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Revox plant eine neue Tonband-Maschine

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ElieBleu
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 10. Aug 2016, 23:13
Hat schon jemand einige Infos zu dem Thema ?

https://www.gearnews.de/revox-plant-eine-neue-tonband-maschine/
fotoralf
Stammgast
#2 erstellt: 10. Aug 2016, 23:28
Ein schönes Beispiel dafür, was für realistische Bilder man heute mit einer guten 3D-Software erzeugen kann. Wir werden glauben, was wir sehen, wenn wir es sehen.

Bis dahin sind noch genug gute G36, A80 usw. im Umlauf.

Ralf
Ingor
Inventar
#3 erstellt: 10. Aug 2016, 23:40
Warum in aller Welt sollte dieses Produkt gebaut werden? Die Tonbandgeräte-Ära ist vorbei. Es gibt keinen Bedarf und anders als bei Plattenspielern auch keinen Hype.

Wer unbedingt noch mit dem Tonband spielen möchte greift bei einem gut restaurierten Gerät aus alten Zeiten zu.
ElieBleu
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 10. Aug 2016, 23:50
Der Sound soll allem überlegen sein und man sollte nicht vergessen dass die Beatles Alben mit einem Revox Gerät aufgenommen worden sind


Aktuele News auf REVOX https://www.revox.co...nge-kooperation.html


[Beitrag von ElieBleu am 11. Aug 2016, 00:13 bearbeitet]
golf2
Inventar
#5 erstellt: 11. Aug 2016, 07:24
Wahrscheinlich hat Rvox sonst nichts anderes zu tun..
hifi-collector
Stammgast
#6 erstellt: 11. Aug 2016, 08:19
Die planen das als Antwort auf die weltweit steigende Nachfrage nach sog. Masterbändern. Die AAA hat vor Jahren damit schon angefangen, hochwertige Masterbänder anzubieten. Andere Firmen aus USA und auch Revox bieten die inzwischen auch wieder für horrende Preise an... und sie werden anscheinend von einer betuchten Klientel gekauft. Als Antwort darauf steht die propagierte Bandmaschine im Raum, die schon seit einiger Zeit durch die Presse (z.B. in Stereo und Mint) und diverse Internetforen geistert. Am Anfang wurde nur mit kleinen Stückzahlen gerechnet, aber es sollen schon Vorbestellungen aus Japan für eine große Stückzahl existieren. Der Preis für die reine Abspielmaschine soll um die 4000 Euro sein, die zusätzliche Möglichkeit der Aufnahme soll 3000 Euro pro Maschine extra kosten. Und an eine Profiversion wird auch gedacht. Insofern schauen wir mal, was draus wird. Ich bin allerdings hinreichend mit Maschinen versorgt und brauche so´n Ding nicht,

Gruß

Andreas
kastenbier
Stammgast
#7 erstellt: 11. Aug 2016, 08:59
Hallo
Erst kam die LP, jetzt kommt das Tonband, da ist doch der Schritt zum Trichtergrammophon auch nicht mehr weit.

Rainer
8erberg
Inventar
#8 erstellt: 11. Aug 2016, 09:03
Hallo,

wozu Technik, Hausmusik kommt wieder
lernt alle schon mal ein Instrument

Peter
golf2
Inventar
#9 erstellt: 11. Aug 2016, 10:00

kastenbier (Beitrag #7) schrieb:
Hallo
Erst kam die LP, jetzt kommt das Tonband, da ist doch der Schritt zum Trichtergrammophon auch nicht mehr weit.

Rainer

Nicht zu vergessen die Cassettenrecorder...


[Beitrag von golf2 am 11. Aug 2016, 10:01 bearbeitet]
Drowned_In_Trance
Stammgast
#10 erstellt: 11. Aug 2016, 10:19
In der digitalen Musikproduktion bzw. Tontechnik sind Bandmaschinen-Simulationen der letzte Schrei (um mehr "analoge Wärme" in den fertigen Song zu bringen..) und wer das nötige Kleingeld hat, stellt sich eine "richtige" Bandmaschine ins Studio. Von daher ist es gar nicht so abwegig diesen Markt auch mit aktuellen Produkten zu bedienen. Virtuelle Bandmaschinen gibt es mittlerweile wie Sand am Meer (zugegeben, ich benutze sie auch ganz gerne).
fotoralf
Stammgast
#11 erstellt: 11. Aug 2016, 10:58

Drowned_In_Trance (Beitrag #10) schrieb:
In der digitalen Musikproduktion bzw. Tontechnik sind Bandmaschinen-Simulationen der letzte Schrei (um mehr "analoge Wärme" in den fertigen Song zu bringen..) und wer das nötige Kleingeld hat, stellt sich eine "richtige" Bandmaschine ins Studio.


Dazu reicht aber auch eine kurze Bandschleife à la Echolette.

Ralf
ElieBleu
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 11. Aug 2016, 16:00
Gibt es eigentlich Unterschiede in der Qualität wenn man so ein Aufnahmegerät von Revox mit den jetzigen vergleicht?

Wenn heute die Künstler etwas aufnehmen, dann wird es ganz normal Digital auf die Festplatte gespeichert



Richtig?


Das alles gab es damals nicht, oder nicht? Diese einzigartige Qualität ist nur mit so einer Tonband Maschine Möglich?



