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Optoma HD72i

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Cyberdark
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Feb 2006, 02:52
Optoma stellt den HD72i vor, einen High Definition, High Performance Digitalprojektor nicht nur für extreme Heimkino-Enthusiasten. Der ThemeScene® HD72i arbeitet mit dem neuesten High Definition DLP™ Chipset von Texas Instruments, mit Faroudja DCDi™ Image Processing, einem 7-Segment Farbrad und 10 Bit Colour Processing pro Kanal.

Weiss jemand mehr ! Der Preis in etwa 2100€
mmfs001
Stammgast
#2 erstellt: 21. Feb 2006, 13:33

Cyberdark schrieb:
Weiss jemand mehr ! Der Preis in etwa 2100€


Viel weis ich nicht (was man den amerikanischen Foren halt so entnehmen kann):

1) Der Straßenpreis in USA beträgt 2000$ (1500€) bei einem Listenpreis von 3000$ (2200€), damit wird die direkte Konkurrenz zu LCDlern wie dem Z4 klargestellt.

2) Das 7-Segment-Farbrad hat als 7 Segment ein weisses. Dieses sorgt für eine enorme Helligkeit und somit einen hohen Kontrast, dieser wird durch eine adaptive Blende noch weiter verstärkt.

3) Der Zoom ist leider nur max. 1.2 bei einem zu hohen Offset von 32-37%

4) Die meisten die Ihn haben sind davon begeistert.

Ich selbst warte derzeit auch auf das Gerät, ich wollte mir zuerst einen MT700 kaufen, doch nachdem ich vom HD72 gehört habe bin ich gespannt wie sich dieser im Vergleich schlägt. Im übrigen kommt ca. Zeitgleich auch der neue Infocus IN76 auf den Markt (6-Segment Rad, 1.3 Zoom, 15% Offset), welcher auf dem gleichen TI Chipsatz (Dark2) beruht wie der HD72 (und auch der Mitsubishi 3000) und zu einem ähnlichen Preis angeboten wird.

Es wird also spannend im DLP Markt!!
goesfun
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 08. Mrz 2006, 12:22
Hi,

habe gestern mit einem Händler telefoniert, das Gerät ist ab sofort zum Preis von 2099,- Euro lieferbar.

schau mal rein: http://www.12wam.de/..._id=&products_id=405

Werde mir auch einen bestellen.

Gruß
cdbutsch22vinyl
Stammgast
#4 erstellt: 08. Mrz 2006, 12:32
Hi
Da mein BenQ jetzt zum dritten mal innerhalb 2 Monaten eingeliefert werden muß
bin ich auch schon fast geneigt mir die kiste zu kaufen.
goesfun
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 08. Mrz 2006, 12:42
Hi,

das Gerät scheint sich ja zum echten Renner zu entwickel, also werde ich Ihn jetzt bei meinem Händler ordern.

Gruß
Signature
Inventar
#6 erstellt: 10. Mrz 2006, 15:23
Schreib' mal wie der so ist wenn der bei Dir eingetrudelt ist. Würde mich echt interessieren.

Gruß
- sig -
webRacer
Stammgast
#7 erstellt: 10. Mrz 2006, 19:28
...wie immer, keiner hat ihn gesehen, aber alle jubeln und bestellen...!
Signature
Inventar
#8 erstellt: 10. Mrz 2006, 19:31
Stimmt nicht - ich habe ihn kurz gesehen aber konnte selbst nicht testen.
webRacer
Stammgast
#9 erstellt: 10. Mrz 2006, 19:50
Hi,

Dich meinte ich ja gar nicht!
Klingt ja schon interessant (suche selber in dem Bereich), aber gleich in diesen Hype zu verfallen wie es hier einige immer wieder tun...
Immer den Ball flach halten!

Gruß, webRacer
clehner
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 11. Mrz 2006, 14:03

webRacer schrieb:

...aber gleich in diesen Hype zu verfallen wie es hier einige immer wieder tun...
Immer den Ball flach halten!


Absolut richtig! Allerdings dürfte das Gerät momentan nach meiner Einschätzung in Sachen Preis/Leistung sehr schwer zu toppen sein.

Wer ohne Lens-Shift und mit relativ kurzem ZOOM leben kann, der sollte da ernsthaft über den HD72i nachdenken.

Übrigens noch vergessen: Als Besonderheit im ganzen Markt sollte man erwähnen, dass das Gerät über 2 digitale Eingänge, d.h. HDMI und DVI verfügt, also ein idealer Partner für einen HTPC und einen Humax HDTV-Receiver.


