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Lohnt sich C4H bzw. Heimkinoraum-Edition?

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Bernd777
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 13. Jul 2015, 03:26
Hallo,
ich hab mal eine Frag bzw. möchte das Thema anregen ob sich die Cine4Home bzw. Heimkinoraum-Edition für Sony Beamer HW40/HW55 lohnt.

Angeblich sollen die Beamer von Haus aus sehr gut kalibriert sein und daher bringt die Kalibrierung an sich wohl kaum eine sichtbare Verbesserung. Einzig der Pixelfehlertest scheint sinnvoll zu sein.

Auf der anderen Seite bedeutet die C4H bzw. HK Edition, dass der Beamer auf jeden Fall schon einmal ausgepackt und in Betrieb genommen wurde. Wodurch es schwieriger wird Kunden-Rückläufer zu identifizieren. Und man sich dann wundert warum die Lampenstunden bei 0 und die Betriebstunden bei 1 liegen...

Ich will gar nicht von Shops anfangen, wo ich schon solche Erfahrungen gemacht habe und auch nicht fragen warum ein C4H Sony HW55 trotz angeblichem Check mit defektem Lüfter ausgeliefert wird. ;-)

Geht nur darum ob ihr denkt, dass die genannten Editionen einen spürbaren Mehrgewinn bringen.

LG
Bernd


[Beitrag von Bernd777 am 13. Jul 2015, 03:26 bearbeitet]
cap_bw
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 13. Jul 2015, 09:41
Ich finde schon dass die einen Mehrwert bringen. Bei der C4H Edition ist es so, dass die auf Pixelfehler überprüft werden. Und wer sagt denn nicht das der Lüfter danach kaputt gegangen ist?

Man darf auch die Kalibrierung nicht vergessen. Aber mach dir doch mal selbst ein Bild davon ob dir das ohne Kalibrierung genau so gut gefällt. Hören/Sagen oder irgendwo lesen ist auch immer schwierig. Heute glaub immer jeder gleich alles was irgendjemand ins Internet geschrieben hat.
sven29da
Inventar
#3 erstellt: 13. Jul 2015, 10:01
Gute Frage, die mir bislang keiner Beantworten konnte und dem einzigen der geantwortet hat, mag ich nicht so richtig glauben. Bin halt nach einigen Ärger eh misstrauisch.

"auf Pixelfehler prüft" aber es steht nirgends "Pixelfehlerfrei" sprich das ein Gerät dann Pixelfehlerfrei ist, oder?

Ich habe auch mal ein paar angeschrieben und gefragt was denn genau gemacht wird und die meisten antworten einem nicht, da sie vermutlich zugeben müssten das geprüft wird aber wenn er z.B. Pixelfehler hat das es dann halt so ist.

Einer hat geschrieben:
"bei einer Kalibrierung werden alle vom Hersteller gelieferten fehler korrigiert. Wenn ein Gerät Pixelfehler aufweist dann wird dieses Gerät zurück an den Hersteller geschickt damit Sie ein Gerät ohne Pixelfehler erhalten."

Wenn das wirklich so ist, weis ich woher mein aktueller Projektor ist denn die Hersteller entsorgen ja dann nicht solche ausgemusterten Geräte sondern diese bekommen dann "andere" verkauft.

Auch Frage ich mich wie "vom Hersteller gelieferten Fehler" korrigiert werden sollen?

Soviel zum Nachdenken von meiner Seite

Grüße
Sven
--=CityCobra=--
Stammgast
#4 erstellt: 13. Jul 2015, 10:48

Bernd777 (Beitrag #1) schrieb:
ich hab mal eine Frag bzw. möchte das Thema anregen ob sich die Cine4Home bzw. Heimkinoraum-Edition für Sony Beamer HW40/HW55 lohnt.

Ich würde sagen das es sich z.B. bei der Cine4Home Edition auf jeden Fall lohnt!
Siehe auch detaillierte Infos dazu im passenden Artikel:

Neue Sicherheit für besonders anspruchsvolle Heimkinokunden...

http://cine4home.de/...ierung-Projektor.htm

Die ausführliche Prüfung und Kalibrierung durch C4H ist meiner Meinung nach den Aufpreis wert.
binap
Inventar
#5 erstellt: 13. Jul 2015, 10:56
Ich würde jeder Zeit wieder ein vom Fachmann kalibriertes Gerät kaufen (und auch den Mehrpreis dafür zahlen).
Pixelgarantie heißt, der Beamer ist auf Pixelfehler geprüft, und damit fehlerfrei. Wenn das nicht der Fall ist, bekomm ich den Beamer überhaupt nicht zu sehen... Soweit ich weiß, wird auch auf Konvergenz usw. geprüft. Ich hatte da bisher immer ein sehr gutes Gefühl!

Was sehr komisch ist, sind dann die "detailierten" Gespräche am Telefon bei manchen Händlern, wenn es um Leistung und letztendlich den Preis geht.
Wenn dann von "bei dem Preis machen wir die Kalibrierung noch 'schnell' mit" oder "nein, 3D läßt sich eh nicht kallibrieren" usw... gesprochen wird, wundert man sich schon, und überlegt sich, ob es nicht besser wäre anderswo noch noch ein paar EUR mehr draufzulegen.

Natürlich soll immer ein Vertrauensverhältnis zwischen Händler und Kunde da sein; wenn Du ein gutes Gefühl hast, dann kauf das Gerät bei dem Händler Deiner Wahl. Wenn Du hingegen ein komisches Gefühl hast, dann lass es besser.
sven29da
Inventar
#6 erstellt: 13. Jul 2015, 11:12
Ich weis von einem Händler, bei dem kann man auch später wenn die Lampe "eingelaufen" ist die Kalibrierung bekommen und er bringt diesen sogar damit beim Transport nichts passiert. Sage nur "Kistenwerfer"
Dieser wäre für mich aktuell die erste Wahl.

