Die ATL-Geschichte

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Matthias_M!
Stammgast
#1 erstellt: 21. Jan 2014, 17:25
Moin, moin,

eigentlich gehört das ja nicht in ein Forum, aber vielleicht interessiert es ja jemanden, und vielleicht liest hier jemand mit, der dabei war und meinen Bericht ergänzen kann.

Seit einiger Zeit recherchiere ich über einen Boxen-Typ, den ich seit einigen Monaten horte und über den ich eine kleiner Vorstellung schreiben will.
Die Recherche hat mich auch zu Gesprächen mit diversen Zeitzeugen motiviert. Am vergangenen Samstag hatte ich Gelegenheit, mit Herr Bernhard Mörtl zu sprechen, der in den achtziger und neunziger Jahre die Firmen ATL in Müchen gegründet und geleitet hatte.

Er fand es ärgerlich, das über seine Firmen so viel Unsinn verbreitet wird, und so bot ich an, aus dem Gespräch auch einen Artikel zu schnitzen, der mittelfristig vielleicht komplett genug sein könnte, in die Wiki einzugehen.

Hier also ein Zwischenergebnis, das zwar noch nicht komplett ist, aber zumindest inhaltlich schon recht richtig sein sollte.

Zur Formatierung: In Anführungszeichen und kursiv gesetzte Texte sind Zitat; meist habe ich die Quelle angegeben. Nur kursiv gesetzte Worte sind meist Typenbezeichnungen. Die Erst-Nennung relevanter Firmen habe ich, zur besseren Auffindbarkeit, unterstrichen.

Die ATL-Geschichte

In den siebziger Jahren gehörte die Firma Light & Sound (Georgenstr. 85, 8000 München 40) zu den führenden HiFi-Quellen der Stadt München. Beispielsweise hatte das Unternehmen die Boxen der Trentin Lautsprecherwerke exklusiv in ihrem Vertrieb geführt (lt. HIFI JAHRBUCH 8).
Der Geschäftsführer, Walter Höllerich, sei, so berichtet ein Zeitzeuge, einmal von einem Kunden angesprochen worden, es gäbe viel bessere Boxen, als die, die er bereits anbieten könne. Gemeint waren die Kreationen, die Hans Deutsch in Österreich produziert hatte.

Der „Akustikforscher“ Hans Deutsch hatte bereits seit Mitte der sechziger Jahre Boxen gebaut. Noch 1976 führte das HIFI-JAHRBUCH 8 fünf Modelle der Hans Deutsch GmbH & Co. KG (Bachstr. 9/I, 5020 Salzburg), im Vertrieb der J.W. Audio-Repräsentanzen von Josef Wetz, auf.
Auch im HIFI-JAHRBUCH 9 von 1978 war die High Fidelity Lautsprecherbau Hans Deutsch GmbH & Co. KG noch mit vier Boxen im Vertrieb der nun JWS Audio System (Waldstr. 122, 6050 Offenbach) des Herrn Wetz präsent, die ansonsten hauptsächlich Audio Technica vertrat.

Ein Zeitzeuge, Gert Redlich (http://www.hifimuseum.de/1121.html), berichtet von einer Begegnung mit Hans Deutsch auf einer Messe, bei der er ihm sein Leid geklagt hätte. Man „habe ihm seine Firma gestohlen, geklaut mit ein paar linken Tricks.
JWS hatte den Salzburger Betrieb wohl gänzlich übernommen; sie bot noch Anfang der achtziger Jahre, mit der JW Poseidon SII (HIFI-JAHRBUCH 11, Test in STEREOPLAY 11/82) eine Nachfolgerin der originalen Hans Deutsch Poseidon, an

In der Folge der Empfehlung des Kunden kam es zu einem Termin und zu einem Gespräch von Hans Deutsch bei Light & Sound. Und schließlich kam man überein, die Boxen der Marke „Hans Deutsch“ exklusiv zu vertreiben. Hans Deutsch sollte seine Entwicklungen liefern und in München würden daraus die fertigen Lautsprecherboxen entstehen. Für deren Vertrieb sollte extra eine Firma Atlantic gegründet werden.

Bernhard Mörtl, später Vertriebsleiter der Atlantic, weiß zu berichten, der Firmenname sei entstanden, weil Hans Deutsch prognostiziert hatte, seine Erfindungen würden bald diesseits und jenseits des Atlantik den Standard setzen.

Die HÖRERLEBNIS (Nr. 84) stellt die Geschichte in dem Portrait über Hans Deutsch nur geringfügig anders da:
... Als Einzelkämpfer an so breiter Front kann man nicht alles das erreichen, was man sich wünscht. Hans Deutsch sucht nun Kooperationspartner. (…) 1976 lernt er Uwe Trenntin (Light and Sound) kennen. Das Team ergänzt Dr. Schmalisch, der das Management übernimmt. Mit der gemeinsamen Firma ATL stellt sich schließlich der internationale Erfolg ein.
Eigentlich hätte das Unternehmen Atlantic heißen sollen. Doch hatte das gleichnamige amerikanische Label rechtlichen Einspruch eingelegt. ...
“ (http://hans-deutsch-akustikforschung.com/pics/hoererlebnis84.pdf)

Tatsache ist, diverse Boxen aus der Münchner Zeit ziert rückwärtig die Marke „Atlantic“, und auch in dem HIFI-JAHRBUCH 9 und 10 wird eine atlantic Lautsprecher GmbH Vertriebsgesellschaft (Sendlinger-Tor-Platz 8, 8000 München 2) unter den „Hersteller- und Vertriebsfirmen“ geführt.

Und auf den Typenschildern der Boxen war zu lesen "Der Ohriginalsound. Entwickelt und konstruiert von Akustikforscher Hans Deutsch" Jedes Typenschild versprach zudem, diese Box sei „... getestet und freigegeben von Hans Deutsch.

Freilich hatte der Name Atlantic nicht lange Bestand.
Als die Arcus TM85 im Jahre 1981 ihren Siegeszug begann, war auch Bernhrd Mörtl klar, man könne nicht mit dem bisherigen Design weiter machen, bräuchte etwas „Modernes“, wie es die Berliner bieten konnten.
Als ersten Schritt der „Modernisierung“ konnte man bald „ATL / Hans Deutsch“ auf den Typenschildern der Münchner Lautsprecherboxen lesen. Das Akronym war eine Idee einer Düsseldorfer Werbeagentur gewesen: „lassen wir das „antic“ weg“, soll deren Vorschlag gelautet haben.

Der Firmenname wurde also im Frühjahr 1982 zu ATL Atlantic Lautsprecher GmbH, unter der bekannten Adresse, gewandelt, wie sich auch aus dem Anhang des HIFI-JAHRBUCH 11 entnehmen lässt.
Hierbei handelte es sich aber nur um einen Zwischenschritt. Tatsächlich sollte die Gesellschaft bald auslaufen und gründete Bernhard Mörtl an ihrer Stelle, zum Dezember 1982, die eigene ATL Lautsprecher GmbH Vertriebsgesellschaft (Moosacher Str. 26, 8000 München 40, HRB 70164). Er übernahm den Lagerbestand, samt Lagerleiter, und vereinbarte mit Hans Deutsch dessen freie Mitarbeit, samt einer Honorierung auf der Basis einer Umsatzbeteiligung.

