Ersatz für Revox MK IV gesucht

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jim_pooley
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Mrz 2019, 16:29
habe gerade meine revox mk IV Lautsprecher abgeben müssen. jetzt habe ich meine alten phonar p20 angeschlossen und bin total enttäuscht.... klingt total unmusikalisch und flach im vergleich.

die Lautsprecher laufen an einem NAD C320 BEE... LP, CD, Tuner und Tapedeck... wird alles genutzt.

Da die MK IV selten sind und ich ungern solange warten würde, bis mir wieder ein Paar über den Weg läuft, suche ich jetzt ein vergleichbares Paar Lautsprecher. Größer dürften sie sein, kleiner eher nicht... also keine Regallautsprecher.

Ich habe bewusst nicht in der Kaufberatung gepostet, da ich mir hier mehr Expertise erhoffe ;-)

freue mich über Tipps! Budget vlt. so 300€ ...

Danke & Gruß
jim_pooley
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 31. Mrz 2019, 15:27
hmmm... ich vermute, es liegt an meiner Fragestellung. Leider hab ich tatsächlich nicht viel Ahnung welche Informationen Ihr so braucht um mir zu helfen.

nochmal ein Versuch, die Sache ein zu grenzen:

Was mir bei den Revox MK IV sehr gut gefallen hat, war das bei geringeren Lautstärken Bässe, Mitten und Höhen sehr ausgewogen waren.
Mit den Phonar P20 muss ich ganz schön aufdrehen um auch wahrnehmbare Bässe zu bekommen.

Die Revox Atrium B MK II laufen mir jetzt immer mal wieder über den Weg. Sind ein gutes Stück teurer als die MK IV... kennt zufällig jemand beide LAutsprecher und kann was zu den beiden sagen?

Ansonsten habe ich auch immer wieder gelesen, das Revox sozusagen traditionell überteuert ist. Welche Hersteller haben denn zwischen 1970 und 1990 mit einem guten Preis Leistungs Verhältnis gefertigt?

freue mich wirklich über jede Form von Hinweisen, Ideen oder konstruktiver Kritik an meiner Fragestellung!

best & so long
pedi
Stammgast
#3 erstellt: 31. Mrz 2019, 16:57
also wenn du nur Revox Mk IV schreibst, denkt doch fast jeder an die A77.
jim_pooley
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 31. Mrz 2019, 17:52
tjaaa... die heißen leider nur einfach "MK IV" es ist das kleinsten Paar einer Serie, die das Angebot nach unten abgerundet hat. Die größeren sind meiner Beobachtung nach noch seltener. MK V und VI habe ich noch nicht gesehen.

https://www.studerun...x-standlautsprecher/

mich würde wirklich interessieren wie sie im Vergleich zu den Serien Atrium und Symbol zu bewerten sind. Sind wesentlich leichter aber auch einige Jahre neuer... Bin einfach kein Fachmann... zumindest nicht für Lautsprecher :-)
dialektik
Inventar
#5 erstellt: 31. Mrz 2019, 22:21
hi, Lautsprecher müssen immer den subjektiven Geschmack im jeweiligen vorhandenen Raum treffen können.
Das macht allgemeine Ratschläge eigentlich unmöglich.

Ich höre seit mehr als 25 Jahren ReVox Atrium B MKIII und bin vollkommen zufrieden......

Andere vielleicht nicht.....

Mit allgemeinen Geschwurbel mal ein Test/Bericht zu ReVox Lautsprecher

http://https://www.g...iLK1rlPH-4o5ktS1s964


[Beitrag von dialektik am 31. Mrz 2019, 22:21 bearbeitet]
jim_pooley
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 31. Mrz 2019, 22:49
Danke - netter Test!

was hast Du als Verstärker bzw. als Verstärker Kombi im Einsatz, wenn man fragen darf?
dialektik
Inventar
#7 erstellt: 31. Mrz 2019, 23:06
ich habe Rotel RC 995+RB 981 im Einsatz - steht in meinem Profil.
ReVox-Boxen benötigen m.E. aber keinen "besonderen Verstärker", weil sie m.E. im Allgemeinen einen hohen Wirkungsgrad haben und Verstärker (obwohl einige was anderes behaupten) nicht "klingen" sollten.
Ich habe die Rotel-Kombi wg. der guten Phono-Vorverstärkung für MC und MM sowie der zahlreichen Quellen im Einsatz.
laminin
Stammgast
#8 erstellt: 31. Mrz 2019, 23:11

Was mir bei den Revox MK IV sehr gut gefallen hat, war das bei geringeren Lautstärken Bässe, Mitten und Höhen sehr ausgewogen waren.
Mit den Phonar P20 muss ich ganz schön aufdrehen um auch wahrnehmbare Bässe zu bekommen.


