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Das habe ich gestern im Kino gesehen (No Mainstream)

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Autor
Beitrag
cr
Moderator
#1 erstellt: 28. Jun 2005, 22:19
In diesem Thread sollen Filme abseits des Mainstreams besprochen werden, Beiträge über Hollywood-Blockbuster werden gnadenlos in den Parallelthread verschoben


Beginnen wir mit

Innocent Voices (Mexico)/Voces Innocentes
sehenswert und deprimierend 9/10


Kinderwahnsinn

Was «Machuca» für Chile, ist «Voces inocentes» für El Salvador: Die Geschichte einer Kindheit in Zeiten kriegerischer Wirren. Oder besser, nein, schlimmer: Die Geschichte keiner Kindheit, erlitten in einer Welt als Schachtfeld und Spielplatz. Anschauen!

Wer El Salvador sagt, muss auch Bürgerkrieg sagen. Und dann (Google) fragen: Wie war das nochmal? Es war so, damals in den 1980ern in dem Zwergstaat, den man «Floh Amerikas» nennt: Die Regierung korrupt, die Mehrheit der Bevölkerung ebenso mittel- wie rechtlos, Bauern, Landarbeiter, arme Schweine. 1979 scheiterte zum wiederholten Mal der Versuch einer gerechten Landreform. «Venceremos» riefen, die nichts zu verlieren hatten, gaben sich den langen Namen «Frente Farabundo Marti para la Liberacion Nacional» und verbluteten im Kampf gegen die regierungstreue Armee. Buchhalters Bilanz nach zwölf Jahren Bürgerkrieg: 80'000 tot, 8'000 «verschwunden», eine Million geflohen. Exkurs Ende, Film ab.

mehr
http://www.cineman.ch/movie/2004/VocesInocentes/review.html
Scrat
Inventar
#2 erstellt: 29. Jun 2005, 14:01
Tolle Sache, habe ich gleich mal gepint!
cr
Moderator
#3 erstellt: 06. Jul 2005, 23:25
My Summer Of Love

Über die vermeintliche Freundschaft zweier Mädchen ....

British Academy Award

Dem Film gelingt es sehr gut, die Stimmung dieser Sommerfreundschaft einzufangen ....
cr
Moderator
#4 erstellt: 06. Jul 2005, 23:29
Cachorro

Spanischer Film über einen Jungen, der, als seine Mutter wegen Drogenbesitzes im Orient verhaftet wird, bei seinem schwulen Onkel bleibt. Was jedoch der Großmutter nicht paßt ...

Der Film war mir zu klischeebehaftet und zäh wie ein Strudelteig ....
cr
Moderator
#5 erstellt: 06. Jul 2005, 23:48
The Woodsman


The Woodsman» ist ein Drama um Vorurteile und die Frage, wann ein Ex-Krimineller eine zweite Chance verdient. Das Leben und Leiden eines Pädophilen, der von seiner Neigung wegkommen will, ist schwere Kost, aber dank der Regie von Nicole Kassell und der herausragenden Leistung von Kevin Bacon in der Hauptrolle ist der Film mehr als gelungen. ..... Ein Film über Pädophilie könnte schnell in diverse Klischees abdriften. Doch «The Woodsman», adaptiert nach dem gleichnamigen Theaterstück von Steven Fechter, meistert den Gang auf dem schmalen Grad zwischen Verteufelung und Verharmlosung mit Bravour. Nicole Kassell verzichtet in ihrem Regiedebüt erfreulicherweise auf allzu einfache Antworten, sondern versucht, hinter dem Schreckensbild eines Sexualtäters ein menschliches Wesen zu zeigen, das gegen die Folgen seiner eigenen Krankheit kämpft.


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http://www.cineman.ch/movie/2005/TheWoodsman/review.html
cr
Moderator
#6 erstellt: 19. Jul 2005, 22:02
In My Father's Den
(NZ 2004)

Hohe Filmkunst aus Neuseeland: Ein Kriegsfotograf kehrt in sein Heimatdorf in Neuseeland zurück und wird mit seiner persönlichen seelischen Müllhalde konfrontiert. Regisseur Brad McGann mischt die Genres Familiendrama und Thriller gekonnt zu einem emotionalen Tiefenschwindel, dem man sich kaum entziehen kann.

Die Mutter ist bei einem tragischen Unfall verstorben. Nun ist auch der Vater nicht mehr. Zur Überraschung aller taucht Paul (Matthew MacFadyen), vom Leben gezeichnet und sichtlich ausgebrannt, doch noch an der Trauerfeier auf. Doch er und sein einziger Bruder haben sich überhaupt nichts zu sagen.

mehr
http://www.cineman.ch/movie/2004/InMyFathersDen/review.html

8/10

Nach einem etwas mühsamen Beginn gewinnt der Film an Fahrt und wird zu einer Art Krimi ........
cr
Moderator
#7 erstellt: 19. Jul 2005, 22:09
Le Grand Voyage (Fr 2004)

Im Roadmovie «Le grand voyage» schickt Ismaël Ferroukhi einen Vater und seinen Sohn mit dem Auto auf die Pilgerreise nach Mekka. Die Panoramafahrt durch den vorderen Orient erzählt von einer friedliebenden islamischen Kultur fernab von bärtigen Terroristen und blutigen Stammesfehden.

Ferroukhi inszeniert die traditionelle Pilgerreise - den Hadsch - nach Mekka als Roadmovie. Und umgeht elegant eine zähe Thematisierung des Islams, indem er beim Menschen selber ansetzt. Er erzählt zunächst einfach eine Geschichte von einem Vater und streng gläubigem Moslem (Mohamed Majd) marokkanischer Herkunft und seinem Sohn Réda (Nicolas Cazalé), aufgewachsen und sozialisiert im westlichen Frankreich. Vater und Sohn zwängen sich in zwei Quadratmeter Auto und fahren 5000 Kilometer quer durch Europa Richtung Orient.

