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Musikalischer Bandpass?

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Caisa
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 05. Feb 2006, 20:45
Hallo, kann man eurer Meinung nach einen gut klingenden musikalischen Bandpass Subwoofer bauen, der von ca. 60Hz bis ca. 35/30Hz -3db spielt?

Wenn ja, wie muss man einen solchen Sub berechnen und wonach sollte man die Chassis auswählen?

Gruß Caisa
SRAM
Inventar
#2 erstellt: 05. Feb 2006, 22:52
Ich nehme an, Du meinst 350 Hz ? Die Angabe "von" 60 Hz legt nahe, dass die zweite Frequenzangabe höher liegt !?

IMHO nein. Faustregel: eine Oktave, maximal 1.5 Oktaven abdecken, dann geht das recht gut, darüber wird es wegen der Senke sehr unschön. Außerdem nicht über 120 Hz (maximal 150 Hz, wenns garnicht anders geht).

also 60 bis 120 Hz ist o.k., mehr nicht.
Und solltest Du 30 bis 60 Hz meinen --> ja, da würde ich dann aber auf 80 Hz gehen (--> pegelsprünge bei tiefen Frequenzen sind nicht sooo schlimm)

Gruss SRAM
Caisa
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 05. Feb 2006, 23:18
Sorry, der Bandpass soll "nur" in dem Bereich von 60-30hz spielen! Dafür sollte er aber -wenn das überhaupt möglich ist- sehr sauber und präziese spielen!

Gruß Caisa
superfranz
Gesperrt
#4 erstellt: 05. Feb 2006, 23:22
Hallo, der musikalischste Bandpass dürfte wohl der mit einer Pasiv-Membran sein!Vorteil, keine Strömungsgeräusche des Resonators,die Abstimmung hinsichtlich der Grenzfrequenz ist ohne EQ immer per per aufschraubbarer Gewichte möglich! Die Abstimmung kann sehr tief erfolgen.Nachteil, man muss jemanden finden der sowas errechnen kann.Ein wahrlich exclusives Projekt - abgeguckt bei der Mammutbox von Technics für 50000 Euro!!!
Caisa
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 05. Feb 2006, 23:24
Die Idee, die dahinter steckt, ist die dass man die Chassis nicht sieht in der Box...

Gruß Caisa
superfranz
Gesperrt
#6 erstellt: 05. Feb 2006, 23:46
Hallo,schlechte Idee,das mit den unsichtbaren Treibern - bedeutet zwangsläufig downfiren -.Wenns um musikalisch geht sollte man keine Kompromisse machen! Gehe nicht! über Los,begebe dich ins Heimkino-Spektabel-Lager und kommts erst frei wenn du 3 x die 6 würfelts.
Caisa
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 05. Feb 2006, 23:51
Ok, wenn es so ist, dann geht es eben nicht. Ich frag mich immer, wie Hersteller a la Isophon das bei ihren durchaus gut klingenden Boxen bauen!
superfranz
Gesperrt
#8 erstellt: 06. Feb 2006, 00:06
Hallo, welcher renomierte Hersteller - die auch Studioprodukte im Sortiment haben,wie JBL,Genelec oder Dynaudio - fertigen solch fragwürdige Speaker ( da erkauft man sich mehr Nachteile wie Vorteile).Welcher seriöse Hersteller -muss mal raus auch ,-wenn sich viele angegriffen fühlen- fertigen Transmissions-Lines (die Dröhnkammer).Da ist die Gehäuseresonanz dem Nutzsignal gleich zusetzen.Ich benutze dieses Forum - und man trifft hier immer wieder Leute die ein enormes Grundwissen besitzen- für die Perfektionierung meiner Beschallungs-Anlage,samt Umfeld!
Granuba
Inventar
#9 erstellt: 06. Feb 2006, 00:27
Es spricht nichts gegen einen Bandpass, allerdings verlangt eine saubere Konstruktion Erfahrung und Prototypenbau, Simulationen sind da recht ungenau... Ebenso die angesprochenen Dröhnröhren, die ich übrigens sehr mag! Und das Argument, daß Hersteller dieses Prinzip nicht nutzen, heißt für mich nur, daß man da am Kunden vorbei entwickelt! Wer jemals eine ordentliche Transmissionline gehört hat (z.B. Quadral Titan), weiß, was ich meine....

