Gehe zu Seite: Erste Letzte |nächste|

Grundig 100 Mini-serie

+A -A
Autor
Beitrag
Pauliernie
Inventar
#1 erstellt: 07. Mai 2006, 11:09
Hallo Hifi-Gemeinde,

ich bin stolzer Besitzer der alten Grundig Mini-Serie MA-100, MXV-100, MT-100. Über die Suchmaschine habe ich darüber nicht viel gefunden im Hifi-Klassiker Bereich. (oder habe ich falsch gesucht?).

Gibts noch mehr Grundig Freaks mit dieser Anlage hier. Derzeit habe ich die Anlage zwar nicht im Betrieb aber ich hüte dieses Schätzchen warm und trocken.

Würde mich über Erfahrungen von anderern freuen. Z.b welche LS habt Ihr angehängt, welche Probleme/Defekte gabs schon oder eventuelle Hörvergleiche etc.

Gruß
Pauliernie
Wolfi65
Stammgast
#2 erstellt: 07. Mai 2006, 11:25
Hallo !

Ich habe den Tuner, den Vorverstärker, die Endstufe und diverse Cassettendecks.

Die Endstufe verwende ich zu Vergleichszwecken direkt angesteuert über CD Player oder (bei eingeschränkter Lautstärkeregelmöglichkeit) direkt an Phonostufen.

Es bereitet mir immer besondere Freude "High-End-Freaks" zu verblüffen. Die Endstufe ist ein schöner Beweis das die Gleichung Transitor=hart einfach nicht stimmt. Der Verstärker klingt wunderbar weich mit einer ganz tollen Balance zwischen Exaktheit und Wärme. Oder anders ausgedrückt: richtig "röhrig"
Allerdings mit ausreichenden Kraftreserven und vor allem Laststabilität die man bei Röhren halt nicht findet.
Auch komplizierte Lautsprecher werden ausreichend versorgt.

Die Vorstufe ist erstklassig aufgebaut, hat aber leider ein immer eingeschliffenes Klangregelnetzwerk. Ich habe schon den Schaltplan zu Hause und möchte die Klangregelung überbrücken. Dann hat man eine erstklassige Vorstufe!

Sagen wirs so: Wären diese Geräte aus England oder Amerika, gäbe es längst schon irgendeine guterfundene Legende dazu, und die HighEndfreaks würden bei ebay das zehnfache des Preises bezahlen.

Ich kann nur jedem empfehlen sich eine solche Kombination zu sichern.

Ganz tolle Geräte!

Grüße aus Wien

PS: Geheimtipp für "Nebenräume": Die "kleinen" Receiver MT(?)100 bzw. 200 mit 2X25 Watt. Ganz "geile" Geräte!
Pauliernie
Inventar
#3 erstellt: 07. Mai 2006, 11:46
Hallo Wolfi,

ich hatte die Geräte lange Zeit an meinen alten 8 ohmigen Standlautsprechern (Eigenkreation von Laut & Leise Hamburg) dran und da konnte die Endstufe echt zeigen was sie an Leistungsreserve drauf hat. Leider hatte die Vorstufe später einen Defekt. Es viel immer öfter ein Kanal aus. Ich konnte dann aber bei Ebay eine funktionierende Vorstufe mit einem defekte Lautstärke-Poti erwerben und ein befreundeter Elektriker hat dann den Poti in das andere Gerät umgesetzt.
Insgesamt eine tolle Anlage mit einem Klasse Sound. Vorallem wenn man bedenkt wie aufwendig der elektronische Aufbau und verwendeten Bausteine hier sind. Mein Freund hat zumindest echt gestaunt was man seinerzeit verbaut hat.

Übrigens gab es in der Ausgabe 04/2004 der Zeitschrift Stereo einen tollen Bericht über diese Serie.

Gruß
Pauliernie
Pauliernie
Inventar
#4 erstellt: 08. Mai 2006, 16:52
Hallo,

ich bin schon ein wenig verwundert, das kaum einer hier diese Edel-Minis besitzt bzw. Erfahrungen darüber zum besten geben will. In den 80er Jahren gab es diverse Testbericht wo die Komponenten mit Revox und Burmeister im Vergleich getestet wurden und sich gut behaupteten.

Diese Anlage zählt zu den echten Klassikern. Komisch das Sie in diesem Forum so wenig Beachtung findet.

Im Schlußwort des Berichtes aus Stereo 04/2004 heißt es:
"Glücklich sind die Besitzenden" Dem schließe ich mich uneingeschränkt an.

Gruß
Pauliernie
k-town
Stammgast
#5 erstellt: 08. Mai 2006, 17:50

Pauliernie schrieb:
Hallo,

ich bin schon ein wenig verwundert, das kaum einer hier diese Edel-Minis besitzt bzw. Erfahrungen darüber zum besten geben will. In den 80er Jahren gab es diverse Testbericht wo die Komponenten mit Revox und Burmeister im Vergleich getestet wurden und sich gut behaupteten.

Diese Anlage zählt zu den echten Klassikern. Komisch das Sie in diesem Forum so wenig Beachtung findet.

Im Schlußwort des Berichtes aus Stereo 04/2004 heißt es:
"Glücklich sind die Besitzenden" Dem schließe ich mich uneingeschränkt an.

Gruß
Pauliernie

Hi,ich besitze auch eine Edelminianlage !!

Die Aiwa 22 Minikompos die waren auch um 1980 rum das Feinste was es in Minimasen gab.

Die Grundig Minis sind aber keine Mini sondern Midis da die Endstufe und das Tape relative groß sind ,im gegensazt zu meinen Aiwas wo Vorstufe,Tuner,Tape,und Endverstärker jeweils nur 21-21-7cm (B-T-H)groß sind!
Sie hat auch mächtige Kraft Reserven da wenn man den Lautstärkeregler 1/4 aufdreht ,gehen meine Ohren Flöten

Poste später/heute noch mal ein Bild der Edelminis !

Ps:besitze alle Bedinungsanleitungen sowie Schaltpläne usw!!! DAS IST SELTEN DA SEI SEHR SCHWER ZU BEKOMMEN SIND
Pauliernie
Inventar
#6 erstellt: 08. Mai 2006, 21:14
Hey K-Town,

die Bedienungsanleitungen und die Schaltpläne besitze ich auch noch zu den Komponenten. Ob nun Mini oder Midi ist mir eigentlich völlig egal. Die Teile machen einfach was her.

Derzeit habe ich Sie eingemottet, werde sie fürs Bürozimmer in absehbarer Zeit mal wieder in Betrieb nehmen.
Hänge dann meine B&W DM302 dran, die derzeit noch an einem alten Onkyo-Receiver angeschlossen sind.

