Kopfhörerverstärker

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Blaupunkt01
Stammgast
#54 erstellt: 16. Aug 2011, 20:12
Probier mal die Funktion Ratsnest, das ist ganz links der dritte Button von unten.
gandl
Stammgast
#55 erstellt: 16. Aug 2011, 20:19
Und dann alle Layer bis auf den Bottom-Layer ausblenden und dann sieht das ganze so aus:
Headphone Platine

Müsste doch stimmen, oder?

Gruß
Blaupunkt01
Stammgast
#56 erstellt: 16. Aug 2011, 20:25
Für mich sieht das so ganz gut aus.
gandl
Stammgast
#57 erstellt: 16. Aug 2011, 20:31
Das freut mich zu hören.

Head

Hier das ganze beschnitten und farblich invertiert. Dann will ich mal die Tage meine ersten Versuche mit dem Platinenbügeln wagen.

//Okay, jetzt muss ich gerade nochmal genau überlegen ob die Farben doch nicht andersrum müssen.
Ist schon spät ^^
//Klasse was Eagle alles kann:

head

Mit den Bohrlöchern sollte das ganze einfacher zu bohren sein.


[Beitrag von gandl am 16. Aug 2011, 21:25 bearbeitet]
Blaupunkt01
Stammgast
#58 erstellt: 16. Aug 2011, 20:41
Also auf der 2. Grafik soll das schwarze ja drin bleiben und das weiße muss raus, richtig?

Leider hab ich mit Platine bügeln keine Erfahrung, ich konnte die bisher fräsen lassen. Das ist jetzt aber auch vorbei, deshalb wollte ich es ganz auf einer Lochkarte aufbauen.


[Beitrag von Blaupunkt01 am 16. Aug 2011, 20:42 bearbeitet]
Blaupunkt01
Stammgast
#59 erstellt: 16. Aug 2011, 20:50
Ich möchte das Netzteil gerne in einem getrennten Gehäuse unterbringen.
Einfach nur mit An-/Ausknopf und einer grünen LED.

Wenn ich die grüne LED an die 15V und Masse hänge brauch ich ja einen Vorwiderstand.

Bei 2,2V und 30mA von der LED komme ich dann auf (15V - 2,2V)/30mA = ca. 427 Ohm.
Und es werden 12,8V*0,03A = 0,384W verbraten.
Da müsste doch ein Widerstand mit 470 Ohm und 0,6W Nennlast fünktionieren, oder?
Und dann kann ich über einen Kaltgerätestecker im Netzteilgehäuse und im KHV-Gehäuse den Strom übertragen.

Oder hab ich einen Denkfehler drin? Oder gibts da ein besseres System?
Mimamau
Inventar
#60 erstellt: 17. Aug 2011, 00:51
470 Ohm sind ok.
Das mit dem Kaltgerätestecker würde ich lassen, es könnte fälschlicherweise an Netzspannung angeschlossen werden.
Blaupunkt01
Stammgast
#61 erstellt: 19. Aug 2011, 16:29
Hmm, klingt logisch.

Werden eigentlich alle ICs durch die Opa 2132 ersetzt, bzw. gibt es Probleme wenn ich 4 Opa 2132 nehme?
Bzw. kann ich den TL072 nehmen? Der ist doch erheblich günstiger als der Opa 2132...
Der TL072 ist mit 18V Supply Voltage angegeben, funktioniert der auch mit 15V?
Der Opa 2132 ist mit 2,5V bis 18V angegeben...

Und welche Kabel verwende ich am besten?
Irgend wer hat von geschirmten Kabeln gesprochen. Die kenne ich nur als Antennenkabeln.
Mit ist noch nie ein geschirmtes Kabel in einem HiFi-Verstärker aufgefallen...


[Beitrag von Blaupunkt01 am 19. Aug 2011, 16:38 bearbeitet]
Mimamau
Inventar
#62 erstellt: 19. Aug 2011, 18:44
Zu den ICs kann ich dir nichts sagen, beim Kabel halt sowas, wie es auch bei Cinch-Kabeln verwendet wird.

Hab gerade meine Platine nach dem Layout von FlexBen fertiggestellt und bemerkt, dass ich die OPVs gar nicht da habe (dachte es wären 5534) und auch die Darlingtons hab ich nicht. BD138, 139, 140 hätte ich da, kann ich die auch verwenden?
Mimamau
Inventar
#63 erstellt: 23. Aug 2011, 22:56

Blaupunkt01 schrieb:
Bzw. kann ich den TL072 nehmen?

Mit dem wird das nichts, da es nur ein einfacher OP ist. Die Schaltung bzw. das Layout ist für dual OPs ausgelegt.

Meine Schaltung läuft jetzt mit BD681/BDX67-Pärchen.
Testweise habe ich TLO82 als OPs verwendet, muss mir noch die richtigen besorgen.
detegg
Administrator
#64 erstellt: 24. Aug 2011, 08:34
Moin,

TL072/082 sind JFET Doppel-OPV.
NE5532/OPA2132 sind bipolare Doppel-OPV.

;-) Detlef
Mimamau
Inventar
#65 erstellt: 24. Aug 2011, 16:01
Ups, hatte irgendwie gedacht, der TLO72 wäre einfach, dann gehts ja.
Mimamau
Inventar
#66 erstellt: 26. Aug 2011, 01:56
Habe mir jetzt ein paar schöne single/dual-OP-Adapter gebastelt und verwende NE5534's im Kopfhörerverstärker, klingt sehr nett.

single dual OP Amp Adapter
Mimamau
Inventar
#67 erstellt: 26. Aug 2011, 17:00
Ich habe jetzt nur das Problem, dass er bei höheren Pegeln sehr früh voll verzerrt. Liegt das an meinen anderen Endtransen?
Mein Beyerdynamic DT 770 Pro hat 250 Ohm.
pristine
Ist häufiger hier
#68 erstellt: 26. Aug 2011, 17:15
NE5534AN? Das war vor 15-20 Jahren schon die rauschärmere Version.
Mimamau
Inventar
#69 erstellt: 26. Aug 2011, 17:50
Bei den doppelten sinds 4 NE5534AN, und bei den einfachen NE5534AH als Metalltopf, da man die ohne Adapter hingebogen bekommt.
phanaton
Ist häufiger hier
#70 erstellt: 27. Sep 2011, 21:33
Hi,
Ich habe die Schaltung auch aufgebaut, und bin begeistert! Nach einem Apheared 47(Der durchaus nicht schlecht ist/war), habe ich nicht so (man verzeihe mir das Jargon ) "geile" Bässe durch den Kopfhörer gehört, auch bei "gehobener" Lautstärke, daran merkt man das dieser wirklich erst als Lineverstärker konzipiert war.
Kurz danach hab ich das Teil mal an meine Lautsprecher geschlossen, und war sehr überrascht wie laut das ging, weit über gehobene Zimmerlautstärke(Wirkungsgrad der Lautsprecher: 87dB/m).
So nun hab ich aber doch auf gehobenem Anspruch( ) ein wenig zu "meckern":
Und zwar als ich mal meine (leider kaputten, einer der beiden In-Ear Buds ist leider verloren gegangen) Super. fi 3 In Ear Kopfhörer angeschlossen habe, war leider ein doch gut hörbares Rauschen zu hören, das mit den auch nicht gerade Wirkungsgradschwachen Akg k518 Djs nicht mehr hörbar war(zumindest wenn man sich nicht voll darauf konzentriert).

