Messsystem Hobbybox 6

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Lagus
Stammgast
#1 erstellt: 20. Nov 2008, 22:54
Guten Abend Forum,

nun ist es so, dass ich mich schon einige Zeit mit dem LS-Selbstbau beschäftigt habe und war mit dem Gedanken am spielen, ob ich mir nicht ein eigenes Messsystem snschaffen sollte. Bei meiner suche bin ich neben ARTA und JustOct etc. auch auf Hobbybox gestossen.
Die koplette Homepage habe ich schon durchgelesen inkl. der Vergleichsmessung zu CLIO, was mich ziemlich beeindruckt hat.
Aber das sind alles angaben von der Entwicklerseite aus, keine angaben von Endverbrauchern, nichtmal hir im Forum habe ich was gefunden.
Ein Messsystem in der Preisklassen (Programm, Micro, vorverstärker Sound-Karte 500-600€) würde sicherlich für mich, als Hobbyisten, vollkommen ausreichen, da ich mein Hobby neben 2 Arbeitsstellen und Studium betreibe!

Ich wäre euch für ein Statement sehr verbunden.

Basti

P.S.:
...oder was ist mit den ATB PC Pro systemen?!
Tom05
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 21. Nov 2008, 01:00
Hi,

wenn so ein Messystem unbedingt her soll, empfehlen sich folgende Schritte:

- Anschaff der guten Soundkarte,
- Anschaff des Mikrofons,
- Anschaff des Mikrofon-Vorverstärkers,
- Vorplanung, ob sich jemand findet, der Mic und ggF. Mic-Vorverstärker, hinsichtlich Pegel und Frequenzgang, kalibrieren kann. (Falls erforderlilch beim Mic-Amp).

Für die Hochverstärkung der MessOut-Signale, hat man ja einen HiFi-Verstärker parat.


So gewabnet,

versucht man sich an den Demo-Versionen der ins Auge gefaßten Produkte am Besten dann mal selber.

Ein CLIO ist kein Maßstab allein aus sich heraus (!)

Es ist Alles eher eine Frage der selbst vorgenommenen Mess-Konfigurationen, ob man einer Messung gerecht wird. Denn die grundlegenden Formeln, sind international die Gleichen.

Frequenz- und pegel-kalibriertes Mikrofon und die Kalibrierung der Eingänge der Soundkarte, müssen stets vom Anwender beigesteuert werden.

Dann bleibt noch die Frage, wie gut man mit so einer Software allgemein klar kommt.

Deshalb sei zum Ausprobieren und Vergleichen geraten.

Dafür sollte man die die eh notwenidige Hardware schonmal bereit haben.

Grüße
Tom05
schandi
Stammgast
#3 erstellt: 21. Nov 2008, 01:27
ich hab so ein altes DLSA pro und kann "nur" bis 20khz messen.
mit der passenden soundkarte kannst du messen was kein mikrofon mehr aufnimmt

der absolute schallpegel ist ohne kalibrierung nicht genau zu messen.
zum entwickeln einer hobbybox auch nicht notwendig.


[Beitrag von schandi am 21. Nov 2008, 01:27 bearbeitet]
Lagus
Stammgast
#4 erstellt: 21. Nov 2008, 18:13
Hi,

es gibt aber genug Orte (z.b. der shop in dem man kauft) wo man Kalibrieren lassen kann!

z.b. www.lautsprecherkauf.com

kostet 20€...
Lagus
Stammgast
#5 erstellt: 23. Nov 2008, 17:10
Mahlzeite

ich hab da mal noch ne Frage, unzwar, sagen wir mal ihr habt euch ein neues Chassis zukommen lassen, wie sieht euer Messaufbau?
Wie verbaut ihr das Chassis, in eine Testbox (wenn ja wie Gross ? z.b.IEC Normschallwand und 1000 Liter) oder an der Freiluft gemessen?