Schon 1983 erschien der erste neue Prospekt (shttp://wegavision.pytalhost.com/atl8x/). Die oft kritisierten Schallablenker für die „Indirektion“ waren aus den Modellen 001, 002, 003 und 004 verschwunden und eine neue Geräte-Generation wurde mit den Typen HD205 und HD308 (HiFi-Jahrbuch 11) eingeführt, bei der der Hornresonator (http://www.hans-deutsch.de/html/klang.html) auch zum stilistisch dominierenden Merkmal der Boxen wurde.
Zudem verschwanden zunächst die Eigennamen aus der Nomenklatur und die neuen Boxen bekamen das charakteristische „HD“, für „Hans Deutsch“, der Zählung voran gestellt, die sich nun aus dem 300er Nummernkreis rekrutierte.

Neben dem obligatorischen Hornresonator war ein weiteres Charakteristikum der Hans Deutsch-Boxen die Beschränkung auf eine technisch recht einfach aufgebaute Frequenzweiche. Der Entwickler vertritt die Überzeugung, mit seiner „akustisch-aktiven Frequenzweiche“ (http://www.hans-deutsch-akustikforschung.com/aap_deutsch.html), die sich aus dem Gehäuseaufbau ergibt, ließen sich negative Einflüsse einer Elektronik auf den Klang minimieren. Aus dieser Überzeugung resultiert auch der weitgehende Verzicht auf eine Gehäusedämmung bei seinen Boxen.
Seine Theorien sind umstritten, was aber immer schon auch zur Bekanntheit von Hans Deutsch beitrug.

Der Start der neuen ATL war jedenfalls erfolgreich. Die Modellpalette wuchs und die Umsätze stiegen entsprechend.
Erst nach fünf bis sechs Jahren begann das Geschäft zu stagnieren. Einerseits kamen aus der österreichischen Werkstatt des Akustikforschers keine wirklichen Neuheiten mehr und trafen die Neuerungen, die eingeführt wurden, nicht den Nerv der Kundschaft. Andererseits gab es auch Irritationen um den Auftritt des Meisters, der schon mal zur Auslieferung seiner Boxen an Händler zur Geige gegriffen oder gesungen hatte. Was zur Vorstellung einer neuen Entwicklung für die KLANGBILD (8/81), als Vergleich von Original und Reproduktion, passend gewesen sein mag, entsprach aber eben nicht unbedingt dem, was sich das Marketing eines Herstellers vorstellte, der von Serien-Produkten lebte.

Der Zufall brachte es mit sich, das Bernhard Mörtl auf der Weihnachtsfeier der HIFI-VISION im Winter 1987 auf Klaus Dotter traf, der einige Jahre zuvor bei Canton die Nachfolge von Wolfgang Seikritt als Entwicklungsleiter angetreten hatte. Der dachte über seine Zukunft bei Canton nach, und Bernhard Mörtl begann darüber nachzudenken, ob nicht eine ganz neue Boxen-Generation das ATL-Programm beleben könne.
Eine Besprechung mit dem eigenen Vertrieb kam zu dem Ergebnis, eine neue Serie könne den Umsatz beflügeln. Das Resultat war die Gründung der ATL Elektro-Akustik Vertriebs GmbH (Benzstraße 20, 82178 Puchheim), zu der Klaus Georg Dotter, mit Gesellschafter-Vertrag vom 15.12.1988, als Geschäftsführer berufen wurde, was das Amtsgericht München am 29.3.1989 veröffentlichte (HRB 86723).

Sicher hatte die Konkurrenz im „eigenen Hause“ die Motivation von Hans Deutsch nicht sonderlich beflügelt. Auch drückte der sinkende Umsatz auf die Stimmung aller Beteiligten. Die Trennung der ATL von Hans Deutsch erfolgt fast automatisch. Der Vertrieb der Hans Deutsch-Boxen wurde eingestellt und Hans Deutsch gründete 1989 die eigene Hans Deutsch Lautsprecher GmbH (Schulstraße 1, Surheim), die von seiner Tochter Marlene geführt werden sollte.
Hier erschienen dann auch gleich die ersten neuen Entwicklungen aus Österreich, auf die die ATL so lange gewartet hatte. Die „Fundamental Töner-Technik“ genannten regelbaren Subwoofer zu der M-Serie, die bereits mit der Antares bei ATL begonnen worden war, stießen in Testberichten wieder auf Gegenliebe.

Nach der Abwicklung der ATL Lautsprecher GmbH Vertriebsgesellschaft, die zum Ende 1989 ihren Betrieb einstellte und deren Löschung das Amtsgericht München schließlich am 5.11.1991 bekannt gab, übernahm Bernhard Mörtl, im Sommer 1990, die ATL Elektro-Akustik Vertriebs GmbH.
Der sollte es mit ihrem Erfolg gelingen, die Vorgänger-Firmen weit zu überflügeln. „Kaufbare Ware“ zu produzieren, war ihr Credo, auf das sich Bernhard Mörtl, als Geschäftsführer, und Klaus Dotter, als Entwicklungsleiter, geeinigt hatten. Das sollte jedoch nicht zu Lasten der Qualität gehen, wie zahlreiche positive Testberichte in den folgenden Jahren belegen.

Zunächst verwendete Klaus Dotter Hochtöner mit Metall-Kalotte aus dem Hause Seitz. Später wechselte er auf Gewebe-Kalotten. Die Lieferanten für Mittel- und Tieftöner waren bekannte europäische Hersteller.
Die Basis des neuen Programms bildete zunächst die Pro-Line, die mit vier Modellen (701 Pro, 705 Pro, 707 Pro und 709 Pro) startete. Diese wurde durch eine Standard-Serie ergänzt, deren Boxen teils auch mit dem Suffix „Pro“ bezeichnet wurden. Diese neuen Geräte erhielten eine Bezeichnung aus dem 700er Nummernkreis.
Zusätzlich entstanden, für den anspruchsvollen Kunden, mit den „Avantgarde“ und mit der 700er Serie „Slim-Line“, zwei Reihen, die durch besonderes Design, aber auch durch hochwertige Verarbeitung auffielen. So waren die unter dem geschützten Namen „Avantgarde“ lancierte Geräte die ersten Serien-Boxen in Deutschland, die in allen RAL-Farben lackiert bestellt werden konnten.

Nur kurz nach dem Neuanfang der ATL war es, anlässlich einer Vorstellung neuer Boxen für ein Fachmagazin, zu einem Gespräch im Verlag gekommen, in dessen Verlauf Bernhard Mörtl erfuhr, eine etablierte Highend-Firma suche nach einem Partner.
Dr. Hans-Joachim Rebmann, Haupt-Anteilseigner und Geschäftsführer der Phonogen Lautsprechersysteme GmbH (Kirchhalde 19, Großbettlingen), die in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre mit ihren Exponential-Hörnern aus Beton Furore gemacht hatte, wollte sich von seiner Mehrheitsbeteiligung trennen.

