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brauche Start Up für Fostex FE 167 E in FAST

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totü
Stammgast
#101 erstellt: 11. Aug 2011, 09:09
ich habe bislang immer mit Krokoklemmen experimentiert, geht auch recht komfortabel.

Bitte deine Meinung zum GHP Hochpasskondensator in Reihe zum 167: Spielt hier die Qualität eine Rolle, also MKP = besser als Elko? Oder stimmt es auch speziell in diesem Fall, dass die angebliche Bauteilequalität nix als Voodoo ist?
Giustolisi
Inventar
#102 erstellt: 11. Aug 2011, 09:32
Ich würde da schon gern einen Folienkondensator einsetzen, was in der Größenordnung aber nicht ganz billig ist. Ich sehe in Reihe zum Chassis zwei Kondensatoren. Einmal 100µF, und einen mit 220µF. Der 100µF kostet als MKP 27€ das Stück, der 220µF Kondensator 35€ (Preise von Strassacker). Das finde ich ein wenig viel, so viel Geld würde ich dafür nicht ausgeben. Ich würde als 100µF einen glatten 68µF Elko und einen 33µF MKP nehmen. Die kosten zusammen knapp 11€
Zwei glatte 100µF Elkos und ein 22µF MKP kosten zusammen rund 15€. So würde ich es machen, um auf Nummer sicher zu gehen.
Ich denke aber, dass man den Unterschied zu einem glatten Elko nicht oder kaum hört, besonders nicht bei so tiefen Frequenzen. Bei höheren Frequenzen geht ja der Widerstand und damit der Einfluss des Kondensators gegen Null.
Ich setze MKPs nur dort ein, wo sie nicht viel teurer sind als Elkos.
totü
Stammgast
#103 erstellt: 12. Aug 2011, 12:09
ja, ich denke auch, das ist ein guter Kompromiss.

Ich selbst habe zwar noch keinen Blindtest absolviert, glaubt man jedoch den Aussagen in den einschlägigen Foren, ist zwischen Elko und MKP selbst im Hochtonbereich kein Unterschied bzw. keine Verbesserung zu hören.
Giustolisi
Inventar
#104 erstellt: 12. Aug 2011, 12:49
MKPs haben für mich in erster Linie den Vorteil der nahezu unbegrenzten haltbarkeit. Elkos können eben austrocknen. Wo ein MKP nicht viel teurer ist, setze ich ihn auch gerne ein. Die Parallelschaltung von Elkos und MKPs dient da eher dem guten Gewissen.
Selbst bei Lautsprechern mit 5-stelligem Preisschild sieht man im Tieftonzweig oft genug Elkos, obwohl bei dem Budget auch Folienkondensatoren drin gewesen wären.


[Beitrag von Giustolisi am 12. Aug 2011, 12:50 bearbeitet]
totü
Stammgast
#105 erstellt: 13. Aug 2011, 01:09

Giustolisi schrieb:
MKPs haben für mich in erster Linie den Vorteil der nahezu unbegrenzten haltbarkeit. Elkos können eben austrocknen. Wo ein MKP nicht viel teurer ist, setze ich ihn auch gerne ein. Die Parallelschaltung von Elkos und MKPs dient da eher dem guten Gewissen.
Selbst bei Lautsprechern mit 5-stelligem Preisschild sieht man im Tieftonzweig oft genug Elkos, obwohl bei dem Budget auch Folienkondensatoren drin gewesen wären.


stimmt, ich hatte mal das Vergnügen, einer ALR Faktor 7 ins Innere gucken zu dürfen, da waren nicht nur die Kondensatoren sondern auch die Spulen völlig unauffällig - betrachtet man heutzutage so manches DIY Projekt...
mad_malik
Ist häufiger hier
#106 erstellt: 13. Aug 2011, 20:52
Ich hab meine Box farblich nochmal anders gestaltet. Ein schönes Rosa hat mich ja gereizt, aber am Ende ist es doch ganz langweilig mattschwarz geworden. Passt aber gut zu den gelben Membranen.

Aktuell hab ich die noch aktiv entzerrt, wenn ich demnächst mal Bock habe kommt dann noch ein wenig Gelöte rein.



So als Fazit bleibt die etwas deprimierende Erkenntnis dass diese Lautsprecher einem hubfreudigen Mini-Breitbänder wie dem Fountek FR 88 oder so (der wunderbar mit 2-3 Litern BR auskommen würde) wirklich nur den Wirkungsgrad voraus haben.

