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Wieso hört man Musik in Stereo?

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Marlon/
Neuling
#1 erstellt: 03. Dez 2025, 10:54
Hallo zusammen,

ich bin kompletter Einsteiger im HiFi-Bereich. In meinem Leben hatte ich bisher nie wirklich gute Lautsprecher und habe mich auch nie intensiver damit beschäftigt. Zum Geburtstag habe ich nun ein Ultima-40-MK3-Surround-Set bekommen (2× Ultima 40, 2× Ultima 20, Ultima Center und Subwoofer) und war wirklich überrascht, wie gut das Ganze klingt.

Ich nutze einen Denon X2300W und habe mehrfach sorgfältig eingemessen. Seitdem beschäftige ich mich immer mehr mit Musik, Einstellungen und den Grundlagen von Stereo vs. Mehrkanal. Dabei fällt mir auf, dass eigentlich fast jeder Musikliebhaber ausschließlich in Stereo hört – und genau das verstehe ich nicht.

Für mich klingt Multichannel bei Musik einfach deutlich besser.
Selbst im Multichannel höre ich Details sehr klar von rechts und links, Stimmen kommen sauber aus der Mitte, also klassische Bühne nach meinem Verständnis. Gleichzeitig wirkt der gesamte Raum viel voller, musikalischer und angenehmer.
Bei reinem Stereo kommt mir der Klang dagegen eher „nur von vorne“ und nicht so räumlich oder voll vor.

Ein paar Infos zu meinem Raum:

Ich sitze unter einer Schräge – allerdings seitlich rechts, nicht hinter mir.

Der Raum ist nicht symmetrisch.

Mein Sitzplatz ist direkt an der Rückwand.

Diese Woche werde ich drei Absorber aus Basotect (je 50×50 cm, 10 cm dick) anbringen: zwei an der Schräge, einer hinter mir.

Links befindet sich eine offene Küche mit vielen reflektierenden Oberflächen.

Im Hörbereich stehen eine große Couch mit viel Stoff und ein großer Teppich.

Nun meine Frage:
Was macht Stereo so viel besser, dass es praktisch jeder bevorzugt?
In meinem Raum klingt Multichannel deutlich angenehmer, räumlicher und voller – Stereo hingegen eher flach.

Und wenn ich schon dabei bin, noch eine zweite Frage:
Ich lese häufiger, dass Lautsprecher – besonders auch die Ultima 40 – mit einem „besseren“ Verstärker angeblich besser klingen sollen. Mein Denon X2300W sollte doch aber eigentlich genug Leistung haben? Selbst in Multichannel spielt alles sauber, ohne hörbare Verzerrungen, selbst bei Lautstärken um –10 dB bis 0 dB. Bei 4 Ohm liefert der Denon ja ungefähr 120–130 W pro Kanal.
Reicht das eurer Meinung nach aus oder würdet ihr zu etwas anderem raten?

Ich freue mich sehr auf eure Einschätzungen und Erfahrungsberichte.
Vielen Dank!
y0r
Inventar
#2 erstellt: 03. Dez 2025, 11:05
Weshalb fahren viele Menschen weiße oder schwarze aber keine pinken Autos? Sieht doch so viel cooler aus!
Klaus_N
Inventar
#3 erstellt: 03. Dez 2025, 11:20

Ich lese häufiger, dass Lautsprecher – besonders auch die Ultima 40 – mit einem „besseren“ Verstärker angeblich besser klingen sollen. Mein Denon X2300W sollte doch aber eigentlich genug Leistung haben? Selbst in Multichannel spielt alles sauber, ohne hörbare Verzerrungen, selbst bei Lautstärken um –10 dB bis 0 dB. Bei 4 Ohm liefert der Denon ja ungefähr 120–130 W pro Kanal.
Reicht das eurer Meinung nach aus oder würdet ihr zu etwas anderem raten?

Wenn du zufrieden bist - nicht viel nach Ratschlägen anderer zur Verbesserung fragen - das ist der beste Weg zur Unzufriedenheit.
DerHilt
Inventar
#4 erstellt: 03. Dez 2025, 12:01
Um mal auf deine Frage zu antworten: Stereo ist die gängige Darreichungsform seit Mitte der 60er Jahre (letztes Jahrhundert!): auf Platte, Band, Cassette, CD, im Radio und natürlich auch im Netz.
Zwei Lautsprecher sind relativ einfach beherrschbar ( ), Kopfhörer bzw. Ear-Pads (in-ear, on-ear, over-ear., iems etc) sind naturgemäß mit zwei Ohrbeschallungs-Apparaten ausgestattet. Und by the way, Stereo heißt nicht notwendigerweise keine räumliche Wiedergabe.
Aber: natürlich ist Mehrkanal eine seit einigen Jahren, aus dem Filmbereich kommend, relativ weitverbreitete Möglichkeit auch für Musikproduktion und -wiedergabe. Das geht natürlich auch in der Musik bis zu Atmos. Da gibt es viel Material auf dem Markt. Allerdings sind CD's und sonstiges Musikmaterial eben in Stereo produziert. Das kann man, wenn man will, auch in Mehrkanal hochrechnen lassen. Wenn man will.
Genauso will nur ein relativ kleiner Teil der Musikhörenden überhaupt den Aufwand für Mehrkanal-Wiedergabe (vor allem die Lausprecher...) treiben.
Also: warum hört man stereo: weil mans will, weils einfach geht und weils seit Jahren üblich ist.
Ich z.B. bin für beides ausgerüstet und käme nie (ausser zu sehr seltenen Anlässen) auf die Idee, meine Stereoquellen auf Mehrkanal hochrechnen zu lassen. Aber das bin eben ich.
Wenn du Musik lieber in Mehrkanal hören willst, hier ein berühmtes Fußball-Zitat: Machet, Otze!.


[Beitrag von DerHilt am 03. Dez 2025, 12:39 bearbeitet]
AusdemOff
Inventar
#5 erstellt: 03. Dez 2025, 12:35

Marlon/ (Beitrag #1) schrieb:
Dabei fällt mir auf, dass eigentlich fast jeder Musikliebhaber ausschließlich in Stereo hört – und genau das verstehe ich nicht.

Nun meine Frage:
Was macht Stereo so viel besser, dass es praktisch jeder bevorzugt?
In meinem Raum klingt Multichannel deutlich angenehmer, räumlicher und voller – Stereo hingegen eher flach.