Gruß
Pauliernie
k-town
Stammgast
#7 erstellt: 08. Mai 2006, 21:24

Pauliernie schrieb:
Hey K-Town,

die Bedienungsanleitungen und die Schaltpläne besitze ich auch noch zu den Komponenten. Ob nun Mini oder Midi ist mir eigentlich völlig egal. Die Teile machen einfach was her.

Derzeit habe ich Sie eingemottet, werde sie fürs Bürozimmer in absehbarer Zeit mal wieder in Betrieb nehmen.
Hänge dann meine B&W DM302 dran, die derzeit noch an einem alten Onkyo-Receiver angeschlossen sind.

Gruß
Pauliernie


Hi,aucg ne schlne anlage

hier ein pic von meiner

Zuendi
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 25. Sep 2006, 12:16
Hallo miteinander,
ich komme zwar ein bißchen spät, aber jetzt bin ich da und das zum ersten mal. Hoffentlich mache ich hier alles richtig?
Auch ich bin stolzer Besitzer einer Grundig Minianlage Typ M. Ich bin begeistert von dem, was damals gebaut wurde. Der Sound + Kraft ist top, aber ich muß gestehen, soviele Äquivalenzprodukte habe ich noch nicht gehört, jedenfalls nicht in dieser Klasse! Die Anlage befeuert 4 DDR RFT Boxen Typ BR 25, die ebenfalls eine Legende für sich sind. Gibt es viel besseres, vor allem sollte man sich den finaziellen Einsatz vor Augen halten, bei Vergleichen.

Aber ich habe auch ein schwieriges Problem, mein MCF 600 spinnt, immer wenn es Betriebswärme hat (nur dann), wird die Wiedergabe leise und dumpf, drücke ich beim abspielen ständig zusätzlich die Wiedergabetaste, dann ist es okay, jedenfalls solange ich den Bedienknopf festhalte. Kann nur an der Steuerplatine liegen, aber ich habe alles nachgelötet und den Fehler noch nicht gefunden,

Unabhängig davon benötige ich Schaltpläne / Serviceunterlagen für diese Anlage, den MCF 600 Schaltplan habe ich, kann mir jemand helfen?
Mit freundlichen Grüßen aus Potsdam - Frank
JLuecking
Stammgast
#9 erstellt: 25. Sep 2006, 13:28
Hallo,

ich besitze MV100 und MT200. Der Tuner ist mit seiner digitalen Abstimmung etwas komfortabler.

Beides wird im Arbeitszimmer mit Erfolg eingesetzt. An meinen großen Boxen bricht der Verstärker etwas ein, hier ist die Version mit Vorverstärker und Enstufen sicherlich überlegen.

Grüße
Joachim
philgrund
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 05. Nov 2006, 22:49
Hallo allerseits.
Bin auch neu hier und möchte alle Benutzer herzlichst grüßen.
Habe auch die Mini Anlage M von Grundig.
Leider nicht komplett.
Anlage besteht aus Tuner MT100, Verstärker MA100 und noch etwas besonderes aus der wohl ebenso guten und edlen Philips Mini Anlage F109 den Vorverstärker PA 209 der die Anlage von Grundig hervorragend ergänzt.
Als Lautsprecher benutze ich 2 x Philips AH 489 aus den 80 er Jahren, sowie 2 Boxen der Marke Fischer+Fischer
(Edelschmiede aus dem Sauerland bekannt durch excellente Schieferboxen) als Selbstbausatz. Dadurch entsteht ein super Klangerlebniss. Bilder gibt´s demnächst auch noch von meiner Anlage!

PS: Wenn Ihr Service-Manuals der Grundig Serie M braucht schaut mal beim Schaltungsdienst Lange in Berlin nach.
Dort gibts die noch !!!

Viele Grüße aus dem Sauerland an sämtliche Hifi-Freaks.

Peter
vinylfan
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 24. Jan 2007, 22:15
Hallo,
weiß hier jemand Bescheid? Welcher Tuner ist den der Bessere, der digitale MT 200 oder der analoge MT100?
Danke
Gruß aus Stuttgart
Dominik
Zuendi
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 24. Jan 2007, 22:47
Hallo Dominik,
ja welcher ist der bessere? Kommt drauf an, wozu das Teil gehören soll. Beide sind recht gut und ich als fast Laie sage, es ist in erster Linie Ansichtssache, was Dir gefällt! Ich persönlich habe in dieser Richtung das digitale schon wieder überschritten, ich stehe auf runde Knöpfe zum drehen und Skalenbeleuchtung - ist halt Geschmackssache.
Aber zu einer reinen M-100 Anlage passt eigentlich rein optisch nur der MT-100, der laut einigen Aussagen auch etwas empfindlicher sein soll, oder so ähnlich. Der MT-200 ist nach meiner Meinung nicht für diese Reihe konstruiert worden, eher für den MV ??? und andere. Er passt auch optisch nicht 100% ig zu der M-100 Anlage.

Beispiel, die LED Anzeigen der M-100 Komponenten ist innerlich, das Licht wird über durchscheinende Plastikformteile filigran nach außen geführt. Bei dem MT-200 sind die LED`s direkt sichtbar und rechteckig.

Bei allen Komponenten der M-100 Anlage ist die vordere, obere, waagerechte Gehäusekante mit einer Phase versehen, der MT-200 hat die nicht!

Nun werden andere vielleicht eine andere Meinung haben und vielleicht kann einer noch die Parameter der beiden Geräte besser darlegen.

Übrigens ein MT-200 (silber 1A) hätte ich noch, weil passt eben nicht zu M-100 !
Gruß aus Potsdam
Zuendi oder Frank
Passat
Moderator
#13 erstellt: 24. Jan 2007, 23:37
Der MT 100 ist das bessere Gerät, sowohl was die Empfangsleistungen als auch den Klang angeht.

Mit dem MT 200 ist Grundig damals nur dem Trend zu Synthesizer-Tunern gefolgt.

Die Grundig-Anlage bestand übrigens aus folgenden Geräten:
Tuner:
MT 100
MT 200

Receiver:
MR 100
MR 200
MR 200-2 (baugleich MR-200, zusätzlich Kopfhörerausgang)

Vollverstärker:
MV 100

Vorverstärker:
MXV 100

Endstufe:
MA 100

Tapes:
MCF 100
MCF 200
MCF 400
MCF 500
MCF 600

Einige Geräte gab es später noch in einem etwas größeren Gehäuse (Breite 32 cm anstatt 27 cm, damit man einen passenden Plattenspieler und CD-Spieler anbieten konnte).
Folgende Geräte gab es:
Vollverstärker:
V 20 = baugleich MV 100
Tuner:
T 20 = baugleich MT 200
Tapes:
CF 40 = baugleich MCF 400
CF 20
Plattenspieler:
PS 20
PS 30
CD-Spieler:
CD 30

Grüsse
Roman
vinylfan
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 30. Jan 2007, 23:03
@Zuendi @Passat: Danke für die Auskunft.
Wie sieht es mit den Tapedecks (MCF 100, MCF 200, MCF 400, MCF 500 und MCF 600)aus? Wie sind die einzuordnen?

