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Klangunterschiede Kondensatoren in Franks Werkstatt+A -A |
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| Autor |
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jandus
Stammgast |
#101
erstellt: 05. Jan 2026, 17:46
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Yamahaphilist
Stammgast |
#102
erstellt: 05. Jan 2026, 18:55
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Zum Thema habe ich folgenden Verlauf gefunden, der zumindest hörbare Unterschiede nicht ausschließt. https://www.diy-hifi-forum.eu/showthread.php?tid=17819 |
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stoneeh
Inventar |
#103
erstellt: 05. Jan 2026, 19:38
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Hörbare Unterschiede auszuschließen ist quasi unmöglich, da ja, wie viel früher im Thread schon ausreichend erörtert, selbst beim selben Produkt Serienschwankungen sich in einen hörbaren Bereich bewegen können; insb. in Hinsicht auf Kapazitätsschwankungen und die resultierenden Frequenzgangänderungen. Zu der verlinkten Messreihe: die festgestellten Unterschiede liegen in einem Bereich von Noise in Messkette (Mikro, Pre-Amp, Interface, Verstärker, ...) und Umgebung. Normale Messtoleranz also, die man genauso feststellt, wenn man am exakt gleichen Messaufbau zweimal einen Messlauf durchführt. Immerhin merkt der TE das auch selbst zmd. teils an (siehe seine Hinweise auf sein nicht so tolles Mikro). Weiter runterbringen würde man den Noise, abgesehen von hochwertigerer Hardware und kontrollierter Umgebung, via Averaging. Im ARTA Manual bzw. Handbuch ist das eh alles zum erschöpfen beschrieben und demonstriert, aber hier mal schnell fürs Forum eine gerade durchgeführte Loopback Messung im Spectrum Analyzer von ARTA, türkis ohne Averaging, schwarz mit 31 Averages; wie man sieht, mit Averaging bringt man das Ergebnis um eeeiiiniges zur Ruhe: ![]() |
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Yamahaphilist
Stammgast |
#104
erstellt: 05. Jan 2026, 20:10
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Danke für die Klarstellung. Dann wäre aber >Klang< allenfalls ein Pseudonym für die Summe an: Verzerrungen, Rauschen, Kapazitätsschwankungen, Frequenzgangvariationen, …. eines technischen Bausteins. Ernüchternd. |
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S04-Hotspur
Inventar |
#105
erstellt: 05. Jan 2026, 20:27
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Jandus: Meine Psychohygiene funktioniert offensichtlich einwandfrei, denn ich erinnerte mich tatsächlich nicht mehr an diesen Beitrag, bevor Du mich an diesen erinnert hast. Zum Glück hat sich bei mir in den letzten neun Jahren etwas getan. Ich messe nun auch neue Chassis und Boxen mit Hilfe von REW und Umik-1. Und neun Jahre mitlesen und schreiben hier im Forum haben auch etwas bewirkt - was eigentlich genau? Leider haben meine Ohren gerade in den Höhen erheblich nachgelassen, so dass ich befürchte, das, was ich früher hörte oder meinte zu hören, heute nicht mehr nachvollziehen zu können. Schönen Abend, Andreas |
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Wave_Guider
Inventar |
#106
erstellt: 05. Jan 2026, 23:46
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Auch der Herbst hat noch seine schönen Hör-Tage. Und befreit einen zwangsweise von der Plicht, das Gras (> den Kondensator) verbissen wachsen hören zu müssen. Das akzeptiert = viel Geld gespart! So muss man das ja auch mal sehen Grüße von Thomas PS: Ich frage mich überhaupt, wie schon recht ältere Semester, den "Klang" von Kondensatoren, denn überhaupt einschätzen wollen? "Kondensator-Klang" kann wenn überhaupt, nur von noch sehr jungen Ohren beurteilt werden. Aaaber: die Jungen werden kein Interesse an dem Geschxss der Alten haben. Grüße von Thomas |
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trilos
Inventar |
#107
erstellt: Gestern, 00:22
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Ah, oh, ja, nun, SO ist das also. Danke Wave_Guider. Und ich dachte immer, diese Szene würde das Abnehmen der Hörkraft und der Sehkraft massiv übertreiben.... www.youtube.com/watch?v=P5Yb6OcDFS0Aber nein - jetzt weiß ich es, es ist real life! Sobald ich alt sein werde, steige ich um auf - eine 1985er Bose Anlage (das reicht dann) - einen 4:3 Grundig Röhrenfernseher Baujahr 1985 (das reicht dann sicher auch) - esse wegen des abnehmenden Geschmackssinns nur noch Porrige aus der Tüte von Onkel Ebenzer Balfour (das ist ein absoluter "Insider"!). Mann, dann werde ich mal so richtig Geld sparen können. So long, Alexander |
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Wave_Guider
Inventar |
#108
erstellt: Gestern, 01:38
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Wieso Geld sparen @ Alexander? Die Kondensator-Industrie wird ihr Marketing einfach auf alters-gerechte Kondensatoren umstellen (wenn sie schlau ist). 4,7 uF für 10 - 15 Jahre. 4,7 uF für 20 - 30 Jahre. 4,7 uF für 30 - 40 Jahre. 4,7 uF für schon halb Taube ab so 55 Jahren. Das wird gekauft werden! Grüße von Thomas |
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jandus
Stammgast |
#109
erstellt: Gestern, 10:01
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Der Werte @trilos hat garnicht mal so Unrecht.