Harry

P.S.: Udo Wohlgemuth könnte sich hier mal einmischen, mit integrierten Bandpässen hat er schon was gebaut, ebenso der häßliche Udo, man munkelt, er wastelt da auch was in die Richtung!
Caisa
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 06. Feb 2006, 00:40
Hallo, ich denke auch das es durchaus LS gibt, die gut klingen. Ob es nun Studiotauglich ist spielt dabei erst einmal keine Rolle!

Die Isophons klingen ja auch sehr gut trotz Bandpass.
Wäre natürlich cool wenn sich Udo² noch melden würde

Gruß caisa
Granuba
Inventar
#11 erstellt: 06. Feb 2006, 00:45

Caisa schrieb:
Hallo, ich denke auch das es durchaus LS gibt, die gut klingen. Ob es nun Studiotauglich ist spielt dabei erst einmal keine Rolle!

Die Isophons klingen ja auch sehr gut trotz Bandpass.
Wäre natürlich cool wenn sich Udo² noch melden würde

Gruß caisa


Lass mich mal raten: Schmale Front wird verlangt? Dann ist ein integrierter Bandpass (Vielleicht sogar aktiv?) sicherlich eine gute Idee! Was folgt den direkt an den Bandpass? 17er?

Harry
superfranz
Gesperrt
#12 erstellt: 06. Feb 2006, 00:45
Hallo Murray,klappt doch! Man muss nur ein wenig polarisieren und schon kommen die Experten aus ihren Verstecken.Eins ist klar, wenn man schon eine bewegte Hifi-Vergangenheit hinter sich hat,dann neigt man eher zu dem Einen wie zu dem Anderem!Übrigens habe ich auch schon eine TL besessen - Equton L 200-und und und.Nur wie berechnet man diesen Technics-Subwoofer? - ein relativ grosses Volumen hinter dem Treiber und relativ kleines zwischen Basstreiber und Pasiv-Membran?Wäre dankbar für zweckdienliche Hinweise .
das_n
Inventar
#13 erstellt: 06. Feb 2006, 00:46
wieso sollte ein bandpass nicht gut klingen können? ein gut konstruierter einfach ventilierter bandpass kann bassreflexsystemen schon grundsätzlich überlegen sein: bei ihm können keine phasenverschiebungen zwischen vom treiber und vom port abgestrahlten schall auftreten.

das problem bei bandpässen scheint die schwierige konstruktion zu sein....
Caisa
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 06. Feb 2006, 00:51
@ Murray, das ist alles noch fiktiv

Schmale Front ist kein muss, aber breiter als 30 oder 35cm sollte es nicht werden. Evtl wäre eine Ovale Form schön.

Für MT HT würde ich gerne einen BB oder noch lieber ein Koax verbauen, aber ich kenn da keine Chassis die wirklich gut sind ausser Thiel/Accuton

Gruß Caisa
Granuba
Inventar
#15 erstellt: 06. Feb 2006, 01:03

superfranz schrieb:
Hallo Murray,klappt doch! Man muss nur ein wenig polarisieren und schon kommen die Experten aus ihren Verstecken.Eins ist klar, wenn man schon eine bewegte Hifi-Vergangenheit hinter sich hat,dann neigt man eher zu dem Einen wie zu dem Anderem!Übrigens habe ich auch schon eine TL besessen - Equton L 200-und und und.Nur wie berechnet man diesen Technics-Subwoofer? - ein relativ grosses Volumen hinter dem Treiber und relativ kleines zwischen Basstreiber und Pasiv-Membran?Wäre dankbar für zweckdienliche Hinweise .


