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Tech-Horn

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70er-Receiver-Fan
Stammgast
#1 erstellt: 16. Dez 2005, 00:06
Hallo Leute

Bei meiner Sammelleidenschaft für Pläne exotischer Lautsprecherboxen im Allgemeinen und Hörnern im Speziellen bin ich dieser Tage auf dieses Horn von Jürgen Tech gestoßen:







EIN 2,65 m LANGES HORN IN EINEM 47 x 47 x 38 cm KLEINEM GEHÄUSE ! ! ! MUNDÖFFNUNG NOCH RESPEKTABLE 1100 cm² !

Der Konstruktion ist ja eine gewisse Genialität nicht abzusprechen - weshalb sich Herr Tech diese auch patentieren ließ (für den privaten Nachbau ist sie aber freigegeben).

Wer den Text ließt, merkt schnell, dass die Konstruktion noch aus einer Zeit stammt, als um den Lautsprecherbau noch richtige Legenden und Mythen rankten - so manches ist heute nicht mehr haltbar, dafür aber schön "umschrieben". Stammt aus dem Jahr 1981. Obwohl es da auch schon Fundierteres gab, aber AJ-Horn gab´s noch nicht!

Ich habe also dieses Horn "nachsimuliert". Leider fehlen mir die Daten zu dem Isophon-BB, ich habe daher mal meinen Fundus durchgetestet, z.B. den Visaton BG 20 (ja, der aus dem "Geist-Horn") - nach der Beschreibung sollte es ja egal sein, welchen Treiber man nimmt, das Horn würde ihm ja seinen Eigenschaften "aufzwingen". Ergebnis:

Die Bandbreite entspricht genau der Angabe von Tech! Ab knapp 50 Hz geht´s mit gut 100 dB zu Sache. Nur die Welligkeit ist scheußlich! Aber ich kann mir schon vorstellen, dass die "klingen". Ich werde die Simu noch nachreichen, liegt gerade auf einem anderen Rechner far away from here. Beweist für´s Erste, das der Treiber doch nicht egal ist.

Ich überlege, ob der Halsquerschnitt nicht zu klein ist. Ich werde es mal mit 6,5" oder 5" -LS versuchen, mal sehen was rauskommt - evt. ist aber auch ein 13cm oder 10cm Chassis günstig. Bei der Variationsbreite der Parameter wird es aber irgendwie ein Lotteriespiel bleiben - wenn nur dieses kompakte Horn nicht so interessant wäre...

In dem Buch von Tech gibt es auch ein weiteres Horn nach dem gleichen Prinzip für 12"-Treiber, das nimmt dann aber schon gewohnte Ausmaße an. Könnte mit seinen 70 x 66 x 47 cm bei 2,90 m Hornlänge und 2280 cm² Hornmund möglicherweise aber eine Alternative zum Eckhorn sein, gerade für die, die keine freien Ecken haben. die untere Grenzfrequenz, je nach Aufstellung, geht Richtung 30 Hz...

Also, erstmal viel Spaß bei der Lektüre - und beim Diskutieren...

... wird fortgesetzt

Rainer

- - - - -

Edit - kann es sein, dass die Bilder nicht fu.. - hab mal die links ausgetauscht. Ansonsten bitte bescheid sagen.


[Beitrag von 70er-Receiver-Fan am 16. Dez 2005, 11:14 bearbeitet]
Herbert
Inventar
#2 erstellt: 16. Dez 2005, 02:03
Hi,

hört sich interessant an. Die Bilder bleiben leider klein. Von Imageshack einfach nur den Thumbnail-Link rein kopieren. Das tut's dann.

Gruss
Herbert
Büchsenmacher
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 16. Dez 2005, 02:04
nabend,

mucho interessanto, aber leider funktionieren die Links nicht...

grüsse
DER_BASTLER
Inventar
#4 erstellt: 16. Dez 2005, 02:29
Ich habe auch interesse!

Wenn dieses Horn so gut funktioniert darf sich mein Wecker freuen!
Bitte nochmal die Bilder reinstellen.
Cinch-Master
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 16. Dez 2005, 02:36
Einschreib

Claudius
dev_null
Stammgast
#6 erstellt: 16. Dez 2005, 02:40
der_eine
Stammgast
#7 erstellt: 16. Dez 2005, 07:29
das erinnert mich ein wenig an das schmackshorn.
70er-Receiver-Fan
Stammgast
#8 erstellt: 16. Dez 2005, 12:06
So, nun mal die versprochene Simulation:

Zunächst der Visaton BG20 (alte Version, unterscheidet sich aber nicht gravierend von der Aktuellen)



Und daneben mal ein Versuch mit dem Seas 11-F-LWGD 10cm-Breitbänder http://www.seas.no/Gamle%20chassier%20pdf/11%20F-LGWD.pdf

Der Einfluß der Druckkammer wird sichtbar: Während sie sich beim Visaton (ungünstig?) auswirkt, sieht´s beim kleinen Seas schon gutmütiger aus - hier ist Sd = Hornhalsfläche, also VVK = 0

Zu dem komplizierten Aufbau: Der ist tatsächlich nicht ohne, weshalb es zu der Box auch einen "Schnittmusterplan" wie aus einem Modeheft gibt, auf dem alle Innenteile im Maßstab 1:1 aufgetragen sind, sehr praktisch! Da der Plan aber ca. DIN-A-1 Format hat, konnte ich ihn nicht einscannen.