danke
schandi
Stammgast
#6 erstellt: 23. Nov 2008, 18:52
wenn man sich ein chassi kauft weiß man meistens auch die ts parameter.

mit hilfe von AJ horn oder anderen simulationsprogrammen kann man ein gehäuse simulieren.
das sofern die ts parameter stimmen erschreckend nahe an das gemessene ergebnis kommen.

die vorgehensweise hängt natürlich auch von chassi ab. einen hochtöner kann man zb. in ein einfaches brett bauen das die masse der zukünftigen boxenfront besitzt.
so kann man bufflestep und gehäusereflexion messen und die auswirkungen von veränderungen direkt im frequenzgang sehen.
edge bufflestep simuliert ebenfalls erschreckend genau die auswirkungen der gehäusefront auf den freuquenzgang.

im grunde kannst du alles massen sogar den klirr, das geht bei mir leider nicht...
klirr könnt ich auch nicht ändern selbst wenn ich ihn messen könnte.
schandi
Stammgast
#7 erstellt: 23. Nov 2008, 21:25
bin ja noch anfänger was selber messen angeht...
das wichtigste wird meistens in der hilfe des messprogrammes erklärt.
die verschiedenen vorgehensweisen werden zb. auch in dem buch lautsprechermesstechnik erklärt.



ein testvolumen zu bauen um den freqeunzgang des bass ls zu messen ist aufjedenfall nicht notwendig. da reicht auch der rohbau eines lautsprechers.

die ts parameter kann man mit hilfe von zusatzmasse oder einem testgehäuse ermitteln.
das testgehäuse verschiebt die resonanzfrequenz nach oben die zusatzmasse nach unten.
hab mir schon eine edle membran versaut weil ich knetmasse draufgeklebt hab.
da wäre die testgehäuse version besser gewesen.

fang aufjedenfall mit nicht zu teuren lautsprechen an...
es kann einiges schief gehen, alles andere ist am anfang perlen vor die säue.
Lagus
Stammgast
#8 erstellt: 23. Nov 2008, 23:17
Hey danke für den Beitrag
womit misst du?

Du meinst mit Rohbox, wahrscheinlich einen Luftdichtet Kasten mit einem beliebigen Volumen oder?

An welchem Ort oder Umgebung misst du?
schandi
Stammgast
#9 erstellt: 24. Nov 2008, 00:16
hi,
mit rohbox dachte ich an das unlackierte gehäuse in das der lautsprecher letztendlich auch verbaut wird.


damit spart man sich das testgehäuse.
wenn du zb. ein bassreflexgehäuse messen willst, muß das ja auf den lautsprecher abgestimmt sein.
ich messe da dann das, was zuvor simuliert wurde.
die ts parameter kann man dafür entweder selber ermitteln oder die des herstellern verwenden.

bei bassreflex kann der impendanzverlauf mit der simulation vergleichen werden.
ich stimm das ab, so das beide resonanzhöcker gleich hoch sind.
das bringt einen ausgeglichenen frequenzgang und vermeidet zu starke auslenkung der membran bei tiefen freuquenzen.

bei geschlossenen boxen ist das alles noch einfacher.

gemssen wird im wohnzimmer.
kann also nur bis 300hz reflexionsfrei messen (bei einem meter mic. abstand)
darunter geht nur noch eine nahfeldmessung.
man könnte auch eine bodennahe messung auf einem leeren parkplatz veranstalten.
das würde einer freifeldmessung (reflexionsarmer messraum) gleich kommen.
im winter aber schwierig, da auch schon kleine temperaturunterschiede die wiedergabe einen chassis verändern.