Das macht mehr Sinn als direkt eine Kalibrierung bei jungfräulicher Lampe, da sich ja einiges noch in den ersten 100 Stunden verändert.
Selbst Konvergenz beim Händler einzustellen scheint nicht sinnvoll zu sein. Wurde bei mir nämlich so gemacht und zu Hause war diese voll für den Ar... und zwar so das ich dachte er wäre direkt defekt. Hätte nicht gedacht das sich Konvergenz so massiv nur wegen 2 Meter weniger Projektionsabstand und somit einsetzen vom zoom und Lensshift so verändern kann.
Technsich kann ich das als Laie nicht nachvollziehen.

Für mich wäre optimal eine Prüfung auf Fehlerfreiheit beim Händler, dann zu Hause 100-150Stunden schauen und dann zum Händler oder Händler zu einem nach Hause um korrekt zu kalibieren.
George_Lucas
Inventar
#7 erstellt: 13. Jul 2015, 11:24
Wenn ein Projektor von C4H geprüft werden soll, dann muss dieser natürlich ausgepackt und eingeschaltet werden. Anders ist es C4H doch gar nicht möglich, diesen Projektor auf Pixelfehler und Serienstreung hin zu testen.

Allerdings bieten diverse Händler selbst eine Pixelfehlerprüfung an, kalibrieren das Gerät auf Wunsch des Kunden - und dafür muss der Projektor auch betrieben werden.

Zweifelsfrei ist die Farbdarstellung der Sony-Projektoren ab Werk ordentlich. Innerhalb der Seriensteuung kann es aber doch Abweichungen geben. Das Gamma lässt sich beim VPL-HW40/55 nicht korrekt einstellen, wenn nur die zugänglichen Regler im Usermenü verwendet werden. Wer auf ein normnahes Gamma großen Wert legt, der benötigt ein 2. Notebook (!) für die Einstellungen, damit die erforderliche externe "Sony-Software" verwendet werden kann.
Auch Graustufenverlauf und Farbtemperatur lassen sich nicht perfekt einstellen, wenn nur die Regler im Usermenü verwendet werden. Mir ist es bei 2 Sony VPL-HW40 nicht gelungen, die Farbtemperatur exakt auf 6504 Kelvin (D65) einzustellen, weil der Reglerbereich zu klein dafür war.

Insofern gibt die C4H-Edition schon ein wenig "Sicherheit", keinen Ausreißer innerhalb der Serienstreuung nach unten zu erwerben.


"nein, 3D läßt sich eh nicht kallibrieren" usw...

Natürlich lässt sich der 3D-Modus eines Projektors kalibrieren. Meiner Meinung nach macht das sogar Sinn, weil eine normgerechte Farbdarstellung zu geringeren Crosstalk-Effekten führen kann. Screenshots von diesen Vergleichen hatte ich seinerzeit gepostet. Ideal ist es am Ende der 3D-Wiedergabekette, wenn alle Graustufen eines Films sichtbar sind.
binap
Inventar
#8 erstellt: 13. Jul 2015, 12:00

George_Lucas (Beitrag #7) schrieb:


"nein, 3D läßt sich eh nicht kallibrieren" usw...

Natürlich lässt sich der 3D-Modus eines Projektors kalibrieren. Meiner Meinung nach macht das sogar Sinn, weil eine normgerechte Farbdarstellung zu geringeren Crosstalk-Effekten führen kann. Screenshots von diesen Vergleichen hatte ich seinerzeit gepostet. Ideal ist es am Ende der 3D-Wiedergabekette, wenn alle Graustufen eines Films sichtbar sind.


Diese seltsame Aussage kam ja eben vom Händler... und da ich das selbst wusste, dass 3D genauso kallibriert werden kann, war dieser "Händler" dann schon bei mir unten durch... ungeachtet des günstigeren Preises...
--Torben--
Inventar
#9 erstellt: 13. Jul 2015, 12:16
Es wird ja nicht nur kalibriert und auf Pixelfehler geprüft.
Wie George Lucas schon angeschnitten hat, wird ja auch die Serienstreuung beachtet.
Nicht jeder Beamer aus dem Werk liefert die gleiche Helligkeit, hat gleich viel Shading und ist optimal was die Schärfe betrifft.

Ekki prüft die Geräte wirklich auf Herz und Nieren und nur die Geräte, die den von ihm ermittelten Serienschnitt in allen Belangen erreichen, schaffen es ein C4H Gerät zu werden. Der Rest wird aussortiert.
*Mori*
Inventar
#10 erstellt: 13. Jul 2015, 12:50
Ich hatte bei keinem meiner Sony Beamer (HW10, HW50, VW300) einen Pixel Fehler festgestellt. Diese Beamer sind offenbar weniger anfällig diesbzgl.

Der HW10 hat sehr von meiner Kalibrierung profitiert, aber auch der HW50.
Der VW300 war schon fast perfekt. Um auf die aktuellen Beamer HW40/55 zurückzukommen: es wäre ideal, wenn die Kalibrierung vor Ort gemacht werden könnte. Angesichts der noch bestehenden Unsicherheit bzgl. allfälliger Farbraumverschiebung würde ich sogar raten, einen von C4H kaufen. Da hast Du im Schadenfall am ehesten Rückendeckung und obendrein eine gewisse Sicherheit.

Ich habe mit meinem Händler (in der Schweiz) auch schon über dieses Thema gesprochen. Er hat hat gemeint, er hätte von diesen C4H Editionen auch schon gehört. Er wundere sich aber, wo dann letztlich die Beamer landen, die nicht den erhöhten Standards entsprechen. Es sei nämlich nicht einfach, Beamer zu retournieren. Pixelfehler beim X500 sind wie zu lesen bspw. normal, und die Hersteller legen die Toleranzen fest. Was geschieht mit den Beamern, die den Normen der Hersteller entsprechen, nicht aber jenen von C4H ? Beim VW500 war zBsp. die Konvergenz in den ersten Serien ein Problem. Wer solchen Geschichten aus dem Weg gehen will, macht sicher nichts falsch, wenn er sich so ein geprüftes Gerät erwirbt, das genau definierte und obendrein erhöhte Normen einhält.