Ein weiteres Detail das mich noch beschäftigt, ist die Verwendung von Weichfaserplatten für den Hornverlauf. Schon im Klinger von anno 1978 wurden diese Platten für die Teiler im Schmacks-Horn eingesetzt. Sie sollen die Resonanzen im Mitteltonbereich wirksam bedämpfen (was mir durchaus einleuchtet), so daß man ohne Dämpfungsmaterial im Hornquerschnitt auskommen könnte. Dieses verbessert wiederum die Basswiedergabe. Man muß sich dann allerdings einige Gedanken zur Gehäuseaussteifung machen. Aber irgendwie ist diese Bauweise wohl mit der Zeit in der Versenkung verschwunden.

So long

Rainer
Michith
Inventar
#9 erstellt: 16. Dez 2005, 13:55
Hallo Rainer

sehr interessanter Plan, wenn du Daten von alten Isophon Treibern brauchst, nenn halt mal den Typ, habe ziemlich viele alte Kataloge hier, auch aus dieser Zeit, aber es wird in der Beschreibung unter dem Bild des BB gesagt es sei ein Visaton? Interessant wäre ja mal eine Simulation mit dem original Treiber...

Gruss, Michi
70er-Receiver-Fan
Stammgast
#10 erstellt: 16. Dez 2005, 14:17
Uups... Hast recht - VISATON

In dem Buch gibt es sowohl Bauvorschläge mit Isophon-LS als auch Visaton - da bin ich wohl etwas durcheinander geraten...

Leider werden in dem Buch überhaupt keine Typenangaben gemacht, ein echtes Manko. In der Visaton-Archiv-Tabelle bin ich auch nicht fündig geworden, die geht nur bis ins Jahr ´84 zurück. Hat also noch jemand einen Visaton-Katalog aus der "Oberhoff-Zeit"? Die Breitbänder von Visaton waren immer die FR-Typen.

Gruß Rainer
Michith
Inventar
#11 erstellt: 16. Dez 2005, 15:02
Sorry, aber damit kann ich leider nicht dienen, da mein ganz alter Visaton Prospekt vom '78 damals von unserem Hund zerkaut wurde, als dieser mal ein paar Stunden allein in der Wohnung war

Gruss, Michi
70er-Receiver-Fan
Stammgast
#12 erstellt: 19. Dez 2005, 01:23
Alsooooo... Ich glaube, dem Rätsel dieses "Kompakt-Horns" auf der Spur zu sein.

In meinen Simulationen habe ich für die 8"-LS immer ein Kammervolumen von 1 - 1,5 Liter angenommen, welches dann in Verbindung mit dem Halsquerschnitt von rd. 50 cm² zu den schon gezeigten Frequenzgängen führt (sh.BG 20). Wenn man sich aber mal die Mühe macht, und das Kammervolumen exakt bestimmt, kommt man rasch zu dem Ergebnis, das der Lautsprecher den größten Teil dieses Volumens wieder "verdrängt". Soll heißen, das Volumen tendiert gegen Null. Dieses hat zur Folge, dass die Basswiedergabe in den Simulationen sehr viel ausgeglichener wird. Ungenauigkeiten bleiben bei den Berechnungen natürlich, aber die hörbare Wahrheit wird schon in die Richtung gehen.

Ich habe nun diverse Chassis nach dieser Methode durchsimuliert, und egal welches ich genommen habe, das Horn müßte demnach ein Knaller sein. Dabei drängte sich mir natürlich eine weitere Frage auf: Hat Tech womöglich doch nicht so Unrecht mit seiner These, dass das Horn dem LS seine Eigenschaften aufzwingt? Unterstützt wird diese Aussage ja auch durch Klinger, der in seinen Büchern ebenfalls eine gewisse "Parameter-Unabhängigkeit" bei Basshörnern beschreibt. Soweit ich dies bisher verfolgen konnte, trifft diese Eigenschaft aber nur für die "reinen" Hörner zu. Die Hybrid-Konstruktionen wie z.B. das BL-Horn unterliegen nicht diesen Gesetzmäßigkeiten. Bei derartig großen Kammervolumen läuft das Ganze auf eine Bassreflexbox mit Exponentialtunnel hinaus. Daher kann man in diese Gehäuse auch nur bestimmte Treiber einbauen, eine Variationsbreite ist da nicht gegeben.

Würde mich mal interessieren, wie ihr dazu steht.