[Beitrag von schandi am 24. Nov 2008, 00:19 bearbeitet]
Lagus
Stammgast
#10 erstellt: 24. Nov 2008, 00:27
Hi,

ich will doch aber die Box dem Chassis anpassen und nicht anders herum...

also wäre eine Freifeld messung, um den reinen F-gang des Chassis herraus zu finden das beste!?

ich müsste die Chassis bei der Messung also so aufbauen, dass das Gehäuse noch keinen Einfluss auf die Chassis hat, wenn ich später mit Boxsim Simuliere, kann ich dort ja ein Gehäuse angeben!
schandi
Stammgast
#11 erstellt: 24. Nov 2008, 00:45
das ist überflüßig.
nimm winboxsimu, lade die im gehäuse ermittelten frequenzgänge ein und versuche damit eine weiche zusammenzustellen.
das kommt dann der realen box schon ziemlich nahe.
die messung des frequenzgangs in einer normschallwand würde doch nur noch mehr aufwand bedeuten.
unterm strich zählt die wiedergabe im späteren gehäuse und nicht das was der lautsprecher in einer großen schallwand macht.

du kannst aber auch eine nahfeldmessung machen und das in boxsim laden.
denke das käm der messung in der normschallwand nahe.
den imp gang wird freiluft ermittelt und das gehäuse im programm angegeben (schätz ich mal, kenn das programm nicht wirklich).

die schallwand und das was der ls darin macht lass ich edge baffle step errechnen.
Lagus
Stammgast
#12 erstellt: 24. Nov 2008, 01:44
Ja gut da entwickelt jeder seine eigen Arbeitsweise, Bloss ist das kein Problem in der Normschallwand zu messen, da ich ja das Gehäuse in Boxsim zusatlich simulieren kann....Ich brauche also quasi nur den Freiluft F-gang und das wars..
Also qusi das was du mit dem Parkplatzbeispiel bzw. der Nahfeldmessung sagen wolltest.!

schandi
Stammgast
#13 erstellt: 24. Nov 2008, 02:20
könnte klappen...

(die bodennahe messung ist für die gesamte box mit frequenzweiche besonders geeignet (aber unpraktikabel))




grüße andreas


[Beitrag von schandi am 24. Nov 2008, 02:20 bearbeitet]
HiFi-Selbstbau
Inventar
#14 erstellt: 07. Dez 2008, 22:23
Hi lagus,

mit Interesse las ich, dass es genug Orte gibt wo man Mikrofone kalibrieren lassen kann. Da hab ich andere Erfahrungen. Außer uns (s. http://lasip.hifi-se...rt_id=8381498.31699) für 25 € macht das glaube ich nur die IBF (s. http://www.content.i...df9c15e9924c28a29f6) für 32 € und eben Lautsprecherkauf. Dazu muss man allerdings sagen:

  • bei Lautsprecherkauf gibt es das nur in Zusammenhang mit dem Kauf anderer Produkte, nicht als einzelne Dienstleistung ("Nur in Verbindung mit einem Mikro-/Messtechnikpaket-Neukauf erhältlich !")
  • bei Lautsprecherkauf wird unterhalb von 500 Hz nicht kalibriert weil "Unter 500Hz haben die angebotenen Elektret-Messmikros so gut wie keine relevanten Abweichungen". Da haben wir mit über 200 kalibrierten Mikrofonen andere Erfahrungen gemacht, s. http://hifi-selbstba...ew&id=138&Itemid=35)
  • "Kalibriert wird mit einem Schallpegelkalibrator." Es gibt solche Kalibratoren üblicherweise mit Festfrequenzen im Oktavabstand bis 16 kHz -> darüber und dazwischen ist keine Aussage möglich!!! Außerdem müssen die Mikrofone genau in die 1/2" große Öfnung des Kalibrators passen sonst ergeben sich ggf. zusätzliche Fehler. Ob das die Mikrofone wissen?
  • "Ermittlung des individuellen Frequenzganges erfolgt im Vergleich zu unserer Laborreferenz – dargestellt wird dann die Korrekturkurve." Auch ein B&K-Mikrofon für 1500 € hat Fehler. Sind die kompensiert worden?


Ganz so einfach ist das mit der Mikrofonkalibrierung nicht . . .

Gruß Pico
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