Kann jemand was zu dem Thema ausführliches schreiben?
fotoralf
Stammgast
#13 erstellt: 11. Aug 2016, 16:11
Analoges Magnetband erzeugt - wenn man sich dem Bereich der magnetischen Sättigung nähert - Verzerrungen, die einige Leute als angenehm empfinden. Mit Qualität im eigentlichen Sinne hat das nichts zu tun.

Ralf


[Beitrag von fotoralf am 11. Aug 2016, 16:15 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#14 erstellt: 11. Aug 2016, 16:21
Hallo,

es ist viel Tinnef unterwegs und viel Aberglauben.

Digitaltechnik bei der Musikaufzeichnung gab es erst ab den 70er Jahren, als es technisch möglich war. Nur war das damals noch besonders teuer und es wurden nur Aufnahmen digital produziert bei denen es sich "lohnte", daher damals meist bei Klassik.
Ich hab noch irgendwo eine LP wo genau erklärt wird wie sie es gemacht haben, heute gehts besser mit Elektronik von Thomann für 500 Euro...

Jedoch zog die Digitaltechnik erst als es günstiger wurde in den 80er Jahren auf breiter Front in die Studiotechnik, z.Zt. gibt es aktuell kein Tonstudio was noch analog aufzeichnet. Auch bei den Rundfunkstudios wird alles digital produziert.
Gründe: es gibt keine Hersteller für Tonbandmaschinen mehr, es gibt kaum noch gutes Bandmaterial.
Das Know-How ist fast ausgestorben, die alten Kämpen sind Rentner oder schon nicht mehr unter uns.

Man kann es so sagen: wenn der Oldtimer-Fan eine halbe Mio. Euronen für einen ollen Porsche bezahlt (dabei hat jeder moderne Golf bessere Fahrleistungen) dann müsste es doch mit dem Teufel zugehen wenn man nicht den Audiophilen noch ein paar Tausend Öck für so einen Krempel aus der Tasche ziehen könnte...

Peter
frank60
Inventar
#15 erstellt: 11. Aug 2016, 17:26

8erberg (Beitrag #14) schrieb:
z.Zt. gibt es aktuell kein Tonstudio was noch analog aufzeichnet.

Was z.B. nicht stimmt.
Im Reggae Bereich (oftmals) und speziell bei ON-U Sound (generell) wird nach wie vor analog gearbeitet. Adrian Sherwood ist sich nicht mal zu fein, sogar noch Compact Kassetten zu nutzen, Gary Clail nimmt die selbst Live für seine legendären Pausenmixe, z.B. bei Tackhead oder Mark Stewart Konzerten. Und allein in UK gibt es noch einige Studios/ Produzenten, die mit Tapes arbeiten. Als Grund wird fast immer der Klang angegeben.
Bei Leuten wie Adrian Sherwood von "Tinnef und Aberglauben" zu schreiben, zeugt eigentlich nur von mangelndem Respekt oder Wissenslücken.
Google hilft Dir bei der Suche nach diesbezüglichen Informationen sicher gern weiter.


[Beitrag von frank60 am 11. Aug 2016, 17:29 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#16 erstellt: 11. Aug 2016, 17:49
Hallo,

wer bitteschön stellt denn noch gute ´Tonbänder her?

Nach "aussen" hin wird immer viel erzählt...

Der ganze "Analogzirkus" wirkt inzwischen peinlich und lächerlich.... digital kannst Rauschen, Übersprechen und weitere so hübsche analoge Fehler gezielt produzieren...

Peter
EiGuscheMa
Inventar
#17 erstellt: 11. Aug 2016, 18:35

8erberg (Beitrag #16) schrieb:
wer bitteschön stellt denn noch gute ´Tonbänder her?


Na beispielsweise RMG und ATR:

https://www.thomann.de/de/rmg_sm911_2_762m_nab.htm

Vom Schnürsenkel bis zum 2" ist alles zu haben.


[Beitrag von EiGuscheMa am 11. Aug 2016, 18:36 bearbeitet]
dktr_faust
Inventar
#18 erstellt: 11. Aug 2016, 18:42

ElieBleu (Beitrag #4) schrieb:
Der Sound soll allem überlegen sein


Bei solchen Aussprüchen von irgendwelchen Marketing-Heinis habe ich das dringende Bedürfnis mir mein Mittagessen nochmal durch den Kopf gehen zu lassen.


ElieBleu (Beitrag #4) schrieb:
und man sollte nicht vergessen dass die Beatles Alben mit einem Revox Gerät aufgenommen worden sind


Ja und? Die hatten halt nichts besseres. Das ist kein Grund den Mist beizubehalten.

Wenn man mal richtig richtig richtig gute Aufnahmen hören will, dann sollte man sich z.B. 2L.no anhören. Dort wird demonstriert, was mit zeitgenössischen Medien (= CD*), moderner Aufnahmetechnik und v. a. mit dem verschwenderischen Einsatz von Hirnschmalz bei der Aufnahme alles erreicht werden kann - ganz ohne Analog-Brimborium, dagegen klingen die Beatles wie Gieskanne.

Ansonsten kann ich 8erberg nur zustimmen - hier wird einfach die nächste Sau durchs analoge Kaff getrieben um den Leuten Geld aus der Tasche zu ziehen.