Hast du dabei schon den Bass und Hoehenregler auf Anschlag? Eigentlich sollte man damit doch den Verlust der Hoehen- und Basswahrnehmung je nach Lautstaerke einigermassen ausgleichen koennen (siehe Gehörrichtige Lautstärke).

Ansonsten vielleicht einmal nach Lautsprechern der Ende 70er/Anfang 80er Jahre aus dem Taunus (Canton, Braun, Heco) Ausschau halten, die eine gewisse "Loudnesskorrektur" fuers leise hoehren eingebaut haben, die aber leider auch bei gehobenen Lautstaerke bestehen bleibt (----> Taunus Sound).

Der von Dialektik verlinkte Test zeigt einen unschoenen (fuer dich vielleicht schoenen) Bassbuckel von +5dB bei 100Hz, die diesen Lautsprechern wohl den von dir vermissten Rumps geben duerften.


[Beitrag von laminin am 31. Mrz 2019, 23:13 bearbeitet]
dialektik
Inventar
#9 erstellt: 31. Mrz 2019, 23:32
Mein Rotel hat weder Loudness noch Bass/Höhenregler auch bei allen anderen Verstärkern sowie Boxen habe ich so was noch nie benutzt

Und auch bei lauteren Lautstärken stört mich meine ReVox-Abstimmung nicht.....

Wobei wir wieder beim subjektiven Faktor und Raum wären
laminin
Stammgast
#10 erstellt: 31. Mrz 2019, 23:41
@dialektik:

Das Zitat ist von Jim Pooley, welcher einen NAD C320 BEE mit Bass/Hoehernreglern benutzt.
Wenn dir und ihm der Sound gefaellt, habe ich nichts dagegen.
jim_pooley
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 01. Apr 2019, 22:47
also so ganz zufriedenstellend kann ich das nicht ausgleichen. subjektiv empfunden fehlt mir da auch irgendwie Dynamik... kann es nicht besser beschreiben, aber die musik holt mich einfach nicht ab mit den phonar p20...

mein kleiner NAD wäre aber vermutlich schon überfordert mit ReVox Atrium B MKIII nehme ich an? habe da tatsäclich gerade ein Paar im Auge... wieviel ist für so ein Paar in gutem zustand denn angemessen?

alternativ wurde mir noch die GLE 100 und Quinto 540 ans Herz gelegt... sind in jedem Fall deutlich günstiger zu bekommen... wobei auch hier wohl von Liebhaber Preisen gesprochen werden muss?!?

wenn ich für die ReVox Atrium B MKIII jetzt auch noch Verstärker und Endstufe anschaffen müsste wird es aber langsam zu teuer, leider. Die Cantons finde ich auch ganz hübsch... könnte ich mir als Tischler auch selbst schöne Ständer bauen...
dialektik
Inventar
#12 erstellt: 01. Apr 2019, 23:23
Du hast scheinbar völlig falsche Vorstellungen....
Die Größe der Box hat rein gar nichts mit der Größe-Watt-Zahl eines Verstärkers zu tun.....

Im Allgemeinen reichen für ein normales Zimmer für normale Zimmerlautstärke 1 Watt

Entscheidend ist der Wirkungsgrad der LS

Du vergleichst jetzt aber völlig unterschiedliche LS.........

Die Cantons sind Kompaktboxen die ReVox ausgewachsene Standboxen.........

Welche Boxenart und welche Box deinen Geschmack!! und deinen Raum!! trifft.........

Vielleicht solltest du mal in die Kaufberatung und Ausfüllen des Fragebogens für Boxen wechseln...


