Lautsprecherkabel. Anschluss?

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gtms
Stammgast
#1 erstellt: 05. Dez 2014, 14:44
Ich weiß, dass dieses Thema hier schon unendlich behandelt wurde, aber in den ganzen Threads las ich immer wieder andere Meinungen (welch Wunder )

Ich habe mein 2,5mm LS-Kabel mit Bananensteckern versehen. Und zwar mit diesen hier.

Ich habe einfach das abisolierte Ende etwas verdrillt und dann rein damit in den Bananenstecker. Verschraubt. Fertig. Da ich etwas zuviel abisoliert hatte, guckt jetzt etwas blankes Kabel beim Stecker raus, was ich nicht als schlimm erachte. Sieht nur ein bisschen blöd aus. Aber guckt man ja nicht hin.

Aus den ganzen Threads zu diesem Thema habe ich (für mich) mitgenommen, dass die beste Methode immer noch die ist, das blanke Kabel direkt anzuschliessen, da somit kein zusätzlicher Übergangswiderstand (richtig?) vorhanden ist. Erscheint mir mit meinem laienhaften Halbwissen als logisch.

Jetzt möchte ich aber gerne eine Steckverbindung am LS haben, da ich diese hin und wieder verschieben muss (dahinter muss geputzt werden, und das geht nur, wenn ich die LS verrücke.). Da sind Stecker halt praktisch.

Nun habe ich hier was von Aderendhülsen gelesen. Und auch Oehlbach empfiehlt ja sowas (siehe Link oben).

Aber dann habe ich noch einen zusätzlichen Übergangswiderstand, oder? Das es so, wie es bisher gemacht habe, auch nicht gut ist, las ich auch. Das Kabel kann sich im Stecker "aufsplitten". Deshalb wurden diese Aderendhülsen empfohlen.

O.k. die kosten ja nicht die Welt. Bloss diese benötigte Zange ist teuer.

In meiner Verwirrung bin ich dann auf diese Teile gekommen. Wenn ich das richtig verstehe, kommt das blanke Kabel darein, dann auch "vercrimpen" (mit dieser Zange) und fertig. Richtig? Die Teile können dann so in den Stecker am LS (wie bisher die Banana-Stecker), richtig?

Das scheint mir eine einfache Methode zu sein. Kein doppelter Übergangswiderstand wie bei Stecker plus Hülse und dazu noch günstig.

Oder liege ich jetzt ganz falsch?


[Beitrag von gtms am 05. Dez 2014, 14:46 bearbeitet]
Max
Stammgast
#2 erstellt: 05. Dez 2014, 15:51
Hallo,
wenn ich das richtig lese, sollen diese Teile verlötet werden. Also nix mit crimpen.

Gruß vom Küchentisch
Max
Kennylover
Stammgast
#3 erstellt: 05. Dez 2014, 15:54
Zum öfter umstecken sind diese labberigen Blechdinger sicherlich weniger geeignet.

Das Thema Übergangswiderstände kannst du vergessen, die liegen selbst bei einfachen Bananensteckervebindungen im Milliohmbereich.
In Relation zur Lastimpedanz von nominell 4Ohm (oder 8Ohm) sind die absolut vernachlässigbar.

Wenn du eine vernünftige Bananensteckerlösung suchst, nimm die .

Klemmraum bis 2,5mm², spezifiziert bis 20A(!), einfachste Montage und laborbewährt, mehr kann man nicht wollen.

Sehen nur nicht so schön aus....


- schönes WE -
gtms
Stammgast
#4 erstellt: 05. Dez 2014, 19:51
Ok. Wenn das mit den Übergangswiderständen kein Nachteil ist, dann kann ich ja meine bisherigen Banana-Stecker verwenden und mir Aderendhülsen besorgen. Kann ich da beliebige aus dem Baumarkt nehmen oder gibt es was Hifi-Spezielles?