Die Technik der Mehrkanalsysteme ist ähnlich alt wie die der Stereophonie. Tatsächlich gab es schon Quadrophonieaufnahmen zum Ende des zweiten Weltkriegs. Dies waren allesamt Klassikaufnahmen. Den Aufwand den man für Mehrkanal treiben muss ist nicht zu unterschätzen. Auch hatte die Technik am Anfang so ihre Schwierigkeiten. Der Wunsch, auch Musik in Mehrkanalton zu produzieren und der Allgemeinheit zugänglich zu machen gab es eigentlich schon immer. Erst mit der Einführung der Digitaltechnik ist diese Idee auch wirtschaftlich umsetzbar. Hier steht auch die Musikproduktion noch am Anfang. Das wird sich aber ändern.
Auch Stereo ist nicht über Nacht zum Massenphänomen geworden.

Die immer wieder ins Feld geführte Lautsprecherdebatte ist ein Scheingefecht. Hierfür gibt es akzeptable Lösungen. Auch diese Systeme werden von Generation zu Generation besser.

Und wenn ich schon dabei bin, noch eine zweite Frage:
Ich lese häufiger, dass Lautsprecher – besonders auch die Ultima 40 – mit einem „besseren“ Verstärker angeblich besser klingen sollen. Mein Denon X2300W sollte doch aber eigentlich genug Leistung haben? Selbst in Multichannel spielt alles sauber, ohne hörbare Verzerrungen, selbst bei Lautstärken um –10 dB bis 0 dB. Bei 4 Ohm liefert der Denon ja ungefähr 120–130 W pro Kanal.
Reicht das eurer Meinung nach aus oder würdet ihr zu etwas anderem raten?

Die Ultima 40 ist nicht gerade eine der genügsamsten LS im Markt. Mit einer Empfindlichkeit von 87 dB/W/m verlangt sie dann doch, um hohe Pegel fahren zu können, etwas mehr Leistung. Dein Denon hat genügend Reserven für die Ultima 40. Kein Verstärker kann einen LS "besser klingen" lassen. Das kann nur ein anderer LS oder das Zusammenspiel der LS mit der Raumakustik. Ich sage es mal so: Teufel liefert für den verlangten Preis eine ordentliche Performance. Man darf da aber nicht zu viel erwarten. Wenn man einen besseren Klang haben möchte sollten die Ultima 40 ausgetauscht werden. Nicht die Elektronik.
Um es gleich zu sagen: einen besseren Klang wird du bei Teufel nicht finden.
pogopogo
Inventar
#6 erstellt: 03. Dez 2025, 12:44

Marlon/ (Beitrag #1) schrieb:
Ich lese häufiger, dass Lautsprecher – besonders auch die Ultima 40 – mit einem „besseren“ Verstärker angeblich besser klingen sollen.

Das ist korrekt.

Mein Denon X2300W sollte doch aber eigentlich genug Leistung haben?

Nein.
Mit einem potenteren Verstärker klingt auch Stereo nicht mehr flach


[Beitrag von pogopogo am 03. Dez 2025, 12:46 bearbeitet]
Zaianagl
Inventar
#7 erstellt: 03. Dez 2025, 13:10

pogopogo (Beitrag #6) schrieb:

Marlon/ (Beitrag #1) schrieb:
Ich lese häufiger, dass Lautsprecher – besonders auch die Ultima 40 – mit einem „besseren“ Verstärker angeblich besser klingen sollen.

Das ist korrekt.


Das man das häufiger ließt? Mag sein. Das es sich so verhält? Nope, eher nicht und schon gar nicht zwingend und grundsätzlich.



Mein Denon X2300W sollte doch aber eigentlich genug Leistung haben?

Nein.
Mit einem potenteren Verstärker klingt auch Stereo nicht mehr flach ;)

Nein, denn das ist nicht das primäre Problem.
Und grundsätzlich: Wenn ein Amp einen LS adäquat betreiben kann, dann bringt auch ein "potenterer" keinen Zugewinn.

Ich frag mich bei solchen Aussagen immer: Ab wann ist der Amp denn nicht mehr der "Flaschenhals"?
Dieser Theorie nach gibts da ja nie ein Ende, da es immer einen noch "besseren" Amp gibt...
Was im Umkehrschluss bedeutet: Amps der Konsumerklasse müssen ja alle mächtig abstinken, wenn noch so viel Verbesserungspotenzial besteht.
Inkl NAD also.


[Beitrag von Zaianagl am 03. Dez 2025, 13:15 bearbeitet]
Marlon/
Neuling
#8 erstellt: 03. Dez 2025, 13:31
Vielen Dank an alle für die Antworten!

Ich denke mittlerweile, dass mein Raum einfach sehr stereo-benachteiligt ist. Der linke Lautsprecher hat deutlich weniger Wandabstand als der rechte, und das lässt sich hier leider überhaupt nicht ändern – dafür müsste man den Raum komplett architektonisch umbauen. Vielleicht irgendwann, wenn wir ein eigenes Haus bauen, kann man das gezielt planen. Aktuell möchte ich die Lautsprecher aber natürlich im Wohnzimmer am TV nutzen und gleichzeitig eine gute Heimkinoanlage haben.

Wenn das Budget später einmal reicht, wäre vielleicht zusätzlich eine separate Stereoanlage interessant, die wirklich nur für Musik optimiert ist. Das muss man abwarten.

Meine Anfrage kam ursprünglich daher, dass ich vom Klang des Ultima-40-Sets wirklich positiv überrascht war – bis ich mich intensiver mit dem Thema „audiophiles Musikhören“ beschäftigt habe und überall gelesen habe, wie sehr Stereo gelobt wird. Als ich dann bewusst Stereo gehört habe, war ich vor allem bei höheren Pegeln etwas enttäuscht. Das hatte ich so nicht erwartet, da die Ultima in vielen Tests sehr gelobt wird.

