Heco Victa Trennfrequenzen

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rorian
Stammgast
#1 erstellt: 05. Aug 2007, 15:40
Hi ich habe seit ein paar Tagen ein Heco Victa Set an einem HK AVR-245(H+I Angebot) laufen.
Fronts sind die 700er, Rear die 500er (siehe auch Signatur)
Nun habe ich mit dem HK Einmeßmicrofon die Lautsprecher eingestellt.
Wenn ich jetzt ins Manual Setup gehe und auf Speaker x-over gehe steht bei Left/Right 40 HZ und bei Surround auch 40 HZ. Bei Center steht 200 HZ und beim LFE steht Left/Right.

Bei den Speaker Size stehe die Fronts und Rears auf Large und der Subwoofer steht "L/R+LFE". Beim Center steht "None" ist das so richtig???

Irgendwie meine ich gelesen zu haben das Leute ihre Fronts bei 60 oder 80 HZ Trennen, kann das sein??? Hab von dieser Einstellungsache leider null Plan und das was ich im Victa Thread gelesen habe hat mich auch nicht wirklich weiter gebracht! ich hoffe ihr könnte mir etwas dabei helfen!

MfG Euer Philipp
LCS_ASZ
Stammgast
#2 erstellt: 05. Aug 2007, 16:07
Hallo
Irgendwas scheint da tüchtig schiefgelaufen zu sein. Wie kann er denn beim Center 200hz einstellen, wenn er den gar nicht erkennt?
Aus dem Stehgreif heraus: Fronts auf Large, alle anderen auf Small, Trennfrequenz um die 80Hz.

Gruss
Lothar
Fir3storm
Inventar
#3 erstellt: 05. Aug 2007, 23:39
Da du einen Sub hast, würde ich alle LS auf small stellen. Fronts bei 50Hz trennen, Rears(sind das wirklich die 500er?) auch bei 50-60Hz, Center bei 80Hz.
rorian
Stammgast
#4 erstellt: 06. Aug 2007, 15:03
hhmmm schon ein bisschen komisch finde ich ja auch.

Naja die Rears sind wirklich die 500er! Ich kann entweder bei 40HZ oder 60HZ trennen, dann trenne ich erstmal die Fronts und Rear bei 60Hz.
Und was ist nun besser bzw was würde den unterschied machen wenn ich die Fronts/Rear auf Small stelle?
Den Center habe ich jetzt auch erstmal auf Small gestellt
Black_B
Stammgast
#5 erstellt: 07. Aug 2007, 05:53
Wenn du die LS auf Large hast bekommen sie das volle spektrum, wenn du sie auf Small hast wird alles unterhalb der Trennfrequenz gelöscht bzw. das bekommt dann halt nur der Sub.

Prinzipiell kannst du die 500er/700er auch als Large laufen lassen und nur den Center auf Small stellen und dann mit der Trennfrequenz hoch auf 80 gehen. Unterschied dürftest du eigentlich nur in den Bassregionen merken da die Fronts und Rears auch Bass wiedergeben wenn du sie auf Large hast.

Aber im Endeffekt muss es dir klanglich gefallen...


Bei Fehlern bitte Berichtigen.
Fir3storm
Inventar
#6 erstellt: 07. Aug 2007, 08:52
Na ja, gelöscht werden die Frequenzen nicht, sondern es wird jediglich eine Frequenzweiche dazugeschaltet, die das Signal um 12dB pro Oktave abschwächt.

Also bei Musik kann man die LS ruhig auf large laufen lassen, aber bei DVDs sollte man sie schon trennen. Das entlastet den AVR von der anstrengenden Tieftonwiedergabe und lässt ihm mehr Raum für Dynamik.
rorian
Stammgast
#7 erstellt: 07. Aug 2007, 11:40
Also ich habe beides ausprobiert und lasse es erstmal auf Large und 60HZ Trennung. Der Center ist auf Small bei 80HZ getrennt.
Das einzige was mich dabei eigentlich nur stört und das ist immer so, ist der Center!
Er spielt sehr hell und ohne Nachdruck. Die Stimmen klingen nicht wirklich besser als das was aus meinem Fernseher kommt und auf meine alte Anlage mit Brüllwürfeln klang da besser. Woran kann das liegen? Habe ihn auf einem Regalboard direkt oben und etwas nach hinten versetzt stehen.
Black_B
Stammgast
#8 erstellt: 07. Aug 2007, 13:05
Hast du auch mal ausprobiert wenn du den Center auf Large laufen lässt?