Wenn man ehrlich ist ist der Lautsprecher für den begrenzten Tiefgang und Pegel einfach unangemessen groß und die Chassis sind zu teuer.


Da ich sie habe bin ich ganz zufrieden damit, aber alles in allem wird das die "letzte Ruhestätte" für die Chassis werden. Als Zeitlautsprecher falls ich mal Bock auf Breitbänder habe werden sie wohl neben meinen Hauptlautsprechern ihren Platz finden.
Aber nochmal sowas in der der Art kaufen werde ich zukünftig nicht. Irgendwie sind die modernen Kleinst-Breitbänder einfach besser, gerade wenn man sie als Mittelhochtöner einsetzt.


[Beitrag von mad_malik am 13. Aug 2011, 20:54 bearbeitet]
totü
Stammgast
#107 erstellt: 13. Aug 2011, 23:20

mad_malik schrieb:


So als Fazit bleibt die etwas deprimierende Erkenntnis dass diese Lautsprecher einem hubfreudigen Mini-Breitbänder wie dem Fountek FR 88 oder so (der wunderbar mit 2-3 Litern BR auskommen würde) wirklich nur den Wirkungsgrad voraus haben.



Genau das waren meine Beweggründe, dieses Chassis in ein wirkungsgradstarkes FAST mit Trennung um die 150+ Hz zu verbauen.

Von dem Gedanken TQWT habe ich mich auch schon wieder verabschiedet, da gibt es bessere Chassis, ein großes Dayton oder Cube Audio Chassis vielleicht.

Bei mir dauert es immer enorm lange, bis ich in den Baumarkt fahre, um Holz einzuholen. Im Moment durchforste ich meinen Chassisbestand und habe den FE 167 E mit einem Paar SC 200 von ACR (uralt aber gut!)verkuppelt. Mal schauen, was dabei herauskommt.
mad_malik
Ist häufiger hier
#108 erstellt: 13. Aug 2011, 23:28

totü schrieb:
Genau das waren meine Beweggründe, dieses Chassis in ein wirkungsgradstarkes FAST mit Trennung um die 150+ Hz zu verbauen.

Von dem Gedanken TQWT habe ich mich auch schon wieder verabschiedet, da gibt es bessere Chassis, ein großes Dayton oder Cube Audio Chassis vielleicht.
Ich denke auch dass da andere Chassis besser wären.


Wenn man sich die Werte anschaut gehört der Fostex an sich in ein Horn. Niedriges Qts, starker Antrieb und der wenige Hub ist dann wegen der hohen Strahlungsimpedanz auch nicht so schlimm.
Aber wer baut schon ein richtiges Horn für zuhause? Das wäre ja gigantisch groß, und bei den normalen HiFi-TML-Horn Bastarden hat man wieder die gleichen Probleme.


Ansonsten, hast du mal überlegt wenn du das als FAST baust die Teile in einer offene Schallwand zu packen? Bei mir haben die sich da echt gut gemacht.
totü
Stammgast
#109 erstellt: 14. Aug 2011, 09:07
[quote="mad_malik"]

Wenn man sich die Werte anschaut gehört der Fostex an sich in ein Horn. Niedriges Qts, starker Antrieb und der wenige Hub ist dann wegen der hohen Strahlungsimpedanz auch nicht so schlimm.
[/quote]

Da wäre wahrscheinlich der 166E noch besser geeignet

[/quote]
Aber wer baut schon ein richtiges Horn für zuhause? Das wäre ja gigantisch groß, und bei den normalen HiFi-TML-Horn Bastarden hat man wieder die gleichen Probleme.
[/quote]

Genau, für richtige Hörner habe ich auch keinen Platz

[/quote]
Ansonsten, hast du mal überlegt wenn du das als FAST baust die Teile in einer offene Schallwand zu packen? Bei mir haben die sich da echt gut gemacht.[/quote]

Auch die Idee hat ihren Reiz, nur sind die offenen Schallwände auch sehr groß wegen des ansonsten zu früh einsetzenden akust. Kurzschlusses.

Oder meinst du nur die Fostexe und nicht auch die Bässe?
mad_malik
Ist häufiger hier
#110 erstellt: 14. Aug 2011, 10:28

totü schrieb:
Auch die Idee hat ihren Reiz, nur sind die offenen Schallwände auch sehr groß wegen des ansonsten zu früh einsetzenden akust. Kurzschlusses.