Ich gehe weiterhin davon aus, dass mein Denon-Receiver völlig ausreicht. Neu hat er rund 700 Euro gekostet – also sogar mehr als die Ultima selbst – und im Multichannel-Stereo bekomme ich selbst bei hohen Lautstärken keinerlei Verzerrungen. Deshalb war für mich die Frage nachvollziehbar, warum er im reinen Stereo-Betrieb angeblich „nicht genug Leistung“ haben soll. Wenn der Receiver fünf Lautsprecher gleichzeitig sauber versorgt, sollte er doch erst recht zwei Lautsprecher problemlos antreiben können.
Manni4711
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 03. Dez 2025, 14:33
Ein AVR macht m. E. auch im Stereobetrieb ab dem zweiten LS Paar allein schon wegen der Impedanzproblematik der A+B Schaltungen der Stereo Amps immer Sinn. Sinn oder Unsinn von Stereo über mehr als ein Paar LS mal dahingestellt. Kann aber tatsächlich ganz gut klingen, je nach Raumakustik und Anordnung der LS.
Marlon/
Neuling
#10 erstellt: 03. Dez 2025, 14:50
Hallo erneut,
ein kurzes Update von mir – vielleicht hilft es jemandem, der das gleiche Thema durchmacht wie ich und einfach das Beste aus seinen Ultima 40 herausholen möchte.

Ich bin 23 und experimentiere aktuell viel mit meinem Setup (Ultima 40 + Ultima 20 Rears + AVR).
Ich habe die letzten Tage sehr viel getestet, auch mit Hilfe von ChatGPT, und bin dabei auf eine Erkenntnis gestoßen, die vielleicht einige nachvollziehen können.

Mir wurde empfohlen, die Ultima 40 auf Small zu stellen, damit der Subwoofer die tiefen Frequenzen übernimmt.
Rein technisch ergibt das auch Sinn – allerdings nicht in meinem Fall.

Ich hatte vorher kaum bewusst Stereo gehört, immer eher Multichannel. Als ich dann angefangen habe, Stereo genauer zu betrachten, ist mir aufgefallen, dass es im Vergleich plötzlich deutlich dünner klang. Multichannel dagegen wirkte immer „voll“ – was wahrscheinlich daran lag, dass die Ultima 20 hinten (vor allem unter meiner Schräge) die unteren Mitten und oberen Bässe noch gut mitgetragen haben und das gesamte Klangbild gefüllt haben.

Stereo dagegen war plötzlich sehr schlank und weniger druckvoll.

Das fühlte sich schlicht nicht richtig an.

Nach erneutem Testen habe ich die Ultima 40 dann wieder auf Large gestellt – und sofort war klar:
•das Klangbild ist wieder voll
•die Mitten kommen kräftiger
•Stimmen und Instrumente wirken stabiler
•die Bühne ist nachvollziehbarer
•und Stereo macht plötzlich wirklich Spaß

Der entscheidende Punkt ist:
Wenn die Frontlautsprecher auf Small stehen, fehlt ein Teil der unteren Mitten – und genau die sorgen dafür, dass Musik „voll“ wirkt. Gerade als Einsteiger verbindet man „Vollständigkeit“ nun einmal automatisch mit dem Bass-/Grundtonbereich.

Mit Large hingegen spielen die Ultima 40 wieder so, wie sie gebaut sind, und das merkt man sofort.



Mein Fazit

Bei mir persönlich ist die Einstellung Large für die Ultima 40 ganz klar die bessere Wahl.
Gerade wenn man kein extrem präzises Setup, keinen optimalen Raum und keine extrem starke Subwoofer-Einbindung hat, sorgt Large einfach dafür, dass Stereo natürlich, druckvoll und stimmig klingt.

Vielleicht hilft diese Erfahrung ja jemandem, der ebenfalls merkt, dass Stereo „zu dünn“ wirkt, nachdem die Fronts auf Small gestellt wurden.

Viele Grüße
Marlon
pogopogo
Inventar
#11 erstellt: 03. Dez 2025, 14:50
Leihe dir mal einen potenten Verstärker aus und wenn dieser noch Dirac Live hat, umso besser. Du wirst die Lautsprecher selbst bei deiner nicht optimalen Aufstellung nicht wiedererkennen.
Welche Impedanzeinstellung hast du am Denon gewählt?


[Beitrag von pogopogo am 03. Dez 2025, 14:54 bearbeitet]
Der_Weihnachtsmann
Inventar
#12 erstellt: 03. Dez 2025, 14:59
Stereo klingt eigentlich klarer und differenzierter. Im Stereodreieck kommen die Stimmen auch sauber aus der Mitte. Dazu kommt beim typischen Surround-Setup das Problem des Unterschieds zwischen den Lautsprechern. Aus der Front kommt ein deutlich voluminöserer Klang als von hinten und dem Center. Dann noch Laufzeitunterschiede, die trotz Einmessung z.B. nicht ganz sauber sind, wodurch es hallig wirken kann.

Ich kann all-channel-stereo nicht ausstehen. Viele im Freundes- und Familienkreis finden es besser. Die halten sich aber auch immer an Lautstärke-Zahlen auf. Aufgeblasen ist der der Ton halt lauter als bei stereo. Wenn man stereo stattdessen einfach lauter machte, käme man aufs gleiche raus ohne die Nachteile.
Marlon/
Neuling
#13 erstellt: 03. Dez 2025, 15:37

pogopogo (Beitrag #11) schrieb:
Leihe dir mal einen potenten Verstärker aus und wenn dieser noch Dirac Live hat, umso besser. Du wirst die Lautsprecher selbst bei deiner nicht optimalen Aufstellung nicht wiedererkennen.
Welche Impedanzeinstellung hast du am Denon gewählt?

Was meinst du für einen Verstärker und was ist Dirac Live? Also bei ist alles mit Audessey eingemessen. Dynamic eq on.

Impendanz hatte ich Nicht eingestellt. Ich wusste gar nicht, dass das überhaupt geht. Habe mal gegoogelt und das jetzt auf vier ohm gestellt. Höre jedoch keinen unterschied. Ich glaube, der sucht sich das sowieso automatisch, wenn man nichts einstellt.


[Beitrag von Marlon/ am 03. Dez 2025, 15:38 bearbeitet]
pogopogo
Inventar
#14 erstellt: 03. Dez 2025, 15:47
Schaue dir als Beispiel mal diesen AVR an: Link
Dieser wäre passend für dein Setup.