So meine Frage ist nun wie ich das Rauschen weitestgehend eliminieren kann?
Zur Info was wahrscheinlich sich darauf auch auswirkt, ich habe statt den Ne5532/4, opa 2314 opamps genommen, um sich nicht mit dem Offset-Spannungsproblem beschäftigen zu müssen.
Weiterhin, was sich positiv auswirken sollte zumindest falls Rauschen extern über Hf-Strahlung kommen sollte, habe ich direkt an die Transistoren von der Spannungsquelle bis Ground 100nf Kondensatoren gelötet, was erst mal quasi sämtliche Probleme mit Hf-Strahlung(die ich leider auch hatte ) eliminiert hat.
Als Netzteil habe ich dieses mit leicht erhöter Snubber Kapazität verwendet.

Falls über die Iputs Hf-Rauschen kommen sollte, habe ich auch noch das 680Ohm, 470pF Netzwerk inspiriert von dieser Seite an die Inputs gelötet.
Damit habe ich meiner Meinung nach sämtliche externe Probleme eliminiert.
So nun noch eine Frage ist das Rauschen normal, und der Kopfhörerverstärker funktioniert mit so Wirkungsgradstarken Kopfhören einfach nicht(was Rauschen angeht) sogut?
Und gibt es eine Möglichkeit, das Ganze wesentlich zu verringern, mit beispielsweise Veringerung des Opamp-Gains(ich benötige lange nicht soviel Leistung wie das Teil zu bieten hat...)?

Ich frage so unwissend weil ich leider keine große Ahnung von analoger Elektrotechnik habe.

Ach übrigends ich meckere deshalb, da ich mir soeben erst mal ordentliche In-Ears(Triple Fi 10 pro) gegönnt habe, welche ich eigentlich unter anderem über diesen Verstärker betreiben wollte.

Gruß Philipp


[Beitrag von phanaton am 27. Sep 2011, 21:36 bearbeitet]
FlexBen
Stammgast
#71 erstellt: 10. Okt 2011, 17:14

phanaton schrieb:
[...]
So nun hab ich aber doch auf gehobenem Anspruch( ) ein wenig zu "meckern":
Und zwar als ich mal meine (leider kaputten, einer der beiden In-Ear Buds ist leider verloren gegangen) Super. fi 3 In Ear Kopfhörer angeschlossen habe, war leider ein doch gut hörbares Rauschen zu hören, das mit den auch nicht gerade Wirkungsgradschwachen Akg k518 Djs nicht mehr hörbar war(zumindest wenn man sich nicht voll darauf konzentriert).

So meine Frage ist nun wie ich das Rauschen weitestgehend eliminieren kann?

Der NE5523 und die OPA 213X-Serie sind beide ausreichend rauscharm, das Rauschen kommt wohl woanders her. Ich bin ja nicht der Erfinder dieser Schaltung, ich habe nur das Layout dazu hier zur Verfügung gestellt. Trotzdem würde ich mal darauf tippen, dass ein Verringern des Ruhestroms und senken der Gesamtverstärkung (höhere Gegenkopplung) helfen kann. Als Notlösung hilft evtl auch ein Ausgangswiderstand. Falls du mein Layout benutzt hast, hast du ja die Möglichkeit, einen einzubauen und bei Bedarf per Jumper kurzzuschließen. So 10 bis 22 Ohm würde ich mal versuchen.


phanaton schrieb:

Als Netzteil habe ich dieses mit leicht erhöter Snubber Kapazität verwendet.

Das wird jetzt nicht die Rauschursache sein, aber das verlinkte Netzteil hat ganz komisch unsymmetrische Kapazitäten ( C9P und C10P bzw C11P und C12P). Ist das Absicht, bzw hast du das auch so gemacht? Hab ich so noch nie gesehen.

phanaton schrieb:

So nun noch eine Frage ist das Rauschen normal, und der Kopfhörerverstärker funktioniert mit so Wirkungsgradstarken Kopfhören einfach nicht(was Rauschen angeht) sogut?

Meiner (mittlerweile an einen Freund verschenkt) rauscht mit Wirkungsgradstarken KH und Inears auch). Ich hab bei mir allerdings brachiale 150 Ohm als (kurzschließbaren) Ausgangswiderstand verbaut. Wenn man die benutzt ist Ruhe, aber ein guter Ausgang für niederohmige Lasten ist das dann auch nicht mehr Den Gain + Ruhestrom würde ich dann auch am liebsten runterdrehen können, dafür hab ich leider keine Jumper oder so vorgesehen. Kannst du ja machen, wenn du magst, die Eagle-Files stelle ich ja bereit.

Falls du in Sachen Rauschen bzw. bezüglich der Eignung für Inears Fortschritte machst oder Erkenntnisse hast, halt uns bitte auf dem Laufenden. Ich hab überlegt, ob ich den KHV nochmal baue, dann könnte ich gleich ein neues Layout machen und evtl. Verbesserungen integrieren.

Gruß
Ben
phanaton
Ist häufiger hier
#72 erstellt: 17. Okt 2011, 23:06
Ja also es gibt Neuigkeiten(und zwar positive )
Nachdem ich festgestellt habe dass, das Rauschen zeitweise(hat sich nach wenigen Sekunden wieder eingeschwungen) weg war als ich den Input rein- und wieder ausgesteckt habe, habe ich darauf geschlossen das es eine Art HF-Schwingrauschen ist (wenn es denn so etwas gibt).
Da ich noch eine sehr offene Verdrahtung hatte(Signalwege gut 10-15cm ungeschirmt) hab ich mir gedacht das der Versuch neue gut geschirmte Verbindungen herzustellen vielversprechend seien könnte...
Also ich hab jetzt endlich mal vernünftiges Kabel(Sommerkabel mit Schirmung) für die Signalwege benutzt, diese dann so kurz wie möglich und so wenig Schirmung wie möglich entfernt, und siehe da alles Perfekt, sogar noch ein bisschen besseres Rauschverhältnis als mein alter Apheared 47!
Ich bin begeistert .