Grüße

*und ja...die haben mit BR PureAudio auch ihren eigenen Voodoo.


[Beitrag von dktr_faust am 11. Aug 2016, 18:46 bearbeitet]
fotoralf
Stammgast
#19 erstellt: 11. Aug 2016, 19:11

frank60 (Beitrag #15) schrieb:
Und allein in UK gibt es noch einige Studios/ Produzenten, die mit Tapes arbeiten. Als Grund wird fast immer der Klang angegeben.


Das ist ja auch völlig in Ordnung, solange niemand behauptet, die technische Qualität sei besser. "Klang" ist ja erst mal was anderes. Im Grunde wird das Magnetband dort als "Effekt" eingesetzt, weil bestimmte magnetbandtypische Verzerrungen als musikalisch erwünscht empfunden werden.

Diejenigen, die diesen klassischen Magnetbandsound haben wollen, nehmen sowieso the real thing, also eine olle A80, C37 eine frühe Ampex oder eine M15. Davon sind noch so viele im Umlauf, dass auf Seite der Studios nicht wirklich ein Bedarf für eine Neuproduktion vorliegt.

Diese angebliche neue Revox-Maschine ist wohl eher was für betuchte japanische Esoteriker. Allein der Name lässt doch schon erkennen, wo der Käuferkreis verortet wird. In den großen Studios hat es Revox nie gegeben. Auch nicht bei Abbey Road zu Zeiten der Beatles. Das waren Studer C37.

Wo wir gerade dabei sind: wer produziert eigentlich noch Tonköpfe? Da sollte es tatsächlich Ersatzbedarf geben, denn irgendwann ist der vorhandene Bestand so oft nachgeläppt worden, dass die Kopfspiegel durch sind.

Ich habe letztens für einen belgischen Bekannten bei Bogen angerufen, ob sie noch Ersatzköpfe für seine Carad-Maschine hätten. Der Reaktion nach hätte ich genauso gut nach einem rosa Nilpferd fragen können.

Ralf


[Beitrag von fotoralf am 11. Aug 2016, 19:20 bearbeitet]
ElieBleu
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 11. Aug 2016, 19:18

fotoralf (Beitrag #19) schrieb:


In den großen Studios hat es Revox nie gegeben. Auch nicht bei Abbey Road. Das waren Studer C37.


Ralf



Studer ist Revox https://de.wikipedia.org/wiki/Willi_Studer



http://www.atommoser.ch/HTML%20Seiten/StuderC37.html


[Beitrag von ElieBleu am 11. Aug 2016, 19:21 bearbeitet]
fotoralf
Stammgast
#21 erstellt: 11. Aug 2016, 19:20
Das Magnetophon 204TS und die M15 sind auch beide von Telefunken.

Ralf


[Beitrag von fotoralf am 11. Aug 2016, 19:23 bearbeitet]
ElieBleu
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 11. Aug 2016, 19:22
Willi Studer ist doch Revox... Die Studer Maschinen wurden unter der Leitung von Willi Studer gebaut

http://www.atommoser.ch/HTML%20Seiten/StuderC37.html



Die Studer wurden unter der selben Adresse gebaut wie Revox... Also muss Studer Revox sein


[Beitrag von ElieBleu am 11. Aug 2016, 19:24 bearbeitet]
fotoralf
Stammgast
#23 erstellt: 11. Aug 2016, 19:32
Studer war die Firma, die Geräte für den Heim- und Hifi-Sektor unter dem Namen Revox verkauft hat. im Studio stand Studer, im Wohnzimmer Revox. Diese angebliche Neuentwicklung soll eine Revox werden.

Eine Studer-Maschine hat schon vor 20 Jahren über 30.000 Mark gekostet. Die neue "Revox" soll angeblich ohne Aufnahmefunktion 4000 und mit 7000 Dollar kosten. Noch Fragen?

Ralf


[Beitrag von fotoralf am 11. Aug 2016, 19:52 bearbeitet]
Lynyrd
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 11. Aug 2016, 19:32
Wenn ich richtig informiert bin, war Studer der "Studio-Ableger" von Revox. Also die Profi-Schiene.

Daher auch Studer-Revox.

Edit: Ralf war schneller


[Beitrag von Lynyrd am 11. Aug 2016, 19:33 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#25 erstellt: 11. Aug 2016, 20:21
[quote="EiGuscheMa (Beitrag #17)]"

Na beispielsweise RMG und ATR:

[url]https://www.thomann.de/de/rmg_sm911_2_762m_nab.htm[/url]

Vom Schnürsenkel bis zum 2" ist alles zu haben. :)[/quote]

RMG ist pleite, gehört heute zu Pyral und die haben die ollen BASF-emtec-Maschinen.

Bei ATR muss man sich auf Zulieferer (extrudieren selber nicht das Bandmaterial) verlassen.

Alles beste Anzeichen für High-End-Qualität....

Peter


[Beitrag von 8erberg am 11. Aug 2016, 20:22 bearbeitet]
frank60
Inventar
#26 erstellt: 11. Aug 2016, 20:33

fotoralf (Beitrag #19) schrieb:

frank60 (Beitrag #15) schrieb:
Und allein in UK gibt es noch einige Studios/ Produzenten, die mit Tapes arbeiten. Als Grund wird fast immer der Klang angegeben.