Meinen VW300 habe ich beim Händler mit ihm zusammen ausgepackt, inspiziert und unter anderem dabei festgestellt, dass die Konvergenz bereits kurz nach dem Einschalten super war, der Fokus stimmte, und dann mit einem guten Gefühl nach Hause genommen.
Das ist natürlich im Vergleich zu den C4H Tests oberflächlich, aber IMO auch auch ein vernünftiges Vorgehen.
sven29da
Inventar
#11 erstellt: 13. Jul 2015, 13:10

*Mori* (Beitrag #10) schrieb:
...Er hat hat gemeint, er hätte von diesen C4H Editionen auch schon gehört. Er wundere sich aber, wo dann letztlich die Beamer landen, die nicht den erhöhten Standards entsprechen. Es sei nämlich nicht einfach, Beamer zu retournieren. Pixelfehler beim X500 sind wie zu lesen bspw. normal, und die Hersteller legen die Toleranzen fest. Was geschieht mit den Beamern, die den Normen der Hersteller entsprechen, nicht aber jenen von C4H ?...


Genau das würde mich auch sehr interessieren. Hoffe hier kann ein Fachkundiger was dazu sagen oder sogar Ekki, denn wie oben geschrieben gibt es sonst keine Antworten dazu und das macht mich ein wenig stutzig.

Ich wollte eigentlich auch meinen Projektor vor dem Kauf auch durch Ekki`s Hände laufen lassen, aber mein Händler hatte Argumente welche ich dann als Laie halt glaubte. Im nachhinein ein gravierender Fehler aber hinterher ist man immer schlauer.

PS: mein HW50 hatte keine Pixelfehler, mein JVC hat dafür einige Blaue und beim schwarzen Hintergrund leider sichtbar. Achja, als ich diese bei mir zu Hause sah und meinen Händler ansprach wurde mir gesagt es gebe so gut wie keinen JVC ohne Pixelfehler. Dann müsste ja Ekki und andere LKWweise die Geräte bekommen, damit diese dann eine Handvoll "Fehlerfreie" bekommen


[Beitrag von sven29da am 13. Jul 2015, 13:14 bearbeitet]
cap_bw
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 13. Jul 2015, 13:21
Glaube jetzt nicht das bei JVC die Pixelfehler normaler sind als bei anderen Herstellern. Sonst würde die kein Mensch kaufen. Schliesslich ist ein Pixelfehler ja auch ein Defekt. Nur gibt JVC vielleicht keine Garantie, dennoch gibt es denk ich mehr ohne als mit Fehler.
Surroundman
Inventar
#13 erstellt: 13. Jul 2015, 13:37

*Mori* (Beitrag #10) schrieb:


Angesichts der noch bestehenden Unsicherheit bzgl. allfälliger Farbraumverschiebung würde ich sogar raten, einen von C4H kaufen. Da hast Du im Schadenfall am ehesten Rückendeckung und obendrein eine gewisse Sicherheit


wenn man seit 2005 als damals erster SXRD Fachhändler Deutschlands eng mit Sony zusammenarbeitet, sind Kontakte vorhanden die im Service und Informationsbereich vieles möglich machen, auch wenn man nicht über alles öffentlich sprechen kann ( ich erinnere an die Anfeindungen hier aus dem Forum bezgl. der HDCP2.2 Frage beim VW500)....
Cine4Home
Gesperrt
#14 erstellt: 13. Jul 2015, 15:02

sven29da (Beitrag #11) schrieb:
PS: mein HW50 hatte keine Pixelfehler, mein JVC hat dafür einige Blaue und beim schwarzen Hintergrund leider sichtbar. Achja, als ich diese bei mir zu Hause sah und meinen Händler ansprach wurde mir gesagt es gebe so gut wie keinen JVC ohne Pixelfehler. Dann müsste ja Ekki und andere LKWweise die Geräte bekommen, damit diese dann eine Handvoll "Fehlerfreie" bekommen



cap_bw (Beitrag #12) schrieb:
Glaube jetzt nicht das bei JVC die Pixelfehler normaler sind als bei anderen Herstellern. Sonst würde die kein Mensch kaufen. Schliesslich ist ein Pixelfehler ja auch ein Defekt. Nur gibt JVC vielleicht keine Garantie, dennoch gibt es denk ich mehr ohne als mit Fehler.



Es gab durchaus eine Phase, in der sehr viele JVCs Pixelfehler hatten. Das wurde damals für die Cine4Home Edition (aber auch allgemein) ein Problem. Hinzu kamen Unschärfen, Serienstreuung in Helligkeit, usw... Wir hatten die Problematik und die nichtexistente Hersteller-Garantie damals in unserem üblichen Cine4Home "Produkt-Bericht" ganz ehrlich veröffentlicht ( http://www.cine4home..._X500_X700_C4HEd.htm ) und wurden merkwürdigerweise von diversen Händlern dafür angegriffen / denunziert, die selbst auf Ihren Webseiten "Editions" mit "Pixelfehlercheck" und "Qualitätskontrollen" anpreisen. Kann sich jeder selbst seinen Teil zu denken... Ihr Argument: Cine4Home sensibilisiert den Kunden gegenüber Qualitätsmängeln?!? Das gleiche passiert jetzt übrigens gerade wieder beim Epson LS10000.

Was mit den Geräten passiert? Damals wurde JVC direkt kontaktiert und die nahmen das Problem sehr ernst, es kam sogar der Fabrik-Leiter nach Deutschland. Die "schlimmen" Geräte wurden zurück genommen, die andere als B-Ware ermäßigt verkauft.