[Beitrag von clehner am 11. Mrz 2006, 14:06 bearbeitet]
bjoern.schmidt
Schaut ab und zu mal vorbei
#11 erstellt: 15. Mrz 2006, 17:18
@all.
Bin auch gerade dabei von einem Sanyo PLV-Z1 auf einen schönen DLP Beamer wechseln zu wollen. Würde mich daher brennen interessieren was für Erfahrungen Ihr mit dem Optoma Hd72i macht, sobald die "ersten Eintrudeln" :-)

mmfs001
Stammgast
#12 erstellt: 15. Mrz 2006, 21:28

bjoern.schmidt schrieb:
Würde mich daher brennen interessieren was für Erfahrungen Ihr mit dem Optoma Hd72i macht, sobald die "ersten Eintrudeln"


Meiner soll angeblich diese Woche kommen, ich werde dann berichten. Allerdings bin ich Neuling im Beamer-Bereich...
bjoern.schmidt
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 17. Mrz 2006, 12:00
So, nun bin ich auch ins kalte Wasser gesprungen und hab Ihn mir gestern bestellt - und siehe da - er ist soeben angekommen!
Sieht schon recht ordentlich aus - zumindest was die äussere Hülle angeht. Alles weitere kann ich leider erst später sagen, da ich noch ein bisschen weiter arbeiten muss......;-)
HCM
Stammgast
#14 erstellt: 17. Mrz 2006, 13:56
bjoern.schmidt
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 20. Mrz 2006, 11:49
So - nun ist meiner am Freitag geliefert worden. Erster Eindruck im Vergleich zum doch schon recht betagten Sanyo PLV-Z1 -> umwerfend. Und das bislang noch ohne Finetuning oder irgendwelche Testbild DVDs.

Analoge Zuspielung per VDR (Hauppauge Nexus Composite out) schon recht ordentlich

HDMI Zuspielung per LG DVD Player - absolut genial.

Einizg die Aufstellung (beziehungsweise Aufhängung war aufgrund des hohen Offsets recht hakelig.

Weitere Info's folgen ;-)
bjoern.schmidt
Schaut ab und zu mal vorbei
#16 erstellt: 28. Mrz 2006, 09:47
Hi - hat mittlerweile sonst noch jemand den Optoma H79i. Meine ersten Eindrücke haben sich zumindest bestägtigt und rein subjektiv ist der Beamer absolute Spitzenklasse für diese Preisklasse.

Falls noch jemand interesse am Erfahrungsaustausch hat - bitte melden.
mmfs001
Stammgast
#17 erstellt: 28. Mrz 2006, 13:12
Meiner ist immer noch nicht da. Die erste Serie wurde wohl nur in sehr kleinen Mengen verteilt. Derzeit hat kein Händler die Geräte lieferbar. Ich hoffe noch auf diese Woche.

Falls es Dich interessiert gibt es hier einen Test der US-Version (ohne DCDi):
http://www.audioholi...are/OptomaHD72p1.php
Surroundman
Inventar
#18 erstellt: 30. Mrz 2006, 00:06
Was mir sehr positiv beim Optoma aufgefallen ist, ist die mehr als ordentliche werkseitige Farbeinstellung bei diesem Gerät. Es gibt zwar nichts was man noch verbessern kann, aber mit dem kann man in Werkseinstellung (Kontrast und Helligkeit muß natürlich auf den Raum abgestimmt werden) gut leben.

Die Lautstärke geht auch in Ordnung und liegt auf Toshiba MT700 Niveau.
mmfs001
Stammgast
#19 erstellt: 15. Apr 2006, 08:43
So, nun habe ich Anfang der Woche ebenfalls meinen HD72i bekommen und leider ist er auch schon defekt. Als ich den Stecker meines HDMI-Kabels in die HDMI Buchse gesteckt habe ist diese nach innen abgebrochen. Ich hatte keine Gewalt angewendet, sondern den Stecker vorsichtig in die Buchse gedrückt.

Zuerst hatte ich vermutet, dass die Buchse nur ein Stück weit in das Gerät gerutscht sei, da man von aussen nicht erkennen konnte, das diese direkt mit der Platine verlötet war(ich bin von einer Flachkabelverbindung ausgegangen). Ich habe daraufhin die Abdeckung des Anschlussterminals entfernt und erst dann festgestellt das die Buchse komplett von der Platine abgebrochen war.

Wenn ich das richtig sehe ist die HDMI-Buchse in keiner Weise entlastet, sondern direkt auf die Platine gelötet. Sie ist nicht mit dem Anschlusstermial verbunden um somit die Kontakte zu entlasten. Kann das jemand bestätigen oder habe ich ein "Montagsmodell" erwischt?

Jetzt bin ich mal gespannt, wie die Qualität des Optoma Service ist. Ich habe das Service-Formular ausgefüllt und auch wahrheitsgemaß geschrieben, dass ich das Anschlusstermial entfernt habe. Da heißt es für mich wohl wiedereinmal: Abwarten!

Hat schon jemand Erfahrungen mit dem Service von Optoma gesammelt, gerade was die Kulanz in solchen Fällen betrifft?
mmfs001
Stammgast
#20 erstellt: 24. Apr 2006, 19:53

mmfs001 schrieb:
eider ist er auch schon defekt


Zur Vollständigkeit antworte ich mir selbst

Nachdem ich den Optoma noch keine 10 Tage hatte als er kaputt ging wurde mir mitgeteilt das er als "DOA" eingestuft wird (Dead On Arrival). Ich habe das Gerät zurückgeschickt und Heute ein brandneues bekommen, dass jetzt auch einwandfrei funktioniert.

Das nenn ich mal Service
Pioty
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 08. Mai 2006, 12:34
Mesch ich warte auf weitere Erfahrungsberichte mit dem HD72i!!
Bin kurz davor den Beamer zu bestellen.

Ich habe übrigens eine kleines Regal unter der Decke für meinen jetzigen Beamer montiert.
Kann ich das verwenden, oder muß der HD72i unter der Decke auf dem Kopf stehen?

leppenraub
Stammgast
#22 erstellt: 08. Mai 2006, 13:07
Hi Pioty,


Pioty schrieb:
Ich habe übrigens eine kleines Regal unter der Decke für meinen jetzigen Beamer montiert.
Kann ich das verwenden, oder muß der HD72i unter der Decke auf dem Kopf stehen?