Mit dem Ziel, deren Programm zu integrieren, wurde die ATL die neue Eigentümerin von Phonogen und deren Entwickler, Norbert Schäfer, freier Mitarbeiter bei ATL.
Die Hoch- und Tieftöner der Boxen, die bislang außer Haus gebaut worden waren, fertigte ihr Erfinder, Norbert Schäfer, nun selber und lieferte sie an die ATL, die die Lautsprecher, zusammen mit von Nokia gelieferten Mitteltönern der Serie LPM100, zu fertigen Lautsprecherboxen komplettierte. Im Sommer 1989 sollte die Trans-Line bei ATL verfügbar werden.

Die Testberichte für die Boxen der Trans-Serie waren überragend. Das erfolgreichste Produkt blieb die Transfer, die schon bei Phonogen eingeführt und von der AUDIO (12/87) zur „Superbox“ gekürt worden war. Sie erhielt bei ATL eine kleine und zwei größerer Schwestern und, um 1992, wohl vor allem auf Nachfrage wichtiger Kunden, eine Überarbeitung, die mit der Einführung eines Bi-Wiring-Terminals in die Boxen-Familie von außen erkennbar war.

Bei seinen Entwicklungen hatte Norbert Schäfer schon immer auch auf ein stimmiges Design Wert gelegt. Mit seiner Box Skulptor, der 1992 gegründeten Design-Akustik Schäfer, hatte der Physiker im Jahre 1993 sogar einen Design-Preis errungen.
So scheint es kein Zufall, das die Boxen, die Norbert Schäfer der ATL in dieser Zeit vorgestellt hatte, weniger nach dem Ideal des bestmöglichen Klangs konzipiert gewesen waren, als vielmehr durch ihre besondere Gestaltung auffielen: schlank, Fugen-los gearbeitet, ohne sichtbare Verschraubungen an den Chassis und mit seitlich eingesetztem, im Paar gegensinnig angeordnetem Tieftöner.
Die Boxen wurden in Zusammenarbeit von Norbert Schäfer und Klaus Dotter abgestimmt und erschienen im Jahre 1992 als ATL 911. Ein größeres Modell, die 921, befand sich zwar schon in der Entwicklung, wurde aber nicht mehr realisiert.

Klaus Dotter verließ die ATL im Jahre 1993 aus persönlichen Gründen, und ging später zu Sony. Dort repräsentierte er, wie es die STEREOPLAY (11/2010) ausdrückte, das „europäische Ohr“ und entwickelte, bis zur Schließung des Werkes in Fellbach im Jahre 2003, Lautsprecherboxen für den Konzern. Seitdem ist der passionierte Klavierspieler Privatier.

Sein Nachfolger als Entwicklungsleiter bei ATL wurde Gerald Gessner, der jedoch keine eigenen Boxen mehr für ATL entwickeln sollte.

Der größte Teil der Produktion von ATL blieb im Inland. Ein Export in die europäischen Nachbarländer und nach Asien fand zwar statt, wurde aber nicht forciert. Lediglich die Trans-Line erhielt eine größere Aufmerksamkeit in Japan, Korea und in Taiwan.

Bis Ende 1993 waren bei ATL um 1.500 Stück Boxen aus der Feder von Norbert Schäfer entstanden. Die Kosten für die Übernahme der Phonogen und für die Herstellung der Geräte hatte der Verkauf der Produkte dieser Serie aber nicht decken können.
Neben dem beschränkten Kundenkreis für derartige Lautsprecherboxen war vor allem die hohe Ausfallrate der Hoch- und der Tieftöner dafür verantwortlich, das die Zahlen am Ende nicht stimmten und ATL im Jahre 1994 einen Vergleich schließen musste, um einen Konkurs abzuwenden.
Die ATL Elektro-Akustik Vertriebs GmbH, die angetreten war, einmal eine bedeutende Größe unter den deutschen Lautsprecher-Marken zu werden, stellte den Betrieb ein.

Am 17.03.2001 veröffentlichte das Amtsgericht München die Löschung der unter der Registernummer HRB 86723 eingetragenen GmbH.

Zwar gestattete Bernhard Mörtl einem der Gehäuse-Lieferanten die Verwendung des Namens „ATL“, doch ist es dazu wohl nicht mehr gekommen.

Die Rechte an der Boxen-Familie Trans hatte die ATL wohl zusammen mit der Phonogen übernommen, was erklären könnte, das es bis 1999 dauern sollte, bis Norbert Schäfer, zusammen mit dem Ingenieur Joachim Zürn, die Translife GmbH gründete, und eine dritte Generation Trans-Boxen auf den Markt brachte.

Die Boxen der TEC-Typenreihe, die unter dem Namen „ATL“ erschienen sind, haben mit den Firmen ATL in München nichts zu tun.
Ebenso wenig die „ATL“-Boxen, die eine Akustik Ton Lemgo in den siebziger Jahren im Angebot gehabt hatte.


Produkte

Atlantic
Pedro Lume 001, Barbados 002, Porto Santo 003, Santo Domingo 004, Skyline 050

ATL/Hans Deutsch
Pedro Lume 001, Barbados 002, Porto Santo 003, Santo Domingo 004, HD205, HD308

ATL Lautsprecher
HD304, HD304S, HD305, HD306, HD306S, HD308, HD308i, HD308S, HD309, HD310, HD310i, HD310S, HD311, HD312, HD312S, HD313, HD314, HD314i, HD316, HD318, Dell'Arte 240, Antares

ATL Elektroakustik
Standard-Serie und Pro-Line: 701 Pro, 702, 703, 704 Pro, 705 Pro, 706 Pro, 707 Pro, 707/II Pro, 708 Pro, 709 Pro, 710 Pro, 711 Pro, 712 Pro, 715 Pro, 719 Pro
Slim-Line: 701 S, 703 S, 705 S, 707 S, 709 S, 711 S, 712 S, 715 S
Trans-Line: Translife, Transfer, Transart, Transmaster
Avantgarde-Serie: Celebration, Sensation, Variation, Temptation, Ovation
sonstige: 911


Das war's erst mal.

Falls die Möglichkeit besteht, Kontakt zu den Herrn Dotter oder Gessner aufzunehmen, wäre ich für einen Hinweis dankbar.
Wer etwas über die Herkunft der TEC Boxen sagen kann, möge das gerne tun.
Ebenfalls interessiert mich jeder Prospekt (soweit noch nicht bei Wegavision hinterlegt) und Test, aus dem ich Infos ziehen kann.

Tschüß, Matthias


[Beitrag von Matthias_M! am 21. Jan 2014, 18:39 bearbeitet]
hifi-privat
Inventar
#2 erstellt: 21. Jan 2014, 17:59
Interessant.

Eine HD312 habe ich noch zu Hause - aber aktuell nicht mehr in Betrieb. Getestet wurde die in der Stereoplay 11/83 - leider habe ich alle Jahrgänge, in denen auch noch das ein oder andere Folgemodell getestet wurde, vor einigen Jahren entsorgt.
Matthias_M!
Stammgast
#3 erstellt: 04. Feb 2014, 22:46
Moin, moin,

nach einem Gespräch mit Herrn Gerald Gessner, ehemals Entwickler für ATL, später dann der Designer der Soundsysteme für die BMW M- und einige Rolls Royce-Fahrzeuge, habe ich die Geschichte der ATL noch etwas ergänzen und korrigieren können.

Da ich den ersten Beitrag nicht mehr editieren darf, füge ich den kompletten Text noch einmal an. Einige Formatierungen habe ich mir erspart.