Gruß Dominik
Zuendi
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 30. Jan 2007, 23:29
Hallo Dominik,
ich weiß nicht recht, was Du meinst mit dem Einordnen?

Vom der Optik passt nur das MCF-500 und MCF-600 zur M-100 Minianlage ansich. Die beiden Geräte haben die gleiche Tastenform, das gleiche LED Anzeigedesign und stellen den Höhepunkt der Entwicklung dieser Grundig Minitapedecks dar, mit dem größten Bedienungskomfort und damals fortschrittlichste Technik und Elektronik.

Nicht hauen, ich rede hier nur von der Grundig Miniserie und nicht vom Weltstand!

Ich persönlich ziehe das MCF-500 vor, weil dieses Gerät das weit verbreitete Dolby-Rauschunterdrückungssystem hat (Kompatibilität).
Das MCF-600 bietet das HIGHCOM dafür, welches aber, nicht sooo verbreitet ist. Laut Aussage eines älteren Fachmannes, ich gebe hier nur seine Worte wieder, soll ein vernünftiges HIGHCOM System sehr, sehr teuer sein und GRUNDIG hat da eher eine sehr substile, preiswerte Variante eingebaut, von der überhaupt nichts hält.

Alle MCF´s haben einen Schwachpunkt, es wurden Zahnräder verbaut, die aus einem sich im Laufe der Zeit chemisch zersetzenden Material bestehen, so das man sagen kann, sie sind heute alle hin! Nun werden viele Nutzer sagen, meins läuft noch gut und werden mir vielleicht nicht zustimmen. Aber früher, oder später ist es so!

Wobei die Reparatur beim MCF-500 und 600 noch am einfachsten ist, denn es ist nur ein Zahnrad aus diesem Material eingebaut und nicht wie bei den anderen mehrere. Dieses Zahnrad ist sehr zugänglich und es gibt heute noch gute Alternativen. Es wurde in den einschlägigen Foren schon desöftern darüber berichtet. Auch ich biete für das MCF-500 und 600 Hilfe an.

Ich hoffe, ich konnte etwas helfen und andere beteiligen sich.
Grüße aus Potsdam Zuendi
hf500
Moderator
#16 erstellt: 31. Jan 2007, 19:37
Moin,
das HighCom besteht aus genau dem Telefunken-Chipsatz, den alle HighCom
Cassettendecks haben. Ich kann hier keine Billigvariante erkennen, denn es gab die nicht.
Die Lizenznehmer fuer HighCom benutzten alle die gleiche Schaltung.
Fuer den Studioeinsatz wird es wahrscheinlich eine andere Loesung gegeben haben.

Bei Dolby ist es aehnlich, es gab nur ganz wenige IC-Typen fuer den Dolby-Prozessor.
Davor wurde die Schaltung auch diskret aufgebaut, wobei die Hersteller das Verfahren lizensiert haben,
in der Auslegung der Schaltung aber frei waren.

73
Peter
hifisammler_56
Neuling
#17 erstellt: 05. Apr 2007, 10:09
Hallo,

auch ich bin seit kurzem ein Fan der Grundig M-Serie geworden. Das ist deshalb verwunderlich, weil ich früher ein absoluter Fan der großen Pioneer Geräte der 70er u. 80er Jahre war und diese auch alle gesammelt habe.

Aber nun gut. Ich habe die Geräte MA 100, MT 100, MXV 100. Und auch die Cassetten-Decks MCF 100, MCF 200, MCF 500. Als Boxen sind die Acron 300 B in Betrieb. Und ich bin davon begeistert. Toller warmer "Röhren-Klang" und auch genug Reserve der Endstufe bei Heimbetrieb.

Leider ist das Deck MCF 500 jetzt defekt. Wahrscheinlich ebenfalls die Zahnräder. Habe noch nicht nachgeschaut. Ist für mich "Neuland", da ich früher nur Pioneer-Geräte instandgesetzt habe.

Kann man noch irgendwo orig. Zahnräder für den Grundig bekommen, oder soll ich auf Ersatz ausweichen?

Gruß

hifisammler_56


[Beitrag von hifisammler_56 am 05. Apr 2007, 10:13 bearbeitet]
hifisammler_56
Neuling
#18 erstellt: 05. Apr 2007, 10:26

Zuendi schrieb:
Hallo Dominik,
ich weiß nicht recht, was Du meinst mit dem Einordnen?

Vom der Optik passt nur das MCF-500 und MCF-600 zur M-100 Minianlage ansich. Die beiden Geräte haben die gleiche Tastenform, das gleiche LED Anzeigedesign und stellen den Höhepunkt der Entwicklung dieser Grundig Minitapedecks dar, mit dem größten Bedienungskomfort und damals fortschrittlichste Technik und Elektronik.

Nicht hauen, ich rede hier nur von der Grundig Miniserie und nicht vom Weltstand!

Ich persönlich ziehe das MCF-500 vor, weil dieses Gerät das weit verbreitete Dolby-Rauschunterdrückungssystem hat (Kompatibilität).
Das MCF-600 bietet das HIGHCOM dafür, welches aber, nicht sooo verbreitet ist. Laut Aussage eines älteren Fachmannes, ich gebe hier nur seine Worte wieder, soll ein vernünftiges HIGHCOM System sehr, sehr teuer sein und GRUNDIG hat da eher eine sehr substile, preiswerte Variante eingebaut, von der überhaupt nichts hält.

Alle MCF´s haben einen Schwachpunkt, es wurden Zahnräder verbaut, die aus einem sich im Laufe der Zeit chemisch zersetzenden Material bestehen, so das man sagen kann, sie sind heute alle hin! Nun werden viele Nutzer sagen, meins läuft noch gut und werden mir vielleicht nicht zustimmen. Aber früher, oder später ist es so!

Wobei die Reparatur beim MCF-500 und 600 noch am einfachsten ist, denn es ist nur ein Zahnrad aus diesem Material eingebaut und nicht wie bei den anderen mehrere. Dieses Zahnrad ist sehr zugänglich und es gibt heute noch gute Alternativen. Es wurde in den einschlägigen Foren schon desöftern darüber berichtet. Auch ich biete für das MCF-500 und 600 Hilfe an.

Ich hoffe, ich konnte etwas helfen und andere beteiligen sich.
Grüße aus Potsdam Zuendi



Hallo Zuendi,

bin seit kurzem Mitglied im Forum und habe auch die Grundig M-Anlage jetzt zu Hause. Und finde sie ganz toll.

Allerdings das Cassetten-Deck MCF 500 macht Probleme. Fing an mit einem Knattern bzw. Laufgeräusche und blieb dann stehen und schaltet ab. Wahrscheinlich auch die Zahnräder, oder? Können Sie mir da irgendwie zur Seite stehen?