Inzwischen hat JVC aus den Fehlern gelernt und Pixelfehler sind nicht mehr so das Problem bei den JVCs... aber kommen noch vor. Das Gleiche beim Epson TW7200/9200, ebenso wie Staub ab Werk. Und weil ich das hier so offen schreibe, werden wieder bestimmte "Fachhändler" unsere Offenheit denunzieren, sich über "mangelnde Loyalität zu den Herstellern" beschweren und die Fehler als nichtexistent abtun, obwohl sie angeblich alle Geräte checken, die sie verkaufen. Ich weiß nicht, wie es Euch geht, ich habe jedenfalls eine andere Vorstellung von Fachhändlern.

Es gibt in der Branche kaum einen so "bekriegten" Service, wie die Cine4Home Edition. Aber das alles beeindruckt uns wenig: Die Verantwortung liegt beim Hersteller und beim Fachhändler, ein fehlerfreies Produkt zu liefern.... und wann immer das nicht der Fall ist, werden wir darüber berichten... denn mit "Totschweigen" werden Probleme bestimmt nicht im Sinne des Kunden gelöst, auch wenn es natürlich für bestimmte Parteien bequemer ist.

Ich will aber auch ausdrücklich an der Stelle noch erwähnen, dass auch viele Händler einen gewissenhaften Job machen und bei Problemfällen für ihre Kunden da sind. Auch die Hersteller sind oft kulanter, als es die Garantiebedingungen ausweisen. Man sollte als Kunde aber immer wachsam sein...



Gruß,
Ekki


[Beitrag von Cine4Home am 13. Jul 2015, 15:27 bearbeitet]
Bernd777
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 13. Jul 2015, 15:33
@Ekki

ich finde deinen Service eigentlich wirklich sehr sinnvoll. Ist es eigentlich der selbe der auch als Heimkinoraum-Edition verkauft wird? Oder bist du nur für die Geräte der Projektor Deutschlandvertriebs AG zuständig?
Ich bin auf die Frage gekommen, wäre super wenn Du mir antworten könntest, weil ich schon mehrere C4H Edition Beamer hatte aber von den letzten zwei ziemlich enttäuscht war. Bei dem einen hat die Garantiekarte gefehlt bzw. es gab einen Unterschied zwischen Betriebs und Lampenstunden und bei dem anderen Sony HW55 war der Lüfter unerträglich laut (im hochfrequenten Bereich).

Versteh mich nicht falsch, mir ist klar, dass Du nicht dafür verantwortlich bist was der Händler mit deinen Beamer macht und ob er Rückläufer als Neuware verkauft aber das mit dem Lüfter fand ich schade.

Daher meine Frage, testest Du "nur" das Bild des Beamers oder gibt es auch einen kurzen Rundumcheck. Wobei der laute Lüfter zum Beispiel hätte auffallen müssen.

Viele Grüße
Bernd
sven29da
Inventar
#16 erstellt: 13. Jul 2015, 15:56
@Ekki
Dickes fettes und herzliches Dankeschön für die so offenen Worte
Ich finde es lobenswert das man sich so neutral bzw. Kundenorientiert verhält und nicht den Herstellern nach dem Mund redet

Mein im Februar gekaufter Projektor stammt von einem Händler der Projektor AG und meine Vermutung das ich ein ausgemustertes Gerät erhalten habe, verstärkt sich immer mehr.

Ich habe daraus gelernt und wenn, kaufe ich nur noch einen Projektor der durch Deine Hände ging und fahr von mir aus durch die ganze Republik zum abholen, Hauptsache ich habe endlich ein Gerät womit ich Filme genießen kann. Das wäre mir jeden Aufwand wert.

Schöne Grüße
Sven
*Mori*
Inventar
#17 erstellt: 13. Jul 2015, 16:06

Cine4Home (Beitrag #14) schrieb:
Ich weiß nicht, wie es Euch geht, ich habe jedenfalls eine andere Vorstellung von Fachhändlern.

Es gibt in der Branche kaum einen so "bekriegten" Service, wie die Cine4Home Edition. Aber das alles beeindruckt uns wenig: Die Verantwortung liegt beim Hersteller und beim Fachhändler, ein fehlerfreies Produkt zu liefern.... und wann immer das nicht der Fall ist, werden wir darüber berichten... denn mit "Totschweigen" werden Probleme bestimmt nicht im Sinne des Kunden gelöst, auch wenn es natürlich für bestimmte Parteien bequemer ist.

Ich will aber auch ausdrücklich an der Stelle noch erwähnen, dass auch viele Händler einen gewissenhaften Job machen und bei Problemfällen für ihre Kunden da sind. Auch die Hersteller sind oft kulanter, als es die Garantiebedingungen ausweisen. Man sollte als Kunde aber immer wachsam sein...



Gruß,
Ekki

Danke für die interessanten Erklärungen. Ich bin selber als Verkaufsleiter in einer anderen Branche tätig und habe regen und direkten Kontakt zu Verbrauchern, aber auch Lieferanten/Produzenten. Ich kenne dieses Spannungsfeld deshalb sehr gut. Letzten Endes versuche ich immer dem Kunden gerecht zu werden und seine Sichtweise einzunehmen. Schliesslich hängt meine berufliche und finanzielle Existenz davon ab, dass der Kunde wieder kauft. Ich darf sagen, dass letztlich auch der Produzent sich freuen darf - wir sind genau mit dieser Haltung in unserem Markt nämlich aussergewöhnlich erfolgreich ...
Letztlich ist natürlich auch ein C4H Label nichts anderes als ein Verkaufstool und über deren Berechtigung entscheidet der Markt. Transparenz und Informationen durch Foren über angebliche Probleme oder Aufbauschen von angeblichen Problemen in selbigen ist nicht immer leicht zu differenzieren - schon gar nicht für Laien. Richtig ist zweifellos, dass die Kunden sensibilisiert werden. Dass Konkurrenten erfolgreicher Ideen, Dienstleistungen oder Produkte diese beneiden, diese teilweise mit falschen Aussagen versuchen schlecht zu machen oder zu denunzieren, kenne ich auch aus eigener leidiger Erfahrung. Hier hilft Transparenz, Offenheit und ehrliche, und damit glaubwürdige Informationen enorm - am besten im direkten Gespräch. So gewinnt man Vertrauen und bindet Kunden. Erfahrungsgemäss ist dieser auch gerne bereit, etwas mehr dafür zu zahlen. Er muss aber wissen, warum.


