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Das habe ich gestern im Kino gesehen (No Mainstream)

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Scrat
Inventar
#51 erstellt: 06. Feb 2007, 15:24
Gestern gesehen:

[b]Vier Minuten{/b]

Hervorragend gespielt, emotional erzählt, keine Sekunde langweilig - eine ganz tolle Perle, unbedingt ansehen!
TomGroove
Inventar
#52 erstellt: 16. Feb 2007, 19:42
Gestern Abend:

Der gute Hirte... Matt Damon, Angelina Jollie, Robert de Niro.

Ziemlich lang, fast 3 Stunden und ziemlich verwinkelte Story.

Aber sehr gut 8/10. Empfehlenswert.. De Niro führte auch Regie.
winbLa
Stammgast
#53 erstellt: 24. Feb 2007, 12:48
Pan's Labyrinth

Mir hat der Film gut gefallen, war mal was anderes.
Extrem geile Bilder und eine spannende Story. zurecht für einen Oscar nominiert (leider in der selben Kategorie wie "Das Leben der anderen".

8/10

mfg
winbLa
Schili
Hat sich gelöscht
#54 erstellt: 22. Apr 2007, 13:01
Alpha Dog

Im Kleinkrieg zwischen zwei kalifornischen Gangs, die mehr - oder minder nicht aus typischen Ghetto-Verhältnissen stammen, wird der kleine Bruder des Kontrahenten etwas halbherzig gekidnapped. Mit letztendlich fatalen Folgen... Nach einer wahren Begebenheit, die derzeit(!)noch vor amerikanischen Gerichten verhandelt wird.

Atmosphärisch sehr gut gefilmt und eingefangen. Insgesamt eine sehr gute schauspielerische Leistung aller Akteure, sehr gutes Set, spannend und cool inszeniert. Erfindet das Rad nicht neu, aber äußerst unterhaltsam. Da könnte sich Larry Clark, für mich der Ed Wood des amerikanischen Jugenddramas, noch so ins Zeug legen. So einen Film bekommt er wohl in 100 Jahren nicht hin.

Daumen hoch. 8/10



[Beitrag von Schili am 13. Mai 2007, 21:44 bearbeitet]
snark
Inventar
#55 erstellt: 13. Mai 2007, 21:31
Gestern abend gesehen
"La Pared" (die Wand) , Regie Alejandro Gil, Cuba 2006

In einem kleinen Programmkino unter Anwesenheit des Regisseurs gesehen, der extra aus Cuba eingeschwebt war und mit Caipis im Vorführraum.

Trotzdem leider enttäuschend, was wahrscheinlich vor allem an den katastrophal übersetzten englischen Untertiteln des Filmes lag, der im spanischen Originalton gezeigt wurde, worüber sich der Regisseur bitterlich beklagte..

Handlung: (supersimpel zusammengefasst)
Die Hauptfigur weigert sich ein altes baufälliges Haus in Cuba zu verlassen und ein Team von Ärzten und Betreuern, eine katholische Schwester, seine Mutter usw. versuchen ihn
zum Verlassen zu bewegen, er sieht aber nur die Gewalt und Sinnlosigkeit draussen (durchs TV) und bleibt lieber.
Zum Ausgleich malt er sich einen Fensterrahmen an eine geschlossene Wand und "träumt" duch dieses Fenster..

Mein höchst persönliches Urteil: 3/10 Pkte (für die leckeren Caipis und das Gespräch mit dem Regisseur)


snark


[Beitrag von snark am 13. Mai 2007, 21:32 bearbeitet]
Scrat
Inventar
#56 erstellt: 15. Mai 2007, 11:49
Gestern habe ich

Der Fluch der goldenen Blume

gesehen und war bitterlichst enttäuscht.
Nach "Hero" hätte ich mit ein weiteres visuelles Feuerwerk versprochen, aber leider wurde ich auf ganzer Linie enttäuscht. Über die "Story" will ich gar nicht erst reden...
Scrat
Inventar
#57 erstellt: 16. Mai 2007, 11:47
Gestern gesehen:

Shoppen

Eine lustiges Filmchen über eine Gruppe "Speed-Dater", als Doku aufgemacht. Sehr lustig, sehr gut! Unbedingt sehenswert.
TomGroove
Inventar
#58 erstellt: 17. Mai 2007, 13:09

Scrat schrieb:
Gestern gesehen:

Shoppen

Eine lustiges Filmchen über eine Gruppe "Speed-Dater", als Doku aufgemacht. Sehr lustig, sehr gut! Unbedingt sehenswert.


sehe ich auch so...ist ein sehr amüsanter Film. Fein beobachtet vom Regisseur. Spielt in München.
cr
Moderator
#59 erstellt: 26. Mai 2007, 21:43
Habe zwar inzwischen eine Unmenge von Non-Mainstream gesehen, war aber zu schreibfaul
Heute gesehen:
Den türkischen Film Takva, der mit vielen Preisen ausgezeichnet wurde und in der Türkei angeblich mehr Zuseher als der letzte James Bond hatte.
Und das in Anwesenheit des Drehbuchautors und Produzenten (ist derselbe).
Der Film war recht interessant - Türkei im Widerstreit zwischen Moderne und Traditionalismus.
http://www.cineman.ch/movie/2006/Takva/pictures_trailer.html

Unverständlich habe ich dagegen die Antwort des Drehbuchautors gefunden, der bekennder Marxist ist, er finde es schade, (noch) nicht in einem marxistischen Land gelebt zu haben.
Die Diskussion war denn auch sehr verhalten.
70mm
Hat sich gelöscht
#60 erstellt: 12. Aug 2007, 15:01
Habe kürzlich "Shut Up & Sing" gesehen, eine Doku über die ausufernde Kontroverse um die Country-Band "Dixie Chicks" nach deren Bush-kritischen Äußerungen während eines Konzerts.
Wem "Fahrenheit 9/11" zuviel Propaganda war, dem dürfte dieser amüsante Film eher zusagen.

Schulnote: 2+
cr
Moderator
#61 erstellt: 13. Aug 2007, 01:36
Sehr empfehlenswert ist: Sterben für Anfänger (man hat wirklich viel zu lachen).
Adri
Stammgast
#62 erstellt: 10. Okt 2007, 15:33
Ist etwas ruhig geworden hier.