Darüber hinaus habe ich den Inhalt inzwischen in eine Wiki eingebracht:
- http://new-hifi-classic.de/wiki/index.php?title=Atlantic
- http://new-hifi-classic.de/wiki/index.php?title=ATL
- http://new-hifi-classic.de/wiki/index.php?title=Hans_Deutsch
Die Inhalte zu den einzelnen Boxen-Modellen werde ich noch vervollständigen.

Ob der Text auch in die HiFi-Wiki einfließen kann, muss ich klären. Dort ist ja bekanntermaßen das Konzept etwas starrer und eigentlich nicht für lange Marken-Historien ausgelegt.


Wer mir einen Kontakt zu Herrn Klaus Dotter aufmachen kann, wer ihn benachrichtigen mag, mich zu kontaktieren oder mir die Gegend nennen kann, in der er wohnt, der tue das gerne.
Vielleicht läßt sich die Geschichte ja noch erweitern.
Danke vorab!


Die ATL-Geschichte

In den siebziger Jahren gehörte die Firma Light & Sound (Georgenstr. 85, 8000 München 40) zu den führenden HiFi-Quellen der Stadt München. Beispielsweise hatte das Unternehmen die Boxen der Trentin Lautsprecherwerke exklusiv in ihrem Vertrieb geführt (lt. HIFI JAHRBUCH 8).
Der Geschäftsführer, Walter Höllerich, sei, so berichtet ein Zeitzeuge, einmal von einem Kunden angesprochen worden, es gäbe viel bessere Boxen, als die, die er bereits anbieten könne. Gemeint waren die Kreationen, die Hans Deutsch in Österreich produziert hatte.

Der „Akustikforscher“ Hans Deutsch hatte bereits seit Mitte der sechziger Jahre Boxen gebaut. Noch 1976 führte das HIFI-JAHRBUCH 8 fünf Modelle der Hans Deutsch GmbH & Co. KG (Bachstr. 9/I, 5020 Salzburg), im Vertrieb der J.W. Audio-Repräsentanzen von Josef Wetz, auf.
Auch im HIFI-JAHRBUCH 9 von 1978 war die High Fidelity Lautsprecherbau Hans Deutsch GmbH & Co. KG noch mit vier Boxen im Vertrieb der nun JWS Audio System (Waldstr. 122, 6050 Offenbach) des Herrn Wetz präsent, die ansonsten hauptsächlich Audio Technica vertrat.

Ein Zeitzeuge, Gert Redlich (http://www.hifimuseum.de/1121.html), berichtet von einer Begegnung mit Hans Deutsch auf einer Messe, bei der er ihm sein Leid geklagt hätte. Man „habe ihm seine Firma gestohlen, geklaut mit ein paar linken Tricks.
JWS hatte den Salzburger Betrieb wohl gänzlich übernommen; sie bot noch Anfang der achtziger Jahre die JW Poseidon SII (HIFI-JAHRBUCH 11, Test in STEREOPLAY 11/82) an. Dabei handelt es sich offensichtlich eine Nachfolgerin der originalen Hans Deutsch Poseidon, die durch den „Tiefpassfilter“ („akustische Frequenzweiche“), in Form eines Brettes vor dem Tieftöner, noch als Entwicklung der siebziger Jahren-Generation kenntlich ist.

In der Folge der Empfehlung des Kunden kam es zu einem Termin und zu einem Gespräch von Hans Deutsch bei Light & Sound. Und schließlich kam man überein, die Boxen der Marke „Hans Deutsch“ exklusiv zu vertreiben. Hans Deutsch sollte seine Entwicklungen liefern und in München würden daraus die fertigen Lautsprecherboxen entstehen. Für deren Vertrieb sollte extra eine Firma Atlantic gegründet werden.

Bernhard Mörtl, später Vertriebsleiter der Atlantic, weiß zu berichten, der Firmenname sei entstanden, weil Hans Deutsch prognostiziert hatte, seine Erfindungen würden bald diesseits und jenseits des Atlantik den Standard setzen.

Die HÖRERLEBNIS (Nr. 84) stellt den Beginn der Zusammenarbeit in dem Portrait über Hans Deutsch nur geringfügig anders da:
... Als Einzelkämpfer an so breiter Front kann man nicht alles das erreichen, was man sich wünscht. Hans Deutsch sucht nun Kooperationspartner. (…) 1976 lernt er Uwe Trenntin (Light and Sound) kennen. Das Team ergänzt Dr. Schmalisch, der das Management übernimmt. Mit der gemeinsamen Firma ATL stellt sich schließlich der internationale Erfolg ein.
Eigentlich hätte das Unternehmen Atlantic heißen sollen. Doch hatte das gleichnamige amerikanische Label rechtlichen Einspruch eingelegt. ...
“ (http://hans-deutsch-akustikforschung.com/pics/hoererlebnis84.pdf)

Tatsache ist, diverse Boxen aus der Münchner Zeit ziert rückwärtig die Marke „Atlantic“, und auch in dem HIFI-JAHRBUCH 9 und 10 wird eine atlantic Lautsprecher GmbH Vertriebsgesellschaft (Sendlinger-Tor-Platz 8, 8000 München 2) unter den „Hersteller- und Vertriebsfirmen“ geführt.

Auf den Typenschildern der Atlantik-Boxen war außerdem zu lesen "Der Ohriginalsound. Entwickelt und konstruiert von Akustikforscher Hans Deutsch" Jedes Typenschild versprach zudem, diese Box sei „... getestet und freigegeben von Hans Deutsch.

Freilich hatte der Name Atlantic nicht lange Bestand.
Als die Arcus TM85 im Jahre 1981 ihren Siegeszug begann, war auch Bernhrd Mörtl klar, man könne nicht mit dem bisherigen Design weiter machen, bräuchte etwas „Modernes“, wie es die Berliner bieten konnten.

Als ersten Schritt der „Modernisierung“ konnte man bald „ATL / Hans Deutsch“ auf den Typenschildern der Münchner Lautsprecherboxen lesen. Das Akronym „ATL“ war eine Idee einer Düsseldorfer Werbeagentur gewesen: „lassen wir das „antic“ weg“, soll deren Vorschlag gelautet haben.
Das Design wurde gestrafft und die oft kritisierten Schallablenker für die „Indirektion“ verschwanden aus den Modellen 001, 002, 003 und 004 und eine neue Geräte-Generation wurde mit den Typen HD205 und HD308 (HiFi-Jahrbuch 11) vorgestellt, bei der der sogenannte „Hornresonator“ (http://www.hans-deutsch.de/html/klang.html) auch zum stilistisch dominierenden Merkmal der Boxen wurde.
Zudem verschwanden zunächst die Eigennamen aus der Nomenklatur und die neuen Boxen bekamen das charakteristische „HD“, für „Hans Deutsch“, der Zählung voran gestellt, die sich künftig aus dem 300er Nummernkreis rekrutieren sollte.

Der Firmenname wurde also im Frühjahr 1982 zu ATL Atlantic Lautsprecher GmbH, unter der bekannten Adresse, gewandelt, wie sich auch aus dem Anhang des HIFI-JAHRBUCH 11 entnehmen lässt.
Hierbei handelte es sich aber nur um einen Zwischenschritt. Tatsächlich sollte die Gesellschaft bald auslaufen und gründete Bernhard Mörtl an ihrer Stelle, zum Dezember 1982, die eigene ATL Lautsprecher GmbH Vertriebsgesellschaft (Moosacher Str. 26, 8000 München 40, HRB 70164). Er übernahm den Lagerbestand, samt Lagerleiter, und vereinbarte mit Hans Deutsch dessen freie Mitarbeit, samt einer Honorierung auf der Basis einer Umsatzbeteiligung.