[Beitrag von *Mori* am 13. Jul 2015, 16:12 bearbeitet]
*Mori*
Inventar
#18 erstellt: 13. Jul 2015, 16:27

Surroundman (Beitrag #13) schrieb:

wenn man seit 2005 als damals erster SXRD Fachhändler Deutschlands eng mit Sony zusammenarbeitet, sind Kontakte vorhanden die im Service und Informationsbereich vieles möglich machen, auch wenn man nicht über alles öffentlich sprechen kann ( ich erinnere an die Anfeindungen hier aus dem Forum bezgl. der HDCP2.2 Frage beim VW500)....

Ja, ich erinnere mich. Man darf als Laie den Wert eines Forums auch nicht übergewichten. Was hier teilweise geschrieben wird, ist natürlich immer mit der nötigen Vorsicht zu genießen. Ich lese das, nehme es zur Kenntnis und mit der Zeit bekommt man relativ gutes Gefühl davon, wie man es einzuschätzen hat bzw. wer es warum geschrieben hat. Es gibt sehr viele nützliche Infos, die man dann selber verifizieren kann/muss.
Cine4Home
Gesperrt
#19 erstellt: 13. Jul 2015, 17:35
@Bernd
Die Cine4Home Edition mit "Rundum Check" machen wir mit der ProjektorAG. Mit dem Heimkinoraum machen wir optional die "Heimkinoraum Calibrated Edition". Die umfasst aber keinen pauschalen Helligkeits- / Kontrastcheck, auf Anfrage machen wir das aber gerne mit. Dies ist aber nicht mit der generellen "HKR Edition" zu verwechseln, mit der haben wir nichts zu tun.
Das mit dem Lüfter ist natürlich ärgerlich. Wir checken die Beamer natürlich primär auf die Bildqualität, aber wenn uns beim Aufbau ein anderer Fehler auffällt (Kratzer / Lensshift / Lüfter), wird der natürlich aussortiert. Lüftergeräusche fallen mir persönlich meistens auf, tut mir leid, wenn das bei Deinem Sony "durchgegangen" ist. Kann aber auch anschließend durch den Transport passiert sein.

Pixelfehler nehmen sicherlich eine Sonderstellung ein: Kein Hersteller garantiert offiziell eine Pixelfehlerfreiheit. Zu "HDready" Zeiten haben Pixelfehler aufgrund ihrer Größe aber so ungemein gestört, dass immer mehr Händler die Geräte darauf überprüft haben. Zu FullHD Zeiten sind sie natürlich nicht mehr so störend, aber der Kunde will hat keine Pixelfehler, erstrecht nicht in höheren Preisklassen. Das muss der Herseller akzeptieren, wenn er hierzulande verkaufen will. Ich denke aber, spätestens bei den nativen 4K Beamern hat sich das Problem eigentlich erledigt und wird zur absoluten Ausnahme.

Gruß,
Ekki


[Beitrag von Cine4Home am 13. Jul 2015, 17:41 bearbeitet]
EightySix
Stammgast
#20 erstellt: 13. Jul 2015, 17:51

Cine4Home (Beitrag #19) schrieb:
Ich denke aber, spätestens bei den nativen 4K Beamern hat sich das Problem eigentlich erledigt und wird zur absoluten Ausnahme.


Zur Ausnahme denke ich eher nicht, einfach nicht mehr sichtbar egal welche Farbe trifft es doch eher. Oder sind die neuen Panels so viel besser, dass es tatsächlich keine bzw. kaum mehr welche geben wird?

Bei der fortschreitenden Technik (mehr Pixel auf engerem Raum) sollte es doch eigentlich eher schwieriger werden, dass wirklich jeder Pixel funktioniert.
CRoom
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 14. Jul 2015, 20:06
Hi,

Ich möchte auch noch etwas zur C4H Edition erwähnen, was bisher noch keiner gesagt hat... ich aber für sehr wichtig halte. Neben den ganzen Pixelfehler-Checks und Konvergenz, usw., sollte man nicht vergessen, das auch das Kalibrieren... nicht gleich Kalibrieren ist!

Ich hab schon selbst erlebt, wie ein und der selbe Projektor... von zwei verschiedenen Leuten kalibriert wurde und bei beiden Ergebnissen stimmten die Farben, usw,... aber... bei dem ersten war das Bild sehr viel dunkler als bei dem zweiten!!!!!

Und Ekkehart Schmitt, ist ein begnadeter Kalibrierer... der hatte bereits so viele Projektoren in seinen Händen, diese Erfahrung sieht man!!!
Ein von Herrn Schmitt kalibrierter Projektor, hat nicht nur perfekte Werte... sondern auch maximale Lichtausbeute und das macht den Unterschied.

In diesem Sinne...
Raini90
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 14. Jul 2015, 23:50
Jap, mein nächster Beamer wird auf jedenfall ein C4H Edition Projektor sein , (wobei bei mir dabei eine Pixelfehlerfreiheit bei Auslieferung u. ein Konvergenz Check mit ganz oben auf dem Pflichtheft steht), es ist bei mir nur noch nicht entschieden ob es ein Sony oder ein JVC sein wird!