https://www.produktundprojekt.de/alterssimulationsanzug/Danke @Wave_Guider für deine Beiträge ![]() Nachtrag: Aber alle die hier schreiben sind 18 Jahre und es betrifft sie nicht (Hochtonschwerhörigkeit) [Beitrag von jandus am 06. Jan 2026, 10:05 bearbeitet] |
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Michith
Inventar |
#110
erstellt: Gestern, 10:25
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Hey Alexander
Sobald du alt bist, wirst du dir gar nichts anderes mehr leisten können! Wenn man die Entwicklung der Rente in Deutschland anschaut reichts dann noch schlapp fürs Existenzminimum, also nix mit Sparen, Notwendigkeit um mit dem Dispo nicht allzu weit ins Minus zu rutschen. Alt werden ist nichts für Weicheier Gruss, Michi |
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Yamahaphilist
Stammgast |
#111
erstellt: Gestern, 13:22
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Man kann ja einen verpflichtenden Hörtest für die Teilnahme hier im Forum einführen. Umfang der Schreibberechtigung richtet sich dann nach noch vorhandenem Frequenzumfang. |
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flexiJazzfan
Inventar |
#112
erstellt: Gestern, 14:22
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Ich darf die Herren daran erinnern, dass Frank so manchem Kondensator die eine oder andere Klangcharakteristik im Bassbereich zugeschrieben hat! Gruß Rainer |
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trilos
Inventar |
#113
erstellt: Gestern, 14:24
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Sagt mal, wie kann dann ein alter Dirigent überhaupt noch die Triangel hören, eine Oboe von einer Klarinette unterscheiden, und dirigieren? Wie kann ein alter Tonmeister/Toningenieur wie z.B. Doug Sax CDs/LPs/SACDs mastern und remastern - auf höchstem Niveau? Solange keine Schwerhörigkeit eintritt, ist der Verlust oberhalb 12 kHz i.d.R. völlig unproblematisch. Und selbst mit großer Schwerhörigkeit konnte Beethoven weiter komponieren.... Und abschließend, @ Michith, mach Dir mal über meine Rente keine Sorge. Rein aus finanziellen Gründen werde ich zumindest nicht auf Bose, den 4:3 Röhrenfernseher und Porrige aus der Tüte angewiesen sein. Meine Lebensplanung ist darauf ausgerichtet, mit 63 - 65 das Arbeitsleben als gewerblicher Immobilienunternehmer auslaufen zu lassen. Dann ist die ab 67 fällige Rente ein nettes "add-on", aber sicher nicht das, was mich durch den Alltag bis zum Lebensende tragen wird.... So long, Alexander |
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jandus
Stammgast |
#114
erstellt: Gestern, 14:36
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Meine 96 jährige Schwiegermutter hört noch gerne Musik, erzählt mir aber keine Geschichten über Kondensator/Kabel/Verstärker Klang. |
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trilos
Inventar |
#115
erstellt: Gestern, 14:51
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Ja, klar, warum auch nicht. Die 105-jährige Urgroßmutter meiner Frau verstarb im Sommer 2025 - und schaute bis zu ihrem Tod die Snooker Übertragungen auf Eurosport auf einem 2.500 EUR Samsung 65" OLED. Da hätte es doch auch der 4:3 Röhrenfernseher getan, oder etwa nicht....? |
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jandus
Stammgast |
#116
erstellt: Gestern, 15:32
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Da es ja hier um das hören geht,wäre es doch interessant wer was durch einen Hörtest beim HNO-Arzt noch so hört oder nicht.