Ach ich hab übrigens ein eigenes (SMD-)Layout benutzt(jetzt wo es keine Probleme mehr gibt, kann ich es ruhig zugeben ).
Wenn Bedarf besteht kann ich es auch noch mal zur Verfügung stellen, aber dann gilt die Warnung, dass, das ganze von einem Laien von vieleicht gerade mal 4 Layouts Erfahrung ohne Berücksichtigung auf EMV-Strahlung(wie man vieleicht auch oben herauslesen konnte) besteht.
Ich hab übrigens auf SMD gesetzt weil(wie ich auch im Nachhinein festelle) das ganze wesentlich kompakter geht, und meiner Meinung nach fast genauso leicht verlöten lässt.
Dadurch passten dann zwei Monostufen(also der komplette Verstärker) auf eine Platine von knapp 3.7*6.5 cm(das ganze ist ein einseitiges Layout, weshalb es noch deutlich kompakter geht).
Dadurch hat das ganze dann an eine Gehäusewand von dem kleinsten dieser Gehäuseserie gepasst.
Aber bevor ich mich hier ins ewige verschreibe mach ich demnächst mal Fotos, da in dem Gehäuse auch noch unter anderem die geregelte Seite des Netzteils(also die Voltage-Regler und der direkte zugehörige Kram), eine Einschaltverzögerung und ein über Relais gesteuerter Einschalt-Mechanismus ist(da so ein Druckschalter nur einen Pol schaltet, aber +/-/GND geschaltet werden muss)
Nachahmen mit diesem Gehäuse empfehle ich aber eher weniger, da schon einiges an Hitze entwickelt wird, und durchaus auch mal das Gehäuse(!) 50 Grad erreichen kann.
Außerdem war es schon fast Glück das am Ende doch alles reingepasst hat.
Dazu aber demnächst mehr.

In diesem Sinne vielen Dank für diesen Klasse (A) Verstärker, womit man alles von In Ear bis Standlautsprecher befeuern kann .


[Beitrag von phanaton am 18. Okt 2011, 07:11 bearbeitet]
FlexBen
Stammgast
#73 erstellt: 18. Okt 2011, 09:06
Hallo phanaton,

das sind in der Tat gute Neuigkeiten! Herzlichen Glückwunsch! Wenn du bei Zeiten dein Layout zur Verfügung stellen würdest, wäre dir die DIY-Gemeinde sicher dankbar . Da ich grade eine Arbeit zum Thema EMV-gerechtes Layout geschrieben habe, kann ich evtl auch noch einen nützlichen Beitrag leisten

Ich bin auf deine Fotos gespannt. Hast du wirklich das Netzteil incl. Einschaltverzögerung und den KHV in eines dieser Gehäuse gestoft? Klingt eng^^

Grüße
Ben
phanaton
Ist häufiger hier
#74 erstellt: 18. Okt 2011, 18:12

FlexBen schrieb:
Da ich grade eine Arbeit zum Thema EMV-gerechtes Layout geschrieben habe, kann ich evtl auch noch einen nützlichen Beitrag leisten


Auf einen solchen Beitrag würde ich mich( wie auch sehr wahrscheinlich viele andere) sehr freuen, da nahezu ziemlich alle meine Probleme mit Audioschaltungen im Endeffekt ein Schirmungsproblem oder beispielsweise schlechte Filterung des Netzes waren.
Auch glaube ich das die meißten hilfesuchenden Beiträgen wegen Störgeräuschen, EMV bedingt sind.
So ein Beitrag ist auf jeden Fall mit Freude zu empfangen .

Die Fotos werde ich wohl erst machen wenn ich ein fehlendes Relais für den Einschaltmechanismus eingebaut habe(hatte reichelt prompt nach meiner Bestellung nicht mehr lieferbar und ist deswegen nicht mitgesandt worden -.-).
Aber ich kann schon mal das Layout zur Verfügung stellen, alles wie schon gesagt auf eigene Gefahr.
auf dem Top Layer sind übrigens nur für Kabel Jumper, alle linearen Verbindungen sind also gleichzusetzen mit Kabel. Dabei gilt das auch wenn sich die Kabel auf dem Layout kreuzen diese nicht miteinander verbunden sind.
Ich weiß das das nicht die beste Lösung ist, man hatte beim layouten aber nur begrenzten Raum, und ich wollte das ganze bastlerfreundlich auf eine Seite packen.
Layout
Hier ist noch ein Render einer Mono Stufe:
Kopfhörerverstärker Class A SMD Platine
FlexBen
Stammgast
#75 erstellt: 18. Okt 2011, 18:43
Sieht schick aus. Ich hätte zwar ein zweilagiges Layout genommen, aber so geht es auch. Was ich mich noch frage ist, wie du das Signal zur Platine hin und von ihr weg bekommst. Da sind keine Drills oder so zu sehen, die man für ein Kabel nehmen kann. Und wie werden die Endtransen gekühlt? An's Gehäuse geschraubt?

Gruß
Ben

PS: Wenn du SMDs benutzt, lass die auf dem Top-Layer und route auch da. So wie du es jetzt gemacht hast ist es sehr.... ungewöhnlich
gandl
Stammgast
#76 erstellt: 18. Okt 2011, 19:17
Das sieht sehr stark aus.
Ich bin sehr gespannt was noch an Bildern und Verbesserungen kommt.
phanaton
Ist häufiger hier
#77 erstellt: 18. Okt 2011, 19:47
Vielen Dank für's Lob!
Ich hatte schon fast die Angst das eher jemand meckert.


PS: Wenn du SMDs benutzt, lass die auf dem Top-Layer und route auch da. So wie du es jetzt gemacht hast ist es sehr.... ungewöhnlich

Danke für den Tip werde ich mir merken, im Nachhinein frage ich mich auch warum ich mirs "so umständlich" gemacht habe.

Ich hoffe nicht das Verbesserungen nötig sind, aber mehr an Fotos wird sicher kommen.

Ich hab das ganze so konzipiert gehabt, das die Endtransen umgebogen werden in Richtung Platine(so das die Transen unter der Platine sind), und mit doppelseitig klebender Wärmeleitfolie direkt an die eine Gehäusewand geklebt werden(hat zum Glück auch alles funktioniert ). Von da aus konnte ich alle Kabel quasi auch "SMD-befestigen".
Output ist zwischen den sechs 6,8R Widerständen, und Input an dem schwarzen 1.5µF Kondensator. Spannung hab ich direkt an die Mittelpins der Transen geschlossen. Gnd ist mehr oder weniger in der Mitte der beiden Monoplatinen zusammenlaufend.

Gruss Philipp
FlexBen
Stammgast
#78 erstellt: 18. Okt 2011, 21:00
Ah, verstehe. Ist habe zwar noch ein paar Fragen, aber ich warte erstmal die Bilder ab, dann wird sich sicherlich einiges klären.

Gruß
Ben
8bitRisc
Stammgast
#79 erstellt: 13. Apr 2012, 22:29
Hallo,
auch ich habe den Kopfhörerverstärker nach der Schaltung von richi44 aufgebaut. Bei mir rauscht nichts und ich bin mit dem Klang sehr zufrieden. Ich verwende den Kopfhörer AKG-K701.

Die Verstärkung ist mir allerdings zu hoch. Hier werde ich nochmal einige BE umdimensionieren. Ich darf das Lautstärkepoti momentan nicht allzuweit aufdrehen sonst knallen mir die Ohren weg. Desweiteren werde ich das momentan eingesetzte billige Poti durch eine höherwertige Variante von ALPS ersetzen.