Danke und viele Grüße

hifisammler_56
Zuendi
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 05. Apr 2007, 10:34
Hallo hifisammler_56,
Du brauchst nur aufmerksam zu lesen, dann kommst Du ganz alleine drauf - sorry - soll nicht oberlehrerhaft klingen.
Du bist jedenfalls ganz dicht dran!

Fakt ist jedenfalls, Du solltest Dich langsam nach einem 2. Gerät umschauen (500, 600, 5500 - egal), aber denke nicht, dass da das Zahnrad, auch wenn es noch funktionieren sollte, noch lange durchhält! Nein, aus einem dieser Gerätetypen (egal welcher Zustand) kann man prima Ersatzzahnräder herstellen. Und das biete ich an.
Alles andere per PN.
Grüsse aus Potsdam - Frank



[Beitrag von Zuendi am 05. Apr 2007, 11:14 bearbeitet]
Zweck0r
Moderator
#20 erstellt: 30. Mai 2007, 06:04
Moin,

anlässlich erster Experimente mit dem Messprogramm Arta musste einer meiner MXV 100 als Versuchskaninchen herhalten.

Der Frequenzgang sieht noch besser aus, als ich das erwartet hatte. Klangregler mechanisch in Mittelstellung (also nix nachgeregelt, bis alles gerade war).



Man beachte die Skalierung !

So viel zum Thema Notwendigkeit von Pure-Direct-Schaltern

Die Soundkarte (Soundblaster mp3+) hat übrigens einen deutlich schlechteren Frequenzgang (Welligkeiten um 0,5 dB im Hochtonbereich, wahrscheinlich durch das Aliasingfilter). Die fallen aber zum Glück dank Zweikanalmessung heraus (anderer Stereokanal dient als Referenz, Aus- und Eingang sind direkt verbunden).

Wenn man mit dem Grundig den Klang verbiegen will, dann kann man das auch. Hier die Wirkung der Loudness bei halb aufgedrehtem Lautstärkeregler:



Klirr und Rauschen sind mit dieser Soundkarte nicht messbar. Die Werte sind mit und ohne MXV identisch (THD=0,025%, THD+N=0,043%) und hängen praktisch nur von der digitalen Aussteuerung der Karte ab.

Grüße,

Zweck


[Beitrag von Zweck0r am 30. Mai 2007, 06:13 bearbeitet]
Zuendi
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 31. Mai 2007, 20:03
Hallo allerseits,
hat hier jemand Ahnung von Elektronik und Schaltung lesen? Meine Frage bezieht sich speziell auf die MCF-500, bzw. 600`er Serie.

Der Transistor T620 (BC636) auf der Steuerplatine ist mir schon 2 x flöten gegangen (bei verschiedenen Platinen), dieser steuert den Zugmagneten für die Andruckrolle. Alle Spannungen stimmen, der Zugmagnet (Spule) ist i.O. und Original. Ich verstehe nicht warum der das macht, spielt stundenlang und am nächsten Tag - zack - und tschüß?!

Eventuell hat der parallel geschaltete Kondensator C626 (1µF/63V) eine wichtige Funktion, die ich nicht begreife (eben elektronisch blöd wie Stulle) und ist mackig und daher?!
Ich bin da echt am Ende - kann aber auch nicht davon lassen

Grüße aus Potsdam - Frank
hf500
Moderator
#22 erstellt: 01. Jun 2007, 16:27
Moin,
zu dem Magneten gehoert auch eine Freilaufdiode, die ueblicherweise der Magnetspule in Sperrichtung (fuer den Erregerstrom) parallelgeschaltet ist.
Diese Diode tauschen. Den 1µ Kondensator auch, kann nicht schaden.
Den BC636 durch einen BC640 ersetzen, identisch, aber hoehere Spannungsfestigkeit (100 statt 45V).
Der Transistor ist fuer 1A Kollektorstrom bemessen, den kann man ausser durch Ueberspannung hier kaum umbringen.
Es sei denn, er wird nicht vollstaendig durchgeschaltet und muss im eingeschalteten Zustand mehr als 0,8W vertragen.
Mess mal im eingeschalteten Zustand die Kollektor-Emitterspannung, sie sollte nicht wesentlich hoeher als etwa 0,1V sein.
Der Transistor muss kalt bleiben.

73
Peter
Zuendi
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 01. Jun 2007, 19:57
Nabend Peter,

Mensch siehste, an eine Diode habe ich noch gar nicht gedacht, habe aber alle auf der Steuerplatine vorsorglich gemessen (im eingebauten Zustand), da waren alle heil. Ich weiß, im eingebaueten Zustand, das ist sehr suspekt, aber die Leiterplatten vertragen nicht allzuviel rumgelöte. Ich werde mal gezielt diese suchen, ein Bein ablöten und erneut messen.
Kondensator wechseln - okay - und andere Transen, muß ich erst besorgen. Danke für den Ersatztyptip.
UND DANKE für Deinen sehr hilfreichen Beitrag, das bekomme ich hin - hoffentlich!

Gruß aus Potsdam - Frank


[Beitrag von Zuendi am 01. Jun 2007, 19:58 bearbeitet]
hf500
Moderator
#24 erstellt: 01. Jun 2007, 20:06
Moin,
Freilaufdiode nicht messen, austauschen.
Du kannst dir Arbeit sparen, indem du einfach eine an den Magnetspulenanschluessen einbaust.
Womoeglich ist die Diode da auch schon, ansonsten Polung vorher ausmessen ;-)

73
Peter


[Beitrag von hf500 am 01. Jun 2007, 20:07 bearbeitet]
Zuendi
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 01. Jun 2007, 20:39
Hallo Peter,
laut Schaltplan gibt es da gar keine Idiote, aber ich werde einfach eine über die Spule löten, erscheint mir auch am einfachsten.
Ich weiß zwar nicht wie rum, aber eine kurze "Probierung" sollte hoffentlich den Transi nicht gleich schmelzen.
Und der Kondi fliegt raus, nach 25 Jahre darf der in Rente.

Ich werde mich nachdem noch mal melden und mit "rußgeschwärzten Gesicht" Bericht erstatten.