Nahezu alle Beamer haben einen "Basis-Lens-Shift", der bewirkt, dass sich die Unterkante des projizierten Bildes auf etwa der gleichen Höhe wie die horizontale Beamer-Unterlage befindet. Wenn Du demnach einen Beamer in Deckennähe aufstellst (nicht auf dem Kopf), muss Du erst diesen "Basis-Lens-Shift" in die andere Richtung überwinden: 1. Durch eine extreme Neigung nach unten + (elektron.)Trapezkorrektur oder 2. durch einen extremen Lensshift (optische Trapezkorrektur).

Daher wird es günstig sein, sich mit dem Gedanekn anzufreunden, den Beamer kopfüber zu montieren.

Gruß, leppenraub


[Beitrag von leppenraub am 08. Mai 2006, 13:08 bearbeitet]
Surroundman
Inventar
#23 erstellt: 08. Mai 2006, 13:20

Nahezu alle Beamer haben einen "Basis-Lens-Shift"


Tut mir leid, aber diese Aussage ist nicht richtig. Im DLP Lager gibt es nur recht wenige Projektoren die einen Lensshift haben (alle Sim2, Optoma H79, Metavision (auch horizontal), die älteren Sharp Z90/91 Z200/201 und der 12000er. Aber alle günstigen neuen wie die Mitsubishis, Optoma HD72, Toshiba MT700, Benq 7700 u.a. haben keinen.

Etwas wie einen "Basis-Lensshift" gibt es auch nicht und Projektor schräg stellen und Trapezkorrektur benutzen ist die denkbar schlechteste Methode die nur Auflösung und Schärfe kostet und daher nach Möglichkeit nicht benutzt werden sollte.


Ich habe übrigens eine kleines Regal unter der Decke für meinen jetzigen Beamer montiert.
Kann ich das verwenden, oder muß der HD72i unter der Decke auf dem Kopf stehen?


Richtig, der Projektor müßte überkopf in das Regal gestellt werden, am besten auf 4 Gummifüße.
leppenraub
Stammgast
#24 erstellt: 08. Mai 2006, 14:14

Surroundman schrieb:
Tut mir leid, aber diese Aussage ist nicht richtig. Im DLP Lager gibt es nur recht wenige Projektoren die einen Lensshift haben (alle Sim2, Optoma H79, Metavision (auch horizontal), die älteren Sharp Z90/91 Z200/201 und der 12000er. Aber alle günstigen neuen wie die Mitsubishis, Optoma HD72, Toshiba MT700, Benq 7700 u.a. haben keinen.


Ich habe NICHT von einem Lensshift im Marketing-Deutsch gesprochen, daher auch die Anführungszeichen!

Also meine Frage an diejenigen, die meinen, es besser zu wissen:

Man stellt einen x-beliebigen Projektor/Beamer auf eine horizontale Unterlage und projiziert ein Bild in zwei Meter Abstand - Auf welcher Höhe befindet sich die Mitte des Bildes?
a) genau auf Höhe des Projektors
b) über dem Projektor
c) unter dem Projektor

Antwortet man auf diese Frage mit b) oder c), so ist der Sensor gegenüber dem Objektiv verschoben (geshiftet) und genau das bezeichne ich als den "Basis-Lens-Shift".

Der Bildkreis des Objektivs ist bewußt größer als die Diagonale des Sensors gerechnet, um beim Projektor eine Verschiebung des Bildes nach oben zu erreichen. Der "Marketing"-Lensshift dient dann nur noch zur Kalibrierung des ohnehin schon vorhandenen. Auch deshalb sind die Objektiv-Durchmesser wesentlich größer als der DLP/das LCD.

Gruß, leppenraub

P.S.: Ach, und wenn jemand a) geantwortet hat, warum sollte man dann den Projektor umgekehrt an die Decke hängen? Dann wäre es doch egal!
leppenraub
Stammgast
#25 erstellt: 08. Mai 2006, 14:47

leppenraub schrieb:
[...] und genau das bezeichne ich als den "Basis-Lens-Shift".


Im Marketing-Deutsch heißt das wohl "vertikaler Offset", was im technischen Sinne nichts anderes ist, was ich eben erläutert habe, nämlich eine (optische) Verschiebung des Objektivs gegenüber dem DLPs/des LCDs - ein LENS-SHIFT!

Gruß, leppenraub
clehner
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 08. Mai 2006, 14:59

leppenraub schrieb:
ein LENS-SHIFT!



Diese private Re-Definition eines Fachbegriffes trägt aber nicht unbedingt zur Klärung von Fragen bei

Sprecht halt entweder deutsch oder haltet euch an die Definition der englischen Fachbegriffe sollte eigentlich nicht so schwer sein
leppenraub
Stammgast
#27 erstellt: 08. Mai 2006, 15:30

clehner schrieb:
Diese private Re-Definition eines Fachbegriffes trägt aber nicht unbedingt zur Klärung von Fragen bei :(


private Re-Definition eines Fachbegriffes ??? Ich glaub' mein Schwein pfeift!