[Beitrag von pogopogo am 03. Dez 2025, 15:48 bearbeitet]
Der_Weihnachtsmann
Inventar
#15 erstellt: 03. Dez 2025, 15:57
Lass dir hier für deine absolute Einstiegslautsprecher nichts andrehen. Vor allem nichts, was teurer als deine ganze Anlage ist. Dieses debile Aufschwatzen von Dirac, NAD oder JBL in jedem einzelnen Thread von Pogo ist entweder krankhaft oder geldgetrieben.
Marlon/
Neuling
#16 erstellt: 03. Dez 2025, 15:59
Alles gut danke für deinen Rat. Ich habe sowieso nicht vor etwas zu kaufen. Ich denke das ist schon alles ganz solide so.
Marlon/
Neuling
#17 erstellt: 03. Dez 2025, 16:00
Dennoch danke Pogo!
pogopogo
Inventar
#18 erstellt: 03. Dez 2025, 16:04
Du hast im Beitrag #1 danach gefragt und ich habe geantwortet
Highente
Inventar
#19 erstellt: 03. Dez 2025, 16:17
Für den Klang einer Anlage sind im Grunde drei Dinge entscheidend:

1. Die Raumakustik
2. Die Lautsprecher
3. Die Aufstellung der Lautsprecher und die Auswahl des Hörplatzes

Die weitere Elektronik wie Verstärker, Player etc. ist nachrangig zu betrachten.

Bei der Aufstellung sollte man:

1. Das Stereodreieck beachten. Bedeutet, die Frontlautsprecher sollten zueinander den gleichen Abstand wie zum Hörplatz haben.
2. Die Hochtöner der Lautsprecher sollten auf Ohrhöhe sein
3. Die Lautsprecher sollten nicht in Ecken oder zu nah an den Wänden stehen. Diese Aufstellung führt zu Refkexionen, die das direkte Lautsprechersignal
überlagern es kommt dann ein Gemisch aus Direktschall und Reflexionen am Ohr an
4. Der Hörplatz sollte nicht direkt an der Wand sein. Auch hier kommt es zu Reflexionen der Rückwand die das direkte Signal der Lautsprecher überlagern.


Also einfach mal ran und mit der Aufstellung experimentieren, da kann man häufig mehr rausholen als mit dem Neukauf irgendwelcher Elektronik.
AusdemOff
Inventar
#20 erstellt: 03. Dez 2025, 16:26
Das mit der Impedanz kannst du vergessen. Stell' deinen AVR wieder auf 8 Ohm.

Ziemlich lustig von unserem Firmenvertreter pogo einen Verstärker zu empfehlen der auch nicht mehr
leistet wie dein Denon. Den Beweis hast du mit der Impedanzeinstellung selbst geliefert. Diese ist nämlich
nichts anderes als eine Leistungsbeschränkung.

Impedanzen werden auch nicht von Verstärkern gesucht. Gemeint ist damit der komplexe Innenwiderstand der LS.
Nicht weil er schwierig ist, sondern weil es sich aus einem imaginären und einem realen Teil zusammen setzt.
Vielleicht sagt dir ja die Bezeichnung komplexer Zahlenraum in der Mathematik etwas. Im wesentlichen geht es hier um
die Wurzel aus -1 die im reellen Raum nicht existiert.
Der Innenwiderstand eines LS ist frequenzabhängig und ändert sich mit dem Musiksignal. Die Angabe der LS-Hersteller bezieht sich i.d.R.auf den kleinsten Wert im Raster 4/6/8 Ohm.
Anders herum kann man gute Verstärker auch daran erkennen das die Leistungsangabe für 4 Ohm doppelt so hoch sind als
für 8 Ohm. Das heißt aber nicht, das wenn der LS mit 4 Ohm angegeben ist man den Verstärker auch auf 4 Ohm stellen sollte.
Wie gesagt, die 4 Ohm Stellung der Verstärker ist eine Leistungsbegrenzung. Sie diente dafür lastkritische LS die unter 4 Ohm
gingen nicht mit zu viel Leistung zu versorgen die dazu führte das evtl. gleich der Verstärker abfackelte. Diese Zeiten, der
kritischen bis sehr kritischen LS sind mittlerweile vorbei.

Hoffentlich kommt pogo nicht noch mit dem Thema Dämpfungsfaktor ...
pogopogo
Inventar
#21 erstellt: 03. Dez 2025, 16:46

AusdemOff (Beitrag #20) schrieb:
Das mit der Impedanz kannst du vergessen.

So einfach ist das nicht: Link
dan_oldb
Inventar
#22 erstellt: 03. Dez 2025, 17:39
Warum ich Musik in Stereo höre? Weil ich zum einen zwei Ohren habe, und zum anderen weil Musik typischerweise in Stereo abgemischt wird. Und HiFi die Definition von möglichst originalgetreuer Wiedergabe ist.
Ein upmixing auf Multi-Channel klingt für mich immer nach Brei.
AusdemOff
Inventar
#23 erstellt: 03. Dez 2025, 18:05
Das ist so nicht richtig. Würdest du Stereo ausschließlich von vorne hören, klänge dies grausam.
Tatsächlich hörst du in deinem Raum auch die Reflexionen deines Raumes die durch die beiden Stereo-LS
angeregt werden. Und diesen kommen von allen Seiten.

Vor 50 Jahren wurden Musik typischerweise für Vinyl abgemischt. Mit dieser Abmischung geht auch keiner auf eine CD.
Was aber damals leider auch passierte und einer der Gründe für einen harschen Klang der CD war. Das lag
an der Vorverzerrungskurve namens RIAA die Höhen betonte und Tiefen absenkte. Man suchte damit die Limitationen
des Übertragungskanals Vinyl zu kompensieren.

Upmixer sind in der Tat eine schwierige Sache in der Realisierung. Oftmals lieblos implementiert. Und: sie setzen
ein gutes Mehrkanalsetup voraus. Das ist oftmals leider nicht gegeben.
Broetchenbacke
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 04. Dez 2025, 10:38

Der_Weihnachtsmann (Beitrag #12) schrieb:
Stereo klingt eigentlich klarer und differenzierter. Im Stereodreieck kommen die Stimmen auch sauber aus der Mitte. Dazu kommt beim typischen Surround-Setup das Problem des Unterschieds zwischen den Lautsprechern. Aus der Front kommt ein deutlich voluminöserer Klang als von hinten und dem Center. Dann noch Laufzeitunterschiede, die trotz Einmessung z.B. nicht ganz sauber sind, wodurch es hallig wirken kann.