[Beitrag von dialektik am 02. Apr 2019, 00:11 bearbeitet]
jim_pooley
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 02. Apr 2019, 18:27
Der Unterschied zwischen den beiden Lautsprecher Paaren ist mir schon klar. Die Wattangaben sagen mir allerdings in der Tat nicht wirklich, da ich von Elektrotechnik und den dazugehörigen Begriffen wirklich nur sehr wenig bis garkeine Ahnung habe.

Mein Verstärker hat 2 x 50 Watt als Dauerausgangsleistung angegeben.
Die Revox Atrium B MK 3 haben auf dem Typenschild 160 Watt "Nominal power capacity" angegeben.

Ich bin davon ausgegangen das diese beiden Werte zumindest ca. hinhauen sollten, damit der Verstärker nicht Durch Verzerrung den Boxen schadet, bzw. Der Verstärker nicht dauerhaft in einem kritischen Bereich beansprucht wird.

Wie gesagt, das ist nicht mein Fachgebiet... lasse mich gerne belehren bzw. freue ich mich wenn mein Verstärker als ausreichend betrachtet wird.

Ich habe allerdings in Errinnerung das die Phonar als ich Sie im Laden probegehört habe (mit 16 und dem ersten verdienten Geld... also der Klassiker) an einer sehr teuren Oberklasse Vor/Endstufen Kombi hingen und damit wesentlich voller und satter klangen als dann damals an meinem Pioneer SX 434. Zumindest in meiner Erinnerung.Ist ja auch ca. 20 Jahre her.

So bin ich davon ausgegenagen das evt. zu so ausgewachsenen Standboxen auch ein ausgewachsener Verstärker gehört...

soo... eine Einschätzung zum Preis für die Revox Atrium B MK 3würde mir sehr helfen! DANKE!!
burkm
Inventar
#14 erstellt: 02. Apr 2019, 19:15
Im Mittel-/Hochtonbereich reichen schon kleine Wattzahlen, wenn der Verstärker ins Clipping getrieben wird, um die entsprechenden Chassis / Treiber zu zerstören bzw. zu beschädigen, unabhängig von der angegebenen Belastbarkeit des LS. Einen "kleinen" Verstärker kann man deshalb sehr leicht ins Clipping treiben, leichter zumindest, als einen "großen", leistungsfähigen Verstärker.
Zum Thema "Verstärker-Clipping" findet man sehr viel im Internet zum Nachlesen, falls Interesse besteht...


[Beitrag von burkm am 02. Apr 2019, 19:20 bearbeitet]
jim_pooley
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 02. Apr 2019, 21:34
http://www.hth-lautsprecher.de/theorie/clipping.htm

einer der ersten Links... interessant, aber auch im Wiederspruch zu vielen anderen Quellen...
dialektik
Inventar
#16 erstellt: 02. Apr 2019, 21:54
Die Wattangaben bei Boxen bezeichnen die Belastbarkeit - also wie viel die Box verträgt.

Boxen mit gutem/hohem Wirkungsgrad - dazu zählen auch die ReVox - machen bei 1 Watt in "normalen" Zimmern schon ziemlich ordentlich laute Musik ohne Impedanz-kritisch zu sein.

Deshalb sind die Boxen auch Verstärker unkritisch und kann man auch mit "kleineren" Verstärkern als dem NAD betreiben.

Clipping ist dann ein Thema, wenn man plötzlich "Disco" mit seinem Verstärker und Boxen spielen will und den Verstärker immer mehr aufdreht. Bedeutet: insbesondere wer Party/Disco mit Boxen ohne hohen Wirkungsgrad und "schwachen" Verstärkern feiern will, sollte die Auswahl des Verstärkers und evtl der Boxen überdenken.....

Preis??? Sorry, keine Ahnung......ich würde meine nicht für dein Budget von 300 EUR loswerden wollen - sind derzeit für mich immer noch unverkäuflich
jim_pooley
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 02. Apr 2019, 21:59
ok sind 500€ zu viel? oder im Rahmen?
dialektik
Inventar
#18 erstellt: 02. Apr 2019, 22:40
Ob die ReVox -vorausgesetzt Top-ZUstand- das für deinen Geschmack, Hörgewohnheiten und deinen Raum wert sind?

Kannst nur du beurteilen.

Aktuell vergleichbare Boxen wirst du wohl nicht für 500 € bekommen,
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