Lehmann Audio BCL USB Vorverstärker - Qualitätsverlust durch Potentiometer?

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zivilars
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 14. Aug 2010, 19:04
(HINWEIS: In den Titel gehört natürlich noch ein dickes Fragezeichen - leider habe ich es vergessen und kriege ihn jetzt nicht mehr editiert ...)


Hallo zusammen,

ich hätte eine kurze Frage an die Experten hier - bin Laie, darum schlagt mich bitte nicht für diese dumme Frage: Wenn man beim Lehmann Audio Black Cube Linear USB Kopfhörer-Vorverstärker den eingebauten Potentiometer aktiviert, um 10 bis 20db - verschlechtert dies in irgendeiner Form das Ausgangssignal oder hat dies keinen Einfluss auf die Qualität (Auflösung etc.)? Kenne mich leider nicht aus, wie dieser funktioniert - ob dafür künstlich was "hochgepuscht" werden muß oder es letztlich noch ganz normal in der Kraft des Vorverstärkers liegt ...

Über eine kurze Antwort würde ich mich freuen. Danke für eure Mühe!!!


[Beitrag von zivilars am 14. Aug 2010, 19:06 bearbeitet]
m00hk00h
Inventar
#2 erstellt: 14. Aug 2010, 20:29
Ich weiß nicht so Recht, auf was du hinaus möchtest, aber ein vernünftiges Poti ist transparent, das heißt beeinflusst das Signal nicht bzw. unhörbar.
Und dass da ein vernünftiges Poti drin steckt, davon kannst du ausgehen.

Ich frage mich, warum du so spezifisch nach dem BCL fragst? Wenn du Qualitätseinbußen fürchtest, müsstest du nicht Potis grundsätzlich hinterfragen, und nicht nur das im BCL?


m00h
zivilars
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 14. Aug 2010, 20:38
Hallo m00h,

Danke für deine Antwort. Ich frage aus dem einfachen Grund so speziell nach dem BCL, weil ich diesen besitze - daran angeschlossen ein Sennheiser HD 800. Da ich ihn an einer relativ leisen Tonquelle angeschlossen habe, stellte sich mir diese Frage. Wenn ich ihn bis zum Anschlag aufdrehe, reicht die Lautstärke zwar in 99,9 Prozent der Fälle eigentlich aus, wenn ich den Potentiometer auf 10db einstellen würde, hätte ich jedoch noch etwas "Luft", wenn ich doch mal lauter hören will. Da die normale 0db-Einstellung aber eigentlich ausreicht, wäre mir das Hochstellen keine Qualitätseinbuße wert. Aus diesem Grund frage ich - etwas peinlich, bei solch teurem Equipment so wenig Ahnung zu haben, aber ich weiß halt nicht im Detail, wie dieser zusätzliche "Boost" technisch funktioniert. Ich gehe ja auch davon aus, daß man sich diesbezüglich keinerlei Sorgen machen muß, daß der Sound schlechter wird, wollte aber zur Sicherheit bei euch Profis nachfragen - quasi, um die Seele zu beruhigen, gehört habe ich beim schnellen Test vorhin keinen Unterschied ...

Danke für deine Mühe!


[Beitrag von zivilars am 14. Aug 2010, 20:41 bearbeitet]
m00hk00h
Inventar
#4 erstellt: 14. Aug 2010, 22:05
Kann es sein, dass du den "Gain", also die maximale Verstärkung meinst? Also diese kleinen Schalter auf der Unterseite?
Ein Potentiometer ist das Ding, an dem du drehst, wenn du den Lautstärkeregler betätigst.

Wenn deine Frage also war, ob eine höhere Gainstufe mit einem Klangverlust einher geht, so scheiden sich daran die Geister. Das wirst du selbst ausprobieren müssen, aus meiner Sicht das aber reichlich unwahrscheinlich...

m00h
zivilars
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 14. Aug 2010, 22:22
Hallo m00h,

wieder Danke für die Antwort - ich meine in der Tat die kleinen Schalter auf der Unterseite. Es geht also um die Maximalverstärkung, da habe ich dann die Begrifflichkeiten durcheinander gebracht - großes Sorry! Dann hab ich von dir aber ja auch gleich die Antwort - ich hab spontan auch keinen Qualitätsunterschied gehört. Werde das dann wohl mal ausgiebiger testen müssen. (Wenn sich da die Geister scheiden, scheint ja aber zumindest doch irgendwie was "hochgeschraubt" zu werden, was eigentlich nicht der normalen Leistung des Verstärkers entspricht ...)

Danke für die Mühe!
marathon2
Stammgast
#6 erstellt: 14. Aug 2010, 22:24
Stelle diese Frage doch direkt der Firma Lehmann.
Dort bekommst du sicherlich die qualifizierteste Antwort.
norbert:lehmann
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 30. Aug 2010, 08:47
Hallo zusammen,

bin jetzt eher per Zufall auf den Thread gestoßen. Direkte Anfragen per email sind in der Tat sinnvoll und werden nach Möglichkeit zeitnah beantwortet.


Also: Die DIP-Schalter verändern die Verstärkung der Spannungsverstärkungsstufe nach dem Potentiometer. Diese Umschaltung macht keine Probleme, aber man verstärkt natürlich prinzipbedingt das - wenn auch sehr geringe - Eigenrauschen des Verstärkers ebenfalls.

Wenn man nun gleichzeitig das Potentiometer weiter zudreht um den Pegel wegen der hohen Verstärkung nicht zu hoch werden zu lassen, nutzt man automatisch einen ungünstigeren Bereich, was den Potentiometergleichlauf an geht. Dieser ist im oberen Pegelbereich des Potentiometers üblicherweise deutlich besser.

Grüße aus GL

Norbert Lehmann
heidegeistlicher
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 31. Aug 2010, 22:30
Und der BCL rauscht in der Tat extrem wenig. Ein ganz wunderbares Stück Technik, dass Du da gemacht hast, Norbert. Danke.
zabelchen
Inventar
#9 erstellt: 03. Sep 2010, 22:28
hmmm, ich bin auch ein überaus zufriedener Besitzer eines Lehmann BCL und habe immer den Eindruck, dass es bei gleicher Lautstärke im niedrigensten gain = 0 db etwas feiner und aufgelöster klingt als mit den höheren gains (10,20).

das Rauschen selbst ist zwar mit gain = 20 db höher, aber selbst bei voll aufgedrehter Laustärke fast noch unhörbar.
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