100% Zustimmung, wobei ich sogar noch eins weiter gehe und behaupte, Surround ist mit einem Mono Lautsprecher zu hören, der rundherum durch Effekthascherei mit Zusatz Lautsprecher unterstützt wird.Okay das war ein wenig spitz erklärt und manche Amps erzeugen ja auch über die Front Re/LI LS eine Art Stereo Effekt im Surround. Stereo ist für mich im vergleich zu Surround der wahrhaftige Hörgenuss, Holographisch auch in der Tiefenabbildung der Bühne und der Vertikalen viel eindeutiger und vor allem hochwertiger wie das Mono oder pseudo Mono vom Surround. Ich hatte Stereo, bin irgendwann auf sehr hochwertiges Surround umgestiegen und jetzt wieder bei Stereo. Stereo füllt meinen Raum mit erheblich mehr Musik und macht die Analytik zu einer Freude, wo Surround schon im Ansatz des Versuches gescheitert ist. Bei Stereo entstehen Emotionen, bei Surround war es krach.

Aaaaaber, je nach Qualität der Anlage, Aufstellung und Raum, kann Surround etwas, was bei Stereo erst viel weiter oben im Budget beginnt. Es transportiert die Musik unter schwierigeren Bedingungen in den Raum und zu dem Hörer. Stereo hat einen (wie ich finde) höheren Anspruch an seine Umgebung, aber gerade dies ist es, was Stereo zumindest für mich letztendlich Interessant macht. Akustische Grundlagen zu lernen und umzusetzen, deren Ergebnisse zu beurteilen und damit weiter zu kommen, das macht die Freude und den Spaß im Hobby Hifi aus. Hier bietet Stereo (nach meiner Meinung) eine deutlich ausgeprägtere "Spielwiese" und somit ein Interessanteres Aufgabengebiet.
Apalone
Inventar
#25 erstellt: 04. Dez 2025, 10:45

pogopogo (Beitrag #11) schrieb:
Leihe dir mal einen potenten Verstärker aus....


das ist völliger Quatsch.
mroemer1
Inventar
#26 erstellt: 04. Dez 2025, 11:19

Anders herum kann man gute Verstärker auch daran erkennen das die Leistungsangabe für 4 Ohm doppelt so hoch sind als
für 8 Ohm


Mein eigener Verstärker leistet an 4 Ohm nur etwa gute 40% mehr als an 8 Ohm (130/185 Watt RMS), dementsprechend ist es also kein guter Verstärker.


[Beitrag von mroemer1 am 04. Dez 2025, 11:28 bearbeitet]
Zaianagl
Inventar
#27 erstellt: 04. Dez 2025, 11:20

Broetchenbacke (Beitrag #24) schrieb:
...


Der grundsätzliche Ansatz ist komplett falsch da es in erster aufs Quellmaterial ankommt, ist also somit in der Art wie du es tust nicht vergleichbar.
Auch wie du Surround generell beschreibst erzeugt bei mir nicht gerade das Gefühl du hättest dich wirklich tiefergehend mit dem Thema beschäftig.


[Beitrag von Zaianagl am 04. Dez 2025, 11:28 bearbeitet]
dan_oldb
Inventar
#28 erstellt: 04. Dez 2025, 12:25

AusdemOff (Beitrag #23) schrieb:
Würdest du Stereo ausschließlich von vorne hören, klänge dies grausam.


Ich habe überhaupt nichts davon geschrieben das Musik "nur von vorne" käme oder kommen solle?


AusdemOff (Beitrag #23) schrieb:
Tatsächlich hörst du in deinem Raum auch die Reflexionen deines Raumes die durch die beiden Stereo-LS
angeregt werden. Und diesen kommen von allen Seiten.


Auch dazu habe ich überhaupt nichts geschrieben?
Broetchenbacke
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 04. Dez 2025, 12:40

Zaianagl (Beitrag #27) schrieb:

Broetchenbacke (Beitrag #24) schrieb:
...


Der grundsätzliche Ansatz ist komplett falsch da es in erster aufs Quellmaterial ankommt, ist also somit in der Art wie du es tust nicht vergleichbar.
Auch wie du Surround generell beschreibst erzeugt bei mir nicht gerade das Gefühl du hättest dich wirklich tiefergehend mit dem Thema beschäftig.



Zuerst den gegenüber als komplett falsch tituliert, dann jegliche Erkenntnis des Gegenüber als unmöglich bezeichnet und zum Schluss erklärt, dass der unbekannte Gegenüber eh keine Ahnung hat da ihm Erfahrung fehlt.....

Gibt es hier eigentlich eine Igno Funktion für solche Sozialkompetenzraketen wie dich?
Zaianagl
Inventar
#30 erstellt: 04. Dez 2025, 13:30

Broetchenbacke (Beitrag #29) schrieb:

Zaianagl (Beitrag #27) schrieb:

Broetchenbacke (Beitrag #24) schrieb:
...


Der grundsätzliche Ansatz ist komplett falsch da es in erster aufs Quellmaterial ankommt, ist also somit in der Art wie du es tust nicht vergleichbar.
Auch wie du Surround generell beschreibst erzeugt bei mir nicht gerade das Gefühl du hättest dich wirklich tiefergehend mit dem Thema beschäftig.



Zuerst den gegenüber als komplett falsch tituliert, dann jegliche Erkenntnis des Gegenüber als unmöglich bezeichnet und zum Schluss erklärt, dass der unbekannte Gegenüber eh keine Ahnung hat da ihm Erfahrung fehlt.....


Ich kann nix dafür dass du massiv den Eindruck erweckst, und das mehrfach innerhalb eines einzigen Posts.



Gibt es hier eigentlich eine Igno Funktion für solche Sozialkompetenzraketen wie dich?


Du brauchst auf den Beitrag nicht zu reagieren, was einem ignorieren gleich kommen würde.
Aber dann wüsste ja niemand dass es sich um bewusstes ignorieren handelt, und das wiederum ist schwierig fürs Ego, ich weiß.
Naja, mehr oder weniger hast du es ja getan. Jedenfalls inhaltlich. War auch so zu erwarten.
Alles gut!


[Beitrag von Zaianagl am 04. Dez 2025, 13:36 bearbeitet]
Just_music
Stammgast
#31 erstellt: 04. Dez 2025, 14:16

Zaianagl (Beitrag #27) schrieb:

Broetchenbacke (Beitrag #24) schrieb:
...