Vor kurzem gesehen, ein fantastischer kurzweiliger Krimi mit ausgezeichneten Darstellern:

cinema-italia.net schrieb:
La terra
Der Besitz


Luigi, Philosophieprofessor in Mailand, kehrt nach Apulien in sein Heimatdorf Mesagne zurück. Um den Verkauf eines Landgutes zu besiegeln, werden seine Unterschrift sowie die seiner Brüder Michele und Mario benötigt; außerdem muß auch ihr Stiefbruder Aldo unterschreiben, der auf dem Gut lebt und arbeitet. Luigi findet heraus, daß die Entscheidung über den Verkauf noch längst nicht gefallen ist. Er, der sich lange Zeit aus den Vorgängen in seiner Heimat herausgehalten hatte, wird nun konfrontiert mit schwelendem Groll und nie verheilten Wunden, während seine Brüder alle auf verschiedene Weise in ein Netz des Verbrechens verstrickt zu sein scheinen, mit dem Tonino, ein Wucherer und Unterweltboß, das Dorf überzieht.

Regie: Sergio Rubini
Musik: Pino Donaggio
Darsteller: Fabrizio Bentivoglio (Luigi), Paolo Briguglia (Mario), Massimo Venturiello (Aldo), Emilio Solfrizzi (Michele), Giovanna Di Rauso, Claudia Gerini, Sergio Rubini, Marisa Eugeni

Italien 2006 112 Minuten, OmdtU

mehr über La terra auf cinema-italia.net
Frika137
Ist häufiger hier
#63 erstellt: 11. Nov 2007, 19:50
Ich habe den Film stellungswechsel geguckt... Eigentlich wollte ich den nur meiner freundin zu liebe mit ihr gucken, aber ich wurde sehr positv überrascht! Ist einfach nur lustig! Kann ich nur empfehlen!
Spagiro
Ist häufiger hier
#64 erstellt: 12. Nov 2007, 01:25
Wir haben eben im Kimo Robert Redfords Von Löwen und Lämmern gesehen. Der Film litt etwas unter seinen vielen, vor allem politischen, Messages, war aber trotzdem noch unterhaltsam. Die vielen Dialoge waren sehr intelligent geschrieben und luden zum Mitdenken ein. Die schauspielerischen Leistungen von Redford, Meryl Streep und Tom Cruise waren ok - aber sie wurden auch nicht zu mehr gefordert, da sie stark nach ihren typischen Rollen besetzt waren.
Insgesamt ein interessanter, kleiner Film mit politischen Statements zu der derzeitigen Situation in Amerika und dem Kampf gegen Terror, der in Europa wahrscheinlich nicht auf viel Publikumsinteresse stossen wird.
cr
Moderator
#65 erstellt: 27. Nov 2007, 14:16
Habe ihn auch gestern gesehen. Die Message ist angekommen, habe aber schon spannendere kleine Filme gesehen.
Kimmie
Neuling
#66 erstellt: 06. Dez 2007, 21:32

Spagiro schrieb:
[b] der in Europa wahrscheinlich nicht auf viel Publikumsinteresse stossen wird.

Ja, genau das ist bei mir eingetreten. ich fand den Film überhaupt nicht gut. Die story fand ich eher langweilig und vorhersehbar. Meryl Streep fand ich gut...ansonsten alles mittelmäßig.
Ich passe hier wohl sehr gut herein: eineuropäischer Kinogänger.
Ronin2k7
Inventar
#67 erstellt: 07. Dez 2007, 11:46
ich fand den film gut .. wie der kollege oben sagte . der film regte zum nachdenken an ..klar das "wir müssen den terror bekämpfen szenario is schon sag ich mal ausgereizt" und nichts neues..... aber ich fand mehr zum nachdenken das thema über das in dem fall die studenten eigentlich keinen anreizt hatten ergeiz aufzubringen etc... das regte mich pers. zum nachdenken am meisten an ..
Spagiro
Ist häufiger hier
#68 erstellt: 30. Dez 2007, 15:09
Gestern gesehen:
Tödliche Versprechen - Eastern Promises von David Cronenberg mit Viggo Mortensen. Die Story wirkt etwas an den Haaren herbeigezogen (und eigentlich passiert in den 100 Minuten nicht so wahnsinnig viel), bietet aber viel Platz um einen Einblick in das Milieu der Russenmafia zu geben. In wie weit das ganze nur Klischee ist oder die Realität wiederspiegelt, lässt sich naütrlich von hier nicht beurteilen.

Cronenberg hat einen düsteren und spannenden Film geschaffen, dem auch dem bei ihm übliche Schuss Brutalität nicht fehlt. (Visuelle) Höhepunkte des Filmes sind die Aufnahme von Mortensen in die "Familie" und der Kampf im Schwitzbad.

Für Cronenberg Fans und allen, die dem weihnachtlichen "wir haben uns alle lieb" Trubel entfliehen wollen :L, empfohlen.
TomGroove
Inventar
#69 erstellt: 03. Feb 2008, 15:32
Gestern gesehen : Control

Schwarz weisser Film über die Geschichte von Joy Division

Trifft sehr gut den Zeitgeist Ende der 70er. Natürlich auch ziemlich depressiver Film, aber sehr zu empfehlen.

9/10
Hüb'
Inventar
#70 erstellt: 21. Feb 2008, 14:59
Hat schon jemand "There will be blood" gesehen?
george
Stammgast
#71 erstellt: 22. Feb 2008, 16:00
Sorry wegen der Verwirrung, ich dachte ich eröffne für die Oscar-Favoriten (sind doch wichtig genug fürs Kino-Forum, oder? ;-) einen eigenen Thread Oscar-Favoriten - darunter natürlich auch "There will be blood" , zu dem ich mich schon geäußert habe.


[Beitrag von george am 22. Feb 2008, 16:03 bearbeitet]
LiK-Reloaded
Inventar
#72 erstellt: 21. Mrz 2008, 14:55
Schöner Thread!

Hätte gar nicht gedacht dass man sowas im "Hifi"-Forum findet...

cr schrieb:
Sehr empfehlenswert ist: Sterben für Anfänger (man hat wirklich viel zu lachen).

Fand ich gar nicht so... Vielleicht geht mir auch der "sogenannte englische Humor" etwas ab. Für mich war das reiner "Klamauk" á la: Was alles (völlig absurde) kann auf einer Beerdigung wohl schiefgehen? Höchstens 3/10


Dagegen: Dialog mit meinem Gärtner


Zahlreiche Affären haben seine Ehe beendet und nun kehrt der renommierte Maler (Daniel Auteuil) Paris den Rücken und sucht Ruhe auf einem Landsitz. Das Haus seiner Eltern ist von einem wild wuchernden Garten umgeben, für dessen Pflege er einen Gärtner per Annonce sucht. Daraufhin meldet sich ein alter Jugendfreund aus Grundschulzeiten (Jean-Pierre Darroussin). Nach anfänglichem Austausch gemeinsamer Erinnerungen vertieft sich die Freundschaft zwischen den gegensätzlichen Männern.