Gruß Rainer

PS. Ich habe mir nun fest vorgenommen mal diese Horn nachzubauen - mit auswechselbarer Schallwand / Kammer - um der Sache mal praktisch auf den Grund zu gehen... Ein paar Modifikationen werden sowieso notwendig, so fette Magnete gabs damals wohl noch nicht so häufig...
Büchsenmacher
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 19. Dez 2005, 14:12
moin
Sehe dass sehr ähnlich. Seit ich mit AJHorn meine Simuorgien feiere habe ich immer wieder bemerkt: Vorkammer gegen Null, ergiebt -meistens- die besseren Simulationsergebnisse. Seitdem zerbreche ich mir den Kopf über die Perfekte Vorkammer, die Kaum Vol übrig lässt, wenn der Treibe drinnen ist, aber gleichzeitig nichts abschnürt...


grüsse
Büchsenmacher
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 19. Dez 2005, 14:32
hab das auch mal eben simuliert mit 4 seeehr verschiedenen Treibern. Ähnlich deiner Simu, haben sich die Kurven fast komplett überlagert. Da hatte der Herr Tech wohl recht mit seiner These.

Aber ist der kleine Ah nicht ein Verzerrungsgenerator? Habe mich bisher an die Regel gehalten Ah nicht kleiner als 1/2Sd.
Jedoch, wenn ich es mir recht überlege... Eine BR mit 8cm durchmessendem Rohr bei 1x20er Bestückung, das empfindet man schon als grosszügig. Oder bin ich da aucf dem Holzweg...???


grüsse
Büchsenmacher
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 19. Dez 2005, 14:46
oh mann, nochmal...

das wär der absolute Hammer, ein Horn mit 66 Liter nettovol.!!! Eine schlanke Standbox, ein kleiner Traum?
Das ist wirklich seeeehr interessant, fast wie Weihnachten...

grüsse
Michith
Inventar
#16 erstellt: 19. Dez 2005, 14:55
Hallo Rainer

Ja du hast recht, der Herr Klinger hat das schon nicht einfach so in ein Buch geschrieben, der hat das schon probiert. Und ich muss ihm da zustimmen denn ich habe auch festgestellt, dass die meisten Hörner die ich bis jetzt gebaut habe relativ gutmütig in Bezug auf die Auswahl verschiedener Treiber reagierten. Ob jetzt "Voice of the Theatre", "Klipsch-Horn", der "Basswürfel" oder "LaScala" alle funktionieren mit mehreren Treibern. Sogar das BL Horn funktionierte mit einem Axton 20cm mit ähnlichen Parametern wie der BG20 sehr gut, und soweit ich weiss, sind sie grad im BL Fred dran den FE206 im BL zu probieren. Einzig das Viech ist da scheinbar sehr heikel, keine Ahnung warum.

Gut, es ist irgenwie logisch, dass ein Horn, welches ja eigentlich immer gleich aussieht vom Verlauf (exponentiel, hyperbolisch oder wie auch immer..), jetzt mal abgesehen vom Querschnitt, auch immer irgendwie "funktioniert" sprich Schall abgibt, wenn es eine Quelle hat, die es im Arbeitsbereich anregt. Das Horn übernimmt ja nur die Weiterleitung des Schalls von einer Quelle und begrenzt diesen Schallbereich nach unten und oben.

Sehr interessanter Fred, bin schon gespannt was da draus wird. Wen du baust, bitte, bitte mit Bildern

Gruss Michi
Büchsenmacher
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 19. Dez 2005, 15:00
dann hab ich das nochmal für den tb465 simuliert, und bin von ähnlichen Bedingungen ausgegangen: Ah=1/4Sd Länge "nur" 2.4m;
Vol: 34.2l netto!!! Grenzfreq. 70Hz, und die Simu sagt: nette 105 db!




das werd ich auf jeden Fall bauen! Das ist ja der Hammmmer, mein Weltbild kippt, hilfe, wer hat denn diesen gefährlichen Thread eröffnet...


grüsse
paragrafix
Stammgast
#18 erstellt: 19. Dez 2005, 15:24
@ 70 erfan:
hast du auch den im Artikel erwähnten "schnittmusterbogen" und könntest diesen ggf einscannen und mir mailen ? ( Auf imageshack wird das bild wahrscheinlich zu klein)

Dat Ding muss ich einfach bauen.....


M.
70er-Receiver-Fan
Stammgast
#19 erstellt: 19. Dez 2005, 16:12
Hallo Leute!

Tut mir ja leid, wenn ich euch infiziert haben sollte

Aber mir ging´s nach dem ersten ungläubigen Staunen auch so - das ist doch das Horn, welches ich schon immer haben wollte. Das LaScala ist ja trotz Kompaktheit noch nicht wirklich wohnzimmertauglich und das bei nur 0,7m Hornlänge. Gut, es schiebt schon recht ordentlich wie ich aus eigener Erfahrung weiß, aber da mußte es doch noch was anderes geben... Und die üblichen "Stand-Hörner" mit 50 cm Bautiefe und 1 - 1,2m Höhe sind ja auch nicht unscheinbar. Gut die Kiste hier wird bei Verwendung von vernünftig dimensionierten Plattenstärken auch noch einen Tick größer, aber allein die Faltung ist faszinierend. Und wenns dann wie in den Simus tatsächlich mit dem Druck bis unter 50 Hz kommt...