Ansonsten kannst du nur noch schauen ob du die Höhen vom Center ein bisschen rausnehmen kannst, oder den pegel vom Center ein wenig zurücknimmst.

Wenn du die Front auf Large laufen lässt bringt die Trennung bei 60Hz normalerweise nichts da die LS dann so oder so das volle Spektrum abbekommen.

Gruß
rorian
Stammgast
#9 erstellt: 08. Aug 2007, 05:45
Würde ich ja machen, aber ich kann den Center nur auf Small oder None stellen, Large geht irgendwie nicht. Ka was ich falsch mache.
Black_B
Stammgast
#10 erstellt: 08. Aug 2007, 06:25
Bedienungsanleitung hilft

"Haben Sie sich für SMALL entschieden, werden
alle Bassfrequenzanteile des Centerkanals an die
Front-Lautsprecher weitergeleitet, vorausgesetzt,
sie sind vom Typ LARGE und der Subwoofer-Ausgang
ist ausgeschaltet. Ist der Subwoofer eingeschaltet,
gibt der Subwoofer die Bassanteile des
Center wieder.
Haben Sie sich für LARGE entschieden, wird das
volle Frequenzspektrum an den Center-Lautsprecher
gesandt – der Center-Bass wird dann mit analogen
und digitalen Surround-Modi nur über den
Center und nicht über den Subwoofer wiedergegeben
(es sei denn, Pro Logic II Music ist aktiv)."

Also zum versuchen kannst du ja den Sub mal ausschalten und den Center als Large einstellen, oder aber du gehst mit der Übergangsfrequenz beim Center einfach runter auf 40. Vielleicht kannst du aber auch unter Channel Adjust die Lautstärke des Centers ein wenig zurücknehmen damit es sich für dich angenehmer anhört.


[Beitrag von Black_B am 08. Aug 2007, 06:26 bearbeitet]
Fir3storm
Inventar
#11 erstellt: 08. Aug 2007, 08:46
Was soll das bitte für einen Sinn machen, den Center auf large laufen zu lassen?
Das hat nur Nachteile, nicht einen einzigen Vorteil...
rorian
Stammgast
#12 erstellt: 08. Aug 2007, 10:07
Naja der Center klingt halt wenn ich ihn auf +/- 0 db stelle und auf small und Trennfrequenz auf 80hz einfach nur hell und sonst nach nix. kaum mitten und schon gar keine tiefen. er geht halt bei den Fronts und Rears irgendwie unter. Die klingen total super und füllig und der Center klingt wie nen kleiner Hochtöner ohne alles.

Auf Large stellen kann ich den Center nicht. Vielleicht muss ich dafür noch irgendwas umstellen mal schaun...
Erdi0815
Stammgast
#13 erstellt: 08. Aug 2007, 10:39
Also ich habe die 700er Vorne, 300er Hinten und halt den Center. Als Receifer habe ich den Yamaha 659.

Ich musste meinen Center sogar lauter machen, aber ich bin nicht der Meinung das er Hell klingt. Ich finde es sehr neutral eigentlich. Die Front laufen bei mir auf Large, rest auf Small. Ich trenne bei 80 hz.

Hat einer langfristige Erfahrung mit einer anderen Trennfrequenz ? Ich könnte mir vorstellen das man auch ein bissel tiefer als 80hz gehen kann. 60 oder so. Hab das auch schonmal eingestellt, aber ich weiss nicht was ich laufen lassen soll, damit ich auch gleich nen Unterschied höre ?
Vieleicht hat ja einer eine Idee, oder es gibt sowas wie eine gute Scene in einem Film der sich anbietet und wo der Unterschied recht offentsichtlich ist ?