Quelle: http://www.kino.de/k...gaertner/103468.html

http://www.dialogmitmeinemgaertner.de/

Wenig Story, kaum Überraschung, null Action. Ich habe gar nichts erwartet und wurde auch nicht enttäuscht.
Ohne Abwertung: Ein "Frauenfilm". Trotzdem irgendwie liebenswert und absolut kurzweilig. 6/10


[Beitrag von LiK-Reloaded am 21. Mrz 2008, 14:56 bearbeitet]
LiK-Reloaded
Inventar
#73 erstellt: 21. Mrz 2008, 15:06

Scrat schrieb:
Gestern gesehen:

Vier Minuten

Hervorragend gespielt, emotional erzählt, keine Sekunde langweilig - eine ganz tolle Perle, unbedingt ansehen!



Chris Kraus erzählt in seinem zweiten Kinospielfilm leidenschaftlich, kraftvoll und mit großer Nähe zu seinen Figuren von der Begegnung zweier ungleicher Frauen, von Auflehnung und Hingabe, Schmerz und der Sehnsucht nach Wahrhaftigkeit - und von der ungeheuren Kraft der Musik, die nicht versöhnt, aber den Kern der Freiheit in sich trägt.

Inmitten eines hochkarätigen Ensembles mit Richy Müller, Jasmin Tabatabai, Vadim Glowna, Sven Pippig und Nadja Uhl begeistern die beiden Hauptdarstellerinnen Monica Bleibtreu als Traude und die Kinoentdeckung Hannah Herzsprung in der Rolle der Jenny mit ihrem atemberaubend intensiven und wahrhaftigen Spiel.

Für die Bildgestaltung war die renommierte Kamerafrau Judith Kaufmann verantwortlich, die fulminante Musik, die im Film der Kraft Schumanns, Beethovens und Mozarts standhalten muss, komponierte mit Annette Focks eine der großen Hoffnungen des jungen deutschen Kinos. Entstanden ist Vier Minuten als Koproduktion der Berliner Kordes & Kordes Film mit dem SWR, dem BR, ARTE und Journal Film Volkenborn AG.

Vier Minuten wurde bei seiner Uraufführung im Wettbewerb des Shanghai International Film Festivals - des einzigen A-Festivals Asiens - von der Jury unter Luc Besson mit dem Hauptpreis als Bester Film ausgezeichnet wurde. Nach weiteren internationalen Festivalauftritten u.a. in Toronto, Rio, Reykjavik (Bester Film - Preis der Isländischen Kirche) und als Eröffnungsfilm der Reihe New German Films im New Yorker Museum Of Modern Art feierte Vier Minuten seine Deutschlandpremiere auf den Hofer Filmtagen, wo er den Preis für das beste Szenenbild gewann.


http://www.vierminuten.de/

Trotz Auszeichnungen "ohne Ende" von mir auch nur 4/10. Schauspielerisch ganz hervorragend, die Story aber liess mich aber ganz kalt. Das kam bei mir leider nicht an.


[Beitrag von LiK-Reloaded am 21. Mrz 2008, 15:06 bearbeitet]
LiK-Reloaded
Inventar
#74 erstellt: 21. Mrz 2008, 15:25
Brokeback Mountain

http://www.brokebackmountain.de/

Das Drama über die Liebesbeziehung zwischen zwei Cowboys. Kürzlich erst gesehen anlässlich des Todes von Heath Ledger. Wunderbare Bilder, eine Story die durchaus zum Nachdenken anregt, schön gespielt. Sehr kurzweilig und auch unterhaltsam! Absolut sehenswert! 7/10
LiK-Reloaded
Inventar
#75 erstellt: 21. Mrz 2008, 17:25
Schon etwas länger her: Vitus


Im zarten Alter von sechs Jahren gilt Vitus (Fabrizio Borsani) als hochbegabt. Der Junge spielt fabelhaft Mozart am Klavier, liest sich durch den Brockhaus und überfordert seine Eltern. Seine Mutter will das ungewöhnliche Talent des Sohnes nutzen und aus dem Wunderkind einen begnadeten Jungpianisten machen. Doch Vitus täuscht vor, seine Fähigkeiten verloren zu haben.

Während die Eltern verzweifeln, macht Vitus bereits erfolgreich Bankgeschäfte per Internet und verbringt die Zeit lieber mit seinem eigensinnigen Großvater (Bruno Ganz) in der Schreinerei. Dabei träumt er dav

www.kino.de/kinofilm/vitus/95670.html

Ganz bezaubernde Geschichte getragen von hervorragenden Schauspielern. Kurzweilig und "nett" anzusehen. 6/10

Und weil heute ja wieder einmal "die fabelhafte Welt der Amélie" im Fernsehen kommt:

ZUSAMMEN IST MAN WENIGER ALLEIN


ZUSAMMEN IST MAN WENIGER ALLEIN ist eine charmante Komödie und sensible Lovestory, die auf einzigartig zauberhafte Weise das Leben ernst nimmt – mit einem Lächeln.
Ein modernes und turbulentes, mit zärtlichem Humor erzähltes Großstadtmärchen über dieses komplizierte Gefühl, das wir Liebe nennen.

Eine weltfremde Putzfrau (Audrey Tautou) mit Zeichentalent wirbelt als neue Mitbewohnerin die friedliche Pariser Männer-WG bestehend aus einem stotternden Historiker (Laurent Stocker) und einem schürzenjagenden Koch (Guillaume Canet) durcheinander. Dazu kommen noch eine vitale Seniorin (Françoise Bertin) auf der Flucht vor dem Altenheim und Alltagsprobleme wie Älterwerden, Scheidungen, Einsamkeit, Liebeskummer – eben das ganz normale Chaos.


www.zusammen-ist-man-weniger-allein.de/

Tatsächlich eine wirklich charmante französische Komödie mit lauter schrägen, aber ganz liebenswerten Chaoten, in deren Mittelpunnkt die Hauptdarstellerin Audrey Tautou (Amélie) steht. 7/10
LiK-Reloaded
Inventar
#76 erstellt: 21. Mrz 2008, 17:31

Frika137 schrieb:
Ich habe den Film stellungswechsel geguckt... Eigentlich wollte ich den nur meiner freundin zu liebe mit ihr gucken, aber ich wurde sehr positv überrascht! Ist einfach nur lustig! Kann ich nur empfehlen!

