Optimale Frequenz Einstellung

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Beitrag
Autobastler
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 03. Feb 2014, 21:51
Hallo,

Kann mir jemand nen tip geben wie man die Frequenzen an den Endstufen am effektivsten einstellt um die volle klangbreite zu haben?

Zu den Komponenten:

Kfz - Golf 2 zweitürer
Lautsprecher - 2 Wege Frontsystem mit HTs im Golf 3 Armaturenbrett und 16er in doorboards
Koaxial 16er in den hinteren Seitenverkleidungen
Bassbox im Kofferraum
Endstufen - eine 2 Kanal für bassbox
eine 4 Kanal für Frontsystem und über high/low Adapter für die Koaxialen 16er
Headunit - Alpine mit 2 preouts für Front und Rear oder Front und Sub Einstellung

Anschluss zur Zeit: Front und Sub über cinch. Sub auf die 2 Kanal Endstufe als lowpaß. Front auf die ersten 2 Kanäle der 4 Kanal Endstufe als highpaß. Dann vom Rearausgang des Radios mit Lautsprecherleitung durch den high/low Adapter auf cinch an die zweiten 2 Kanäle der 4 Kanal Endstufe als Flat.

Hoffentlich hab ich es verständlich erklärt. ;-)

Wie stelle ich jetzt die Trennfrequenzen von high- und lowpaß ein? Und wieviel DB sollte ich dem Bass geben? Oder sollte ich eine komplett andere Einstellung nehmen?


[Beitrag von Autobastler am 03. Feb 2014, 22:25 bearbeitet]
Car-Hifi
Inventar
#2 erstellt: 03. Feb 2014, 23:08
Tach auch,

die optimale Frequenz ermittelt man mit einem Analyzer. Als Gute Basis kann man mit 80 Hz anfangen; sowohl als HPF für alle(!) Lautsprecher, als auch als LPF für den Woofer.

Wo und wie willst Du "dem Bass dB geben"?
zuckerbaecker
Inventar
#3 erstellt: 03. Feb 2014, 23:45
Als erstes, schaltest mal das Hecksystem aus.
Dann gehst nach dieser Anleitung vor:

http://www.hifi-foru...ead=19150&postID=2#2
Autobastler
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 04. Feb 2014, 17:11
Hi,

also DB kann ich neben Gain an der 2 Kanal Endstufe einstellen. Kann sein dass es bei anderen Endstufen Bassboost heißt.

Unter Hecksystem verstehe ich immer die obligatorische Hutablage. Meine 2 Wege koaxe sitzen quasi direkt hinter den Vordersitzen in den Seitenverkleidungen. Wenn ich nen 4-türer hätte würde man sagen in den hinteren Türen. Ich werde mich abermal mit der Anleitung auseinander setzen. Danke schon mal dafür.

Vom Klang her würde ich bei mir sagen dass irgendwas fehlt. Das Frontsystem klingt irgendwie fade.
Joze1
Moderator
#5 erstellt: 04. Feb 2014, 17:49
Wenn das der Bass-Boost ist, dann solltest du den auf jeden Fall auf 0dB stellen.

Alle LS die hinter dir spielen sind ein Hecksystem. Diese zerstören dir aber das Stereodreieck vorne und den Klang, durch Phasenüberlagerungen. Das will man vermeiden, deshalb hintere Lautsprecher ausschalten.


Autobastler (Beitrag #4) schrieb:
Das Frontsystem klingt irgendwie fade.


Wie sind denn die Doorboards realisiert? Sind das geschlossene Gehäuse oder spielen die LS einfach offen in die Tür?
Autobastler
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 04. Feb 2014, 18:56
OK, wieder was gelernt bezüglich hecksystem. Mit ausmachen meint ihr dann nur zum einstellen oder generell weglassen?
Dachte damit hätte ich dann etwas Raumklang. Bei diversen Fahrzeugen sind doch, bei 4-türigen Modellen zumindest, dort auch Lautsprecher verbaut.

