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Welches externe USB- od. FW-Interface für Stax SRS-4040?

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Es-Dur
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 25. Jun 2008, 00:42
Hallo KH-Experten!

Ich bin glücklicher Besitzer eines Stax-Set SRS 4040, das im Moment mit einem CD-Player der Einsteigerklasse (ca. 400 Euro) "gefüttert" wird. In naher Zukunft soll der CDP von einem PC abgelöst werden und da der Onboard-Sound (trotz FLAC) natürlich nicht wirklich prickelnd ist, muss eine externe Lösung her. Hier im Forum habe ich viel Positives über die Phase X24 gelesen und frage mich nun, ob sie eine "würdige" Quelle für den SRM 006tII wäre oder ob ich nicht doch etwas mehr investieren sollte (RME ADI-2, RME Fireface 400/800, Aqvox, MOTU 828...).
Es geht mir dabei nur um die Wiedergabe! Was das Interface punkto Recording drauf hat, spielt keine Rolle. Eingänge für Mikrofone etc. sind also kein Kaufkriterium und dementsprechend möchte ich für solche Features nicht unnötig draufzahlen, wenn auch ein kleineres Interface mein Stax-Set am klanglichen Limit aufspielen lässt. Man sollte allerdings mindestens zwei Verstärker anschliessen können.

Ich hoffe, dass ihr mir ein paar Tipps geben könnt. Natürlich weiss ich, dass man sich sowas eigentlich selbst anhören muss, aber weil's (zumindest in meiner Umgebung) keinen (Hifi-)Fachhändler mit entsprechendem Angebot gibt und Internetkäufe in der Schweiz nicht ganz kundenfreundlich sind (ausgepackt = kein Rückgaberecht), wird's wohl leider kein Probehören geben.
Nattydraddy
Inventar
#2 erstellt: 25. Jun 2008, 00:58
Die phase x24fw reicht vollkommen. Ich habe auch noch eine M-Audio Firewire Audiophile. Da ich die nie direkt mit der phase x24fw verglichen habe, finde ich sie eigentlich genausogut. Sie soll härter als die phase klingen, vorallem macht aber der Klang meiner diversen KH den Unterschied aus. Insofern ist es mir egal, ob die M-Audio schlechter ist.

Wo ein großer Problem bei Firewire besteht, ist daß immer mehr Hersteller in ihren Computer/Mainboards "billige" Controller für Firewire verbauen. Angesagt ist ein FW-Controller von Texas Instruments. Kann man sich auch extra als Karte kaufen. Nur bei Mac (nicht die Pros) sieht es inzwischen schlecht aus. Der aktuelle iMac verwendet einen FW-Controller von Ageree. Argl!

Ansonsten hat Firewire aber nur Vorteile gegenüber USB. Ist halt ein Point to Point Protokoll und keine Bus wie USB.
audiomanic
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 25. Jun 2008, 07:15
Hi,

aus klanglichen Gesichtpunken kann ich Dir auch den Apogee Mini-Dac empfehlen. Als FireWire Version kann dieser auch 192 kHz vom PC verarbeiten, bei USB ist bei den meisten Geräten schon bei 41(48) kHz schluss. 2 Ausgänge hättest Du auch, symetrisch und 3,5 mm Klinke, beide (über Jumper einstellbar) wahlweise regelbar. Der Mini-Dac ist auch ein reines Wiedergabegerät, man bezahlt also nur das was man wirklich braucht. Für Aufnahmen gibts den Mini-Me.

Schliesse mich dem letzten Beitrag an, dass Firwewire Schnittstellen nicht unproblematisch sein können. Apogee unterstützt mit den Treibern z.B. nur XP+Mac und kein Vista. Hatte unter XP mit dem Onboard FW-Chipsatz (Via) auch Probleme mit dem Mini-Dac. Mit einer NEC Karte klappt es. Apogee selber empfiehlt TI oder Lucent.
rille2
Inventar
#4 erstellt: 25. Jun 2008, 08:06
Die Phase X24 hätte den Vorteil, zwei symmetrische (Stereo-)Ausgänge zu bieten, d.h. der Anschluss von zwei Verstärkern - die auch unsymmetrische Eingänge haben dürfen - ist kein Problem. Beim Apogee ist der zweite Ausgang nur eine 3,5mm-Buchse.
Es-Dur
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 25. Jun 2008, 11:40
Vielen Dank für eure Tipps!

Der Apogee Mini scheint wirklich eine Alternative zu sein, nur die 3,5mm-Buchse ist mir nicht so wirklich sympathisch. XLR wäre aber ideal, da mein Stax-Amp über entsprechende Eingänge verfügt und ich mir (womöglich unbegründet) ausmale, dass symmetrisch besser klingen muss als unsymmetrisch. Allerdings könnte man über entsprechende Adapter (6,3->XLR male) auch die Phase symmetrisch mit dem Stax verbinden oder täusche ich mich?

