch der Behringer Truth 2031 A habe ich mich mit der Verkabelung beschäftigt. Da mir bekannt ist, an welcher Seite ein Lötkolben heiß wird, habe ich mich für Eigenbau entschieden. Bei den erforderlichen Kabellängen spare ich bis zu 75 % im Vergleich zum Fertigkauf.

Da auf Grund der Kabellänge von 7 Metern zwischen Rack und Lautsprecherstandort mein heißgeliebtes, aber ungeschirmtes Kimber-Kabel nicht in Betracht kommt, habe ich mich auf die Beratung eines Studioausstatters verlassen.

Dieser empfahl mir die Verkabelung mit MTI.

http://www.m-t-i.de/index.php

Komplettpreis für das Material (2 x 7 m): 18,00 EUR

Als XLR-Stecker wählte ich die einfache Variante von Neutrik,



als Cinch-Stecker die guten alten Monacors.



Für die Verbindung zwischen Behringer Ultramatch und Pro-Ject Pre Box entschied ich mich für eine komplette Monacor-Lösung. Grund: Das Zeug (XLR-Stecker, Kabel, Cinch-Stecker) lag noch in der Bastelkiste.

Komplettpreis: 8,00 EUR



Diese Verbindung wird diejenige sein, in der ich wegen ihrer Kürze Kabelexperimente anstellen werde.

Die Verbindung zwischen Onkyo DX-6920 und Behringer Ultramatch stellt ein Standard-Opto-Kabel her, was ´mal bei einem Mini-Disc-Recorder beigepackt war.

Gruß, Carsten

p.s.: Wenn ich mal wieder Lust auf´s Kabellöten habe, erstelle ich mit den MTI-Strippen ein Cinch-Kabel und vergleiche es dann mit Kimber, Oehlbach, van den Hul und QED. So viel vorweg: Die MTI-Strippe ist verdammt gut!

Den Vergleich beschreibe ich dann (natürlich) unter Voodoo/Zubehör.


[Beitrag von CarstenO am 02. Jan 2008, 15:43 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#31 erstellt: 02. Jan 2008, 19:10
Die Idee ist doch mal klasse.8)

Falls jemand sowas ähnliches aufbauen will und nicht die besagte Pre-Box hat, hier noch eine preisgünstige Alternative für den Vorverstärker:
http://www.behringer.com/MON800/index.cfm?lang=GER
Kostenpunkt ca. 60 oder so die Ecke.

Den Onkyo habe ich auch :). Die Sache mit der weniger "scharfen" Räumlichkeit war mir auch schon aufgefallen, mit der Aureon Sky kann er analog nicht ganz mithalten. Hat garantiert noch etwas Tuningpotential im Bereich der Digital-Stromversorgung, C911 (220µ) würde ich z.B. glatt mal durch 1000µ oder 2200µ ersetzen, je nach Platz (78er sind prima Rauschgeneratoren). Für genauere Untersuchungen müßte man wohl die +5V am als CMOS-Oszillator verwendeten 74HCU04 mit Oszi angucken.

Als alternative Monitore würde ich noch die Event TR-6 vorschlagen (400 das Paar).

Was die Radioproblematik bei Behringer angeht, so gibt offenbar das 7-Meter-Kabel eine recht gute MW-Antenne ab, den Rest besorgt die nichtlineare gm der verbauten Bipolar-OPs (vermutlich 4580er oder 5532er). Hier müßte man sich mal die Schaltung ansehen; vielleicht tun's schon ein paar pF zwischen invertierenden und nichtinvertierendem Eingang.
CarstenO
Inventar
#32 erstellt: 02. Jan 2008, 19:23
Hallo audiophilanthrop!


audiophilanthrop schrieb:
Die Idee ist doch mal klasse.