Oder meinst du nur die Fostexe und nicht auch die Bässe?
Ich hatte damals beides in der offenen Schallwand und in der Tat wurden das ganz schön große Trümmer. Das war auch der Grund warum die irgendwann in den Sperrmüll gewandert sind.


In deinem Fall dachte ich dann eher daran nur die FE 167 in die offene Schallwand zu packen und den Bass darunter in einem Gehäuse. Gerade wenn man die Übernahme vllt sogar noch einen Tacken höher ziehen würde würde die Schallwand nicht so gigantisch groß werden.
Im Zweifel kostet ein wenig Spanplatte nicht viel und man kann es einfach mal in einen Versuchsaufbau ausprobieren.

Ist wirklich nur eine Anregung. Wenn man es genau hinterfragt sind offene Schallwände auch ein wenig fishy weil alle Chassis nach hinten sicher nicht genau so abstrahlen wie nach vorne wie es die idealisierte Theorie dazu erfordert. Wenn es um messtechnisch gute Lautsprecher geht würde ich es auch anders machen, aber dann wäre man ja eh bei nicht mehr bei Fostex.
Und ich muss wirklich sagen, es hatte definitiv seinen Reiz gehabt. Die gefühlte Räumlichkeit war grandios. Ich vermute mal weil es wirklich zumindest in ein paar Frequenzbereichen seitlich starke Auslöschungen gegeben hat so dass der Schall mit weniger früheren Reflexionen angekommen ist und der rückwärtig abstrahlte Schall phasenverkehrt war was - zugegeben eine etwas spontane Theorie - es dem Gehirn erschwert hat die Wand hinter dem Lautsprecher anhand der Reflexion als solche zu erkennen.
Wie gesagt, das hab ich jetzt nicht ins letzte überdacht oder nachgewiesen, aber ich denke schon dass ein Großteil des Effektes auf den noch unkorrelierteren Diffusschall basiert, neben der Verminderung der direkten Reflexionen an der Seitenwand.


Wenn du Bock hast in der Richtung was zu machen hast du mit Edge (Klick) ein gutes Tool an der Hand um das grundlegend zu konzeptionieren und eine Ahnung vom Aufbau zu bekommen. Als Tipp: Keine Angst vor schrägen Kannten und asymmetrischer Platzierung der Chassis.
Danach kosten "Testgehäuse" einen Euro fünfzig und eine halbe Stunde Arbeit.

Ich will dir jetzt aber auch nichts aufschwatzen. Das kam mir nur in den Sinn weil ich die früher ähnlich verbaut hatte und mir das grundsätzlich sehr gut gefallen hatte.
totü
Stammgast
#111 erstellt: 14. Aug 2011, 11:24
danke, die Seite ist ein echt guter Tipp! Das gucke ich mir auf jeden Fall genauer an.
mad_malik
Ist häufiger hier
#112 erstellt: 14. Aug 2011, 11:35
Wenn dich die Theorie etwas interessiert sei folgende Seite empfohlen: Dipolplus

Das hat mir damals auch gut geholfen und ist imo auch technisch sauber ausgeführt.
Ist auch mal zur allgemeinen Information interessant.
totü
Stammgast
#113 erstellt: 14. Aug 2011, 17:39

mad_malik schrieb:
Wenn dich die Theorie etwas interessiert sei folgende Seite empfohlen: Dipolplus

Das hat mir damals auch gut geholfen und ist imo auch technisch sauber ausgeführt.
Ist auch mal zur allgemeinen Information interessant.


Doch ja, zur Wissenserweiterung und als Nachschlagewerk ist das sehr interessant.

Eine offene Schallwand kommt jedoch wegen der Abmessungen definitiv nicht in die Tüte. Ich bleibe bei der konventionellen Methode, den Fostex in eine geschlossene Kiste zu packen. Die Anregung von Giustolisi, es mit GHP zu probieren, werde ich wohl umsetzen.

Ich halte es für sinnvoll, das FAST mit zwei getrennten Gehäusen mit jeweils identischer Breite zu bauen. So bleibe ich flexibel und kann jederzeit recht easy umrüsten.


[Beitrag von totü am 14. Aug 2011, 17:54 bearbeitet]
mad_malik
Ist häufiger hier
#114 erstellt: 14. Aug 2011, 18:18

totü schrieb:
Eine offene Schallwand kommt jedoch wegen der Abmessungen definitiv nicht in die Tüte. Ich bleibe bei der konventionellen Methode, den Fostex in eine geschlossene Kiste zu packen.
Kann ich verstehen.