@ paragrafix
Ja, ich habe den "Schnittmusterplan" - nur leider ist der im DIN A1 Format und auch mit ausschnittsweisem scannen wirds wohl schwierig. Da braucht man ja wieder eine Bauanleitung für das Zusammenkleben des Plans. Ich will den Plan mal als CAD-Zeichnung eingeben, da ich ein "schöne" Version, so mit Gehrungsschnitten etc. bauen will (Tischler-Ehre! ) Wenn´s eilig ist, könnte ich aber anbieten, eine 1:1-Kopie zu machen und gegen Erstattung der Kopie- und Versandkosten zuzuschicken. Schick einfach eine PM.

Gruß Rainer
dev_null
Stammgast
#20 erstellt: 19. Dez 2005, 17:19
@70er-Receiver-Fan
im gegenteil... ich bedanke mich für den infekt;)
gibt es auch einen vorschlag für 10", oder müsste man den selber rechnen (grösse ist nicht so wichtig;))? ich suche schon lange nach einem ersatz für meine bk (?? so grosse dinger mit fostex fw250) hörner.

gruss
cyr1ll
Stammgast
#21 erstellt: 19. Dez 2005, 17:21
@büchsenmacher: Sieht interessant aus, aber ah=1/4sd halte ich doch für zu wenig! Hatte mal an einem Testgehäuse mit kleinem ah rumprobiert und war nicht so zufrieden, klang nasal und trötig


In dem Buch von Tech gibt es auch ein weiteres Horn nach dem gleichen Prinzip für 12"-Treiber, das nimmt dann aber schon gewohnte Ausmaße an. Könnte mit seinen 70 x 66 x 47 cm bei 2,90 m Hornlänge und 2280 cm² Hornmund möglicherweise aber eine Alternative zum Eckhorn sein, gerade für die, die keine freien Ecken haben. die untere Grenzfrequenz, je nach Aufstellung, geht Richtung 30 Hz...


Her damit!
70er-Receiver-Fan
Stammgast
#22 erstellt: 19. Dez 2005, 19:14
@ cyr1ll, dev_null und alle anderen Interessierten
Das besagte größere Gehäuse ist ausdrücklich alternativ für 12" und 10" ausgelegt! Ich werde den Abschnitt zu diesem Horn denn wohl auch scannen und mal hier rein stellen - hat zwar eine etwas gewöhnungsbedürftige Optik mit dem polygonalen Hornmund und so typischen Zierblenden aus den 80ern... Mit dem Plan ist´s aber genauso wie mit den Teilen für´s kleine Horn - gibt´s nur im A1-Format. Da der Plan ja zum abgreifen der Maße ausgelegt ist, gibt´s auch keine Maß- und Winkelangaben - muß ich alles erstmal "digitalisieren". Oder wie gesagt, eine Kopie kann ich auch machen.

Gruß Rainer
Büchsenmacher
Hat sich gelöscht
#23 erstellt: 19. Dez 2005, 19:31
@cyr1ll:

aber ist das nicht genau die Bedingung, die das Horn so klein werden lässt... oder hab ich da etwas Missverstanden??? Der BG 20 hat eine Sd von ca. 200 cm² - in Rainers Simulation hat er 55cm² bekommen - gleiche Bedingung. Was ich allerdings auch nicht verstehe, im selben Post simuliert Rainer auch nen Seas-10er, die Hornparameter werden aber nicht an Sd angepasst...

@Rainer: meint o.g. These, man bräuchte das Horn nicht an die Membranfläche anpassen? Zerplatzt gerade der Traum vom kleinen Horn?

cyr1ll, kannst Du dich an die Eckdaten des von Dir gebauten Hornes erinnern? Also in etwa das Verhältnis SD-Ah??? Du schreibst, es klang nasal und Trötig...das hört sich aber eher nach Mitteltonverfärbungen an...Es muss aber eigentlich nur im Bass funktionieren.

Wie ich oben bereits geschrieben habe: Habe mich bisher an die Regel gehalten Ah nicht kleiner als 1/2Sd. Andererseits: Eine Bassreflex mit nem 20cm Treiber und nem 80mm Rohr (50cm²) hat ja ebenfalls eine so kleine "Halsöffnung", wenn man die ins Innere der Box schauende Rohröffnung mal als Hornhals betrachten möchte, frei nach Armin Jost...

grüsse
Büchsenmacher
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 19. Dez 2005, 20:23
so, Frage beantwortet. Zitat aus dem Text der sich auf Rainers Abbildungen befindet: Die Halsöffnung besitzt etwa ein Fünftel
der Lautsprechermembranfläche. Das ist nochmal deutlich kleiner als das von mir vermutete Viertel. Oh man, jetzt verwirrts mich aber...
70er-Receiver-Fan
Stammgast
#25 erstellt: 19. Dez 2005, 20:23
HI

Der kleine Hornhals war ja (anfangs) auch mein Problem - wobei sich dieses wiederum in zwei Unterprobleme aufteilt:

1. Nach meiner bisherigen Simulationserfahrung wirkt sich der Hornhalsquerschnitt am deutlichsten auf die (nicht erwünschte) Mittenwiedergabe aus. Grob nach dem Motto je größer um so lauter in den Mitten. Auf den Bass hat es dagegen weniger Einfluß. Nur, bei einem derart kleinen Querschnitt wie hier entsteht ja eine gewaltige Kompression, die muß der Lautsprecher auch verkraften.