Die Ls vorne sind auf Holzdoorboards mit Ablagefach, dem originalem Plastik nachempfunden. Der Klangkörper der Ls is nur nach hinten zur Tür ca. faustgross offen.
Joze1
Moderator
#7 erstellt: 04. Feb 2014, 19:03
Nein, generell weglassen. Raumklang gibt es bei in Stereo aufgenommener Musik nicht. Und in neuen Autos sind hinten Lautsprecher verbaut, weil man das den Leuten verkaufen kann. Mit HiFi haben die original verbauten Anlagen ohnehin wenig zu tun.

Sorg dafür, dass die Tieftöner vorne in ein dichtes Gehäuse spielen. Dann hast du auch keinen "faden" Klang mehr. Der resultiert bei dir wahrscheinlich dadurch.
mr.booom
Inventar
#8 erstellt: 04. Feb 2014, 19:13
Kannst auch mal testweise einen der beiden TMT umpolen, auch wenn es elektrisch richtig angeschlossen ist kann es sich akustisch gegenseitig aufheben.
Autobastler
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 04. Feb 2014, 19:50
Hm, ganz weg lassen? Dann hab ich da ja unschöne Löcher drin.

Kann mir dann aber auch den high/low Adapter sparen helle? Da kommt ja sicher auch nich das non plus ultra raus denke ich.
Und mit dem frontsystem an die 4-Kanal und die dann auf 2-Kanäle brücken.

Welchen Sinn hat denn der Db- bzw. Bassboostregler?

Den Tmt werde ich auch mal umpolen. Aber warscheinlich nicht vorm Wochenende, hab keine Garage oder Carpot.
Car-Hifi
Inventar
#10 erstellt: 04. Feb 2014, 19:57
Du kannst ja die hinteren Lautsprecher über Radioleistung drin lassen. Wenn dann mal die "Zwerge" Benjamin Blümchen hören wollen, musst Du Dir vorne vom Tööörrrööö nicht die Ohren weg blasen lassen. ;-)

Welchen Zweck der Bassboost-Regler hat, wird Dir am besten ein Marketing-Manager erklären können. "Die anderen haben das, also brauchen wir das auch!" "Was? Das hat keinen Sinn? Egal!" Nicht ohne Grund haben hochwertige Verstärker sowas nicht.
Joze1
Moderator
#11 erstellt: 04. Feb 2014, 20:09
Das mit dem High/Low hatte ich sowieso nicht verstanden: Wozu brauchtest du den?
Autobastler
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 04. Feb 2014, 20:50
Deng high/low Adapter hatte ich weil ich nur 2 preouts am radio hab. Ich wollte mit dem hecksystem auch über eine Endstufe gehen. Und ich ihn noch rumliegen hatte.

Werde das hecksystem dann mal so ans radio klemmen wenn mir das so ganz ohne nicht gefällt.
Autobastler
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 07. Feb 2014, 17:50
So,

Hab das hecksystem mal abgestöpselt und das fronstsystem auf die ersten zwei Kanäle der 4-Kanal gelegt. Den stereobass beschallt nach wie vor die 2-Kanal. Das radio ist auf Front und sub gestellt.
Resultat ist das ich recht wenig bass habe, obwohl die bassstufe 3/4 aufgedreht ist und DB auf null. Wenn ich jetzt am radio auf Front und rear mache, hab ich mehr bass.

[quoteDu kannst ja die hinteren Lautsprecher über Radioleistung drin lassen./quote]

Da hatte ich den high/low dran und bin zu den andern zwei Kanälen der 4-Kanal. Weil ich dann keine kabel mehr zum radio verlegen musste.
zuckerbaecker
Inventar
#14 erstellt: 07. Feb 2014, 18:00
Dann stimmt was mit der Phase nicht.
Hast den Sub mal umgepolt?

http://www.teufel.de/phasenlage.html


#


Die absolute Grundlage für JEDEN Lautsprecher ist erstmal der Einbau.
WENN Du guten Klang willst, musst hier nacharbeiten.
Je stabiler, desto Klang und desto BASS

Wie sehen denn diese Doorboards bei Dir aus?