Wenn ich das nochmal machen sollte würde ich es etwa so machen (mal flott gezeichnet):


Das würde dann zumindest optisch nicht so irre dick auftragen. Den Platz verbrauchen würde es aber in der Tat trotzdem...



Das mit einer zweiteiligen Box mit dem FE in einer GHP Box wäre aber in der Tat auch sehr schick. Bin gespannt was dabei rauskommt.
totü
Stammgast
#115 erstellt: 14. Aug 2011, 18:48
wenn ich es tatsächlich noch in diesem Jahr schaffen sollte, mit dem Bau zu beginnen, werde ich auf jeden Fall die einzelnen Bauphasen dokumentieren und hier einstellen. Ich finde es allerdings total langweilig, den Bau von einfachen Spanplattenkisten zur Schau zu stellen. Ich bevorzuge hingegen Sandwichbauweise: Spanplatte und vollflächig verleimtes Massivholz, wie Birke oder Buche. Funktionalität und Ästhetik spielen für mich eine gleichgestellte Rolle. (Deswegen kein Riesenhorn oder dergleichen)
mad_malik
Ist häufiger hier
#116 erstellt: 14. Aug 2011, 21:30
Nachdem ich mir beim letzten Projekt mal richtig Aufwand mit der Optik gemacht habe und quasi immer noch kotze werde ich das in Zukunft mal deutlich zurückschrauben.

MDF + Folie wird wohl meine Methode sein, oder wenn ich mal Geld übrig hab jemand der es mir lackiert...


Ästhetik ist für mich im Grunde definitiv ein großer Punkt, was auch vor allem Proportionen betrifft. Aber ich bin kein Hobbytischler der zufällig Lautsprecher baut. Am liebsten für den ich das ganze Holz-Gerödel komplett abgeben und nur das Design machen.
totü
Stammgast
#117 erstellt: 14. Aug 2011, 22:41

mad_malik schrieb:


MDF + Folie wird wohl meine Methode sein, oder wenn ich mal Geld übrig hab jemand der es mir lackiert...



Versuche es mal mit Furnier, es ist leichter, als du denkst!
mad_malik
Ist häufiger hier
#118 erstellt: 14. Aug 2011, 23:00

totü schrieb:
Versuche es mal mit Furnier, es ist leichter, als du denkst!
Werde ich mal im Kopf behalten.


Die letzten wurden lackiert, das ist auch soweit alles in Ordnung gewesen, ich hasse nur die Arbeit. Ich will Lautsprecher entwickeln, keine Kisten bauen.


Was mich sonst vom Funieren abgehalten hat war dass ich nicht sonderlich auf Eiche rustikal stehe. Ich mag klare Farben.
totü
Stammgast
#119 erstellt: 15. Aug 2011, 00:07

mad_malik schrieb:

Was mich sonst vom Funieren abgehalten hat war dass ich nicht sonderlich auf Eiche rustikal stehe. Ich mag klare Farben.


naja, Furniere gibt es in tollen Variationen ... es muss nicht die altbackene Eiche rustikal sein, die Zeiten sind vorbei ... oder das gute alte Resopal in allen möglichen Farben und mit einer unverwüstlichen Oberfläche (am besten mit Pattex aufkleben).
totü
Stammgast
#120 erstellt: 15. Aug 2011, 07:14

mad_malik schrieb:


Wenn du Bock hast in der Richtung was zu machen hast du mit Edge (Klick) ein gutes Tool an der Hand um das grundlegend zu konzeptionieren und eine Ahnung vom Aufbau zu bekommen.


Was genau habe ich in der Eingabemaske unter den folgenden Feldern zu verstehen:

#of corners?
#of speakers?
edge sources?
speaker source densitiy?
mic distance [m]? - dort ist der Wert 100 voreingestellt. Das kann doch unmöglich heißen, dass das Mikro in 100 Metern Entfernung stehen soll(te), oder?
mad_malik
Ist häufiger hier
#121 erstellt: 15. Aug 2011, 15:59

totü schrieb:
#of corners?
Anzahl der Ecken. Die kannst du auch hin und her ziehen und dir ungewöhnliche Schallwandformen erzeugen.