Der Ausgang zum Kopfhörer wird zusätzlich via Relais verzögert eingeschaltet. Beim Abschalten des Verstärkers (Versorgungsspannung) fällt sofort das Ausgangsrelais ab. Der Ausgang wird auch abgeschaltet, wenn man am Klinkenstecker zieht bzw. er wird verzögert eingeschaltet wenn man den Klinkenstecker in die Klinkenbuchse des bereits eingeschalteten Verstärkers steckt. Somit habe ich gegen evtl. Knack und Ploppgeräusche in unterschiedlichen Situationen vorgesorgt.

Der Netztrafo befindet sich außerhalb des Verstärkers in einem separaten Gehäuse. Die Spannung geht über ein Relais, welches den Ausfall einer der beiden Spannungen überwacht. Fehlt eine Spannung, so wird abgeschaltet.

Über einen zusätzlichen Spindeltrimmer welcher zwischen der positiven und negativen Spannung hängt nehme ich den Abgleich der Offsetspannung der ersten Verstärkerstufe vor. Der Schleifer des Trimmers geht über einen 1MOhm Widerstand auf den +Eingang des NE5532. Man kann so den Ausgang des Verstärker auf 0mV einstellen und sich Experimente mit anderen OPs sparen.

Die Schaltung wurde in bedrahteter Technik umgesetzt und befindet sich auf einer Leiterplatte mit zwei Layern.

Gruß Johannes


[Beitrag von 8bitRisc am 13. Apr 2012, 22:41 bearbeitet]
SeackOne
Schaut ab und zu mal vorbei
#80 erstellt: 08. Jun 2012, 14:53
hi 8bitrisc,
welche Relais hast du denn verwendet um den Ausgang des Kopfhörers verzögert einzuschalten? Welches Modell wäre empfehlenswert? Benötige ich dafür ein bestimmtes "Zeitverzögerungsrelais" oder reicht ein einfacher Schließer?
Wie mache ich es desweiteren möglich, dass sich der Ausgang ab bzw. an schaltet, jenachdem ob der Stecker gesteckt ist oder nicht?
Zum Verzögerten einschalten habe ich mal einen kleinen Plan unten drangehängt, wär das so in Ordnung?
Wie das nun mit dem Stecker realisiere ist mir noch nicht ganz klar.

Gruß


relais


[Beitrag von SeackOne am 08. Jun 2012, 14:55 bearbeitet]
Mimamau
Inventar
#81 erstellt: 09. Jun 2012, 00:43
Du brauchst eine Buchse mit Schalter.
Zum Verzögern des Relais schaltest du einen Kondensator in Reihe.
SeackOne
Schaut ab und zu mal vorbei
#82 erstellt: 09. Jun 2012, 09:30
Vielen Dank mimamau!
So einfach ist das also, wusste gar nicht das es soetwas gibt. Und ich hab mir schon den kopf zerbrochen wie das funktionieren soll. Aber eigentlich logisch..

Danke!
richi44
Hat sich gelöscht
#83 erstellt: 05. Jul 2012, 12:22
a) Ganz so einfach ist das nicht. Wenn man in Serie zur Relais-Gleichstromspeisung einen Kondensator schaltet, zieht das Relais kurz an und das wars. Es braucht schon eine echte Verzögerung:Verz?gerung Ich habe mal eine Speisung von 24V angenommen und mit der Zenerdiode den Emitter des PNP auf etwa halbe Speisung gelegt. Wenn die Speisung abweicht (aber mindestens 20V beträgt) sollte die Zenerdiode angepasst werden. Die Verzögerung ist auf etwa 3S festgelegt und durch die Rückkopplung funktioniert die Sache wie ein Flipflop, also hart schaltend.

b) Das schwache Rauschen kann durchaus aus der "unnötig" höhen Verstärkung resultieren. Diese ist rund 11.5 fach. Das kann Sinn machen, wenn man (wie früher üblich) Hörer mit mindestens 600 Ohm verwendet. Hat man Hörer mit z.B. 100 Ohm, so dürfte die Verstärkung um Faktor 2.45 kleiner sein. Und wenn man generell von eher lauten Quellen ausgeht (CDP) kann man weiter reduzieren. Eine solche Reduktion wäre durch Anpassen von R3 möglich. Lässt man ihn ganz entfallen, so wird die Verstärkung 1. Will man eine Verstärkung von etwa 3, so müsste R3 rund 10k sein. Und ist eine Verstärkung von 6.5 vorgesehen, so wird R3 3.9k.
8bitRisc
Stammgast
#84 erstellt: 08. Jul 2012, 13:27
Hallo,
ich war lange nicht in diesen Thread. Hier nun meine Schaltung:

Knackunterdrückung

Die Abbildung zeigt die Knackunterdrückung des Kopfhörerverstärkers.
IC4 stellt die 12V Spannungsversorgung der Relaisspulen zur Verfügung. Über D9/C23 wird die Wechselspannung vom Netztrafo gleichgerichtet. Diese Wechselspannung gelangt ebenfalls auf den Gleichrichter D8/R38 und C42. Über R43 wird C41 langsam aufgeladen (Einschaltverzoegerung). Q5 schaltet wenn genügend Spannung an seiner Basis anliegt. Liegt keine Spannung an D8 mehr an, so entlädt sich C41 über D6 an R35 (schnelles Ausschalten). Die Relais (Fujitsu SY-12W-K) werden nur geschaltet wenn der Schaltkontakt der Klinkenbuchse (angeschlossen an JP2) geschlosssen ist. Wird die Klinkenbuchse während des Betriebes gezogen, schalten somit die Relais sofort ab. Wenn die Versorgungsspannung ausfällt (Abschalten oder ausgelöste Sicherung am Netztrafo) bricht die Spannung am Eingang von IC4 schnell zusammen. Im Netzteil des eigentlichen Verstärkers befinden sich dagegen große Kondensatoren (2x2200u parallel), welche die Versorgungsspannung nach Ausschalten länger puffern als C23. Die Ausgangsrelais schalten somit schnell genug ab. Es entsteht kein Ausschaltknacks.

Gruß Johannes
Hagaaar587
Neuling
#85 erstellt: 23. Jul 2012, 21:55
Hallo,

ich scheine im Moment etwas auf der Leitung zu stehen..

Ich habe folgende Klinkenbuchse

Die ist als "Stereoklinken Buchse mit Schaltkontakt" bezeichnet, und hat 6 Pins. Die jeweils gegenüber liegenden Pins haben Kontakt solange nichts gesteckt ist, wenn ein Klinkenstecker reingesteckt wird, wird der Kontakt unterbrochen (also ein Öffner). Soweit, so gut...
Aber die Buchse funktioniert doch nicht mit der Schaltung von 8BitRisc oder übersehe ich was? Würde man da nicht durchgehend die 12V mit auf den Ausgang geben? Bzw. bräuchte man nicht generell eine Buchse mit Schliesser? Und das am besten noch getrennt von den Signalanschlüssen (also ne Buchse mit 2 mal 4 Pins, Signal R, Signal L, Masse, Schaltsignal)?
Macalberto
Ist häufiger hier
#86 erstellt: 01. Dez 2012, 00:15
Hallo Elektroniker,

entschuldigt, dass ich in so einen alten Beitrag einsteige. Der stammt tatsächlich aus dem Jahre 2004 und lebt immer noch. Damals hat richie64 den Plan (Schaltplan) vorgestellt. Du meine Güte, Kinder, die damals geboren wurden, können heute schon fast die Schaltung nachbauen.

