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Welches Komprimierungsverfahren - FLAC vs. MP3

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Beitrag
sl.tom
Stammgast
#1 erstellt: 07. Feb 2014, 16:09
Hallo Namensvetter,

Koenigsteiner (Beitrag #2290) schrieb:
Und noch etwas überlege ich gerade: max. 5000 Datein sind möglich, sind also gleich 5000 Musikstücke oder Titel.
Rechnet man mit durchschnittlich 15 Titel pro Album ergeben sich 333 Alben = Ordner.
Macht da überhaupt eine 2TB-Platte Sinn??? :?

deshalb habe ich an meinem AVR 3313 einen 64GB USB-Stick von SanDisk mit allen CDs als FLAC abgelegt im Einsatz - das funktioniert prächtig und ist verschleißfrei.

Gruß Tom
Koenigsteiner
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 07. Feb 2014, 20:45
Hi Tom,
flac-Datein sind ja ca. 4 mal größer als mp3, wie viele hast du denn auf dem Stick drauf? Und welches Programm nutzt du zum flac erstellen?
R32
Stammgast
#3 erstellt: 08. Feb 2014, 13:35
Klar ein Song als FLAC hat gern mal 30MB oder sogar mehr.
Dafür ist es auch Verlustfrei und hat höchste Qualität.
Den Unterschied zu einer MP3 hört sogar ein Laie.

Mit Exact Audio Copy geht sowas z.B
Siehe http://www.audiohq.de/viewtopic.php?id=47

Selbst auf einen 32GB Stick kriegst du locker knapp 1000 Songs in FLAC Qualität.
Auf 64GB dann eben etwa 2000 Songs.


[Beitrag von R32 am 08. Feb 2014, 13:38 bearbeitet]
Central_Scrutinizer
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 08. Feb 2014, 14:01

Den Unterschied zu einer MP3 hört sogar ein Laie
uhhh, da lehnt sich einer weit aus dem Fenster. Ich höre zwischen MP3 -320kbps und Flac keinen Unterschied.
R32
Stammgast
#5 erstellt: 08. Feb 2014, 14:06
Ich schon.... (ernsthaft)
Es ist einfach klarer und präziser.

@ Koenigsteiner

Ich wandle übrigens mit Foobar um.
Geht Super einfach, man muss nur den FLAC Codec manuell installieren und Foobar sagen wo dieser auf deiner Festplatte liegt.
Schon kanns los gehen.
Central_Scrutinizer
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 08. Feb 2014, 14:09
Bin skeptisch, möchte es aber auch nicht ausschließen. Ich nutze dBpoweramp.
high_definitely
Inventar
#7 erstellt: 08. Feb 2014, 14:18
Ist ein weiteres, extrem stark frequentiertes Voodoo Metier.

Auf Hydrogenaudio wurde mehrfach in Tests mit geschulten Ohren bestätigt, dass Transparenz ab ca. 192Kbps (VBR) mit MP3 erreicht wird (Voraussetzung: ein guter Codec wie z.B. LAME), d.h. ab einer variablen Bitrate von rund 192Kbps ist es in Blindtests nicht mehr möglich, verlässlich Unterschiede festzustellen. Selbst bei 160Kbps scheiterten die meisten Hörer daran.

Die c't hatte vor Jahren ähnliche Tests gemacht, u.a. mit Musikern, dort war selbst bei 128Kbps die meisten gescheitert.

Mp3 mit der maximalen (fixen) Bitrate von 320Kbps sind transparent. Punkt.
Central_Scrutinizer
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 08. Feb 2014, 15:19
exakt genauso auf den Punkt gebracht. Ich bin deswegen von FLAC auf MP3 (320kbps) wieder zurückgegangen, wegen dem geringeren Speicherbedarf. Ich kann keinen Unterschied hören.


[Beitrag von Central_Scrutinizer am 08. Feb 2014, 15:19 bearbeitet]
Jonas2704
Inventar
#9 erstellt: 08. Feb 2014, 15:43
flac wird leider auch nicht von allen Playern vernuenftig supportert. ich streame komplett ueber eine Synology und da ist mp3 einfach praktischer.
high_definitely
Inventar
#10 erstellt: 08. Feb 2014, 15:44
FLAC eignet sich zum archivieren, da Plattenplatz heutzutage kaum noch etwas kostet. Z. B archiviere ich meine CDs im FLAC Format, erstelle jedoch für meine mobilen Geräte dann MP3s daraus, normalerweise LAME -V0 VBR Mp3s mit einer durchschnittlichen Bitrate von 240Kbps (mehr als nötig).

Der Vorteil hierbei ist, dass ich aus den FLACs immer wieder verlustbehaftet komprimierte Dateien herstellen kann, je nach Bedarf. Aber FLAC auf dem Smartphone ist z.B. totaler Overkill und Platzverschwendung.
Michi121
Stammgast
#11 erstellt: 08. Feb 2014, 17:41
Für mich war es ausschlaggebend, wie gut die Quelle war. Bei Pop Songs, die aufgrund ihrer mannigfaltigen Kompatibilität (muss sich auf nem Handy, im Küchenradio, im Auto und auf der Anlage gut anhören) anders abgemischt sind, als bspw. Jazz Tracks oder explizite Audiophile Tracks (Bsp. von Stockfish Records). Bei diesen hochwertigen Files höre ich einen Unterschied (vor allem bei den Höhen der Schlagzeugbecken oder bei S-Lauten), bei Robbie Williams & Co. hingegen nicht...
Central_Scrutinizer
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 08. Feb 2014, 18:11
ja kann gut sein, ich denke für Motörhead ist es egal ob MP3 oder FLAC.
high_definitely
Inventar
#13 erstellt: 08. Feb 2014, 19:58
Wie gesagt, im Hydrogenaudio Forum beschäftigen sich Audiophile seit Jahren mit Audiokompressionsalgorithmen. Bei den "double blind tests" wurden im Übrigen bewusst Stücke gewählt, die für die verlustbehaftete Audiokompression besonders anspruchsvoll sind und bei denen sich Artefakte leichter heraushören lassen. Es wurde eben nicht der übliche Charts Schrott gewählt bei dem selbst 128Kbps fixed Bitrate MP3 Perlen vor die Säue ist...
sl.tom
Stammgast
#14 erstellt: 09. Feb 2014, 15:32
Hi Thomas,