Der grundsätzliche Ansatz ist komplett falsch da es in erster aufs Quellmaterial ankommt, ist also somit in der Art wie du es tust nicht vergleichbar.
Auch wie du Surround generell beschreibst erzeugt bei mir nicht gerade das Gefühl du hättest dich wirklich tiefergehend mit dem Thema beschäftig.



ich stimme dem Vorredner zu 100 Prozent zu !
Kunibert63
Inventar
#32 erstellt: 05. Dez 2025, 09:32
In Mehrkanal und in Surround stehen die Instrumente und befinet sich der Gesang nicht dort wo sie eigentlich hin gehören. Selbst wenn das in der Abmischung so gewollt ist störe ich mich daran. Besonders wenn dann noch einiges in Mono stattfindet. Das klebt dann am Center. Der hier und bei den meisten Heimkinos nicht der gleiche Lautsprecher ist und dazu noch ungünstig positionieret ist. Da muss ich bei Hans Zimmer das nächste mal den Center deaktivieren. Sind alle Lautsprecher genau gleich laut am Hörplatz eingemessen habe ich bei AllChannelStereo eher einen Kopfhörereffekt.

Ein Sinfonieorchester hat eine bestimmte Besetzung die nahezu bei jedem gleich ist. Wenn nicht hoffe ich davon was zu lesen, sowas gibt es. Und dann kann ich dem Geschehen auch folgen. Oder dem Chor, der ja oft hinter dem Orchester steht, aber nicht immer.

Bei Queen will ich John Richard Deacon halb links hören wo er meistens stand. Brain May schwirrt oft herrum oder taucht gleich zwei mal auf, das will ich. Und Mercury hat nur ein Mikrofon und befindet sich akustisch so gut wie immer in der Mitte, egal wohin er bei Auftritten gerade hin gerannt ist.

Das macht für mich Stereo hören aus.
Apalone
Inventar
#33 erstellt: 05. Dez 2025, 10:25

Marlon/ (Beitrag #16) schrieb:
Ich denke das ist schon alles ganz solide so.


Wobei eins ggf. doch einmal klar gestellt werden sollte:
Du plusterst deine stereo-Musikquellen mit dem AVR-eigenen Decoder auf (da du ja auch selbst "multichannel-stereo" schreibst)?

d.h., echte Musik-Mehrkanalquellen hast du gar nicht (SACD, DVD-Audio, "only audio"/Bluray-Audio; DTS-Musikquellen)?

Zwischen den genannten nativen Mehrkanal-Medien und einem bloßen Decoder besteht mMn ein ziemlich heftiger Unterschied...
Zaianagl
Inventar
#34 erstellt: 05. Dez 2025, 11:41
Wörd!
Das scheint hier bei den ganzen Einlassungen wiederkehrend die grundsätzliche Problematik zu sein.
SO macht Surround natürlich wenig Sinn und führt auch nicht zu einem befriedigenden Ergebnis.
Wie auch?


[Beitrag von Zaianagl am 05. Dez 2025, 11:42 bearbeitet]
spenser4183
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 05. Dez 2025, 15:17
Also ich höre ganz überwiegend Musik auf meiner Stereoanlage (2.1).
Aber wenn mir danach ist höre ich eben manchmal auch Musik gerne auf meiner Surroundanlage. Warum auch nicht?
Manchmal per Upmixer, sehr gerne auch mal eine Sacd, die ich aber auch hochrechnen lasse. Also für meine beiden Höhenlautsprecher.
Richtig ist was einem gefällt.
ChrisHiFi123
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 05. Dez 2025, 16:18
Dass sich dein Sound etwas dünner angehört hat mit Stereo kann viele Gründe haben.
Zwei der möglichen Ursachen sind, dass du zu hoch getrennt hast und oder, dass deine Hauptlautsprecher an ihren Positionen aufgrund deiner Raumakustik mehr Bass erzeugen können als dein Subwoofer an seiner Position.
Ist ein komplexes Thema.

Aber mach weiter mit deinen Untersuchungen und viel Spaß beim Hören!

Nachtrag:
Wenn du Bass beurteilst, versuche mal zu unterscheiden zwischen "einfach nur viel Bass" und "weniger aber sehr konturiertem Bass".
Oft wird von "Anfängern" (nicht abwertend gemeint!!!!!!!) eine oder mehrere wummernde Bassmoden positiv gegenüber einer linearen Basswiedergabe bewertet.
Das Ziel ist aber: möglichst keine Bassmoden oder Auslöschungen am Hörplatz zu haben (in normalen Räumen kann man nur versuchen dem Ziel so nah wie möglich zu kommen) - dann klingt es für viele erstmal zu dünn - und dann mit der gezielten Anhebung des Basses wieder so viel Pegel hinzuzufügen, bis das persönliche Empfinden wieder passt. Es gibt viele die mit einer Anhebung von +20dB sehr zufrieden Musik hören. Ich selbst höre gerne total linear. So unterschiedlich sind die Geschmäcker.
Aber Konsens ist über alle, die sich sehr lange mit HiFi beschäfitigt haben, dass es möglichst ohne Raummodeneinfluss sein soll.


[Beitrag von ChrisHiFi123 am 05. Dez 2025, 16:24 bearbeitet]
Stefres
Stammgast
#37 erstellt: 21. Dez 2025, 19:33
Du hörst halt mir relativ günstiger Technik.
Im Hifi ist man ja schnell bei Lautsprechern für mehrere Tausend bis etliche zehntausend € pro Lautsprecher, Natürlich hört man da nur Stereo.
In der Verstärkertechnik sieht es ja nicht besser aus. Jeder Kanal ist richtig teuer, wenn man es richtig gut machen will.