Trotzdem, mich interessiert die Schaltung, und ich frage, welches ist der aktuelle Schaltplan. richie selber hat ja bereits im Beitrag #2 Korrekuren beschrieben, und im Beitrag #3 den geänderten Schaltplan gezeigt. Gilt der noch? Ist es überhaupt ein kompletter Schaltplan? Er bezeichnete ihn da als "Schema".

Und der Nachbau von Tellum im Beitrag #17 scheint auch einen anderen Schalplan zugrunde gelegt zu haben, und das nicht nur den OPA2132 betreffend. Was sind das für 4 Leistungstransistoren (?) auf dem Kühlblech – sind die vom eingebauten Netzteil? – was sind das für 2 x 3 dicke, schwarze Elkos (?) hinter der Frontplatte? Ich finde sie im Schaltplan nicht.

richie, es wäre schön, wenn Du noch einmal den gültigen Schaltplan nach den letzten Änderungen zeigen würdest.

Grüße aus Berlin

Macalberto
FlexBen
Stammgast
#87 erstellt: 01. Dez 2012, 10:51

Macalberto schrieb:
Hallo Elektroniker,

Hi!

Macalberto schrieb:

Trotzdem, mich interessiert die Schaltung, und ich frage, welches ist der aktuelle Schaltplan. richie selber hat ja bereits im Beitrag #2 Korrekuren beschrieben, und im Beitrag #3 den geänderten Schaltplan gezeigt. Gilt der noch? Ist es überhaupt ein kompletter Schaltplan? Er bezeichnete ihn da als "Schema".

Der Plan ist seit ca. Post 3 unverändert. Der Eingangs-OP sollte ein JFET- oder MOSFET-Typ sein. Gegen Schwingneigung sind die Kondensatoren dazugekommen.

Macalberto schrieb:

Und der Nachbau von Tellum im Beitrag #17 scheint auch einen anderen Schalplan zugrunde gelegt zu haben, und das nicht nur den OPA2132 betreffend. Was sind das für 4 Leistungstransistoren (?) auf dem Kühlblech – sind die vom eingebauten Netzteil? – was sind das für 2 x 3 dicke, schwarze Elkos (?) hinter der Frontplatte? Ich finde sie im Schaltplan nicht.

Da ist vermutlich noch ein Netzteil mit auf der Platine. Die Elkos gehören zur Stromversorgung, da gilt in DIY-Kreisen ja oft "viel hilft viel", was auch nicht ganz unwahr ist . Die 4 Transen auf dem dicken Kühler sind die Endtransistoren der beiden Kanäle, darum vier Stück. Die Zwei ICs mit kleinen Kühlkörpern sind vermutlich die Linearregler des Netzteils, jeweils ein IC für +15V und -15V. Die von dir erwähnte "Frontplatte" ist - glaube ich - die Rückseite .

Macalberto schrieb:

Grüße aus Berlin

Macalberto

Grüße aus Düsseldorf
Ben
richi44
Hat sich gelöscht
#88 erstellt: 01. Dez 2012, 11:11
Das ursprüngliche Problem war, dass an den bipolaren Eingängen ein Basisstrom fliesst und dass R2 und R3 unterschiedlich sind. Damit ergibt sich eine unterschiedliche Basisspannung der Eingänge und damit eine Offset-Spannung am Ausgang.
Verwendet man TL071, so ist der Eingangsstrom praktisch Null und damit ergibt sich kein Offset.

Das nächste Problem war, dass die ursprünglichen Leistungstransistoren eine zu geringe Stromverstärkung hatten. Im ursprünglichen Verwendungszweck als Leitungstreiber spielt das keine Rolle, weil nur eine geringe Leistung gefordert ist und damit auch nur ein geringer Strom.
Als Kopfhörerverstärker, als den ich das Ding propagiert habe kann aber schon mal ein höherer Strom fliessen und da reicht das hfe der normalen Transistoren nicht aus. Folglich habe ich Darlingtons eingesetzt und weil sich noch unter bestimmten Bedingungen Schwingneigungen gezeigt haben gleich noch alle kritischen Stellen abgeblockt. Diese Kondensatoren sind nicht alle immer nötig, das hängt etwas vom Aufbau der Schaltung ab.

Und dass ich von Schema schrieb liegt daran, dass man in der Schweiz nie von einem Schaltbild spricht (es gibt Bilder von Schaltern, ob Bank oder elektrisch, aber es gibt keine Schaltbilder!) sondern von einem Schema. Ein Schema ist eine prinzipielle Darstellung und das ist hier auch der Fall, denn ein Bild ist etwas, das die Wirklichkeit darstellt, vergleichbar einer Verdrahtungsskizze. Aber lassen wir das....
Macalberto
Ist häufiger hier
#89 erstellt: 01. Dez 2012, 14:05
@ FlexBen: Danke für deine ausführlichen Erläuterungen.

@ richie: Auch dir dank für die Ausführungen zu deinem "Schema".

Ich werde es nochmal versuchen. Habe schon lange keine analoge "Schaltung" mehr aufgebaut. Dabei bin ich doch mit der Analogtechnik groß geworden und habe noch mit Röhren gearbeitet. Wenn was draus wird, werde ich davon berichten.

Grüße aus dem hauchdünn verschneiten Berlin nach Düsseldorf und der schönen Schweiz.

Macalberto
Macalberto
Ist häufiger hier
#90 erstellt: 03. Dez 2012, 22:44
Hallo,

nun habe ich zwei Fragen, bevor ich anfange:

• Welchen Vortil hat der OPA 2132 gegenüber dem TL 072? Ich meine den Begriff "der olle TL 072" hier gelesen zu haben. Der OPA 2132 kostet mehr als das Zehnfache, das muss doch einen Grund haben. Auch wenn es nicht um große Summen geht, trotzdem interessant.

• Der KHV ist nicht kurzschlusssicher. Was bedeutet das in der Praxis? Ihn kurzschlusssicher zumachen mit einem Längswiderstand ist nicht sinnvoll, da ist der schöne Ausgangswiderstand ja hin. Was muss ich beachten, wenn ich ihn so lasse, wie er ist? Darf ich z.B. den KH nicht reinstecken oder rausziehen, wenn der KHV eingeschaltet ist? Oder was anderes?