Das ist ja auch völlig in Ordnung, solange niemand behauptet, die technische Qualität sei besser.

Fragwürdige Posts auf diversen Internetplattformen mal außen vor habe ich eine solche Behauptung auch noch nicht gelesen, es wird immer das (subjektive) Klangempfinden angeführt .

Ist eben nur traurig, daß in jedem Thread zu analogen Themen immer wieder Digitaltrolle, die alles ganz genau und viel besser als jeder Andere wissen, ihre Statements zum Besten geben müssen und jeden Analoguser für blöd hinstellen. Gepaart mit Unwissen, falschen Behauptungen, usw. Das nervt schlicht und einfach, wie ein paar wenige Analoguser, die in ihrer Welt nichts digitales gelten lassen, Beide Sorten User sind im Prinzip gleich blöd.
Und Koryphäen wie Adrian Sherwood haben eh keine Ahnung und wissen erst recht nicht, was sie tun ...
hifi-collector
Stammgast
#27 erstellt: 11. Aug 2016, 20:43
[quote="fotoralf (Beitrag #19)"][quote="frank60 (Beitrag #15)"]

Ich habe letztens für einen belgischen Bekannten bei Bogen angerufen, ob sie noch Ersatzköpfe für seine Carad-Maschine hätten. Der Reaktion nach hätte ich genauso gut nach einem rosa Nilpferd fragen können.

Ralf[/quote]

Hallo Ralf,

das ist sehr interessant. Und zwar deshalb, weil ich eine alte Carad Röhrenanlage (Stereo Vor- und Endstufe, Mono Tuner) habe und als Ergänzung dazu gerne noch eine Stereo Bandmaschine von Carad hätte. Könntest Du mal bei Deinem belgischen Bekannten nachfragen, ob der eine vermitteln könnte?

Danke und Gruß

Andreas
8erberg
Inventar
#28 erstellt: 11. Aug 2016, 20:52
Hallo,

nur haben die "Digitaltrolle" wohl anscheinend die ganze Welt verhext... nur das kleines gallisches Dörfchen Analogica leistet Widerstand.

Schönes Restleben im eigenen Paralleluniversum.

Peter
fotoralf
Stammgast
#29 erstellt: 11. Aug 2016, 21:00
Der hat einen ganzen ehemaligen Radioladen voll mit solchen Sachen, rückt aber nix raus.

Bandmaschinen von Carad tauchen bei ebay.be hin und wieder auf. Ich habe vor einem halben Jahr arg mit mir gerungen, als dort eine R75 im sehr guten Zustand angeboten wurde, mich dann aber doch ernsthaft fragen müssen, was ich damit soll und ob ich dafür eigens an die Küste fahren wollte. Die ist daraufhin für 75 Euro weggegangen.

Zu Deinen Röhrensachen würde wohl eher eine der früheren Maschinen mit für 18er und 27er Spulen verschiebbaren Bandtellern passen.

Seit Wochen bietet in der Bucht ein Holländer einen Carad-Transistorverstärker an wie Sauerbier. Sieht top aus, die 120 Euro gehen völlig in Ordnung, aber niemand will ihn.

Ralf
ElieBleu
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 11. Aug 2016, 21:29

fotoralf (Beitrag #23) schrieb:
Studer war die Firma, die Geräte für den Heim- und Hifi-Sektor unter dem Namen Revox verkauft hat. im Studio stand Studer, im Wohnzimmer Revox. Diese angebliche Neuentwicklung soll eine Revox werden.

Eine Studer-Maschine hat schon vor 20 Jahren über 30.000 Mark gekostet. Die neue "Revox" soll angeblich ohne Aufnahmefunktion 4000 und mit 7000 Dollar kosten. Noch Fragen?

Ralf





fotoralf (Beitrag #23) schrieb:
In den großen Studios hat es Revox nie gegeben. Auch nicht bei Abbey Road. Das waren Studer C37."




So wie du das vorher kommuniziert hast, hat sich angehört als Studer eine eigene Firma war und Revox eine eigene Firma war

Egal ob Studer oder Revox auf den Geräten stand, beides wurde in einem und dem selben Raum konstruiert und gebaut


Ich denke das Know How hat Revox noch aus den alten Zeiten und wird es sicherlich sehr gut machen
Und dass damals die Geräte teurer waren ist auch selbsterklärend
8bitRisc
Stammgast
#31 erstellt: 11. Aug 2016, 22:57
Ich finde es gut, wenn eine neue Bandmaschine auf dem Markt erscheint. Doch eine reine Wiedergabemaschine für gekaufte (sauteure) Masterbänder ist doch Unfug. Wenn man einige tausend Euro auf den Tisch legt erwarte ich schon eine Aufnahmefunktion als Standardausstattung.

Mein Auto hat auch einen Rückwärtsgang ohne Aufpreis bereits ab Werk eingebaut

Natürlich versucht man mit solch einem Projekt auch Geld zu verdienen. Ist doch klar. Die Stückzahlen der früheren Revox Bandmaschinen werden sicherlich ansatzweise erreicht werden. Weltweit gesehen gibt aber sicherlich gesehen einen gewissen Bedarf.
Der Tag an dem neue Tapedecks erscheinen wird auch noch kommen.