Pis dahin - Frank
advokat
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 12. Jun 2007, 13:09
Hallo liebe Grundig-Fangemeinde!!
Ich hoffe, ich mache hier alles richtig......
Ich habe auch so eine hübsche Grundig-Anlage MXV-100, MA-100 und MT-100.
Leider macht mir der MT-100 etwas Sorge, er "verliert nach einiger Zeit den eingestllten Sender und ich muß nachregulieren.Dies passiert schneller, wenn das Gerät noch kalt ist, bei Betriebstemperatur dauert es länger.
Passiert auch bei eingeschalteter AFC.
Wenn jemand einen Rat hat wäre das sehr nett, ich bin aber technisch nicht wirklich begabt...also größere Eingriffe könnte ich vermutlich nicht leisten.
Danke erstmal und viele Grüße!!

advokat
Zuendi
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 12. Jun 2007, 13:57
Hallo "advokat",
der Fehler mit den Sender weglaufen, ist mir auch geläufig. Sicherlich wird es hier einen Elektronikspezialisten geben, der Dir (und mir) auf die Sprünge hilft, das interessiert mich auch.
Ein Lösungsansatz, ist die Versorgungsspannung bleibt nicht stabil = Netzteil, vor allem die Siebelkos überprüfen und Langzeitmessung. Ich hoffe, ich erzähle nicht zu viel Stuss.
Eine weitere Lösungshilfe, die mir bei allen Grundig Geräten aufgefallen ist, sind kalte Lötstellen, vor allem bei der Masseführung. Bei vielen Geräten hilft eine Nachlötung, wenn Du das Dir zutraust? Ich habe bei den Tunern alle Lötpunkte "überholt", das dauert schon ein Weilchen und ein gutes Auge solltest Du auch haben, damit sich keine Lötbrücke einschleicht!
Und speziell bei dem MT-100 hat der Tuner (die Blechkiste, die silberne im inneren), die Aufgabe die Masse weiter zu führen. Die (ich glaube 4) Befestigungsschrauben haben eine stromführende Funktion. Das heißt unbedingt nachziehen, gegebenenfalls mit Zahnscheibe - ich hatte mal so ein Patienten - kam nur durch Zufall drauf und etlichen Stunden Verzweifelung

@Peter:
Es geht, aber ich weiß nicht warum. D.h. ich habe vor den Einsatz der Freilaufdiode es mal so, also im Original getestet und läuft. Allerdings ich sollte es schon länger wie 2 Minuten testen - richtig?!

Ich habe einen neuen Patienten, eine MCF-600 = Netzteil tot. Also Netzteilplatine gewechselt (man hats ja) und es ging, danach alles zugemacht und Freude. Nach wenigen Minuten = Netzteil tot (2 Platinen hin)
Nun bin ich ja nicht so elektronisch bewandert, aber es wundert mich schon, keine Sicherung, keine Überhitzung = alles okay und trotzdem kaputt. Ich begreife nicht die Wirkungsweise der Stabilisierungstransistoren soooo richtig, bin aber der Meinung der BD434 ist gestorben? Der Transistor der diesen ansteuert kann es ebenfalls sein (BC548C)? Na nun habe ich mal REICHELT geplündert und werde diese neu aufbauen, dann werde ich es ja sehen.
Bei den kaputten Platinen, die Spannungen stehen, aber sind nicht belastbar, dann geht alles in die Knie, außer die 20V des Spannungsreglers, die stehen stabil.

Grüsse aus Potsdam - Frank


[Beitrag von Zuendi am 12. Jun 2007, 14:07 bearbeitet]
advokat
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 12. Jun 2007, 15:27
Vielen Dank Zuendi für die rasche Antwort.
Also werde ich bei Gelegenheit das Gerät mal aufmachen.
Auf die Gefahr hin daß ich mich blamiere...was sind kalte Lötstellen und wie erkenne ich die?

Aber prima das es so ein Forum gibt, da fühlt man sich gleich ein bißchen besser!!
Schönen Abend noch!!!!!!

advokat
Zuendi
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 12. Jun 2007, 15:48
Hallo "advokat",
sei bitte nicht empfindlich, aber auf Grund Deiner Antwort - vergiss, was ich geschrieben habe.
Nein, sorry, Spaß muß sein, ich möchte Dich wirklich nicht anmachen, aber Du scheinst von der Materie keinen Durchblick zu haben, daher lass jemand das Gerät durchsehen, der weiß, was er macht.

Kalte Lötstellen, kann man sehen, oder auch nicht, daher ist es schlecht zu beschreiben, wie sie aussehen. Manchen sieht man es an, kleine Brüche unter der Lupe erkennbar, bei manchen wackelt man am Bauelement, dann schiebt sich das Anschlußdrähtchen hin und her, manche sehen eher grau aus. Dadurch unterscheiden sie sich etwas von den anderen Lötstellen, die normalerweise eine glatte, silberne Farbe haben. Es kann auch etwas sehr wenig Lötzinn an der Lötstelle sein, das sieht man eben so raus, wenn man jahrelang sich solche Geräte von unten anschaut.
Entschuldigung, ich bin ein grottenschlechter Lehrer
Wenn keiner Dir hier helfen kann, dann schick das Gerät her, ich mache was ich kann
Aber ich kann noch lange nicht alles, habe aber notfalls ein paar original Ersatzteile.
Gruß Frank
hf500
Moderator
#30 erstellt: 12. Jun 2007, 19:31
Moin,
ich weiss nicht, welche Platinen die Cassettengeraete haben, aber der MT100 und MXV100 haben
Platinen, die sehr empfindlich sind. Hier sollte man Loeterfahrung haben, sonst hat man die Platinen schnell ruiniert.

Wenn der MT100 stark wandert, muss die Abstimmspannungserzeugung ueberprueft werden. Also auch etwas fuer jemanden, der weiss,
wonach gesucht werden muss.

Zum Netzteilsterben habe ich noch keine Idee. Ich muss mal das Schaltbild heraussuchen.

73
Peter
Zuendi
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 12. Jun 2007, 20:41
Moin Peter,
ja das mit der Löterei ist ein heikles Thema, ich habe da auch schon Lehrgeld bezahlt, aber mein 100W Lötkolben frißt sich auch durch eine Tischplatte.

Die Krönung war, den kompletten Feststellsendertastensatz von der Platine ablöten, alles zerlegen, um an die vermuchte Rückholfeder dran zu kommen. 1000 Teile - ich dachte es wird nie was, aber es wurde! Aber nicht noch einmal!

Das mit dem Netzteilsterben bei den MCF-600 ist schon merkwürdig, ich habe zwar nicht so den absoluten Durchblick bei der Elektronik, aber was löten, Isolierung, Wärmeabfuhr und sauberes Arbeiten angeht = null Problemo. Und nach "Kochrezept" bauen, geht auch, aber wenn es dann qualmt, dann ebenfalls im meinen Kopf

Ich erkenne auch das die BC548C über einen Widerstand von den 20V Spannungsregler gesteuert werden und diese als Treiber die Leistungstransistoren schalten, ähh regeln. Richtig? Aber warum geht das kurze Zeit und dann kaputt, bei vorschriftsmäßiger Sicherung und ohne Wärme?