Der Begriff "vertikaler Offset" ist die Re-Definition eines schon lange vorhandenen Fachbegriffes in der Optik. Schon 'mal von Shift-und Tilt-Objektiven in der Fotografie gehört? Die gab es bereits, bevor man an Video-Projektoren überhaupt dachte!

Gruß, leppenraub
Signature
Inventar
#28 erstellt: 08. Mai 2006, 15:39

private Re-Definition eines Fachbegriffes ??? Ich glaub' mein Schwein pfeift!

clehner
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 08. Mai 2006, 15:41

leppenraub schrieb:

clehner schrieb:
Diese private Re-Definition eines Fachbegriffes trägt aber nicht unbedingt zur Klärung von Fragen bei :(


private Re-Definition eines Fachbegriffes ??? Ich glaub' mein Schwein pfeift!


Das glaub ich auch


Was der Begriff vor Hundert Jahren oder gestern in der Photographie bedeutet hat ist hier irrelevant. Wir befinden uns in einem Forum über Projektoren, da bedeutet Lensshift was bestimmtes. Historische Begriffs-Rückbesinnungen machen genauso wenig Sinn wie Entlehnungen aus einem anderen Fachgebiet!
leppenraub
Stammgast
#30 erstellt: 08. Mai 2006, 16:20

clehner schrieb:
Was der Begriff vor Hundert Jahren oder gestern in der Photographie bedeutet hat ist hier irrelevant.


Also nochmal zum Mitschreiben: Der Begriff "geshiftetes Objektiv" stammt primär aus der Optik, und dieses Fachgebiet ist für eine optische Projektion eines Bildes sehr wohl relevant. Mein Hinweis auf die Fotografie zielte darauf ab, den optischen Begriff "Shift-Objektiv" genauer zu erläutern, alles klar?


clehner schrieb:

Wir befinden uns in einem Forum über Projektoren, da bedeutet Lensshift was bestimmtes.


Ja, richtig! Und um mich vom "Marketing"-Lensshift abzugrenzen und dieser sinnlosen Diskussion von vornherein zu entgehen, habe ich von einem "Basis-Lens-Shift" gesprochen (in Anführungszeichen!).

Und ob nun Lensshift, "Basis-Lensshift", vertikaler Offset oder verschobenes Objektiv, bezeichnet dieser Zustand optisch gesehen IMMMER EINE LATERALE VERSCHIEBUNG DES OBJEKTIVS GEGENÜBER DEM DLP/DES LCD.

Gruß, leppenraub
Pioty
Schaut ab und zu mal vorbei
#31 erstellt: 08. Mai 2006, 16:23
Ich habe das schon verstanden.
Vielen Dank!
Dann werde ich das Teil wohl auf den Kopf stellen müssen.

Wenn schon kein Endverbraucher eine aussagefähige Beurteilung abgibt, würde mich sehr interessieren wie die gewerblichen Teilnehmer in diesem Forum den HD72i einschätzen.
Vielleicht hat ihn ja der Ein oder Andere sogar im Vorführraum stehen.
Signature
Inventar
#32 erstellt: 08. Mai 2006, 16:25

Ja, richtig! Und um mich vom "Marketing"-Lensshift abzugrenzen und dieser sinnlosen Diskussion von vornherein zu entgehen, habe ich von einem "Basis-Lens-Shift" gesprochen (in Anführungszeichen!).

Das Problem ist, dass hier niemand diese Begriffe so verwendet und es deswegen Verständigungsprobleme geben kann.

Gruß
- sig -
Surroundman
Inventar
#33 erstellt: 08. Mai 2006, 16:30
@pioty

ich hatte bereits auf Seite diesen Threads etwas dazugeschrieben.

Kurze Zusammenfassung:

für den Preis ein sehr guter DLP Projektor mit einem hervorragenden De-Interlacer und ab Werk ganz ordentlichen, auf alle Fälle linearen Farbverlauf. In-Bild Kontrast besser als die üblichen LCD´s. Schwarz ist gut, geht aber besser (siehe HC3000 von Mitsubishi) und besser geht bekanntlich immer.

Wer ihn aufgrund des Offsets ("Basis Lensshift" oder ähnliches je nach Definition) aufstellen kann (runde 12,5 cm pro Meter Projektionsdistanz nach oben bei Aufstellung oder unten bei Überkopfmontage) bekommt hier einen feinen Projektor zum niedrigen - mittleren Preis.


[Beitrag von Surroundman am 08. Mai 2006, 16:32 bearbeitet]
leppenraub
Stammgast
#34 erstellt: 08. Mai 2006, 17:58
Hi Pioty,

genau, zurück zum Thema, hi, hi!


Pioty schrieb:
Wenn schon kein Endverbraucher eine aussagefähige Beurteilung abgibt, würde mich sehr interessieren wie die gewerblichen Teilnehmer in diesem Forum den HD72i einschätzen.


Kennst Du den Testbericht auf http://www.cine4home.de schon?

Gruß, leppenraub
mmfs001
Stammgast
#35 erstellt: 08. Mai 2006, 18:22

Pioty schrieb:
Wenn schon kein Endverbraucher eine aussagefähige Beurteilung abgibt


Da liegt das Problem: aussagekräftig.

Der Optoma ist mein erster Beamer und ich bin vollauf zufrieden, kann aber auch nicht mit Erfahrungen dienen.

