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LS bauen... wie schwer kann das sein??

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detegg
Inventar
#51 erstellt: 16. Okt 2004, 00:46
@uwe, @udo und @all

... gäbe es hier einen Thread "Die besten Statements der letzten 6 Monate", wäre ich nun sicher, welche ich wählen würde

Gruß - Detlef

PS: Nach jahrzehntelanger Wastelei erlaube ich mir heute den Luxus von DSP, aktiven Konzepten und vernünftiger Messtechnik - und entdecke andauernd neue Freiheitsgrade!
ukw
Inventar
#52 erstellt: 16. Okt 2004, 00:51
...und die fällt überraschend nüchtern aus.
Realchaos
Ist häufiger hier
#53 erstellt: 17. Okt 2004, 02:51
@All

also es freut mich, dass ich eine so rege Diskussion ausgelößt habe, und da fällt mir eines auf:
Boxenbau ist genauso wie Boxenkauf und vieles im Bereich Hifi reine Geschmackssache.
Der eine bevorzugt digital, der andere passive Weiche, einer meint eine Box muß linear sein, der andere sie muss lebendig klingen.

Was ich aus diesem Thread gewonnen habe ist die Erkenntnis, dass man beim Lautsprecherbau nie zuviel auf die Meinung eines Einzelnen geben sollte. Jeder entwickelt sich in eine andere Richtung und setzt für sich andere Prioritäten. Die technischen Vorraussetzungen sind für alle die gleichen, aber was jeder Einzelne daraus macht ist so vielfältig wie die Welt der Lautsprecher.

In meiner (hoffentlich langen) Zukunft als Boxenbauer werde ich hier im Forum sicher noch die eine oder andere Frage zur Technik haben, aber mit dem Wissen, dass ich mich auf MEINEN Weg konzentrieren muß. Und wie auch ganz deutlich geworden ist, ist die wertvollste Erfahrung die, die man selbst durch Versuch und Fehlversuch gesammelt hat.

Ich denke Boxenbau ist ein sowohl künstlericher als auch technischer "Beruf" zu dem man geboren sein muss, oder immerhin Talent hat.
Und wie man auch in der Welt der Musik sieht, versuchen sich auch viele daran, die es eigentlich sein lassen sollten.

Ich bin mal gespannt, ob ich in näherer Zukunft eher zu den einen oder anderen gehöre.

Liebe Grüße
Realchaos
breitband
Stammgast
#54 erstellt: 17. Okt 2004, 12:05

Realchaos schrieb:
In meiner (hoffentlich langen) Zukunft als Boxenbauer werde ich hier im Forum sicher noch die eine oder andere Frage zur Technik haben, aber mit dem Wissen, dass ich mich auf MEINEN Weg konzentrieren muß. Und wie auch ganz deutlich geworden ist, ist die wertvollste Erfahrung die, die man selbst durch Versuch und Fehlversuch gesammelt hat.

Ich denke Boxenbau ist ein sowohl künstlericher als auch technischer "Beruf" zu dem man geboren sein muss, oder immerhin Talent hat.
Und wie man auch in der Welt der Musik sieht, versuchen sich auch viele daran, die es eigentlich sein lassen sollten.

Ich bin mal gespannt, ob ich in näherer Zukunft eher zu den einen oder anderen gehöre.

Liebe Grüße
Realchaos


Wenn du das so nüchtern und realistisch einschätzen kannst, dann könnte es vielleicht sogar was werden

MfG
Apalone
Inventar
#55 erstellt: 20. Okt 2004, 12:37

Realchaos schrieb:
@All

also es freut mich, dass ich eine so rege Diskussion ausgelößt habe, und da fällt mir eines auf:
Boxenbau ist genauso wie Boxenkauf und vieles im Bereich Hifi reine Geschmackssache.
Der eine bevorzugt digital, der andere passive Weiche, einer meint eine Box muß linear sein, der andere sie muss lebendig klingen.

Was ich aus diesem Thread gewonnen habe ist die Erkenntnis, dass man beim Lautsprecherbau nie zuviel auf die Meinung eines Einzelnen geben sollte. Jeder entwickelt sich in eine andere Richtung und setzt für sich andere Prioritäten. Die technischen Vorraussetzungen sind für alle die gleichen, aber was jeder Einzelne daraus macht ist so vielfältig wie die Welt der Lautsprecher.

In meiner (hoffentlich langen) Zukunft als Boxenbauer werde ich hier im Forum sicher noch die eine oder andere Frage zur Technik haben, aber mit dem Wissen, dass ich mich auf MEINEN Weg konzentrieren muß. Und wie auch ganz deutlich geworden ist, ist die wertvollste Erfahrung die, die man selbst durch Versuch und Fehlversuch gesammelt hat.

Ich denke Boxenbau ist ein sowohl künstlericher als auch technischer "Beruf" zu dem man geboren sein muss, oder immerhin Talent hat.
Und wie man auch in der Welt der Musik sieht, versuchen sich auch viele daran, die es eigentlich sein lassen sollten.