Wenn ich den Hauptstromfresser (Hauptmotor) abklemme, dann sieht es aus, als wenn der Strom reicht, kaum betätige ich eine Taste, zieht auch der, oder die Magneten an. Sofort bricht Strom / Spannung zusammen und wenn ich den Finger noch drauf habe, beginnt das Spielchen von vorn = ein Geratter der Zugmagnete und flackern der Birnchen.

Ich bin gerade dabei Netzteilplatine 4 einzusetzen, ich werde wohl vorher alle Spannungen unter Last (eine Birne) messen, um sicher zu sein, das ich nicht schon eine Kaputte Platine einbaue. Und vor allem, eine andere Haupt- und Steuerplatine benutzen, um mich langsam vorwärtzs zu tasten.

Gruß Frank
advokat
Schaut ab und zu mal vorbei
#32 erstellt: 13. Jun 2007, 07:54
Hallo zuendi und hf500!
Nein nein, keine Sorge, ich fühle mich nicht auf den Schlips getreten, Du hast ja völlig recht.
Ich werde am Wochenende vielleicht mal in das Gerät reinschauen, vielleicht kann ich ja so etwas erkennen was nach kalter Lötstelle aussieht!
Ansonsten erst mal herzlichen Dank für das sehr freundliche Angebot, zuendi!
Die Sache mit der Abstimmunsspannungserzeugung klingt auch nicht unkompliziert. Ich denke daß man dazu auch bestimmte Meßgeräte benötigen wird?
Ist das mit dem wegdriften der Sender eigentlich ein Grundig-typisches Problem? Bei anderen Tunern ist mir das noch nicht so aufgefallen.
Nochmal danke an euch beide und viele Grüße!

advokat
hf500
Moderator
#33 erstellt: 13. Jun 2007, 20:08
Moin,
es gibt bei diesen Platinen oft Loetstellen, die "Kalt" aussehen, aber vollkommen in Ordnung sind.
Die Platinen sind doppelseitig bedruckt, mit durchkontaktierten Loechern. Unzuverlaessige Loetstellen gibt es eigentlich nur an warmen Bauteilen oder
Anschlussbuchsen, die mechanisch belastet werden.

Um Fehler in der Abstimmspannungerzeugung zu finden, muss man natuerlich die Schaltung kennen und ein genaues Digitalvoltmeter haben,
das bei Spannungen von 30V zwei Stellen hinter dem Komma hat.

Sollte sich herausstellen, dass das seinerzeit gerne fuer die Abstimmspannungserzeugung gerne verwendete IC TDA530 defekt ist, wird es schwierig. Es ist kaum noch zu bekommen.
Das IC wurd von Natur aus warm und darf nicht gekuehlt werden, es wird thermostatisch geregelt beheizt.

Driftende Tuner sind kein Grundig-
Problem. Wenn man bei Grundig etwas wusste, dann die Kunst, gute Tuner zu bauen. Drift ist daher meist die Folge von gealterten Bauteilen.

@Zuendi

Hast du mal die Spannung am Ladekondensator -vor- dem Spannungsregler gemessen? Bleibt die einigermassen stabil?

73
Peter
advokat
Schaut ab und zu mal vorbei
#34 erstellt: 14. Jun 2007, 19:20
Ich danke sehr für die Mühe die Ihr euch mit mir gebt, aber ich denke da muß dann wirklich ein Fachmann ran, für mich ist das sicher zu kompliziert.
Ich hab da auch einen Meister des Fachs in meinem Bekanntenkreis, aber ist ja auch unangenehm wenn man den immer löchert.
Sollte jemand von euch einen Schaltplan für den MT-100 haben könnte ich ihm den ja mitvorlegen, dann müßte er nicht so lange suchen. Auf jeden Fall werd ich den tip mit dem IC weitergeben.
Kopier- und Portokosten würde ich natürlich erstatten.

viele Grüße

Friedrich
advokat
Schaut ab und zu mal vorbei
#35 erstellt: 16. Jun 2007, 08:50
Hallo, ich bin's nochmal.......
neue Entwicklung beim MT-100........ich hab jetzt eine andere Antenne angeschlossen (statt am koax-Anschluß eine einfache Dipol), und jetzt hält er die Sender stabil.
Versteh einer die Technik!!!!!

viele Grüße

Friedrich
Zuendi
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 17. Jun 2007, 21:26
Hallo Peter,
spät kommt er, aber er kommt.

Ich habe mich noch nicht weiter mit den MT-100 beschäftigt, kommt noch. Ich habe soviele dieser Geräte und jedes hat eine andere Macke, langsam frisst es meine ganze Freizeit auf, die Dinger zu warten und reparieren und vor allem neu aufzubauen.

Ich habe mit einem Netzteil bei einem MCF gekämpft = defekt, hast Du ja gelesen. Inzwischen habe ich Reichelt geplündert und es von der aktiven Seite vollkommen neu aufgebaut. Und zum Glück habe ich es nicht unter Spannung gesetzt, sondern wie ein "Neuling" mit einem Wiederstandsmeßgerät und einer Originalplatine meßtechnisch verglichen. Bei Original war an keinem Beinchen der Leistungstransitoren ein Wiederstand gegen Masse meßbar und wenn, dann sehr hoch. Aber bei meinem Nachbau = 0 Ohm! Und was war es, hätte ich nie gedacht, ein Siebelko hatte einen Schluß. Also Schrott und gewechselt.

Dann habe ich die Spannungen gemessen, da kommen ganz schön abweichende Werte raus, im Vergleich zum Schaltplan. Haben aber die "alten" Platinen auch. Der eigentliche Probebetrieb fand noch nicht statt, aber ich werde es in den nächsten Stunden wagen!

Ich habe inzwischen mehrere MCF-500 und 600 vollkommen neu aufgebaut, das war eine irre Arbeit. Alles zerlegt, nachgelötet, gewaschen, neu versiegelt, Fehler beseitigt und neu zusammen gebaut. Dieser Aufwand wird nie von jemanden hornoriert werden, aber es macht einfach Spaß. Nun ist der Schrank voll von den Dingern, langsam miß ich mal ans verkaufen denken. Also ... ?!