Moinsen!
Experte bin ich keiner, nur Musikliebhaber... Und ich denke, ganz unerfahren bist du auch nicht...
Bandpässe sind recht komplex in der Berechnung, aber erstaunlicherweise leistet AJ-Horn da recht gute Dienste, womit mal wieder die Theorie bestätigt wird, daß alle ventilierten Konstruktionen technisch verwandt sind.
Generell gilt aber: Was in der Simu gut aussieht, muß nicht automatisch gutklingen. BR ist da noch recht unkritisch, TMLs vielleicht auch so gerade noch, Hörner und Bandpässe verlangen allerdings nach einer simulativen und empirischen Herangehensweise!


Schmale Front ist kein muss, aber breiter als 30 oder 35cm sollte es nicht werden. Evtl wäre eine Ovale Form schön.


DAS wäre ein interessantes Projekt: 25 bis 30er Bass im Bandpass, darüber ein 17er Koax (Gerd Lommersums aktuelle Konstruktion mit dem Vifa-Ringstrahler!)... Ohaueha!
Fehlt nur das passende Basschassis, und da rufe ich lieber nach den Experten! Mit Bandpässen hab ich nämlich noch nichts gewastelt...

Harry
superfranz
Gesperrt
#16 erstellt: 06. Feb 2006, 01:04
Hallo, entweder ignoriert ihr das ,oder ihr könnt mit Bandpass mit Pasivmembran nichts anfangen -gibt auch nur wenig Literatur drüber!Das der Pc des Herrn Dr. Gouda tagelang rechnen muss ,zeugt ja nicht von überlegener Technik sondern eher von zu wenig Basiswissen! hinlänglich zweifelhafter Bandpasskonstruktionen.Wenn ich meine Hund in den Keller sperre macht der auch ordentlich radau!
Ezeqiel
Inventar
#17 erstellt: 06. Feb 2006, 01:16
Ich bin nicht sicher, aber waren das bei Isophon nicht doppelt ventilierte Bandpassgehäuse? Die sollen ja was schwieriger in der Berechnung sein, zumal das ja schon 'ne Weile her ist und Simulationen vielleicht noch nicht so ausgereift waren . . .

Wenn der Tieftöner im Bandpass tief genug getrennt wird, spräche ja auch nicht viel gegen die Montage einer Passivmembran auf der Rückseite. Mit 30 - 35 cm wäre die Box ja breit genug dafür.

Gruss,
Ezeqiel
superfranz
Gesperrt
#18 erstellt: 06. Feb 2006, 01:22
Hallo, war schon gut ,aber bitte keine Schweinereinen nach hinten! -ins Druckmaximum.Mache keine! Kompromisse mehr.Hast du Vorschläge für so ein Projekt?Grösse spielt hier keine Rolle.Wie sollte der Treiber aussehen der die Pasiv- Membran antreibt?
Granuba
Inventar
#19 erstellt: 06. Feb 2006, 01:26

superfranz schrieb:
Hallo, war schon gut ,aber bitte keine Schweinereinen nach hinten! -ins Druckmaximum.Mache keine! Kompromisse mehr.Hast du Vorschläge für so ein Projekt?Grösse spielt hier keine Rolle.Wie sollte der Treiber aussehen der die Pasiv- Membran antreibt?


Moinsen, er will ja gerade keine sichtbaren chassis für den Bass!

Harry
superfranz
Gesperrt
#20 erstellt: 06. Feb 2006, 01:32
Hallo, ja Murray bravo,ich mag auch keine sichtbaren Rädern bei Formel 1 Rennern.Aber bedenke ihre Vorteile! Keine Kompromisse!!!
Granuba
Inventar
#21 erstellt: 06. Feb 2006, 01:36

superfranz schrieb:
Hallo, ja Murray bravo,ich mag auch keine sichtbaren Rädern bei Formel 1 Rennern.Aber bedenke ihre Vorteile! Keine Kompromisse!!!