Mal abgesehen davon: Die Musik ist halt nun mal in Stereo.
Klar, Neuveröffentlichungen kommen auch mal in Atmos, aber echte Musikliebhaber hören ja die Musik die sie lieben, und das ist halt Musik aus der gesamten Zeit, seitdem es Hifi gibt, oder zumindest, seitdem sie Musik hören.
Also nochmal 50-500.000€ ( oder auch mal deutlich mehr , je nachdem was man hat )zusätzlich ausgeben, um das, was man qualitativ gewohnt ist, dann bei 5% der Liebingssongs aus mehr Kanälen hören zu können? Schwer zu rechtfertigen. Ändert sich evtl, wenn mal 20 oder 50% der Songs die man man in 3d verfügbar sind.
Und dann muss man das Wohnzimmer umbauen, weil überall Lautsprecher hin müssen


Außerdem... Livekonzerte sind was anderes, aber eine normale Aufnahme mit gutem Stereosetup, wo jedes Instrument trotz nur 2 Lautsprecher dreidimensional vor dir auf der Bühne geortet werden kann, reicht halt einfach.
Warum sollte man zwischen den Instrumenten stehen wollen?
Wie gesagt, Liveaufnahmen sind was anderes, da braucht man die anderen Kanäle für die Atmosphäre, aber dass ist ein Sonderfall, finde ich.
DB
Inventar
#38 erstellt: 22. Dez 2025, 08:51
Hallo,


Marlon/ (Beitrag #1) schrieb:
Nun meine Frage:
Was macht Stereo so viel besser, dass es praktisch jeder bevorzugt?
In meinem Raum klingt Multichannel deutlich angenehmer, räumlicher und voller – Stereo hingegen eher flach.

sowohl Stereo als auch Multikanalformate werden enorm überschätzt. Gerade mit der heute üblichen unsymmetrischen Wohnraumgestaltung tun sich da Probleme auf, die durch die Anzahl der unterzubringenden Lautsprecher nicht geringer werden.An dieser Stelle ist eine monophone Wiedergabe überlegen, die einen zudem nicht auf eine einzige optimale Abhörposition beschränkt.

MfG
DB
ChrisHiFi123
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 24. Dez 2025, 11:28
Interessante Meinung!

Hast du das selbst mal ausprobiert und wenn ja, wie? Also u.a. wie "schlecht" war der Raum für die Stereowiedergabe, wie standen die Lautsprecher? War das besonders für eine bestimmte Art von Musik so zu erfahren?


[Beitrag von ChrisHiFi123 am 24. Dez 2025, 11:29 bearbeitet]
Stefres
Stammgast
#40 erstellt: 24. Dez 2025, 23:43

ChrisHiFi123 (Beitrag #39) schrieb:
Interessante Meinung!

Hast du das selbst mal ausprobiert und wenn ja, wie? Also u.a. wie "schlecht" war der Raum für die Stereowiedergabe, wie standen die Lautsprecher? War das besonders für eine bestimmte Art von Musik so zu erfahren?


Das hab ich mich auch gefragt... ich würde sagen, dass sich die Musik von den Lautsprechern löst und nicht nur zwischen ihnen steht, sondern auch nach links und rechts über die Lautsprecher hinaus, bekommt man relativ günstig und in den meisten Räumen hin, die ein Stereodreieck erlauben.

Klar, extreme Präzision im Raum, auch in der Tiefe gestaffelt und größer als die Lautsprecher, wird dann teurer, aber das Mono besser sein soll, ist schon wild , und in der Hifi Scene komplett unüblich.
Zaianagl
Inventar
#41 erstellt: 25. Dez 2025, 00:14
Wie ist das gedacht? Ein LS relativ zentral? Denn einfach auf Mono schalten tuts wohl nicht,
Und es gibt ja durchaus Musik die von Stereo lebt, da wirds dann glaub schwierig…werd ich aber aus Neugierde mit zentralem LS mal probieren.
Ich glaub aber es braucht zwingend nen Raum, und da helfen sicher Reflexionen, denn über KH isses ja auch irgendwie doof.
Denon_1957
Inventar
#42 erstellt: 25. Dez 2025, 00:22

DB (Beitrag #38) schrieb:
Hallo,
sowohl Stereo als auch Multikanalformate werden enorm überschätzt. Gerade mit der heute üblichen unsymmetrischen Wohnraumgestaltung tun sich da Probleme auf, die durch die Anzahl der unterzubringenden Lautsprecher nicht geringer werden.An dieser Stelle ist eine monophone Wiedergabe überlegen, die einen zudem nicht auf eine einzige optimale Abhörposition beschränkt.

MfG
DB

Dann kann ich mir ja meinen 2ten Lautsprecher in der Front sparen.
Da ja Mono besser ist wie Stereo
Ok dann werde ich rückbauen von 5.2.4 auf Mono da ja Multikanalformate total überschätzt werden.
Wer brauch schon Atmos und Co ????
Just_music
Stammgast
#43 erstellt: 25. Dez 2025, 02:48
das funktionert auch nur mit einem mindestens 60 Jahre altem Verstärker.... das sollte doch allen klar sein
Apalone
Inventar
#44 erstellt: 25. Dez 2025, 07:10

DB (Beitrag #38) schrieb:
....Gerade mit der heute üblichen unsymmetrischen Wohnraumgestaltung tun sich da Probleme auf, die durch die Anzahl der unterzubringenden Lautsprecher nicht geringer werden......


ersten ist das eine ziemlich gewagte Behauptung, dass die heutigen Wohnraumgestaltungen "üblicherweise unsymmetrisch" sind.

Und zweitens bedingte das grundsätzlich ja nicht eine praktikable Aufstellung der LS. Das hat eher häufig mit dem Widerstand eines/einer der Mitbewohner/Mitbewohnerinnen zu tun.

Mono als Alternative finde ich persönlich vollkommenen Bl******.
Kunibert63
Inventar
#45 erstellt: 25. Dez 2025, 10:33
Mono aus jedem Lautsprecher der im Raum verteilt ist, aber dann halt nicht im Stereodreieck gehört wird, so interpretiere ich diese Mono-Aussage. Wer also überwiegend im Raum umher schwirrt und meistens nebenbei hört, kenne ich von Schwager/Schwägerin mit ihren Alexa-Zeugs, ist mit Mono besser bedient. So hören wie wir/ich, im korrekt ausgemessenem Stereodreieck, kommt meinem Schwager nie in den Sinn. Er vesteht den Sinn gar nicht. Bei meiner Schwägerin wundert mich das regelmäßig, denn sie hat mal im Chor mit großem Orchester gesungen.
Apalone
Inventar
#46 erstellt: 25. Dez 2025, 10:39

Kunibert63 (Beitrag #45) schrieb:
.....Wer also überwiegend im Raum umher schwirrt und meistens nebenbei hört, kenne ich von Schwager/Schwägerin mit ihren Alexa-Zeugs, ist mit Mono besser bedient.......


sehr richtig.
Aber wenn ich ein korrektes Stereo-Dreieck realisieren kann, ist Mono so ziemlich das allerletzte, was ich ausprobieren würde.