So für heute genug, ich wünsche eine schöne Woche - Frank
WeDoTheRest
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 22. Jan 2008, 14:45
Hi @ all

Habe gerade diesen Tread gefunden.
Schön zu sehen das die alten Schätzchen noch ihre Fangemeinde haben.
Gerade war ich dabei die Grundig-Anlage eBay-fertig zu machen.
Der Tuner MT100 hatte immer (schon seit Jahren) kurzzeitigen Sender-Ausfall.
Der Empfang brach immer kurzzeitig (ca. 1sec.) in unregelmäßigen Abstände zusammen wobei auch die Feldstärken-Anzeige auf 0 zurückging.
War echt nervig.
Nach nachlöten ALLER (puh) Lötstellen ist das Problem behoben.
Der Vorverstärker MXV100 hat neue Elko's bekommen da er beim Ein-und Ausschalten leise "geknistert" hat. Morgen ist das Tapedeck dran (ja, das läuft noch und hat weder Parodontose noch Zahnausfall), was aber wohl gleich erledigt ist, da es schon (fast unbenutzt) schon einen neuen Tonkopf und neue Andruckrolle bekommen hat.
Nun steht das Schätzchen hier auf dem Tisch vor mir und ich bin hin und her gerissen. Eigentlich will ich sie jetzt gar nicht mehr verkaufen.
Die erzielbaren Preise bei eBay sind auch "sehr" übersichtlich.
Also bleibt sie da. Basta.
Die Aktivboxen sind jetzt mein eigentlich Problem. Die sind komplett hinüber.
Vor Jahren hatte ich schon mal die Hochtöner wechseln müssen weil einer defekt war. Dann fielen die Endstufen teilweise aus. Brummen auf einem Tieftöner und keine selbstständige Abschaltung mehr.
Nachdem ich letztens sämtliche Transistoren und Elko's gewechselt hatte ging bei einer Box sofort der Tieftöner zum Teufel und bei der zweiten irgend was im Netzteil defekt. Also die Dinger fass ich nicht mehr an.
Falls irgend jemand nicht zu teuer welche übrig hat kann er sich gern bei mir melden.
Ansonsten muss ich mich mal nach anderen umsehen.

In diesem Sinne Gruß an alle,
Jörg
advokat
Schaut ab und zu mal vorbei
#38 erstellt: 22. Jan 2008, 16:31
Glückwunsch zu der Entscheidung, die Grundigs zu behalten!!!
Sind doch klein und fein!!!!
So ganz ist das driften bei meinem MT-100 nicht weg, aber seit benutzen des anderen Antenneneingangs kann man damit leben.
viele Grüße
audiophilanthrop
Inventar
#39 erstellt: 23. Jan 2008, 08:24
An den Aktivboxen sollte es nicht scheitern. Da gibt es heute schon für 200-300 das Paar (neu) recht anständige Exemplare - nennt sich dann halt typischerweise Nahfeldmonitor und ist im Musikerbedarf zu finden.
WeDoTheRest
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 23. Jan 2008, 08:47
Heut hatte der Tuner wieder diese seltsamen Ausfälle.
Den Tip mit dem anderen Antenneneingang werd ich mal ausprobieren.
Im Geschäft hab ich hier Genelec und K&H Aktivboxen. Die tun richtig gut.
Nur sieht's finanziell momentan übel aus.
Na ja. Muss ich halt noch etwas warten. Vielleicht sind ja doch noch ein paar
originale preiswert zu ergattern.

Gruß, Jörg
auwi
Stammgast
#41 erstellt: 23. Jan 2008, 09:09

WeDoTheRest schrieb:

Die erzielbaren Preise bei eBay sind auch "sehr" übersichtlich.


Umso ärgerlicher wenn man eine Menge Zeit reingesteckt hat, um die Altersbeschwerden der Geräte zu beseitigen. Andererseits kann man sie eben auch günstig kaufen.

WeDoTheRest schrieb:


Nachdem ich letztens sämtliche Transistoren und Elko's gewechselt hatte ging bei einer Box sofort der Tieftöner zum Teufel und bei der zweiten irgend was im Netzteil defekt. Also die Dinger fass ich nicht mehr an.

Da wäre zu klären, warum das passiert ist. Ist das gar keine Herausforderung für dich? Hier im Forum gibt es einige Leute, die sich sehr gut mit den Wehwehchen der aktiven Grundig LS auskennen. Man könnte die Diagnose Stück für Stück durchgehen. Wenn du dir z.B. andere Grundig Aktivlautsprecher zulegen möchtest, sollten die ja auch technisch etwas überholt werden. Zum testen der Endstufen sollte man allerdings grundsätzlich niemals die Original Chassis verwenden. Bei mir gibt es für solche Fälle ein paar Billiglautsprecher. Ich bin allerdings mit meinem Wissen leider noch lange nicht soweit und versuche hier so viel zu lernen wie möglich.

Gruß, Rolf
WeDoTheRest
Ist häufiger hier
#42 erstellt: 23. Jan 2008, 10:37
Das mit den LS ist schon eine lange Geschichte und da nun so wie so die Chassis im Eimer sind will ich da auch nicht weiter Geld reinstecken.
Hab mich schon mal wegen den Hochtönern schlau gemacht.
Wegen der tiefen Trennfrequenz hat ein Freund (der sich selbst seit Jahren mit Lautsprecherbau usw. beschäftigt) mal gesucht was es so gibt. Halbwegs bezahlbar (ca. 20€ pro Stück) (und trotzdem Trennfrequenz zu hoch) war nur ein Hersteller.
Dann sind die Dinger rund und müssten mit Blenden eingebaut werden.
Dazu jetzt noch der defekte Tieftöner. Das wird teurer als wenn ich für 100€ (was mir aber momentan auch noch zu teuer ist) ein Paar andere zulege.

Jetzt mal 'ne andere Frage. Bin gerade am Tapedeck MCF100 und habe festgestellt das der Flachriemen vom Motor zur Capstanwelle ziemlich porös ist.
Wo bekommt man denn so was her. Neuen Tonkopf und Andruckrolle sind neu.
Mechanisch ist auch alles leichtgängig.
Trotzdem gibt's bei kritischer Musik (Klaviersonaten, 1KHz Messton etc.) ein leichtes jaulen. Ich denk mal das es am Antriebsriemen liegen könnte.
Jedenfalls brauch ich einen neuen. Normale hätte ich noch zur Genüge. Aber bei Flachriemen muss ich passen.
Ich mach mich im Web mal auf die Suche. Wenn einer von Euch was weiss, unbedingt Bescheid sagen.

Bastlergrüße, Jörg
KH_Technik
Neuling
#43 erstellt: 11. Apr 2009, 13:38
Hallo allerseits....

@WeDoTheRest

ich habe vor Kurzem auch das Problem gehabt brauchte für mein AKAI GX 6 einen Flachriemen habe gegoogelt und folgenden Lieferanten gefunden den Herrn kann ich nur empfehlen ist nett und kompetent....
hier die email eberhard.hewicker@t-online.de einfach den Riemen durchmesser und dicke angeben und er antwortet recht zügig....

viel erfolg

mfg Sahin

ps: habe auch die Mini Anlage von Grundig MV 100 und den MT 100 bin auf der suche nach einem Kassettendeck also wer eins los werden möchte und die Kirche im Dorf lässt bitte melden
übrigens mein MT 100 ist nur an einer wurfantenne verbunden und toller Sound kein trifften etc....
-Jens-
Neuling
#44 erstellt: 03. Aug 2009, 20:49
Hallo allerseits,

bin als ziemlicher Laie stolzer Besitzer der Mini mit MA,MXV,MT200,MCF600. Vor Jahren von einem Reperatur -Laden günstig erstanden. Hätte nie gedacht,dass diese Bausteine immer noch so im Gespräch sind, obgleich ich schon von Anfang an dachte: Das muss was Besonderes sein.