#of speakers?
Anzahl der Lautsprecher. Ist denke ich mal selberklärend.


edge sources?
speaker source densitiy?
Das sind Daten zur Berechnungsgrundlage. Das Programm Rechner mit vielen Punktschallquellen. Je mehr desto genauer.


mic distance [m]? - dort ist der Wert 100 voreingestellt. Das kann doch unmöglich heißen, dass das Mikro in 100 Metern Entfernung stehen soll(te), oder?

Doch, genau das heißt es. Das bedeutet konkret dass Bündelungseffekte keine Rolle mehr spielen. Höhendämpfung über große Entfernung wird nicht simuliert, also kann man es ruhig so weit entfernt lassen.


Wichtig ist noch die Checkbox ob man eine offene oder geschlossene Box simulieren will. Auch abgesehen von offenen Schallwänden ist das Tool extrem nützlich um zu sehen was die Kantendiffraktion anrichtet.
totü
Stammgast
#122 erstellt: 15. Aug 2011, 21:39
besten Dank für die nette Hilfe!



mad_malik schrieb:
Auch abgesehen von offenen Schallwänden ist das Tool extrem nützlich um zu sehen was die Kantendiffraktion anrichtet.


Genau das habe ich mir auch gedacht, echt Klasse!
ducmo
Inventar
#123 erstellt: 16. Aug 2011, 21:05

totü schrieb:

ducmo schrieb:

Eine passive Trennung bei 150Hz halte ich für eine akustisch schlechte Lösung. Erstens braucht es selbst beim Hochpass riesen Bauteilwerte mit hoher Güte (Kosten) und in der Regel kommt es zu kräftigen Überschwingern.


hi ducmo,

kann AJHorn diese Überschwinger bei der Simulation darstellen?


Ich hab nur die Demo Version und damit kann ich es nicht! Obs die Vollversion korrekt macht, kann ich nicht beurteilen, ich nutze für alles über 200Hz andere Systeme und für Frequenzweiche sowieso!!!
mad_malik
Ist häufiger hier
#124 erstellt: 17. Aug 2011, 08:43
Ich würde ganz entspannt drangehen.

Einfach ins Gehäuse bauen, einmal durchmessen, Daten in Boxsim importieren und dann kann man sich ganz in Ruhe seine Frequenzweiche simulieren.
Das ist ziemlich verlässlich.
totü
Stammgast
#125 erstellt: 17. Aug 2011, 21:35
Im Moment bin ich mir noch nicht sicher, ob ich die Bässe nicht doch auf die Seite packen kann. Aus optischen Gründen lassen sich die schlanken Gehäuse besser in meinen Wohnraum integrieren. Außerdem sieht es einfach nur geil aus.

Die Bassgehäuse müsste ich dann logischerweise anders bauen und falls es dann nicht funktioniert - Pech und ab damit in die Tonne.

Ich habe das Szenario mal simuliert, um wenigstens annähernd eine Vorstellung davon zu bekommen, was auf mich zukommt. Die Trennfrequenz liegt laut Simulation bei rund 120 Hz. Gemäß AJH verträgt der Fostex die Schaltung in
3,6 Liter GHP klaglos, macht auf diesem Wege 2/3 seines Maximalhubs. Als Spielpartner kommen jeweils 2 alte ACR SC 200 in 33 Liter BR pro Chassis zum Einsatz, die zzt noch in einer Cembalo poltern. Die Cembalo wird dann geschlachtet, mir sind die Gehäuse zu bullig.

FE 167 TF 120 Seitenbässe

Vielleicht habt ihr ja eine Meinung dazu.

Schöne Grüße
totü
Stammgast
#126 erstellt: 20. Aug 2011, 09:33
moin moin,

noch eine Frage, bevor ich mich in die endgültige Gehäuseplanung stürze:

Wie wirkt sich eine Abweichnung vom errechneten GHP Volumen nach unten akustisch aus?

Im Klartext: Der 167E hat ein korrigiertes Qts von 0,32 - die angestrebte Gehäusegüte Qtb soll 0,93 sein. Bei einem Vas von 35,94 ergibt sich daraus rein rechnerisch ein Volumen von 4,8 Liter.

Re = 7,1 Ohm und fs = 51,5 Hz -> 230 µF für den Hochpasskondensator.

Ich habe sowohl mit 4,8 Liter und 230 µF (gemäß Vorschrift) als auch mit 3,6 Liter und 220 µF simuliert.

Beide Simulationen sehen recht gut aus. Muss ich in der Realität jedoch Nachteile durch die mutwillige Verkleinerung befürchten?