Vielen Dank für´s Lob auch an Dich.


audiophilanthrop schrieb:
Was die Radioproblematik bei Behringer angeht, so gibt offenbar das 7-Meter-Kabel eine recht gute MW-Antenne ab,


Der Radioempfang ändert sich auch mit offenen Eingängen an den Monitoren nicht. Die Kabelstrecke hat also keinen Einfluss darauf.

Behringer hat sich bereits des Problems angenommen und hat mir für Januar eine Lösung versprochen. Insofern bleibt die Auswahl bei den Truth 2031 A.

Die Event TR-6 habe ich auch gehört und für gut befunden.

Ein Tuning des Onkyo DX-6920 ist bestimmt möglich. Das könnte z.B. hier besprochen werden:

http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browse&forum_id=83

Der Player dient in meinem Aufbau nur als Laufwerk und wäre auch durch andere Geräte ersetzbar. Siehe oben.

Danke für die Tipps.

Gruß, Carsten
ukw
Inventar
#33 erstellt: 05. Jan 2008, 22:53
Hab den Thread bis jetzt ehr überflogen als studiert.

2 Dinge: das Dithering muss passen - sonst rauscht es.
Bei mir steht der Dither auf 20 Bit (mit Lichtleiter / Toslink) dem DEQ 2496 digital zugespielt.

Desweiteren solltest Du auf symmetrische Kabel setzen.

Meine 2030A rauschen nicht und empfangen keine Mittelwellensender. Allerdings wohne ich auch nicht unmittelbar an einem Sender.
audiophilanthrop
Inventar
#34 erstellt: 06. Jan 2008, 01:15

ukw schrieb:

Desweiteren solltest Du auf symmetrische Kabel setzen.

Wäre eigentlich gerade bei der Entfernung keine schlechte Idee, aber nicht mit einem der genannten Vorverstärker machbar. Günstiger Mixer/Pre mit symmetrischen Ausgängen, hmm. Die von Behringer haben sowas schon mal nicht.
CarstenO
Inventar
#35 erstellt: 06. Jan 2008, 07:46
Guten Morgen ukw und audiophilanthrop,


ukw schrieb:
Hab den Thread bis jetzt ehr überflogen als studiert.


herzlich willkommen in dieser Runde, ukw. Bitte hab´ Verständnis dafür, dass ich im Bereich "Erfahrungsbericht" nicht tief in die Technik einsteigen möchte - und selbst auch nicht kann.


audiophilanthrop schrieb:
Günstiger Mixer/Pre mit symmetrischen Ausgängen, hmm. Die von Behringer haben sowas schon mal nicht.


Ich würde mich sehr freuen, an anderer Stelle über ähnliche Einsteigeranlagen, z.B. komplett aus (semi-)professionellen Komponenten bestehend, lesen zu dürfen.

Ein wesentliches Argument für die Auswahl einer HiFi-Komponente an dieser Stelle ist die Fernbedienbarkeit.

(Bitte jetzt keine Aufzählung von CD-Playern mit regelbarem Line-Ausgang oder gar von denen mit regelbarem Kopfhörerausgang.)


ukw schrieb:
Meine 2030A rauschen nicht und empfangen keine Mittelwellensender. Allerdings wohne ich auch nicht unmittelbar an einem Sender.


Rauschen ist bei meinen Truth 2031 A auch kein Thema. Und:


CarstenO schrieb:
Behringer hat sich bereits des Problems angenommen und hat mir für Januar eine Lösung versprochen.


Hallo zusammen!


ukw schrieb:
das Dithering muss passen - sonst rauscht es.


Der Einsatz von der Dither-Funktion wird in der Bedienungsanleitung des Behringer SRC 2496 empfohlen, wenn die digitale Wortlänge im Vergleich zum Original verringert wird. Die CD-Wiedergabe erfolgt in einer Wortlänge von 16 Bit und jede Veränderung an dieser Stelle im SRC 2496 entspräche einer Erhöhung. Zu den Einstellungen am SRC 2496 empfehle ich eigene Experimente. Ich konnte auf der Basis des digitalen Eingangssignals ab CD keine "falsch" klingende Einstellung finden.