Normalerweise macht man das so im Go3:



http://www.carhifi-s..._0066%20(Custom).JPG


http://www.carhifi-s...a51d506d7161dfb6e8d1

http://www.carhifi-f...page=1&orderdate=ASC

http://www.hifi-foru...d=46988&postID=40#40

http://www.hifi-foru...d=46988&postID=71#71
Autobastler
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 11. Feb 2014, 20:42
Na da bin ich weit von entfernt.

Und ich fahre einen Golf 2 mit Armaturenbrett vom Golf 3. Hatte ich nur erwähnt wegen dem Einbauort der hts.

Bei meinem bass handelt es sich um einen stereo bass. Den werde ich morgen mal umpolen, wenns nich regnet.
zuckerbaecker
Inventar
#16 erstellt: 12. Feb 2014, 00:33

Und ich fahre einen Golf 2


Da siehts genauso aus.

Da man beim abhören eine gewisse Bühnenabbildung,
sprich die Abbildung der Musiker auf der Breite des Armaturenbrettes
---> http://img528.imageshack.us/img528/5425/rechtsxl4.jpg
http://www.sub-scene.de/klang.html
http://www.motor-tal...ichtet-t1053933.html
erreichen will,
ist es ratsam die Hochtöner weit oben zu verbauen,
zB in der A-Säule oder im Spiegeldreieck.

http://data.motor-ta...toener-002-19311.JPG

http://static.pagens...rmal/111741-3479.jpg

http://www.hifi-foru...hread=181&postID=1#1

http://www.hifi-foru...ead=17123&postID=1#1

http://www.mr-db.de/...ke%20Golf%203-1.html


Der Tiefmitteltöner muss auf einen Holzadapter,
Dämmung der Blech- und Verkleidungsteile
sowie korrekte Ausrichtung der Hochtöner auf den Fahrerplatz,
beeinflussen das Klangergebniss WESENTLICH.

Der beste Lautsprecher kann nicht klingen, wenn hier geschludert wird.

Hier kannst Dir das mal anhand Beispielen anschauen:


http://www.hifi-foru...read=1533&postID=1#1



http://www.carhifi-s...0dc4cb1de6c079ff37d1


http://www.motor-talk.de/attachment/458249/Golf_II_23.JPG





Das Dämmaterial nennt sich Alubutyl, den Adapter musst selbst sägen.

http://www.just-soun...auf-der-rolle/a-139/
Autobastler
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 12. Feb 2014, 05:22
Vielen dank für deine aufschlußreichen links, die sind sehr interessant und ich verstehe was du meist.

Aber die türen werde ich nich komplett zukleben können, da ich leider immer mal zum Winter und Sommer mal an die Stellmotoren ran muß, die sind sensibel.

Mein doorboard is aus Holz und da wo der Tmt sitzt zum Innenraum geschlossen. Es sitzt auf der türpappe, wie die originalen aus kunststoff mit ablagefach, und beherbergt einen 16er tmt. Ist also nich mit der Karosse direkt verbunden.
zuckerbaecker
Inventar
#18 erstellt: 12. Feb 2014, 08:29
D.h. der TMT spielt nicht aufs Türvolumen?
Autobastler
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 12. Feb 2014, 21:03
Ich werde morgen mal versuchen bilder von den doorboards zu machen, wenn meine Erkältung und das wetter es zuläßt.

Dann werde ich auch mal den bass umpolen. Wenn ich nach hinten fade, hört man den bass schon bei Einstellung von sub und bass am radio von je 5 von 9.