Es ist auch unvernünftig viel Geld in heutiger Zeit für Analogtechnik auszugeben. Das trifft auf die Digitaltechnik aber auch zu. Warum soll ich z.B. mehr als 500€ für einen CD-Player ausgeben ? Etwa für einen evtl. besseren Klang ?

Also locker bleiben und abwarten was da kommt.


[Beitrag von 8bitRisc am 11. Aug 2016, 23:18 bearbeitet]
ElieBleu
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 12. Aug 2016, 00:00
Was ist denn so besonderes damit damit als Privatperson aufzunehmen? Bei Vinyl regt sich doch auch keiner auf, dass es keine Aufnahmefunktion hat
fotoralf
Stammgast
#33 erstellt: 12. Aug 2016, 00:42

ElieBleu (Beitrag #30) schrieb:
Egal ob Studer oder Revox auf den Geräten stand, beides wurde in einem und dem selben Raum konstruiert und gebaut


Himmel nein! Nicht nur nicht im selben Raum, sondern sogar in verschiedenen Ländern. Der Hifi-Kram wurde in Löffingen (D) gebaut, die Studiotechnik in Regensdorf (CH). Auch die Entwicklungsabteilungen waren getrennt. Von all dem ist nichts mehr übrig. Geschlossen, abgewickelt, verkauft.


Ich denke das Know How hat Revox noch aus den alten Zeiten und wird es sicherlich sehr gut machen


Dieses Knowhow aus alten Zeiten ist in Rente, verstorben oder in alle Winde zerstoben. Revox gibt es in dieser Form schon längst nicht mehr. Studer ist eine der vielen Marken, die von Harman gehalten werden.

Wenn da noch mal was käme, dann hätte das mit Willi Studer oder der ursprünglichen Firma Revox genauso viel zu tun, wie die Grundig-Waschmaschinen, die neuerdings verkauft werden, mit dem ollen Onkel Max, nämlich garnix.

Ralf


[Beitrag von fotoralf am 12. Aug 2016, 00:48 bearbeitet]
8erberg
Inventar
#34 erstellt: 12. Aug 2016, 08:08
Hallo,

weil von den alten Kämpen keiner mehr da ist kommt auch soviel Eso ins Analoge - da reden Leute urplötzlich von einer Technik zu deren Hochzeit sie noch nicht mal geplant waren...

Man höre sich nur ein paar Vinyl-Gurus an - da schüttelt man nur noch dem Kopf über den Blödsinn der da erzählt wird.

Peter
Viper780
Inventar
#35 erstellt: 13. Aug 2016, 13:31

8erberg (Beitrag #34) schrieb:
da reden Leute urplötzlich von einer Technik zu deren Hochzeit sie noch nicht mal geplant waren...


Ich geb dir ja im Grunde recht - nur weil einer keine 80 Jahre ist kann man sich trotzdem auskennen. Man benötigt halt auch Zeit das zu erforschen aber es gibt auch jüngere die sich technisch da sehr gut auskennen und das nicht so esoterisch sehen.
fotoralf
Stammgast
#36 erstellt: 13. Aug 2016, 14:16
Extreme helfen hier (analog) wie da (digital) nicht weiter und bringen die Diskussion nicht voran.

Wenn jemand seinen Spaß daran hat, dann ist es doch gut. Dass ein (auf diesem Gebiet längst ausgestorbener) Markenname kein Garant für die Wiederbelebung vergangener Glorie ist, sollte längst jedem klar sein, und wenn welche trotzdem daran glauben wollen, dann nur zu. Auf dieser Welt wird viel schlimmeres geglaubt.

In diesem Sinne, allen ein entspanntes Wochenende.

Ralf
frank60
Inventar
#37 erstellt: 13. Aug 2016, 18:42

fotoralf (Beitrag #36) schrieb:
Extreme helfen hier (analog) wie da (digital) nicht weiter und bringen die Diskussion nicht voran.

So ist es. Nur ist es leider auch so, daß, gerade hier im Forum, kaum daß ein Thread zum Thema analog eröffnet wird, sofort auch User erscheinen, die zum eigentlichen Threadthema nicht viel bis nichts zu sagen haben, aber zumindest grundsätzlich wiederholen müssen, wie schlecht doch die ganze Analogtechnik ist. Und diese User nenne ich nun mal Digitaltrolle, daran ändert sich nichts.
Und leider mußte ich in den letzten Monaten feststellen, daß sich Peter, dessen Beiträge ich eigentlich immer geschätzt hatte, bedenklich in diese Richtung bewegt. Da muß man nur diesen Thread verfolgen. Erst wird fälschlicherweise behauptet, es arbeitet kein Studio mehr mit Bandmaschinen, wird das widerlegt, heißt es auf einmal "die reden viel", ...

Das Ganze mag es zwar auch umgekehrt geben, aber mit absoluter Sicherheit nicht in diesem Ausmaß, es gibt kaum Gelegenheiten, bei denen sich Analoguser in Digitalthemen einmischen, um dort herumzustänkern.