[Beitrag von Raini90 am 15. Jul 2015, 00:00 bearbeitet]
der_kottan
Inventar
#23 erstellt: 15. Jul 2015, 06:32
Eine Beamer Kalibrierung finde ich schon OK.
WENN das aber gewünscht wird macht es NUR DANN einen Sinn wenn es in den eigenen 4 Wänden UND an der eigenen Leinwand gemacht wird.
Ansonsten ist das i.m.A. Mumpitz wg. zu vieler möglichen Fehlerquellen wie z.B. Zoomstellung Beamer, Leinwand Gain und Raumeinflüsse.
CRoom
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 15. Jul 2015, 07:55
Vergiss die Raumeinflüsse... das Bild wechselt ja auch ständig die Farben!
Wichtig ist dabei aber die Leinwand... da gebe ich dir schon Recht.

Wenn die Leinwand aber Farbneutral ist, also wenn sie z.Bsp. Blau nicht stärker reflektiert als Rot und Grün... dann funktioniert eine Fernkalibrierung (im Lichtweg) genauso gut wie in den eigenen vier Wänden.

Meine Stewart Leinwand z.Bsp., obwohl es das 50% Graue Firehawk G4 Material ist... ist dennoch perfekt Farbneutral und darauf kommt es an!
Damit kann man auch Fernkalibrieren...


[Beitrag von CRoom am 15. Jul 2015, 07:56 bearbeitet]
der_kottan
Inventar
#25 erstellt: 15. Jul 2015, 10:54
Die Zoomstellung bzw. Entfernung des PJ's von der Leinwand hast du jetzt aber vergessen
Ich meinte übrigens die reflektive Kalibrierung.
CRoom
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 15. Jul 2015, 17:47
...richtig, wenn man die falsche Farbreflexion einer (schlechten) Leinwand kompensieren will, muss man natürlich vor Ort, reflektiv kalibrieren!
D-185
Inventar
#27 erstellt: 15. Jul 2015, 21:11
Mich würde interessieren ob sich die Zuspieler am Ende nicht auch auf die Farben und somit auf das Kalibriete Bild auswirken??


[Beitrag von D-185 am 15. Jul 2015, 21:14 bearbeitet]
--=CityCobra=--
Stammgast
#28 erstellt: 15. Jul 2015, 22:03

kottanalien (Beitrag #23) schrieb:
Eine Beamer Kalibrierung finde ich schon OK.
WENN das aber gewünscht wird macht es NUR DANN einen Sinn wenn es in den eigenen 4 Wänden UND an der eigenen Leinwand gemacht wird.

Das würde ja bedeuten die Investition in die Cine4Home Edition ist teilweise rausgeschmissenes Geld, weil sich nach geringer Betriebszeit die professionelle Kalibrierung zu sehr verändert?
Laut Händler-Info wäre eine Kalibrierung auf die Draper ReAct 3.0 z.B. kein Problem.
Vielleicht könnte sich der Ekki als Profi dazu äußern wie sehr sich die Einstellungen nach der Kalibrierung eines neuen Beamers noch verändern, und ob man als Kunde beunruhigt sein muss.
leon136
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 15. Jul 2015, 22:30

Das würde ja bedeuten die Investition in die Cine4Home Edition ist teilweise rausgeschmissenes Geld, weil sich nach geringer Betriebszeit die professionelle Kalibrierung zu sehr verändert?


Gerade bei UHP-Lampen müßte eigentlich jedem klar sein das eine Kalibrierung nicht das gesamte Lampenleben hält.
Wie soll das auch funktionieren einmal einstellen und nach 1500h hat man noch die selben Werte ?
Als Beispiel nehme ich jetzt mal die JVC-Lampen, diese verlieren gerade in den ersten 200h eine Menge an Leuchtkraft, konnte ich mit einer neuen Lampe
Werte um 18-22ftl messen waren es bei etwas über 200h noch um die 15ftl. (ganz schön viel und nicht nur bei einer Lampe)
Der Gammawert wird dann auch nicht mehr stimmen.
Also bleibt bei einem überprüften Gerät Pixelfehlerfreiheit, gute Konvergenz, Ausleuchtung, ohne auffälliges Shading u.s.w. und das ich für ein paar 100h ein kalibriertes Gerät habe, wo ich irgendwann wieder Hand anlegen muss.

mfg leon
--=CityCobra=--
Stammgast
#30 erstellt: 16. Jul 2015, 00:05

leon136 (Beitrag #29) schrieb:
Gerade bei UHP-Lampen müßte eigentlich jedem klar sein das eine Kalibrierung nicht das gesamte Lampenleben hält.
Wie soll das auch funktionieren einmal einstellen und nach 1500h hat man noch die selben Werte ?

Das erwarte und verlange ich auch nicht, aber die hier in den Raum gestellten 100 Stunden sind nicht sonderlich viel.
Cine4Home
Gesperrt
#31 erstellt: 16. Jul 2015, 01:00

D-185 (Beitrag #27) schrieb:
Mich würde interessieren ob sich die Zuspieler am Ende nicht auch auf die Farben und somit auf das Kalibriete Bild auswirken??


Nein, tun sie nicht.

Gruß,
Ekki
Cine4Home
Gesperrt
#32 erstellt: 16. Jul 2015, 01:05

--=CityCobra=-- (Beitrag #30) schrieb:

Das erwarte und verlange ich auch nicht, aber die hier in den Raum gestellten 100 Stunden sind nicht sonderlich viel.


Eine 100Std Regel gibt es nicht, das ist ein alter Mythos, der sich tapfer hält. Klingt ja auch psychologisch so gut, die Lampe muss sich erstmal "einfahren", aber das ist Unsinn. Fakt ist: Irgendwann fängt die Lampe an zu driften, aber in den allermeisten Fällen erst nach ein paar Hundert Stunden. Leon hat es in seinem letzten Post sehr gut erläutert, nur mit dem Gamma hat er nicht Recht, die Lampenalterung beeinflusst das Gamma nicht. Eine allgemeingültige Regel für Lampenalterung gibt es nicht, nichtmal innerhalb einer Modellreihe.