Gruß, Patrick
Black_B
Stammgast
#14 erstellt: 08. Aug 2007, 12:22
Naja er hat oben gemeint er spielt ihm zu hell und ohne nachdruck. Es kann natürlich auch an der Vertonung liegen oder aber an der zu hohen übergangsfrequenz. vieleicht findet er es angenehmer wenn der center eben auch bassfrequenzen spielt.

Normal macht man das ja nicht, schon klar, so wärs nen versuch wert... oder hast du ne bessere idee?

EDIT: @rorian haste meinen Beitrag oben gelesen???


[Beitrag von Black_B am 08. Aug 2007, 12:23 bearbeitet]
rorian
Stammgast
#15 erstellt: 08. Aug 2007, 13:47
@ Black B
Ich habs gelesen, ich kann das mit den 40HZ bei Center ja mal versuchen. Ansonsten is das mit dem Sub abschalten ja wohl weniger ne Alternative wenn ich ihn hab will ich hin ja auch nutzen.
Kann das evtl. auch an der Aufstellung liegen? der hat quasi nur 2 cm. bis zur Wand da er ja auf nem Wandregal liegt.
BakerX
Inventar
#16 erstellt: 08. Aug 2007, 18:51
Wenn das mit dem runterregeln mit der Trennfrequenz für den Center nichts bringt,dann versuch's mal umgekehrt in dem du die Trennfrequenz für den Center auf 100 oder 120Hz stellst,deshalb wird er zwar nicht dunkler Klingen,bekommt aber dafür mehr Substanz durch den Sub.

Einfach rumprobieren bis es dir am meisten zusagt.
Black_B
Stammgast
#17 erstellt: 09. Aug 2007, 06:00
Ich hab keine Ahnung ob es mit der Aufstellung zu tun hat. Normalerweise sagt man ja bei einer Wandnahen Aufstellung wird der Bass verstärkt. Aber probiers doch einfach mal aus.

Wie Baker schon sagt rumprobieren bis es dir am besten gefällt.
Sulfatio
Stammgast
#18 erstellt: 17. Feb 2013, 21:00
Audyssey hat bei mir die 701er auf "Large", 200er "small" und den 102 Prime Center auch auf "small" gestellt. Crossover bei 40Hz.

Habe die Crossover Frequenz auf 80Hz angehoben, da anscheinend Erfahrungsgemäß die meisten bei 80Hz trennen und damit zufrieden sind. Zudem ist das auch meiner Meinung nach Tief genug für die Rears und den Center. Die 701er vertragen definitiv das komplette Frequenzspektrum.

Als Center noch auf 40Hz war, kam er bei recht hohen Pegeln nicht mehr mit dem Bass hinterher und die Mitten waren somit auch unsauber

Nur weil auf den Rears 200 und 102 Center 38hz steht, heisst das ja noch lange nicht, das sie dieses sauber wiedergeben. Sicherlich kommen sie so tief, allerdings sind sie nicht für den Tiefbass gemacht und darum sollte man das auch den "großen" Lautsprechern überlassen.


[Beitrag von Sulfatio am 17. Feb 2013, 21:16 bearbeitet]
Sulfatio
Stammgast
#19 erstellt: 17. Feb 2013, 21:13
Hier mal eine Übersicht der Frequenzen:

Ein Problem bei Klangbeschreibungen ist mitunter, dass es keine einheitliche Definition beziehungsweise Benennung einzelner Frequenzbereiche gibt.

Die folgende Übersicht soll natürlich ebenfalls nicht als „amtliche“ Definition verstanden werden und auch die zugehörigen Beschreibungen lassen sich zum Teil nicht einfach starr in einen festen Frequenzbereich einordnen beziehungsweise eindeutig abgrenzen - dennoch liefert eine solche Systematik gute Anhaltspunkte, um das Thema Frequenzbereiche anschaulicher und nachvollziehbarer werden zu lassen:


20-40Hz: Tiefbass
Nicht allzu viele Instrumente dringen so weit nach unten: Zum Beispiel elektronische und akustische Bässe, Flügel, Orgeln, Harfen.