Klingt der Apogee hörbar besser als die Phase oder bewegt man sich hier schon in Regionen, wo man - abgesehen von Nuancen - den fast gleichen Klang für einen sehr unterschiedlichen Preis bekommt? Ich bin mir zwar natürlich bewusst, dass die KH einen wesentlich grösseren Einfluss haben (und stimme deshalb Nattydraddy zu), nur wenn ich meinen CDP mit dem Onboard-Sound vergleiche, dann höre ich sehr deutlich, dass die Quelle gar nicht so unwichtig ist, wie ich früher immer meinte (aufgrund des Vergleichs von CDPs, bei denen sich ordentliche Geräte imho nur minimal unterscheiden - wenn überhaupt).
bebego
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 25. Jun 2008, 12:22

Es-Dur schrieb:
symmetrisch besser klingen muss als unsymmetrisch.

Besser nicht unbedingt aber jedenfalls lauter, 6 dB wenn ich mich recht entsinne.

Es-Dur schrieb:

Allerdings könnte man über entsprechende Adapter (6,3->XLR male) auch die Phase symmetrisch mit dem Stax verbinden

So ist's.
rille2
Inventar
#7 erstellt: 25. Jun 2008, 12:33

Es-Dur schrieb:
Allerdings könnte man über entsprechende Adapter (6,3->XLR male) auch die Phase symmetrisch mit dem Stax verbinden...

Das geht.
Es-Dur
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 25. Jun 2008, 13:04

bebego schrieb:

Es-Dur schrieb:
symmetrisch besser klingen muss als unsymmetrisch.

Besser nicht unbedingt aber jedenfalls lauter, 6 dB wenn ich mich recht entsinne.


Für den SR 404 genügt mir die Lautstärke des SRM 006tII, aber weil ich mir in nicht allzu ferner Zukunft auch den Omega II gönnen möchte (am jetzigen Amp) und der ja etwas leiser sein soll, kämen mir die 6 dB nicht ungelegen...
Matzio
Inventar
#9 erstellt: 28. Jun 2008, 01:04
Hi,

Die neue MOTU 828mk3 klingt klar besser als die Phasen, die ich vorher hatte. Etwas musikalischer und voller, aber vor allem plastischer und realistischer. Bildhaft gesprochen: dort, wo die Phasen einen Kreis zeichnen, stellt die 828 eine Kugel dar. Besser kann ich es nicht beschreiben. Oder so: die Bühne der Phasen gegen den Raum der 828.

Die Unterschiede sind übrigens auch über (gute) Lautsprecher hörbar, anfangs sogar noch leichter als über Kopfhörer. Alle Effekte von CueMix FX wie Equalizer, Dynamics und Reverb dabei natürlich abgeschaltet. Diese bzw. den zweiten DSP (übrigens mit 32/64 bit FP) muss man zwar irgendwo mit bezahlen, aber sie zahlen sich später sicherlich mal aus. Die vielen Anschlüsse (bis auf AES3 ist alles vorhanden) sowieso.

Die 828mk3 soll gegenüber der älteren 828 II klanglich (wie ausstattungsmäßig) klar zugelegt haben. BTW: die 828 II gibt es nur noch als USB-Version, nicht mehr als FireWire-Version.

Allerdings UNBEDINGT Firmware und Driver bei der mk3 aktualisieren, sonst hat man bis Version 1.05 bzw. 1.47 alle paar Minuten nur noch fiese Fieptöne über FireWire. Und Vorsicht: sie ist sehr "heiß", will sagen, sie liefert SEHR laute Pegel, musste die Eingänge meiner Aktivmonitore auf Minimum stellen.

Matzio
rille2
Inventar
#10 erstellt: 28. Jun 2008, 07:22
Danke für deinen Bericht


Matzio schrieb:
Die 828mk3 soll gegenüber der älteren 828 II klanglich (wie ausstattungsmäßig) klar zugelegt haben. BTW: die 828 II gibt es nur noch als USB-Version, nicht mehr als FireWire-Version.


Hast du das mal selber gehört?

Die MkIII bietet ja viele eingebaute Effekte, die die MKII nicht hat und die man zum Musikhören ja auch nicht braucht. Hast du mal reingeschaut, welcher Wandler verbaut ist?
Es-Dur
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 29. Jun 2008, 07:45
Vielen Dank für den Kommentar zu Motu 828 MK3!

Da ich bei Interfaces überhaupt keine Hörerfahrung habe, quält mich noch eine typische Anfängerfrage: Wie schneiden Phase und Motu 828 klanglich gegen einen "guten" CDP ab? In meinem Fall wäre das ein Onkyo DX-7555 (ca. 4-500-Euro-Klasse) und seine Klangqualität darf mein zukünftiges Interface nicht unterbieten, ansonsten wird es bei mir wohl nicht wirklich alt werden... Könnte man sagen, dass die Phase ungefähr auf gleichem Niveau spielt und Motu 828 einen besseren Klang liefert (als der Onkyo)? Es ist mir klar, dass wohl kaum jemand genau diese drei Geräte verglichen hat, es geht mir nur um eine ungefähre Einschätzung guter CDP vs. gutes Interface. (wohl oder übel wird es wahrscheinlich ein Blind- bzw. "Taub"kauf und deshalb ist die Frage für mich sehr wichtig)
rille2
Inventar
#12 erstellt: 29. Jun 2008, 19:16

Es-Dur schrieb:
Da ich bei Interfaces überhaupt keine Hörerfahrung habe, quält mich noch eine typische Anfängerfrage: Wie schneiden Phase und Motu 828 klanglich gegen einen "guten" CDP ab?