Gruß,
Ekki


[Beitrag von Cine4Home am 16. Jul 2015, 01:06 bearbeitet]
der_kottan
Inventar
#33 erstellt: 16. Jul 2015, 05:55

CRoom (Beitrag #26) schrieb:
...richtig, wenn man die falsche Farbreflexion einer (schlechten) Leinwand kompensieren will, muss man natürlich vor Ort, reflektiv kalibrieren!

Die Leinwand muss ja nicht schlecht sein nur weil evtl. der Gain unterschiedlich ist
CRoom
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 16. Jul 2015, 07:31
Mit dem Gain hat das überhaupt nichts zu tun...

Für mich ist aber eine Leinwand welche nicht Farbneutral reflektiert deshalb schlecht, weil man damit beim Kalibrieren mehr Licht verliert!! Da man (meistens) mehr Blau oder Grün wegnehmen muss als nötig um den Farbstich zu entfernen und dadurch Helligkeit verschenkt...
der_kottan
Inventar
#35 erstellt: 16. Jul 2015, 10:46
Ist zwar OT aber du insistierst regelrecht.
Es macht also keinen Unterschied ob der Händler z.B. auf einer 1,0 Gain Leinwand reflektiv kalibriert und jemand zuhause eine 1,3 Gain LW hängen hat
Oder eine akustisch transparent mit 0,8 Gain.
Das wären dann immerhin Helligkeitsunterschiede von +30% bzw. -20%.
George_Lucas
Inventar
#36 erstellt: 16. Jul 2015, 10:55

Cine4Home (Beitrag #32) schrieb:
Fakt ist: Irgendwann fängt die Lampe an zu driften, aber in den allermeisten Fällen erst nach ein paar Hundert Stunden. (...) die Lampenalterung beeinflusst das Gamma nicht.

Ekki hat völlig Recht mit seiner Beschreibung.
In diversen Messungen meiner JVC-Projektoren habe ich festgestellt, dass sich im Laufe der Zeit die Farbtemperatur verändert. Gamma und Farbraum weisen hingegen keine nennenswerten Veränderungen auf. Meistens reichte es für einen wieder stimmigen Farbtemperaturverlauf aus, allein mit den RGB-Gain-Regler die Farbtemperatur wieder einzustellen.


Cine4Home (Beitrag #32) schrieb:
Eine allgemeingültige Regel für Lampenalterung gibt es nicht, nichtmal innerhalb einer Modellreihe.

Auch diese Beobachtung ist richtig vom Ekki.
In diesem Forum berichten zahlreiche Nutzer von diversen Projektoren, dass innerhalb einer Modellreihe die Lampe unterschiedlich "altert".



--=CityCobra=-- schrieb:
Laut Händler-Info wäre eine Kalibrierung auf die Draper ReAct 3.0 z.B. kein Problem.

Ein paar Dinge müssen schon beachtet werden, wenn die Kalibrierung reflektiv auf einer Draper ReAct 3.0 erfolgt. Auch wenn die Leinwand selbst farbneutral ist, muss die Blickwinkelabhängig zwingend beachtet werden, weil sich der Farbeindruck mit zunehmendem Blick/Messwinkel verändert. Unter Winkel wird beispielsweise ein blauer Himmel dunkler - und das muss bei der Kalibrierung berücksichtigt werden. Zudem die damit verbundene abnehmende Durchzeichnung dunkler Bildinhalte, wenn unter Winkel ein Film betrachtet wird.



--=CityCobra=-- schrieb:
Das würde ja bedeuten die Investition in die Cine4Home Edition ist teilweise rausgeschmissenes Geld, weil sich nach geringer Betriebszeit die professionelle Kalibrierung zu sehr verändert?

Das sehe ich etwas anders als Du. Dass sich die Farben einer "alternden" Lampe verändern, das ist in weiten Kreisen ja unbestritten. Wer auf ein "normnahes" Bild großen Wert legt, der muss halt die Farbdarstellung regelmäßig kontrollieren. Meiner Erfahrung nach reicht es aber aus, wenn diese Kontrollen alle 500 Lampenstunden stattfinden, wenn vorher keine "Lampenfehler" durch einen Defekt auftreten. Das betrifft aber jede Kalibrierung von jedem "Dienstleister".

Mit der C4H-Edition geht es doch vor allem darum, die Ausreißer innerhalb der Serienstreuung nach unten zu vermeiden.
Ein Beispiel: Vom Sony VPL-HW40 habe ich einen On/Off-Kontrast gemessen, der rund 11.800:1 betragen hat nach der Kalibrierung. Die HEIMKINO kam auf ein ganz ähnliches Ergebnis. Ekki berichtet von Geräten mit einem Kontrast, die bei rund 5.000:1 nach der Kalibrierung lagen, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
An diesen Zahlenwerten des Kontrastumfangs ist zu erkennen, wie groß die Serienstreuung innerhalb einer Serie sein kann. Hinzu kommen weitere Dinge wie Shading und Pixelfehler, die sich normalerweise nicht korrigieren lassen vom Nutzer.
Aus diesen Gründen finde ich die Cine4Home-Edition sinnvoll.
CRoom
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 16. Jul 2015, 10:55
@Kottanalien: so ist es... KEIN Unterschied!!

Der Gain einer Leinwand, bestimmt die "HELLIGKEIT"... nicht die FARBEN!

Ein Händler sollte auch, wenn er "Fernkalibriert" am besten im Lichtweg, also nicht reflektiv kalibrieren!
Und wenn dann die Leinwand des Kunden Farbneutral ist, passen auch daheim die Farben!!!

Leider sind viele Leinwände aber nicht Farbneutral... und nochmal... mit dem Gain hat das nichts zu tun!

@George Lucas

Ein paar Dinge müssen schon beachtet werden, wenn die Kalibrierung reflektiv auf einer Draper ReAct 3.0 erfolgt. Auch wenn die Leinwand selbst farbneutral ist, muss die Blickwinkelabhängig zwingend beachtet werden, weil sich der Farbeindruck mit zunehmendem Blick/Messwinkel verändert. Unter Winkel wird beispielsweise ein blauer Himmel dunkler - und das muss bei der Kalibrierung berücksichtigt werden. Zudem die damit verbundene abnehmende Durchzeichnung dunkler Bildinhalte, wenn unter Winkel ein Film betrachtet wird.