Kann mich dem anschliessen! Alledings habe ich den Film (aufgrund der Vorschau) ausgesucht. Sehr lustig. Als es in der Handlung richtig hätte "rund gehen" können, war der Film leider (schon) zu Ende. Sehr kurzweilig, wenn auch mit eher flachem Thema. 7/10

www.stellungswechsel-derfilm.de/
cr
Moderator
#77 erstellt: 22. Mrz 2008, 02:06
Da gehst ja hart ins Gericht


Schöner Thread!

Hätte gar nicht gedacht dass man sowas im "Hifi"-Forum findet...


Ich habe diesen Thread mal ins Leben gerufen und wollte über alle kleineren Filme, die ich gesehen habe, berichten. Allerdings waren das im Schnitt fünf in der Woche (die ganzen Arthouse-Filme, frz., ital., span., lat.-amerik., schweizerische, österr., kleinere dt. Filme usw.) und irgendwann wurde es mir zu mühsam. Zudem war die Resonanz nicht wirklich hoch.
Sehe nach wie vor viele, teils auch aus der Videothek. Es ist erstaunlicherweise so, daß man in Zürich mehr dieser Filme, und oft um bis zu zwei Jahre früher, als in größeren dt. Städten sehen kann, da man dort auch viele frz/ital. Filme zeigt, die manchmal gar nicht nach D kommen.
LiK-Reloaded
Inventar
#78 erstellt: 24. Mrz 2008, 15:30

cr schrieb:
Da gehst ja hart ins Gericht


Nein, nicht wirklich. Ich fasse nur meine eigenen Erinnerungen in möglichst kurze Sätze. Fünf pro Woche ist echt heftig! Das obige waren meine gesehenen Filme des letzten Jahres, oder noch etwas länger... So oft schaffen wir das nicht. Kino soll auch "Erlebnis" bleiben.

Unglückliche familiäre Umstände trieben mich gestern in Kirschblüten - Hanami. Schon seit einer guten Woche trug mich die schier grenzenlose Vorfreude auf diese "Low Budget Produktion" mit Elmar Wepper und Hannelore Elsner und die Geheimnisse des Butoh-Tanzes. Welcher Mann will so etwas freiwillig sehen? Der Film lehrt uns dann in guten zwei Stunden, wie wertvoll Menschen werden können, wenn sie plötzlich nicht mehr da sind. Dass man einige Dinge besser schon vor dem Tod erledigt. Wir errinnern uns, was Kohl auf englisch heisst und erfahren wirklich interessantes über Tokio. Der Film ist stellenweise lustig und absolut todtraurig. 122 Min. können letztendlich auch ziemlich kurz sein. Manchmal ist es richtig toll, so absolut gar nichts zu erwarten. 7/10 Tip!

http://www.kirschblueten-film.de/


LiK-Reloaded
Inventar
#79 erstellt: 06. Apr 2008, 13:16
Schmetterling und Taucherglocke

http://www.schmetterling-und-taucherglocke.de/start.html


Noch ist es zu früh, um die wichtigsten, schönsten und eindrucksvollsten Filme dieses Jahres zu küren, doch dass im Dezember Julian Schnabels Film Schmetterling und Taucherglocke / Le scaphandre et le papillon auf den Top Ten Listen vieler Kritiker und Zuschauer stehen wird, steht außer Frage...

Quelle: http://www.kino-zeit...-et-le-papillon.html


Jean-Do Bauby hat mit 42 Jahren einen Gehirnschlag erlitten und ist plötzlich komplett gelähmt. Es wird das unheilbare "Locked-in-Syndrome" diagnostiziert. Seine einzige Kommunikationsmöglichkeit ist fortan sein linkes Auge, mit dessen Lidschlag er beginnt, ein Buch zu diktieren. Klingt spannend, oder..?! Wer nun denkt, dass sich hinter dieser Geschichte noch weit mehr verbergen muss, irrt.



Zwei männliche Wertungen: Jeweils 2/10. Mir persönlich kam schon sehr bald während des Films der Gedanke, dass nur ein "vermeintlich krankes Hirn" auf die Idee kommen könnte, so ein Schicksal tatsächlich zu verfilmen. Erschreckend, bestürzend, beklemmend, ganz schlimm, oder einfach grauenvoll wären Atribute die mir dazu einfallen. Es fiel anschliessend tatsächlich auch ein "langweilig".

Die weiblichen Wertungen: 5-6 und 8/10. Beide übrigens aus der medizinischen Branche. "Ein Film zum Nachdenken", " sehr mühsam" aber auch "fesselnd" waren die allerersten Kommentare. Anschliessend stellten wir fest, dass die Geschichte doch wohl grundsätzlich ziemlich unrealistisch ist...



Offensichtlich ein Film der polarisiert. Der Film hat natürlich Inhalt und Aussage, aber wenn ich gerade hierzu die Leserkritiken der Fachleute auf Kino.de lese, fehlen mir in diesem Fall wirklich die Worte! Wer sich "überraschen lassen" will, sollte den Text meiden!

Nach "Schmetterlinge" und "Juno" würde ich den "Kirschblüten" im Nachhinein vielleicht noch einen Punkt mehr geben...

@cr: Bei "fünf pro Woche" ist Deine Unterstützung hier etwas dürftig...
cr
Moderator
#80 erstellt: 06. Apr 2008, 17:59

@cr: Bei "fünf pro Woche" ist Deine Unterstützung hier etwas dürftig...


Eben darum
Ich werden demnächst wieder ein paar hier aufarbeiten.
Gerson
Stammgast
#81 erstellt: 06. Apr 2008, 19:10

Loch_im_Kopf schrieb:

Die weiblichen Wertungen: 5-6 und 8/10. Beide übrigens aus der medizinischen Branche. "Ein Film zum Nachdenken", " sehr mühsam" aber auch "fesselnd" waren die allerersten Kommentare. Anschliessend stellten wir fest, dass die Geschichte doch wohl grundsätzlich ziemlich unrealistisch ist...

Dann muss ich dich aber mal enttäuschen und dir sagen dass das ganze wohl genau so in Wirklichkeit geschehen ist.
Oder meintest du das anders?