Dass es dabei zu Konflikten zwischen Vater und Sohn, zwischen zwei Generationen und schliesslich zwischen zwei Kulturkreisen kommen muss, ist praktisch vorprogrammiert.

mehr....
http://www.cineman.ch/movie/2004/LeGrandVoyage/review.html


Wider Erwarten kam trotz der spärlichen Handlung keine Langeweile auf 6/10
cr
Moderator
#8 erstellt: 26. Aug 2005, 01:07
Dann mache ich mal als Alleinunterhalter weiter:

Die syrische Braut
7/10.

Von einer Grenze, bornierten Beamten, Familienkonflikten und einer Braut im Niemandsland zwischen Israel und Syrien erzählt die Tragikomödie von Eran Riklis - nicht ohne irr- und aberwitzige Zwischentöne. Dafür gabs den Publikumspreis in Locarno und in Montreal 2004.

Grenzen markieren Staatsmacht. Grenzen schützen nicht, sondern trennen, sie beeinflussen Schicksale. Das war in Berlin nicht anders als nun in Israel/Palästina. Rigide Regeln, vom Staat verordnet, richten sich allzu oft gegen Menschen, obwohl die Verantwortlichen gerne etwas anderes behaupten. Filmautor Eran Riklis, der 1991 international mit dem Film «Cup Final» auf sich aufmerksam machte, schildert die Vorgeschichte einer Hochzeit mit Hindernissen und ein bisschen mehr.

http://www.cineman.ch/movie/2005/TheSyrianBride/



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Bombon - El perro (Argentinien/Patagonien 2004)
8/10, überraschend unterhaltsam

Auf den Hund gekommen

Erneut ist ein Film des argentinischen Regisseurs Carlos Sorin in der kargen Landschaft Patagoniens angesiedelt. Und wie schon bei «Historias mínimas» besteht bei «Bombón - el perro» das Schauspielerensemble nur aus Laiendarstellern - und einem preisgekrönten Hund.

Ständig trägt er dieses feine Lächeln im Gesicht - selbst wenn er gerade wieder mal nichts verkauft hat. Der Mechaniker Juan hat mit 50 seine Stelle verloren und versucht sich nun tapfer mit dem Verkauf von Messern über Wasser zu halten. Bis sich eines Tages alles ändert, als er das defekte Auto einer Frau repariert. Wie es gutherzigen und etwas naiven Menschen zuweilen passiert, wird er nämlich gleich noch ausgenutzt, um einen geerbten Hund loszuwerden: Als Dank bietet man ihm Bombón an, einen imposanten dogo argentino. Plötzlich sieht Juan eine neue Perspektive, denn das Tier entpuppt sich als Prachtexemplar mit grossem Potential für die Zucht.

http://www.cineman.ch/movie/2004/BombonElPerro/
Scrat
Inventar
#9 erstellt: 29. Aug 2005, 17:32
Wird ein Film von David Cronenberg unter "Mainstream" oder unter "No Mainstream" einsortiert? Tendenziell denke ich mal, dass ein solcher Film in die "No Mainstream"-Sparte fällt. Sollte jemand anderer Meinung sein, so möge er jetzt sprechen oder für immer schweigen...

Also, heute Mittag habe ich im wahrscheinlich schlechtesten Kino der Welt die Pressevorführung von "A History Of Violence" besucht. Gezeigt wurde (wie fast immer in Pressevorführungen) zum Glück die englische Fasssung.Kinostart ist am 13. Oktober. Das Datum solltet Ihr Euch merken, denn der Film lohnt sich sehr.

Inhalt: Tom Stall (Viggo Mortensen) ist Coffeeshop-Wirt in der Kleinstadt Millbrook, Indiana, wo er glücklich und zufrieden mit seiner Frau, der Anwältin Edie (Maria Bello), und ihren beiden Kindern lebt. Doch die Familienidylle wird jäh gestört, als Tom im Laden überfallen wird. Tom kann den Überfall vereiteln, indem er die zwei brutalen Räuber, beide gesuchte Mörder, in Notwehr erschießt.
Plötzlich steht Toms Leben Kopf - er wird als Held gefeiert; ein landesweiter Medienrummel ist ausgebrochen. Allerdings fühlt sich Tom im Blitzlichtgewitter überhaupt nicht wohl – am liebsten würde er sein normales Leben weiterführen.
Da erscheint der geheimnisvolle Carl Fogarty (Ed Harris) in Millbrook und fängt an, Fragen zu stellen: Wieso konnte Tom so schnell reagieren? Warum hat er die zwei Diebe umgebracht? Fogarty glaubt, Tom zu kennen - und er will schon lange mit ihm abrechnen. Auch wenn Tom versucht, Fogarty klarzumachen, dass das eine Verwechslung sein muss, wird seine gesamten Familie vor eine extreme Zerreißprobe gestellt.
(Quelle: Pressetext Warner Bros.)

In den Hauptrollen glänzen Viggo Mortensen ("Der Herr der Ringe"), Maria Bello ("The Cooler") und Ed Harris ("Truman Show"), wobei besonders die beiden männlichen Charaktere überzeugender nicht hätten gespielt werden können. Ebenfalls absolut überzeugend: William Hurt in einer Nebenrolle.

"A History of Violence" fängt langsam an, führt die Charaktere sehr behutsam ein, um dem Zuschauer in der zweiten Hälfte die Wahrheit zu zeigen, die man durch die Sympathie, die die Hauptfigur Tom Stall ausstrahlt, nicht wahrhaben möchte.

Die Kleinstadt-Idylle, die auch David Lynch seine Filme so gerne ausstrahlen lässt, tut hier sein übriges, um jeden Charkter in einem guten Licht stehen zu lassen. Viel mehr darf nicht gesagt sein, da ich Euch sonst den Spaß am Film nehmen würde.

