Sasnsui Verstärker

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Spooky
Stammgast
#1 erstellt: 09. Nov 2002, 15:47
Hi!

Ich habe da mal ne Frage:
Ich habe vor Jahren mal einen Sansui Verstärker gekauft. Von der Optik her schätze ich irgendso späte 70er - Zierleiste drum, alle Bleche mit "mamoriertem" Lack, viele Knöpfe und ziemlich massive Schalter.

Als ich mir den Yamaha gekauft habe, habe ich die Kiste meinem Schwippschwager geschenkt, der das Ding jetzt in seinem Hometonstudio stehen hat.

Jetzt war ich gerade mal wieder auf Ebay gucken, und mußte feststellen, daß die da ja Unsummen für alte Sansui Teile bezahlen.

Wer von Euch kennt sich mit den Dingern aus und kann mir sagen, ob der, den wir da haben was spezielles ist oder nicht? (Nummer besorg ich bis heute abend).

CU

Sascha
Spooky
Stammgast
#2 erstellt: 09. Nov 2002, 16:09
Ok..
Ist nen AU - 777 von 1967.
Habe aber im Netz schon einige Infos gefunden...

CU

Sascha
Gast:gonzo
Gast
#3 erstellt: 09. Nov 2002, 17:58
warum wolltest du denn einen neuen?

hat der nicht super geklungen?
Spooky
Stammgast
#4 erstellt: 09. Nov 2002, 20:09
Hi!

Die ganze Story:

Zu der Zeit, wo ich den Kasten gekauft habe, hatte ich einen Yamaha R-5 Receiver in meiner Anlage.

Den Sansui habe ich dann für 200 Mark nem Kumpel abgekauft - gedacht als "billiger, aber großer Partyverstärker".

Ich bin dann mal in nen Hifi Laden maschiert, um zu sehen, was Sansui sonst so baut - und war gar nicht begeistert. Da konnte der Amp ja auch nichts sein.
Nen Unterschied zu dem Yamaha konnte ich an meinen damaligen Lautsprechern auch nicht hören.

Tja.. er hat dann eine Party beschallt - dabei die Sicherung durch gehauen - und damit war das Thema für mich erledigt.

Habe mir dann den Yamaha 550 geholt und der Sansui stand rum.

Als ich zu Hause ausgezogen bin, hatte ich keinen Platz mehr dafür und habe dann meinen Schwippschwager gefragt ob er damit was tun könnte. Konnte er - tjo... und er hat ihn immer noch.

Ich beobachte gerade die Preise ähnlicher Verstärker auf Ebay. Wenn die Geld bringen, (ab 200 € wirds interessant) werden wir das Ding mal durchchecken und die Potis sauber machen lassen....
Soweit ich mich entsinnen kann, ist ein Boxenkabelklemmschraubengewinde (:-)) hinten etwas matschig. Das muß dann auch repariert werden.

Und dann schauen wir mal...

Ich durchsuche zur Zeit eh die ganze Verwandschaft nach Plattenspielern, Bandmaschinen usw.

Ich habe vor einem Jahr nen Elac Plattenspieler in "die Tonne" gehauen - könnt mich treten.
Mein alter Dual existiert hoffentlich noch - aber da ist der Tonarm kaputt.
Nen Phillips N2521 Tapedeck müßte ich auch noch haben.

Sascha
Gast:Erbsenzähler
Gast
#5 erstellt: 11. Nov 2002, 08:18
Hall O!

@spooky: ich schenke Dir mal ein paar "ein" - die kannste dann einmachen.

Hoffe das war n guter Tip.

E.Z.
Spooky
Stammgast
#6 erstellt: 11. Nov 2002, 13:04
Hast Du was gegen Umgangssprache?

Ich muß mein Geld als Motorsport Reporter zum großen Teil mit "gutem Deutsch" verdienen. Da bin ich froh, wenn ich in einem Forum quasi die "Füße baumeln lassen" kann.