Für Tipps dankbar

Macalberto
richi44
Hat sich gelöscht
#91 erstellt: 04. Dez 2012, 08:14
071
Das sind die Daten des TL071 und
2132
das jene des OPA 2132.
Die wesentlichen Unterschiede sind das Rauschen, das beim OPA um 7dB besser ist und der Klirr, der um rund 34dB besser ist. Nur sagen diese Werte für sich überhaupt nichts aus. Wenn ich ein Kondensator-MIkrofon bauen würde, könnte ich den OPA als Vorverstärker nutzen, nicht aber den TL. Aber ich baue kein Mikrofon, sondern einen Kopfhörerverstärker und da wäre das Rauschen so gering, dass es garantiert unhörbar bleibt, weil alle Umweltgeräusche wesentlich stärker sind. Und selbst das Blut hört man besser fleissen...
Der Klirr ist mit dem TL ebenfalls unhörbar, denn er wäre unter der Hörschwelle. Wenn ich also diesen Klirr nochmals reduziere, so bringt es nichts.
Es gibt wie gesagt Anwendungen, wo diese Qualitäten wichtig sind. Bei einem Messgerät will ich ja nicht die Fehler des Messgerätes messen, sondern jene des zu prüfenden Gerätes. Aber beim Kopfhörerverstärker sind die Nachteile der Umwelt und meines Blutkreislaufes weit stärker und diese kann ich nicht ausschalten, also macht eine Qualitätssteigerung keinen Sinn.

Nicht kurzschlusssicher bedeutet, dass ich den Verstärker nicht bei hoher Lautstärke und kurzgeschlossenem Ausgang betreiben sollte. Wenn die Lautstärke zu ist passiert nichts. Und ein Kurzschluss für 1 Sekunde (Kopfhörer einstecken) ist auch kein Problem.


Ihn kurzschlusssicher zumachen mit einem Längswiderstand ist nicht sinnvoll, da ist der schöne Ausgangswiderstand ja hin

Im Grunde sind Kopfhörer für einen Verstärker-Ri gebaut, denn ein Ri von Null war ursprünglich nicht angedacht. Wenn ich etwa einen Längswiderstand von 10 Ohm einsetze, so ist dieser Wert im Verhältnis zu einem vernünftigen Kopfhörer-Widerstand von 250 Ohm (oder mehr) unbedeutend. Der Kopfhörer wurde auf etwa 100Ohm Ri konstruiert! Und wenn ich einen Kopfhörer habe mit 8 Ohm (war früher üblich, als kleine Radiolautsprecher in die "Tassen" eingebaut wurden), so ist nichts zu erwarten. Und auch Hörer mit 32 Ohm (für MP3-Player) sind keine Referenz.
Wenn schon müsste ich die Verhältnisse in einem Studio betrachten und dort sind die Kopfhörerausgänge mit Widerständen von 10 bis 33 Ohm geschützt.
FlexBen
Stammgast
#92 erstellt: 04. Dez 2012, 09:05
Du könntest eine Strombegrenzung in das Netzteil bauen, allerdings braucht die Ausgangsstufe pro Kanal schon 100mA. Wenn man unter Last grob 150-180mA pro Kanal rechnet, so könnte man bei einem Netzteil für zwei Kanäle die Begrenzung nicht unter 300-360mA auslegen. Das ist für den Treiber eines KH vermutlich schon recht viel. Ein Ausgangswiderstand ist ok, solange du keine Multi-BA-Inears hast. Solche Inears haben aber sowieso einen so hohen Wirkungsgrad, dass dieser KHV dafür absoluter Overkill wäre.

Gruß
Ben
Macalberto
Ist häufiger hier
#93 erstellt: 06. Dez 2012, 19:01
Noch ne Frage: Der KHV von richie ist offensichtlich auch für professionelle KH gebaut, also hochohmige von 600 Ohm. Deshalb wohl auch die hohe Versorgungsspannung. Da ich sicher nie so einen KH benutzen werde, käme ich mit weniger aus. Ich würde das "Schema" gern etwas umdimensionieren in Richtung 12 V oder gar 9 V.

Die Frage ist natürlich auch, mit welcher Lautstärke man hört. Ich bin schon ein älteres Semester und höre nicht "heavy metal", sondern überwiegend Klassik. Das ist zwar bei Bruckner auch manchmal ziemlich laut, aber noch deutlich unter der Schmerzgrenze.

Frage nach der Leistung: Die berühmten 0,775 V an 600 Ohm ergeben 1 mW. Ist das eine "Durchschnittslautstärke, ist das laut? Oder anders: Welche Leistung brauche ich an einem KH für einen lauten Bruckner oder Mahler? Ganz grob, wirklich nur Pi mal Daumen.

Macalberto
FlexBen
Stammgast
#94 erstellt: 06. Dez 2012, 23:55
Hi,

Das eine mW bei 0,775V sagt erst etwas über die Lautstärke aus, wenn man den Wirkungsgrad des KH dazunimmt. Und wenn man kann (so wie bei KHV), dann sollte man einen gehörigen Overhead mit einplanen, (gut gemischte und gemasterte) Musik hat ja einen gehörigen Dynamikumfang.

Der Ruhestrom der Ausgangsstufe hängt von der Versorgungsspannung ab. Man kann das aber durch ein paar geänderte Widerstandswerte kompensieren. Mit +-9 Volt hast du vermutlich auch noch genügend Power am Ausgang. In Class B würde ich den KHV aber nicht betreiben. Warum willst du überhaupt die Versorgungsspannung senken?

Gruß
Ben
richi44
Hat sich gelöscht
#95 erstellt: 07. Dez 2012, 08:41
Wie Ben schrieb ist eine Änderung der Versorgungsspannung möglich. Nur habe ich bewusst die Ausgangsstufe als Klasse A konzipiert. Da ist der Ruhestrom höher als der maximale Signalstrom. Das ist bereits im ersten Beitrag bei der Schaltungsbeschreibung erwähnt. Der Ruhestrom beträgt 100mA pro Endtransistor, macht also bei einem Stereo-Verstärker 400mA. Falls Du daran denkst, den KHV mit einer 9V Batterie zu betreiben, so ist da nach rund 2 Stunden Ende der Musike! Und die 100mA pro Transistor ergäben (an 8 Ohm) eine Ausgangsleistung von 40mW.

Bei Beyerdynamic habe ich Daten über den "T90" gefunden. Dieser wird mit einem Kennschalldruck von 102dB bei 1mW und 500Hz angegeben. Nennbelastbarkeit 0,2W und Impedanz 250 Ohm. Das ergäbe eine maximale Spannung von 7.07V (entsprechend 28.3mA) und 0.5Vbei 1mW.

Wenn wir also sowohl einen niederohmigen Hörer wie etwa den "Monumentum" von Sennheiser betreiben wollen (18 Ohm und maximal 1.9V entsprechend 105.6mA) oder den T90 von Beyerdynamic mit oben angegebenen Spannungen und Strömen, dann ist sicher nichts mit Batteriebetrieb. Und für die 7V Ausgangsspannung brauchen wir eine Speisung von 24V, also ist da +/-15V sicher nicht falsch.
Oder dann verbauen wir einen beliebigen Käfer wie etwa den LM386, der bei 6V Betriebsspannung maximal 1W liefert (<2V). Da braucht es fast keine Bauteile und das Ding funktioniert, aber keiner soll irgendwelche Daten nachmessen!