https://www.hno-aerz...chwerhoerigkeit.htmlVielleicht würden sich dann manche gemachten Hörerlebnisse relativieren. Aber da es für viele das Hören über eine Audioanlage ein Hobby ist, ist das von mir zuvor geschriebene doch eher zu vernachlässigen. Denn trotz nachlassender Hörfähigkeit,kann man Spaß und Freude daran haben. Obwohl mir es manchmal so vorkommt, wenn ich Beiträge lese, das diejenigen aus der schwarzgekleideten Ultra Szene kommen. |
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S04-Hotspur
Inventar |
#117
erstellt: Gestern, 17:07
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Wie alt ist eigentlich der Frank aus der Werkstatt? Viel jünger als ich (kurz vor 65) ist er auch nicht. Wenn er das alles noch so differenziert hören kann, besteht für mich auch noch Hoffnung. Am 19. geht's mit dem Bau der neuen Boxen los. Erstmal Zuschnitt, leimen usw. "Startweichen" sind schon fertig. Erste Messungen und Hörtests sind nicht mehr weit... Schönen Abend, Andreas |
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joltec
Inventar |
#118
erstellt: Gestern, 21:41
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Wer sagt denn, dass sich Klangunterschiede bei Kondensatoren nur im Superhochtonbereich abspielen? |
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Yamahaphilist
Stammgast |
#119
erstellt: Heute, 09:10
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https://lautsprecher-berlin.de/Technische-Info/Kondensatorklang/Im Bereich von ca. 2 -5 kHz scheinen eher Unterschiede gegeben. Ist ein messtechnischer Unterschied denn auch ein klanglicher Faktor? https://www.pievox.de/Kondensatorklang.html [Beitrag von Yamahaphilist am 07. Jan 2026, 09:13 bearbeitet] |
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stoneeh
Inventar |
#120
erstellt: Heute, 09:51
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In diesem Messvergleich zeigt sich eine Serienabweichung der Kapazität bis zu 18%, mit resultierenden Änderungen im Frequenzgang von bis zu 1 dB; in anderen Worten, ein Lautstärkeunterschied von ~1 dB. Das liegt im Bereich der Hörschwelle. Grundsätzlich auch alles bereits auf Seite 1 dieses Threads behandelt, und darüber hinaus eigtl. für jeden mit ein bisschen DIY-Erfahrung, bzw. den Lesern der üblichen Literatur wie K&T, HH etc., Allgemeinwissen. |
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jandus
Stammgast |
#121
erstellt: Heute, 10:08
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Das sich nun der Klang durch Austausch von "besseren "Kondensatoren Extrem ändert,ist eigentlich zu vernachlässigen. Man kann es,muss es aber nicht. Ist ja nur ein Hobby. Nach dem Motto: Ich hab da mal was gemacht. Wenn ich dann in meinem vorigen Beitrag lese und durch HNO-Ärzte festgestellt wurde
Wieviel Prozent unserer Hifi-Freunde hören dann
Also alles gut ![]() Und vielen Dank an das Forum, man wird durch lesen und verstehen dieses und anderer Threads ja nicht dümmer, man lernt immer noch dazu. [Beitrag von jandus am 07. Jan 2026, 10:19 bearbeitet] |
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Yamahaphilist
Stammgast |
#122
erstellt: Heute, 11:36
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Soweit, so gut. Ich fasse das mal für mich zusammen. Subjektiv gehörte bzw. Wahrgenommene Unterschiede bei Elektronikbausteinen, HiFi-Komponenten,etc., die objektiv nicht hörbar sein sollten, erklären sich somit sicher eher durch subjektive Wahrnehmung, psychologische Effekte (Erwartungshaltung), die Auswirkung der Raumakustik, etc. sowie wohl auch die Qualität der Aufnahme und Abspielgeräte. Dabei wird die persönliche Wahrnehmung dann wohl auch stark von der eigenen Erwartungshaltung beeinflusst und kann wahrscheinlich auch durch Placebo-Effekte, usw. verstärkt werden, besonders bei teureren Komponenten, die oft eine "bessere" Anmutung haben, selbst wenn die messbaren Differenzen an sich so minimal sind, dass sich jegliche Unterschiede unterhalb der Hörschwelle abspielen. Somit liegt die Ursache für "nicht existente" Unterschiede nicht beim Elektronikbauteil oder in der Komponente selbst, sondern in der Umgebung, der persönlichen Erwartung oder der Wechselwirkung mit anderen Teilen der Anlage. Das ist für mich schlüssig. |
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