Mein Appell: Grau ist die Theorie, Probieren geht über Studieren.


ukw schrieb:
Desweiteren solltest Du auf symmetrische Kabel setzen.



CarstenO schrieb:
Nachdem ich mir für kleines Geld die Pro-Ject Pre Box (dazu habe ich schon berichtet) geschnappt hatte, kam mir die Idee, ein "anderes" System damit aufzubauen.


Die Pro-Ject Pre Box ist unsymmetrisch aufgebaut und gibt das Signal unsymmetrisch per Cinchbuchsen aus. Behringer schreibt weiter:

"Bei Längen unter 10 m macht sich handelsübliches koaxiales Linekabel nicht negativ bemerkbar."

Dies kann ich aus Erfahrungen aus dem PA-Bereich bestätigen. Auch im HiFi-Bereich habe ich lange Zeit meine Endstufen neben den Lautsprechern an recht langer Cinch-Leitung störungsfrei betrieben.

Gruß, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 06. Jan 2008, 10:34 bearbeitet]
ukw
Inventar
#36 erstellt: 06. Jan 2008, 16:17

CarstenO schrieb:


ukw schrieb:
das Dithering muss passen - sonst rauscht es.


Der Einsatz von der Dither-Funktion wird in der Bedienungsanleitung des Behringer SRC 2496 empfohlen, wenn die digitale Wortlänge im Vergleich zum Original verringert wird. Die CD-Wiedergabe erfolgt in einer Wortlänge von 16 Bit und jede Veränderung an dieser Stelle im SRC 2496 entspräche einer Erhöhung. Zu den Einstellungen am SRC 2496 empfehle ich eigene Experimente. Ich konnte auf der Basis des digitalen Eingangssignals ab CD keine "falsch" klingende Einstellung finden.

Mein Appell: Grau ist die Theorie, Probieren geht über Studieren.


Der von mir angeführte CD Player hat 20 Bit(1Bit) Wandlung - ein Pioneer PD7700 untere Mittelklasse anno 1994

16 Bit hat eine CD
meist werden nur 12 oder 14 Bit davon zur Übertragung des Musiksignals genutzt.
CarstenO
Inventar
#37 erstellt: 06. Jan 2008, 17:03
Hallo ukw,

danke für diesen Hinweis. Aber auch ein Hochrechnen (oder wie auch immer das heißt) von 12 oder 14 Bit auf 16 Bit macht Dither nicht zwingend.

Darüber zu diskutieren erscheint mir auch hier in diesem Thema nicht sinnvoll, da das Signal von einem CD-Player in 16 Bit an einen Digital-/Analogwandler gereicht wird, dessen kleinste verarbeitbare Wortlänge auch 16 Bit hat.

Bereits angelaufene Diskussionen gibt es hier:

http://www.hifi-foru...rum_id=43&thread=283

http://www.hifi-foru...m_id=158&thread=2615

Gruß, Carsten
KK76
Stammgast
#38 erstellt: 06. Jan 2008, 19:44
Hallo Carsten,
leider hat es bei mir noch nicht geklappt meine Anlage um zurüsten. Mein Tvix 4100 hat den Geist aufgegeben.
Muss ich erstmal tauschen. Nächste Woche müsste mein Verstärker eintreffen und eventuell auch der Behringer.
Bin echt gespannt.
Bis dahin muss ich auch noch die Kabelfrage klären. XLR Adapter und Coaxialkabel basteln.
Bis jetzt weis ich noch nicht welches es wird, schließlich muss es ja Meterware und bezahlbar sein.

Solong, ich gehe jetzt auf Nachtschicht
CarstenO
Inventar
#39 erstellt: 06. Jan 2008, 20:02

KK76 schrieb:
Bis dahin muss ich auch noch die Kabelfrage klären. XLR Adapter und Coaxialkabel basteln.
Bis jetzt weis ich noch nicht welches es wird, schließlich muss es ja Meterware und bezahlbar sein.