Ich bin eigentlich kein so großer Cronenberg-Fan, aber was der gute Mann mit "A History of Violence" abgeliefert hat, ist wirklich beeindruckend. Handwerklich fehlerfrei, nie langweilig und voller Überraschungen.

Daher von mir: 10/10


[Beitrag von Scrat am 31. Aug 2005, 14:21 bearbeitet]
The_Real_Dude
Stammgast
#10 erstellt: 01. Sep 2005, 13:46
HAb gestern in einem kleinen Open-Air-Kino bei uns Alles auf Zucker gesehn.
Hat mir sehr gut gefallen. Ich fand den Hauptdarsteller einfach super!

Vorallem die Sprüche waren witzig: "Ich hatte keine Chance, aber ich hab sie genutzt!"

Obwohl ich sonst wenig von deutschen Filmen erwarte, hat mich dieser überzeugt.

8,5/10 von mir!


(ein zwei nackte Frauen und Explosionen und er hätte 10/10 verdient)

Gruß David
cr
Moderator
#11 erstellt: 01. Sep 2005, 23:56
Die große Versuchung.

Netter frz-canad. Film, wo sich ein ganzes kleines Fischerdorf auf den Kopf stellt, um einen Arzt zum Bleiben zu bringen. Und diesen benötigen sie, damit eine Fabrik angesiedelt wird. Denn derzeit sind alle Sozialhilfeempfänger ....
8/10
pitufito
Stammgast
#12 erstellt: 06. Sep 2005, 07:37
Princesas

sehenswerter spanischer Film über die Freundschaft einer in die Jahre gekommenden einheimischen Hure und einer sehr viel begehrenswerter erscheinenden jungen latainamerikanischen Prostituierten. Sowohl das Milieu als auch der Konflikt, in dem sich die Frauen durch Freunschaft und Konkurenz befinden, werden eindrucksvoll dargestellt. Bezüglich der Hoffnungslosigkeit, in welcher sich die latainamerikanische Konkurenz befindet, erinnert etwas an "Maria llena eres de gracia".
Wegen der einen oder anderen logischen Schwäche gibts eine 8/10. Sollte es der Film in deutsche Kinos schaffen - ansehen!
cr
Moderator
#13 erstellt: 07. Sep 2005, 02:07
Meeresfrüchte (Crustacés & Coquillages): Recht witzige frz. Sommerkomödie 8/10
Zum ersten Mal reist Marc mit Frau Beatrix und Kindern im Sommerurlaub in das Haus am Mittelmeer, in dem er als Teenager die Ferien verbrachte. Tochter Laura hofft dabei auf ihren Freund, der sie mit seinem Motorrad aus der Familien-Tristesse befreien soll, ihr Bruder Charly freut sich auf die Ankunft seines schwulen Kollegen Martin. Und unerwarteter Weise taucht der Liebhaber von Beatrix auf.

Toni Taketani: jap. Film, der sehr gemächlich erzählt, dem es aber doch etwas an Spannung mangelt 5/10

Don't come knocking: Der neue Wim Wenders Film. Ist ohnehin ein Muß und auch bedeutend unterhaltsamer als so manche seiner letzten Produktionen 8/10
Hollywoodschauspieler Howard Spence hat schon bessere Zeiten gesehen. Eines Tages ereilt den prototypischen Kino-Cowboy in seinem Trailer die Nachricht von der Existenz eines Sohnes, von dem er bisher nichts wusste.


[Beitrag von cr am 07. Sep 2005, 02:13 bearbeitet]
Scrat
Inventar
#14 erstellt: 07. Sep 2005, 09:00
"Don't Come Knocking": 1000x besser als z.B. "Million Dollar Hotel" mit Mel Gibson, aber leider fehlt mir eine Geschichte, die die Laufzeit von über 120 min. rechtfertigt. Die Bilder sind großartig, die Charaktere eher schwach. Daher gibt's von mir 6/10.
cr
Moderator
#15 erstellt: 30. Sep 2005, 21:01
Snow White (Schweiz 2005)

Wie schon der Titel erahnen läßt, ein Drogendrama an der Zürcher Goldküste. Da der Film bereits durchgehend deutsch untertitelt ist (außer wo man Hochdeutsch spricht), wird er wohl auch seinen Weg in die dt/ö. Kinos finden. Warum der Drogendealer ausgerechnet ein sehr unauthentisch dargestellter Wiener sein muß, bleibt wohl das Geheimnis des Regisseurs. Trotzdem 8/10.

Nico (Julie Fournier) lebt wohlbehütet am Zürcher Goldhang und zelebriert die von Regisseur Samir punktgenau bei den MTV-Clips abgeschaute Hedonisten-Ästhetik mit Kokain am Villa-Pool bis zum Exzess. Ihre zuhälterische Beziehung zum Clubbetreiber Boris (Stefan Gubser als prima Sugar Daddy) nimmt ein abruptes Ende, nachdem sich die 20-jährige in den Genfer Rapper Paco (Carlos Leal von Sens Unik) verliebt, der an seinem Erfolg leidet, weil seine sozialkritischen Songs in jedem Supermarkt gespielt werden. In Paco sieht Nico den Eisbrecher zu ihrer Oberflächlichkeit und die Figuren für ein märchenhaftes Melodrama sind gesetzt.
mehr:

http://www.cineman.ch/movie/2005/SnowWhite/
cr
Moderator
#16 erstellt: 30. Sep 2005, 21:07
The Hunter/Der Jäger/Okhotnik (Kasachstan 2004)

Wie ein Junge dem Ruf der Wildnis folgt und in den Bergen Kasachstans langsam zum Mann reift, darum dreht sich alles im neuen, preisgekrönten Streifen von Serik Aprymov.