Ich habe schon lange keinen CD-Player mehr Kann also nicht allzuviel dazu sagen. Morgen bekomme ich aber die Motu 828 MkII USB und kann die mit der Phase vergleichen.
Matzio
Inventar
#13 erstellt: 01. Jul 2008, 00:00

rille2 schrieb:

Matzio schrieb:
Die 828mk3 soll gegenüber der älteren 828 II klanglich (wie ausstattungsmäßig) klar zugelegt haben. BTW: die 828 II gibt es nur noch als USB-Version, nicht mehr als FireWire-Version.


Hast du das mal selber gehört?

Die MkIII bietet ja viele eingebaute Effekte, die die MKII nicht hat und die man zum Musikhören ja auch nicht braucht. Hast du mal reingeschaut, welcher Wandler verbaut ist?

Hi,

Nein, selber nicht. Da ich mir ja nicht alles hinstellen kann, verlasse ich mich immer blind (und taub) auf Foren. Schau mal z. B. hier: Unicornation.
Das 828mk3 mit den 5 parametrischen Equalizern passte mir gut ins Konzept, um damit die Wiedergabe über die Studiomonitore (ja, es gibt noch eine Welt außerhalb des Kopfhörens ;)) ein wenig beeinflussen zu können, und später mal einen Subwoofer mittels HPF/LPF direkt einbinden zu können. Sollte ursprünglich ein Metric Halo werden, aber, wie gesagt, zum Abhören auch nicht bzw. weniger perfekt (zum dreifachen Preis für ein 2882 mit DSP).
Matzio
Inventar
#14 erstellt: 01. Jul 2008, 00:08

rille2 schrieb:

Es-Dur schrieb:
Da ich bei Interfaces überhaupt keine Hörerfahrung habe, quält mich noch eine typische Anfängerfrage: Wie schneiden Phase und Motu 828 klanglich gegen einen "guten" CDP ab?


Ich habe schon lange keinen CD-Player mehr Kann also nicht allzuviel dazu sagen. Morgen bekomme ich aber die Motu 828 MkII USB und kann die mit der Phase vergleichen.

Bei mir das gleiche. Wollte einfach nicht mehr so viel Platz opfern für ein halbes Dutzend Geräte. Mein mini erledigt das alles in einem (und zeigt mir statt Nummern sogar jeden Titel in Klarschrift an ;)). Hab zwar seitdem auch nicht viel weniger Geräte angesammelt, aber die sind dafür etwas kompakter.
lotharpe
Inventar
#15 erstellt: 01. Jul 2008, 15:45
Hi Matze,

interessant das 828mk3 klingt besser als die Phase, so wie Du es beschreibst könnte es vom Klang in Richtung Aqvox gehen.
Man müßte beide mal miteinander vergleichen, das 828mk3 könnte sich aber schwertun, der Aqvox ist ein harter Gegner.

Grüße
Lothar
Matzio
Inventar
#16 erstellt: 01. Jul 2008, 16:58

lotharpe schrieb:
Hi Matze,

interessant das 828mk3 klingt besser als die Phase, so wie Du es beschreibst könnte es vom Klang in Richtung Aqvox gehen.
Man müßte beide mal miteinander vergleichen, das 828mk3 könnte sich aber schwertun, der Aqvox ist ein harter Gegner.

Grüße
Lothar

Hi, Lothar,

So, wie Du den Aqvox immer beschrieben hast, auch in Bezug zur Phase, scheint der in deren Richtung zu gehen, also recht kühl und ja, etwas hart ;), aber mit glaubhafterer Raumabbildung. Die 828mk3 hat mich aber gerade mit ihrer Wärme überrascht. Sie klingt gar nicht analytisch, hat viel Kraft und Farbe... trotzdem vermisse ich kein einziges Detail, im Gegenteil, die Abbildung wirkt deutlich plastischer, als ob der Raum mehr ausgeleuchtet wird..... *blablabla....* Auf jeden Fall für mich keine Frage des Geschmacks mehr und von Klang UND Ausstattung mindestens eine Klasse über der Phase.

Auf einen Vergleich mit dem Aqvox wäre ich dennoch neugierig..... liesse sich da was organisieren?

Viele Grüße,
Matze
tilomagnet
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 16. Aug 2008, 18:41
Ich hatte mal den Benchmark DAC-1. Nicht ganz billig, aber exzellente D/A - Wandlung und mit einem sehr guten KHV ausgestattet, sodass man dort nicht noch zusätzlich investieren muss.
tilomagnet
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 16. Aug 2008, 18:42
Ach ja, und gibt es mittlerweile auch als USB - Version.
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