Offensichtlich ein Film der polarisiert. Der Film hat natürlich Inhalt und Aussage, aber wenn ich gerade hierzu die Leserkritiken der Fachleute auf Kino.de lese, fehlen mir in diesem Fall wirklich die Worte! Wer sich "überraschen lassen" will, sollte den Text meiden!

Deshalb wäre mein Tip, dass man solche Kritiken einfach gar nicht erst liest. Auch wenn es hier erst nach dem Bilden der eigenen Meinung geschehen ist. Auf jeden Fall sollte man nicht besonders viel darauf geben. Selbst wenn alle Kritiker einen Film in der Luft zerreißen, wenn er dich selbst berührt hat, kann er trotzdem großartig sein.
Umgekehrt - wie hier - natürlich genauso.
Man kann aber niemandem einen Vorwurf machen, dass anderen ein Film extrem gut gefällt, welchen man selbst als eher "langweilig" empfunden hat. Ist jedenfalls mit deinem Kopfschütteln so angeklungen.

Wollte mir den Film jedenfalls auch noch ansehen, weiß aber außer einer Inhaltsangabe noch nicht allzu viel darüber. Diese Einstellung hat sich vor dem Kinobesuch oftmals schon als richtig bewährt und ausgezahlt.

LiK-Reloaded
Inventar
#82 erstellt: 06. Apr 2008, 20:26
Hi Gerson,

mein Kopfschütteln sollte in erster Linie ausdrücken, wie sehr die Meinungen (vielleicht gerade zu diesem Film) auseinander gehen können. Zeigt ja schon unsere Wertung von 2-8/10. In diesem Fall scheint die besagte Kritik auf den ersten Blick mehr Inhalt (hier Buchstaben) als der Film selbst zu haben. Ich will Dich weder vom Film abhalten, noch zum vorzeitigen Lesen der Fachkritik verleiten. Würde ich auch niemals vorher lesen.

Mir ist auch durchaus bewusst, dass die Geschichte real ist. "Unrealistisch" war von daher tatsächlich schlecht gewählt! Eine der Mitbesucherinnen ist Altenpflegerin und hat mit Schlaganfallpatienten zu tun. Sie verwies auf ganz andere, in diesem Zusammenhang auftretende Probleme. Eigentlich konträr zur verfilmten Geschichte. In Zusammenhang mit der Wahrscheinlichkeit, von gerade dieser üblen Sorte Schlaganfall erwischt zu werden, entfuhr mir hier das "unrealistisch".

Ich wünsche Dir viel "Spass" und hoffe dass ich nicht zu viel verraten habe. Ich bin gespannt auf Deine Meinung.
Gerson
Stammgast
#83 erstellt: 07. Apr 2008, 10:23

Loch_im_Kopf schrieb:
Hi Gerson,

mein Kopfschütteln sollte in erster Linie ausdrücken, wie sehr die Meinungen (vielleicht gerade zu diesem Film) auseinander gehen können.

Ja, das ist wieder einmal ein Film der scheinbar zu poolarisieren scheint, wie du auch schon geschrieben hast.



Zeigt ja schon unsere Wertung von 2-8/10. In diesem Fall scheint die besagte Kritik auf den ersten Blick mehr Inhalt (hier Buchstaben) als der Film selbst zu haben. Ich will Dich weder vom Film abhalten, noch zum vorzeitigen Lesen der Fachkritik verleiten. Würde ich auch niemals vorher lesen.

Ja, gut, ich verstehe.



Mir ist auch durchaus bewusst, dass die Geschichte real ist. "Unrealistisch" war von daher tatsächlich schlecht gewählt! Eine der Mitbesucherinnen ist Altenpflegerin und hat mit Schlaganfallpatienten zu tun. Sie verwies auf ganz andere, in diesem Zusammenhang auftretende Probleme. Eigentlich konträr zur verfilmten Geschichte. In Zusammenhang mit der Wahrscheinlichkeit, von gerade dieser üblen Sorte Schlaganfall erwischt zu werden, entfuhr mir hier das "unrealistisch". :(

Naja, mal sehn ob mich da "reinfinde". Scheint auf jeden Fall ein eher anstrengederer Film sein. Aber dagegegen hab ich nichts, solange es seinen Sinn hat bzw. ich einen sehe.



Ich wünsche Dir viel "Spass" und hoffe dass ich nicht zu viel verraten habe. Ich bin gespannt auf Deine Meinung.
:prost

Naja, wiegesagt, den groben Inhalt kenne ich auch schon, von daher isses vielleicht nicht so erheblich.
"Spaß" wird der Film wohl nicht machen, das weiß ich schon, aber ich fand das ganze von vorneherein interessant, weswegen ich ihn mir auch bald noch ansehe.
Werde dann hier reinschreiben was ich davon halte.
Aber der Unterschied männliche/weibliche Wertung bei dir is schonmal sehr interessant zu sehn.

Ronin2k7
Inventar
#84 erstellt: 07. Apr 2008, 10:39
habe den film auch gesehen ... ich möchte iegenrlich den film gar nicht bewerten...denn man kann nicht sagen der film ist schlecht oder langweilig oder spannend oder etwas anderes.. ich pers. fand die umsetzung aus dem grund gut, da ich erst nachdem film eigentlich erfahren hab was überhaupt dieses locked in syndrom ist und finde es eigentlich schon ein wahnsinn wie in den film gezeigt auf welche art er das buch geschrieben hat.. finde gut das solche umsetzungen gibt.. denn weiss nicht wie es mit euch ist aber ich würde nie das buch lesen jetzt nach dem film überlege ich schon ob ich mir das buch kaufen soll.. so gehts mir auch mit into the wild..
LiK-Reloaded
Inventar
#85 erstellt: 07. Apr 2008, 10:55

Gerson schrieb:
Scheint auf jeden Fall ein eher anstrengederer Film sein. Aber dagegegen hab ich nichts, solange es seinen Sinn hat bzw. ich einen sehe.

"Anstrengend" ist er in diesem Sinne eigentlich gar nicht! Es wird in keinster Weise auf dem Elend "rumgeritten", oder ähnliches. Bauby ist ein Mensch wie Du und ich, sogar mit Humor. Anstrengend ist gegebenenfalls das dauernde "runtergebete" des Alphabets durch die, die mit ihm kommunizierten...

...und als "anstrengend" könnte man durchaus auch die "realistische" Kameraführung/Perspektive betiteln.