mehr: http://www.cineman.ch/movie/2004/TheHunter/

Ein Film für den Cineasten, der langsames Erzählen zu schätzen weiß. Wem "Die weinenden Kamele" gefallen haben, der wird auch diesen Film mögen.
cr
Moderator
#17 erstellt: 30. Sep 2005, 21:11
YES - der neue Film von Sally Potter (UK 2004)

Schöne Aufnahmen und die Leute sprechen Lyrik, das hat schon was, ein Kunstfilm sozusagen. 7/10

Es geht um Begehren, Hass und eine Liebesgeschichte, die kulturelle Grenzen überwindet. Mehr: http://www.cineman.ch/movie/2004/Yes/


[Beitrag von cr am 30. Sep 2005, 21:13 bearbeitet]
cr
Moderator
#18 erstellt: 01. Okt 2005, 23:42
Saint Ralph (Canada 2004)

Wem Les Choristes gefallen hat, sollte auch dieser Film ansprechen. 8/10


Renn um dein Wunder!

Ralph benötigt dringend ein Wunder. Sein Vater ist tot, seine Mutter liegt im Koma. Von einer Krankenschwester hört der Teenager, dass es ein Wunder brauchen würde, die kranke Frau aus dem Koma zu wecken - also setzt Ralph alles daran ein solches zu vollbringen.
mehr...

http://www.cineman.ch/movie/2004/SaintRalph/
cr
Moderator
#19 erstellt: 07. Okt 2005, 10:05
La Nina Santa (Argentinien) - etwas spröder Film über das Erwachsenwerden 6/10

Shandurai und der Klavierspieler 7/10

Ragin (Ö/Russ): russischer Arzt erprobt um die Jahrhundertwende neue Methoden der Heilung psychisch Kranker und verstrickt sich selbst immer mehr in den Wahnsinn 6/10

Gespenster (D 2005; R: Petzold) 8/10
Scrat
Inventar
#20 erstellt: 09. Okt 2005, 13:05
Broken Flowers von Jim Jarmusch mit Bill Murray.

Inhalt: Der Tag fängt gar nicht gut an für Don Johnston (Bill Murray). Erst wird er von seiner sehr viel jüngeren Freundin Sherry (Julie Delpy) verlassen, dann flattert auch noch ein rosafarbener Brief ins Haus. Keine Liebesbotschaft, sondern die späte Quittung für eine frühere Liaison des ergrauten Don Juan: Sein inzwischen 19jähriger Sohn werde ihn aufsuchen, droht die anonyme Schreiberin. Doch wer ist die Mutter? Ginge es allein nach Don ? er würde gewiss weiter sein Sofa hüten und die Dinge auf sich zukommen lassen. Aber sein Nachbar Winston (Jeffery Wright) kann die lethargische Couchpotato zu detektivischen Nachforschungen überreden. Und so startet Don eher widerwillig und mit rosa Blumen bewaffnet eine aberwitzige Reise in seine Vergangenheit. Vier Frauen in vier verschiedenen Städten kommen als Mutter des unbekannten Sohnes in Betracht...(Quelle: www.cineplex.de)

Ich bin mit großen Erwartungen in den Film gegangen und wurde leider auf ganzer Linie enttäuscht. Es gab ein paar gute Momente, im großen und ganzen war es mir jedoch nicht möglich, dem Film einen tieferen Sinn zu entnehmen. Schade.
Scrat
Inventar
#21 erstellt: 09. Okt 2005, 13:10
L.A. Crash von Paul Haggis (Drehbuchautor "Million Dollar Baby") mit Sandra Bullock, Don Cheadle, Matt Dillon uvm.

Inhalt: 36 Stunden in L.A. - 36 Stunden im Leben einer Handvoll Menschen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Und doch führt das Schicksal sie zusammen, lässt ihre Wege kreuzen und wieder auseinander gehen, ihre Leben für kurze Zeit in den gleichen Bahnen laufen. Sie sind Bewohner einer Megacity im ganz normalen Ausnahmezustand, hin und her gerissen zwischen Angst, Wut und Verzweiflung und der alles überwindenden Kraft der Hoffnung und des Glücks. (Quelle: www.cineplex.de)

Ganz großes Kino von der neuen Regie-Hoffnung Paul Haggis. Hervorragend gefilmt, gefühlvoll erzählt, beeindruckend gespielt, toll konstruiert! Der dritte Film in diesem Jahr, dem ich 10/10 gebe!


[Beitrag von Scrat am 09. Okt 2005, 13:12 bearbeitet]
cr
Moderator
#22 erstellt: 11. Okt 2005, 00:55
Die Perlenstickerinnen 8/10

Le vipere au poing/Die Viper im Würgegriff
8/10
Kindheitserinnerungen von Herve Bazin. Die Kinder im Kampf gegen die tyrannische Mutter. Der Roman wurde in über 40 Sprachen übersetzt. Unterhaltsame filmische Umsetzung.
cr
Moderator
#23 erstellt: 16. Okt 2005, 22:15
A Love Song for Bobby Long

USA 2005) R: Shainee Gabel,
D: John Travolta, Scarlett Johansson, Gabriel Macht, Deborah Kara Unger.

"Johansson kehrt nach dem Tod ihrer Mutter in deren Haus im Süden zurück, das inzwischen von dem ehemaligen Literaturprofessor Travolta und seinem jungen Assistenten in Beschlag genommen worden ist. Beim gemeinsamen Stöbern in der Vergangenheit raufen und saufen die drei Außenseiter sich zur Ersatzfamilie zusammen" (www.falter.at).
http://www.alovesongforbobbylongmovie.com/

Irgendwie war der Film ganz nett, auch wenn man John Travolta den verkrachten Literaturprofessor nicht ganz abnehmen mag.
7/10
Scrat
Inventar
#24 erstellt: 19. Okt 2005, 09:56
Vorgestern im schönen Programmkino auf 50qm Leinwand ein Klassiker: [b]Bonnie und Clyde[/b] aus dem Jahr 1967.