Habe auch nen 1 farad Kondensator. Wie läd man den richtig?
Muß nochmal genau gucken wie ich den angeschlossen habe.
zuckerbaecker
Inventar
#20 erstellt: 12. Feb 2014, 21:40
So muss das aussehen:

http://www.vw4ever.de/clubroom/mypolo/stufe7/15-doorboards2.jpg

http://img376.imageshack.us/img376/5026/058hi.jpg

http://pics.twingotu...ngo-14085123-fJv.jpg

http://www.car-hifi-auto.de/images/tutorials/Doorboards/11.jpg

Jeder Lautsprecher braucht ein Volumen, einen Resonanzraum.
Car Audio Chassis sind dafür ausgelegt, das dieses Volumen ca. so groß wie die Türe ist.


Wenn wir ein Tieftonchassis mit tiefen und mittleren Frequenzen beschicken, hören wir leider keine Bässe, sondern das Teil klingt merkwürdig hell und so ganz ohne Grundton, aber wieso das? Schauen wir doch einmal genau hin und gehen näher heran: Wenn man das Chassis an eine Batterie anschließt (1,5 V), dann sehen wir, dass die Membran auf uns zukommt und wieder zurückfedert, wenn wir die Batterie weg nehmen. Ach ja, das tut es nur, wenn der Pluspol der Batterie am Plus des Chassis anliegt und der Minuspol am Minus. Der Kfz-Schlosser scherzt auch gerne „rot ist schwarz und plus ist minus“. So ganz nebenbei haben wir nämlich noch herausgefunden, wie man die Polung eines Chassis herausfinden kann, wenn nichts draufsteht oder es schon im Gehäuse verbaut ist. Wenn wir bei der Batterieaktion von hinten auf das Chassis schauen und die Membran sich nach vorne bewegt, bewegt sie sich von uns weg und kommt wieder zurück, wenn wir die Spannung wegnehmen. Würden wir jetzt eine Kerze in die Hand nehmen und vorne vor die Membran halten, so würde sich bei genügend großem Hub herausstellen, dass die Luft versucht, die Flamme der Kerze von sich wegzublasen. Anscheinend herrscht hier ein Überdruck, wenn die Membran sich nach vorne bewegt. Stellen wir zur gleichen Zeit hinter dem Chassis eine Kerze auf, stellen wir fest, dass beide Kerzenflammen immer in die gleiche Richtung ausschlagen. Das deutet darauf hin, dass wir vor der Membran einen Überdruck haben und hinter der Membran gleichzeitig einen Unterdruck. Die Gesetze der Physik besagen aber, dass ein Überdruck immer versucht, sich mit einem Unterdruck auszugleichen, falls die beiden nicht mit entsprechenden Maßnahmen daran gehindert werden (Kurzschluss).
Wir wissen auch, dass Schall im Grunde nicht anderes ist, als eine schnelle Abfolge von Luftüber- und Unterdruck, der sich mit Schallgeschwindigkeit fortbewegt. Dabei sei bemerkt - keine Luft - kein Schall. Wenn sich nun der langsame Über- und Unterdruck ausgleicht, deutet das wiederum stark darauf hin, dass dies auch mit dem Schall passiert (akustischer Kurzschluss) - genauso ist es in der Praxis, falls man ihn nicht durch geeignete Maßnahmen daran hindert. Das hörten wir doch oben schon einmal, was also sind geeignete Maßnahmen? Tatsächlich ist es so, dass der Schall sich gegenseitig auslöscht, wenn die Abmessungen des Chassis (und des Trägers in dem es eingebaut ist), relativ klein sind. Was heißt denn relativ? Bei der Schallabstrahlung kommt es immer auf das Verhältnis der Abmessungen zur Wellenlänge des abgestrahlten Schalls an. Große Wellenlängen bedeuten tiefe Töne und damit Bass.
Um den so genannten „akustischen Kurzschluss“ zu vermeiden, kann man das Chassis in ein einfaches „Brett“, Fachleute sagen Schallwand, einbauen und erreicht je nach Größe dieses Brettes unterschiedlich tiefe Frequenzen ohne Auslöschung. Dabei gilt:

Je größer - desto tief

Um eine Frequenz von 100 Hz ohne akustischen Kurzschluss abstrahlen zu können, müssen wir zunächst einmal wissen „wie groß“ ist denn die Schallwellenlänge bei 100 Hz? Dafür nehmen wir die Formel

Wellenlänge [m] = Schallgeschwindigkeit [m/s] / Frequenz [Hz]

Wellenlänge = 340 [m/s] / 100 [Hz] = 3.4 m

Schallauslöschung tritt immer dort auf, wo die Entfernung von Vorder- und Rückseite der Schallquelle gleich groß ist, also auf der Schallwand und darüber hinaus auf der Ebene der Schallwand. Um z.B. oberhalb von 100 Hz den akustischen Kurzschluss zu vermeiden, machte man die Schallwand so breit wie die Wellenlänge bei 100 Hz. Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass die tatsächlichen Verhältnisse noch etwas komplexer sind, aber zur Betrachtung, warum man eigentlich ein Gehäuse braucht, geben wir uns mit der Kurzbeschreibung zufrieden.

Aber jetzt mal ehrlich, wer möchte einen Lautsprecher, der nur bis 100 Hz spielen kann und 3.4 m breit und hoch ist. Selbst wenn man von der Wand rundherum 1 m nach hinten klappt, bleibt immer noch ein kastenähnliches Gebilde mit einer Breite und Höhe von 1,4 m und einer Tiefe von 1 m. Wenn Sie nun zu Ihrer Lebenspartnerin sagen, dass Sie ein 1960 Ltr. großes Konstrukt ins Wohnzimmer stellen möchten, hören Sie nur noch einen einzigen Ton, nämlich den der einschlagenden Fissler-Bratpfanne - das hat absolut nichts mit akustischem Kurzschluss zu tun. Was also machen wir, um den Schall an der Auslöschung zu hindern und den Schlägen der holden Weiblichkeit zu entgehen?

Machen wir doch einfach einen Deckel auf die hinten noch offene Kiste. Klasse, das funktioniert und wir haben sogar noch ein weiteres großes Ziel erreicht, auch tiefere Töne als 100 Hz können sich nicht mehr akustisch auslöschen. Jetzt stehen uns nur die 1960 Liter im Weg, im wahrsten Sinne des Wortes.
Wir haben also von der Dame des Hauses den Auftrag bekommen die Kiste deutlich zu verkleinern oder auszuziehen. Also bauen wir ein „Kästlein“ mit 196 Liter und wundern uns, dass sich im Tieftonbereich vermeintlich nichts verändert hat. Ermutigt vom Erfolg bauen wir unseren Traum von 1,96 Liter und wähnen uns am Ziel. Mist, das hat nicht geklappt. Jetzt ist zwar die Frau glücklich, aber der Tieftonbereich ist weg und es klingt auch so merkwürdig dumpf und unpräzise.

Was ist passiert? Offensichtlich kann man den „Kurzschlussverhinderer“ nicht beliebig klein machen!

Ist Thiele Small?

Nein, das hat nichts mit der Leibesfülle diverser Menschen zu tun, sondern bei den sicher schon gehörten Begriffen Thiele & Small handelt es sich um zwei Physiker, die akustischen, mechanischen und elektrischen Parameter eines Lautsprecherchassis und – gehäuses in elektrische Ersatzschaltbilder packten und damit das Zusammenwirken zwischen Chassis und Gehäuse berechenbar machten. Nun schauen wir einmal, was es damit auf sich hat. Obwohl alle diese Werte und noch ein paar weitere einen Einfluss auf das Gesamtergebnis im eingebauten Zustand haben, wollen wir uns hier vereinfacht nur mit den Werten beschäftigen, die zur ersten Berechnung des Gehäuses wichtig sind. In einem anderen Beitrag, "Thiele-Small ganz einfach", gehen wir etwas gründlicher darauf ein.

Wir hätten zunächst die Resonanzfrequenz (Fs) des Chassis. Das ist die Frequenz, mit der das FEDER-MASSESYSTEM Lautsprecher ausschwingt, wenn man es z.B. durch Klopfen mit dem Finger anregen würde.