Im Laden hatte ich folgende Beamer angeschaut:
- Sanyo Z4
- Epson 600
- Pana 900
- BenQ 7700
- Mitsubishi HC3000
- HD72i

Obwohl ich ein wenig RBE-anfällig bin flogen die LCD gleich raus. Das Bild war in meinen Augen sichtbar schlechter und zwar bei allen drei Geräten. Hautgrund ist allerdings, dass ich Raucher bin und mir ein LCD da einfach zu empfindlich ist.

Die drei DLPs habe ich leider nicht zusammen gesehn, somit ist ein direkter Vergleich nicht möglich gewesen, gefallen haben mir alle. Was mich letzlich zum Optoma geführt hat ist sein hoher Offset (der mir sehr gelegen kommt) und die positiven Berichte im AVS Forum.

Ein paar Merkmale des Geräts:

Verarbeitung:
Ein meiner Meinung nach sehr schönes Finish und gute Haptik. Allerdings eine miese Anbringung der HDMI-Buchse ohne jede Zugentlastung. Dies führte dazu, dass schon nach dem ersten Einstecken eines HDMI-Kabel die Buchse abbrach. Ich habe sofort ein Austauschgerät erhalten, was für den Service von Optoma spricht. Beim Austausch ist mir eines Aufgefallen:

Das erste Gerät hatte ich zwar nur 2 Stunden in Betrieb aber es tauchte immer wieder, neben dem normalen Betriebsgeräusch, ein hohes Pfeifen auf (Umwucht des Farbrades?), dies habe ich als störend empfunden. Das Autauschgerät hat dieses Problem nicht und surrt wunderbar leise vor sich hin. Möglicherweise gibt es hier Serienschwankungen.

Bild:
Wie gesagt mein erster Beamer und somit schwer einzuschätzen. Natürlich erreicht der Beamer nicht den Kontrastumfang und Schwarzwert meiner (sehr guten) Röhre. Nach der Grundeinstellung (Kontrast / Helligkeit) hat er jedoch eine hervorragende Durchzeichnung sowohl in dunklen, wie auch in hellen Bildteilen. Zumindest über HDMI /DVI Zuspielung als RGB gibt es keine Einstellung für die Saturation. Allerdings gefällt mir die Farbintesitivität sehr gut.

Features:
Der HD72i hat einen DCDi von Farouja als Deinterlacer / Scaler. Da mein Denon das auch hat spielt das für mich allerdings keine Rolle und die Qualität ist imo gleich gut ob der DVD-Player skaliert oder der Beamer. Das fehlende Deinterlacing für HD-Material will ich später durch einen externen Scaler ausgleichen, der allein schon wg. der Umschaltmöglichkeit mehrerer Zuspieler sowieso zugelegt wird.

Image-AI heißt ein beworbenes Feature des Optoma für mehr "Räumlichkeit". Ich kann nur empfehlen die Funktion auszulassen (ist sie auch bei Auslieferung). Die Farben wirken danach künstlich überzogen und es treten im Bild verstärkt Solarisationseffekte auf).

Hingegen finde ich das 10-Stufige Brilliant-Color als echte Bereicherung. Derzeit habe ich ihn auf 5 stehen, schalte aber je nach laune auch mal um. Das Bild wird durch Brilliant Color heller und die Farben intensiver (ohne künstlich zu wirken). Das ist wirklich schwer zu beschreiben, aber absolut sehenswert. Wenn ich testweise BC abschalte wünsche ich mir sofort wieder dieses Wwnderschöne Bild zurück.

Im übrigen habe ich kein Problem den Beamer scharf zu stellen (wie C4H berichtet).

Ich bin mit dem HD72i wirklich sehr zufrieden und bereue den Kauf nicht. Ich kann das Gerät jedem empfehlen, der die räumlichen Gegebenheiten für diesen hohen Offset hat.

Ich hoffe ich habe Dir ein wenig geholfen. Wenn Du bestimmte Fragen zum Optoma hast frag einfach nach ich habe in diesem Kurzreview sicher einiges vergessen
Pioty
Schaut ab und zu mal vorbei
#36 erstellt: 08. Mai 2006, 20:01
Herzlichen Dank!

Mensch die Jungs von Cine4home haben sich aber mächig ins Zeug gelegt. Da könnten sich die Dumpfbacken von Stiftung Warentest mal ne Scheibe abschneiden. Die kamen ja zu dem Ergebniss dass ein DLP Beamer für Heimkino nicht geeignet sei!?
Wieso bleiben die nicht einfach bei ihren Waschmaschinen und Bügeleisen...........

Speziellen Dank auch an mmfs001!! Habe schon länger darauf gewartet, dass du nach deinem Problem mit der Buchse nochmal etwas ausführlicher berichtest.

Also ich werde jetzt zuschlagen. Auch wenn ich überzeugt bin, dass der Preis noch in den Keller geht.
Mein Bruder hat den 900er von Panasonic, und ich will das Teil unbedingt toppen:-)
Bei dem habe ich letzte Woche das Spiel Bayern-Stuttgart auf Premiere SportHD angeschaut. Mich hats ja fast umgehauen.
Später gabs noch auf Dicovery HD einen Bericht über "Erdmännchen" Stinklangweilige Viecher, aber wir haben es uns über ne Stunde reingezogen.........Danach kommt dir das wahre Leben fast ein bisschen pixelig und farblos vor:-)
Mein Wohnzimmer ist übrigens 6 Meter tief. Ich hoffe, dass der Beamer wegen: Lensshift, "Basis-Lensshift", vertikaler Offset oder verschobenem Objektiv nicht auf kopfhöhe neben mir hängen wird!?
Beam me up......
mmfs001
Stammgast
#37 erstellt: 08. Mai 2006, 20:24

Pioty schrieb:
Ich hoffe, dass der Beamer wegen: Lensshift, "Basis-Lensshift", vertikaler Offset oder verschobenem Objektiv nicht auf kopfhöhe neben mir hängen wird!?