Schon 1983 erschien der erste neue Prospekt (http://wegavision.pytalhost.com/atl8x/) aus dem die Typen der siebziger Jahre-Generation endgültig verschwunden waren. Stattdessen präsentierte die ATL eine komplette Serie aus sechs Lautsprecher-Boxen der HD-Generation.

Neben dem obligatorischen Hornresonator war ein weiteres Charakteristikum der Hans Deutsch-Boxen die Beschränkung auf eine technisch recht einfach aufgebaute Frequenzweiche. Der Entwickler vertritt die Überzeugung, mit seiner „akustisch-aktiven Frequenzweiche“ (http://www.hans-deutsch-akustikforschung.com/aap_deutsch.html), die sich aus dem Gehäuseaufbau ergibt, ließen sich negative Einflüsse einer Elektronik auf den Klang minimieren. Aus dieser Überzeugung resultiert auch der weitgehende Verzicht auf eine Gehäusedämmung bei seinen Boxen.
Seine Theorien sind umstritten, was aber immer auch zur Bekanntheit von Hans Deutsch beigetragen hat.

Der Start der neuen ATL war jedenfalls erfolgreich. Die Modellpalette wuchs und die Umsätze stiegen entsprechend.
Erst nach fünf bis sechs Jahren begann das Geschäft zu stagnieren. Einerseits kamen aus der österreichischen Werkstatt des Akustikforschers keine wirklichen Neuheiten mehr und trafen die Neuerungen, die eingeführt wurden, nicht den Nerv der Kundschaft. Andererseits gab es auch Irritationen um den Auftritt des Meisters, der schon mal zur Auslieferung seiner Boxen an Händler zur Geige gegriffen oder gesungen hatte. Was zur Vorstellung einer neuen Entwicklung für die KLANGBILD (8/81), als Vergleich von Original und Reproduktion, passend gewesen sein mag, entsprach aber eben nicht unbedingt dem, was sich das Marketing eines Herstellers vorstellte, der von Serien-Produkten lebte.

Der Zufall brachte es mit sich, das Bernhard Mörtl auf der Weihnachtsfeier der HIFI-VISION im Winter 1987 auf Klaus Dotter traf, der bei Canton die Nachfolge von Wolfgang Seikritt als Entwicklungsleiter angetreten hatte. Der dachte über seine Zukunft bei Canton nach, und Bernhard Mörtl begann darüber nachzudenken, ob nicht eine ganz neue Boxen-Generation das ATL-Programm beleben könne.
Eine Besprechung mit dem eigenen Vertrieb kam zu dem Ergebnis, eine neue Serie könne den Umsatz beflügeln. Das Resultat war die Gründung der ATL Elektro-Akustik Vertriebs GmbH (Benzstraße 20, 82178 Puchheim), zu der Klaus Georg Dotter, mit Gesellschafter-Vertrag vom 15.12.1988, als Geschäftsführer berufen wurde (Amtsgericht München, HRB 86723, veröffentlicht am 29.3.1989).

Sicher hatte die Konkurrenz im „eigenen Hause“ die Motivation von Hans Deutsch nicht sonderlich beflügelt. Auch drückte der sinkende Umsatz auf die Stimmung aller Beteiligten. Die Trennung der ATL von Hans Deutsch erfolgte fast automatisch. Der Vertrieb der Hans Deutsch-Boxen wurde 1989 eingestellt. Hans Deutsch hatte bereits zum Anfang 1989 die eigene Hans Deutsch Lautsprecher GmbH (Schulstraße 1, Surheim) gegründet, die von seiner Tochter Marlene geführt wurde.
Hier erschienen dann auch gleich die ersten neuen Entwicklungen aus Österreich, auf die die ATL so lange gewartet hatte. Die „Fundamental Töner-Technik“ genannten regelbaren Subwoofer zu der M-Serie, die bereits mit der Antares bei ATL begonnen worden war, stießen in Testberichten wieder auf Gegenliebe.

Nach der Abwicklung der ATL Lautsprecher GmbH Vertriebsgesellschaft, die zum Ende 1989 ihren Betrieb einstellte (Löschung am 5.11.1991 vom Amtsgericht München veröffentlicht), übernahm Bernhard Mörtl, im Sommer 1990, die ATL Elektro-Akustik Vertriebs GmbH.
Der sollte es mit ihrem Erfolg zunächst gelingen, die Vorgänger-Firmen zu überflügeln. „Kaufbare Ware“ zu produzieren, war ihr Credo, auf das sich Bernhard Mörtl, als Geschäftsführer, und Klaus Dotter, als Entwicklungsleiter, geeinigt hatten. Das sollte jedoch nicht zu Lasten der Qualität gehen, wie zahlreiche positive Testberichte in den folgenden Jahren belegen.

Zunächst verwendete Klaus Dotter Hochtöner mit Metall-Kalotte aus dem Hause Seitz. Später wechselte er auf Gewebe-Kalotten. Die Lieferanten für Mittel- und für die Tieftöner mit Polypropylen-Membranen waren bekannte europäische Hersteller, die Frequenzweichen wurden bei ETM und zum Teil auch immer noch, in Handarbeit, in Gilching gefertigt. Zu Recht konnten die ATL-Boxen das Label „Made in Germany“ tragen, denn sogar die Gehäuse kamen aus Deutschland.

Die Basis des neuen Programms bildete zunächst die Pro-Line, die mit vier Modellen (701 Pro, 705 Pro, 707 Pro und 709 Pro) startete. Diese wurde durch eine Standard-Serie von einfacherem Finish ergänzt, deren Boxen teils auch mit dem Suffix „Pro“ bezeichnet worden waren. Unterscheiden kann man die „echten“ Pro-Line Boxen von der Standard-Serie durch ihre abgeschrängten Gehäuse-Kanten, die eine „Brechung der Schallwellen“ (Stereo 9/89) verhindern soll.
Diese neuen Geräte erhielten alle eine Bezeichnung aus dem 700er Nummernkreis und verkauften sich zunächst sehr gut. Es soll der ATL sogar einmal gelungen sein, im GfK-Ranking (Gesellschaft für Konsumforschung) unter die ersten zehn der Umsatz-stärksten Marken für Lautsprecherboxen in Deutschland zu kommen.

Nur kurz nach dem Neuanfang der ATL war es, anlässlich einer Vorstellung der neuen Boxen für ein Fachmagazin, zu einem Gespräch im Verlag gekommen, in dessen Verlauf Bernhard Mörtl erfuhr, eine etablierte Highend-Firma suche nach einem Partner.
Dr. Hans-Joachim Rebmann, Haupt-Anteilseigner und Geschäftsführer der Phonogen Lautsprechersysteme GmbH (Kirchhalde 19, Großbettlingen),wollte sich von seiner Mehrheitsbeteiligung trennen. Phonogen war die Firma, die in der zweiten Hälfte der siebziger Jahre mit den von Norbert Schäfer entwickelten Exponential-Hörnern aus Beton Furore gemacht hatte.