2. Die Kammer. Wie bekomme ich (ohne Verluste) die 210 cm² des 8" auf die 40 - 50 cm² der Halsöffnung. Nur durch eine möglichst enge Kammer. Das muß irgendwie bautechnisch gelößt werden. Im Artikel zu dem 12"-Horn gibt es dazu dann einige Hinweise!

Das mit dem Seas-Versuch war nun genau die Probe, wie sich das Horn ohne die Kompression verhalten würde. Sieht ja auch ganz gut aus. Ich erkläre mir dass im Moment so, dass auch ein Horn (unter anderem) auch Effekte einer TML hat - daher auch die Abstimmung auf 1/4 der Wellenlänge der tiefsten abzustrahlenden Frequenz.

Gruß Rainer

PS. Den zweiten Teil (12"-Horn) stelle ich heute abend noch rein.
cyr1ll
Stammgast
#26 erstellt: 19. Dez 2005, 21:01
@Büchsenmacher:

Bei meiner Box hat es sich um ein als Testbox aufgebautes, relativ ungefaltetes BL-Horn mit einem TB W4 gehandelt, bei dem ich durch eine Verkleinerung der Halsfläche etwas Tiefbass gegen Wirkungsgrad tauschen wollte. Die Öffnung war vorne und ah um 15cm². Ich muss aber dazu sagen, dass es sich eher um BR gehandelt hat, da die Vorkammer etwa 10l groß war, also genau das Gegenteil, von dem, was hier gemacht wird (Keine Vorkammer).
Gelöst habe ich das Problem, indem ich die Öffnung nach hinten gelegt habe und ah wieder brav auf die Hälfte gelegt habe.
Außerdem wurde das Horn, oder anders gesagt, der lange BR-Kanal aus Platzgründen 2 mal gefaltet. Der unangenehme Bereich lag also wirklich im Mittenbereich, wie du schon angenommen hast.

Hier noch was, was Herbert mal ins Forum gestellt hat, da gibt es eine Stelle, die vielleicht von Interesse ist.



Was in der Simulation gar nicht so schlecht aussieht, ist: Keine Vorkammer, langes Horn, kleine Halsfläche + Treiber in die Mitte des Horns setzen (da wo die Einbautiefe des Chassis gegeben ist) Hier am Besipiel des TB W4's. Hier am besten flache Treiber benutzen oder Schallwand aufdoppeln


Über den Klang kann man spekulieren.
Büchsenmacher
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 19. Dez 2005, 21:14
Rainer,

Bei Punkt 1., schreibst Du: "Nur, bei einem derart kleinen Querschnitt wie hier entsteht ja eine gewaltige Kompression, die muß der Lautsprecher auch verkraften." Gegenfrage: müsste die Kompression in einer geschlossenen Box höher sein als in obigem Fall????


grüsse
Büchsenmacher
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 19. Dez 2005, 21:34
soetwas hab ich schon seit einiger Zeit im Kopf...ja, manchmal tut es auch weh.



man müsste aber wahrscheinlich alle scharfen Kanten, selbst am Korb, irgendwie...vielleicht mit Samt bekleben, oä.

grüsse
70er-Receiver-Fan
Stammgast
#29 erstellt: 20. Dez 2005, 00:36
Zunächst mal sorry Leute, mein scanner streikt - wird heute nix mehr mit dem Beitrag zum 12"-Horn (und das nur, weil mir dieses Multifunktionsgerät ne leere Patrone anzeigt - was hat das mit dem scanner zu tun, scheiß Geldbeutelschneiderei - nie wieder so ein Teil und scheißteure Patronen - ´tschuldigung, das mußte grad mal sein)

@Büchsenmacher
Dein Entwurf trifft´s schon ziemlich genau. So ähnlich modelliert Tech das auch - bist also schon ganz auf dem richtigen Weg.

wegen der Kompression: Das Luftvolumen in der Druckkammer ist ja seeeehr klein, um ein zig-faches kleiner als in einer normalen geschlossenen Box. Die Federwirkung ist da nicht mehr so dolle - daher ja auch die fünfache Luftgeschwindigkeit in der Halsöffnung.
Ich muß dazu nochmal auf den guten alten Klinger zurückkommen: Das Kammervolumen bildet ein Tiefpaß-Filter, das nur genügend tiefe Frequenzen in das Horn eintreten läßt und überträgt, höhere Frequenzen oberhalb einer bestimmten Grenzfrequenz hingegen sperrt:

V = 5,47 / fc x AH

fc = obere gewünschte Grenzfrequenz (Hz)
AH = Halsfläche

Das kann man auch bei den Simulationen ganz gut nachvollziehen.

Also, morgen im Büro werd ich mal den dortigen scanner bemühen.