Mir persönlich wäre ein Bandpass schon ein zu starker Kompromiss, aber das hat Caisa, und nicht wir zu entscheiden!

Harry
superfranz
Gesperrt
#22 erstellt: 06. Feb 2006, 01:41
Hallo,ja stimme ich dir zu ,der Kunde hat recht! Aber jetzt muss ich in die Heia.
UglyUdo
Inventar
#23 erstellt: 06. Feb 2006, 02:05
Hallo, ich darf hier noch mal auf die FAQ's hinweisen,
die Artikel über Bandpässe und "Warum geschlossene Satelliten" von M. Uibel.

http://www.hifi-foru...orum_id=129&thread=5

30-60Hz ist schon heftig, knapp an der Grenze zum Unsinn, eher schon drüber
Wenn, dann nur aktiv oder als BP zu realisieren, vobei man sich darüber im Klaren sein muß, daß ein so schmalbandiger BP auch im Verhältnis zum "Normalpegel" sehr laut ist und wenn die Theorie von den Bandpässen so richtig ist, sich noch weiter von einer gewissen Musikalität entfernt.
Da mir der mathematische Hintergrund fehlt, spreche ich auch lieber von einer Beobachtung als von einer Theorie.

Bunte Bilder gibt es auch:

FTT CB - BR, beide ohne Filter




FTT BP, CB, BR, f-3 = ca.120Hz



Zum Vergleich noch bei passiver Trennung, f-3 wiederum ca 120Hz,
L=15mH ( 0.4Ohm ! ), C=200uF
RCL= 6.8Ohm, 400uF, L=15mH

CB, BR, BP


Bei den geschlossenen Gehüuse ist noch zu beachten, daß keine Entzerrung enhalten ist, Feedforward-Filter sind nicht meine Stärke

Fazit: Ein sauber konstruierter PB ist ein geschlossenes Gehäuse mit 12dB-Filter.

Vielen Dank noch mal an Capt. Baseballbatboy, hat beim Knobeln kräftig geschubst.




edit: Tippfehler - besser das Hirn ist schneller als die Finger als anders rum


[Beitrag von UglyUdo am 06. Feb 2006, 02:52 bearbeitet]
UglyUdo
Inventar
#24 erstellt: 06. Feb 2006, 03:15
Um meine harten Worte vom "Unsinn" ein wenig zu relativieren:

Hier ist ein Konstrukt vom Vater der Dröhnröhre, dem Grauen Udo, in der neuen K&T ( 2/06, S.72ff, Inside Out ).
Die "Trennung" des BP würde ich mal -f6 bei 180Hz veranschlagen. Doch statt getrennt wird hier "addiert", ein Grausam-BP so umgangen, nebst weiterer Fliegen mit kleiner Klappe erschlagen.
Raffiniertes Bürschlein, so etwas ist - wenigstens nicht für mich - nicht mal eben aus dem Ärmel zu schütteln.

Führt dies Prinzip in Richtung einer Lösung?

Caisa
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 06. Feb 2006, 11:47

DAS wäre ein interessantes Projekt: 25 bis 30er Bass im Bandpass, darüber ein 17er Koax (Gerd Lommersums aktuelle Konstruktion mit dem Vifa-Ringstrahler!)... Ohaueha!


@ Murray, hast du nähere Infos zu dem Chassis von Lommersum?

@all, danke das ihr so erlich seid und sagt, dass es mit dem bandpass nicht gut werden kann, genau so eine Antwort geht/geht nicht wollte ich ja! Dann muss ich eben etwas anderes überlegen...

Wie wäre das denn z.B. bei einer Kompaktbox, könnte man da so etwas realisieren was auch noch gut klingt oder ist das immer Humbuck egal in welchem Bereich der BP spielen soll?
Ich dachte da an einen Omnes oder TB Breitbänder der dann durch den BP etwas im Bass unterstützt wird.