Nein gerade andersherum, die Frage ist ob er nicht zu hoch hängen muss, z.B. über der Decke

Wie ist denn die Raumhöhe bei Dir und wie groß soll das Bild später werden? Dann kann man leicht ausrechnen, ob es Probleme gebnen wird oder nicht. Der Offset des Optoma ist im Gegensatz zu vielen anderen Geräten nämlich nicht vom Abstand zur Leinwand abhängig, sondern ausschließlich von der gewünschten Bildgröße.
Pioty
Schaut ab und zu mal vorbei
#38 erstellt: 08. Mai 2006, 20:54
Also die Leinwand hat ca. 2,40 x 1,8 meter. Sie hängt ca. 60 cm vor der Wand. Es werden dann von der Linse bis zur Leinwand noch gute 5 meter sein.
Kannst du mir sagen auf welcher Höhe dann der Beamer ungefähr sein muß?

Der Beamer ist bestellt und wenn ich jetzt einen Deckendurchbruch machen muß, dann kann ich zukünftig Freilichtkino schauen, weil mich meine Frau an die Luft setzt. Die war eh der Meinung, dass ein neues Schlafzimmer viel nötiger wäre..............Werde ihr zum Trost ein neues Waffeleisen schenken:-)
leppenraub
Stammgast
#39 erstellt: 08. Mai 2006, 23:26

Pioty schrieb:
Also die Leinwand hat ca. 2,40 x 1,8 meter. Sie hängt ca. 60 cm vor der Wand. Es werden dann von der Linse bis zur Leinwand noch gute 5 meter sein.
Kannst du mir sagen auf welcher Höhe dann der Beamer ungefähr sein muß?


Hmn, nach der Projektionsabstandstabelle von C4H würde ich sagen, Du bist mit 5m etwas zu weit von der Leinwand weg. 4m wären für eine Leinwandbreite von etwa 2.40m perfekt, 4.5m gerade noch drin.

Deine Bildhöhe ist etwa 1,35m (16:9), von der Unterkante der Leinwand gerechnet plus vertikaler Offset von ~0.45m - 0.60m (je nach Projektionsdistanz und digitalem Offset) ergibt 1.80m - 1.95m => Also Deckendurchbruch

Ich würde die Projektionsentfernung so kurz wie möglich halten, um den vertikalen Offset nicht zu groß werden zu lassen (eventuell 3.80m-3.90m und Zoomobjektiv in der weitwinkligsten Stellung), dann dürfte der Projektor gerade so unter die Decke passen und das Bildformat voll ausgeleuchtet werden.

Hat Deine Leinwand eine Maskierung, ist diese noch von den 2.40m abzuziehen? (kleineres Bild wäre etwas günstiger) Oder läßt sich die Leinwand noch etwas mehr als 1.80m aus der Decke nach unten fahren?

Gruß, leppenraub
mmfs001
Stammgast
#40 erstellt: 09. Mai 2006, 08:20

leppenraub schrieb:
4.5m gerade noch drin.


korrekt. 4,57 Meter sind das absolute Maximum, was der Beamer von der Leinwand wegdarf. Wenn in den 2,4 Meter die Maskierung mit drin ist muss der Beamer noch näher ran.


leppenraub schrieb:
je nach Projektionsdistanz und digitalem Offset


wie in meinem letzten Beitrag schon geschrieben ist das falsch. Beim HD72i ist der Offset ausschließlich von der Bildgröße abhängig, egal wie nah oder weit er von der Leinwand weg ist. Das ist selbst in der Anleitung falsch geschrieben. Die korrekten Werte stehen aber z.B. auf dem deutschen Werbeprospekt.

Bei einer 2,4 Meter Leinwand (Bildbreite) beträgt der 16:9 Offset immer 51,5 cm. Jetzt musst Du bedenken, dass Du von der Linse bis zur Decke vielleicht noch mal ca. 20cm Platz hast (je nach Halterung, aber es sollte auch noch ein wenig Abstand sein). Jetzt hast Du noch 4,5cm vertikalen Bildshift (wenn Du nur 720 statt 768 Zeilen verwendest) in jede Richtung. Die Bildunterkante befindet sich dann also bestenfalls ca. 2 Meter unter der Decke. Je nach Raumhöhe dürfte das aber noch unproblematisch sein.

Du musst Dir allerdings im klaren sein, das Du 4:3 Material so niemals auf Deine 4:3 Leinwand bekommst, dann müsstest Du wirklich einen Deckendurchbruch machen


leppenraub schrieb:
Ich würde die Projektionsentfernung so kurz wie möglich halten


Wie gesagt nicht nötig, da der Offset der selbe bleibt. Du kannst also ruhig 4,5 Meter weg von der Leinwand.