Und Musik hören "nebenbei" kommt bei mir eben nicht vor.
Kunibert63
Inventar
#47 erstellt: 25. Dez 2025, 17:45

Apalone (Beitrag #46) schrieb:
.........Und Musik hören "nebenbei" kommt bei mir eben nicht vor.......




In der Küche dudelts leise vor sich hin. Grade so, dass ich den Titel noch mitkriege. Ist eh ein Stream mit 80er und 70er Mucke. Reicht fast schon "Kopfkino" weil, ich kenn die meisten Songs eh. Und ich "höre" im Kopfkino schon den nächsten der bei mir auf Kassette kommt....kam....ist ja nun auf NAS. Reicht in Mono völlig.

Mono haben wir früher manches male UKW machen müssen sonst hat mans nicht anhören können dieses sprätzln (nennt man das so?)

Kommen wir gerade vom Thema ab.....?
DB
Inventar
#48 erstellt: 25. Dez 2025, 20:21
Stereo wird an vielen Stellen überschätzt.
Bei Musikveranstaltungen im Freien befindet sich kaum jemand an einer Stelle, an der sich ein zufriedenstellender Stereoeindruck überhaupt ergeben kann.

In den Wohnzimmern soll Musik sein, das Hifigerödel darf aber nicht stören. Wenn eine Box für eine brauchbare Stereoabbildung dort stehen müßte, wo aber schon der Zimmerspringbrunnen steht, hat man halt Pech. Multikanalanlagen steigern eher die Probleme (immer daran denken: Hifi-Enthusiasten, wie sie hier im Forum zu finden sind und die bereit sind, für ein bißchen Gedudel ihre gesamte Wohnung umzuräumen, sind eher eine überschaubare Gruppe).
Und so findet sich dann bisweilen ein Lautsprecher oben auf dem Schrank, der andere irgendwo in Kniehöhe.

Weiterhin nagelt Lautsprecherstereofonie den Hörer auf eben den räumlichen Bereich des Stereoeindruckes fest, der nicht besonders groß ist. Weil man zu einer brauchbaren Stereowiedergabe bündelnde Lautsprecher braucht, ändert sich daran, wenn man auf Mono schaltet, auch nicht viel: an einer ungeeigneten Hörposition fehlen Informationen.

Wenn man einen Raum in Ermangelung anderer Möglichkeiten also in Mono beschallen will, sollte man das von einer Stelle aus tun und die ansonsten gebündelten höheren Töne breitstreuen.
Dessen war man sich schon recht zeitig bewußt, schon in den 30er Jahren hatten die großen Standradios in den USA bisweilen mehrere Lautsprecher: einen großen, Geradeausstrahlenden und zwei oder drei kleinere, angewinkelt Angeordnete. Ansonsten hätte man sich für beste Verständlichkeit direkt vor das Radio stellen / setzen müssen.
In Deutschland hatte man das ab den 50er Jahren auch, bisweilen setzte man aber auch bei Spitzengeräten mit Stereo auf eine zusätzliche seitliche Abstrahlung der Höhen.

Weshalb auch bei ungünstigen räumlichen Verhältnissen dennoch auf Stereo gesetzt wird, erklärt sich möglicherweise aus der bisweilen lausigen Monokompatibilität des Programmaterials.


[Beitrag von DB am 25. Dez 2025, 20:21 bearbeitet]
BassTrap
Inventar
#49 erstellt: 26. Dez 2025, 02:25

DB (Beitrag #48) schrieb:
Stereo wird an vielen Stellen überschätzt....
In den Wohnzimmern soll Musik sein, das Hifigerödel darf aber nicht stören. Wenn eine Box für eine brauchbare Stereoabbildung dort stehen müßte, wo aber schon der Zimmerspringbrunnen steht, hat man halt Pech. Multikanalanlagen steigern eher die Probleme (immer daran denken: Hifi-Enthusiasten, wie sie hier im Forum zu finden sind und die bereit sind, für ein bißchen Gedudel ihre gesamte Wohnung umzuräumen, sind eher eine überschaubare Gruppe).
Und so findet sich dann bisweilen ein Lautsprecher oben auf dem Schrank, der andere irgendwo in Kniehöhe.

Stereohörer wollen den Stereoeffekt wahrnehmen. Dito bei Multichannel/Surround den Suroundeffekt. Wer seine Boxen nicht stellen kann, kann nicht mitreden, ist raus aus diesem Thema.
Mit deinen Mono-Argumenten bist Du hier also falsch.

In der Küche hatte ich anfangs zwei Denon HEOS 3 im Stereoverbund. Einer ist mittlerweile abgebaut. Nachrichten/Musik in Stereo abseits des Sweetspots nervt. Insofern gebe ich Dir Recht. In der Küche brauche ich kein Stereo.
Im Wohnzimmer will ich aber Stereo (Musik) und Surround (Film) hören. Mono wäre dort absolut inakzeptabel.


[Beitrag von BassTrap am 26. Dez 2025, 02:30 bearbeitet]
DB
Inventar
#50 erstellt: 26. Dez 2025, 09:19
Ich habe doch die Wohnzimmer- und Aufstellungsproblematik beschrieben. Vielen Menschen wäre mit einem hochwertigen Mono mehr geholfen als mit einem aufgrund der Gegebenheiten dysfunktionalen Stereo. Nur -ich wüßte auf Anhieb keinen Hersteller, der dieses Segment bedient.
Apalone
Inventar
#51 erstellt: 26. Dez 2025, 09:24

DB (Beitrag #50) schrieb:
Ich habe doch die Wohnzimmer- und Aufstellungsproblematik beschrieben. Vielen Menschen wäre mit einem hochwertigen Mono mehr geholfen als mit einem aufgrund der Gegebenheiten dysfunktionalen Stereo....


es wurde doch mehrfach thematisiert:
HIER haben relativ viele User kein "dysfunktionales Stereo"...

Von daher wäre der Tipp im "Schöner Wohnen"-Forum besser aufgehoben...
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