Ein Kanal leiser als der andere

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aileena
Gesperrt
#1 erstellt: 12. Mai 2006, 19:12
Hallo, im Moment mucken alle meine kleinen Schätze. Zur Zeit habe ich das Problem, das bei einem Receiver der linke Kanal über A,B und Kopfhörer deutlich leiser ist als der rechte. Kann mir da jemand helfen und einen Tipp geben wo ich suchen kann und wie schwerwiegend (oder nicht) der Fehler sein könnte? Kosten? Ich weiß, es ist wieder die berühmte Sache mit der Ferndiagnose. Das Gerät ist zwar optisch hervorragend in Schuß, außen wie innen, aber ob eine mögliche, teure Reparatur lohnt? Auch wenn's ein Sansui R 8oo ist. Ich krieg noch die Krise.
Stormbringer667
Gesperrt
#2 erstellt: 12. Mai 2006, 19:27
Nicht verzagen......fragen.Kann es sein,daß entweder das Lautstärke- oder Balance-Poti matschig ist? Hast du schon Kontaktspray probiert? Kam der Fehler von einem Moment auf den anderen? Endstufen- oder Vorstufenausfälle äußern sich ja meistens mit totalem Kanalausfall.Vielleicht ist es auch das Quellgerät oder das dazugehörige Kabel?
aileena
Gesperrt
#3 erstellt: 12. Mai 2006, 20:16
Als die Quelle schließe ich aus, ist auch mit dem Tunerteil. Kontakt 61 und anschließendes Spülen mit WL habe ich gemacht.Der Fehler war da, als ich den Sansui wieder in Betrieb genommen habe. Wie kann ich prüfen, ob Lautstärke oder Balance Poti beschädigt sind? Vorsicht: Laie .Löten ist allerdings drin. Und Multimeter habe ich auch.
Stormbringer667
Gesperrt
#4 erstellt: 12. Mai 2006, 20:32
Also,mir kommt das so vor,als wenn dein Lautstärkepoti defekt ist.Hat der Receiver bei der letzten Inbetriebnahme wirklich keinen Fehler gehabt? Ich würde den Fehler auf jeden Fall in der Vorstufe inkl. Klangregelung suchen.Ohne Oszilloskop oder Signalverfolger bist du aber wahrscheinlich ziemlich aufgeschmissen.Ich würde sagen,komm mit dem Ding vorbei,aber du wohnst wohl zu weit weg......
aileena
Gesperrt
#5 erstellt: 12. Mai 2006, 21:27
Nur für die Stastik Ich wohne im Großraum Frankfurt - und Du?
Curd
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 12. Mai 2006, 21:46
Hallo,
Stormbringer667 kommt aus dem Verkehrssünderstädtchen Flensburg

das war mein letztes Post für heute, gute Nacht
aileena
Gesperrt
#7 erstellt: 12. Mai 2006, 21:50
Ooh ha.
Fuego
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 13. Mai 2006, 07:20
Hallo Peter,

ich hatte das gleiche Problem bei meinem Grundig SXV 6000 Vorverstärker. Da lag es an einer kalten Lötstelle am Lautstärkepotentiometer, d.h. dort, wo das Potentiometer auf der Platine festgelötet ist. Ich habe die Stelle durch Zufall bei der Fehlersuche mit einem Multimeter (andere Messgeräte habe ich leider auch nicht) gefunden. Als ich an der betreffenden Lötstelle gemessen habe, wurde der Kanal plötzlich lauter. Damit war die Sache klar.
Falls in Deinem Gerät Tantal-Kondensatoren verbaut sind, würde ich die vorsorglich alle mal wechseln. Defekte Tantal-Kondensatoren verursachen nämlich die merkwürdigsten Fehler. Bei meinem Grundig MXV Vorverstärker, krachte es beispielsweise beim Betätigen des Bass-Reglers in den Lautsprechern. Das Reinigen des Potentiometers brachte keine Verbesserung. Ich war schon auf der Suche nach einem neuen Poti, als mir jemand den Tipp gab, die Tantal-Kondensatoren zu tauschen. Nach deren Wechsel war das Problem verschwunden.

Viele Grüße

Fuego
raphael.t
Inventar
#9 erstellt: 13. Mai 2006, 07:29
Hallo!

Bei meinem alten Wega war es ein defekter Koppelkondensator, der die Lautstärke eines Kanals negativ beeinflusst hat, auch das kann vorkommen.

Mit freundlichen Grüßen
Raphael
aileena
Gesperrt
#10 erstellt: 13. Mai 2006, 11:47
Hallo Fuego,

woran erkenne ich die Tantals?



@Raphael.t

wie erkenne ich den Koppelkondensator?

Ich bin begeisterter Laie und muß mich erst langsam in die Materie vorwagen
Fuego
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 13. Mai 2006, 12:27
Hallo Peter,

Tantal-Kondensator in älteren Geräten sind klein und tropfenförmig (es gibt auch moderne SMD-Typen, die eine andere Bauform haben). Es gibt sie in verschiedenen Farben. Die Kapazität ist meist niedrig, d.h. bis 10 uF. Es gibt auch Tantal-Kondensatoren mit höherer Kapazität, dann ist die Spannungsfestigkeit aber eher gering, d.h. 10/16V.

Wenn Du auf die Seite von Conrad-Electronic gehst, und als Suchbegriff Tantal eingibst, kommen Abbildungen von roten Tantal-Kondensatoren.

Viele Grüße

Fuego
detegg
Inventar
#12 erstellt: 13. Mai 2006, 13:36
Hallo Peter,

ich möchte Dich nicht entmutigen - alle bisher genannten Fehlerquellen sind möglich - es gibt sogar noch ein paar mehr
Auch als (Halb-) Laie hat Du semiprofessionelle Möglichkeiten zur Fehlereingrenzung, bei den Feinheiten helfen dann die Profis aus dem Forum
Alles beginnt mit einem Schaltplan! Hier müssen die wichtigen Messpunkte gefunden werden, die wären: Eingangswahl/Vorverstärker, -stufe(n), Klangregelung, Loudness, Lautstärke, Endstufe, LS-Sicherung (DC, Relais) etc.
Dann speist Du ein einfaches Testsignal (Tunerrauschen, Sinus aus Soundkarte etc.) ein, und kontrollierst mit einem SIgnalverfolger an den Messpunkten. Als Signalverfolger eignet sich wieder die Soundkarte, ein einfacher Verstärker mit LS, etc.
Erst, wenn Du die Fehlerquelle eingegrenzt hast, gehts an´s Löten.

Gruß
Detlef
Stormbringer667
Gesperrt
#13 erstellt: 13. Mai 2006, 13:47
Soundkarte als Meßinstrument? Geht sicherlich,aber hier ist Vorsicht geboten!Hab letztens meine On-Board geschossen,als ich leider einen Meßpunkt erwischt habe,der ein zu großes Signal lieferte.Da hat die Soundkarte leider die Grätsche gemacht.Da bevorzuge ich doch lieber professionelles Equipment.Wie gesagt,es funktioniert.Aber wenn man es macht,dann absolute Warschau!
aileena
Gesperrt
#14 erstellt: 13. Mai 2006, 15:44
Das Problem ist, ich habe keinen Schaltplan. Das Gerät ist eher selten und weder CAS noch Lange haben etwas. LS Schutzrelais ist keins drin. Dafür hat er aussen 2x 2,5A Sicherungen.Und beschriftet sind die Platinen leider auch nicht (baugruppenmäßig). In letzter Zeit verfolgt mich das Pech mit den "Kleinen". Frust
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