Danke und schöne Grüße
ducmo
Inventar
#127 erstellt: 21. Aug 2011, 11:08
Das einzige Problem könnten rückwertige Reflektionen sein. Je mehr Platz die Membran im Rücken hat um so mehr Platz hast du für Dämmung... Ich würde versuchen das BB-Gehäuse nicht quadratisch auszuführen. Bei einem so kleinen Volumen (für das relativ große Chassis) wird das aber recht kompliziert. Versuchs mal mit einem Dreieckigen oder einer "Raute"... Ich hätte damit ein besseres Gefühl!
totü
Stammgast
#128 erstellt: 21. Aug 2011, 13:21

ducmo schrieb:
Das einzige Problem könnten rückwertige Reflektionen sein. Je mehr Platz die Membran im Rücken hat um so mehr Platz hast du für Dämmung... Ich würde versuchen das BB-Gehäuse nicht quadratisch auszuführen. Bei einem so kleinen Volumen (für das relativ große Chassis) wird das aber recht kompliziert. Versuchs mal mit einem Dreieckigen oder einer "Raute"... Ich hätte damit ein besseres Gefühl!


Danke für den Tipp! Ich werde dann sicherheitshalber das größere Volumen planen und das Gehäuse innen in Trapezform ausführen. Das bekomme ich handwerklich gerade noch so hin

Über die Seitenbässe mache ich mir erst einmal keine großen Sorgen, das sollte bei der recht niedrigen Trennfrequenz zu schaffen sein.
mikhita
Stammgast
#129 erstellt: 21. Aug 2011, 20:46
Hallo,
ich bin immer noch an meinem Horn mit fe 167e.

Heute habe ich die Staubschutzkalotte entfernt.
Ich möchte Phaseplugs einsetzen. Allerdings hab ich die noch nicht.
Ohne Staubschutkalotte und ogne Phaseplug klingts nicht so toll. Der Hochton scheint offener aber nervt mehr.

Das Horngehäuse habe ich verbessert, siehe Bilder.
Sperrkreise teste ich verschiedene.
Werde mehr berichten.
IMAG0031IMAG0032IMAG0033IMAG0035
mikhita
Stammgast
#130 erstellt: 22. Aug 2011, 12:07
Hallo,
muss meine Klangaussage korrigieren, der 167e klingt ohne Staubschutzkalotte besser!
Hatte mit einem anderen Vorverstärker gehört, Sony TAE 20 f der nicht richtig funktioniert.
ducmo
Inventar
#131 erstellt: 22. Aug 2011, 16:35
Wie ich diese euphorischen "Schnellschussklangbeschreibungen" liebe...

Du hast den LS ein paar Minuten gehört und schon ist klar "der klingt besser". 10 Stücke später kann das völlig anders aussehen...

Du hast das Chassis mutwillig "zerstört" wenn dein Experiment misslingt. Der ein oder andere Leser hier im Forum könnte deine Aussage aber jetzt schon zum Anlass nehmen um die Kalotte zu entfernen. Mach dein Projekt doch erst mal halbwegs fertig und berichte dann...
mikhita
Stammgast
#132 erstellt: 22. Aug 2011, 19:32
Ja, -
aber das entfernen der Kalotte ist ja nicht meine Erfindung. Wird besprochen und diskutiert in anderen Foren. Siehe z.B.: www.planet10-hifi.com/pp-testimonials.html
Meine Ohren sind nicht so schlecht, ich kann schon hören ob ich ein Chassis mutwillig zerstört habe oder nicht.
Ich habe auch nicht ein paar Minuten sondern Stunden gehört.
Und das es hier um ein laufendes Projekt geht, na hör mal, das ist doch klar sichtbar.

Grüße
jhohm
Hat sich gelöscht
#133 erstellt: 22. Aug 2011, 23:50
Hallo ,

es ist doch ganz klar; die leute, die Chassis entwickeln und bauen, sind doof.....

Deshalb kommen die schlauen Bastlerluchtels, die es eh besser wissen, und schnippeln und machen und tun; nur messen, das tun sie nie! - Das ist auch ihr Glück

Aber, weil es nie jemand zugeben würde, das sie ihre teueren Chassis geschrottet haben mit ihren planlosen Bastelleien, schreiben sie dann Lobesn, wie toll ihr Chassis jetzt klingt, in der Hoffnung, wenns genügend leute nachmachen sind nicht sie alleine die Deppen....


Sorry, aber das ist meine Meinung.