40-100Hz: Mittlerer Bass
In diesem Bereich findet sich häufig die Resonanzfrequenz (Tuningfrequenz) von Lautsprecher-Bassreflexsystemen. Viele Akustikinstrumente weisen hier ihren tiefsten Grundton auf: Der tiefste Grundton (leere E-Saite) einer „normal“ gestimmten Gitarre liegt bei etwa 82Hz, ebenso der einer Posaune, der eines Cellos bei 65Hz.

100-150Hz: Oberbass
Die Sprachgrundfrequenz der männlichen Stimme liegt in etwa in diesem Bereich. Ebenso die tiefsten Grundtöne von Alt- und Tenorsaxophon.

150-400 Hz: Untere Mitten/Grundtonbereich
Zusammen mit insbesondere dem Oberbass in hohem Maße entscheidend für die empfundene Wärme und Fülle des Klangbildes. Der unteren Grundton der Violine (200Hz) sowie die weibliche Sprachgrundfrequenz sind hier zu finden.

400-1.000Hz: Mittlere Mitten
Das Telefon-Freizeichen in Deutschland liegt bei ungefähr 425Hz. Der Grundtonumfang sehr vieler akustischer Instrumente berührt diesen Bereich. Eine Überbetonung der mittleren/oberen Mitten kann einen sehr direkten, vorwärts gerichteten Klangeindruck suggerieren.

1.000-2.000Hz: Obere Mitten
In diesem Bereich endet der Grundtonumfang (nicht das Obertonspektrum, siehe dazu auch die Stichworte Ton, Klang, Oberton) von Instrumenten wie Geige oder Trompete. Eine Überbetonung der oberen Mitten/unteren Höhen provoziert in der Regel ein präsentes, näselndes, helles Klangbild.

2.000-3.500Hz: Untere Höhen
Von etwa 2000-5000Hz erstreckt sich der Bereich der größten Empfindlichkeit des Gehörs - Schwachstellen einer HiFi-Kette werden in diesem Bereich besonders leicht offenkundig. Zugleich ist diese Region sehr maßgeblich für die Oberton-Wiedergabe der menschlichen Stimme. Die Obertöne bestimmen die Klangfarbe einer Stimme (sowie natürlich die von Instrumenten) und sind grundlegend dafür, dass wir ein bestimmtes Instrument/eine bestimmte Stimme eindeutig zuordnen können.

3.500-6.000Hz: Mittlere Höhen
In den mittleren und oberen Höhen kommen beispielsweise die Sibilanten (S- bzw. Zischlaute der Stimme) verstärkt zum Tragen - eine überprononcierte Darstellung wird meist als sehr unangenehm empfunden. Insgesamt kann aus diesen Frequenzbereichen sowie aus den unteren Höhen ein harter, gläserner, metallischer Klangeindruck oder umgekehrt ein muffiges, intransparentes Musikbild herrühren. Eine Piccoloflöte erreicht in den mittleren Höhen ihren höchsten Grundton, ebenso ein Flügel (ca. 4.200Hz).

6.000-10.000Hz: Obere Höhen
Auch hier finden sich noch Obertöne der menschlichen Stimme. Orgeln können in diesem Bereich noch Grundtöne produzieren.

10.000-20.000Hz: Superhochton
Bis in die oberen Höhen, aber auch in den Superhochtonbereich reichen die nach oben hin in immer kleineren Intervallen folgenden Obertöne vieler Instrumente (in stärkerem Maße z.B. Geige, Piccoloflöte, Oboe, ...) Die Wahrnehmung feiner Luftigkeit im Klangbild, von Air, wie es im englischen Sprachraum heißt, wird maßgeblich von den höchsten Frequenzlagen vermittelt, was gleichzeitig dazu führt, dass der Eindruck eines fast grenzenlos nach oben offenen Hochtons entsteht. Ein diesbezüglicher Mangel führt nicht selten dazu, dass auch der empfundene Raumeindruck, die Bühnenhöhe ungewohnt niedrig gerät.


[Beitrag von Sulfatio am 17. Feb 2013, 21:23 bearbeitet]
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