[i]Inhalt: Im Amerika der 1920er Jahre sorgt ein junges Gangsterpaar für Aufsehen: Clyde Barrow (Warren Beatty) und Bonnie Parker (Faye Dunaway) plündern und rauben Banken aus. Weil sie sich dabei wie moderne Robin Hoods aufführen, gewinnen sie bei der armen weißen Unterschicht jede Menge Sympathien. Arthur Penns Gangsterballade, die das „New Hollywood Cinema“ einleitete, war für zehn Oscars nominiert, von denen er zwei gewann. „Ein Meilenstein der Kinogeschichte, dessen Radikalität und Wirkungskraft bis heute unereicht sind.“ (Dirk Jasper FilmLexikon)[/quote]
Quelle: www.viktoria-kino.de

Der Filmverleih "Neue Visionen" hat neu gezogene 35mm-Kopien ziehen lassen und den Klassiker nochmal neu ins Kino gebracht. Ohne Worte, einfach reingehen und staunen!

Unter www.neuevisionen.de kann man den Film aufrufen und die aufführenden Kinos der kommenden Wochen abfragen.
Senfsack
Stammgast
#25 erstellt: 09. Nov 2005, 16:09
Paradise Now von Hany Abu-Assad

Die Palästinenser Khaled (Ali Suliman) und Saïd
(Kais Nashef) sind seit ihrer Kindheit gute Freunde. Jetzt hat man sie dazu bestimmt, sich als Selbstmordattentäter in Tel Aviv in die Luft zu sprengen.
Die voraussichtlich letzte Nacht ihres Lebens dürfen sie noch einmal im Kreise ihrer Familien in Nablus im Westjordanland (Westbank) verbringen. Selbstverständlich aber muss ihr Vorhaben streng geheim bleiben, so dass ihnen ein wirklicher Abschied von ihren Angehörigen verwehrt ist. Am nächsten Morgen werden sie an die israelisch-palästinensische Grenze gebracht. Die Bomben sind von außen unsichtbar an ihren Körpern befestigt. Doch dann verläuft die Operation nicht wie geplant: Die beiden Freunde verlieren sich aus den Augen. Getrennt und auf sich allein gestellt müssen sie ihr jeweils eigenes Schicksal meistern und am Ende eine erneute Entscheidung über Leben oder Tod fällen... (http://www.paradisenow.film.de/html/story.html)

Schade, ich hatte mehr erwartet. Trotz des brisanten Themas kam zu wenig Spannung und Emotion rüber. Darüberhinaus fand ich ihn ziemlich unglaubwürdig. Trotzdem ein Film den man sich bei Intersse durchaus anschauen sollte. Ein deutliches Plus sind die Aufnahmen aus Ramallah. 6/10

Senfsack
cr
Moderator
#26 erstellt: 10. Nov 2005, 23:18
Undercover

Der Schweizer Kabarettist Giacobo als Undercover-Agent.
Amüsant und im Stile von Ernstfall in Havanna.
Nur des Schweizerdeutschs Mächtigen zu empfehlen. Vielleicht kommt ja eine Fassung OmU in die dt. Kinos.
cr
Moderator
#27 erstellt: 22. Nov 2005, 20:54
Va, vis et deviens
140 min., Drama
Publikumspreis Berlin 2005

"Äthiopien, um die Jahreswende 1984/85 – nach einer Hungerkatastrophe kommt es zum Exodus und zum Tod tausender äthiopischer Juden. Um das Volk der “ Falashas“ aus einem Flüchtlingslager im Sudan zu retten, entschließt sich Israel unter der Führung des Mossad und mit Hilfe der USA zu einer beispiellosen Rettungsaktion – so gelangen fast 8000 Menschen, viele davon Waisen, ins gelobte Land. Der kleine Schlomo aber ist weder Jude, noch Waise, sondern ein „Goi“ –seine Mutter hat ihn dazu überredet, sich als Jude auszugeben, um dem Hungertod zu entkommen. In Israel wird Schlomo von einer aus Frankreich stammenden, jüdischen Familie adoptiert. Geprägt von der Angst, als Lügner entlarvt zu werden, wächst Schlomo zu einem jüdisch-israelisch-französischen Bürger heran, vergisst aber doch nie seine Mutter und seine ursprüngliche Identität." (www.cinedome.ch)


8/10

Filmlink:
http://www.vavisetdeviens-lefilm.com/
cr
Moderator
#28 erstellt: 22. Nov 2005, 21:10
Crash Test Dummies
Ö 2005

Ein rumänisches Pärchen kommt, um ein gestohlenes Auto zu transferieren, mittellos nach Wien. Da das Auto dummerweise noch nicht gestohlen ist, heißt es etliche Tage in Wien zu verbringen. Dabei verlieren sie sich, treffen mit Einheimischen zusammen (zB einem Warenhausdetektiv, der eigentlich keiner ist) bis sich gegen Ende die Bahnen wieder kreuzen.

"Crash Test Dummies" ist eine Komödie über Zufälle, kontrollierte Unfälle, das Herz der Tragik, den Schmerz der Komik, über die Liebe und, nicht zuletzt, über Kühe (Kurier).

Darsteller: Simon Schwarz, Maria Popistasu, Kathrin Resetarits, Bodgan Dumitrache, Ursula Strauss, Barbara Albert

Regie: Jörg Kalt

6/10, fallweise ganz witzig


[Beitrag von cr am 22. Nov 2005, 21:11 bearbeitet]
Micha_L
Stammgast
#29 erstellt: 18. Dez 2005, 11:11
Hallo,

ich suche den japanischen Film "Die Frau in den Dünen"
http://www.mitternachtskino.de/frau%20in%20den%20duenen.htm
Leider ist das Meisterwerk weder als DVD, noch als VHS zu bekommen.