Und wenn Du schon Netzbetrieb wählen musst, dann ist es doch egal, wie die Versorgungsspannung aussieht!
Macalberto
Ist häufiger hier
#96 erstellt: 09. Dez 2012, 12:31
Ihr habt Recht, mit Batterie lässt sich ein KHV sowieso nicht im Class-A-Betrieb fahren. Also spielt die Versorgungsspannung keine Rolle und ich lasse es wie es ist.

Eine andere Frage habe ich noch, auch wenn die nicht direkt hier reingehört, sondern eher in "Kopfhörer". Aber da ich hier nun mal ein paar KH-Fachleute an der Strippe habe, stelle ich sie hier.

Wir benutzen zum Fernsehen seit einiger Zeit Kopfhörer. Ich habe zur Probe einfache KHs gekauft, Sennheiser HD 201, und diese Hörweise hat uns befriedigt, nun wollen wir bessere KHs. Der AKG K701 von unserer Stereoanlage ist richtig gut, aber doch ein bisschen groß und schwer und auch teuer.

Auf der Suche nach einem gut klingenden und auch gut zu tragenden KH bin ich auf den Bose AE2 gestoßen. Wir haben einen gekauft, und er erfüllt unsere Wunsche ziemlich gut. Ich sehe aber ein technisches Problem, er hat ein seeeehr dünnes Kabel. Das wird auch von fast jedem User, z.B. in Amazon, bemängelt. Und das Kabel kann man nur am AE2i wechseln, nicht am AE2. Ich fürchte, irgendwann reißen wir das ab.

So, nach der langen Rede endlich die Frage: Kann ich das Kabel selber wechseln? Kann ich nicht gleich ein solideres Kabel montieren? Nach der Bauart sieht es so aus, als könnte man "außen" den "Deckel" entfernen, um an die Anschlüsse zu kommen. Oder ist der verklebt oder anders absolut fest montiert? Hat das vielleicht schon mal einer von euch gemacht?

Macalberto
FlexBen
Stammgast
#97 erstellt: 09. Dez 2012, 13:06
Hi,

Das Kabel am AE2 ist abnehmbar, also ohne öffnen des KH und lötarbeiten wechselbar. Ich weiß aber nicht, ob der KH einen normalen Miniklinken-Anschluss oder etwas exotisches hat.
Nebenbei: Mach zu dem Thema ruhig eine Thread im Bereich KH-Kaufberatung auf, ich habe das Gefühl, dass es für deine Zweck KHs gibt, die dich glücklicher machen werden als der AE2.

Gruß
Ben

Edit: Dem Bild bei Amazon nach zu Urteilen (Hier) ist es vermutlich ein 2,5mm-Anschluss mit etwas speziell geformter Zugentlastung. Ist aber pure Vermutung meinerseits.


[Beitrag von FlexBen am 09. Dez 2012, 13:11 bearbeitet]
Macalberto
Ist häufiger hier
#98 erstellt: 09. Dez 2012, 13:31
FlexBen, Du bist ein ganz schön schlaues Kerlchen. Da dachte ich, das Kabel geht doch ansatzlos in den KH rein, er hat keine Steckverbindung kurz vorm KH, ist also nicht lösbar.

Doch deine Behauptung, das Kabel ist abnehmbar, hat mich irritiert. Ich ziehe vorsichtig am Kabel, und siehe da, das Kabel kommt unmittelbar aus der linken Ohrmuschel raus. Sogar so leicht, dass es wahrscheinlich im Falle eines Falles aus der Buchse kommt und nicht abgerissen wird. Welche Freude.

Übrigens ist die Verbindung ein 2,5 mm Klinkenstecker.

Zu der Frage andere KHs: Wir sind mit dem Bose sehr zufrieden, jedenfall bisher. Er ist sehr leicht – 140 g – und sitzt angenehm am Ohr, ein Verdienst der weichen Ohrpolster. Er hat keine starken Bässe – rmisst Du die? – , aber genau das suchte ich. Ich hatte einen sehr guten AKG K142, der war mir einfach zu basslastig.

Vielen Dank für deine Hilfe.

Grüße aus dem winterlich verschneiten Berlin

Macalberto


[Beitrag von Macalberto am 09. Dez 2012, 13:32 bearbeitet]
Hmeck
Inventar
#99 erstellt: 12. Dez 2012, 21:25
Hallo Bastelfreunde,

Ich kann sagen, dass mich die Schaltung fasziniert, seit ich sie das 1. Mal gesehen habe. Jetzt habe ich sie nachgebaut, und zwar nur einen Kanal mit folgender Bestückung: BD141 /142, TL082 und TL081. Die beiden Emitter-Rs haben 2,7 statt 2,2 Ohm, die Cs sind 2 x 100 pF und 2 x 10 pF. Die Änderungen, weil das Material gerade vorhanden war und auch was dabei gedacht: Ich brauche das Ding nicht als KH-Verstärker, hätte aber gerne einen "Nachbrenner" für mein DIY-Tongenerator, da hätte ich gerne eine möglichst hohe Grenzfrequenz.
KH-Verst
Funktioniert soweit ganz gut, Schwierigkeiten gab es nur, als ich die Stromversorgung für den 082 verpolt hatte - Ersatz-IC war da. Die 0,68 uF-Tantals für das Abblocken haben die Fehlpolung sogar überstanden. Der Sinus wird bis 25 kHz hoch einwandfrei versärkt, höher kann mein derzeitiger SinGen nicht. Bei hochohmiger Belastung geht die Ausgangs-U bis auf +/-10 Vss. Bei 30 Ohm Belastung wird es allerdings abenteuerlich, und es sind nur noch ca. 7 Vss zu holen. Dann sieht es etwa so aus:
sin-begr
Oben natürlich die Eingangsspannung, die Ausgans-U ist mit 5 V / cm dargestellt. Ich hätte natürlich gerne eine saubere Begrenzung statt diesem Gezappele.
Noch doller wird es bei Rechteck. Hier kann man nur noch knapp +/- 5 Vss sauber herausholen, dann gibt es wildes Überschwingen.
rechteck-1
Man sieht ohne weiteres, dass die Flankensteilheit am Ausgang etwas geringer als am Eingang ist, wie zu erwarten war.
Bei mehr Spannung oder höherer Belastung wird es dann aber wieder ganz toll:
rechteck-2
(Input am Eingangsregler hochgedreht) Man sieht so einiges daraus. Z.B. dass ich es vielleicht mal mit den vorgebenen C-Werten probieren sollte. Auch sieht man wohl an den Übernahme-Verzerrungen, dass die Idee mit den Darlington-End-Transistoren gar nicht schlecht ist.