Ich bin in beiden Welten zu Hause und habe meinen Spaß daran, nur das zählt. Labormessungen, Verzerrungen, die man nur mit Fledermausohren hört, ..., gehen mir weit am Allerwertesten vorbei. Darüber können dann die User philosophieren, die Musik messen, statt sie zu hören.
Archibald
Inventar
#38 erstellt: 15. Aug 2016, 07:00
Hallo Frank,

vielleicht missverstehst Du ja Peter? Für meinen Teil kann ich nur sagen, dass "es mir ziemlich auf den Senkel geht", wenn immer wieder von der prinzipiellen analogen Überlegenheit gefaselt wird. Ich sitze schließlich nicht auf meinen Ohren! Es gibt schlechte CDs so wie es auch schlechte LPs gibt. Ich habe doch nicht ein paar hundert klanglich mäßige LPs durch CDs ersetzt, weil diese schlechter klingen. Technisch und klanglich ist die CD ganz klar der LP überlegen. Um es noch einmal unmissverständlich zu sagen: Ich hänge an meinem "schwarzen Gold", ich würde mich aber nicht zu der Behauptung versteigen, das Medium LP sei dem Medium CD klanglich überlegen.

Was nun das Thema "Open Reel" angeht: Wie gesagt wird das Revox-Bandgerät nur den Namen aber nicht die gerätetechnische Kompentenz mit den alten Revox- / Studergeräten teilen. Ich würde nie in paar tausend Euro für ein analoges Band möglicherweise zweifelhafter Quelität ausgeben, von daher habe ich keinen Bedarf an der neuen Bandmaschine. Im Zweifel gibt es ja genug Geräte aus der analogen Hochzeit. Klanglich kommt eine analoge Bandmaschine, wenn sie denn gut,als einzige analoge Wiedergabekomponente fast an die Wiedergabequalität der digitalen Medien heran. Ich habe seinerzeit mit meiner damaligen Bandmaschine (Tandberg TD 20A) Klassikaufnahmen gemacht, auf denen ich keinen Unterschied zwischen Vor- und Hinterband hören konnte.

Gruß Werner aka Archibald
Schwergewicht
Inventar
#39 erstellt: 15. Aug 2016, 11:54
Im Prinzip haben beide Fraktionen irgendwie Recht, jede Seite auf ihre Art.

Natürlich ist bei "gleichen Voraussetzungen Digital im Normalfall schon rein logisch dem Analogen "überlegen", darüber brauchen wir wohl nicht ernsthaft diskutieren und damit sollte die Frage zumindest im Grundsatz eigentlich beantwortet sein.

Aber was ist heute eigentlich in unserem Land die praktizierte Realität?

Lassen "wir" mal die betroffenen Protagonisten im Forum außen vor, so können wir davon ausgehen, dass das Wort "Digital" sich bei sicherlich über 90% der Bundesdeutschen bei ihrem "digitalen Zuspieler" in welcher Form auch immer letztendlich bei der Wiedergabe auf die "Wiedergabequalität" eines Smartphones, oder z.B. einem Bose Soundlink, oder einer 5.1, 7.1, 9.1 "Set-Anlage" im Komplettpreis von vielleicht um die 699,00 €, die heute überwiegend nur noch gekauft werden, beschränkt.

Wenn sie sich jetzt nicht grundsätzlich wegen dem Wort "Analog" sträuben, sollten auch die "Digitalis" akzeptieren, dass eine wirklich gute alte Analoganlage, sogar nur mit einem sehr guten 3-Kopf Tapedeck als "Zuspieler" bestückt, diesen von mir genannten "Wiedergabegeräten" klanglich einfach mit dem gleichen Musikmaterial im direkten Vergleich überlegen ist.

Das "Gleiche" gilt auch beispielsweise in bestimmten Fällen für einen CD oder eben einen Plattenspieler als Zuspieler. Handelt es sich um eine "hochwertige" Anlage, was speziell auf die Boxen zutreffen sollte, so klinge eine Schallplatte im Vergleich zur CD über eine "preiswerte Anlage" einfach "besser". Nähert man sich in der Qualität der Komponenten (speziell wieder der Lautsprecher) bei der CD den Komponenten der "analogen" Wiedergabekette an, so holt die CD natürlich successive auf. Und letztendlich bei den "gleichen" nachgeschalteten Komponenten (wieder nicht nur, aber speziell durch die Boxen) überholt die CD den Plattenspieler in der Wiedergabequalität.

Ich meine, dass diese einfache und unkomplizierte Erklärung, für jedermann verständlich und ohne irgendwelche "Parameter" und "Logarithmen" auskommend, für beide Seiten einen gesunden "Glaubenskompromiss" darstellen könnte, aber sicherlich nicht wird, denn da müssten sich beide Seiten (Glaubensrichtungen) bewegen. Aber wer macht das heute schon freiwillig.
8erberg
Inventar
#40 erstellt: 15. Aug 2016, 12:12
Hallo,

gut zusammengefasst.

Natürlich ist mit Analog - wenn entsprechendes Material und Know-How vorhanden ist - eine äusserst hochwertige Aufnahme und Wiedergabe möglich.

Leider scheitert es heute an beiden: Schneidfolien für die Plattenproduktion wie auch Bandmaterial wird nicht besser und die nachwachsende Generation von Tonmeistern oder Technikern lernt die Tricks nicht mehr...
Es ist so, dass die Weiterentwicklung bei Schallplatte wie auch bei Bandaufnahme in den 80er abrupt beendet wurde.
Ich hatte auch mit der Nutzung meines HiFi-VHS-Recoders als reiner Musikrecorder hervoragende Aufnahmen gemacht, diese sind auch noch nach über 25 Jahren wirklich absolut OK.