Ich hab den Film mal im Fernsehen gesehen, als ich noch keine Aufnahmemöglichkeit hatte.
Hat jemand hier eine Aufnahme vom TV?

Gruß

Micha L
cr
Moderator
#30 erstellt: 18. Dez 2005, 14:58
Micha_L
Stammgast
#31 erstellt: 18. Dez 2005, 18:01
... tatsächlich, aber 103 Dollar
cr
Moderator
#32 erstellt: 18. Dez 2005, 18:32
Die VHS gibts um 25 $

Komisch dass das so teuer ist, mglw. vergriffen.
Kann mir aber nicht vorstellen, dass ein derartig bekannter Film nicht wiederaufgelegt wird
cr
Moderator
#33 erstellt: 19. Dez 2005, 01:51
Caché

Der Präsentator einer literarischen TV Sendung erhält heimlich auf der Strasse aufgenommenen Videos von sich und der Familie zugeschickt und fühlt sich zunehmend bedroht.

Darsteller: Juliette Binoche, Daniel Auteuil, Annie Girardot, Lester Makedonsky, Maurice Benichou
7/10

http://www.cache-derfilm.at/
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Das Kind - l'enfant (fr.)

Spielt im Diebsmilieu. Als die Kindsmutter erfährt, dass der Freund das Neugeborene verschachert hat, bekommt sie einen Nervenzusammenbruch und die Beziehung scheint zu scheitern.
Der Handel muß rückgängig gemacht werden .....

6/10
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Zwei ungleiche Schwestern (Des soeurs fachées) (fr.)

Ein Besuch aus der Provinz, der in Paris Fassaden zum Einsturz bringt. Isabelle Huppert trifft auf ihren Gegentyp: Catherine Frot. An diesem klassischen Paar der Gegensätze entzünden sich die komödiantischen Effekte und Gefühl gewinnt gegen Macht...

Darsteller: Isabelle Huppert, Catherine Frot, François Berléand

Regie: Alexandra Leclère

8/10
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Manderlay

In der Fortsetzung von Lars van Triers Dogville-Trilogie versucht Grace nun, die Schwarzen einer Baumwollfarm aus der Sklaverei zu befreien.
Es kommt letzlich zu einer überraschenden Wendung....

Der Film ist von den Requisiten etwas weniger minimalistisch ausgestattat als Dogville. Daß Nicole Kidman ersetzt werden mußte, tut dem Film keinen Abbruch (das Drehen mit dem Dogma-Perfektionisten Lars van Trier soll extrem mühsam und aufwendig gewesen sein, hat man gehört, sodass Kidman keine Lust auf Fortsetzung hatte)

Darsteller: Bryce Dallas Howard, Danny Clover, Isaach de Bankolé, Willem Dafoe, Lauren Bacall, John Hurt

Regie: Lars von Trier

9/10


[Beitrag von cr am 19. Dez 2005, 01:52 bearbeitet]
Miles
Inventar
#34 erstellt: 29. Dez 2005, 23:59
Ich habe heute Woody Allens Matchpoint gesehen, der läuft hier in Luxemburg in der 7. Woche (Originalversion) und läuft gerade in Deutschland an

Ich bin ein absoluter Woody Allen Fan und habe fast alle seine Filme gesehen. Die Komödien der letzten 10 Jahre waren meist recht ähnlich und nicht so gut wie seinen besten Filme der 70er und 80er Jahre. (Aber trotzdem besser als 90% was aus Hollywood kommt).

Matchpoint ist etwas ganz Neues von Woody Allen. Ein Thriller, der in London spielt. Die Story eines jungen Aufsteigers, der sich in eine reiche Familie einheiratet und nebenbei noch eine Geliebte hat, die er loswerden muss als sie seine Karriere bedroht.

Insofern ist der Film nicht so einfach als Woody Allen Werk zu erkennen. Doch wie bei allen der wenigen seiner ernsten Filme (September, Interiors, Another woman, Crimes and midemeaniours) beeindrucken seine Charakterstudien. Ich habe mich im Film komplett mit der Hauptfigur identifiziert und ständig nachgedacht was ich in seiner Situation getan hätte. Die Dialoge sind sehr realistisch und nicht so überintellektuell wie bei seinen Komödien.

Der Film dauert 2 Stunden, war aber keine Sekunde langweilig. Unbedingt ansehen! (9/10)
cr
Moderator
#35 erstellt: 21. Jan 2006, 02:11
Bab Aziz - Der Prinz, der seine Seele betrachtet

In der Wüste machen sich ein Mädchen und sein blinder Grossvater auf zum Derwischtreffen, das nur alle dreissig Jahre tagt. Unterwegs begegnen ihnen andere Menschen und ihre Lebensgeschichten. Um seine Enkelin bei Laune zu halten, erzählt der Alte ihr eine uralte Legende. Das Erzählen ist denn auch das zentrale Thema des Films: Geschichten, Legenden und Rahmenhandlung verweben sich zu einem einzigartigen Teppich aus Vergangenheit und Gegenwart.
7/10

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Drei Begräbnisse (Three Burials)

Im Grenzgebiet zwischen Mexiko und Texas wird eine Leiche gefunden, behelfsmässig verbuddelt und schon halb verwest. Es sind die sterblichen Überreste von Melquiades Estrada (Julio Cedillo), einem Mexikaner, der sich illegal in den USA aufgehalten hat. Melquiades wurde erschossen, doch die Behörden sind nicht daran interessiert, dem Fall nachzugehen. Wen kümmert schon der Tod eines illegalen Einwanderers? Einzig Pete Perkins (Tommy Lee Jones), der ehemalige Arbeitskollege und Freund des Toten, kann den Mord nicht einfach hinnehmen und beginnt, Ermittlungen anzustellen.
Erster Regieversuch von Tommy Lee Jones.