Viel Spaß mit Deinem neuen Beamer. Wenn Du die Aufstellung in den Griff bekommst wirst Du sicher Deine Freude haben.
leppenraub
Stammgast
#41 erstellt: 09. Mai 2006, 08:47

mmfs001 schrieb:
wie in meinem letzten Beitrag schon geschrieben ist das falsch. Beim HD72i ist der Offset ausschließlich von der Bildgröße abhängig, egal wie nah oder weit er von der Leinwand weg ist.


Die Bildgröße ist doch linear proportional zur Projektionsdistanz. Wenn also der Offset von der Bildgröße abhängt, dann auch von der Projektionsentfernung, oder nicht? Läßt man das Zoomobjektiv in einer Stellung und nähert sich der Leinwand um die Hälfte der vorherigen Projektionsentfernung, so ist der Offset halb so groß (siehe Strahlensatz, 8. Klasse )

Die im Prospekt angegebenen Min- und Max-Offset beziehen sich auf den "digitalen Lensshift", der Ausnutzung der restlichen 768 - 720 = 48 Zeilen. Beim Zoomen dürfte sich der Offset vermutlich nicht wesentlich verändern, oder?

EDIT: Ich glaube wir reden aneinander vorbei - der Offset ist unabhängig von der Zoomstellung, richtig? Trotzdem ist meine Aussage: "je nach Projektionsdistanz und digitalem Offset" nicht falsch!

Gruß, leppenraub


[Beitrag von leppenraub am 09. Mai 2006, 09:00 bearbeitet]
Pioty
Schaut ab und zu mal vorbei
#42 erstellt: 09. Mai 2006, 09:04
Nochmals vielen Dank für die Info.

Der Beamer ist wohl schon auf dem Weg zu mir. Wenn es gut läuft wird er heute noch angeliefert. Spätestens morgen.

Dann heißt es Abschied nehmen von meinem Sharp XV-3410S

Der hat mir fast 10 Jahre gute Dienste geleistet. War noch so groß wie ein Hartschalenkoffer und hat 12 000,-DM gekostet. Habe damals echte Begeisterungsstürme geerntet, und heute nur noch ein müdes Lächeln.........

Werde mich melden, wenn ich mein erstes Urteil gefällt habe.

Bis dann.
Gruß
mmfs001
Stammgast
#43 erstellt: 09. Mai 2006, 09:09

leppenraub schrieb:
Zoomobjektiv in einer Stellung und nähert sich der Leinwand um die Hälfte der vorherigen Projektionsentfernung, so ist der Offset halb so groß (siehe Strahlensatz, 8. Klasse )


Da hast Du natürlich recht!


leppenraub schrieb:
Die im Prospekt angegebenen Min- und Max-Offset beziehen sich auf den "digitalen Lensshift"


nein eben nicht, sondern auf die daneben angegebene min. / max. Bildbreite.


leppenraub schrieb:
Beim Zoomen dürfte sich der Offset vermutlich nicht wesentlich verändern, oder?


Doch, nämlich genau in dem Unfang, wie eine Verkleinerung / Vergrößrung des Abstands (bei gleicher Bildgröße) das Bild verändern würde. Die Verkleinerung des Offsets, wenn man näher an der Leinwand ist wird also durch den Zoom wieder exakt ausgeglichen, sobald man zur ursprünglichen Bildgröße zoomt.

Dieses Verhalten ist ungewöhnlich für einen Projektor, deswegen habe ich darauf hingewiesen. Die meisten Projektoren ändern den Offset beim Zoomen nicht.
leppenraub
Stammgast
#44 erstellt: 09. Mai 2006, 09:13

Pioty schrieb:
Der hat mir fast 10 Jahre gute Dienste geleistet. War noch so groß wie ein Hartschalenkoffer und hat 12 000,-DM gekostet.


Damals warst Du aber noch nicht verheiratet, oder? Da müßte ja nun Dein neuer Projektor einen um Größenordnungen besseren WAF besitzen und bei Deiner Frau Begeisterungsstürme auslösen

Gruß, leppenraub
leppenraub
Stammgast
#45 erstellt: 09. Mai 2006, 10:20

mmfs001 schrieb:
Dieses Verhalten ist ungewöhnlich für einen Projektor, deswegen habe ich darauf hingewiesen. Die meisten Projektoren ändern den Offset beim Zoomen nicht.


Jetzt ist mir das um einiges klarer! Jedoch hat mich folgende Rechnung verwirrt, bzw. tut es immer noch:

Wenn man sich sich die Projektionsabstandstabelle im deutschen Prospekt bzw. auf C4H anschaut, von den maximalen horizontalen Bildgößen die Bildhöhe ausrechnet, dann welche Höhe die 48 Zeilen digitaler Bildshift auf der Leinwand ausmacht und diesen Wert mit der Differenz von minimalem/maximalen Offet vergleicht, kommt man auf exakt gleiche Werte.

(Würde die Rechnung/Tabelle gerne hier einstellen, doch mit der Formatierung klappt das hier nicht)

Schaut man sich die minimalen Bildgrößen an und führt die gleiche Rechnung durch, so ergibt sich ein höherer Fehler (etwa 1.5% der Bildhöhe), jedoch kann man in einem Prospekt natürlich nicht alle möglichen Kombinationen von Zoomstellung, Projektionsentfernung und Min/max-Offset angeben.

