KHV DIY Projekt; Newbie braucht Hilfe

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ruzzaford
Neuling
#1 erstellt: 18. Jan 2010, 21:54
Hallo erstmal,

Da dies mein erster Post im Forum ist, eine kurze Vorstellung: Ich bin Alper, Student, frisch unterwegs im unteren Segment des audiophilen Hörens und habe mir kürzlich einen Sennheiser HD650 zugelegt.

Ich werde mir wahrscheinlich demnächst einen Pro-Ject Head Box II KHV kaufen, (es sei denn, ich kriege dringende andere Empfehlungen bis zu 100€ Einkaufspreis) möchte aber in 2-3 Monaten ein DIY-Projekt starten und mir einen KHV basteln.

Ich habe auf dem Gebiet der Elektrotechnik noch keine Erfahrung, da kommt schon ihr ins Spiel.

Bevor ich anfange, würde ich mich gerne schlau machen, was ich da überhaupt tue, bräuchte also Literaturempfehlungen.

Vor Allem interessiere ich mich für den M³, möchte aber dennoch mal nachfragen, ob der für meine Hörer denn geeignet ist, es womöglich einen besseren für den selben Preis gibt.
Ich höre vor Allem Rock aus den 60ern, Jazz, Blues, Funk und OldSchool HipHop.

Ich verstehe zwar nichts vom löten, habe jedoch einen Bekannten, der da ganz firm ist, jedoch wenig Zeit hat.
Aus diesem Grund würde ich's super finden, wenn ihr mir vielleicht das ein oder andere Buch vorschlagen könntet, dass diesen Bereich der Elektrotechnik im Allgemeinen beleuchtet, und eines, (oder eine pdf) dass mir später eine Schritt-für-Schritt Anleitung bietet. (Ich bin übrigens ne Mathe- und Physik- Niete, kann aber gern auf den ein oder andern elektrischen Schlag verzichten.)

Ich habe zwar auf folgenden Links schon geforscht, bin allerdings noch nicht wirklich schlau geworden:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-110-9424.html
http://www.hifi-forum.de/viewthread-110-1262.html
http://www.hifi-forum.de/viewthread-117-743.html
http://www.hifi-foru...orum_id=103&thread=1
http://www.amb.org/audio/mmm/
http://tangentsoft.net/audio/ppa/
http://www.elexs.de/kap2_9.htm

Ins do it yourself Forum wollte ich noch nicht posten, ich habe ja noch kein Projekt.

Ich würde insgesamt gerne etwa 200€ ausgeben, maximal jedoch 300€.
Könnt ihr mir auch hier Bezugsquellen für Komplettkits nennen?
Eine weitere Frage betrifft die Netzteile: Wenn ich auf Seiten wie amb.org bestelle, die in Übersee angesiedelt sind, kann ich die dann überhaupt an einer deutschen Steckdose betreiben?

Bitte entschuldigt die lange Vorlaufzeit sowie den langen Post, o ihr Götter des HiFi , doch ich habe wie gesagt keinen blassen Schimmer und bin auf eure Hilfe angewiesen.

Grüße,
Alper
Sathim
Inventar
#2 erstellt: 19. Jan 2010, 13:24
Hallo, schön zu sehen dass wieder jemand einen DIY-KHV ins Auge fasst.

Gleich vorweg - spar dir das Geld für die Headbox - steck das lieber gleich in den DIY KHV.

Ich habe selber einen M³ und der treibt den HD650 ganz vorzüglich an, auch möglich wäre ein SOHA II - der lässt sich auch günstiger aufbauen.

Kits bekommst du bei Jeff Rossel "Glass Jar Audio".
Der hat gute Preise und man kann die Kits nach seinen Wünschen anpassen.
(Bei ihm bekommst du sowohl den M³ als auch den SOHA II)

Betrieb an deutscher Netzspannung ist kein Problem, musst nur den Trafo entsprechend anders klemmen.

Der M³ wird für 200€ schwer zu realisieren sein, der SOHA II ist sicher unter 200€ zu bauen.
(Habe beide selber schon gebaut.)
ZeeeM
Inventar
#3 erstellt: 19. Jan 2010, 13:54

Sathim schrieb:
Hallo, schön zu sehen dass wieder jemand einen DIY-KHV ins Auge fasst.

Gleich vorweg - spar dir das Geld für die Headbox - steck das lieber gleich in den DIY KHV.