8/10 Unterhaltsam und skurril

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Jeune Homme

Die Pickel der Pubertät und die obligatorische Schulzeit knapp hinter sich. Und doch ist noch nichts ausgestanden. Das Verhältnis zu den Eltern ist schwierig, die Berufswahl steht an, die Liebe ist eine Unbekannte und das "Erste Mal" hat noch nicht stattgefunden. Da lockt die Fremde, die sich im Falle der Schweiz sogar noch innerhalb der Landesgrenzen befinden kann...

7/10

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Wie im Himmel - As it is in Heaven

Ein Dirigent findet in einem ländlichen Kirchenchor in der schwedischen Provinz seine Berufung und sein Glück.

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Forty Shades of Blue

USA 2005 / 107 Minuten / Amerikanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Regie: Ira Sachs
Mit: Rip Torn, Dina Korzun, Darren Burrows, Paprika Steen, Red West, Jenny O'Hara
Auszeichnungen: Großer Preis der Jury, Sundance 2005
http://www.fortyshadesmovie.com/

Vom Leben in Nashville ..... viel Musik, Künstler, Bohemien
7/10

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Organize Isler (türk)

skurile Gauner-Tragikomödie mit einigen Längen aber auch witzigen Sketches

7/10

Das wars wieder mal.
Haichen
Inventar
#36 erstellt: 05. Feb 2006, 16:34
"Walk the line.." die Story von J. Cash.

Mit Null Infos über J. Cash habe ich mich gestern ins Kino gewagt...ich wollte mehr über die Person und seine Musik erfahren.
Sicherlich gibt es dazu auch entsprechende Literatur.

Für mich ist das sehr gut gemachtes Kino auf hohem Niveau.
Mehrere Golden Globes + 5 Oscar - Nominierungen sprechen für sich.

June Carter und J. Cash sind 2003 leider verstorben.

Dieser Film vermittelt m.E. nach Einblicke in ihr interessantes Leben.

Greets

Haichen
cr
Moderator
#37 erstellt: 07. Mrz 2006, 22:19
Handyman und Nachbeben (beides Schweizer Filme).

Da der zweitgenannte bereits mit dt. Untertiteln war, scheint er wohl auch ins dt-sprachige Ausland kommen zu werden.

Ersterer war eine etwas flache Komödie, wie man eine Frau findet (aber ganz lustig), letzterer war ein gut gemachtes Familiendrama Ibsenscher Dimensionen im Börsenhändler-Milieu, daher wohl mehr ein Film für den Cineasten.

Filmkritiken findet man in www.cineman.ch


[Beitrag von cr am 07. Mrz 2006, 22:23 bearbeitet]
ph.s.
Inventar
#38 erstellt: 20. Jun 2006, 17:33
Gestern gesehen:

What the Bleep do we know!?
US 2004 , 113 min, DF
Regie: Mark Vicente, Betsy Chasse, William Arntz
Darsteller: Marlee Matlin, Elaine Hendrix, John Ross Bowie, Robert Bailey jr., Barry Newman, Larry Brandenburg


Informationen siehe hier
cr
Moderator
#39 erstellt: 22. Jun 2006, 09:45
Habe ich auch vor ein paar Wochen gesehen .....
ph.s.
Inventar
#40 erstellt: 11. Jul 2006, 20:01
Vorige Woche gesehen:

Die Große Stille
Ein beeindruckender Film über die Grande Chartreuse, das Mutterkloster des Karthäuserordens, das in den Französischen Alpen liegt.

Ein wirklich fazinierender und beeindruckender Film auf den man sich aber einlassen muss. Drei Stunden lang wird kein Wort gesprochen, keine Musik, beinahe nur Stille.

Für nähere Informationen hier klicken

Gruß
Philipp

Edit:
Hier noch zwei Zitate aus dem Gästebuch der obigen Site:


Endlich konnte ich auch in unserer Stadt diesen außergewöhnlichen Film sehen. Dieser Film ist mit keinem anderen vergleichbar. Allerdings wird er für einen Atheisten völlig unverständlich bleiben – oder er zwingt zur Einsicht, dass so ein Leben nur denkbar ist, aus einer tiefen Liebe, einer tiefen Sehnsucht, die nur in und durch Gott gestillt werden kann. Besonders beeindruckend sind die klaren Augen der Mönche und die Ausstrahlung dieser Männer, die mehr sagt als das „gescheite“ Geschwätz unserer Politiker, Manager oder Wissenschaftler.




Man muss nicht im kirchlichen Sinne gläubig sein, um diesen Film zu mögen. Tolle Bildersprache! Man vergisst auf die Zeit. Es passiert nichts und doch passiert mehr als in jedem Hollywood-Action-Gewurl, wo sie alle so gerne hätten, das etwas passiert.


[Beitrag von ph.s. am 11. Jul 2006, 20:05 bearbeitet]
cr
Moderator
#41 erstellt: 12. Jul 2006, 18:52
Folg. frz. Filme sind recht gut:


Lemminge
Le petit Lieutenant
Le Couperet
(besonders letzterer ist ein origineller Film noir: Ein Manager wird arbeitslos und bringt nach langer Jobsuche seine Mitbewerber um)

Links und Beschreibungen unter www.cineman.ch oder www.arthouse.ch
Adri
Stammgast
#42 erstellt: 10. Nov 2006, 13:04
Bis 20.12 in einigen deutschen Programmkinos: Reihe Cinema Italia
A LUCI SPENTE - Licht aus!
Italien 2005, 118 Minuten, OmdtU
Regie: Maurizio Ponzi
Darsteller: Giuliana De Sio (Elena Monti), Giulio Scarpati (Giovanni Forti), Filippo Nigro (Andrea Gautieri), Andrea Di Stefano (Primo Ratelli), Damiano Andriano (Silvio), Francesca Perini (Gabriella)