Ergo dachte ich, Min-/Max-Offsetwerte beziehen sich auf den digitalen Bildshift mittels dieser 48 Zeilen.

Gruß, leppenraub
Tschopper
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 11. Mai 2006, 14:36

Pioty schrieb:

Der Beamer ist wohl schon auf dem Weg zu mir. Wenn es gut läuft wird er heute noch angeliefert. Spätestens morgen.
.........
Werde mich melden, wenn ich mein erstes Urteil gefällt habe.

Bis dann.
Gruß :*

Und ist das Babe schon da
Und die Erdmännchen schwärzer als beim Pana 700er
Pioty
Schaut ab und zu mal vorbei
#47 erstellt: 11. Mai 2006, 16:15
Tja, mein Beamer ist gestern eingetroffen und geht morgen wieder zurück!
Versteht mich nicht falsch, der Beamer macht durchaus ein tolles Bild, aber zwischenzeitlich beträgt der Preisunterschied zum Panasonic LCD schon 900 €.
Für diesen Preisunterschied möchte ich nicht nach kleinen Details suchen die der DLP Beamer besser kann, sondern eine durchweg und sichtbar besseres Bild haben.
Werde also meinen kleinen DLP Ausflug beenden, und mir den Panasonic holen.
Habe mir extra meine 2 Brüder zur Beurteilung kommen lassen. Die waren durchaus angetan, sehen aber auch den Preisunterschied zu LCD als nicht gerechtfertigt. Sind allerdings ein bisschen voreingenommen, da beide einen Panasonic haben. :-)

Folgendes ist mir aufgefallen:

Negativ:
- Ich hänge ständig in irgendwelchen Menüs um Farbtöne.....
zu optimieren, die dann aber beim nächsten Film schon nicht mehr passen.

- DLP Beamer sind leider nicht so flexibel in der Aufstellung

- Mein Humax gab über den DVI Eingang ein besseres HD Bild als über den HDMI Eingang.

- Ein nicht optimales PAL Bild wird ungeniesbar.
- Es treten auch bei HD Bildern relativ starke "Arteffects"
auf. Vor allem bei grün und grau.

Positiv:
- Adapter und Kabel ohne Ende im Lieferumfang
- Wenn die Einstellung für ein Bild mal optimal erwischt wurden ein wirklich tolles Bild mit kräftigen Farben und klasse Kontrast.
- Gut verarbeitet und durchaus ansprechendes Design. Wenn man sich auch über glänzendes weiß streiten kann.
- Ich habe keinererlei Regenbogen gesehen.
- Im Normalbetrieb angenehm leise.
Signature
Inventar
#48 erstellt: 11. Mai 2006, 19:11
@Pioty
jeder hat natürlich seinen eigenen Geschmack und seine persönliche Meinung aber Dein letztes Post kann doch - zumindest streckenweise - nicht ernst gemeint sein - oder?

Gruß
- sig -
Pioty
Schaut ab und zu mal vorbei
#49 erstellt: 12. Mai 2006, 07:42
Mir hat das auch keine Ruhe gelassen, und ich habe gestern, bevor ich den Beamer entgültig zur Rücksendung bereit gemacht habe, ein anderes HDMI Kabel angeschlossen und meinen HUMAX HD Reciever sowie den HD72i in die Ursprungseinstellungen zurückgesetzt.

Und siehe da: Plötzlich hatte ich ein super Bild! Nicht nur bei den Premiere HD Kanälen, sondern auch beim normalen PAL Bild. Egal ob schwierige Sonnenuntergänge, dunkle Szenen, oder schnelle Kameraschwenks.

Bin dann bis in die tiefe Nacht am Zappen gewesen, und mit einem breiten Grinsen ins Bett.

Werde heute den Beamer nehmen, und zu meinem Bruder fahren. Da werden wir ihn dann direkt mit dem Panasonic vergleichen.
Ich halte euch auf dem Laufenden.
clehner
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 12. Mai 2006, 08:30

Pioty schrieb:


Negativ:
- Ich hänge ständig in irgendwelchen Menüs um Farbtöne.....
zu optimieren, die dann aber beim nächsten Film schon nicht mehr passen.



Ojemine..... also nur mal diesen einen Aspekt herausgegriffen (würde alles im Einzelnen viel zu weit führen): Per Auge Farbtöne abstimmen ohne Meßgerät? Vergiß es!

Suche dir einen professionellen Fachhändler, der weiß, wie man 6500K realisiert, so wird das nichts ...

Wenn du so wie geschildert an die Projektoren-Auswahl herangehst, ist das Ergebnis eher zufällig, sorry, wenn ich das so offen sage... da wäre es vernünftiger, einfach den billigsten zu nehmen


[Beitrag von clehner am 12. Mai 2006, 08:31 bearbeitet]
Pioty
Schaut ab und zu mal vorbei
#51 erstellt: 12. Mai 2006, 09:07
Clehner da muß ich dir leider Recht geben!

Ich bin ein bisschen naiv an die Sache gegangen.

Aber ist es nicht bedenklich, dass ich beim Beamerkauf einen Fachmann brauche, der mir ein optimales Bild realisiert?
Ich kaufe doch auch kein neues Auto, und laß mir dann erst mal von einem KFZ Betrieb die Zündung richtig einstellen.

Gibt es eigentlich eine Brauchbare Test-DVD zur Bildoptimierung?
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