Koenigsteiner (Beitrag #2306) schrieb:
flac-Datein sind ja ca. 4 mal größer als mp3,

das kommt auf die Kompressionsstufe an:
- 1573 FLACs (flac -8 ): 47 GB
- 1573 MP3s (lame --vbr-new -h -V0 -ms --preset extreme): 14 GB
Beide vollständig getagt, incl. replay-gain.


wie viele hast du denn auf dem Stick drauf?

Habe das eben mal durchzählen lassen: 1573 FLACs + 113 doppelte FLACs - der Aufbau ist wie folgt:
/Bands
- für jede Gruppe ein Verzeichnis mit allen Alben, eventuell ein Unterverzeichnis für ein Livealbum; mein Namensschema gewährleistet, daß Titel eines Albums und die Stücke darin in der korrekten Reihenfolge abgespielt werden, bspw. vhwacf01.flac wäre das erste Stück von "Van Halen" auf der Platte "women and children first" - diese Kurzform genügt mir, weil die eigentlichen Infos ja in den tags stehen.
/Disco
- Maxisingles Anfang der 80er, als man noch in der Disco herumhüpfte - reine Nostalgie...
/Various
- "Eintagsfliegen" von Samplern.
/Tapes
- Unterverzeichnisse mit den ausgewählten Stücken darin - quasi wie die früher aufgenommene Kassetten; dies sind die 113 doppelten FLACs, die ich bevorzugt über "random play" abspielen lasse.

Natürlich lege ich von jeder CD nur jene Stücke ab, welche mir auch gefallen, sodaß sich hierüber der Platzbedarf bereits reduziert - derzeitiger Platzverbrauch: ~49 GB.
Sollte der Stick eines Tages voll sein, wird eben ein 128 GB USB-Stick angeschafft.


Und welches Programm nutzt du zum flac erstellen?

Ich bin Unix-User:
- CDs werden vom Plextor Plexwriter Premium via cdda2wav eingelesen
- über ein Shellscript und dem Kommando flac unter höchster Kompression mit tags versehen generiert
- daneben habe ich ein Shellscript flac2mp3 geschrieben, das aus den übergebenen FLACs die tags extrahiert und mit lame die entsprechenden MP3s fürs Händy generiert.

Zum Thema FLAC vs. MP3:
der Vorteil von FLAC ist nicht nur die Sicherung, sondern auch ein Punkt, der mir persönlich sehr wichtig ist: der AVR 3313 (und das sollte auch für den AVR 4520 gelten) kann FLACs gapless, sprich unterbrechnungsfrei abspielen, sodaß es bei ineinander überlaufenden Stücken keine Pause gibt.

Gruß Tom
Edit: minus-Acht-runde-Klammer-zu wurde als smiley dargestellt, dehalb Leerzeichen eingefügt.
Edit 2: nal -> mal


[Beitrag von sl.tom am 10. Feb 2014, 14:42 bearbeitet]
high_definitely
Inventar
#15 erstellt: 09. Feb 2014, 18:31
Gapless Playback Support ist in der Tat ein gutes Argument, wobei dies eher an der Unfähigkeit der AVR Hersteller liegt als am Format: Gapless Playback lässt sich selbstverständlich auch mit MP3 (-> LAME) und anderen verlustbehafteten Formaten realisieren. Jeder halbwegs aktuelle Player unterstützt das mittlerweile.

Ich bin Windows User und nehme zum CD Rippen EAC, das die Einbindung vom FLAC Codec erlaubt. Früher hatte ich auf dem Wege auch LAME eingebunden, bin aber aus Komfortgründen für die MP3 Komvertierung zu dBpoweramp gewechselt. Passt.
Koenigsteiner
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 09. Feb 2014, 20:39
Hi Tom, vielen Dank für dein ausführliches Statement
So in etwa sieht es bei mir auch aus, nur das es eben auf einer WD-Platte liegt.
Die ist allerdings z.Zt. nur ein paar Prozente gefüllt.
Rein gefühlsmäßig erscheint mir ein USB-Stick (für diesen Zweck!) praktischer und schneller.

Am Speichern der nur mir gefallenden Titel arbeite ich noch bisher ist mir ein komplettes Album lieber.

Und natürlich hab auch ich es ein wenig nostalgisch: mein Label dazu heißt AMIGA (ist halt meine Jugend...).
sl.tom
Stammgast
#17 erstellt: 10. Feb 2014, 14:56

erscheint mir ein USB-Stick (für diesen Zweck!) praktischer und schneller.

Nicht nur das: der ist quasi unkaputtbar, im Gegensatz zur Festplatte.

Achte nur darauf, daß die Funzel nach oben leuchtet - bei meinem SanDisk ist das ein dezentes Orange, das ich nicht sehe, weil ich tiefer sitze als der AVR - da Dir sonst das ewige Geblinke auf den Keks geht.


Am Speichern der nur mir gefallenden Titel arbeite ich noch

Mein alter Sony CDP hatte schon vor 23 Jahren das dauerhafte Ausblenden von Stücken einer CD unterstützt...

Na dann mal viel Spaß beim Ausdünnen.

Gruß Tom
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