Bis denn

Rainer
lens2310
Inventar
#30 erstellt: 20. Dez 2005, 01:43
Er sagt ja schon, untere fg bei ca 55 Hz. Für so ein Winzhorn natürlich sehr gut, aber wie sieht die Membranbewegung aus ?
Büchsenmacher
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 20. Dez 2005, 03:03
Hier ein Vergleich, in Sachen Membranbewegung. Wird etwas heftiger, aber nichtmal sooo drastisch. Verwendet wurde der TB465sa

erste Simu: beide Hörner ohne Vorkammer, einmal mit 14cm², einmal mit 28 cm² Ah



zeite Simu, das gleiche, nur jetzt mit Vorkammer 2L



der größere Membranhub gehört in beiden Simus zu den Hörnern mit Ah=1/4 Sd

so lasst uns denn weiterforschen

grüsse
Büchsenmacher
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 20. Dez 2005, 03:47
@70er receiver Fan, und natürlich alle hier,

klar ist die Federwirkung in der miniDruckkammer fast weg, aber dafür ist ein grosses (oder besser "kleines"?) Loch drinn. Wenn sich also Druck aufbauen möchte, dann nur aufgrund der Trägheit der Luftmasse im Horn. Diese Luftmasse wirkt aber letztlich wieder wie eine Feder. Und die hohe Luftge- schwindigkeit weist ja auch daraufhin, dass Druck nicht wirklich aufgebaut werden kann, denn sowie diese Tendenz besteht, wird der Druck ja gewandelt in Bewegung. Die Öffnung ist zwar - im Verhältnis zu Sd - recht klein, aber für die entweichenden Luftmassen ist das eigentlich kein Problem. Ich vermute, dass die hohe Geschwindigkeit der Luftmasse weitaus Problematischer ist, als der entstehende und -leicht zeitversetzt - wieder vergehende Druck. Da muss wirklich sorgfältig konstruiert werden, alles verrundet, und strömungtechnisch optimiert.

na denn, schöne Grüsse
70er-Receiver-Fan
Stammgast
#33 erstellt: 20. Dez 2005, 12:29
So! Hier nun die Fortsetzung mit dem "großen" Tech-Horn für 12"- bzw. 10"-Lautsprecher:



Dann habe ich mal zwei Fotos von dem "Schnittmusterplan" gemacht.



Links der für das "kleine" Horn, rechts für das "Große".
Wer mag, kann ja die Maße anhand des am Rand mit abgelichteten Maßstab ermitteln / umrechnen...

Soweit, Gruß Rainer


[Beitrag von 70er-Receiver-Fan am 20. Dez 2005, 12:30 bearbeitet]
Cyburgs
Stammgast
#34 erstellt: 20. Dez 2005, 13:14
So ungern ich das zugeben möchte, auch das Viech ist bezüglich der Treiberauswahl flexibler, als ich ursprünglich dachte. Die Simulation mit einem FE206E deckt sich beinahe völlig mit der originalen Viech Kurve. Hörner ohne Vorkammer sind diesbezüglich wirklich sehr handzahm.

Meiner Meinung nach gibt es aber ein anderes Problem, das die eitel Wonne wieder trübt (hab ich zu meinem Bedauern erst kürzlich wieder feststellen müssen):

Es ist nicht ausreichend, dass die Basskurve schön linear ist, sondern sie muß vom Pegel her zum Mittel- und Hochton des verwendeten Treibers passen. Und hier wirkt sich die Robustheit der Basswiedergabe eines solchen Horns wieder als Nachteil aus. Wenn die Basswiedergabe nicht zum Mittel- und Hochton des verwendeten Treibers passt, kann man genau überhauptnix tun, um das anzupassen. Auch grobe Änderungen des Konturverlaufs ändern höchstens die Welligkeit oder die untere Grenzfrequenz, aber der Pegel im Kickbass/Grundton bleibt davon herzlich unbeeindruckt.
Wenn der Mittel- und Hochton eines Treibers gegenüber dem Horn zu laut ist, kann man das mit einem breitbandigen Sperrkreis noch oft recht gut in den Griff bekommen. Ist er aber zu leise bleibt meist nur noch ein Treiberwechsel übrig.

Hörner sind schon komische Tiere.

Schöne Grüße, Berndt
Büchsenmacher
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 20. Dez 2005, 16:07
oder ein Fronthorn der den Bereich obenherum aufpäppelt. Das wäre dann schon etwas mehr als nix...

@cyburgs: warum das??: "So ungern ich das zugeben möchte, auch das Viech ist bezüglich der Treiberauswahl flexibler, als ich ursprünglich dachte. Die Simulation mit einem FE206E deckt sich beinahe völlig mit der originalen Viech Kurve. Hörner ohne Vorkammer sind diesbezüglich wirklich sehr handzahm."

ist doch keine Schande, oder doch???


grüsse


[Beitrag von Büchsenmacher am 20. Dez 2005, 16:08 bearbeitet]
70er-Receiver-Fan
Stammgast
#36 erstellt: 20. Dez 2005, 16:21
Ich habe hier auch einen Plan von dem Lowther-Horn TP-1, das ist genau so eins, bei dem vor dem 8" Treiber ein riesiges Mittel-Hochtonhorn sitzt, nach hinten strahlt er in ein (aufwendiges) Basshorn. Das ganze für Eckaufstellung - auch eine sehr interessante Konstruktion! Und bestimmt kein Kind von Traurigkeit was den Pegel angeht...:D

Gruß, Rainer

Edit: And here it is:
http://www.lowther.com.hk/tp1.htm


[Beitrag von 70er-Receiver-Fan am 20. Dez 2005, 16:34 bearbeitet]
paragrafix
Stammgast
#37 erstellt: 20. Dez 2005, 17:22
@ 70er:

Du müsstest eigentlich ne pm von mir haben....