Das mit dem "Sinn" war für uns beiden Herren das grössere Problem. Schau ihn Dir erst einmal an!
cr
Moderator
#86 erstellt: 07. Apr 2008, 11:47
Kleinere Filme, die ich unlängst im Kino oder auf DVD gesehen habe:

The Bubble (isr.): Aufarbeitung des aktuellen Konflikts in den besetzten Gebieten (Israel) anhand einer Gruppe von WG-Bewohnern. Interessant, aber nicht wirklich packend 5/10

Black Book (ndl). Aufarbeitung der holländ. NS-Vergangenheit. Sehr gut gemacht, spannend 10/10 (der Film ist aber schon fast unter Mainstream einzuordnen)

Der Wert des Menschen (Question humaine) (frz.): Eher langatmige und schwer verdauliche Aufarbeitung der frz. Vergangenheit anhand einer Firma 5/10

Freigesprochen (ö): Modernisierte Version eines Ödon von Horvath Dramas. Mäßig packend 4/10

Yella (dt). Hat mir ausgesprochen gut gefallen und nimmt eine überraschende Wendung. Es geht auch um Private Equity und Anlagebetrug. 9/10

Ausführliche Inhaltsangaben zu einem Teil dieser Filme findet man unter www.cineman.ch (weil viele, vor allem frz/sp/it Filme in der Schweiz früher bzw. überhaupt nur dort laufen) (bei Name/Stichwort Titel eingeben oder unter dem Punkt Filmarchiv)
Für ö. Filme auch www.film.at

Forts. folgt.


[Beitrag von cr am 07. Apr 2008, 12:09 bearbeitet]
cr
Moderator
#87 erstellt: 07. Apr 2008, 12:22
Away from her: Film über Alzheimer, wo die Frau ihren Ehemannn immer mehr vergißt. Eine naturgemäß traurige Sache, jedoch sehr gut in Szene gesetzt 8/10

Wieder gesehen:
Himmel über Berlin 1: Dieser Film bringt trotz mangelnder Handlungen viel Atmosphäre herüber (8/10).

Bei dieser Gelegenheit dann noch Alice in den Städten (auch Wim Wenders) ausgeliehen, da bisher nicht gesehen. LANGEWEILE vom Feinsten (0/10).

Mein bester Freund/Mon meilleur ami (frz.): Mann muß wegen Wette binnen zehn Tagen einen besten Freund präsentieren. Recht witziges Kammerspiel (8/10)

Die zweigeteilte Frau/La fille coupée (frz): Die schöne Gabrielle (Ludivine Sagnier) ist hin- und hergerissen zwischen Charles, einem berühmten Schriftsteller und notorischen Frauenverführer, und Paul, dem attraktiven aber unsteten Erben eines Familienvermögens. Als sie sich seinen Annäherungsversuchen widersetzt, entwickelt Paul einen wilden, verrückten Hass auf den Rivalen. Ein gefährlicher Reigen aus Liebe und Eifersucht beginnt. [Pressetext/www.cineman.ch] - Leidlich spannende Dramolette, die bei mir keinen nachhaltigen Eindruck hinterlassen hat: 6/10
Schili
Hat sich gelöscht
#88 erstellt: 17. Apr 2008, 11:57
Hi.

Ich habe gestern in einer Presse-Vorabvorstellung Michael Hanekes´eigenes Ami-Remake von

Funny Games

gesehen. Der Haneke hat tatsächlich eine komplette Kopie gedreht: Kameraeinstellungen, Dialoge,Requisite ,ja selbst der Score wurden 1:1 übernommen.

Die Handlung zu erörtern spare ich mir; sie dürfte entweder bekannt sein oder ist halt durch Recherchen auf Grund des 1997er Originals sehr leicht nachzulesen.

Anders als die unselige und überflüssige "Psycho"-Kopie von Gus van Sant, ist Hanekes´Remake durchaus sinnvoll, da nun endlich auch der amerikanische Markt mit diesen Ausnahme-Film bedient werden kann.

Lediglich die Schauspieler und die Location tauschte Haneke gegen amerikanische aus. Und die Schauspieler leisten (wie auch schon im Original)eine hervorragende Arbeit. SO sieht subtiler Horror aus ! (Ja, für mich ist Funny Games ein Horrorfilm - sogar einer erschreckendsten überhaupt...)

Egal, ob man das Original schon kennt oder es bislang nicht gesehen hat: von mir eine ganz, ganz dicke Empfehlung. Ein Hammer von einem Film. Beide Versionen sind für sich stehend absolut sehenswerte Filme, die die Höchstnote von 10/10 verdient haben. Unbedingt ansehen.

Der Film startet in Deutschland leider erst offiziell am 29. Mai. Aber freut euch schon mal.



[Beitrag von Schili am 17. Apr 2008, 12:01 bearbeitet]
LiK-Reloaded
Inventar
#89 erstellt: 01. Mai 2008, 23:08
There will be blood

Letztendlich fast eine One-Man-Show des (wirklich grandiosen) Daniel Day-Lewis. Toller Anfang und eigentlich eine klasse Story, die leider in der extrem ausgewalzten Darstellung eines ganz üblen Soziopathen erstirbt. Die Musik nervte irgendwann einfach nur noch und 158 Min. können echt lang werden...

Meine Freundin sah das ähnlich: 2x 4/10
TomGroove
Inventar
#90 erstellt: 02. Mai 2008, 12:30
sehe ich ähnlich, würde dem Film zwar 5/10 geben, war aber mit zunehmender Dauer auch immer mehr genervt.

Ich hatte eigentlich viel erwartet, aber bis auf schauspielerische Leistung von Day-Lewis war da nicht so viel sehen.
Gerson
Stammgast
#91 erstellt: 05. Mai 2008, 09:17

TomGroove schrieb:

Ich hatte eigentlich viel erwartet, aber bis auf schauspielerische Leistung von Day-Lewis war da nicht so viel sehen.

Hm, nach meiner Erfahrung ist es grundsätzlich nicht das beste wenn man viel erwartet. Egal wo. Wenn man zu viel ewartet, wird man meist nur enttäuscht. Wenn man nichts oder nur wenig erwartet, kann man nicht enttäuscht werden.
TomGroove
Inventar
#92 erstellt: 05. Mai 2008, 11:22
gebe ich Dir natürlich grundsätzlich recht, lässt sich aber auch nicht nach belieben steuern
LiK-Reloaded
Inventar
#93 erstellt: 17. Mai 2008, 17:17
...bei mir wurden bisher auch jedes Mal die hohen Erwartungen (von hier bereits höchstbewerteten Filmen) gründlichst enttäuscht.