Mit dem Ziel, deren Programm zu integrieren, wurde die ATL die neue Eigentümerin von Phonogen und Norbert Schäfer freier Mitarbeiter bei ATL.
Die Hoch- und Tieftöner der Boxen, die bislang außer Haus gebaut worden waren, fertigte ihr Erfinder, Norbert Schäfer, nun selber und lieferte sie an die ATL, die die Lautsprecher, zusammen mit von Nokia gelieferten Mitteltönern der Serie LPM100, zu fertigen Lautsprecherboxen komplettierte. Im Sommer 1989 sollte die Trans-Line bei ATL verfügbar werden.

Die Testberichte für die Boxen der Trans-Serie waren überragend. Das erfolgreichste Produkt blieb die Transfer, die schon bei Phonogen eingeführt und von der AUDIO (12/87) zur „Superbox“ gekürt worden war. Sie erhielt bei ATL eine kleine und zwei größerer Schwestern. Dem Spitzenmodell Transmaster gelang wiederum der Einzug in die „Referenzklasse“ der AUDIO.

Zusätzlich entstand zum Ende 1990, unter dem geschützten Namen „Avantgarde“, eine neue Boxen-Reihe von Klaus Dotter, die durch ihr besonderes Design, aber auch durch besonders hochwertige Verarbeitung auffiel.

Und auch Norbert Schäfer stellte seinem Auftraggeber 1991 eine neue Entwicklung vor. Er hatte schon immer auch auf ein stimmiges Design Wert gelegt. Mit seiner Box Skulptor, der 1992 gegründeten Design-Akustik Schäfer, hatte der Physiker im Jahre 1993 sogar einen Design-Preis errungen.
So präsentierte sich auch seine neue Kreation für ATL Design-orientiert: schlank, Fugen-los gearbeitet, ohne sichtbare Verschraubungen an den Chassis und mit seitlich eingesetztem, im Paar gegensinnig angeordneten Tieftönern.
Die Boxen wurden in Zusammenarbeit von Norbert Schäfer und Klaus Dotter abgestimmt und erschienen im Jahre 1992 als ATL 911. Ein größeres Modell, die 921, befand sich zwar schon in der Entwicklung, wurde aber nicht mehr realisiert.

Auch die 700er Serie sollte durch Design-orientierte Modelle ergänzt werden, die, analog zu der 911, durch eine schmale Front und die Verlagerung des Tieftöners an die Seite, auffielen. Die Reihe Slim-Line wurde konzipiert.

Doch mitten in der Entwicklung dieser Typen verließ Klaus Dotter im Jahre 1993 die ATL, aus persönlichen Gründen, und ging später zu Sony. Dort repräsentierte er, wie es die STEREOPLAY (11/2010) ausdrückte, das „europäische Ohr“, und entwickelte nach hiesigen Gewohnheiten abgestimmte Lautsprecherboxen für den Konzern.
Seit der Schließung des Werkes in Fellbach, im Jahre 2003, ist der passionierte Klavierspieler Privatier.

Sein Nachfolger als Entwicklungsleiter bei ATL wurde der Dipl.Ing. Gerald Gessner, den Bernhard Mörtl als freien Mitarbeiter verpflichtete. Gessner ist heute vor allem durch seine Arbeit für die Akustik-Systeme der BMW M-Fahrzeuge und von einigen Rolls Royce-Typen bekannt.
Er entwickelte die Protoypen der neuen 700er Serie mit dem Suffix „S“, für „Slim-Line“, zur Serienreife weiter.
Als technische Neuerung erhielt die Reihe einen Tieftöner mit Papier-Membran. Die „S“ wurden zu den ersten Serien-Boxen in Deutschland, die in allen RAL-Farben lackiert bestellt werden konnten.

Der größte Teil der Produktion von ATL blieb im Inland. Ein Export in die europäischen Nachbarländer und nach Asien fand zwar statt, wurde aber nicht forciert. Lediglich die Trans-Line erhielt eine größere Aufmerksamkeit in Japan, Korea und in Taiwan.

Bis Ende 1993 waren bei ATL um 1.500 Stück Boxen aus der Feder von Norbert Schäfer entstanden. Die Kosten für die Übernahme der Phonogen und für die Herstellung der Geräte hatte der Verkauf der Produkte dieser Serie aber nicht decken können.
Neben dem beschränkten Kundenkreis für derartige Lautsprecherboxen war vor allem die hohe Ausfallrate der Hoch- und der Tieftöner, dafür verantwortlich, das die Zahlen am Ende nicht stimmten.
Zudem hatten auch die Verkäufe der Pro-Line deutlich nachgelassen. Die Boxen brauchten sich zwar weder qualitativ noch preislich hinter den Mitbewerbern zu verstecken, doch war der Konkurrenzkampf unter den Herstellern härter geworden, was zu immer kleineren Margen führte. Zudem litten die Münchner Boxen in der Vorführung beim Händler unter einem ganz praktischen Problem: Der schlechtere Wirkungsrad der mit schwereren PP-Membranen ausgestatteten Tieftöner der ersten 700er Generation, hatte im direkten Vergleich, am Umschaltpult des Händlers, dafür gesorgt, das die ATL leiser spielten, als die Konkurrenten. Die Folge war, wie Herr Gessner es ausdrückt: „Wer lauter spielt, der verkauft.

Auch die neuen Slim-Line-Boxen konnten das entstehende Loch nicht stopfen. Die Beschränkung auf die sehr schmale Bauform sorgte dafür, das in der vorderen Schallwand zunächst lediglich Chassis mit bis zu zehn Zentimetern eingesetzt werden konnte, was die konstruktiven und auch einkäuferischen Möglichkeiten einschränkte.
Vor allem aber führte die seitliche Anordnung des Tieftöners dazu, daß sich diese Boxen in den Vorführ-Studios der großen Märkte kaum durchsetzen konnten: Sie standen dort in einer eng gedrängten Reihe mit den Mitbewerbern an die Wand gepresst, so daß der Kunde die seitlich eingesetzten Tieföner weder sehen noch richtig hören konnte. Die Bässe der nach vorn abstrahlenden Boxen klangen in solcher Situation präsenter. Man mag sich das Verkaufsgespräch vorstellen, in dem der Händler darauf hinwies, man dürfe die ATL nicht direkt neben die Wohnzimmer-Möbel stellen.

Am Ende reichte der Umsatz nicht und die ATL war im Jahre 1994 gezwungen, einen Vergleich zu schließen, um einen Konkurs abzuwenden.
Die ATL Elektro-Akustik Vertriebs GmbH, die angetreten war, einmal eine bedeutende Größe unter den deutschen Lautsprecher-Marken zu werden, stellte den Betrieb ein.

Am 17.03.2001 veröffentlichte das Amtsgericht München die Löschung der unter der Registernummer HRB 86723 eingetragenen GmbH.

Zwar gestattete Bernhard Mörtl einem der Gehäuse-Lieferanten die Verwendung des Namens „ATL“, doch ist es dazu wohl nicht mehr gekommen.