Aber - früher konntest in jedem Laden anständige Cassetten kriegen, im guten Fachhandel auch Bandmaterial für Bandmaschinen, heute rennst Du Dir den Hintern ab.
Ebenso bei Ersatznadeln für Plattenspieler: in jedem Kaff gab es zumindest einen Händler der wenigstens Nachbauten der gebräuchlichsten Systeme im Vorrat hatte.
Und heute? Soll ne 20er Nadel von Ortofon das 3-fache kosten....

Manchen wir uns nix vor, die Zeiten sind vorbei und kommen auch nicht wieder.
Und selber mach ich es auch nicht anders: bei Party kommts Handy an die Anlage und spielt aus der Wolke.
OK, Plattenwünsche werden aber auch mittels Vinyl erfüllt... denn meine Dreher (wie auch mein Cassettendeck oder meinen VHS-Recorder) stell ich deswegen nicht zum Elektroschrott.

Peter
Schwergewicht
Inventar
#41 erstellt: 15. Aug 2016, 12:43
Zum neuen "Revox"Bandgerät.

Sicherlich ist es mittlerweile auch "fast" jedem Forumianer bekannt, dass in einigen Ländern nicht nur aber speziell im "fernen Osten" (Japan, Südkorea usw.) eine zahlungskräftige Klientel sitzt, die so viel in ihren Augen "kleines Spielgeld" besitzt und anfällig für gewisse Produkte von einigen HiFi Herstellern auch aus Europa ist. Manchmal können es bei Ebay auch alte Klangfilm-Boxen/Anlagen aus Adolfs-Zeiten für 30.000,00 € sein, hauptsache das Hakenkreuz ist da irgendwo noch als Statussymbol "eingemeißelt".

Und genau an diese Klientel ist diese Tonband-Gerätschaft mit dem "Revox-Logo" gerichtet und keinesfalls an irgendwelche HiFi- bzw. Revox-Fans/Freunde und auch keine Forumianer, speziell, wenn sie hier auch noch auf die Idee kommen, die Kosten und den Nutzen dieser Gerätschaften beispielsweise selbst nur mit einer B 77 zu vergleichen.

Sicherlich wird der ein oder andere sehr gut betuchte Revox-Bandmaschinen-Komplettsammler in Europa oder auch den USA sich dieses Gerät aus seiner "haben wollen/Sammelsucht" heraus zulegen, aber das wird nicht der Hauptmarkt für diese Gerätschaft sein, der ist sicherlich im "Asiatischen Raum" zu finden.

Das wissen die "Macher" dieser "Revox-Logo-Gerätschaft" (passt irgendwie ) sicherlich noch besser als ich. Ohne Grund werden sie nicht bei so einem Projekt mit immerhin einigen Millionen "Vorleistungen" in Vorlage treten, denn sie schlafen sicherlich nicht in der Steckdose, im Gegenteil.

Die Maschinen werden sich verkaufen und wenn die "Auflage" gering genug ist, werden sie sogar im Preis steigen. Aber darauf kommt es dieser Käuferklientel gar nicht an. Speziell bei dem momentanen eigentlich weltweiten "Retro-Hype" will man so etwas weltweit typisches der 70er Jahre, wie eine Revox-Bandmaschine, bei speziell der Affinität der Asiaten für solche Produkte, nur besitzen.

Hätte diese Maschine im Austausch für das Revox-Logo mit etwas geänderter Optik beispielsweise das Philips-Logo, wäre sie zumindest fast unverkäuflich.


[Beitrag von Schwergewicht am 15. Aug 2016, 12:46 bearbeitet]
fotoralf
Stammgast
#42 erstellt: 15. Aug 2016, 13:30

Schwergewicht (Beitrag #41) schrieb:
Hätte diese Maschine im Austausch für das Revox-Logo mit etwas geänderter Optik beispielsweise das Philips-Logo, wäre sie zumindest fast unverkäuflich. :.


Jedenfalls solange nicht, bis irgendwer in Asien einen Philips-Hype anfacht. Produkte mit Hype-Potenzial hat es auch aus der ollen Gloeilampenfabriek gegeben, z.B. eisenlose Röhrenentstufen nebst der zugehörigen hochohmigen Breitbandchassis, MFB usw.

Wer es geschickt genug anstellt, kann bei dieser Klientel fast alles zu Geld machen.

Ralf
Schwergewicht
Inventar
#43 erstellt: 15. Aug 2016, 17:03
Allerdings nicht bei Tonbandmaschinen, da ist Philips ohne aufgesetzte Brille im Vergleich zu Revox, um deren Maschine es ja hier geht, international gesehen ein No-Go.
bernnbaer
Stammgast
#44 erstellt: 16. Aug 2016, 12:31
mal abgesehen von der Diskussion über die Sinn-/Unsinnhaftigkeit neuer Tonbandgeräte und dem Analog- vs Digital-Krieg:
was haltet Ihr denn rein optisch von dem Teil?
Also ich find's zum Hände in Himmel werfend und schreiend Weglaufen "schön"...
Revox goes B&O?
Oder sollte man sagen "tries to go"?


[Beitrag von bernnbaer am 16. Aug 2016, 12:31 bearbeitet]
EiGuscheMa
Inventar
#45 erstellt: 16. Aug 2016, 12:43

fotoralf (Beitrag #2) schrieb:
Ein schönes Beispiel dafür, was für realistische Bilder man heute mit einer guten 3D-Software erzeugen kann.