Kleine Anekdote:

Ich schaue am Donnerstag auf Kino.de, Ben X, der flämische Film über einen jungen Autisten, ist just angelaufen, da hatte ich schon drauf gewartet! Und 19.00h cool, das schaffen wir grad noch!
Wir radelten eilig in die City. Schnell vorm Kino die Räder angeschlossen und ab zur Kasse. "Zwei Mal Ben", die Frau an der Kasse winkt uns wortlos durch und rein in die Sessel. Schon gings los - Puh!

Nur noch vier Leute ausser uns? Egal! Der Vorfilm läuft in 4:3 und man entschuldigt sich schon im Vorspann für die "nicht kinoübliche Qualität". Irgendwas über den Dalai Lama, Aha. In englisch und untertitelt mit Rechtschreibfehlern... Wahnsinn, hätten die sich auch ganz schenken können den Film denke ich noch...

...nach gut 25 Min. wird meine Freundin dann nervös: "Sind wir vielleicht im falschen Kino...?"

10 Fragen an den Dalai Lama

Es gibt in dieser Strasse nämlich zwei (Programm-)Kinos und in der Eile...

In grauenhafter Qualität erfährt man in diesem Film zwar wenig (Neues) über das Oberhaupt des Buddhismus, dafür einiges über die Sichtweise des "Filmemachers" selbst, über Tibet, China und Indien. Echt beeindruckend, über was der alte Mann mit der komischen Stimme so alles lachen kann! Ohne eine Wertung über den sympathischen Herrn abgeben zu wollen, aber heisst es im Volksmund nicht: "Wer lacht ohne Grund, ist im Kopf nicht gesund..."?

Für Fans des religiösen Führers sicherlich trotzdem ein Muss. Eine Bewertung des Films erspar ich mir aber.

http://www.kino.de/k...lai-lama/111509.html

Gestern dann aber Ben X



Der Film hat uns einwandfrei für den "Vorfilm" entschädigt! Ich will nicht zuviel verraten, soviel Story hat der Film auch gar nicht. Ein Drama über einen jugendlichen Aussenseiter, der als Held in Online-Spielen Ausgleich und Erfüllung sucht. Klasse glaubhaft dargestellt, bewegend und aufwühlend bis zu einem unglaublich überraschenden Ende! Ich tu mich ziemlich schwer mit Superlativen und Höchstberwertungen, zudem war das Happy End! einfach viel zu traurig und ergreifend. Von daher gibts lockere 8,5/10 (Schatzi sagt, sie legt sogar noch nen Punkt drauf ) und ne Empfehlung von uns!

http://www.benx.kinowelt.de/


[Beitrag von LiK-Reloaded am 17. Mai 2008, 17:21 bearbeitet]
Quali.10
Inventar
#94 erstellt: 18. Mai 2008, 14:52
Über den Film wurde sogar was bei ARD und ZDF berichtet. Scheint wirklich interessant zu sein. Falls er mal auf DVD erscheint werde ich ihn mir wohl einfach mal aus der Videothek ausleihen. Aber danke für den seh rguten Beitrag.
LiK-Reloaded
Inventar
#95 erstellt: 15. Jun 2008, 12:15
Samstag 22.00h, im tatsächlich schon 40 Min. vor Beginn fast ausverkauften norddeutschen Programmkino.
Nach 103 Min. "Rasiersitz" geht vier Mal, und damit einstimmig, der Daumen hoch: "Das war ein guter Film..."

Leergut


http://www.leergut-der-film.de/trailer.htm

Ein "tschechischer Sean Connery" und seine Familie erzählen uns eine nette Geschichte über den Weg in den "Ruhestand". Man kann diesen Film, ob seiner vielen Botschaften anscheinend auch echt prima zerreden, wie ich im Kino.de-Board eben gelesen habe, oder es, wie geschehen, in einem einzigen Satz zusammenfassen:

Netter, sympathischer, sehr menschlicher Film, den man sich getrost ansehen kann und dabei über die gesamte Laufzeit bei Laune gehalten wird.

Absolut sehenswert!
LiK-Reloaded
Inventar
#96 erstellt: 29. Jun 2008, 12:31
Freischwimmer (ein böses Märchen)



Mit Preisen dekorierter Film. Kino.de schreibt: "Aus surrealen Momenten, Metaphern und verwirrenden Deutungsmöglichkeiten ergibt sich ein Konstrukt aus unerfüllter Sehnsucht, harter Enttäuschung und explodierender Gewalt." Oder in einem Wort zusammengefasst: Blödsinn! Viel zu viele zusammenhanglose Baustellen werden eröffnet und enden schliesslich und letztendlich in Blödsinn. Bis dahin bleibt es allerdings spannend, weil man die ganzen 115 Min. des Films geneigt ist, einen Zusammenhang oder gar tieferen Sinn auszumachen. Toller Trailer, nichts dahinter:

http://www.kino.de/s...&mode=content_detail
wooferfan
Stammgast
#97 erstellt: 04. Aug 2008, 00:13
So, habe gerade Shortbus gesehen.
Was soll man da noch sagen, ein sehr intensiver Film.

Meiner Meinung nach absolut sehenswert, weil einfach ... anders.

Vielleicht für den ein oder anderen anfangs etwas skurril, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Mir hats gefallen.
LiK-Reloaded
Inventar
#98 erstellt: 12. Aug 2008, 17:24
Happy-Go-Lucky



Ich habe kürzlich über einen ganz anderen Streifen die Kritik gelesen, dass wohl nicht jeder Film zwingend eine Story bräuchte... Hätte hier viel besser gepasst! Hauptdarstellerin Poppy ist eine 30-jährige Frau, offenbar mit einer angeborenen Gesichtslähmung. Sie grinst/lacht/lächelt für gefühlte 10Min. des Films nämlich nicht und deckt auf, was ich insgeheim eigentlich schon lange vermutet habe: Mindestens 50% aller Engländer sind in Wirklichkeit verkappte Psychopathen...

Na ja, das ist ganz schön lustig.