Weitere Werte sind:

Quality total speaker (Qts) - beschreibt die gesamte Güte des Chassis
Quality mechanical speaker (Qms) - beschreibt die mechanische Güte des Chassis
Quality electrical speaker (Qes) - beschreibt die elektrische Güte des Chassis
Die gesamte Güte (Qts) des Chassis berechnet sich aus den Werten Qms und Qes nach der Formel: Gesamtgüte: Qts = (Qms*Qes)/(Qms+Qes)

Dann wäre da noch berühmte Vas (Volume-acoustic-speaker in Liter.)

Um also trotzdem Tieftonwiedergabe zu haben, nehmen wir die einzelnen Werte zunächst einmal als gegeben an, damit wir mit unserem Gehäuse weiterkommen
.






Habe auch nen 1 farad Kondensator. Wie läd man den richtig?


http://www.hifi-forum.de/viewthread-77-2726.html
Autobastler
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 23. Feb 2014, 22:55
Da bin ich wieder, hatte jetzt auch zeit mal ein foto zu machen.

DoorboardsDoorboards

Ich hoffe das sie gut zu erkennen sind.

Habe auch etwas rumprobiert in sachen einpegeln. Allerdings den bass noch nicht umgepolt. Da hab ich auch grad noch ne frage zu.
Wenn der lowpass frequenzbereich an der endstufe von 40 bis 300 Hz geht, wo sind dann ca. 80/100 Hz?
Auf 9 uhr in etwa?
Und wie is das beim highpass für das frontsystem einzustellen?

Mußte auch feststellen dass ich wohl eine neue batterie bräuchte. Mit meiner kann ich nach 2/3 tagen standzeit nich starten bei den temperaturen. Dann wird auch immer der bass der erste sein, der aus geht.
Autobastler
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 25. Mrz 2014, 17:42
So, melde mich nochmal.

Habe etwas rum experimentiert und bin nach euren Anweisungen vorgegangen. Ende vom Lied is jetzt dass es im Stand mit offenem Fenster gut anhört. Besonders wenn man draußen daneben steht.

Habe auch die hinteren wieder mit dem high/low vom Radio über die Endstufe leise mit laufen, klingt für mich besser.

Aber während der Fahrt is der Klang nich beständig. Heißt das iwie der Mittelton mal fehlt. Und dann auch mal so als wenn der Bass fehlt. Wenn ich es mal beim Schrauben länger laufenhab, bleibt der Klang gleich. Nur während der Fahrt ändert sich was.

Was könnte das sein?
'Stefan'
Inventar
#23 erstellt: 25. Mrz 2014, 18:12
Fahrgeräusche und entsprechende Auslöschungen.
Der Frequenzgang deines Autos im fahrenden Zustand sieht ungefähr wie ein Tiefpass 2. Ordnung bei ~ 50-70 Hz aus. Das gilt's zu "übertönen".
Drehzahl, Straßenbelag & Co. kann man mit statischen Einstellungen natürlich nicht berücksichtigen, dementsprechend gibt's nur einen Kompromiss:
Eine bewusste Betonung des Bereiches unter ~ 500 Hz mit "Kuhschwanzcharakteristik", sprich Low-Shelf. Die Einstellung ist dann im Stand -- für mein Empfinden und generell neutrale Wiedergabe -- natürlich deutlich zu fett.
Heißt: Entweder zwei Voreinstellungen zurechtlegen oder mit (deutlich) schlechterer Wiedergabe während der Fahrt leben.


Habe auch die hinteren wieder mit dem high/low vom Radio über die Endstufe leise mit laufen, klingt für mich besser.


Wenn man nie an richtige Wiedergabe gewöhnt war, ist das normal. Wenn man's auch weiterhin so halten will, lässt's man's eben.



[Beitrag von 'Stefan' am 25. Mrz 2014, 18:17 bearbeitet]
Autobastler
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 25. Mrz 2014, 18:51
Aha, also is das normal mit den Unterschieden im Stand und während der Fahrt.