So wie ich es jetzt habe ist es nicht zu empfehlen? Oder?
Max
Stammgast
#5 erstellt: 05. Dez 2014, 20:12
Hallo,
mach Dir doch keinen Kopf wg. dem bisschen Kabel. Die Kabelenden ordentlich verdrillen und ab in den Stecker - gut festziehen fertig - und vergessen. Das mit den Endhülsen - ich dachte, Du wolltest Dir nicht extra eine Zange besorgen? Oder willst Du die einfach mit der Kombizange quetschen?

Gruß vom Küchentisch
Max
gtms
Stammgast
#6 erstellt: 05. Dez 2014, 20:53
Die Zange könnte ich mir beim Elektriker meines Vertrauens ausleihen. Oder geht das auch mit der Kombizange vernünftig?

Falls ich das mache mit den Aderendhülsen, dann sind die normalen ok?

Aber wenn nichts dagegen spricht, dann lass ich das.

Wird viel,geschrieben und verkauft und dabei bekomme ich dann manchmal den Eindruck, ich könnte es besser machen. Einen hörbaren Unterschied wird es eh nicht geben, aber ich will es halt auch vernünftig machen, wenn es möglich ist und sinnvoll.
Max
Stammgast
#7 erstellt: 05. Dez 2014, 21:14
Wenn Du eh schon den Meister Deines Vertrauens hast, dann lass Dir von dem die Aderenden mit Hülsen bestücken und gut ist.

Gruß vom Küchentisch
Max
versuchstier
Inventar
#8 erstellt: 05. Dez 2014, 21:39
Hallo gtms,

um Dich nun noch kpl. zu verwirren würde ich Dir spreizbare Bananenstecker empfehlen

Mit einfachen Bananensteckern hatte ich vor einiger Zeit Probleme, da diese nicht wirklich fest in den Lautsprecherbuchsen des Verstärkers saßen

Spreizbare Bananenstecker kann man entsprechend fest anziehen. Vor allen Dingen hilfreich, wenn man wie Du die Stecker oft an- und abstöpseln möchte...

http://www.amazon.de...ne+stecker+spreizbar

Das mit den Aderendhülsen ist wie Max bereits in #5 schrieb, nicht wirklich notwendig

Gruß versuchstier


[Beitrag von versuchstier am 05. Dez 2014, 21:39 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#9 erstellt: 06. Dez 2014, 22:31
Hallo,

ich hab (weil ich eh eine Aderendhülsen-Zange habe) meine Lautsprecherkabel mit Endhülsen versehen.

Ist einfach praktischer.

Peter


[Beitrag von 8erberg am 06. Dez 2014, 22:32 bearbeitet]
gtms
Stammgast
#10 erstellt: 08. Dez 2014, 12:05
@versuchstier: Die sehen ja richtig massiv aus. Das wäre doch was.

@8erberg: Was genau ist damit für Dich praktischer?


[Beitrag von gtms am 08. Dez 2014, 12:06 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#11 erstellt: 08. Dez 2014, 12:28
Hallo,

man "kämpft" nicht mehr mit den einzelnen Drähten, was ja bei häufigem Aufundabbauen von Anlagen nicht gerade immer lustig ist. Ich hab vor ewig langen Zeiten häufiger Musik auf Feten usw. gemacht (da waren die PLZ noch 4-stellig).

Immer wieder zwirbelt man ohne Endhülse an den Strippen rum, damit kein einzelner Draht einen Kurzen verursacht. Entsprechend sehen dann nach einiger Zeit die Drähte auch aus. Seitdem ich Kabelendhülsen einsetze hab ich keinen Akt mehr damit.

Peter
gtms
Stammgast
#12 erstellt: 08. Dez 2014, 12:39
o.k. Das heißt die Kabel kommen nur mit den Endhülsen direkt an den LS und Verstärker?
Max
Stammgast
#13 erstellt: 08. Dez 2014, 14:00
Ja, das wird es heißen. Das ist halt beim Ab- und wieder Anmontieren der Kabel besser, weil man sich nicht über völlig verzwirbelte und lose Drähte Gedanken machen muss.