Ob es sich auch so bauen lässt ist eine ganz andere Frage. Zwar kommt aus 3D-Software wie bspw. Inventor oder NX außer dem hübschen fotorealistischen 3D-Modell auch noch ein Satz Konstruktionszeichnungen heraus, aber auch die wollen erst einmal in Hardware gegossen werden.

Lassen sich überhaupt passende Motoren finden oder bauen usw.

Insofern macht mich dieser Anblick meinen, dass es sich hier eher um eine Designstudie handelt als eine handfeste Konstruktion.


[Beitrag von EiGuscheMa am 16. Aug 2016, 12:46 bearbeitet]
fotoralf
Stammgast
#46 erstellt: 16. Aug 2016, 13:35

EiGuscheMa (Beitrag #45) schrieb:
Lassen sich überhaupt passende Motoren finden oder bauen usw.


Das habe ich mich auch gleich gefragt. Das Ding ist für alle üblichen Wickelmotoren viel zu flach. Und wer produziert heute noch Tonköpfe?

Ralf
Ingor
Inventar
#47 erstellt: 16. Aug 2016, 16:24
Also Tonköpfe werden noch produziert, es gibt ja noch eine Menge Magnetkartenleser. Die typischen Revox-Tonköpfe werden wohl nicht mehr produziert, aber auf Lager liegen bestimmt noch einige. Die Motorenfrage ist auch schnell beantwortet. Heute gibt es doch viel leistungsfähigere Motoren, die sehr flach gebaut werden können. Wenn man die alten Pabst-Außenläufer wieder einsetzen würde, wäre das wirklich traurig. Mit gesteuerter Bandzugregelung wäre dann wieder nichts. Das Fehlen dieser Regelung war bei den Heimmaschinen ein Dauerthema.

Die Elektronik passt auf eine kleine Platine. Die ganzen dicken Phasenschieber-Kondensatoren entfielen und der Trafo wäre nur noch halb so groß.

Machbar ist das Gerät, so wie es da gezeigt wird.
8bitRisc
Stammgast
#48 erstellt: 18. Aug 2016, 00:41
weitere Informationen

Auf der Seite wird am Ende erwähnt, dass sich die Mechanilk an der A700 orientiert und die Elektronik dem aktuellen Stand entsprechen soll.

Wenn dem so ist, dann wird eine Bandzugreglung auf jeden Fall vorhanden sein. Die A700 bzw. auch die Studer B67 haben ja bekanntlich eine an Bord.

Wenn die Maschine wirklich so vielversprechend wird, dann sollten sich Hersteller von analogen Plattenspielern auch mal über ernsthafte Laufwerkskonstruktionen mit zusätzlichen Komfortfunktionen Gedanken machen.

Sonst kommt halt irgendwann Revox auch wieder mit einem neuen Tangentialplattenspieler auf dem Markt.


[Beitrag von 8bitRisc am 18. Aug 2016, 00:48 bearbeitet]
03August
Schaut ab und zu mal vorbei
#49 erstellt: 19. Jun 2017, 10:42
Hallo

Hat schon jemand Neuigkeiten bezüglich der Band Maschine? Revox hat mir leider zu dem Thema nicht geantwortet und auf der Webseite kann man auch nichts mehr finden




Viele Grüsse
EiGuscheMa
Inventar
#50 erstellt: 19. Jun 2017, 14:31

EiGuscheMa (Beitrag #45) schrieb:
...dass es sich hier eher um eine Designstudie handelt...


by Manfred Mesnzer design...

...und dabei ist es offenbar auch geblieben
monophonic
Stammgast
#51 erstellt: 20. Jun 2017, 08:29
Zitat:
Ist eben nur traurig, daß in jedem Thread zu analogen Themen immer wieder Digitaltrolle, die alles ganz genau und viel besser als jeder Andere wissen, ihre Statements zum Besten geben müssen und jeden Analoguser für blöd hinstellen. Gepaart mit Unwissen, falschen Behauptungen, usw.
--------------------------------------------------------------------------

Traurig, fürwahr. Diese Paarung trifft man häufig.

Aus technischer Sicht wie Dynamik, Rauschabstand etc. pp. ist der heutige digitale Standard natürlich besser als der beste, rein analoge einer Top Bandmaschine.

Was den Klang betrifft ist die analog aufgenommene Topaufnahme und rein analog, also ohne zwischen A/D,D/A Wandlung bis auf das Endprodukt Band/Vinyl übertragene, sehr wohl in einem Punkt klar besser.

Die räumliche Darstellung, die im günstigen Fall bis ins holografische reicht. Da wird der Posaunist geradezu körperlich abgebildet, was über eine digitale parallele Aufzeichung im vergleich, sehr deutlich hörbar verflacht.
Da müssen sich selbst die weltbesten A/D Wandler vom Schlage eines Weiss geschlagen geben.
Da ist rein analog einfach nachwievor die unerreichte Spitze.

Nicht umsonst leisten sich z.B. Spitzenmusiker des Jazz für Edelproduktionen rein analoge Aufnahmen, wenn auch zu sehr deutlich erhöhten Produktionskosten.

Gruß
Monophonic
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