Wie kriegt man dann nen Mittelwert hin? Während der Fahrt einstellen is ja nunmal nich so prickelnd.

Ich kann am Radio ja in beide Richtungen nachstellen, also mehr oder weniger Bass und Treble. Dann stelle ich also im Stand eher doller ein um dann während der Fahrt runter zu regeln?
Das wirkt sich aber sicher auch auf die Lautstärke aus. Je lauter, desto doller.
zuckerbaecker
Inventar
#25 erstellt: 26. Mrz 2014, 00:16

Autobastler (Beitrag #24) schrieb:
Dann stelle ich also im Stand eher doller ein um dann während der Fahrt runter zu regeln?



Sach mal - hast Du auch nur ein Wort verstanden, was Stephan erklärt hat
Autobastler
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 26. Mrz 2014, 12:26
Hm,

Also es klingt logisch. Allerdings kommt es nich wirklich bei mir an. Außerdem kenne ich low-shelf nich.

Eine vereinfachte Ausdrucksweise würde es vielleicht deutlicher erklären.

Sonst war es immer schnell gemacht. Bei andern Fahrzeugen meine ich. Da habe ich dann auch einfach nach Gehör justiert.
Jetzt klingt es halt irgendwie komisch. Kann doch auch als Laie nich so schwer sein.
'Stefan'
Inventar
#27 erstellt: 26. Mrz 2014, 13:51
Wenn man was erklärt bekommt und 'nen Begriff nicht kennt, kann man den nachschlagen. Das erspart mir von 0 ausgehende Erklärungen und hilft dir dabei, in die Materie einzusteigen.
_juergen_
Inventar
#28 erstellt: 26. Mrz 2014, 15:28
Du weisst was ein Hochpassfilter ist?
Dannn stelle Dir den so vor, das der nicht ganz dicht macht sondern nach der eingestellten Freuqnz noch einen (niedrigeren) Pegel durchlässt.
Also praktisch ein Regalbrett tiefer (shelf=Regal).
Die Steilheit, wie dieser Sprung von einem aufs andere Regalbrett stattfindet, entspricht dann der Filtersteilheit/Güte.
Gibt auch high-shelf, da ist das nach der Trennfrequenz höher im Pegel.

Besser kann ichs nicht erklären.
zuckerbaecker
Inventar
#29 erstellt: 26. Mrz 2014, 18:28

Autobastler (Beitrag #26) schrieb:
Hm,

Also es klingt logisch. Allerdings kommt es nich wirklich bei mir an.


Merkt man, Du hast es nämlich einfach umgedreht



Autobastler (Beitrag #24) schrieb:


Dann stelle ich also im Stand eher doller ein um dann während der Fahrt runter zu regeln?





Der Frequenzgang deines Autos im fahrenden Zustand sieht ungefähr wie ein Tiefpass 2. Ordnung bei ~ 50-70 Hz aus. Das gilt's zu "übertönen".



Übertönen heißt lauter machen.



Die Einstellung ist dann im Stand -- für mein Empfinden und generell neutrale Wiedergabe -- natürlich deutlich zu fett.


Also - weniger Pegel im Grundton.
Autobastler
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 27. Mrz 2014, 08:12
@stefan

Du wirst lachen, ich hab low-shelf gegoogelt. Die gefundenen Erklärungen waren mir dann zu spezifisch. Da ist Jürgen mit
seiner Regalbrett Erklärung bei mir auf mehr Verständnis gestoßen.

So weit bin ich bislang nicht in die Materie ein getaucht. (Erklärt dann vielleicht das Zuschalten der hinteren Boxen)

Meine Radios habe ich immer so ausgesucht, dass nicht viel Schnickschnack und nicht zu viele Einstellungsmöglichkeiten dran sind. Quasi für den "normalen" Hausgebrauch.

Ich freue mich aber auf diesem Wege meinen Horizont erweitern zu können.
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