Ich habe selber einen M³ und der treibt den HD650 ganz vorzüglich an, auch möglich wäre ein SOHA II - der lässt sich auch günstiger aufbauen.

Kits bekommst du bei Jeff Rossel "Glass Jar Audio".
Der hat gute Preise und man kann die Kits nach seinen Wünschen anpassen.
(Bei ihm bekommst du sowohl den M³ als auch den SOHA II)

Betrieb an deutscher Netzspannung ist kein Problem, musst nur den Trafo entsprechend anders klemmen.

Der M³ wird für 200€ schwer zu realisieren sein, der SOHA II ist sicher unter 200€ zu bauen.
(Habe beide selber schon gebaut.)




Empfehlenswert wäre noch, habe ich selber ( ) Ein Cavalli CTH ( http://www.cavalliaudio.com/cth/main.php?page=overview )

Ich hatte die Platine von Spruce Canyonlab. Die vertreiben auch komplette Kits. Mit Hammond-Gehäuse und externem 24V WechselstromNT, bleibt man auch unter 200 Euro.
Ich habe es mir teurer besorgt
Loki2010
Inventar
#4 erstellt: 19. Jan 2010, 23:34
Ich werfe mal eine günstigere Variante ins Rennen:
Der Eaton
Ein kleiner günstiger KHV - und prima zum Erfahrungen sammeln.
Gut möglich das man eigentlich gar nicht mehr braucht .

PA-1S

P.S. Ansonsten natürlich noch der TPA6120.


[Beitrag von Loki2010 am 19. Jan 2010, 23:36 bearbeitet]
**StaS**
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 20. Jan 2010, 00:08
Schau doch mal hier rein Virgo KHV Ein kompletten VIRGO Kit habe ich immer noch.
bearmann
Inventar
#6 erstellt: 20. Jan 2010, 17:40
Kleine Anmerkung von mir, ganz gleich welchen Amp du jetzt baust:

1. Plane mehr Budget ein, als für die reinen Bauteilkosten veranschlagt wird. Da du gerade erst anfängst, brauchst du noch ein bisschen Kleinkram ("Werkstattbedarf"), der aber auch sein geld kostet.

2. Wenn du noch nie zuvor gelötet hast, würde ich mit ein oder zwei einfachen KHVs anfangen und Erfahrung sammeln. Wenn du eine 10€ Schaltung verhunzt juckt das nicht - bei einem M³ oder SOHA II ist das schon ärgerlicher.

Gute Einstiegsquelle ist tangentsoft.net ... durchwühl die Seite, dort findest du auch einige Links zu sehr guten Video Tutorials.

Ich würde an deiner Stelle mit einem cMoy (siehe tangentsoft.net) oder einem Eaton anfangen. Beim cMoy hast du den Vorteil, dass du nicht gleich mit Netzspannung rumhantieren musst. Außerdem lötet man den cMoy klassischerweise auf Lochraster, wodurch du ein wesentlich besseres Verständnis für die Schaltung bekommst, da du dir Gedanken machen musst und nicht einfach nur Bauteile in Löcher steckst.

Gruß.
bearmann


[Beitrag von bearmann am 20. Jan 2010, 17:42 bearbeitet]
rille2
Inventar
#7 erstellt: 21. Jan 2010, 16:25
Ich stimme bearmann zu. Als Anfängerprojekt ist ein M³ ein paar Nummern zu groß. Da ist einfach die Gefahr zu groß, dass er dann nicht läuft und man recht viel Geld in den Sand gesetzt hat.

Aus Büchern kann man die Praxis auch nicht lernen. Gewisse Grundlagen schon, aber wie man z.B. richtig lötet muss man einfach üben. D.h. erstmal mit einer einfachen Schaltung üben.

Schau dir vielleicht auch mal den Fun an, da kann man die Module austauschen und so in Grenzen auch selber dran rumbasteln
ruzzaford
Neuling
#8 erstellt: 31. Jan 2010, 16:27
Okay,

Vielen Dank soweit für eure Antworten,
ich denke, ich werde mir ein wenig mehr Zeit lassen als geplant und mir mal die weblinks nochmal genau ansehen, vor Allem werd ich wohl versuchen zu prüfen, ob ein M³ für mich realistisch zu basteln wäre.
Wenn ich fragen habe, oder mit dem Projekt anfange, dann schrei ich einfach.
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