..will bauen......



M.
70er-Receiver-Fan
Stammgast
#38 erstellt: 20. Dez 2005, 17:33
Hallo M.

Und du müßtest eigentlich auch schon eine Antwort von mir in der PM-Box haben. Kannst du bitte noch deine Adresse schicken, könnte evt. heute noch zum Copy-shop und dann gleich an dich abschicken. Wegen der Abwicklung werden wir uns bestimmt schon einig.

Gruß Rainer
paragrafix
Stammgast
#39 erstellt: 20. Dez 2005, 17:48
@ 70er:

tschuldigung (schäm), hab ich im Eifer des Gefechts glatt übersehen...

..aber jetzt hast du jedenfalls die Antwort...

@all: hat jemand das Techhorn eigentlich schon mal gehört ?

M.
Büchsenmacher
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 20. Dez 2005, 18:51
@70er: genau sowas wie das Lowther meinte ich, damit kannste doch den evtl zu schwachen mht Bereich aufpäppeln.Dat Ding kein Kind von Traurigkeit? Das issn richtiger Rocker.
70er-Receiver-Fan
Stammgast
#41 erstellt: 22. Dez 2005, 00:33
Nun habe ich mich noch ein bischen mit der Konstruktion des kleinen Tech-Horns beschäftigt. Diese Weichfaserplattengeschichte läßt mir ja noch keine Ruhe. In dem Klinger-Band von 1970! wird in der Bauanleitung des Schmacks-Horn angegeben, dieses komplett aus Weichfaserplatten zu bauen (und anschließend in einem stabilen "Sarg" aus Tischlerplatten zu versenken), in späteren Ausgaben spielt es aber offensichtlich keine Rolle mehr. Nun ist es ja so, dass dieses Material durchaus gute Dämm- und Dämpfungseigenschaften aufweißt, mit der Stabilität ist´s aber nicht so doll. Mir schwebt daher im Moment eine "Sandwich-Bauweise" vor, z.B. 8mm Kiefernsperrholz außen (sichtbare Flächen) und 10 mm Weichfaserplatte innen. Ist zwar aufwendig, aber könnte akustisch doch was bringen... oder nicht?

@ paragrafix

Du hast Post (PM und in echt!) Was ich dich aber noch fragen wollte, welche LS hast du für deine "T-H" angedacht. Und, hast du die schonmal simuliert? Bei mir stehen im Moment ein Paar alte Irel 8"BB (hab leider keine Daten), die schon erwähnten BG 20 (Visaton), McKenzie CP 8 (Warfdale / Fane), und so aus Neugierde ein paar "Billig-Chassis": McGee 8", diese Westra-BB, und einiges Anders zum Testen bereit - daher auch meine Idee mit der auswechselbaren Druckkammer. Auch die Sache mit den Seas-BB möchte ich ja mal austesten.

Ansonsten glaube ich fast, dass das Tech-Horn absolut unbekannt ist. Taucht offensichtlich nirgens auf, außer in diesem Buch. Letzte Auflage war wohl ´93. Es werden ja immerwieder Exemplare angeboten, machen aber wohl nur Sinn, wenn auch der "Schnittmusterplan" dabei ist (nachfragen lohnt also). Das Kapitel über Bassreflex-Boxen macht am meißten Spaß... siehe unten (das mit der Kerze) .

Gruß, Rainer
paragrafix
Stammgast
#42 erstellt: 22. Dez 2005, 12:06
Hallo 70er,

100%ig genau weiss ich auch noch nicht, was icvh reinbauen werde.....hmmmm, evtl. Beyma BB; den billigen westra zum ausprobieren, evtl. besorge ich mir nach Weihnachten auch ein paar Fostexe.....

mal sehen.

Simulieren kann ichs leider nicht, da es mir an AJHorn fehlt.


Was würdest du denn ggf. empfehlen ?

Grüße

M.
70er-Receiver-Fan
Stammgast
#43 erstellt: 25. Dez 2005, 12:55
Wie schön - an Feiertagen wie diesen kann man auch mal wieder etwas ausgiebiger seinen Lastern frönen...

Wegen der Anfragen, hier nun die Simulation mit dem Beyma 8AG/N:


Auch sehr hübsch. Geht ja sogar unter 50 Hz!

Die Hornkontur scheint aber ein Mittelding zwischen Exponential und Hyperbolisch zu sein - bei Exponential ist das Volumen doch größer. Allerdings kann man diese Angaben auch nicht zu genau nehmen, da sich diese auf ein ungefaltetes, gestrecktes Horn beziehen.

Schöne Feiertage!