Gruß Jörn
mad_malik
Ist häufiger hier
#134 erstellt: 23. Aug 2011, 10:56

jhohm schrieb:
Sorry, aber das ist meine Meinung.
Da hast du sicher nicht unrecht, aber wenn es um die Staubschutzkalotte geht kann man denke ich schon entspannt bleiben. Solange man den Schwirrkonus in Frieden lässt ist alles Palette und Phaseplugs machen schon einen messbaren Unterschied, auch wenn der so klein ist dass sich der ganze Aufwand imo nicht lohnt.

Ich hoffe trotzdem dass keiner meine als Vorbild nimmt, ich hab die schon verbastelt bekommen.


Sehe es mal so: Schönen Hochton machen die eh nicht, da kann man auch nicht mehr so extrem viel kaputt machen.
totü
Stammgast
#135 erstellt: 23. Aug 2011, 18:10
Hi,

wie wird der Phase Plug eigentlich auf der Polplatte befestigt und was genau soll diese Umrüstung bringen?

Schöne Grüße
mad_malik
Ist häufiger hier
#136 erstellt: 23. Aug 2011, 18:51

totü schrieb:

wie wird der Phase Plug eigentlich auf der Polplatte befestigt und was genau soll diese Umrüstung bringen?

Das einfachste ist dahinten eine Schraube reinzudrehen und dann an den Magente zu pappen. Hält dann von alleine


Ich würde es aber ehrlich gesagt niemanden empfehlen. Imo bringt das wenig und die Staubschutzkalotte hat ja irgendwo ihren Sinn... so von wegen Staub und so.


[Beitrag von mad_malik am 23. Aug 2011, 18:52 bearbeitet]
totü
Stammgast
#137 erstellt: 23. Aug 2011, 23:14
Es gibt ja genug Chassis, die von Haus aus bereits mit einem PP anstatt einer Staubschutzkalotte ausgerüstet sind. Ich weiß jetzt nicht, was günstiger ist: Großzügige Polkernbohrung oder Phase Plug. Ich denke, beides dient aber dem gleichen Ziel, nämlich der Entlüftung. Oder man setzt eine gelochte Staubschutzkalotte mit Gaze ein, wie beim 167 E und auch anderen Fostexen. Also, so what?
Giustolisi
Inventar
#138 erstellt: 25. Aug 2011, 12:32
Man sollte nicht vergessen, dass die Staubschutzkalotte zur schallabstrahlenden Fläche zählt. Bei vielen Fostexen ist zur Entlüftung ein Loch drin und der Rest strahlt noch fleissig Hochton ab.
Solche Basteleien verstehe ich bei Breitbändern wie dem Visaton FR10 oder dem beyma 8 AG/N. Da dient die Staubschutzkalotte ihrem eigentlichen Sinn und kann Probleme bereiten.
totü
Stammgast
#139 erstellt: 25. Aug 2011, 23:58

Giustolisi schrieb:
Man sollte nicht vergessen, dass die Staubschutzkalotte zur schallabstrahlenden Fläche zählt.


Eben - rausgeschmissenes Geld! Irreversible Experimente sollte man genau aus diesen Gründen unterlassen ... oder sich bei mir melden, wenn man zu viel Geld auf dem Konto hat!
mikhita
Stammgast
#140 erstellt: 26. Aug 2011, 09:38
Hallo,
hier:
http://brinesacousti...ugs/Phase_Plugs.html
kann man den Unterschied gut sehen, und auch die Beschreibung ist korrekt.
Diese winzige Fläche der Dustcup strahlt scheinbar Schall zwische 5 und 7 kh ab.
Ich persönlich finde es klingt ohne besser.
Mir gefällt auch optisch der Phase Plug. Man könnte mit verschiedenen Formen testen oder ihn einfach ganz weglassen. Für mich ist das der Spass am Selbstbau, und es geht hier nicht um ein 500 Euro Chassis.

Grüße!
jhohm
Hat sich gelöscht
#141 erstellt: 26. Aug 2011, 10:02

mikhita schrieb:
Hallo,
hier:
http://brinesacousti...ugs/Phase_Plugs.html
kann man den Unterschied gut sehen, und auch die Beschreibung ist korrekt.
Diese winzige Fläche der Dustcup strahlt scheinbar Schall zwische 5 und 7 kh ab.
Ich persönlich finde es klingt ohne besser.
Mir gefällt auch optisch der Phase Plug. Man könnte mit verschiedenen Formen testen oder ihn einfach ganz weglassen. Für mich ist das der Spass am Selbstbau, und es geht hier nicht um ein 500 Euro Chassis.

