Dipol

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Neutz
Stammgast
#1 erstellt: 10. Apr 2005, 19:50
Moin zusammen,

da ich meine "Baustellen" soweit abgeschlossen habe suche ich nach einer "neuen".

Um es vorwegzunehmen: ich bastle um des bastelns Willen und um div. Konzepte kennenzulernen.
...hat sich jedenfallsu so ergeben

Ich bin durch eien Artikel nun auf Dipole aufmerksan geworden.
Sicher, mancheiner denkt jetzt:" Aha....das schon wieder" aber für mich ist es halt "Neuland" und ich finde es recht interessant.

So wie ich das nun verstanden habe sollen Dipole den Vorteil haben das sich der Klang wohl sehr von den LS lößt und einfach im Raum "da sein soll", mit Einbußen was die Effizienz angeht.

Stimmt das so?

Hat jemand einen Link über einen "Bauplan"?
Oder gibt es noch ergänzende Anmerkungen Eurerseits, kann ja sein das ich da bei den Dipolen was falsch verstanden habe....
Vielleicht bekehrt ihr mich auch dass das ganze gar nix taugt( wills ja net hoffen)

Bitte um Aufklärung, aufjedenfall finde ich diese Sache sehr interessant und würde gerne was daraus machen.
2eyes
Inventar
#2 erstellt: 10. Apr 2005, 21:13
Hallo Jens,

das "Standardwerk" über Dipole ist leider auf englisch: www.linkwitzlab.com
Da sind praktisch die gesamte Theorie und einige Dipollautsprecher - vor allem der SUPER-Dipol ORION - beschrieben. Der Inhalt dieser Site kann einen aber auch ziemlich erschrecken.

Das Verhalten von Basslautsprechern in Schallwänden simulierst Du einigermassen zuverlässig mit XLBaffle.xls (gibt es hier (www.exdreamaudio.de unter "Service" und "download").
Generell kannst Du davon ausgehen, dass der Umfang einer Schallwand (also 2xBreite + 2xHöhe) nicht viel kleiner als die halbe Wellenlänge sein darf, die Du noch linear wiedergeben möchtest.
Für den Bassbereich gibt es aber auch kompaktere Dipol-Bauformen wie "Ripol", "W-baffle" und "H-baffle".
Als Dipol-Lautsprecher eignet sich alles, was einen Qts deutlich über 0,5 bis 1 (oder noch mehr) hat und ordentliche Auslenkung ermöglicht. Das "Viech" der Dipol-Szene ist der Ciare 250 - unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis!
Ein wichtiges Kriterium für Dipollautsprecher ist auch die Aufstellung im Raum. Dipole müssen MINDESTENS 70 cm vor der Rückwand stehen, besser das Doppelte. Platt vor der Wand kannst Du sie VERGESSEN!
Da dieses Forum nicht besonders von Dipolfreunden besucht wird, versuch es doch auch mal bei www.audiodiskussion.de oder im Visaton-Forum und dort mit den Suchbegriffen "Dipol", "Ripol", "Schallwand" und "OB" (für open baffle).

So, das muss für den Anfang reichen.
Gruß
Neutz
Stammgast
#3 erstellt: 10. Apr 2005, 21:35
Merci,

das ging ja schnell.

Allerdings muß ich noch ergänzend sagen das ich eigentlich an einen "GehäuseDip." dachte, z.B.:
-RiPol R30
-Vifa Dipo 1 und ähnliche.
Von Teufel gibts da auch welche in Verbindung mit einem THX Systhem.

Sowas liegt in meiner Vostellung, eher weniger eine offene Schallwand, der Abmaße wegen.
2eyes
Inventar
#4 erstellt: 10. Apr 2005, 22:53

Neutz schrieb:
...sollen Dipole den Vorteil haben das sich der Klang wohl sehr von den LS lößt und einfach im Raum "da sein soll", mit Einbußen was die Effizienz angeht.


Im Zusammenhang mit Teufel und THX sprichst Du von Heimkino-Dipolen/Bipolen als Rear-Lautsprecher. Das ist eine SEHR andere Baustelle!