Gruß, Rainer
70er-Receiver-Fan
Stammgast
#44 erstellt: 26. Dez 2005, 23:58
Also, ein Mathematik-Genie scheint Herr Tech ja nicht zu sein - zumindest hat er sich bei der Hornhalsfläche wohl gründlich vertan: Ich habe die Flächen anhand der 1:1-Zeichnung mal nach geprüft. Die reale Fläche ist doch sage und schreibe nur 28cm²! Hat er da übersehen, dass die Dreiecksfläche nur A x B / 2 ist? Mit dem 1/5 der Membranfläche stimmt das so jedenfalls vorne und hinten nicht! Oder hat er nur einen 6,5"-Treiber eingesetzt? Oder berechnet er die Rückseite der Membran anders als die Vorderseite? Ich weiß es nicht...

Nun habe ich die veränderten Daten nochmal in die Simulationen eingegeben und ... siehe da - so dramatisch wirkt sich das garnicht mal aus. Naja, das Delta zwischen den Maxima und Minima wird schon ein wenig größer, aber nicht so schlimm wie ich gedacht hätte. Jedenfalls hemmt es meinen Antrieb, dieses Horn nachzubauen nicht.

Ich bin jedoch schon dabei, ein paar Modifikationen einzuplanen. Zunächst betreffen sie die Druckkammer. Ich habe da eine Idee, wie man das Volumen möglichst knapp halten kann und gleichzeitig auch einen symetrischen Aufbau zu hinbekommt. Dazu aber erst dann mehr, wenn´s etwas ausgereifter ist.

Und jetzt simuliere ich nochmal den 16,5cm Audax-BB, den pro-raum gerade günstig anbietet...

So long

Rainer
Granuba
Inventar
#45 erstellt: 27. Dez 2005, 03:44
Moin,

pack mal ein bissel virtuelle Wolle in die Vorkammer und/oder ins Horn! (Ein ß von 100 ist minimale Bedämpfung, 200-300 locker verteilt und über 350 schon etwas fester gestopft)

Harray
ukw
Inventar
#46 erstellt: 13. Jan 2006, 15:24
Seid Ihr fertig mit dem Bauen?
Ich habe mein Glasauge verlohren als ich das Tech Horn gesehen habe. Das 12" baue ich in jedem Fall mit einem Visaton FR 30 nach. Habe im Oktober ein paar in bester Verfassung für 12,50 Euro erstanden

Nun meine Frage zu der Kombination aus dem Backloaded und Frontloaded (Lother)

Wie weit kann man das Spiel treiben? Ich habe hier noch ein paar Oberton 18XB700 . Wer hat dazu eine gute Idee?
70er-Receiver-Fan
Stammgast
#47 erstellt: 13. Jan 2006, 17:51
Ach, schön wärs!

Bin leider noch garnicht weiter gekommen mit meinem Projekt 3 auf meiner Liste... Außerdem drehe ich mich bei der Treiberauswahl, dem Mini-Halsquerschnitt und der Festlegung des inneren Aufbaus noch immer im Kreis.

Inzwischen habe ich noch einige Paare alter 8" Breitbänder (z.B. von Philips) ergattern können. Diese könnten evt. passen. Haben einen nicht zu starken Antrieb und nicht so hohe Resonanzfrequenzen. Allerdings muß ich die Parameter noch abschließend ermitteln.

Aber das Holz für die Gehäuse und die Weichfaserplatten sind schonmal hier . . . . . . . . _ _ _ _ _ _

Die Visaton FR 30 habe ich auch. Die haben allerdings einen hohen Qts, so 1,2 glaube ich. Da müßte man mal sehen ob das funktioniert.

Gruß, Rainer
Michith
Inventar
#48 erstellt: 13. Jan 2006, 18:20
Hallo UKW

da gibt es natürlich das klassische Beispiel für den beidseitig belasteten Treiber, die VOT...

Einmalige Lautsprecher, ich kenne die gut, da kann man das Eckhorn grad vergessen, sagenhafte Dynamik, Druck ohne Ende.

Eine wohnraumfreundlich Ausführung:



und das Original:



Pläne hätte ich für die "kleinen" auch...

Gruss, Michi
geist4711
Inventar
#49 erstellt: 13. Jan 2006, 18:49
ja VOT, LaScale, später auch die Monitor von visaton, etc, alles entwicklungen aus zeiten, wo es noch richtige lautsprecher gab und nochnicht jeder 3. über brüllwürfel hörte :-)
das tech-horn is ansonsten ein paradebeispiel für eine schöne 3D-faltung.
mfg
robert
ukw
Inventar
#50 erstellt: 13. Jan 2006, 19:37
Hallo Michith
Die Voice of Theater sieht gut aus. Da sind 15" er drin?
Wir können auch etwas entwickeln.
Ich habe ein 60 x 120 x 70 (B x H x T)Gehäuse skizziert, für 18" Chassis. Weil die Schallführung 3-dimensional verläuft wie Robert schon richtig gesagt hat ist es sehr schwer zeichnerisch darzustellen.
Ähnlich dem Tech H@rn wird die nicht benötigte Trichterfläche zur Schallführung verwendet, so daß man auf drei Meter H@rnlänge kommt. Beim 18" ist der Ouerschnitt schon etwas größer, oder? Der direktstrahlende Teil sitzt natürlich oben. Der H@rnmumd für den Bass hat dann 2,8 Meter Umfang (60 x 80)
ghostdogg
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 27. Feb 2006, 20:18
auch einschreibe mich. und warte auf weitere nette Folgen

mfg
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