Stimme ich 100% zu... das muss natürlich immer beachtet werden, wenn man ein Leinwand mit höherem Gain hat!


[Beitrag von CRoom am 16. Jul 2015, 11:05 bearbeitet]
der_kottan
Inventar
#38 erstellt: 16. Jul 2015, 15:28

CRoom (Beitrag #37) schrieb:
@Kottanalien: so ist es... KEIN Unterschied!!

Der Gain einer Leinwand, bestimmt die "HELLIGKEIT"... nicht die FARBEN!

Ein Händler sollte auch, wenn er "Fernkalibriert" am besten im Lichtweg, also nicht reflektiv kalibrieren!
Und wenn dann die Leinwand des Kunden Farbneutral ist, passen auch daheim die Farben!!!

Basst scho, du willst es halt nicht kapieren
CRoom
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 16. Jul 2015, 15:32
...
23HDoo
Stammgast
#40 erstellt: 16. Jul 2015, 17:41
Habe meine aktuellen PJ als C4H Edition gekauft. Aus genau zwei Gründen:

1. Sicherheit
2. Sicherheit

Ach, und auch noch ein paar technische Gründe ...

Ich sehe es ein wenig wie beim Hausbau /-kauf. Wenn man keine Ahnung hat, dann besorgt man sich einen Experten der einem bei dem Weg begleitet. Und die Kosten dafür sind im Verhältnis zum Invest, zum reduzierten Stress bei Nachbesserungen und möglicherweise einen besseren Hebel beim Servicefall gering.
--=CityCobra=--
Stammgast
#41 erstellt: 16. Jul 2015, 20:47

George_Lucas (Beitrag #36) schrieb:
Ein paar Dinge müssen schon beachtet werden, wenn die Kalibrierung reflektiv auf einer Draper ReAct 3.0 erfolgt.
Auch wenn die Leinwand selbst farbneutral ist, muss die Blickwinkelabhängig zwingend beachtet werden, weil sich der Farbeindruck mit zunehmendem Blick/Messwinkel verändert.

Ich gehe mal davon aus das der Ekki das bei seiner Arbeit beachtet, wenn ich eine Kalibrierung auf die ReAct 3.0 in Auftrag gebe.
Erfahrungen mit der Draper ReAct3.0 und der passenden Kalibrierung sollte er inzwischen ja haben.
Zumindest habe ich das Gefühl beim Ekki in guten Händen zu sein mit der Cine4Home Edition, und meinen "Sonderwünschen".
Alex_Quien_85
Inventar
#42 erstellt: 19. Jul 2015, 09:21
schade dass es keine TV´s in der cine4home Edition gibt (ohne Clouding, DSE, Banding)
Wolfgang1133
Inventar
#43 erstellt: 19. Jul 2015, 23:34
Den wird es auch nicht geben. Weil es so einen TV mit deinen Anforderungen nicht gibt.
cap_bw
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 20. Jul 2015, 08:28
Doch gibt es schon. Nur die Preisklasse beginnt dann bei jenseits von 3000 Euro.
--Torben--
Inventar
#45 erstellt: 20. Jul 2015, 08:40
Und die haben auch alle meistens Macken und es ist ein Glücksspiel ein Panel zu bekommen, das möglichst wenig dieser Fehler/Probleme hat.
conferio
Inventar
#46 erstellt: 20. Jul 2015, 10:21
Mein Tip...einen OLED ansehen....kein Beamer kann damit konkurrieren.
--=CityCobra=--
Stammgast
#47 erstellt: 20. Jul 2015, 10:25

conferio (Beitrag #46) schrieb:
Mein Tip...einen OLED ansehen....kein Beamer kann damit konkurrieren.

OK, was kostet denn ein OLED in 120" ?
conferio
Inventar
#48 erstellt: 20. Jul 2015, 12:27

. So verlangt LG für seinen 65 Zoll großen 4K-OLED-TV beispielsweise stolze 9000 Dollar.


Das ist der Anfang. Die Preise werden fallen und auch die "Tapete" ist in Arbeit und wurde bereits vorgeführt.

LG zeigt unter 1 Millimeter dünnen 55-Zoll-OLED-Fernseher


Beim Erwerb eines Beamers ab der mittleren Preisklasse würde ich die C4H Edition bevorzugen.
Denn die bei den Beamern auftretenden Fehler sind wohl die Regel, nicht die Ausnahme.
Diese auf einem erträgliches Maß zu reduzieren hilft die C4H Edition.
D-185
Inventar
#49 erstellt: 20. Jul 2015, 21:56
Das mit der Tapete... ist noch in meinen Augen Zukunftsmusik und wird noch dauern bis es den Endkunden erreicht. Ein herkömmlicher TV ab 65Zoll will ich auch nicht in meiner Wohnung haben (schwarzes Loch). Zudem der Transport, Aufbau usw. eines so großen TV´s... Aber diese Thema wurde hier schon des Öfteren besprochen. Für mich Tapete oder was zum Aufrollen JA großer TV NEIN.


[Beitrag von D-185 am 20. Jul 2015, 21:58 bearbeitet]
jvchd350owner
Gesperrt
#50 erstellt: 21. Jul 2015, 07:54
Ich hatte mal einen Sanyo Z5 in der C4H Edition also mit entsprechendem roten Filter. Das Bild wirkte dunkler....mehr konnte ich nicht feststellen, bin allerdings auch kein ausgewiesener Experte.
Mankra
Inventar
#51 erstellt: 21. Jul 2015, 11:40
Vor 20 Jahren hätte sich auch niemand eine 160 bis 200cm TV vorstellen können.
Sobald 100 bis 120er TVs in massentaugliche Preisregionen sinken, werden diese auch gekauft werden.
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