Rom, während der deutschen Besatzung von September 1943 bis Juni 1944. In Wahrheit dient die Arbeit Regisseur und Darstellern vor allem als Alibi: Sie schützen sich vor einem Umzugsbefehl der Faschisten nach Venedig. Die Dreharbeiten ziehen sich immer weiter in die Länge, die Crew wächst von Tag zu Tag um weitere auf der Flucht befindliche "Schauspieler" an, gleichzeitig wird die Lage immer bedrohlicher. Neben der erfolgreichen Diva Elena ist der Regisseur immer mehr beeindruckt von den Gesichtern und Gesten der Komparsen und entdeckt eine neue Art des Filmemachens.Cinema Italia


Handlung erinnert an eine Episode im Leben Vittorio De Sicas. Stilistisch ähnlich F. Truffauds La Nuit américaine (Die Amerikanische Nacht (1973) )
cr
Moderator
#43 erstellt: 11. Nov 2006, 01:53
Il caimano

Berlusconi-Satire von Gianni Moretti (Mein liebes Tagebuch usw.)
Major_Tom_Turbo
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 06. Dez 2006, 10:33
Gestern Little Miss Sunshinegesehen...

Ich liebe solche Filme. Schräge aber durchwegs liebenswerte Charaktere, schwarzer Humor, aber auch genug Tragik um nicht lächerlich zu werden.

Ein echt herzerwärmender Film, komplett ohne Kitsch. Die Schauspieler sind allesamt von jung bis alt hervorragend, unter anderem Greg Kinnear, Toni Collette und ein ruhiger Steve Carell, auch sowas gibts.

Unbedingt anschauen, wenn man Dramödien a la American Beauty, Pieces of April, usw mag.
cr
Moderator
#45 erstellt: 07. Dez 2006, 01:38
Ja, der war ganz originell und hat das amerikanische Gesellschaftssysten ordentlich auf die Schaufel genommen (habe ihn im Sommer gesehen).

Empfehlenswert ferner:


Vers le sud (In den Süden)
The Queen
Slumming
(ich weiß aber nicht, ob die beiden letzten schon in D laufen)
_Floh_
Inventar
#46 erstellt: 17. Dez 2006, 21:46
hab vor ein paar tagen einen (zumindest mir) absolut unbekannten Film geshen:

Wer Früher stirbt ist länger tod.

Eigentlich ein Kinderfilm aber irgendwie doch Saukomisch.
Läuft bei uns nur in einem Kino, der Saal war fast leer.


[Beitrag von _Floh_ am 17. Dez 2006, 21:47 bearbeitet]
Ochiudo
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 21. Jan 2007, 13:26
Lady Vengeance

seit dem erscheinen von Sympathy for Mr. Vengeance hab ich auf diesen gradiosen dritten Teil von Park Chan-Wooks Rache-triologie gewartet. Ich muss sagen, Lady Vengeance ist wahrlich ein würdiger nachfolger für OldBoy !!

(für alle die das n bisschen verwirrt hat: Park Chan-Wook hat drei Filme über das Grundthema Rache gedreht, die inhaltlich sonst keine parallelen aufweisen. erster teil der "triologie" war "Sympathy for Mr. Vengeance", wenig später kam "OldBoy" [meiner meinung nach der beste Film der reihe] und nun erlebte der ebenso beeindruckende "Lady Vengeance" seinen Start in den deutschen Kinos am 11. januar.)

Wo ich grade bei Filmen aus Korea bin: "A bittersweet Life" (gesehen aufm fantasy filmfest 05. kein deutscher kinostart, gips aber inzwischen auf DVD)
dann wäre da noch zu erwähnen: Der grossartige Film "The President´s Barber" (gesehen auf dem Fantasy-Filmfest 04, kein kinostart in deutschland) das märchen vom Frisör des Presidenten hat mich dermassen ergriffen, dass ich mir die in englisch untertitelte DVD hab importieren lassen. zu ner deutschen synchro hat ers leider nie geschafft.
Ochiudo
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 21. Jan 2007, 13:29

Flo_H schrieb:
hab vor ein paar tagen einen (zumindest mir) absolut unbekannten Film geshen:

Wer Früher stirbt ist länger tod.

Eigentlich ein Kinderfilm aber irgendwie doch Saukomisch.
Läuft bei uns nur in einem Kino, der Saal war fast leer.


In köln hab ich auch nur ein kino gefunden, das ihn spielt... dafür läuft er da immernoch. n guter kumpel von mir is von dem film dermassen begeistert, das ich ihn wohl auch nächste woche mal gucken werde.
da der junge echt ahnung von filmen hat und dazu noch einen fast identischen geschmack, stimme ich dir dreister weise einfach mal zu, schon bevor ich den film gesehen hab. sollte ich meine meinung nach dem kinobesuch ändern werd ich das noch posten... ;D
Toni78
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 05. Feb 2007, 13:13
Weiss nicht obs nun Mainstream ist oder nicht, aber er lief bei uns im Arthaus Kino (wo normalerweise nur Perlen abseits des Massenkinos laufen).

Jedenfalls sehenswert:

Babel
cr
Moderator
#50 erstellt: 05. Feb 2007, 19:20
Sollte auch wieder mal schreiben, was ich gesehen habe:
Babel (gut)
Stranger than Fiction (vom Monster's Ball Regisseur MArc Forster; gut)
After the Wedding (ein dänischer Dogma-Film; gut)
St.Jaques - La Mecque (Coline Serrau)
The Queen (über Queen Elizabeth, als Lady Di starb)
Breaking and Entering

Beschreibung zu den Filmen findet man zB hier: www.cineman.ch
Scrat
Inventar
#51 erstellt: 06. Feb 2007, 13:24
Gestern gesehen:

[b]Vier Minuten{/b]

Hervorragend gespielt, emotional erzählt, keine Sekunde langweilig - eine ganz tolle Perle, unbedingt ansehen!
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