Hallo KK76,

ich habe für das MTI-Kabel 0,75 EUR pro Meter bezahlt.

Gute Erfahrungen habe ich auch mit den Strippen von Monacor gemacht.

Gruß,

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 06. Jan 2008, 20:54 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#40 erstellt: 08. Jan 2008, 18:15
Diese Nachricht wurde automatisch erstellt!

Das Thema wurde aufgeteilt und einige themenfremde Beiträge wurden verschoben. Das neue Thema lautet: "Cinch-Kabel konfektionieren"
CarstenO
Inventar
#41 erstellt: 10. Jan 2008, 20:38
Hallo zusammen,

in den letzten Tagen habe ich mich - trotz des zu hörenden Radiosprechers - einmal mit der Ortsanpassung an den Behringer Truth 2031 A-Boxen beschäftigt.



Der für mich wichtigste Schalter ist mit "Room Compensation" beschriftet. Hiermit passe ich den Lautsprecher bezogen auf die Wandnähe an den Raum an. Zwei der drei angrenzenden Wände sind aus Rigips und der Wandabstand liegt zwischen 28 und 50 cm. Die entsprechende Schalterstellung lautet -2 dB, bei etwas fetter gemischten Aufnahmen dürfen´s dann auch -4 dB sein. Letztere Einstellung klingt überwiegend "richtiger".

So eingestellt muss ich den Tiefton nicht noch zusätzlich mit "Low Frequency" reduzieren. Manche Aufnahmen lassen aber die Stellung -2 dB sinnvoll erscheinen.

Trotz der eher gut gedämpften Umgebung kann "High Frequency" in der Stellung "typical" verweilen. Aufnahmen, deren Transparenz etwas schwierig zu erkunden ist, tut auch +2 dB ganz gut.

Anhand der dB-Werte könnt Ihr sehen, dass hier nicht der Lautsprecher "verbogen", sondern im Detail angepasst wird.

Carsten
Jazzy
Inventar
#42 erstellt: 10. Jan 2008, 21:27
Mit RC wird der gesamte Grundton(ca. bis 300Hz,oder?)abgesenkt.Mit LF wird die untere Grenzfrequenz angehoben(besonders zum Betrieb mit Subwoofer wichtig).
CarstenO
Inventar
#43 erstellt: 11. Jan 2008, 06:17
Guten Morgen Sven,

auf die Eckdaten geht Behringer in der beiliegenden Dokumentation gar nicht wirklich ein.


Jazzy schrieb:
Mit RC wird der gesamte Grundton(ca. bis 300Hz,oder?)abgesenkt.


Frequenzbereich und Maß der Pegelabsenkung, sowie Filterart bleiben verborgen.


Jazzy schrieb:
Mit LF wird die untere Grenzfrequenz angehoben(besonders zum Betrieb mit Subwoofer wichtig).


Genau. Den Bezug zum Subwooferbetrieb stellt Behringer ebenso her, wie die mögliche Simulation kleiner Lautsprecher. Letzteres finde ich allerdings etwas praxisfern, da dies ja wirklich nur die amplitudenmäßige Tiefbasswiedergabe betrifft, nicht jedoch Verzerrungsarmut oder Pegelfestigkeit oder Abstrahlverhalten auf Grund der größeren Membranfläche.

Man merkt, dass Behringer sich mit den Truth 2031 A nicht an den Vollprofi, sondern eher an den ambitionierten Amateur wendet. Das gefällt mir an sich ganz gut.

Guten Morgen zusammen,

weiter oben habe ich bereits über mein Dasein als "Kimber-Cable-Fanboy" (auf deren Cinchkabel beschränkt) geschrieben. Mit einem XLR-Y-Adapter am D-/A-Wandler werde ich noch an den beiden Eingängen der Vorstufe die Monacor-Strippe gegen die Kombination aus XLR-/Cinch-Adapter und Kimber PBJ vergleichen.