Mehr als 6-7/10 kann man dafür eigentlich nicht geben, obwohl die 118 Min. letztendlich alles andere als langweilig waren.

www.happy-go-lucky-derfilm.de/



Eine ausführliche Kritik, die ich voll unterschreiben kann habe ich auf http://unverstaendli...7/07/happy-go-lucky/ gefunden:

HAPPY-GO-LUCKY hat die Wirkung, anschließend im Straßencafé noch stundenlang als Gesprächsstoff zu dienen und sich beinahe jede Szene erneut vor Augen führen zu wollen. Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen und empfehle Nachahmung. Bei einem solchen luftig-frischen Rückblick kommen insbesondere die Passagen und Bonmots ins Gedächtnis, die uns gezügelten Zeitgenossen Poppy als “verrücktes Huhn” charakterisieren lassen. Der Verleih und die schreibende Zunft lässt ja auch nichts unversucht, publikumswirksam auf das Prädikat Komödie hinzuweisen. Das Filmplakat strahlt quirlige Lebensfreude aus, das englische happy-go-lucky versuchten nicht einmal die sonst so erfindungsfreudigen deutschen Überschriftenmacher zu toppen, und überall steht zu lesen, dass es sich um den Publikumsliebling der diesjährigen Berlinale handelt.

Besonders in der ersten Hälfte von HAPPY-GO-LUCKY drängt sich der Verdacht auf, dass solche Leichtigkeit des Seins nur aufgrund eines verminderten IQ zustande kommen kann. Das spontane Anquatschen von fremden Leuten, Wochenend-Besäufnisse und das anschließende Abhängen in Freundinnenbuden, die Klamotten Modemarke “Grelle Achtziger Jahre”: Das Zuschauen bewirkt ein befremdlich-fasziniertes Amüsement, Poppy lebt und ist wirklich das bisschen bluna, welches die Werbung in uns anderen nur vermutet. Die Aufklärung, dass die Protagonistin als Grundschullehrerin arbeitet, verleiht dem Film einen ersten Pfeiler der Ernsthaftigkeit, allerdings besitzt die Komödie auch über diesen Zeitpunkt hinaus noch weit mehr Merkmale einer Sitcom/Comedy-Serie denn eines ausgereiften 120-Minüters: Die Episoden stehen zum Teil unverbunden nebeneinander, manche besitzen die Funktion eines Running Gags, Personen tauchen auf und verschwinden wieder etc.

Wohlgemerkt: Bis zur beendeten Paddelbootpartie ist HAPPY-GO-LUCKY ein vergnügliches Kinovergnügen und beeindruckt durch ausgefeilten Wortwitz, Schlagfertigkeit und ein gutes Händchen für die Glaubwürdigkeit der Personen. Allerdings erfährt der Film in der zweiten Hälfte eine unverkennbare Beimischung von ernsteren Beigaben, die gewahr werden lassen, dass mit Mike Leigh jemand für Buch und Regie verantwortlich ist, der seit den 70er Jahren mit kritisch-realistischen Milieustudien der britischen Arbeiterklasse seine Brötchen verdient. In HAPPY-GO-LUCKY wird jene Unterwanderung des Unbeschwerten durch eine unverhofft düstere, so gar nicht in das knallbunte Poppy-Outfit passende Szene eingeleitet, die aber nichtsdestotrotz zu den Highlights des Films zählt. Ich zolle diesem ungewöhnlichen und wirkungsvollen Schritt Respekt.

Nach diesem Exkurs ins Schaurig-Schöne, dessen Inhalt im weiteren Verlauf des Films vollkommen unerwähnt bleibt, erhebt sich der Film mittels Symbiose von Realismus und Leichtigkeit zu neuer Stärke, weiterhin transportiert und repräsentiert durch die überragende Sally Hawkins. Speed-Dating mit Therapie-Potential: Er ist kaum mehr als ein kurzer, ein- bis zwei Wochen umfassender Ausschnitt aus ihrem Leben, wir sind nur kurz zu Besuch bei einer Frau, von deren Lebensauffassung wir uns eine Scheibe abschneiden können. Und es hoffentlich auch tun.

LiK-Reloaded
Inventar
#99 erstellt: 13. Aug 2008, 23:09
Hach,

eben hatten wir ein ganz besonderes Exemplar von Film:

Küss mich bitte! ist nicht nur langweilig, sondern schafft es tatsächlich über die gesamte Länge zu quälen und hat mich fast irre gemacht. 99 Min. Vorspiel


Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

für einen einzigen Kuss!!!


Echt Wahnsinn!

http://www.kuessmichbitte.de/
Gerson
Stammgast
#100 erstellt: 13. Aug 2008, 23:37

Loch_im_Kopf schrieb:
Hach,

eben hatten wir ein ganz besonderes Exemplar von Film:

Küss mich bitte! ist nicht nur langweilig, sondern schafft es tatsächlich über die gesamte Länge zu quälen und hat mich fast irre gemacht. 99 Min. Vorspiel


Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

für einen einzigen Kuss!!!


Echt Wahnsinn!

http://www.kuessmichbitte.de/

*lol* Köstlich, allein solche Kritiken sind es für mich fast schon wieder wert, dass es solche Filme doch gibt.
Mag vielleicht etwas gehässig und schadenfroh klingen, aber nichts für ungut, ich mag nur prägnante und gute Verrisse, sofern sie unterhaltsam und glaubwürdig geschrieben sind. ^^


[Beitrag von Gerson am 13. Aug 2008, 23:37 bearbeitet]
LiK-Reloaded
Inventar
#101 erstellt: 14. Aug 2008, 08:53
Hehe,

wenns wirklich was zum "Verreissen" gegeben hätte, dann hätte ich das wohl erwähnt. Schatzi meinte auch nur "ein Griff ins Klo...!". Weiss gar nicht ob ich das nun spoilern sollte:

Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

Ich habe noch nie einen Film gesehen der mich mit so dermassen quälend langsamen und vorhersehbaren Dialogen "gefesselt" hat. Langweilig allein wäre hier wirklich geprahlt gewesen und dem Film absolut nicht gerecht! Für eine Komödie für mich zu wenig lustig (irgendein Pärchen ganz hinten hat trotzdem die ganze Zeit laut gelacht), für ein Drama zu wenig aufwühlend, für einen Liebesfilm zu wenig Leidenschaft....

Schau ihn Dir einfach an und sag Deine Meinung! Vll. ist es für Dich ja auch eine



..."hinreißend leichte Liebesgeschichte"?

Würde mich freuen! (Es würde mich eh sehr freuen, wenn hier auch Berichte und Empfehlungen von Anderen eintrudeln würden)

...wir sitzen immer noch relativ lange im Kino und sind oftmals die allerletzten die den Saal verlassen. Diesmal lagen aber noch jede Menge kuschelnde Pärchen in den Sesseln als wir gingen. Ich habe keine Ahnung ob die nun alle romantisch erregt, noch völlig fassungslos erschlagen, oder einfach eingeschlafen waren. Aber es bestehen ja gute Chancen, dass dieser Film uns "einfach nur nicht erreicht" hat.
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