Elac FS 207.2 oder Vienna Haydn

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Ollli13
Neuling
#1 erstellt: 12. Apr 2006, 14:04
Ich habe einen HarmanKardon 650 Vxi Verstärker, mit dem ich eigentlich zufrieden bin, und schlage mich seit zu vielen Jahren mit den JBL LX44 LS rum, die einen viel zu basslastigen, wummernden und muffigen Klang erzeugen. Ich möchte die Boxen jetzt endlich ersetzen durch spielfreudige, lebhafte Lausprecher, die definiert und vordergründig, aber nicht zu hart und spitz klingen sollen. Auf einen kräftigen Bass kann ich dabei gern verzichten. Mein Raum ist ca. 4m x 3,70m groß mit Parkett, auf dem aber ein großer Tipppich liegt.

Jetzt hatte ich mich schon fast für die Elac FS 207.2 entschieden, die ich für 499,- das Stück bekommen kann. Aber gestern ist mir die aktuelle Vienna Haydn (eine exellent verarbeitete Kompaktbox und sehr guten Klangeigenschaften) für den gleichen Preis angeboten worden.

Jetzt bin ich sehr unsicher, welcher Griff wohl der bessere ist.

Hat jemand einen Tipp?
Stere0
Inventar
#2 erstellt: 12. Apr 2006, 19:17
Das wirst Du wohl nur selber durch ein ausführliches Probehören rausfinden können. Als Hinweis vielleicht noch - bei den Elacs sind Schaumstoff-Stopfen mit dabei. Diese kannst Du hinten in die BR-Öffnung schieben, damit der Bass nicht zu sehr "wummert". Ansonsten kann ich Dir in dieser Preislage auch die 204.2 von Elac emfehlen, falls der Bass der 207.2 immernoch zu kräftig sein sollte.

Gruß
Stere0
Ollli13
Neuling
#3 erstellt: 13. Apr 2006, 11:57
Vielen Dank, Stereo, für die Antwort.

Probehören mach ich nächste Woche. Leider gibts die beiden LS nicht im selben Laden, darum wird ein direkter Vergleich nicht möglich sein, aber immerhin.

Gibts denn allgemeine Tipps für die Entscheidung zwischen einer (schlanken) Standbox und einer Kompaktbox? Kriegt man bei einer Kompaktbox echt mehr Qualität fürs gleiche Geld, weil insgesamt weniger Material erforderlich ist?
Stere0
Inventar
#4 erstellt: 13. Apr 2006, 12:38
Es ist schon was dran - aber ich würde es trotzdem nicht verallgemeinern.
Entscheidungen für oder gegen eine Kompaktbox sind halt Zimmergrösse, Platzangebot usw.
Da muss man einfach selber reinhören und entscheiden, ob es einen gefällt oder nicht.

Ein kleiner Erfahrungsbericht über Dein Probehören wäre fein

Gruß
Stere0
JanHH
Inventar
#5 erstellt: 26. Apr 2006, 05:48
Ich würde es genau umgekehrt sehen.. bei einer Kompaktbox muss man mehr investieren, um die gleiche Qualität wie bei einer Standbox zu bekommen.

Der Materialunterschied dürfte eher irrelevant sein, ist ja im Prinzip nur Holz (Spanplatte), so teuer ist das ja nicht. Und der Klangunterschied kommt aus zwei Ecken: a) Bassbereich, weil eine Standbox einfach mehr Volumen hat, und b) Räumlichkeit, weil eine Standbox ja meistens frei steht, und eine Regalbox eher im Regal landet. An b kann man nix machen (ausser sie auf Ständer stellen, was das Prinzip dann aber etwas ad absurdum führt), und bei a ist es wohl so, dass das "austricksen" der simplen Physik (für einen tiefen Bass bei kleinerem Volumen) generell Aufwand und Geld kostet, daher sind gute Kompaktboxen aufwendiger in der Konstruktion, und daher meist teurer als gleich gute Standboxen.

Ist zumindest meine Meinung wie auch Erfahrung.

Gruß
Jan
Ollli13
Neuling
#6 erstellt: 26. Apr 2006, 11:31
Danke Jan für deine Meinung. Ich denke mittlerweile auch, dass Standboxen in Sachen Räumlichkeit und Basswiedergabe den Kompakten überlegen sind. Das habe ich leicht herausgehört bei einen Test der Vienna Haydn (Kompakt) gegen den großen Bruder Vienna Bach (Stand) und mich direkt für Stand entschieden.

Den Vergleichstest gewonnen hat dann eine extrem schlanke, im Klang sehr gut auflösende, brilliante, frische und schnelle Standbox mit kernigem und konturiertem Bass, und zwar die System Audio 1550. Sie hat von allen Boxen, die ich gehört habe, den datailliertesten und natürlichsten Klang, ohne zu aufdringlich zu sein, weil Sie das, was sie abbildet, eben auch noch schön abbildet. Der Klang ist richtig mitreißend.

Die anderen Kandidaten, wie Dynaudio 122, Vienna Bach, Phonar P20, Mordhaunt-Short 908 waren alle auch ganz schön im Klang, aber letztlich im Vergleich zur SA alle zu langweilig und zu wenig auflösend, während mir die Elac 207.2 mit dem Jet-Hochtöner wiederum zuviel im Hochtonbereich machte und mir nervig spitz vorkam.

Darum konnte ich mich klar für die SA entscheiden. Jetzt hoffe ich nur noch, dass die LS bei mir zu Hause das halten, was sie im Laden versprochen haben.

Nochmal danke für Eure Tipps und ich melde mich nochmal nach dem Hörtest zu Hause.

Gruß
Oliver
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