Nun zur Sache: Als absoluter Neuling hier im Forum und in dieser Thematik allgemein würde ich mich riesig über einen (fachlichen) Rat zu folgenden Problemen freuen:

1.Seit langem schon fällt immer wieder ein Lautsprecher aus, der sich dann durch Bearbeiten des Bass Reglers meist -verbunden mit einem Knacken- wieder aktivieren lässt. Oft aber auch nur für kurze Zeit. Durch Bearbeiten des Höhen-Reglers lässt sich z.T. auch etwas erreichen. Neuerdings fällt jetzt auch die andere Seite manchmal aus.

2.Habe vor langem schon aus dem MCF600 das kaputte Zahnrad ausgebaut und bin jetzt auf der Suche nach Ersatz...

3.Betreibe die Anlage mit einem Paar nicht all zu schlechten Magnat Boxen, frage mich aber, ob es für diese Anlage speziell konzipierte LS gibt. Es gibt doch die Grundig LS M600 und M1500 habe ich neulich gesehen. Sind die vielleicht extra für diese Bausteine entwickelt?

Welche Kriterien sollten denn LS allgemein erfüllen, damit sie optimal zu dieser Anlage passen?

Wie gesagt-über Antworten, Tips und konkrete Ratschläge würde ich mich aufrichtig freuen...

Allen Lesern weiter viel Freude!
Zweck0r
Moderator
#45 erstellt: 04. Aug 2009, 01:59
Die Kanalausfälle sind eine Krankheit bei der MA 100. Das Lautsprecherrelais muss gereinigt oder gewechselt werden.

Zu der Anlage passt eigentlich jeder Lautsprecher ab 4 Ohm. Es gibt optisch passende Minilautsprecher (MB 100), die genau die Höhe von zwei hohen Minibausteinen haben. Die M 600 und M 1500 sind auch gute LS und preiswert zu bekommen. An meiner MA 100 betreibe ich momentan Nubert Nuwave 8.

Grüße,

Zweck
-Jens-
Neuling
#46 erstellt: 04. Aug 2009, 16:54
Danke für die Auskünfte.-- Äh.. Lautsprecher Relais reinigen...wie macht man das?
Habe zwar wenig Fachwissen aber versuche eigentlich immer so viel wie möglich selbst zu machen, bin also technisch nicht gänzlich ungeschickt...
Löten ginge auch, nur Spezialwerkzeug/Messgeräte besitze ich nicht...
Jens
KH_Technik
Neuling
#47 erstellt: 17. Okt 2009, 00:08
ja der Kollege meint Relais auslöten kontakte reinigen unswar die schaltkontakte ich nehme hierzu glasfaserpinsel geht recht gut alles mit geduld dann klappts immmmerrr....
grüsse aus dem Nahetal.....
hifijc
Inventar
#48 erstellt: 17. Okt 2009, 15:55
hallo dass beste das mann damals bekommen konnte war toshiba aurex 15 (herdplatte) uns mitsubishi ma-01 (habe ich grade verkauft) hat sogar die aurex geschlagen in einem test aus den 80ern und nicht zu vergessen technics kombi 01

hifijc
Inventar
#49 erstellt: 19. Okt 2009, 10:08
die 5000 gefält mir besser

Flieger_HH
Schaut ab und zu mal vorbei
#50 erstellt: 12. Nov 2009, 10:38
Moin,

ich habe vor einigen Monaten meine alte Kombi aus MR 200-2 und MCF 200 reaktiviert, im MCF 200 sind kurz danach die Zahnräder gebröselt aber dank des guten Angebotes eines Users im Grundig-Forum steht da jetzt ein MCF 600. Und kürzlich habe ich im Radioladen um die Ecke zufällig ein Paar M300 entdeckt, die ich vor etwa 25 Jahren mit der Anlage bekommen hatte und die zwischendurch abhanden gekommen sind.

Leider klingt der linke Kanal des Receivers leicht verzerrt. An den Lautsprechern liegt es nicht und ich meine die Verzerrungen auch über Kopfhörer nicht wahrzunehmen. Habt Ihr Tipps für mich für die Fehlersuche und -beseitigung?

viele Grüße
Florian
HAIFIZCH
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 20. Aug 2010, 12:31
Ich hab mir eben MT100 und MV100 für 36€ aus der Bucht gefischt, ich denk da kann man nix sagen oder ?
Suche:
Gehe zu Seite: Erste Letzte |nächste|
Das könnte Dich auch interessieren:
[Kellerfund] Grundig MXV 100
PhillipMLE am 05.09.2010  –  Letzte Antwort am 05.09.2010  –  4 Beiträge
Grundig Serie 100 - Sinn Vorverstärker?
Airwalker1 am 03.01.2010  –  Letzte Antwort am 08.01.2010  –  7 Beiträge
Grundig MXV 100 seltsamer Elko
Fuego am 26.03.2006  –  Letzte Antwort am 26.03.2006  –  4 Beiträge
Grundig MXV 100
MacLefty am 16.05.2014  –  Letzte Antwort am 16.05.2014  –  2 Beiträge
Grundig MXV-100 Bedienungsanleitung und MA-100 Schaltspannung
hammerharthh am 25.04.2011  –  Letzte Antwort am 02.05.2011  –  10 Beiträge
Einschalten Grundig MA 100 über MXV 100 und Pegelanzeige
HiFi-Raritäten-Fan am 05.02.2009  –  Letzte Antwort am 06.02.2009  –  3 Beiträge
Potentiometer für Grundig MA 100
Fuego am 19.11.2006  –  Letzte Antwort am 03.12.2006  –  7 Beiträge
Grundig MXV 100 nach Reparatur
fspranger am 31.07.2010  –  Letzte Antwort am 02.08.2010  –  7 Beiträge
Projekt: Grundig MXV 100 an Quad 303
ulle27 am 12.08.2012  –  Letzte Antwort am 13.08.2012  –  3 Beiträge
Grundig MXV 100 - MM- und MC-Stufe
Flottertje am 17.10.2014  –  Letzte Antwort am 17.10.2014  –  5 Beiträge

Anzeige

Produkte in diesem Thread Widget schließen

Aktuelle Aktion

Partner Widget schließen

  • beyerdynamic Logo
  • DALI Logo
  • SAMSUNG Logo
  • TCL Logo

Forumsstatistik Widget schließen

  • Registrierte Mitglieder873.399 ( Heute: 37 )
  • Neuestes Mitgliedsadada
  • Gesamtzahl an Themen1.456.078
  • Gesamtzahl an Beiträgen19.700.876

Hersteller in diesem Thread Widget schließen