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Einfacher Test der Qualität beim CD-Rippen

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uli_brueggemann
Stammgast
#1 erstellt: 01. Dez 2007, 15:17
Hallo zusammen,

da stand doch letztens in der STEREO zu EAC:

"Den EAC-Aufnahmen von Analogquellen fehlte es beim Hörtest an Luftigkeit und Leichtigkeit in den Höhen, sie klingen ein wenig stumpf und gepresst."

und !!

"Diese Enge und Kompaktheit blieb sogar beim CD-Auslesen erhalten - eigentlich der Paradedisziplin des Programms"


Das hat mich einmal näher interessiert und ich habe mal eine CD ausgelesen: auf diversen Rechnern mit diversen Laufwerken (CD/DVD) und mit diversen Programmen (EAC, Adobe Audition, CDParanoia [Linux]).

Ein direkter Dateivergleich zeigt an daß die Dateien unterschiedlich sind. Ein genaueres Inspizieren führte aber dazu daß die wav-Header gleich sind, ebenfalls die Dateilänge. Der Start der Musikinformation ist unterschiedlich, d.h. daß jeweils eine andere Anzahl an führenden Nullen vorliegt. Der Vergleich der eigentlichen Information ergab eine Identität aller verglichenen Dateien.

Ich hab danach mal ein kleines Programm hierzu geschrieben, welches ausgelesene wav-Dateien vergleicht und dabei den Vergleich synchronisiert. Das Programm RipCheck kann als Freeware heruntergeladen werden, http://www.acourate.com/RipCheck.exe

Es macht noch ein wenig Statistik und zeigt die Anzahl an Unterschieden an bezgl. Differenz um 1 Bit, 2 oder mehr Bits. Das könnte vielleicht interessant sein und z.B. Dithering aufzeigen.

Es wäre nett wenn ich mal die Ergebnisse von anderen hierzu bekäme.

Auf jeden Fall zeigt das Ergebnis bei meinem Versuch, daß alle ausgelesenen Dateien "identisch" waren. In diesem Sinn wäre eine Interpretation a la STEREO Quatsch. Vielleicht müssten die dann mal ihre Playback-Kette untersuchen.
bearmann
Inventar
#2 erstellt: 01. Dez 2007, 17:35
Servus,
das STEREO Zitat möchte ich eigentlich gar nicht weiter kommentieren - die stecken schon so tief in der Selbstsuggestion drinnen, dass es nur noch lächerlich ist.

Aber nun zu deinem Programm:
Macht das gleiche nicht das EAC PlugIn "AccurateRip"?
Damit habe ich meine Rips bisher verglichen. Natürlich hat man hier auch nicht den korrekten Wert als Referenz, sondern nur die Prüfsummen anderer Benutzer, aber das ist auch bei deinem Programm der Fall...

Oder hab' ich da was falsch/überlesen?!

Grüße,
bearmann
uli_brueggemann
Stammgast
#3 erstellt: 02. Dez 2007, 11:09

Macht das gleiche nicht das EAC PlugIn "AccurateRip"?


Nein, es macht nicht dasselbe. AccurateRip nimmt im Prinzip eine Prüfsumme in eine Datenbank und auf die Art und Weise kann man dann natürlich ebenfalls Vergleiche durchführen (Allerdings muss der Ripper eine Anbindung an AccurateRip aufweisen, EAC ist ja nicht das einzige Programm welches AccurateRip nutzt).

Aber ich kann mit dem Ergebnis welches bei EAC immer mit irgendwelchen Prozentangaben schwankt nichts anfangen. Es wird auch nur das erkannt was schon in der Datenbank vorhanden ist. Zum Beispiel sind selbst zusammengestellte CDs nie vorhanden.

Das RipCheck macht Sinn um einmal selbst zu überprüfen wie sich diverse Programme bei einem selbst zuhause verhalten. Grundgedanke: wenn verschiedene Programme und auch Laufwerke/Rechner dasselbe Ergebnis zeigen (wobei sie nicht genau das gleiche Ergebnis haben müssen, z.B. zeigt eine MD5-Prüfsumme meistens Unterschiede, was auch daran liegt, daß eine unterschiedliche Anzahl an führenden Nullen = Stille erzeugt wird) dann können die Programme nicht sooo schlecht sein.