Die Rechte an der Boxen-Familie Trans hatte die ATL wohl zusammen mit der Phonogen übernommen, was erklären könnte, das es bis 1999 dauern sollte, bis Norbert Schäfer, zusammen mit dem Ingenieur Joachim Zürn, die Translife GmbH gründete, und eine dritte Generation Trans-Boxen auf den Markt brachte.

Die Boxen der TEC-Typenreihe, die unter dem Namen „ATL“ erschienen sind, haben mit den Firmen ATL in München nichts zu tun. Ebenso wenig die „ATL“-Boxen, die eine Akustik Ton Lemgo in den siebziger Jahren im Angebot gehabt hatte.


Nachwort
Diese Vorstellung der Geschichte der Firmen ATL resultiert aus Gesprächen, zu diesem Thema, mit Herrn Bernhard Mörtl und Herrn Gerald Gessner zu Jahresbeginn 2014, sowie aus Informationen aus den im Text genannten Quellen. Außerdem habe ich Kenntnisse aus Gesprächen, in anderer Sache, mit den Herren Norbert Schäfer, Achim Schäfer und Joachim Zürn, zwischen 2011 und 2013, eingebracht.
Wer Fehler entdeckt oder wer Informationen hinzu fügen möchte, der spreche mich gerne an.


Produkte

Atlantic
-Pedro Lume 001 (HiFiJB 9, HiFiJB 10, Hobby JB80, Stereo LS HB 81/82)
-Barbados 002 (HiFiJB 9, HiFiJB 10, Hobby JB80, Stereo LS HB 81/82)
-Porto Santo 003 (HiFiJB 9, HiFiJB 10, Hobby JB80, Stereo LS HB 81/82)
-Santo Domingo 004 (HiFiJB 9, HiFiJB 10, Hobby JB80, Stereo LS HB 81/82, Klang+Bild 7/81)
-Skyline 050 (HiFiJB 10, Stereo LS HB 81/82, HiFi Stereophonie 6/80 + TJB 81/82)

ATL/Hans Deutsch
-001 (HiFi JB 11)
-002 (HiFi JB 11)
-003 (HiFi JB 11)
-004 (HiFi JB 11)
-HD205 (HiFi JB 11)
-HD308 (HiFi JB 11, Stereoplay 9/82)

ATL Lautsprecher
-HD304 (Audio 8/87)
-HD304S
-HD305 (HiFi JB 11)
-HD306 (HiFi JB 12)
-HD306S (Audio 6/88)
(HD307 (Stereoplay 9/90))
-HD308 (HiFi JB 11, Stereoplay 9/82)
-HD308i (HiFi JB 12)
-HD308S (Stereo 1/88)
-HD309 (Audio 10/88)
-HD310 (HiFi Vision 8/85)
-HD310i (HiFi JB 12, HiFi Vision 8/85 und 12/86)
-HD310S
-HD311
-HD312 (HiFi JB 12, Stereoplay 11/83)
-HD312S (Stereo 2/87)
-HD313
-HD314
-HD314i (HiFi JB 12, HiFi Vision 11/85)
-HD316
-HD318
-Dell'Arte 240 (Stereoplay 1/83)
-Dell'Arte 240 2te Serie (Stereoplay 1/86)
-Antares (HiFi Vision 4/87)

ATL Elektroakustik
Standard-Serie und Pro-Line:
-701 Pro (HiFi Vision 7/91)
-702
-703
-704 Pro (Audio 8/89)
-705 Pro (HiFi Vision 12/90, Stereoplay 3/93)
-706 Pro (Stereoplay 10/89)
-707 Pro (HiFi Vision 9/89)
-707/II Pro (Audio 3/91, Stereoplay 9/91)
-708 Pro
-709 Pro (HiFi Vision 10/91)
-710 Pro
-711 Pro (Stereo 9/89)
-712 Pro (HiFi Vision 7/89)
-715 Pro
-719 Pro (Stereo 7/90)
Slim-Line:
-701 S
-703 S
-705 S
-707 S
-709 S (HiFi Vision 12/93)
-711 S
-712 S
-715 S
Trans-Line:
-Translife (HiFi Exklusiv 2/90, Audio 5/90)
-Transfer (Audio 3/90)
-Transart
-Transmaster (Audio 12/90)
Avantgarde-Serie: (Stereoplay 12/90)
-Celebration (Stereo 4/91)
-Sensation
-Variation
-Temptation
-Ovation
Sonstige:
-911 (Audio 8/92)

Die in Klammern genannten Publikationen thematisieren die Boxen, denen sie zugeordnet sind, in Form von Kurzvorstellungen mit Technischen Daten oder Testberichten.
Die Nennung mag bei der Datierung der Boxen helfen; man beachte dabei, der Jahrgang der Jahrbücher („JB“) folgt in der Regel auf das Jahr des Redaktionsschlusses. Wenn also eine Erwähnung im HiFi Jahrbuch 11 (HiFi JB 11) von 1982 erfolgt, dann wurde dem Verlag das Produkt vom Hersteller / Distributor in der Regel im Vorjahr als Teil des Programms gemeldet.
Das trifft in ähnlicher Weise auf die „Test-Jahrbucher“ (TJB) der HiFi-Stereophonie oder die „Lautsprecher Handbücher“ (LS HB) der Stereo zu., die die Testberichte aus den Magazinen des Vorjahres sammeln.
HiFi-Nik
Neuling
#4 erstellt: 25. Feb 2014, 03:00
Hallo, ich habe gerade deinen tollen Bericht gelesen. Ich habe die folgenden Lautsprecher von meinem Vater übernommen, die er in den 80zigern bei Wiesenhavern in Hamburg gekauft hat. Leider finde ich im Netz nichts über diese Atl Boxen und in Deiner Liste tauchen sie auch nicht auf. Leider sind die Sicken der Mitteltöner hin. und die eine Weiche hat sich in Rauch aufgelöst. Suche jetzt jemanden der mir vielleicht weiterhelfen kann bezüglich Info über den Hersteller des Mitteltöners den da steht nur made in Norway und die Typ Nr. drauf. Gruß Nik

SCN_0001SCN_0002


[Beitrag von HiFi-Nik am 25. Feb 2014, 03:31 bearbeitet]
Matthias_M!
Stammgast
#5 erstellt: 25. Feb 2014, 14:16
Hallo Nik,

danke für die Info, das es bei der Atlantik auch ein Modell 005 gegeben hat, das habe ich bisher auch noch nicht gewußt.
Im HiFi-Jahrbuch 11 ist als größtes Modell die 004 genannt und mit Gründung der ATL sind die Boxen mit Indirektion aus dem Programm geflogen.

Leider kann ich hier im Forum das alte Posting nicht ergänzen. Aber Du hast ja dankenswerter Weise den Beleg gleich mitgeliefert. In die Wiki's werde ich es aber einpflegen.
Magst Du den Prospekt auch an Wegavision mailen (die Mail-Adresse findest Du ganz unten)?

Der Mitteltöner dürfte ein Seas sein. Wenn Du den retten willst, solltest Du mal Jens Hoffmeyer (JH electronic) in Schwarmstedt ansprechen. Der macht Sicken und hat mir auch schon Seas Mitteltöner aus einer Thorens Soundwall gerettet.