Grüße Caisa


[Beitrag von Caisa am 06. Feb 2006, 13:13 bearbeitet]
Caisa
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 06. Feb 2006, 13:42
Was mir noch eingefallen ist, gibt es eigentlich ausser dem PC System aus der K+T schon fertig entwickelte Projekte mit dem Omnes BB?

Was wäre denn ein guter Spielpartner im Bass für den? Ein 17er?

Gruß Caisa
UglyUdo
Inventar
#27 erstellt: 06. Feb 2006, 18:14
Ohne das ich die Klirrdiagramme im Kopf habe, mag der OA BB naturgemäß nicht so recht unter 300Hz, wenn denn etwas mehr Pegel sein soll. Bedingt durch Hub + Fläche ist er also der limitierende Faktor.
Die Frage lautet also eher, wo wird getrennt und bis zu welchem Pegel muß der Kleine mithalten können?
Wie tief soll der Bass gehen, bei welchem Pegel?
Nehme ich die Limitierung in Kauf, wenn's doch wider erwarten mal lauter werden soll, oder soll doch noch eine Reserve da sein?
Wie groß?
Wie teuer?
Und, und..

Sollte es weiter oben nicht richtig angekommen sein, ich mag Bandpässe
Nach meiner Erfahrung nach sollte der Partner eines BP schon so bis 150Hz Pegel können, also eher ein kleiner TMT mit 13cm Aussen - Durchmesser sowie ausreichend Hub.
Oder man läßt den BP "hinterherschieben" wie das Beispiel aus K&T.
das_n
Inventar
#28 erstellt: 06. Feb 2006, 18:36
ein bandpass kann wirklich gut werden. ich hatte lange einen/zwei bluesub (siehe avatar), das ist ein ravemaster bsw-104-II im einfach ventilierten bandpass kombiniert mit nem mivoc am-80 aktivmodul. das teil hat sehr sauber und laut gespielt, besonders, wenn man den preis betrachtet. laut der hobbyhifi-messung hat der ein besseres waterfalldiagramm als die meisten bassreflexler.

ich denke, mit genügend entwicklungselan kann man sehr gute bandpässe konstruieren.

der vorteil liegt sicher im recht hohen erreichbaren pegel, des unsichtbaren chassis und der festigkeit gegenüber subsonicsignalen. (sind zumindest meine erfahrungen)
pss0805
Stammgast
#29 erstellt: 06. Feb 2006, 18:50
Isophon verbaut das Bandpassprinzip im Bassbereich bei seinen High-End-Lautsprechern. Also können die wohl irgendwie zu musikalischer Gangweise gezwungen werden.


Ich glaube aber das da ein Zeitkorrekturglied erforderlich ist, dass der Bass nicht hinterher hingt, denn der Weg, den der Schall aus dem Inneren der Box bis zum Ohr zurücklegen muss, ist doch erheblich länger als vom Rest des Lautsprechers.


MfG


[Beitrag von pss0805 am 06. Feb 2006, 18:52 bearbeitet]
Granuba
Inventar
#30 erstellt: 06. Feb 2006, 18:54

ist doch erheblich länger


Wie definierst du erheblich? Bei einer mittleren Schallgeschwindigkeit von 340 Metern pro Sekunde (Je nach Temperatur... ) und vielleicht 50cm Versatz...
Nene, das berechne ich jetzt nicht

Harry
das_n
Inventar
#31 erstellt: 06. Feb 2006, 18:57
wieso immer dieses zeitargument? bis bei einer reflexbox das reflexrohr schall abstrahlt, dauert es doch genausolang
Ezeqiel
Inventar
#32 erstellt: 06. Feb 2006, 19:18

das_n schrieb:
wieso immer dieses zeitargument? bis bei einer reflexbox das reflexrohr schall abstrahlt, dauert es doch genausolang

Bei BR-Boxen macht dieser Laufzeitunterschied nicht so viel aus, weil bei den Frequenzen, bei dem das BR-Rohr unterstützend wirkt, die grosse Wellenlänge Laufzeitunterschiede harmloser macht und somit das direkt strahlende Chassis für die Beurteilung von Laufzeitunterschieden massgebend wäre, oder . . .