Ich bin mal gespannt, ob ich in näherer Zukunft eher zu den einen oder anderen gehöre.

Liebe Grüße
Realchaos


Das hast du gut zusammengefasst; ich bin mir sicher, dass du viel Spaß haben wirst.

Viele Grüße
Marko
W.F.
Hat sich gelöscht
#56 erstellt: 20. Okt 2004, 19:05
Wenn die Motivation zum Selbstbau der Spaß am selbst entwickeln ist, dann nur zu, so soll es sein.

Mit weiteren Projekten steigt in der Regel der Anspruch und sollte dir der Spaß an der Sache nicht vergehen, wirst du auch irgendeinmal zu denen gehören, die selbst messen.


Mit highfidelem Gruß
W.F.
kyote
Inventar
#57 erstellt: 26. Okt 2004, 12:48

Diese Investitionen lohnen sich aber IMHO nur, wenn man plant, den Lautsprecherbau als Hobby intensiver zu betreiben. Wenns nur darum geht, ein Paar gut klingende Lautsprecher zu haben, ist man mit einem Bauvorschlag sicher bei weitem besser bedient.

Schöne Grüsse, Berndt

Nur mal sone Frage:
Wer bitte plant denn bitte ein Hobby aufzunehemn?

Ich mein das ist ja nicht so, das du eines Morgens aufstehst und dir denkst: "So, und ab heute werd ich ein neues Hobby beginnen."

Es ist doch vielmehr so, das du zufällig auf etwas stößt anfängst sich damit zu befassen, und dann merkst:"Hey das macht mir richtig spass!" Wenn du dann irgendwann merkt, dass das vielleicht ein mögliches Hobby werden könnte ist es doch meistens schon zu spät, denn es ist ja schon dein Hobby.

Und wenn ihr meint, das man was lernt wenn man mit nem Bauvorschlag anfängt, muss ich euch (für mich gesprochen) widersprechen.
Ich hab höchstens was über Holzverarbeitung was gelernt.
Bei einem Vorschlag braucht man ja nicht darüber nachzudenken wie und warum etwas funktioniert, sondern nur wie man es zusammensetzt.
Und die wenigsten dürften einen Gedanken daran verlieren etwas an der Frequenzweiche zu ändern. Schließlich ist sie ja vom Entwickler, der doch Ahnung davon hat, genauso entworfen worden.
Mir ging es zumindest so.
Meine ersten Nachforschungen zum Selbstentwickeln habe ich das erste 1/4 Jahr über die entwicklung des Gehäuses angestellt, und jetzt fang ich erst an mir ernsthaft Gedanken über Frequenzweichen zu machen.

MFG, Der Kyote
DDaddict
Hat sich gelöscht
#58 erstellt: 26. Okt 2004, 14:08
Möchte hier auch mal ein dickes Kompliment ablassen. Sehr informativ und faire Einschätzungen kann der interessierte Selbstbastler hier lesen.

Es macht wirklich wie Cyburgs sagte einen mordsmässigen Spass soetwas zu waagen. Ich weiss ja nicht wie es euch geht aber zumindest bin ich aus dem SChulalter schon ein wenig hinaus Physikkenntnisse waren nicht mehr die dollsten aber beim LS-Wasteln frischt man unfreiwillig seine Kenntnisse auf

Was braucht man zum LS Bau?

-Spieltrieb / neugier
-Messystem 8Hobbybox + Mikro siehe WF) , DLSA oder ein anderes kleines Messystemchen das nicht gleich unmöglich teuer ist. Plus Simulationssoftware (Audiocad , LSPCad und co kg).
-Evtl einen Schreiner wenn man handwerklich völlig unbegabt ist ODER wenn etwas 100% Wohnzimmertauglich und auch den kritischen Blicken standhalten muss
-Dann braucht man noch das Internet oder Telefon zum Bestellen der Bauteile.
-Danach wieder Spieltrieb.

Selbst wenn die erste Spankiste völlig in die Hose geht lernt man etwas dabei. "Hoppla ... Physik gibts ja echt. Aha so schaut n Widerstand aus. Interessant. Davon hörte ich mal auf der Schule ..."
Spätestens wenn man den ersten (hoffentlch billigen) Hochtöner mal geschrottet hat liest man sich ein und kommt dahinter was die Leut so meinen mit "zu tief eingesetzt , nicht ausreichend steiles FIlter ...".

Es ist letztlich egal ob man LAutsprecher baut oder andere Sachen selber macht. Begreifen indem man es baut Learning by doing. Und dabei kann man natürlich auf viele literaturquellen oder Personen zurückgreifen die im Zweifelsfall wenn man sich komplett verrennt einem helfen (siehe Udo W. uwswusw).

Ciao
NORDMANN28
Inventar
#59 erstellt: 26. Okt 2004, 17:59
...und nicht zu vergessen...anders als bei fertigteilen kann man das ganze so gestalten wie es einem past...und gefällt...
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