Ich gehe nicht davon aus, dass die Mehrheit an einer von drei Stellen nur für Kabel bereits mehr als 10 % des gesamten Anlagenpreises einsetzen würde.

Das soll aber niemanden von eigenen Versuchen abhalten. Nicht nur auf das Kabel bezogen.

Weitere Versuche, die ich mir vorgenommen habe:

Wie klingt meine Ur-Alt-Vorstufe BASF D-6510? (Eigentlich wollte ich die seit Jahren loswerden ...)

Ist die Steigerung vom CD-Player-/Wandler-Gespann zum Creek EVO CDP in dieser Anlage ebenso eindeutig für mich hörbar, wie über deutlich teurere Anlagen?

Bin ich noch im Bereich einer HiFi-Anlage, wenn ich die Raumakustik mit Hilfe des Behringer DEQ 2496 Ultra-Curve Pro (305 EUR bei Thomann) zzgl. Messmikrophon einbeziehe?

Das alles werde ich erfahren, sobald die Monitore durch von Behringer modifizierte Teile ausgetauscht und eingespielt sind.

Apropos "Einspielen":

Ich habe beobachtet, dass die Behringers nach etwa 15 Minuten klanglich zur vollen Blüte kommen. Das finde ich, verglichen mit Verstärker-/Lautsprechergespannen, wie ich sie kenne, recht flott.

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 11. Jan 2008, 06:52 bearbeitet]
hoor
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 11. Jan 2008, 07:41
Komisch, mir ist sowas noch nie aufgefallen... dabei hab ich die Truth schon 2,5 Jahre. Muss ich mal drauf achten .
Ich finde die Schalteroptionen auch sehr nützlich, Hochton hab ich gerne etwas abgesenkt, da ich recht nahe an den Truth dran bin und der Raum ziemlich "kalt" ist.
CarstenO
Inventar
#45 erstellt: 13. Jan 2008, 10:05

CarstenO schrieb:
Wie klingt meine Ur-Alt-Vorstufe BASF D-6510? (Eigentlich wollte ich die seit Jahren loswerden ...)


Guten Morgen zusammen,

gestern abend habe ich mir die Zeit und die BASF D-6510 genommen, um mal eine Vorstufenalternative zu testen. Nach kurzer Zeit stellte sich der Begriff "Alternative" aber schon als Übertreibung heraus.



Ausgephast und warmgespielt (2 Stunden) durfte die D-6510 vom Behringer SRC 2496 versorgt an der Truth 2031 A zeigen, was sie kann oder eben nicht kann. Zunächst viel auf, dass der Ausgangspegel (trotz hohem Eingangssignal) erheblich niedriger war, als bei der Pre Box. Aber auch insgesamt störte ihr schwammiges, dumpfes Klangbild. Dazu gesellte sich noch ein nettes Rauschen.

Fazit: Wer eine solche Minimalanlage aufbauen will und eine D-6510 von BASF auf dem Dachboden hat, sollte diese dafür nicht mit einplanen.

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 13. Jan 2008, 15:42 bearbeitet]
KK76
Stammgast
#46 erstellt: 13. Jan 2008, 10:41
Hallo Carsten,
gestern wurde der Ultramatch von meinem Kumpel und mir ausgiebig getestet.
Leider habe ich heut keine Zeit für eine grosse Auswertung aber die folgt bald.
Nur kurz mal, Behringer Ultramatch Top, DVD Player grosse Klangunterschiede.
Die Anschaffung hat sich wirklich gelohnt .

Greeze KK
CarstenO
Inventar
#47 erstellt: 13. Jan 2008, 11:04
Prima, das freut mich.
dschaen81
Stammgast
#48 erstellt: 13. Jan 2008, 11:11
Hallo Carsten!