Gruss,
Ezeqiel


[Beitrag von Ezeqiel am 06. Feb 2006, 19:19 bearbeitet]
das_n
Inventar
#33 erstellt: 06. Feb 2006, 19:25
bei tiefen frequenzen strahlt überwiegend das reflexrohr ab. und wo ist dann da der unterschied zum sehr tief abgestimmten bandpass?
UglyUdo
Inventar
#34 erstellt: 06. Feb 2006, 19:40
Wenn ich mich recht erinnere, hatten sämtliche veröffentlichten Diagramme was mit Zeit zu tun
Über die Spreizung mag man geteilter Meinung sein, jedoch

1. Wollte ich niemanden erschrecken

2. Haben alle die gleiche, ein vergleichender Blick ist zulässig
pss0805
Stammgast
#35 erstellt: 06. Feb 2006, 19:44
Beim BR kommt aber wenigstens die positive Halbwelle zeitrichtig an. Der Bandpass hingegen liegt da doch um einiges zurück. Wir können ja mal stoppen, Bandpass gegen Bassreflex, mal sehen wer zuerst brummt.

MfG
superfranz
Gesperrt
#36 erstellt: 06. Feb 2006, 19:50
Niemand ist gerne eingesperrt.Die Energie die ein Bandpass an das Gehäuse abgibt ist nicht zu unterschätzen.Manche lieben diesen warmen Klang.
Caisa
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 06. Feb 2006, 19:55
Hui, dat ging ja fix hier...

Also, zu UU:

1. Es soll einen 25m² Raum bis etwas über Zimmerlautstärke beschallen! Superlaut muss es nicht sein!
2.) Ist für einen kleinen BB´a la OA oder TB denn ein Bandpass als Ergänzung überhaupt machbar, so dass es gut klingt?
3.) Der Bass sollte eben einer kleinen Kompaktbox angepasst sein also ich erwarte keine 30Hz -3db
4.) Der Preis des TMT bzw. Bass sollte sich auch etwas an dem BB orientieren. Also ich muss nicht auf jeden Cet achten, aber ein 150€ Chassis wäre auch nicht das wahre!

Zu den Laufzeitunterschieden kann ich nicht so viel sagen, aber ich könnte den BB u.U. etwas zurücksetzten (der kommt in eine hohle Holzkugel) müsste eben nur berechnet werden wie weit. Davon hab ich leider keine Ahnung.

Greetings Caisa
Granuba
Inventar
#38 erstellt: 06. Feb 2006, 20:05

2.) Ist für einen kleinen BB´a la OA oder TB denn ein Bandpass als Ergänzung überhaupt machbar, so dass es gut klingt?


Nein! Persönliche Meinung, bei 300Hz ist IMHO das Minimum!

Harry
UglyUdo
Inventar
#39 erstellt: 06. Feb 2006, 20:09
Gut, Stoppen wir.

Welcher ist welcher?
Welcher schwingt höher aus?
Welcher ist zuerst fertig?

Audax HM 210 CO, BR+BP, Trennung -6dB 125Hz

Caisa
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 06. Feb 2006, 20:14

Nein! Persönliche Meinung, bei 300Hz ist IMHO das Minimum!
Du meinst damit, dass ein Bandpass nicht so hoch spielt?

Zur orientierung wegen der Lautstärke...
Im Moment hab ich einen Vifa 10BGS 119 bei 150Hz 18db/Okt. getrennt und der Pegel der damit geht reicht mir!

