Rookie hat Fragen zu Frequenzweichenselbstbau und mehr...!

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Schoschi
Stammgast
#1 erstellt: 09. Feb 2005, 22:02
Hi,
während des Studiums vor ca. 20 Jahren hat sich ein Mitbewohner in der WG TL-Boxen von Eton selbst gebaut, die hatten einen beindruckenden Klang, ich selbst habe mir vor 10 Jahren Axton 80 gebaut(mit Fertiggehäusen), jetzt ist in mir der Drang nach Selbsbau von TL´s erneut aufgefrischt. Im neuesten Heft K+T sind TL´s von Omnes (HK 17TL), die vom Gehäusebau und finanziellem Aufwand einfach sind und dem, was ich mir vorstelle, entsprechen. Leider sind da keine Fertigweichen dabei, und die Schaltpläne sind für mich etwas eigenartig.
Mein erstes Problem ist, wo ich die einzelnen Bauteile der Frequenzweiche aufbringe, also ich habe keine Leiterplatte o. Ä., vielleicht auf ein Holzbrett und die Verbindungen mit Kabeln anlöten oder gibt´s da einfachere, professionellere Möglichkeiten ohne teures Zubehör, vielleicht bei Elektro-Conrad( Bei mir in NBG. nicht weit).
2.Problem:Bei diesem Schaltplan sind jeweils für jeden Frequenzbereich also HT, TMT und TT Schaltungen angegeben, nur weiß ich nicht, ob die in Reihe oder parallel angeschlossen werden, jeweils Plus u. Minus ?(Seite 32, Heft 2/2005)
Für Euch Fachleute sind meine Problemchen wahrscheinlich amüsant, aber ich bin eben kein Elektrik-Freak aber von der Stange kaufen mag ich nicht mehr.
Ich möchte einfach Lautsprecher haben, die auch bei geringeren Lautstärken eine gute Transparenz haben und die einen trockenen Bass besitzen. Ich habe hier auch des öfterern von LS mit Breitband gelesen, (Jericho?), hatte aber bisher noch keine Möglichkeit so etws zu hören. Für mich sind gute und differnzierte Mitten und Höhen wichtig und ein knackiger Bass, aber nicht dominant und dröhnend, sondern "trocken". Vielleicht kennt Ihr ja Alternativen aus Eurem Erfahrungsschatz, ich wäre demgegenüber aufgeschlossen.

Über fachlichen Zuspruch würde ich mich freuen

greetings
Schoschi
boxenwastel
Stammgast
#2 erstellt: 10. Feb 2005, 00:37

Schoschi schrieb:
Hi,
Mein erstes Problem ist, wo ich die einzelnen Bauteile der Frequenzweiche aufbringe, also ich habe keine Leiterplatte o. Ä., vielleicht auf ein Holzbrett und die Verbindungen mit Kabeln anlöten oder gibt´s da einfachere, professionellere Möglichkeiten ohne teures Zubehör, vielleicht bei Elektro-Conrad( Bei mir in NBG. nicht weit).


Worauf Du die Frequenzweiche aufbaust ist im Prinzip völlig egal. Kann theoretisch auch per ohne jeden Träger auskommen. Meine ersten Frequenzweichen habe ich auf einer 12mm MDF Platte aufgebuat und die Bauteile miteinander verlötet und mit Heißkleber auf dem MDF fixiert. Die MDF Platte habe ich dann einfach innen an eine Gehäusewand geschraubt.
Kannst die Weiche aber auch auf einer Lochstreifenplatine aufbauen, sieht halt besser/professioneller aus, bringt aber keinen wirklichen Vorteil.


2.Problem:Bei diesem Schaltplan sind jeweils für jeden Frequenzbereich also HT, TMT und TT Schaltungen angegeben, nur weiß ich nicht, ob die in Reihe oder parallel angeschlossen werden, jeweils Plus u. Minus ?(Seite 32, Heft 2/2005)

Paralell, also '+' und '-' der jeweiligen Weichenzweige jeweils an '+' und '-' des Terminals/Lautsprecherklemmen anschliessen.


Für Euch Fachleute sind meine Problemchen wahrscheinlich amüsant, aber ich bin eben kein Elektrik-Freak aber von der Stange kaufen mag ich nicht mehr.

Solange die Frage klar und verständlich gestellt ist, doch überhaupt kein Problem. Jeder fängt mal an, bzw. man kann nicht alles wissen.



Ich möchte einfach Lautsprecher haben, die auch bei geringeren Lautstärken eine gute Transparenz haben und die einen trockenen Bass besitzen. Ich habe hier auch des öfterern von LS mit Breitband gelesen, (Jericho?), hatte aber bisher noch keine Möglichkeit so etws zu hören. Für mich sind gute und differnzierte Mitten und Höhen wichtig und ein knackiger Bass, aber nicht dominant und dröhnend, sondern "trocken". Vielleicht kennt Ihr ja Alternativen aus Eurem Erfahrungsschatz, ich wäre demgegenüber aufgeschlossen.


Nun, Breitbänder sind wieder ein ganz eigenes Thema. Entweder man liebt sie (die BB) oder man mag sie nicht. Mit dem Jericho spricht Du aber eine spezielle Form von BB an, das ist ein Horn und mit herkömmlichen Lautsprechern nicht unbendingt zu vergleichen, rein Optisch und von der Größe her. Selbst gehört habe ich noch kein Jericho, daher ist meine Aussage auch völlig ohne Wertung zu verstehen.
Breitbänder in herkömmlichen Gehäusen als Punktstrahler habe ich aber schon sehr wohl gehört. Allerdings kann hier auch nicht jeder Breitbänder alles gleich gut, wie alle anderen Lautsprechern eben auch.

Ich denke der Omnes Vorschlag in der K+T 2/05 ist ein sehr interessantes Projekt, dass, wenn es einem nicht gefällt, ein nicht allzu großes Loch in den Geldbeutel reißt. Mich würde dieser Lautsprecher definitiv auch reizen.
Heimwerkerking
Inventar
#3 erstellt: 10. Feb 2005, 00:59
Hi erstmal
Die Omnes aus der aktuellen KT sind auf jeden Fall interessant. Sie sind zumindest von eiem guten Entwickler gebaut worden (Udo Wohlgemuth). Habe zu Hause bei mir nur Entwicklungen von ihm laufen und auf sein Urteil kann man sich wirklich verlassen. Was die KT schreibt zählt dagegen weniger.
Breitbänder sind ein ganz eigener Bereich.
Da gibt es wirkliuch nur die extremfälle lieben und hassen. In guten Gehäusen können Breitbänder echt übberragend klingen. Anderertseits kann man sachen wie enorme Tiefgang vermissen. Aber da muß jeder selbst entscheiden.
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