Mal wieder ein interessantes Projekt von Dir. Ich hatte schon einmal mit dem Gedanken gespielt selbst ein System dieser Art zu testen. Diese Arbeit hast du mir damit abgenommen. Schön, dass das Ergebnis die Mühe wert war.
Freue mich weiterhin auf Deine differenzierten Erfahrungsberichte mit dieser Anlage.
CarstenO
Inventar
#49 erstellt: 13. Jan 2008, 12:17
Hallo dschaen81!


dschaen81 schrieb:
Mal wieder ein interessantes Projekt von Dir.


Vielen Dank für´s Lob!


dschaen81 schrieb:
Ich hatte schon einmal mit dem Gedanken gespielt selbst ein System dieser Art zu testen. Diese Arbeit hast du mir damit abgenommen.


Um Gottes Willen: Ich würde lieber einen weiteren Bericht dieser Art mit anderen Erfahrungen lesen!


dschaen81 schrieb:
Freue mich weiterhin auf Deine differenzierten Erfahrungsberichte mit dieser Anlage.


Danke auch für dieses Lob. Einen kleinen Versuch habe ich noch "zwischen Tür und Angel" durchgeführt. Ich habe meinen Cambridge Azur 540 A V2 als Vorverstärker missbraucht (Main-LS-Ausgänge durch Kopfhörereinsatz stumm geschaltet). Oberflächliches Ergebnis: Untenrum dünner, oben herum differenzierter als mit der Pre Box. Diesen Punkt werde ich aber nicht weiter verfolgen.

Mein gestern nachmittag durchgeführter Versuch, in dieser Anlage mit dem Wechsel auf den Creek-Player eine Verbesserung zu erzielen, verlief nicht wie erwartet.

Die Wiedergabequalität profitierte nur zum Teil von den Eigenschaften des EVO CDP. Die Bässe und der Grundton wurden kräftiger, die Bässe aber auch aufgeweicht. Das Auflösungsvermögen des Players zeigte dann die Grenzen das Gesamtsystems. Das "Mehr" an Details an räumlich richtiger Stelle blieb aus. Aus der Erinnerung heraus betrachte ich die schlanke Wiedergabe von der Onkyo-/Behringer-Kombination als passender.

Für den Preis der Anlage aber nicht enttäuschend. Mehr zu erwarten hieße, ein Wunder zu erwarten.

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 13. Jan 2008, 16:54 bearbeitet]
audiophilanthrop
Inventar
#50 erstellt: 13. Jan 2008, 20:11

CarstenO schrieb:

Ausgephast und warmgespielt (2 Stunden) durfte die D-6510 vom Behringer SRC 2496 versorgt an der Truth 2031 A zeigen, was sie kann oder eben nicht kann. Zunächst viel auf, dass der Ausgangspegel (trotz hohem Eingangssignal) erheblich niedriger war, als bei der Pre Box. Aber auch insgesamt störte ihr schwammiges, dumpfes Klangbild. Dazu gesellte sich noch ein nettes Rauschen.

Dieses Teil müßte baugleich zum Pre der Aiwa-Minis sein, welche es damals in jeweils wiederum anderem Design auch als Uher oder Wega gab. Das Rauschen würde ich jetzt mal abgeschlafften alten Elkos anlasten, das Gerätchen ist ja auch schon von ca. 1980 und lange Standzeiten sind nie sonderlich gut. Ein Fall für eine Generalüberholung, denn eigentlich waren die Teile alles andere als schlecht (hier mal Testergebnisse der Aiwa-Originale - klar wäre ein Pre heute noch deutlich verzerrungs- und auch rauschärmer hinzukriegen, aber eine schlechte Figur machte der Oldie im Neuzustand keineswegs, und die Anfaßqualität ist ja auch recht hoch).
Es würde mich direkt mal reizen, das Teil etwas zu überholen und ggf. zu tunen (da geht bestimmt noch was im Netzteilbereich), ein Pre mit mehreren Eingängen fehlt nämlich etwas in meiner Nachttisch-Anlage (zwei Drehko-Tuner und ein KHV, heißt im 2felsfall Umstöpseln). Was meinst du?