Ich nehme mal an, Du meinst eigentlich "Musik"-Dipole.
Der Dipo 1 ist dabei leider eine ziemlich kranke Veranstaltung, da er viel Aufwand treibt, um besonders wenig Dipol-Vorteile rüberzubringen.

Axel Ridtahlers Ripole sind da schon deutlich sinnvoller, denn sie liefern klare und harte Bässe, wie sie z. B. mit BR-Boxen in normalen Wohnräumen kaum zu machen sind. Am konsequentesten setzt man sie bis fast 200 Hz ein, darüber lassen sich dann auch prima geschlossene Mittel-Hochtöner verwenden.
Das ganze wurde zuletzt im Visaton-Forum unter www.visaton.de/vb/showthread.php?s=&threadid=9014&highlight=di+ri ausführlich diskutiert.

Gute Nacht 2eyes


[Beitrag von 2eyes am 10. Apr 2005, 22:55 bearbeitet]
Nancarina
Schaut ab und zu mal vorbei
#5 erstellt: 25. Sep 2007, 21:32
Mal eine Frage an die Experten:

Ich habe mir die Linkwitz Homepage www.linkwitzlab.com angesehen. Bei seinem Aktiv-Dipol verheiratet Linkwitz eine 26mm Gewebekalotte mit einem 22er Magnesiumchassis und trennt das ganze aktiv mit XO/EQ steil mit 24db bei einer Freuquenz von 1440 Hz.

Nun gibt Seas für die den Hochtöner eine minimale Trennfrequenz von 2000 Hz und für den Tieftöner eine max. Trennfrequnz von 2000 Hz an.

Ich habe auch mal irgendwo gelesen, dass man in diesem Bereich allenfalls mit flachen Filtern trennen soll.

Kann das funktionieren?


[Beitrag von Nancarina am 25. Sep 2007, 21:34 bearbeitet]
el`Ol
Inventar
#6 erstellt: 26. Sep 2007, 06:28
Würde dir die Kenobi gefallen?
http://www.hempacoustics.com/kits.php
Gelscht
Gelöscht
#7 erstellt: 26. Sep 2007, 08:59
Nciht verschweigen sollte man auch die tolle seite zum thema Dipole von Rudolf

www.dipolplus.de

find ich klasse gemacht

obwohl ich ja ein Ripol fan bin und Dipole für mich nur lautsprecher auf Brettern sind.
Gelscht
Gelöscht
#8 erstellt: 26. Sep 2007, 09:10
und auch nicht verschweigen sollte man, dass dipole sehr verfärbten diffusschall erzeugen, weil hohe frequenzen nicht mehr nach hinten abgestrahlt werden. der herr linkwitz hat das mittlerweile wohl auch gemerkt und einen zusatzhochtöner hinten angetackert. vielleicht wird er auch einfach alt und braucht eine hörhilfe in form eines zusätzlichen hochtöners?
jhohm
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 26. Sep 2007, 10:24

markus767 schrieb:
und auch nicht verschweigen sollte man, dass dipole sehr verfärbten diffusschall erzeugen, weil hohe frequenzen nicht mehr nach hinten abgestrahlt werden. der herr linkwitz hat das mittlerweile wohl auch gemerkt und einen zusatzhochtöner hinten angetackert. vielleicht wird er auch einfach alt und braucht eine hörhilfe in form eines zusätzlichen hochtöners?



Deshalb hat der Timmi ja auch bei der "Dipo 1" einen 2ten Vifa auf die Gehäuserückseite gebaut; daß Prinzip ist schon gut durchdacht wenn ich mir das so überlege... auch die Erklärung, durch Veränderung von z.B. des Pegels des rückwärtigen Chassis den Difusschall zu beeinflussen, gefällt mir...
Also IMHO keine "kranke Veranstaltung", wie weiter oben ohne weitere Begründung behauptet wird - erklär bitte mal genauer, Rudolf!