Grüße!



Also wenn ich die Messungen so sehe, dann frage ich mich, was an dem Phaseplug gut sein soll.....

Aber ich - und wohl auch die Entwickler bei Fostex - sind ja evtl dumm, und haben verdrehte Ohren......

Aber, wems gefällt und er 150 € schrotten will, was solls..
mikhita
Stammgast
#142 erstellt: 26. Aug 2011, 20:40
ja,die Messung ohne Dustcup sieht schlechter aus. Aber dennoch klingt es für meine Ohren besser.
Das geht nicht gegen die Entwickler bei Fostex. Die sind sicher klüger als ich.
Ich sag ja nicht man muss, aber man darf.
Grüße, von einem der es mit eigenen Ohren gehört hat an einen der nur redet und Messungen "hört" ...
dommii_old
Hat sich gelöscht
#143 erstellt: 26. Aug 2011, 20:59
Man kann sich allerdings auch sugerieren das der Aufwand nicht umsonst gewesen sein kann und es deshalb besser klingen muss. *duck und weg*
mikhita
Stammgast
#144 erstellt: 30. Aug 2011, 18:27
...und dann kam alles ganz anders ;-)
IMAG0036

der 167e ist nicht schlecht, aber nach vielen stunden mit verschiedenen sperrkreisen ,saugreisen, phaseplug...mir fehlt was. das chassis ist einfach zu lahm im mittel/hochton. kommt nicht richtig raus aus der kiste.
dann hab ich zum spass den alten fe 127 geschlossen verbaut und mit fe 167e als basshorn verbunden.
also ein fast system, und jetzt kommt mir nicht mit "so ein quatsch, bb als bass".
es geht, und zwar richtig gut.
kann verstehen das z.b. günter damde sowas macht.
grüße!
mad_malik
Ist häufiger hier
#145 erstellt: 31. Aug 2011, 08:50

mikhita schrieb:

also ein fast system, und jetzt kommt mir nicht mit "so ein quatsch, bb als bass".
es geht, und zwar richtig gut.
kann verstehen das z.b. günter damde sowas macht.
grüße!

Jetzt musst du nur noch einen hubfesten Tiefmitteltöner einbauen...

Giustolisi
Inventar
#146 erstellt: 05. Sep 2011, 09:39
Ich finde das sieht ganz gut aus und so ist auf jeden Fall auch die Homogenität gewährleistet. Noch besser wäre aber obenrum ein kleinerer und unten rum ein größerer.
mikhita
Stammgast
#147 erstellt: 05. Sep 2011, 12:30
hallo,
ja, das stimmt.
die trennung liegt nun bei ca. 500 hz.das beide chassis aus dem selben material sind, ist schon von vorteil.
als bb oben hab ich noch fe 107e und fe 83 zum spielen.

grüße!
Giustolisi
Inventar
#148 erstellt: 05. Sep 2011, 12:34
Wenn du aktiv und steilflankig trennst würde ich mal den ganz kleinen ausprobieren.
totü
Stammgast
#149 erstellt: 06. Sep 2011, 07:03
Wie verhält sich denn der 127er im Hochton und wie sieht das Korrekturglied aus, ist es die Empfehlung Nr.2 (1,5 mH und 10 Ohm) des CT 160 aus der K+T, als noch BT den Ton angab?
mikhita
Stammgast
#150 erstellt: 06. Sep 2011, 09:14
Der alte 127 läuft in einem 1,2 Liter Gehäuse (rechnerisch zu klein)wunderbar ohne den Sperrkreis. Der Sperrkreis ist nur nötig in BR. Ist auch messtechnisch so zu sehen.
In der Trennung zum Bass (hier 167e) läuft er mit 47 uf und einem Saugkreis bei ca.300hz.
Der Hochton ist viel besser als beim 167e, durchaus ausreichend.
Ich mag den 127 sehr, war aber auch mein erster BB (in der Timmermann Fassung.
vg
totü
Stammgast
#151 erstellt: 06. Sep 2011, 10:58

mikhita schrieb:

In der Trennung zum Bass (hier 167e) läuft er mit 47 uf und einem Saugkreis bei ca.300hz.


Zwei Fragen dazu:

1. Trennst du nur mit 6 dB Steilheit?

2. Wie sieht das RCL Glied des Saugkreises genau aus?
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