Gruß Caisa


[Beitrag von Caisa am 06. Feb 2006, 20:16 bearbeitet]
superfranz
Gesperrt
#41 erstellt: 06. Feb 2006, 20:17
Dann bau doch einen doppelten Bandpass.
das_n
Inventar
#42 erstellt: 06. Feb 2006, 20:21
soweit ich weiss kann man nen bandpass sinnvoll nur über 1- maximal 2 oktaven betreiben (abstimmen)

bei 300Hz oberer grenzfrequenz sind somit 75-150Hz unterer Grenzfrequenz drin....
Caisa
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 06. Feb 2006, 20:42
verhält sich der Omnes den ähnlich wie der Vifa? Ansonsten könnte man ja bei ca. 200Hz trennen und hätte damit etwas mehr tiefgang.

Gruß Caisa
UglyUdo
Inventar
#44 erstellt: 06. Feb 2006, 20:47
Hallo @Superfranz


Niemand ist gerne eingesperrt.Die Energie die ein Bandpass an das Gehäuse abgibt ist nicht zu unterschätzen.Manche lieben diesen warmen Klang.

Der war gut.


Dann bau doch einen doppelten Bandpass.

Der nicht. Bösartig oder müde?

Achtung, geänderte Spreizung, passt sonst nicht drauf

@Caisa,
eine genauere Auskunft dauert ein wenig, ich will ja gar nix alzu falsches nicht sagen.
Eins muß jedoch klar sein, ein BP bedarf unter Umständen ein paar mehr Prototypen als ein BR
Caisa
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 06. Feb 2006, 20:52
na ja, da es sich um ein relativ kleines gehäuse handelt, wäre das nicht so schlimm, die Prototypen könne ja aus span sein oder so...

Aber du denkst es wäre nicht unmöglich...

Wie viele Testgehäuse würdest du grob einplanen?

Gruß Stephan
UglyUdo
Inventar
#46 erstellt: 06. Feb 2006, 21:32
Da ich grob gerechnet seit 1/2 Jahr an dem Ding rumexperimentiere, würde ich mal sagen eines, so 35l netto

Und wenn Du denkst, ich würde Dich al ß-Tester mißbrauchen, hast Du natürlich recht.
Zuerst müßte allerdings mal der Vifa überprüft werden, der BP ist zwar in der Lautstärke einstellbar, jedoch nur begrenzt.
Caisa
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 06. Feb 2006, 21:35
??? Bahnhof??? Tühhh

Wie jetzt, dein BP ist 35Liter groß?
Du bist dir schon im klaren, dass ich eigentlich eine Kompaktbox/Regalbox bauen möchte oder?

Beta-Tester bin ich gerne...
Welchen Vifa willst du denn überprüfen?
Wollte nicht wieder den Pico Lino Treiber verwenden. Oder meinst du gerade das Koax Chassis, was von Muray angesprochen wurde?

Gruß Caisa
UglyUdo
Inventar
#48 erstellt: 06. Feb 2006, 21:43
Oh, Mißverständnis, dann entschuldige, wesentlich unter 35l kann ich nicht aus dem Stehgreif.
Caisa
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 06. Feb 2006, 21:46
Dann gib dir mal mühe!

Im ernst, ich denke 35 Liter wird arg viel bei ner Kompakten oder? Mit was für chassis bist du denn am arbeiten, bzw. wie ist dein Bandpass von den Dimensionen? Kann man die Gehäusemaße auch etwas verschieben?

Zur Not geht evtl auch ne kleine Standbox, sollte aber eigentlich ne kompakte werde...

Gruß Caisa
Caisa
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 06. Feb 2006, 22:36
...und nochmal für zwichendurch, ist der Omnes BB besser als die Gangbänder? Und gibt es schon entwickelte Bausätze außer dem PC Ste mit dem Omnes BB?

Ciao Stephan
UglyUdo
Inventar
#51 erstellt: 06. Feb 2006, 23:27
Ich schicke dir mal die Daten.
Sie heißen übrigens CPT & B dS, ein Ableger aus der Stinkerfamilie.
Die Namensgebung ist ne Verbeugung vor zwei Forumsmitgliedern, die mich bei der Konstruktion als Musen, Mutmacher + Schubser begleitet haben.
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