Gruß Jörn


[Beitrag von jhohm am 26. Sep 2007, 10:27 bearbeitet]
Gelscht
Gelöscht
#10 erstellt: 26. Sep 2007, 10:44
die dipo 1 ist von gerd lommersum, nicht von timmermanns. aber rudolfs erklärung würde mich auch interessieren.
Gelscht
Gelöscht
#11 erstellt: 26. Sep 2007, 13:29
Ich finde ein Dipol

mit quasi zwei eingebauten Boxen wie z.b die Dipo 1 von Gerdlommersum

ist die perfecte umsetzung des Dipol themas.

da ja auf beiden seiten exakt des selbe ab gestrahlt wird.


Nur einen hochtöner hinten hin zu setzen sehe ich als nicht ausreichend an.

denn soviel guten mittelton strahl ein chassi dann hinten auch nicht ab wo der korb und magenet im weg ist da fehlt sichelrich gut 1 oktave.

ich denke auch das die schallwand für eine gewisse richtwirkung auch nicht zu schmal sein sollte.

auch und gerade im hochmittelton bereich

und vorallem im Bass.

im Bass würde ich dann eh auf Ripole setzen.
denn das macht ja vorhersehbar laut und tief.

Axel Ridthaler ist ja so freundlich und Dimensioniert einem das für einen kleinen Obulus.

eine DIPO I ist ja mit zwei breitbändern auch nicht wirklich teuer find ich.

Dazu einen kleinen sub wie ihn der Gerd Lommersum da drin hat.

dann macht musik hören und experimentieren spass.

sparfüchse können das konzept ja kopieren und mit irgendwelchen günstigen chassis rum probieren.

Die technik bzw physik und aktustik bleibt ja die selbe wobei die Vifa sachen einfach gut sind.

ich hab da ja schon div chasssis verbaut und es nie bereut.

Immer gut konstante Daten und Fgänge sowie ein sehr guter support durch den Vertrieb.



Diese erkenntnisse dann in ein
2eyes
Inventar
#12 erstellt: 26. Sep 2007, 23:49

jhohm schrieb:
Deshalb hat der Timmi ja auch bei der "Dipo 1" einen 2ten Vifa auf die Gehäuserückseite gebaut; daß Prinzip ist schon gut durchdacht wenn ich mir das so überlege... auch die Erklärung, durch Veränderung von z.B. des Pegels des rückwärtigen Chassis den Difusschall zu beeinflussen, gefällt mir...
Also IMHO keine "kranke Veranstaltung", wie weiter oben ohne weitere Begründung behauptet wird - erklär bitte mal genauer, Rudolf!
Gruß Jörn

Zu meiner Verteidigung kann ich nur anführen, dass selbige allzu freche Bemerkung bald zweieinhalb Jahre alt ist und ich inzwischen dazugelernt habe.
Mit dem (wählbaren) Einsatz eines zweiten Chassis nach hinten lag Lommersum völlig richtig. Muss nach meinem heutigen Kenntnisstand nicht unbedingt schon ab 250 Hz sein, aber bei der Dipo 1 ergibt sich das ja automatisch aus der Chassiswahl.
Ich sollte mir generell abgewöhnen, so pauschal rumzupöbeln. Irgendwann wird man von der eigenen Blödheit wieder eingeholt.
Gelscht
Gelöscht
#13 erstellt: 27. Sep 2007, 09:26
ah geh, man muss erstmal eine meinung haben, um sie ändern zu können. bitte weiter pöbeln.
jhohm
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 27. Sep 2007, 19:19

2eyes schrieb:

Zu meiner Verteidigung kann ich nur anführen, dass selbige allzu freche Bemerkung bald zweieinhalb Jahre alt ist und ich inzwischen dazugelernt habe.
Mit dem (wählbaren) Einsatz eines zweiten Chassis nach hinten lag Lommersum völlig richtig. Muss nach meinem heutigen Kenntnisstand nicht unbedingt schon ab 250 Hz sein, aber bei der Dipo 1 ergibt sich das ja automatisch aus der Chassiswahl.
Ich sollte mir generell abgewöhnen, so pauschal rumzupöbeln. Irgendwann wird man von der eigenen Blödheit wieder eingeholt.


Hallo Rudolf,

zu meiner Verteidigung kann ich nur sagen, daß ich wohl besser aufs datum hätte gucken sollen...

Gruß Jörn
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