Wenn allerdings eine Freqeunzweiche gebruzzelt ist, würde ich an Deiner Stelle erst einmal prüfen, ob nicht auch beispielsweise der Hochtöner etwas abbekommen hat.
Ansonsten ist die Reanimation einer Weiche eigentlich kein Problem. Zudem Du ja in der anderen Box möglicherweise ein Vorbild für die Wiederherstellung hast.
Wenn Du schon dabei bist, würde ich allerdings überlegen, zumindest Elkos, so denn welche drin sind, in beiden Weichen zu ersetzen. Elkos altern nämlich.

Solltest Du aus Hamburg kommen, wäre Open Air die Quelle, wo Du die Bauteile bekommst. Conrad hat in der Regel keine Frequenzweichen-Teile mehr. Oder Du bestellst im Versand.

Willst Du es machen lassen, dann kannst Du eigentlich jeden RF-Techniker ansprechen. ABER bespreche vorher genau, das auch wirklich eine original-getreue Wiederherstellung gemacht werden soll. Das heißt, garantiert kein Umbau auf andere Werte etc. Ich habe immer wieder erlebt, das z.B. von Elkos auf Folienkondensatoren oder von Typen einer bestimmten Spannungs- oder Temperaturfestigkeit auf eine andere umgebaut wurde, ohne zu fragen: Manche Reperateure nehmen lieber ähnliche Bauteile, die sie am Lager haben, als für ein oder zwei Elkos zu bestellen.
Wenn Du nicht weit weg wohnst, kannst Du auch gerne vorbei kommen und ich helfe Dir (-> PM).

Tschüß, Matthias
HiFi-Nik
Neuling
#6 erstellt: 25. Feb 2014, 21:20
Hallo Matthias,

herzlichen dank für die schnelle Hilfe !!
Habe heute schon mit dem Jens Hoffmeyer telefoniert, werde die Mitteltöner zum Wochenende ausbauen und zu JH electronic schicken. Das mit den Weichen sehe ich genauso, da hab ich einen RF-Techniker meines Vertrauens.

Die Seriennummer der Lautsprecher lautet 0001-100, daher denke ich auch das die 005 nie in Serie gegangen ist.

Den Prospekt sende ich natürlich gerne an Wegavison.

Danke nochmal Gruß Nik


[Beitrag von HiFi-Nik am 26. Feb 2014, 00:15 bearbeitet]
fins_bury
Neuling
#7 erstellt: 12. Mai 2014, 09:55
Auch von meiner Seite gibt es einen "DAUMEN HOCH" für den Bericht!
Mich würde mal interessieren was die Skyline 050 noch in etwa wert sein könnten bei voller Funktionalität, aber doch diversen Gebrauchsspuren.

Gruß
Fins
Matthias_M!
Stammgast
#8 erstellt: 12. Mai 2014, 17:02

fins_bury (Beitrag #7) schrieb:
Auch von meiner Seite gibt es einen "DAUMEN HOCH" für den Bericht!
Mich würde mal interessieren was die Skyline 050 noch in etwa wert sein könnten bei voller Funktionalität, aber doch diversen Gebrauchsspuren.

Gruß
Fins



Hallo Fins,

danke für die Blumen.

Da ich selber immer mal suche, habe ich mich schon mit Angeboten diverser Skyline beschäftigt. Da die Boxen relativ selten sind, gibt es keine klare preisliche Einordnung.
Vor allem Händler-Angebote aus dem Ausland sind oft utopisch und der tatsächliche Verkaufspreis von Händlern aus dem deutschen Sprachraum liegt meist deutlich unter dem, was als Angebot in den Anzeigen aufgerufen war.

Klanglich ist die Skyline, zumindest aus heutiger Sicht, Geschmacksache und nicht unbedingt konkurrenzfähig. Von daher ist das Käufer-Interesse speziell: Einereseits gibt es die, die einfach nur keine Ahnung haben und "nach Größe" kaufen, andererseits gibt es "echte Hans Deutsch Sammler". Wenn die allerdings für eine Skyline Geld ausgeben sollen, ist der äußerliche Zustand mit zu berücksichtigen.

Die letzte Skyline, die ich mir angeschaut hatte, sollte 400 Euro kosten und stand ohne Bespannungsrahmen da. Sonst war der äußerliche Zustand als "gut" zu bezeichnen und es kam zumindest etwas heraus.
Im Vergleich: Für meine HD318 und die Antares habe ich jeweils um die 200€ bezahlt. Daher war mir der Preis für die Skyline zu hoch.

Man müsste auch wissen, was Du mit "voller Funktionalität" meinst. Kommt nur was raus, oder klingt sie wie sie soll? Ist die Bestückung original? Sind die Sicken in Ordnung? etc.

PM'me oder maile mich doch einfach mal an, schreib, wo in der Welt die Boxen stehen und ob ich sie mir ansehen könnte ...

Tschüß, Matthias
Matthias_M!
Stammgast
#9 erstellt: 16. Sep 2014, 14:00
Moin, moin,

die Boxen von Fins sind inzwischen bei mir gelandet und ich habe mich ein wenig mit den Atlantic Skyline 050 beschäftigt.

Wen es interessiert, der möge dem Link folgen.

Tschüß, Matthias
Vitalij45
Neuling
#10 erstellt: 27. Okt 2014, 14:32
Hallo, ATL-Vans!
Weiß vielleicht jemand Bescheid von Übergangsfrequenz von ATL 701 Pro?
Vielen Dank voraus!
Vincent1990
Stammgast
#11 erstellt: 24. Dez 2015, 02:03
Hallo Leute,

Ich habe noch ein Paar ATL 711pro Zuhause stehen. Kennt jemand die? Taugen die was? Finde den Sound eigentlich gar nicht so schlecht. Kann mir jemand was dazu sagen?

Danke
Matthias_M!
Stammgast
#12 erstellt: 24. Dez 2015, 16:02
Hallo Vincent,

eine etwas merkwürdige Frage, oder? Wenn Du meinst, sie klingen "gar nicht so schlecht", dann hast Du doch schon gehört, sie taugen zumindest nicht nichts.

Die ATL 711 Pro von Klaus Dotter sind hübsche kleine Standboxen. Dynamisch, klar, ausgewogen und (für die Größe) recht Baß-stark. Die Verarbeitung ist sehr gut. Ich finde sie auch äußerlich gelungen.

Highend ist es nicht. Ich kenne aber viele teurere Boxen prominenten Namens, die mit der ATL nicht mithalten können.

Viel Spaß mit den Boxen und frohe Weihnachten.

Tschüß, Matthias
Vincent1990
Stammgast
#13 erstellt: 24. Dez 2015, 16:10
Ich bin halt noch kein Profi
Aber danke für den Post, zumindest sind sie kein Schrott. Leider fehlt aber die Frontabdeckung und auch das Holz hat schon gelitten.
Aber macht nichts, hatte sie damals für 120 Euro gekauft. Denke die werde ich morgen nochmal anschließen in einem größeren Hörraum und mal gucken, was in ihnen steckt.

Frohes Fest!
Pat65
Inventar
#14 erstellt: 03. Jan 2016, 23:36
Die Entstehungsgeschichte ist sehr interessant.

Grüße Patrick


[Beitrag von Pat65 am 04. Jan 2016, 15:59 bearbeitet]
hifi-privat
Inventar
#15 erstellt: 04. Jan 2016, 13:42
Das ist keine ATL, sondern eine ALR. Hier also falsch.
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