CU

Sascha
Gast:siggi
Gast
#7 erstellt: 12. Nov 2002, 00:28
Wie kann man einen Sansui Boliden gegen einen yamaha austauschen..die 70er Sansuis sind First Class Geräte!!
Ich pflege meinen 9090Db 4 Endstufen Transistoren bis ich in die Kiste springe!So etwas wird nie wieder gebaut!
Analoge Grüße
siggi
Gast:huhu
Gast
#8 erstellt: 12. Nov 2002, 07:40

:( Wie kann man einen Sansui Boliden gegen einen yamaha austauschen..die 70er Sansuis sind First Class Geräte!!
Ich pflege meinen 9090Db 4 Endstufen Transistoren bis ich in die Kiste springe!So etwas wird nie wieder gebaut!
Analoge Grüße
siggi


nostalgie halt.
aber bauelemente altern auch. widerstaende veraendern sich, kondensatoren trocknen aus, loetstellen werden kalt.

selbst das beste geraet ist nach 30 jahren nicht mehr das, was es einmal war.

mfg
Spooky
Stammgast
#9 erstellt: 12. Nov 2002, 18:59
Hi!

Das Ding ist ja auch nicht 70er sondern 60er :-)

Ich habe ihn u.A. auch aus Nostalgiegründen gekauft - weil er halt hübsch aussah und ich mir ziemlich sicher war, daß er mehr wert war, als die 200 DM die ich dafür bezahlt habe.

Aber - Du kannst ihn gerne käuflich erwerben - mach nen Angebot!

CU

Sascha
Gast:siggi
Gast
#10 erstellt: 13. Nov 2002, 00:59
an den spezialisten mit den alterungs-argumenten.
oh je,was habe ich nur all die jahre gehört mit meinen geräten...und all die retro-fans in deren namen ich spreche..sollten sie alle ihre geräte nocheinmal mit neuen lötstellen,kondensatoren,wiederstände etc. versehen.(wegschmeißen?)..so ein quark..sicherlich ist da eine halbwahrheit dran das elektronische bauteile auf dauer nicht besser werden(manche ja),trotz alledem und alledem diese teile haben einen phantastischen klang.9090db/8080db/sr-1050c/sp-5500x...und zur untermauerung vonwegen alter bauteile habe ich noch einen nachgelegt und habe ein kurzausflug in die "frühsteinzeit" gemacht und mir einen pioneer multiplex lx 34b und sx 34 zugelegt.....an einer böhm 250...phantastisch diese alten spröden bauteile...
analoge grüße vom neandertaler siggi
cr
Inventar
#11 erstellt: 13. Nov 2002, 01:08
Habe einen Pioneer-Verstärker und einen Tuner (es gibt immer noch kaum bessere Tuner - meßtechnisch) Mitte 70er Jahre.
Den Verstärker habe ich kürzlich messen lassen (Klirrfaktor, Rauschabstand, Frequenzgang). Hat immer noch dieselben Werte. Auch den Sony CD-Player von 1983 (erstes Modell mit Analogfilter) habe ich nach 15 Jahren selber nachgemessen wegen Frequenzgang. Weil angeblich die Kondensatoren so altern, dass sich alles verbiegt. Hat ziemlich genau denselben Frequenzgang gehabt wie am Anfang (Änderung um 0,2 dB bei 20.000 Hz im Vergleich zum Anfang).

Soviel zur Alterung. Das einzige was altert sind die Kontakte bei Schaltern, die man behandeln kann/sollte.
Gast:gonzo
Gast
#12 erstellt: 13. Nov 2002, 08:00

Habe einen Pioneer-Verstärker und einen Tuner (es gibt immer noch kaum bessere Tuner - meßtechnisch) Mitte 70er Jahre.
Den Verstärker habe ich kürzlich messen lassen (Klirrfaktor, Rauschabstand, Frequenzgang). Hat immer noch dieselben Werte. Auch den Sony CD-Player von 1983 (erstes Modell mit Analogfilter) habe ich nach 15 Jahren selber nachgemessen wegen Frequenzgang. Weil angeblich die Kondensatoren so altern, dass sich alles verbiegt. Hat ziemlich genau denselben Frequenzgang gehabt wie am Anfang (Änderung um 0,2 dB bei 20.000 Hz im Vergleich zum Anfang).

Soviel zur Alterung. Das einzige was altert sind die Kontakte bei Schaltern, die man behandeln kann/sollte.


das ist interessant.

allerdings kann man 0,2db schon hoeren (wenn es auch schwer ist). ab 0,1db koennen geuebte hoerer unterschiede ausmachen.

zum verstaerker: rauschabstand und klirrfaktor sind eher unkritisch in bezug auf alterung. betroffen ist die impulsfestigkeit. die elkos haben nicht mehr ihre kapazitaet. dadurch kommt es zu abflachungen an signalflanken. das klingt dann nicht besonders gut. bei leistungshungrigen boxen ist jedes ohr dann endgueltig beleidigt.

mfg
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