Inzwischen habe ich auch NE 5534 und NE 5532. Damit sieht das ganze nun wie folgt aus:
rechteck-3
Allerheftigstes Überschwingen!
Eventuell probiere ich es noch mal mit genau den Vorgabe-Werten auch bei den C´s, wobei der 5534, dachte ich, das selbe IC wie der 5532 ist, nur eben als 1-fach-Ausführung. Außerdem haben sowohl der 081 wie der 5532 eine Offset-Kompensation, was dringend benötigt wird: In der J-Fet-Version stehen + 11 mV am Ausgang, in der bip. Version etwa - 100 mV.

Ich hatte jedenfalls, obwohl es nur als Teilerfolg durchgehn mag, vollen Bastelspaß.

Grüße, Hmeck
FlexBen
Stammgast
#100 erstellt: 12. Dez 2012, 23:55
Hi,

sieht wirklich übel aus. Durch die höheren Emitter-Rs ist der Ruhestrom der Ausgangsstufe geringer. Evtl hast du, ohne es zu wollen (?), in ClassAB statt A betrieben? Durch die einzelnen OPs zur Ansteuerung der Endtransistoren sind dabei Übernahmeverzerrungen unvermeidlich.
Gruß
Ben
richi44
Hat sich gelöscht
#101 erstellt: 13. Dez 2012, 08:04
Wie bereits am Anfang des Threads erwähnt war der Verstärker erst als reiner Leitungstreiber geplant und eingesetzt. Erste Versuche als Kopfhörerverstärker (Last 600 Ohm) waren erfolgreich. Weniger erfolgreich waren Versuche mit niederohmigeren Lasten, weil die Endtransistoren eine zu geringe Stromverstärkung aufweisen. Sobald wir aus Klasse A heraus kommen, also Ic > Ic Ruhe wird (grösser als 0.1A) kommt es zu Übernahmeverzerrungen und vor allem wird dann der Ausgangsstrom der Treiber-IC zu gross. Dann ist Schwingen und ähnliches durchaus möglich.
Ich habe daher in den Beiträgen 2 bis 5 auf diese Problematik verwiesen und BD 679 / 680 empfohlen, sowie zusätzliche Schwingschzutz-C.
Hmeck
Inventar
#102 erstellt: 13. Dez 2012, 12:02
Danke für Eure Antworten!

ich habe bereits bd679 bd680 geordert. Werde vielleicht bei dem nächsten Aufbau die Cs leicht tauschbar machen + ein wenig herumprobieren. Es ist wirklich alles eine Frage der Belastung, mit geringerer Amplitude bekommt der Verstärker auch die 25 kHz Rechteck gut hin.
Ich habe die bd242/42 unter ca. 8 Stück selektiert, und die Verstärkungen haben wahnsinnig gestreut - mehr als 1:10. Vielleicht war es sowieso B-Ware, obwohl sie einen schönen Stempel von TexasInstruments haben, liegt schon ewig bei mir rum.
Erstaunt hat mich an den Ergebnissen vor allem auch, dass die Jfet-OpAmps anscheinend bessere Treibereigenschaften als die Bipolaren haben ...

Grüße, Hmeck

Edit / Nachtrag

Mit der TL081 / TL082 sowie BD141/42 Bestückung ergeben sich jetzt folgende Werte (in V Spitze-Spitze):
Max. Rechteck unverzerrt: 7 V, alle Bereiche und Belastung von Leerlauf bis hinunter zu 30 Ohml. Die Verzerrung beginnt als unscheinbarer Punkt irgendwo auf einer Flanke, der mit wachsender Amplitude nach oben bzw unten bis zum "Dach" wandert und dann zum Überschwingen bis hin zum satten Durchschwingen führt. Deutet darauf hin (meine Interpretation), dass der Treiber die nötige Leistung zum Umschalten der End-Ts nicht mehr bringt. Da es im negativen Bereich eher und stärker überschwingt, wird der PNP-Typ mehr Leistung brauchen. Das entspricht der Beobachtung, beim Vergleich der Verstärkungsfaktoren beim "Matchen".

Bei 2,5 kHz liefert er im Leerlauf sowie bei 100 oder 50 Ohm unverzerrt 25 V, bei 33 Ohm nur noch 22 V unverzerrt.

Bei 25 kHz gibt es im Leerlauf auch noch 25 V, bei 100 Ohm wird schon eine Verringerung sichtbar, bei 50 Ohm runter auf 18 V und bei 33 Ohm schließlich noch 12 V.

Bei Kopfhörerbetrieb hat der Verstärker keine Problem, 64 Ohm (eine Seite des KH) lautstark genug zu treiben, beide in Serie ist sowieso unproblematisch. Aber bei beiden Systemen parallel gibt es wilde Schwingungen im Hf - Bereich. (Was ich bei rein Ohmscher Last nie beobachten konnte)

Das entspricht im Grunde genau dem von Richi benanntem Verhalten.


[Beitrag von Hmeck am 13. Dez 2012, 20:33 bearbeitet]
Ultraschall
Inventar
#103 erstellt: 21. Dez 2012, 10:04
Kleine Anregung als Bastelprojekt über Weihnachten und um Vergleiche zu liefern- will nicht meckern, aber die hier vorgestellte Schaltung gefiel mir von Anfang an nicht, weil aus meiner Erfahrung heraus, dynamische Probleme zu erwarten waren.

http://www.edn.com/d...dles-bipolar-signals

Und dann Schaltung1/2 in der GK-Schleife eines OPV-sollte supi gehen.


Grüße


[Beitrag von Ultraschall am 21. Dez 2012, 10:08 bearbeitet]
Hmeck
Inventar
#104 erstellt: 25. Dez 2012, 17:30
Hallo Ultraschall,

danke für den interessanten Link. Als problematisch sehe ich allerdings die beiden R1 R2 zwischen den Emittern an, hier fällt ja 2 x Ube, also ca. 1,4 V ab. Vorsichtshalber hat der Schaltungsdesigner die Werte nicht spezifiziert, auf jeden Fall "fehlt" dieser Querstrom sozusagen den Transistoren. Wenn der Schaltungsdesigner 3 mA Ruhestrom ansetzt, müssen R1 und R2 ja schon mindestens 250 Ohm haben, damit die Transistoren überhaupt Strom abbekommen. Wie das Ganze dann dynamisch ablaufen soll? Sicherlich könnte das Ganze durch Verknüpfung mit einem OpAmp ganz prima linearisiert werden, aber ob es dann dynamisch besser läuft als die Richi-Schaltung? Ich habe meine "wilden" Ergebnisse oben ja auch durch konsequente Missachtung der Empfehlungen für die GK-Cs erreicht. Der "Trick" ist doch m.E. gerade die Vorspannungserzeugung über die zwei "Treiber-OpAmps". Vielleicht sollte man hier aber den Spannungsteiler am Eingang dieser "Treiber" niederohmiger machen, im Schaltbilde sind es über 600 k Gesamt-R.

Da frage ich mich auch ernsthaft, ob nicht eine ganz klassische Schaltung vielleicht Typ AAB, mit konventioneller Vorspannungserzeugung, mindestens genauso gut läuft.

Grüße, Hmeck (der sich noch nicht für ein Konzept entschieden hat)
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