Daß ich aus dem Bereich Klassiker eher auf einen Pre von Grundig setzen würde (die seinerzeit in Sachen Rauschabstand manch hochpreisiges Gerät schlugen), steht auf einem anderen Blatt.


[Beitrag von audiophilanthrop am 13. Jan 2008, 20:41 bearbeitet]
KK76
Stammgast
#51 erstellt: 13. Jan 2008, 20:45
Hallo zusammen,
hier ist nun mein Bericht zum Einsatz des Behringer Ultramatch Pro SRC-2496 .
Da Carsten und andere Forummitglieder den Ultramatch immer wieder als preisgünstige Alternative zu den überteuerten DAC´s empfehlen, kam ich nicht dran vorbei.
Ich nutze ausschliesslich Digitale Medien, und das meist von Festplatte weil ich eine Napster Flatrate habe.
Als Quelle habe ich normalerweise einen Tvix 4100,wenn er nicht gerade mal wieder defekt ist und sich auf dem Transportweg befindet wie eben gerade. Also fiel der Test mit diesem erstmal flach.
Deshalb habe ich mir den Behri untern Arm geklemmt und bin bei meinem besten Freund eingerückt um einen Testtag zu absolvieren.
Den Testkandidaten haben wir an einen Luxman LV-122 angeschlossen, welcher sehr sauber und rund ein Paar Canton Fonum 601 antreibt.
Als Quelle hatten wir einen Yamaha „Natural Sound DVD-S510“ und einen Samsung DVD-P245 zur Verfügung. Beide sind definitiv keine Highend Geräte, zählen aber auch nicht zu den Billig-Heimern.

Testaufbau:
Player- koaxiales Kabel von Vianco- Behringer- Analoge Ausgänge über ProfilineKabel an den Lux; außerdem Player direkt ebenfalls mit Profiline an den Lux.

Testmusik war reichlich da, Bier auf und los geht’s.
Erstmal ohne den Ultramatch hören, sehr schön. Anschliessend mit, aha der Pegel ist am Digitalausgang etwas höher. Ok etwas runterregeln ist ja kein Problem.

Es klingt trotzdem auch anders. Die Töne im Höhen- Mitten und Tiefbereich sind grundsätzlich nicht verändert, aber es ist anders. Wir brauchen andere Musik mit umfangreicherem Klangvolumen, mehr Tiefe oder Ebenen. Depeche Mode, „Songs of Faith and Devotion“. Und noch mal Test mit und ohne. Ja das ist es. Eindeutig. Der Behringer definiert die unterschiedlichen Ebenen der Musik deutlich sauberer, die verschiedenen Positionen (jetzt Konzertsequenzen) der Musik werden klar herausgestellt. Dies wird mit weiterer Musik, Vanessa Mae zum Beispiel, richtig deutlich, Der Behringer verleiht der Musik eine Art quirlige Lebendigkeit, zur Tonwiedergabe kommt jetzt sauber die räumliche Bewegung der Künstlerin, die sich ja meist sehr aktiv zum Rhythmus bewegt. Bob Marley tritt später deutlich vor seine „Wailers“ und diese positionieren sich dafür schön im Raum. Kurzum, der Behringer verleiht dem gesamten Klangbild deutlich mehr Breite und Genauigkeit.

Jetzt noch den Yamaha zum Test. Dieser zeigt überraschenderweise deutliche Schwächen im Vergleich zum Samsung. Dumpf und eher Gelangweilt spult er die Musik ab, von einem Yamaha hätte ich das nicht erwartet. Da kann selbst der Ultramatch nicht so recht helfen.

Fazit: Wer eine Budget freundliche Aufbesserung für seine digitalen Quellen begehrt, ist mit dem Behringer Ultramatch gut bedient, wir waren schlicht begeistert. Aber Probieren geht wie immer über Studieren.

Solong KK76
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