Natürlich könnten die auch alle gleich schlecht auslesen. Das finde ich aber eher unwahrscheinlich.

Ich denke, ich kann mit AccurateRip auch nicht direkt vergleichen, oder?
fehlermeldung_2000
Inventar
#4 erstellt: 10. Sep 2008, 18:03
spricht was dagegen mit dem Windows Media Player 11 zu kopieren und in MP3 zu wandeln? Ist der WMP schlecht? Ich bin auf den umgestiegen weils total einfach geht und die Tags sehr gut erkennt werden. Das Lesen geht ganz schön schnell, wäre bestimmt sinnvoll das etwas zu drosseln, oder? Geht das?

danke an Euch alle.
HiLogic
Inventar
#5 erstellt: 10. Sep 2008, 18:46

spricht was dagegen mit dem Windows Media Player 11 zu kopieren und in MP3 zu wandeln?

Keine Ahnung welchen Encoder WMP verwendet, aber hören wirst Du den Unterschied zu EAC + Lame ohnehin nicht. Vorrausgesetzt die CD ist nicht verkratzt o.ä.

Die besten Ergebnisse (hinsichtlich Bittreue) liefert aber immernoch diese Anleitung Klick oder Foobar2000.


[Beitrag von HiLogic am 10. Sep 2008, 18:46 bearbeitet]
fehlermeldung_2000
Inventar
#6 erstellt: 10. Sep 2008, 19:12
Hatte bis vor kurzem "freerip" benutzt i.V.m. Lame und da hatte ich mehr Probleme, einerseits mit der Titelerkennung und andererseits mit Kancksern und Aussetzern, deshalb hab ich mich umorientiert. Die Bedienung WMP ist wirklich genial und es funktioniert. Wenn jemand mal einen Qualitätstest gemacht haben sollte dann bitte kurz melden.
HiLogic
Inventar
#7 erstellt: 10. Sep 2008, 19:22

Die Bedienung WMP ist wirklich genial und es funktioniert.

Das "es" funktioniert setze ich bei einer Software eigentlich vorraus. Was an der Bedienung so genial sein soll erschließt sich mir allerdings nicht. Tracks markieren, "Rippen" drücken... Ist doch überall gleich. Unter welchem Namen landen die Dateien beim WMP eigentlich auf der Platte?


Wenn jemand mal einen Qualitätstest gemacht haben sollte dann bitte kurz melden.

Würde ich Dir jetzt nachweisen, dass WMP das ein oder andere Bit anders ausliest als EAC, würdest Du dann wechseln obwohl Du es nicht hörst?
Tatsächlich wäre es mir aber neu, wenn WMP einen Secure-Mode anbietet. Das Ergebnis kann daher nur schlechter (hinsichtlich Bitgenauigkeit) sein als mit EAC / Foobar.
fehlermeldung_2000
Inventar
#8 erstellt: 10. Sep 2008, 19:46
[quote="HiLogic"][quote]...Unter welchem Namen landen die Dateien beim WMP eigentlich auf der Platte? ...[/quote]

ich habe die Standardeinstellung gelassen:
01 Titelname.mp3

Der Hauptordner ist der Künstler und der Unterordner das Album.


Sicher würde ich die Software nicht ohne Begründung wechseln vielmehr hätte ich schon gerne ein paar wichtige Anhaltspunkte. Die Anleitung von HiLogic ist jetzt nicht sooo kompliziert, aber allemal deutlich umständlicher als Track markieren und kopieren drücken, wie bei WMP.
cr
Moderator
#9 erstellt: 10. Sep 2008, 23:30
Ob die Rips definitiv fehlerfrei sind, weiß man halt nie, außer man verwendet EAC + beliebigen Brenner oder Plextools + Plextorbrenner.
Mit welcher Software man sonst außer den beiden oben genannten rippt, ist wohl Jacke wie Hose, da sie den Ripvorgang ja nicht beeinflussen (hängt vom Brenner ab, ob und wieviele Fehler er macht, ob er c2-fähig ist etc. etc. ich will hier nicht ins Detail gehen).
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