Aber ich würde mir wie schon gesagt jetzt keine Gedanken mehr darüber machen, denn Du hast ja schon Bananenstecker die völllig ausreichen sollten. Jetzt kannst Du noch fürs ruhigere Gewissen ein paar Endhülsen draufmachen lassen und schraubst das schön in Deine Bananas rein - gut ist. Weitere Investitionen, außer für ein paar Kreuzer in die Kaffeekasse beim Elektriker, halte ich für unnötig da ja schon alles Material vorhanden. Die Spreizbananas mögen ja ganz schick anzusehen sein, aber dann muss ich ja wieder kurbeln um das Kabel von Box und/oder Verstärker abzubekommen. Damit wird ja der Vorteil der Bananas obsolet oder sehe ich da was falsch?

Gruß vom Küchentisch
Max
gtms
Stammgast
#14 erstellt: 08. Dez 2014, 17:48
Wie meinst Du das mit Kurbeln?

So wie ich das verstanden habe, zieht und dreht man den Ring am Stecker und dann erst kann man den Stecker vom LS/Verstärker abziehen.

Also so wie bei den SpeakOn-Stecker aus dem PA-Bereich, wenn ich das richtig verstanden habe.
Max
Stammgast
#15 erstellt: 09. Dez 2014, 00:50
Also, ich versuchs jetzt nochmal
Speakon ist so ne Art Bajonettverschluss...kann man mit dem Bananengeraffel nicht vergleichen. Mit Kurbeln meinte ich, dass Du jedesmal wenn die Kabel entfernt werden sollen, die Verschraubung der Spreizdorne gelöst werden muss und das macht m.E. den Vorteil der Bananen obsolet, nämlich lösen der Verbindung ohne Schrauben. Deine Oelbach Bananen arbeiten mit Federkraft und sollte diese mal nachlassen, kann man mit etwas Aufbiegen der Federkraft wieder auf die Sprünge helfen. Die Verbindung zum Lautsprecher kann einfach durch Abziehen der Stecker gelöst werden. Falls Dir dann ja doch Schrauben nix ausmacht, dann würde es ja reichen lediglich Aderendhülsen zu benutzen.
Mir wird das zu kompliziert, ich bin jetzt raus und höre Musik - ohne Hülsen, ohne Bananen

Gruß vom Küchentisch
Max
gtms
Stammgast
#16 erstellt: 09. Dez 2014, 01:15
Ok. Ich denke, ich weiß jetzt wie die ungefähr funktionieren.


Ich werde mal sehen, was und wie oder ob überhaupt ich was ändere.

Aber schon mal interessant die verschiedenen Möglichkeiten und Meinungen zu erfahren. ;-)
visir
Inventar
#17 erstellt: 09. Dez 2014, 16:38

gtms (Beitrag #16) schrieb:
Ok. Ich denke, ich weiß jetzt wie die ungefähr funktionieren.


Ich werde mal sehen, was und wie oder ob überhaupt ich was ändere.

Aber schon mal interessant die verschiedenen Möglichkeiten und Meinungen zu erfahren. ;-)


Ich würde an Deiner Stelle gar nichts ändern. Die losen Adern verteilen sich durch das Anschrauben im Banani günstig für einen intensiven Kontakt. Die Anderendhülse kann da nur schlechter sein, weil sie steifer ist und daher an wesentlich weniger Stellen Kontakt hat. Nicht, dass das in einem nennenswerten Bereich wäre, aber wozu Aufwand treiben, wenn es nachher sicher nicht besser ist?

Das Verzwirbeln von Litzen - ist ja ein gewaltiger Aufwand! Muss man genau einmal ordentlich machen, nämlich beim Montieren des Steckers, und Ruhe ist.
polybius42
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 26. Dez 2014, 22:04
Hallo,

Zu kabelhülsen und co - ich hab das auch gemacht. Aber: zum Fach Fahrradhandel des Vertrauens und endhülsen für bautenzüge gekauf . Mit der beißzange ordentlich zusammen gequetsch . Fertsch!
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